Berlin: Wohnungswirtschaft kritisiert Vergabebeschleunigungsgesetz +++ Dortmund: Jobcenter sichert sich 6.350 Quadratmeter für Jugendberufshaus in Innenstadt +++ Hamburg: Wohnungswirtschaft sieht Olympia als Impuls für Neubau und Infrastruktur +++ Hamburg: HIH Invest erreicht Vollvermietung im Hanse-Forum +++ Luxemburg: HanseMerkur Trust startet ELTIF für Rechenzentrums-Investments +++ Berlin: BFW kritisiert geplantes Mietenkataster als massiven Eingriff +++ Berlin: Baustart für Holz-Compartmentschule in Treptow-Köpenick +++ Berlin: Verwalterentgelte steigen, Zusatzleistungen prägen neue Vergütungsmodelle +++ Erkrath: GWH baut Bestand auf 660 Wohnungen aus +++ Hamburg: Logistikmarkt startet über Durchschnitt ins Jahr +++ Gelsenkirchen: ggw startet Bau von 21 Wohnungen im Waldquartier +++ Karben: Joint Venture entwickelt 33-MW-Hyperscale-Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet +++ Mainz: INDUSTRIA übernimmt 103 geförderte Wohnungen im Heiligkreuz-Viertel +++ Hamburg/München: PHM stärkt Marktposition durch Übernahme von Heinrich Bossert Immobilien +++ Berlin/Köln: BMF konkretisiert Sonderabschreibung für Neubau-Mietwohnungen +++ Duisburg: Hamborner REIT bestätigt Zahlen für 2025 +++ Hamburg/Wiesbaden: FIBONA und CFC gründen Investmentplattform INREVION +++ Schorndorf: Nyoo sichert sich Konversionsfläche für Wohnquartier mit rund 120 Einheiten +++ Düsseldorf: Volkshochschule zieht in revitalisierten „Yorcks Campus“ +++ Berlin: Immobilienmarkt 2025 mit steigenden Umsätzen und stabilen Preisen +++ Frankfurt am Main: Logistikmarkt im Ruhrgebiet startet mit 120.000 Quadratmetern Flächenumsatz ins Jahr +++ Berlin: Wohnungswirtschaft kritisiert PIK-Vorschlag zu CO?-Abgabe im Gebäudesektor +++ Ismaning: Nuveen erwirbt Gewerbepark München-LEN für „Global Cities“-Strategie +++ Dortmund: SPARBAU kündigt Investitionen von über 40 Millionen Euro an +++ Berlin: SoundCloud eröffnet neuen Hauptsitz +++ München: Union Investment verkauft Büroimmobilie am Prinzregentenplatz an CONREN Land +++ Monheim am Rhein: Baugenehmigung für Büroprojekt im Rheinpark, Baustart erfolgt +++ Bielefeld/Lippe: DAHLER Invest eröffnet zwei neue Standorte in Nordrhein-Westfalen +++ Hamburg: HIH Invest digitalisiert Finanzierungsmanagement mit Loanboox +++ Berlin: Periskop Partners und Kensho vereinbaren Kooperation für deutschen Immobilienmarkt +++ München: Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern steigt wieder +++ Hofheim am Taunus: Instone startet Wohnquartier „Kant & Gloria“ +++ Düsseldorf: Investmentvolumen sinkt, Dealanzahl bleibt stabil +++ München: Logistikflächenumsatz steigt deutlich zum Jahresstart +++ Berlin: Genehmigungspflicht für Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten tritt in Kraft +++ Frankfurt am Main: Logistikflächenumsatz steigt im ersten Quartal um 30 Prozent +++ Köln: Neue EU-Regeln zum Liquiditätsmanagement für Immobilienfonds in Kraft +++ München: Immobilienwirtschaft definiert „Central Quartier“ als neue Büromikrolage +++ Berlin: Richtfest für 321 Wohnungen im „Zwieseler Hof“ in Karlshorst +++ Potsdam: Öffentliche Hand mietet 2.600 Quadratmeter im „Bogen Babelsberg“ +++ Neumünster: BImA startet Bodensanierung auf ehemaligem Kasernengelände +++ Berlin: Richtfest für neue Sporthalle in Friedrichshain-Kreuzberg +++ Mülheim an der Ruhr: Rhein-Ruhr Zentrum startet finale Bauphase der Modernisierung +++ Berlin: Dachgeschosswohnungen am teuersten +++ Schwerte: FineCom mietet 10.500 Quadratmeter Logistikfläche +++ Berlin: Aroundtown vermietet zwei Hotels an Odyssey Hotel Group +++ Mannheim: INDUSTRIA kauft Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ +++ Düsseldorf: Kronospan kauft Büro- und Geschäftshaus an der Schadowstraße +++ Dortmund: Greyfield vermietet Hightech-Flächen langfristig an Halbleiterunternehmen +++ Nürnberg: Instone startet Bau von 180 Wohnungen am Wöhrder See +++ Weiterstadt: HIH Invest kauft Logistikimmobilie für institutionellen Investor +++ Schwalbach: Süwag und maincubes sichern künftige Wärmeversorgung +++ Nienhagen: Ostseetraum übernimmt Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“ +++ Berlin: JUNIQO Invest kauft zwei Mehrfamilienhäuser in Pankow und Köpenick +++ Bochum: Subway eröffnet neues Restaurant in der Innenstadt +++ Berlin: Baukosten steigen infolge Irankrieg, Juristen raten zu Preisgleitklauseln +++ Düsseldorf/Kassel: M7 kauft zwei Logistikimmobilien für 37,5 Millionen Euro +++ Berlin: PRIMESTAR steigt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein +++ Tegernsee: Bodo Hollung startet Venture-Capital-Plattform für Logistik-Start-ups +++ Hamburg: TREUREAL übernimmt Property Management für „Australhaus“ +++ Stuttgart: Finanzierungsstimmung bleibt im ersten Quartal im Minus +++ Berlin: Kaufpreise stabilisieren sich, Mieten ziehen weiter an +++ Düsseldorf: Leica eröffnet Galerie- und Storekonzept im Kö-Bogen +++ Stahnsdorf: Periskop Development verkauft Quartiersprojekt „20 Morgen“ an MAXAR AG +++ Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt +++ Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar +++ Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu +++ Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr +++ Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten +++ Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich +++ Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026 +++ Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld +++ Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen +++ Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026 +++ Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau +++ Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental +++ München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand +++ Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien +++ Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert +++ Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform +++ Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften +++ Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock® +++ Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds +++ Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal +++ Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen +++ Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel +++ Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter
Berlin: Wohnungswirtschaft kritisiert Vergabebeschleunigungsgesetz
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen bewertet das vom Bundestag beschlossene Vergabebeschleunigungsgesetz als unzureichend. Aus Sicht des Verbands bringt die Reform kaum Tempo für den Wohnungsbau und schafft stattdessen zusätzliche Hürden. Kritik richtet sich vor allem gegen die weiterhin strengen Vorgaben zur Fach- und Teillosvergabe. Diese erschwerten effiziente Vergaben und bremsten insbesondere serielles und modulares Bauen. Gesamtvergaben blieben nur eingeschränkt möglich und spielten in der Praxis weiterhin eine untergeordnete Rolle. GdW-Präsident Axel Gedaschko warnt vor längeren Verfahren und höherem Aufwand für Wohnungsunternehmen. Der Verband fordert mehr Flexibilität im Vergaberecht, eine leichtere Zulassung von Gesamtvergaben sowie weniger Dokumentationspflichten, um den Wohnungsbau tatsächlich zu beschleunigen.
Dortmund: Jobcenter sichert sich 6.350 Quadratmeter für Jugendberufshaus in Innenstadt
Das Jobcenter Dortmund hat rund 6.350 Quadratmeter Bürofläche in zentraler Lage angemietet. Der neue Standort am Burgwall 12–14 in Dortmund wird künftig das Jugendberufshaus aufnehmen, das junge Menschen beim Übergang von Schule in Ausbildung oder Beruf unterstützt. Der Einzug erfolgt gestaffelt, der erste Teilbezug ist für den ersten Juli vorgesehen. Bislang ist die Einrichtung an der Steinstraße untergebracht. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung waren vor allem die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Nähe zum bisherigen Standort, die für die Zielgruppe eine zentrale Rolle spielt. Die Immobilie wird künftig vollständig durch das Jobcenter genutzt und damit als Single-Tenant-Objekt betrieben. Zuvor war in dem Gebäude das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt untergebracht. Der Mietvertrag wurde Ende des ersten Quartals unterzeichnet, nachdem eine Haushaltssperre bis Mitte März den Abschluss verzögert hatte. Begleitet wurde die Anmietung durch RUHR REAL.
Hamburg: Wohnungswirtschaft sieht Olympia als Impuls für Neubau und Infrastruktur
Die norddeutsche Wohnungswirtschaft unterstützt eine Bewerbung von Hamburg um die Olympischen und Paralympischen Spiele und sieht darin vor allem Chancen für den Wohnungsbau. Der BFW Landesverband Nord, der Immobilienverband Deutschland Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen verweisen auf mögliche Beschleunigungseffekte bei Projekten und zusätzliche Fördermittel. Kern des Konzepts ist das olympische Dorf in der Science City Hamburg Bahrenfeld. Dort sollen Wohnungen für rund 9.000 Menschen entstehen, die nach den Spielen dauerhaft genutzt werden. Ein signifikanter Anteil ist als geförderter Wohnraum vorgesehen. Das Quartier ist ohnehin geplant, könnte durch eine Olympiabewerbung jedoch deutlich schneller realisiert werden. Neben dem Wohnungsbau sehen die Verbände insbesondere infrastrukturelle Effekte. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie weiterer städtischer Infrastruktur könnte beschleunigt werden und langfristig über die Spiele hinaus wirken. Auch finanzielle Unterstützung durch den Bund ist bereits zugesagt, sofern eine deutsche Stadt den Zuschlag erhält. Gleichzeitig knüpfen die Verbände ihre Unterstützung an klare Bedingungen. Entscheidend seien ein belastbares Kostenmanagement, beschleunigte Genehmigungsverfahren, eine funktionierende Nachnutzung der Flächen sowie eine soziale Balance am Wohnungsmarkt. Ohne diese Faktoren bestehe das Risiko, dass die zusätzlichen Impulse nicht nachhaltig wirken. Über die Bewerbung entscheidet die Stadt selbst: Am 31. Mai 2026 stimmen die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum über eine mögliche Kandidatur ab.
Hamburg: HIH Invest erreicht Vollvermietung im Hanse-Forum
Die HIH Invest Real Estate hat für das Bürogebäude Hanse-Forum am Axel-Springer-Platz in Hamburg die Vollvermietung erreicht. Mit der Anmietung durch die Reederei Hurtigruten wurde die letzte verfügbare Fläche im Objekt vergeben. Hurtigruten bezieht rund 600 Quadratmeter Bürofläche im zweiten Obergeschoss. Die Transaktion wurde durch NEWMARK begleitet. Das Hanse-Forum umfasst insgesamt etwa 15.000 Quadratmeter Mietfläche und wird überwiegend als Büroimmobilie genutzt. Ergänzend befinden sich im Erdgeschoss Einzelhandels- und Fitnessangebote. Prägendes architektonisches Element ist ein zentrales Atrium, das die verschiedenen Nutzungseinheiten miteinander verbindet. Mit der Vollvermietung bestätigt sich die Nachfrage nach zentral gelegenen, flexibel nutzbaren Büroflächen. Das 2002 errichtete Multi-Tenant-Gebäude zählt zu den etablierten Bürostandorten in der Hamburger Innenstadt. Zu den Mietern gehört unter anderem der Co-Working-Anbieter WeWork als Hauptnutzer.
Luxemburg: HanseMerkur Trust startet ELTIF für Rechenzentrums-Investments
Die HanseMerkur Trust AG hat gemeinsam mit Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. einen neuen Infrastruktur-Fonds aufgelegt. Der „HanseMerkur Digital Infrastructure ELTIF“ richtet sich auf Investitionen in Rechenzentren und digitale Infrastruktur. Der Fonds ist als Dachfonds strukturiert und investiert in spezialisierte Zielfonds verschiedener Asset Manager. Im Fokus stehen insbesondere Rechen- und Datenzentren im Hyperscaler-Segment. Ein wesentlicher Teil der Allokation soll in Projektentwicklungen fließen, die die gesamte Wertschöpfungskette abbilden – von der Entwicklung über die Vermietung bis hin zum Exit. Geografisch liegt der Schwerpunkt auf Europa und den USA, ergänzt durch selektive Engagements in Asien. Investiert wird überwiegend über Eigenkapitalbeteiligungen, wodurch Anleger direkt an der Entwicklung und dem Betrieb digitaler Infrastruktur partizipieren sollen. Mit der Wahl der ELTIF-Struktur (European Long-Term Investment Fund) zielt die Plattform auf langfristig orientierte Investoren ab. Der regulatorische Rahmen soll dabei insbesondere Transparenz, klare Governance-Strukturen und einen erleichterten Zugang zu bislang institutionell geprägten Marktsegmenten bieten. Der Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung digitaler Infrastruktur als eigenständige Assetklasse. Getrieben durch Cloud-Nutzung, Künstliche Intelligenz und steigende Datenvolumina gilt der Bedarf an Rechenzentren als strukturell wachsend – entsprechend rücken entsprechende Investments zunehmend in den Fokus institutioneller Portfolios.
Berlin: BFW kritisiert geplantes Mietenkataster als massiven Eingriff
Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg übt scharfe Kritik an den Plänen für ein digitales Mietenkataster in Berlin. Der Verband warnt vor einem tiefgreifenden Eingriff in den Wohnungsmarkt und spricht von einer zunehmenden Digitalisierung staatlicher Kontrolle. Auslöser der Kritik sind Überlegungen, mithilfe künstlicher Intelligenz große Datenmengen zum Berliner Mietmarkt auszuwerten. Ziel ist es, Unregelmäßigkeiten bei Mieten automatisiert zu identifizieren und gegebenenfalls an Behörden weiterzugeben. Nach Angaben des BFW könnten dabei Daten von mehr als 1,7 Millionen Wohnungen einbezogen werden. Der Verband sieht darin weniger ein Instrument zur Markttransparenz als vielmehr eine strukturelle Verschärfung regulatorischer Eingriffe. Insbesondere wird der hohe bürokratische Aufwand kritisiert. Vermieter und Verwalter müssten demnach Änderungen in Mietverhältnissen kurzfristig melden, verbunden mit der Androhung empfindlicher Bußgelder bei Verstößen. In einem ohnehin angespannten Umfeld mit Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen binde dies zusätzliche Kapazitäten. Auch rechtliche und wirtschaftliche Fragen stehen im Raum. Der BFW verweist auf frühere Einschätzungen aus Verwaltung und Wissenschaft, wonach ein solches Kataster mit erheblichen Kosten, langen Umsetzungszeiträumen und juristischen Unsicherheiten verbunden sein könnte. Darüber hinaus sieht der Verband negative Effekte auf das Investitionsklima. In einer Phase, in der der Wohnungsneubau schwach bleibt, könne eine weitere Verschärfung regulatorischer Rahmenbedingungen die Bereitschaft zu Investitionen zusätzlich dämpfen. Stattdessen fordert der BFW eine stärkere Fokussierung auf beschleunigte Genehmigungsverfahren und den Abbau von Hemmnissen im Neubau. Die Diskussion um ein digitales Mietenkataster verdeutlicht damit einen grundlegenden Zielkonflikt: zwischen dem Anspruch auf mehr Markttransparenz und Kontrolle einerseits und der Frage nach Investitionsbedingungen sowie administrativer Umsetzbarkeit andererseits.
Berlin: Baustart für Holz-Compartmentschule in Treptow-Köpenick
Mit der Grundsteinlegung in der Peenestraße 47 ist ein weiteres Schulbauprojekt im Bezirk Treptow-Köpenick gestartet. In Anwesenheit von Christian Gaebler sowie Vertretern von Bezirk und Planungsteam wurde der Neubau einer sogenannten Holz-Compartmentschule offiziell auf den Weg gebracht. Das Projekt ist Teil der Berliner Schulbauoffensive und basiert auf einem standardisierten Typenbauprogramm der Senatsverwaltung. Am Standort entsteht eine dreizügige Grundschule mit Sporthalle und Freianlagen für insgesamt 432 Schülerinnen und Schüler. Die Gesamtinvestition liegt bei rund 50 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für das Schuljahr 2027/2028 vorgesehen. Die Bauweise folgt einem modularen Ansatz: Insgesamt 195 vorgefertigte Raummodule werden industriell produziert und vor Ort montiert. Der Rohbau soll innerhalb von vier Monaten stehen, die gesamte Bauzeit beträgt rund 13 Monate ab Fertigstellung der Bodenplatte. Generalunternehmer ist das Unternehmen Kaufmann Bausysteme. Konzeptionell setzt der Neubau auf flexible Lernstrukturen. Die Gebäude sind in sogenannte Compartments gegliedert – offene Lernbereiche, die Team- und Stammgruppenräume kombinieren und unterschiedliche Unterrichtsformen ermöglichen. Gleichzeitig erlaubt das System eine Anpassung an unterschiedliche Grundstückszuschnitte und städtebauliche Situationen. Auch energetisch orientiert sich das Projekt an aktuellen Standards. Die Schule wird im Effizienzstandard EG 40 errichtet und soll nach BNB-Silber sowie mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude zertifiziert werden. Photovoltaikanlagen, Gründächer und eine hybride Lüftung mit Wärmerückgewinnung sind Bestandteil des Konzepts. Mit dem Neubau reagiert das Land Berlin auf den steigenden Bedarf an Schulplätzen, insbesondere im wachsenden Ortsteil Altglienicke. Der modulare Holzbau gilt dabei als Instrument, um Bauzeiten zu verkürzen und gleichzeitig funktionale sowie nachhaltige Bildungsbauten zu realisieren.
Berlin: Verwalterentgelte steigen, Zusatzleistungen prägen neue Vergütungsmodelle
Die Immobilienverwaltung in Deutschland wird komplexer und teurer. Das zeigt die aktuelle Verwalterentgeltstudie 2026, die vom Immobilienverband Deutschland und dem Bundesfachverband der Immobilienverwalter gemeinsam mit dem Center for Real Estate Studies vorgelegt wurde. Die Untersuchung belegt einen klaren Trend: steigende Basissätze, ausgeprägte Größeneffekte und eine zunehmende Differenzierung der Vergütung über Zusatzleistungen. Im Neugeschäft liegen die monatlichen Basissätze in der Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften aktuell zwischen 29,75 Euro und 47,60 Euro brutto je Einheit. In der Mietverwaltung bewegen sich die Werte zwischen 29,75 Euro und 41,65 Euro. Für die Sondereigentumsverwaltung werden im Schnitt rund 42 Euro fällig, sofern diese in Kombination mit der WEG-Verwaltung erfolgt. Auffällig ist dabei die Spreizung nach Objektgröße: In großen Anlagen mit mehr als 99 Einheiten liegen die Verwaltungskosten pro Einheit rund 38 Prozent unter denen kleiner Gemeinschaften mit bis zu zehn Einheiten. Hintergrund ist der strukturell höhere Aufwand je Einheit bei kleinen Objekten. Der mittlere Mindestumsatz pro Anlage bleibt mit 357 Euro brutto stabil. Parallel dazu verschiebt sich die Vergütungsstruktur. Zusatzleistungen gewinnen deutlich an Gewicht und werden zunehmend separat abgerechnet – häufig als Pauschale oder nach Stundensatz. Dazu zählen etwa bauliche Maßnahmen, Neuvermietungen, Veräußerungszustimmungen oder gerichtliche Vertretungen. Diese Entwicklung spiegelt ein erweitertes Leistungsprofil wider. Immobilienverwaltungen übernehmen heute deutlich mehr Aufgaben als noch vor wenigen Jahren: energetische Beratung, Erstellung von Energieausweisen, digitale Eigentümer- und Mieterportale, KI-gestützte Prozesse oder zusätzliche organisatorische Leistungen wie Umlaufbeschlüsse und Datenschutzanforderungen. Gleichzeitig bleibt die Branche stark ausgelastet. 85 Prozent der befragten Unternehmen geben an, ausgelastet oder sehr stark ausgelastet zu sein. Dennoch planen 63 Prozent weiteres Wachstum. Die Vertragslaufzeiten für Erstverträge liegen überwiegend zwischen zwei und drei Jahren. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die wachsende Lücke zwischen Bestands- und Neuverträgen. Neue Verträge liegen im Schnitt rund fünf Euro netto über bestehenden Vereinbarungen, in der WEG-Verwaltung teilweise deutlich darüber.
Erkrath: GWH baut Bestand auf 660 Wohnungen aus
Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen hat ihren Wohnungsbestand in Erkrath deutlich erweitert. Im Rahmen eines Asset Deals übernimmt das Unternehmen ein Ensemble mit 351 Wohneinheiten und 178 Tiefgaragenstellplätzen von der Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG. Die sechs Mehrfamilienhäuser in Zeilenbauweise wurden zwischen 1968 und 1974 errichtet und umfassen eine Gesamtmietfläche von rund 24.858 Quadratmetern. Mit durchschnittlich etwa 71 Quadratmetern Wohnfläche und einem Spektrum von 38 bis 95 Quadratmetern deckt das Portfolio eine breite Nachfrage ab. Die Anlage ist nahezu vollvermietet und weist laut Unternehmen eine stabile Mieterstruktur auf. Mit der Transaktion stärkt die GWH gezielt ihren lokalen Bestand: Insgesamt wächst das Portfolio am Standort Erkrath auf 660 Wohneinheiten. Im Fokus stehen dabei operative Synergien in der Bewirtschaftung sowie die langfristige Stabilität des Standorts. Die unmittelbare Nähe zu bestehenden GWH-Objekten gilt als zentraler Faktor für die Ankaufentscheidung. Verkäuferin ist die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft, die den Deal auch vor dem Hintergrund der lokalen Verankerung der GWH positiv bewertet. Die Mieter wurden über den Eigentümerwechsel bereits informiert.
Hamburg: Logistikmarkt startet über Durchschnitt ins Jahr
Der Hamburger Lager- und Logistikflächenmarkt ist mit einem überdurchschnittlichen Ergebnis in das Jahr 2026 gestartet. Mit einem Flächenumsatz von 126.000 Quadratmetern liegt das erste Quartal laut BNP Paribas Real Estate nicht nur auf Vorjahresniveau, sondern auch rund 16 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2025 deutet sich damit eine spürbare Marktbelebung an. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem großvolumige Abschlüsse. Ein E-Commerce-Deal über rund 50.000 Quadratmeter in Allermöhe, eine Anmietung aus der Luftfahrtbranche über 17.300 Quadratmeter sowie ein Abschluss von Blitz Distribution mit 16.900 Quadratmetern im Hafenbereich vereinen rund 67 Prozent des gesamten Flächenumsatzes auf sich. Besonders die Teilmärkte Billbrook/Allermöhe und der Hafen bestätigen damit ihre zentrale Rolle im Hamburger Logistikgefüge. Auch bei den Mieten zeigt sich Bewegung. Die Spitzenmiete ist um 3,5 Prozent auf 8,80 Euro pro Quadratmeter gestiegen, die Durchschnittsmiete legte um rund fünf Prozent auf 6,85 Euro zu. Hintergrund ist vor allem die zunehmende Knappheit moderner Flächen in guten Lagen. Auffällig ist die Struktur der Nachfrage: Handelsunternehmen führen die Branchenverteilung mit knapp 44 Prozent an, was maßgeblich auf den großflächigen E-Commerce-Abschluss zurückzuführen ist. Logistikdienstleister folgen mit gut 31 Prozent, während produzierende Unternehmen rund 17 Prozent beitragen. Gleichzeitig wird das Marktgeschehen klar von großen Verträgen dominiert. Rund 40 Prozent des Umsatzes entfallen auf Abschlüsse über 20.000 Quadratmeter, weitere 27 Prozent auf die Kategorie zwischen 12.000 und 20.000 Quadratmetern. Kleinere Flächen bis 5.000 Quadratmeter spielen bislang eine untergeordnete Rolle. Für den weiteren Jahresverlauf bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Geopolitische Unsicherheiten, volatile Energiepreise und Veränderungen in den globalen Lieferketten beeinflussen die Nachfrage. Gleichzeitig könnten Investitionsprogramme in Infrastruktur und Verteidigung sowie Anpassungen in den Logistiknetzwerken neue Impulse setzen. Entscheidend für Hamburg bleibt dabei die Entwicklung des Hafenumschlags. Aus heutiger Sicht wird mindestens ein Flächenumsatz auf Vorjahresniveau erwartet. 2025 lag dieser bei rund 310.000 Quadratmetern. Weitere großvolumige Abschlüsse könnten das Ergebnis im Jahresverlauf zusätzlich nach oben treiben. Bei den Mieten wird zunächst von einer stabilen Entwicklung ausgegangen.
Gelsenkirchen: ggw startet Bau von 21 Wohnungen im Waldquartier
Mit der Grundsteinlegung für das Projekt im Waldquartier 3–7 treibt die ggw Gelsenkirchen die Entwicklung eines neuen Wohnstandorts weiter voran. Auf einem rund 2.635 Quadratmeter großen Grundstück entstehen drei Stadtvillen mit insgesamt 21 Mietwohnungen sowie zwei Tiefgaragen. Die Gesamtinvestition liegt bei 12,3 Millionen Euro. Die Gebäude werden jeweils über drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss verfügen. In den Regelgeschossen sind pro Etage zwei Wohnungen mit etwa 110 Quadratmetern vorgesehen, während die Staffelgeschosse größere Einheiten mit rund 160 Quadratmetern und Dachterrassen bieten. Alle Wohnungen erhalten private Außenbereiche in Form von Loggien oder Terrassen. Ergänzend entstehen 30 Stellplätze in einer gemeinsamen Tiefgarage. Energetisch wird das Projekt als Effizienzhaus 55 umgesetzt. Geplant sind Photovoltaikanlagen auf begrünten Dachflächen sowie Luftwärmepumpen. Damit verbindet das Vorhaben klassischen Mietwohnungsbau mit aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaschutz. Das Neubauprojekt ist Teil der schrittweisen Entwicklung des Waldquartiers und ergänzt bereits realisierte Bauabschnitte. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 vorgesehen, der Vermietungsstart soll Mitte 2027 erfolgen.
Karben: Joint Venture entwickelt 33-MW-Hyperscale-Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet
BlackRock Real Estate und Kauri CAB Digital Infrastructure GmbH haben ein Joint Venture zur Entwicklung eines Hyperscale-Rechenzentrums in Karben-Rendel bei Frankfurt am Main gegründet. Das Projekt markiert den Einstieg der Partnerschaft in den deutschen Markt für digitale Infrastruktur. Geplant ist ein Rechenzentrum mit einer kritischen IT-Last von 33 Megawatt. Der Standort liegt unmittelbar neben einem Umspannwerk des Übertragungsnetzbetreibers TenneT und verfügt über einen gesicherten Netzanschluss mit 50 Megavoltampere. Die vollständige Stromversorgung ist ab dem zweiten Quartal 2027 vertraglich abgesichert. Der Baustart ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Das Rechenzentrum wird auf die Anforderungen von Hyperscalern, Colocation-Anbietern sowie datenintensiven Anwendungen, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, ausgelegt. Neben skalierbarer Infrastruktur und energieeffizientem Design ist auch die Nutzung der Abwärme für ein geplantes Fernwärmenetz der Stadt Karben vorgesehen. Das Projekt ist Teil einer übergeordneten Deutschlandstrategie des Joint Ventures, die den Aufbau einer Plattform für Rechenzentren in zentralen Märkten vorsieht. Im Fokus stehen neben Frankfurt am Main weitere Tier-I-Standorte wie München, Berlin und Hamburg sowie ausgewählte Sekundärmärkte mit geeigneten Netzanschlussbedingungen. Mit der Investition ermöglicht BlackRock Real Estate institutionellen Anlegern den Zugang zu Infrastrukturprojekten im Bereich Künstliche Intelligenz und digitaler Transformation. Das eingesetzte Kapital stammt aus einer europäischen Value-Add-Strategie.
Mainz: INDUSTRIA übernimmt 103 geförderte Wohnungen im Heiligkreuz-Viertel
Die INDUSTRIA hat in Mainz-Weisenau ein Wohnensemble mit 103 geförderten Mietwohnungen in die Bewirtschaftung übernommen. Das Projekt wurde vom Entwickler Ten Brinke realisiert und umfasst rund 8.000 Quadratmeter Mietfläche. Die Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen sind barrierefrei konzipiert, nach KfW-40-QNG-Standard errichtet und unterliegen einer Mietpreis- sowie Belegungsbindung. Die Vermietung startet im Mai 2026. Zum Ensemble gehören zudem eine Tiefgarage mit 86 Stellplätzen, begrünte Außenanlagen und ein Spielbereich. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 40 Millionen Euro. INDUSTRIA hatte das Objekt bereits 2023 im Rahmen eines Forward Deals für den offenen Immobilien-Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“ erworben. Mit der Fertigstellung wächst das Fondsportfolio um weiteren geförderten Wohnraum in einer wachsenden Landeshauptstadt. Das Projekt ist Teil des Heiligkreuz-Viertels, eines der größten Stadtentwicklungsgebiete in Mainz. Auf dem ehemaligen IBM-Areal entstehen seit 2017 rund 2.000 Wohnungen für etwa 6.000 Bewohner. Die Lage zeichnet sich durch die Nähe zur Innenstadt, eine gute Verkehrsanbindung sowie eine bereits vorhandene Nahversorgung und soziale Infrastruktur aus.
Hamburg/München: PHM stärkt Marktposition durch Übernahme von Heinrich Bossert Immobilien
Die PHM Deutschland GmbH baut ihre Marktposition im deutschen Property Management weiter aus und hat den Immobiliendienstleister Heinrich Bossert Immobilien übernommen. Mit dem Zusammenschluss zählt die Gruppe zu den großen überregionalen Anbietern in einem weiterhin stark fragmentierten Markt. Heinrich Bossert Immobilien bringt ein betreutes Portfolio von mehr als 32.000 Einheiten sowie Standorte in München, Frankfurt, Düsseldorf und Karlsruhe in die Gruppe ein. Gleichzeitig erweitert PHM ihr Leistungsspektrum um zusätzliche Kompetenzen in der wohnungswirtschaftlichen Bewirtschaftung, darunter WEG-Verwaltung, Zinshausmanagement und Vermietung. Durch die Integration wächst das Netzwerk der PHM in Deutschland um mehr als 125 Mitarbeitende. Die bisherigen Geschäftsführer Christian Arnholdt und Rolf Sadler bleiben an Bord und führen das Unternehmen weiterhin operativ. Strategisch verfolgt PHM mit der Akquisition den Ausbau einer bundesweiten Plattform, die regionale Expertise mit den Strukturen einer größeren Gruppe verbindet. Der Schritt ist Teil einer Konsolidierungsbewegung im Property-Management-Markt, in dem Skaleneffekte, Digitalisierung und steigende Anforderungen institutioneller Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Berlin/Köln: BMF konkretisiert Sonderabschreibung für Neubau-Mietwohnungen
Das Bundesministerium der Finanzen hat die Anwendung der Sonderabschreibung nach § 7b Einkommensteuergesetz für vermietete Neubauwohnungen präzisiert. Die Klarstellungen bringen mehr Rechtssicherheit, eröffnen aber zugleich neue Gestaltungsspielräume und Risiken für Investoren. Zentral ist die Abgrenzung zwischen Anschaffungs- und Baukosten: Maßgeblich für die steuerliche Förderung sind in der Praxis meist die Anschaffungskosten, da viele Investoren Neubauten erwerben und nicht selbst errichten. Nur wenn der Steuerpflichtige Bauherr ist, werden die tatsächlichen Baukosten herangezogen. Entscheidend bleibt die Fördergrenze von 5.200 Euro pro Quadratmeter. Wird dieser Wert überschritten, entfällt die Möglichkeit zur Sonderabschreibung vollständig. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Flächenberechnung. Laut BMF können sowohl die Wohnflächenverordnung als auch die Bruttogrundfläche nach DIN 277 angewendet werden. Letztere führt regelmäßig zu höheren anrechenbaren Flächen, da auch Nebenräume wie Keller oder Garagen einbezogen werden können. In Grenzfällen kann allein die Wahl der Berechnungsmethode darüber entscheiden, ob die Förderfähigkeit gegeben ist. Die Sonderabschreibung kann im Jahr der Fertigstellung oder Anschaffung sowie in den drei Folgejahren genutzt werden. Pro Jahr sind bis zu fünf Prozent der Bemessungsgrundlage zusätzlich zur regulären Abschreibung möglich. Voraussetzung bleibt eine mindestens zehnjährige Vermietung. Mit der Klarstellung unterstreicht das BMF die hohe Relevanz der steuerlichen Strukturierung von Neubauinvestitionen. Gerade vor dem Hintergrund steigender Bau- und Kaufpreise gewinnt die exakte Berechnung zunehmend an Bedeutung. Für Investoren entscheidet nicht selten die Detailtiefe der Kalkulation darüber, ob steuerliche Vorteile realisiert werden können oder nicht.
Duisburg: Hamborner REIT bestätigt Zahlen für 2025
Die Hamborner REIT AG hat mit der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts 2025 die vorläufigen Jahreszahlen bestätigt. Das operative Geschäft entwickelte sich weitgehend stabil, bei gleichzeitig rückläufigen Erträgen und Bewertungskennzahlen. Die Miet- und Pachterlöse lagen bei 90,3 Millionen Euro und damit 2,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Hintergrund sind insbesondere Objektverkäufe im ersten Halbjahr 2025. Die Funds from Operations (FFO) reduzierten sich um 5,7 Prozent auf 48,6 Millionen Euro beziehungsweise 0,60 Euro je Aktie. Trotz der Rückgänge wurde die Umsatzprognose erfüllt, das Ertragsziel nach Unternehmensangaben übertroffen. Der Verkehrswert des Immobilienportfolios sank im Jahresvergleich um 6,4 Prozent auf rund 1,35 Milliarden Euro. Like-for-like ergibt sich ein Rückgang um 4,6 Prozent, was unter anderem auf Marktentwicklungen und gestiegenen Investitionsbedarf einzelner Objekte zurückgeführt wird. Der Nettovermögenswert (NAV) je Aktie ging entsprechend um 7,3 Prozent auf 9,07 Euro zurück. Operativ zeigt sich das Portfolio weiterhin stabil: Die Vermietungsquote lag zum Jahresende bei 96,5 Prozent, die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) bei 5,3 Jahren. Auch die Finanzierungskennzahlen bleiben auf solidem Niveau mit einer REIT-Eigenkapitalquote von 54,7 Prozent und einem Loan-to-Value von 44,3 Prozent.
Hamburg/Wiesbaden: FIBONA und CFC gründen Investmentplattform INREVION
Die FIBONA GmbH und die CFC Beteiligungsgesellschaft haben das Joint Venture INREVION gegründet. Die neue Gesellschaft mit Sitz in Hamburg und Wiesbaden positioniert sich als strategische Investment-, Restrukturierungs- und Beteiligungsplattform für Immobilien sowie immobiliennahe Unternehmensinvestitionen. INREVION bündelt die Kompetenzen beider Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Investment- und Transaktionsstrategie über Strukturierung und Restrukturierung bis hin zu Projektentwicklung sowie Asset- und Investmentmanagement. Im Fokus stehen dabei neben klassischen Bestandsimmobilien auch Distressed Assets, Sondersituationen und Beteiligungen an operativen Unternehmen. Die Gründung baut auf einer bestehenden Zusammenarbeit auf: Beide Partner hatten zuvor gemeinsam Restrukturierungs- und Beratungsmandate umgesetzt. Mit INREVION wird diese Kooperation nun in eine eigenständige Plattform überführt, die Investitionen sowohl auf eigene Rechnung als auch gemeinsam mit Partnern strukturiert und realisiert. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf komplexen Marktphasen: INREVION entwickelt Sanierungs- und Repositionierungskonzepte, begleitet Portfolioanpassungen und übernimmt bei Bedarf auch operative Rollen als Assetmanager oder Co-Investor.
Schorndorf: Nyoo sichert sich Konversionsfläche für Wohnquartier mit rund 120 Einheiten
Die Nyoo Real Estate hat im Schorndorfer Stadtteil Weiler ein rund 9.700 Quadratmeter großes, bislang gewerblich genutztes Areal erworben. Verkäufer ist die Oskar Frech GmbH & Co. KG. Auf der Fläche plant die Instone-Tochter die Entwicklung eines Wohnquartiers mit rund 120 Wohnungen. Das Projekt ist als klassische Innenentwicklung angelegt: Nach teilweisem Rückbau der Bestandsgebäude soll das Grundstück entsiegelt und neu strukturiert werden. Ein Teil des bestehenden Gebäudebestands bleibt erhalten und wird weiterhin durch die Frech-Gruppe genutzt. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Schorndorf. Vorgesehen ist ein Quartier mit mehreren Wohnhäusern, gruppiert um einen begrünten Innenhof mit gemeinschaftlichen Aufenthalts- und Spielflächen. Die Wohnungen werden barrierefrei und förderfähig konzipiert, mit einem Mix aus kompakten und familiengerechten Grundrissen. Energetisch orientiert sich das Projekt am Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Perspektive. Geplant sind Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen sowie extensive Dachbegrünungen zur Verbesserung des Mikroklimas. Der Baustart ist zum Jahreswechsel 2027/2028 vorgesehen. Mit dem Ankauf baut Nyoo seine Entwicklungspipeline in der Metropolregion Stuttgart weiter aus und knüpft an bereits realisierte Projekte im Stadtgebiet an.
Düsseldorf: Volkshochschule zieht in revitalisierten „Yorcks Campus“
Die ABG Real Estate Group hat die Flächen im Düsseldorfer „Yorcks Campus“ an die Volkshochschule Düsseldorf übergeben und den neuen Bildungsstandort in Derendorf offiziell eröffnet. Auf rund 16.000 Quadratmetern sind insgesamt 58 Seminarräume sowie 27 Fachräume für unterschiedliche Nutzungen entstanden, darunter Kunst, Medien, Musik, Naturwissenschaften und eine Kochwerkstatt. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Dachgärten mit mehr als 1.500 Quadratmetern Fläche. Das Ensemble liegt gegenüber dem Campus der Hochschule Düsseldorf und ist Teil der städtischen Wissensachse. Das Gebäude wurde ursprünglich in den 1990er-Jahren als Banken- und Versicherungsstandort errichtet und nach dem Ankauf durch ABG im Jahr 2020 umfassend neu konzipiert. Zwischen 2023 und 2025 erfolgte eine vollständige Entkernung sowie die technische und energetische Modernisierung. Dazu zählen unter anderem neue Lüftungs- und Wärmepumpentechnik, Photovoltaik auf den Dachflächen sowie eine deutliche Reduktion des Primärenergiebedarfs um mehr als 50 Prozent. Für das Objekt liegt eine DGNB-Vorzertifizierung in Gold vor. Neben der Volkshochschule sind weitere Nutzer im Campus vertreten, darunter der Fitnessanbieter FitX, das Biotechnologieunternehmen Bio-Techne sowie die AOK Rheinland mit einem Kundencenter. Eine Tiefgarage mit rund 400 Stellplätzen und Ladeinfrastruktur ergänzt das Angebot.
Berlin: Immobilienmarkt 2025 mit steigenden Umsätzen und stabilen Preisen
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin meldet für 2025 einen spürbaren Anstieg der Transaktionen bei gleichzeitig weitgehend stabiler Preisentwicklung. Auf Basis der ausgewerteten Kaufverträge stieg die Zahl der Abschlüsse um rund zehn Prozent auf 22.696. Der Geldumsatz legte um acht Prozent auf 15,86 Milliarden Euro zu und liegt damit über dem langjährigen Durchschnitt. Damit zeigt sich der Markt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen wieder aktiver. Preislich ergibt sich ein differenziertes Bild. Insgesamt bleibt das Niveau stabil, einzelne Segmente entwickeln sich jedoch unterschiedlich. Bei Eigentumswohnungen im Neubau wurde ein Anstieg von rund fünf Prozent registriert, der allerdings durch hochpreisige Mikroapartments verzerrt ist. In gewerblichen Teilmärkten gingen die Bodenrichtwerte um zehn bis dreißig Prozent zurück, während sie im Geschosswohnungsbau sowie in Toplagen weitgehend konstant blieben. Der Wohnungsbedarf bleibt hoch, auch wenn sich das Bevölkerungswachstum verlangsamt hat. Gleichzeitig bremsen steigende Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und regulatorische Anforderungen weiterhin den Neubau. Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen zeigen bislang noch keine volle Wirkung.
Frankfurt am Main: Logistikmarkt im Ruhrgebiet startet mit 120.000 Quadratmetern Flächenumsatz ins Jahr
Der Logistikmarkt im Ruhrgebiet verzeichnet einen dynamischen Jahresauftakt und erreicht mit 120.000 Quadratmetern Flächenumsatz das stärkste erste Quartal seit 2020. Laut Analyse von BNP Paribas Real Estate liegt das Ergebnis rund 52 Prozent über dem Vorjahreswert und etwa zehn Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Wesentliche Impulse kamen aus Duisburg, wo allein rund 61 Prozent des Umsatzes generiert wurden. Zu den größten Abschlüssen zählen unter anderem Goodcang, Siemens Mobility und JD.com. Die Nachfrage wird weiterhin maßgeblich von der Handelslogistik und Logistikdienstleistern getragen. Letztere kommen auf einen Anteil von rund 57 Prozent am Flächenumsatz. Gleichzeitig zeigt sich eine breite Marktaktivität über alle Größenklassen hinweg, mit signifikanten Abschlüssen sowohl im großflächigen als auch im kleinteiligen Segment. Das Mietniveau bleibt stabil, mit Spitzenmieten von bis zu 8,00 Euro pro Quadratmeter und Durchschnittsmieten bei etwa 6,70 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg von rund fünf Prozent. Für den weiteren Jahresverlauf hängt die Entwicklung maßgeblich von geopolitischen Rahmenbedingungen ab. Bleiben größere Verwerfungen aus, wird insbesondere aus dem E-Commerce-Sektor mit einer konstant hohen Nachfrage gerechnet.
Berlin: Wohnungswirtschaft kritisiert PIK-Vorschlag zu CO?-Abgabe im Gebäudesektor
Die GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen warnt vor zusätzlichen Belastungen für den Wohnungsmarkt durch eine vorgeschlagene Investitionsabgabe auf fossile Heizungen. Anlass ist ein Konzept des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. Dieses sieht unter anderem eine vorgelagerte CO?-basierte Abgabe vor, kombiniert mit Fördermaßnahmen für klimafreundliche Technologien. Der GdW kritisiert den Ansatz als kontraproduktiv. Zusätzliche Abgaben würden Investitionen erschweren und sowohl Vermieter als auch Mieter finanziell belasten. Stattdessen fordert der Verband verlässliche und planbare Anreize, um die Wärmewende im Gebäudesektor voranzubringen. Als zentrale Hebel nennt die Wohnungswirtschaft eine Weiterentwicklung der Förderprogramme sowie Anpassungen bei den Energiepreisen. Insbesondere ein wettbewerbsfähiger Strompreis für Wärmepumpen könne Investitionen deutlich beschleunigen und die Transformation effektiver unterstützen.
Ismaning: Nuveen erwirbt Gewerbepark München-LEN für „Global Cities“-Strategie
Nuveen Real Estate hat den Gewerbepark München-LEN in Ismaning erworben und damit den Markteintritt seiner „Global Cities Real Estate“-Strategie in Deutschland vollzogen. Die Akquisition markiert sowohl die erste Direktinvestition der Strategie in Deutschland als auch das erste Engagement im europäischen Logistik- und Light-Industrial-Segment. Der Gewerbepark umfasst 16 flexibel teilbare Einheiten mit insgesamt 12 Mietern aus unterschiedlichen Branchen und ist vollständig vermietet. Verkäufer und Entwickler der Immobilie ist Binnberg Architekturentwicklung. Das Objekt zeichnet sich durch eine diversifizierte Mieterstruktur und vielseitig nutzbare Flächen aus, die ein stabiles Ertragsprofil ermöglichen sollen. Die „Global Cities“-Strategie von Nuveen verwaltet ein Volumen von rund 3,1 Milliarden US-Dollar und investiert weltweit in ertragsstarke Immobilien in wirtschaftlich dynamischen Metropolregionen. Mit dem Ankauf wird das Portfolio, das bereits Immobilien in den USA, im asiatisch-pazifischen Raum und in Europa umfasst, weiter ausgebaut und geografisch diversifiziert.
Dortmund: SPARBAU kündigt Investitionen von über 40 Millionen Euro an
Die Spar- und Bauverein eG Dortmund hat bei ihrem Handwerkerforum 2026 ihre Investitionsstrategie für den Bestand konkretisiert. Für das laufende Jahr plant die Genossenschaft Investitionen von insgesamt 40,5 Millionen Euro in Modernisierung und Instandhaltung. Ein Schwerpunkt liegt auf energetischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Reduzierung von CO?-Emissionen. Bereits 2025 hatte SPARBAU mehr als 28,4 Millionen Euro in den Bestand sowie weitere 3,7 Millionen Euro in Neubauprojekte investiert.
Berlin: SoundCloud eröffnet neuen Hauptsitz
SoundCloud hat seinen neuen Hauptsitz im Kalle Neukölln in Berlin eröffnet und bezieht rund 2.600 Quadratmeter Fläche an der Karl-Marx-Straße. Der Streamingdienst verlagert damit seinen bisherigen Standort aus „The Factory“ in Berlin-Mitte und reagiert auf das Unternehmenswachstum. Am neuen Standort werden künftig rund 200 Mitarbeiter tätig sein. Das revitalisierte Gebäude „Kalle Neukölln“ hat sich seit Abschluss der Umbauarbeiten im Herbst 2025 zu einem gemischt genutzten Standort mit kulturellem Schwerpunkt entwickelt. Neben Büroflächen umfasst das Ensemble unter anderem Veranstaltungsbereiche, Gastronomieangebote sowie weitere Nutzer aus den Bereichen Technologie, Bildung und Kreativwirtschaft.
München: Union Investment verkauft Büroimmobilie am Prinzregentenplatz an CONREN Land
Union Investment hat eine Büroimmobilie in München an eine von CONREN Land verwaltete Gesellschaft veräußert. Das Objekt am Prinzregentenplatz 7 bis 9 im Stadtteil Bogenhausen umfasst rund 21.332 Quadratmeter Mietfläche, ist DGNB-Silber zertifiziert und wurde 2011/2012 umfassend saniert. Der Verkaufspreis liegt nach Unternehmensangaben über dem zuletzt ermittelten Sachverständigenwert. Der wirtschaftliche Übergang ist für Ende Juni 2026 vorgesehen. Die Immobilie gehörte zum Portfolio des offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland. Während der rund 15-jährigen Haltedauer wurde das Gebäude von einer Single-Tenant- zu einer Multi-Tenant-Struktur entwickelt und zuletzt wieder vollvermietet. Mit dem Verkauf verfolgt Union Investment eine strategische Portfolioanpassung. Ziel ist es, den Bestand zu verjüngen und die Gewichtung des Standorts München zu reduzieren. Parallel soll Liquidität für neue Investitionen genutzt werden, unter anderem in Büroimmobilien in europäischen Metropolen.
Monheim am Rhein: Baugenehmigung für Büroprojekt im Rheinpark, Baustart erfolgt
COMPLEMUS Real Estate hat gemeinsam mit der Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein die Baugenehmigung für ein Büroprojekt im Rheinpark erhalten und bereits mit den Bauarbeiten begonnen. Das Built-to-Suit-Projekt umfasst rund 8.700 Quadratmeter Bruttogrundfläche, davon etwa 8.000 Quadratmeter Büro- und Nutzfläche. Künftige Mieter sind Eplan und Cideon Software & Services, beide Teil der Friedhelm Loh Gruppe. Die Fertigstellung ist für Oktober 2027 vorgesehen. Die Stadtentwicklungsgesellschaft tritt als Investorin und Bauherrin auf. Mit dem Neubau verlagert Eplan seinen Standort innerhalb des Stadtgebiets in den Rheinpark. Das bisherige Gebäude soll durch die Stadt erworben, modernisiert und neu vermietet werden. Das Projekt ist Teil der weiteren Entwicklung des Rheinparks und markiert bereits den sechsten Bauabschnitt von COMPLEMUS vor Ort. Geplant ist ein energieeffizientes Gebäude mit Geothermie-Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Gründach. Eine Zertifizierung nach DGNB Gold wird angestrebt.
Bielefeld/Lippe: DAHLER Invest eröffnet zwei neue Standorte in Nordrhein-Westfalen
DAHLER Invest baut seine Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen aus und hat neue Standorte in Bielefeld/Gütersloh sowie in Lippe eröffnet. Mit der Expansion stärkt das Unternehmen seine Präsenz in der Region Ostwestfalen-Lippe, die als wirtschaftsstarker Standort mit stabiler Nachfrage nach Wohninvestments gilt. Die Leitung in Bielefeld/Gütersloh übernimmt Martina Timpe, während Gustav Krull den Standort Lippe verantwortet. DAHLER Invest adressiert mit dem Ausbau insbesondere private und semiprofessionelle Anleger sowie Family Offices. Neben regionalen Investoren beobachtet das Unternehmen auch zunehmendes Interesse aus Metropolen wie Berlin, Hamburg und Düsseldorf, die gezielt nach stabilen Investmentstandorten suchen. Mit den neuen Büros treibt DAHLER Invest seine bundesweite Wachstumsstrategie weiter voran und plant, seine Präsenz kurzfristig auf mehr als 20 Standorte auszubauen.
Hamburg: HIH Invest digitalisiert Finanzierungsmanagement mit Loanboox
HIH Invest Real Estate kooperiert mit Loanboox, um das Finanzierungsmanagement im Immobilienbereich umfassend zu digitalisieren. Kern der Zusammenarbeit ist der Einsatz der Softwarelösung Fincetra, die künftig sowohl für Finanzierungsausschreibungen als auch für das laufende Darlehensmanagement genutzt wird. Ziel ist es, Prozesse entlang des gesamten Fremdkapitalzyklus zu standardisieren und digital abzubilden – von der Ausschreibung über den Angebotsvergleich bis zur Verwaltung bestehender Finanzierungen. Die Plattform ermöglicht eine zentrale Datenhaltung sowie eine strukturierte Einbindung von Finanzierungspartnern. Ausschreibungen werden digital gesteuert, Angebote vergleichbar gemacht und Entscheidungsgrundlagen datenbasiert aufbereitet. Mit dem Schritt reagiert HIH Invest auf steigende Anforderungen an Transparenz, Effizienz und Datenverfügbarkeit im institutionellen Immobiliengeschäft. Die Implementierung erfolgt über Intreal Solutions, ein Unternehmen der HIH-Gruppe.
Berlin: Periskop Partners und Kensho vereinbaren Kooperation für deutschen Immobilienmarkt
Periskop Partners und Kensho Investment Group haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um japanischen institutionellen Investoren den Zugang zu Immobilienstrategien in Deutschland zu erleichtern. Im Fokus der Kooperation stehen Investments in den Segmenten Senior Living, Logistik, Light Industrial und Landentwicklung. Kensho wird ausgewählten Investoren den Zugang zu den Strategien von Periskop ermöglichen und diese im Rahmen eines fundmanagerbasierten Ansatzes begleiten. Ziel ist es, Kapital aus Japan gezielt in sektorenspezifische und ESG-konforme Immobilienstrategien im deutschen Markt zu lenken. Beide Partner verweisen auf das wachsende Interesse internationaler Investoren am Euroraum und insbesondere an Deutschland als liquidem Immobilienmarkt. Die Partnerschaft erweitert zugleich das bestehende Engagement von Kensho über klassische Assetklassen wie Wohnen, Büro und erneuerbare Energien hinaus.
München: Nachfrage nach Wohnimmobilien in Bayern steigt wieder
Der Wohnimmobilienmarkt in Bayern zeigt eine zunehmende Erholung. Das geht aus dem Marktspiegel der Sparkassen-Finanzgruppe hervor. Stabile Preise im Bestand und ein eingependeltes Zinsniveau haben 2025 zu einer steigenden Nachfrage geführt. Die bayerischen Sparkassen sagten Wohnungsbaukredite in Höhe von 10,7 Milliarden Euro zu, ein Plus von rund 28 Prozent. Auch die Auszahlungen legten deutlich zu. Die Zahl der Baugenehmigungen ist nach dem Einbruch infolge der Zinswende wieder leicht gestiegen und lag 2025 bei über 54.000 Wohnungen. Gleichzeitig bleibt der Modernisierungsbedarf hoch, insbesondere bei älteren Bestandsimmobilien. Die Preise für gebrauchte Wohnimmobilien zogen im Jahresverlauf leicht an, liegen jedoch weiterhin unter den Höchstständen aus dem Jahr 2022.
Hofheim am Taunus: Instone startet Wohnquartier „Kant & Gloria“
Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat den Grundstein für das Quartier „Kant & Gloria“ in Hofheim am Taunus gelegt. Auf dem ehemaligen Industriegelände an der Homburger Straße entstehen neun Gebäude mit insgesamt 108 Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte. Geplant sind 88 Eigentumswohnungen und 20 preisgedämpfte Mietwohnungen, die in Kooperation mit der Hofheimer Wohnungsbau GmbH realisiert werden. Das Projekt wird nach dem Effizienzhaus-40-Standard gebaut und soll teilweise eine QNG-Plus-Zertifizierung erhalten. Das rund 8.000 Quadratmeter große Areal wird von einer früheren Maschinenfabrik zu einem gemischt genutzten Wohnquartier entwickelt. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen.
Düsseldorf: Investmentvolumen sinkt, Dealanzahl bleibt stabil
Der Investmentmarkt in Düsseldorf ist verhalten in das Jahr 2026 gestartet. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate wurden im ersten Quartal Immobilien im Wert von 167 Millionen Euro umgesetzt, rund ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Transaktionen bleibt jedoch stabil und entspricht dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Ausschlaggebend für das niedrige Volumen ist vor allem die geringe durchschnittliche Dealgröße von etwa 17 Millionen Euro. Auffällig ist der hohe Anteil von Einzelhandelsimmobilien, auf die mehr als die Hälfte des Transaktionsvolumens entfällt. Büroimmobilien kommen auf rund 30 Prozent, während im Logistiksegment bislang keine Abschlüsse registriert wurden. Die Spitzenrenditen zeigen sich stabil und liegen bei rund 4,50 Prozent für Büro- und Logistikimmobilien sowie bei 3,95 Prozent für Geschäftshäuser in Bestlagen. Trotz des schwachen Jahresauftakts gilt die Nachfrage als intakt. Mehrere Transaktionen befinden sich in Vorbereitung, sodass im weiteren Jahresverlauf mit einer Belebung gerechnet wird.
München: Logistikflächenumsatz steigt deutlich zum Jahresstart
Der Logistikmarkt in München ist dynamisch in das Jahr 2026 gestartet. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate wurden im ersten Quartal 57.000 Quadratmeter umgesetzt, ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 14 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Die Nachfrage verteilt sich dabei überwiegend auf kleinere Flächen. Mehr als zwei Drittel des Umsatzes entfallen auf Abschlüsse unter 5.000 Quadratmeter. Große Logistikverträge bleiben die Ausnahme. Getragen wird die Nachfrage vor allem von Industrie- und Produktionsunternehmen mit einem Anteil von rund 36 Prozent, gefolgt von Logistikdienstleistern. Klassische großflächige Logistik spielt aufgrund hoher Grundstückspreise und begrenzter Flächenverfügbarkeit nur eine untergeordnete Rolle. Die Mietpreise sind weiter gestiegen. Die Spitzenmiete liegt bei 11,25 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 9,90 Euro. Trotz konjunktureller Unsicherheiten zeigt sich der Markt stabil, gestützt durch die breite Wirtschaftsstruktur und die wachsende Bedeutung technologiegetriebener Branchen.
Berlin: Genehmigungspflicht für Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten tritt in Kraft
In Berlin gelten neue Regeln für soziale Erhaltungsgebiete. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat entsprechende Verwaltungsvorschriften erlassen, die unter anderem eine Genehmigungspflicht für befristete Vermietungen einführen. Künftig muss Wohnen auf Zeit in Milieuschutzgebieten grundsätzlich von den Bezirken genehmigt werden. Ziel ist es, regulären Wohnraum zu sichern und gewerbliche Zwischenvermietungen einzudämmen. Zeitmietverträge nach Bürgerlichem Gesetzbuch sowie befristete Untervermietungen durch Privatpersonen bleiben grundsätzlich möglich, bedürfen jedoch ebenfalls einer Prüfung. Hintergrund ist die stark gestiegene Bedeutung dieses Marktsegments. Der Anteil möblierter Zeitvermietungen an den Wohnungsinseraten in Berlin ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, ebenso die Angebotsmieten. Die neuen Vorschriften ersetzen die bisherigen Regelungen aus dem Jahr 2024 und sollen eine einheitlichere Genehmigungspraxis in den insgesamt 82 sozialen Erhaltungsgebieten schaffen.
Frankfurt am Main: Logistikflächenumsatz steigt im ersten Quartal um 30 Prozent
Der bundesweite Lager- und Logistikflächenmarkt ist stark in das Jahr 2026 gestartet. Nach Analyse von BNP Paribas Real Estate wurden im ersten Quartal rund 1,5 Millionen Quadratmeter umgesetzt, ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber der Entwicklung sind vor allem großflächige Abschlüsse. Besonders das Segment über 20.000 Quadratmeter legte deutlich zu. Logistikdienstleister dominieren die Nachfrage und kommen auf einen Marktanteil von rund 46 Prozent. Die großen Logistikstandorte erreichen zusammen 632.000 Quadratmeter Flächenumsatz. Köln führt mit 152.000 Quadratmetern, gefolgt von Hamburg und Berlin. Auch das Ruhrgebiet zeigt mit 120.000 Quadratmetern eine dynamische Entwicklung. Die Spitzenmieten steigen in mehreren Märkten leicht an. München bleibt mit Abstand teuerster Standort, während Leipzig weiterhin ein deutlich niedrigeres Mietniveau aufweist. Insgesamt zeigt sich der Logistikmarkt trotz geopolitischer Unsicherheiten robust. Für das Gesamtjahr wird ein Flächenumsatz oberhalb der Marke von 6 Millionen Quadratmetern erwartet.
Köln: Neue EU-Regeln zum Liquiditätsmanagement für Immobilienfonds in Kraft
Für Immobilienfonds gelten neue Vorgaben zum Liquiditätsmanagement. Grundlage ist die EU-Richtlinie AIFM II, die in Deutschland durch das Fondsrisikobegrenzungsgesetz umgesetzt wurde. Betroffen sind sowohl offene Immobilien-Publikumsfonds als auch Spezialfonds. Fondsmanager müssen künftig verpflichtend mindestens zwei Instrumente zur Steuerung der Liquidität auswählen und einen entsprechenden Liquiditätsmanagementplan vorhalten. Ziel der Regulierung ist es, Rückgabewellen von Anlegern besser abzufedern. Der Katalog der zulässigen Instrumente wurde erweitert und umfasst auch bislang im Immobilienbereich weniger verbreitete Ansätze wie unterschiedliche Ausgabe- und Rücknahmepreise. Die Regelungen gelten formal seit April 2026, werden jedoch erst ab 2027 durch technische Standards vollständig konkretisiert und verbindlich angewendet.
München: Immobilienwirtschaft definiert „Central Quartier“ als neue Büromikrolage
Rund um den Münchner Hauptbahnhof wird ein neuer Bürostandort erstmals klar abgegrenzt. Acht Immobilienberatungen haben gemeinsam mit der München den räumlichen Umgriff des sogenannten „Central Quartiers“ festgelegt. Das Gebiet umfasst aktuell über 230.000 Quadratmeter Bürofläche in Bau oder Planung und entspricht damit etwa einem Drittel der Münchner Projektpipeline. Künftig wird es als eigenständige Mikrolage innerhalb des Innenstadt- beziehungsweise Central Business District-Teilmarkts geführt. Mit der Definition entsteht erstmals ein konsistenter Datenrahmen für Marktanalysen. Mietentwicklung, Flächenumsatz und Projektpipeline können nun gebündelt ausgewertet und mit anderen Lagen verglichen werden. Das „Central Quartier“ wird in einen Core-Bereich und einen Expansionsbereich unterteilt. Die Abgrenzung orientiert sich an funktionalen, städtebaulichen und marktspezifischen Kriterien und soll als dynamischer Arbeitsrahmen für die weitere Entwicklung dienen. Der Standort profitiert von der laufenden Transformation des Hauptbahnhofs sowie seiner zentralen Lage mit hoher Erreichbarkeit und wachsender Nachfrage.
Berlin: Richtfest für 321 Wohnungen im „Zwieseler Hof“ in Karlshorst
Die wvm Gruppe Berlin hat in Berlin-Karlshorst Richtfest für das Wohnprojekt „Zwieseler Hof“ gefeiert. Das Quartier umfasst insgesamt 321 Wohnungen. Im ersten Bauabschnitt entstehen 147 Eigentumswohnungen, die bis Ende 2026 fertiggestellt werden sollen. Weitere 174 Mietwohnungen folgen bis Mitte 2027. Ein Teil der Wohnungen ist mietpreisgebunden. Das Projekt wird auf einem ehemaligen Gewerbestandort realisiert und umfasst neben Wohnflächen auch einen begrünten Innenhof, Spielplätze sowie umfangreiche Fahrrad- und Pkw-Stellplätze. Die Planung stammt von Nöfer Architekten.
Potsdam: Öffentliche Hand mietet 2.600 Quadratmeter im „Bogen Babelsberg“
Eine Einrichtung der öffentlichen Hand hat in Potsdam-Babelsberg rund 2.600 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Die Flächen befinden sich im Neubauprojekt „Bogen Babelsberg“ der SKAJ Immobilien GmbH. Der Mietvertrag umfasst zusätzlich etwa 70 Pkw-Stellplätze, der Bezug ist für Ende 2026 vorgesehen. Das Gesamtprojekt besteht aus sechs Gebäuden mit rund 28.400 Quadratmetern Mietfläche. Die Vermittlung der Flächen erfolgte durch Aengevelt Immobilien.
Neumünster: BImA startet Bodensanierung auf ehemaligem Kasernengelände
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben beginnt auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne in Neumünster mit der Baufeldfreimachung und Bodensanierung. Das rund 13 Hektar große Areal an der Färberstraße soll künftig durch den Zoll und das Technische Hilfswerk genutzt werden. Hintergrund sind erhebliche Altlasten aus der früheren Nutzung als Gerberei. Der Boden ist unter anderem mit Milzbranderregern belastet und wird vollständig abgetragen und ersetzt. Die Arbeiten starten Mitte Mai und sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Die Sanierung erfolgt unter hohen Sicherheitsvorkehrungen, darunter geschlossene Arbeitsbereiche, spezielle Filtersysteme und kontrollierte Entsorgungswege für kontaminiertes Material. Nach Abschluss der Maßnahmen kann die Entwicklung des Standorts beginnen.
Berlin: Richtfest für neue Sporthalle in Friedrichshain-Kreuzberg
In Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg ist der Rohbau einer neuen Sporthalle im Rahmen der Schulbauoffensive fertiggestellt. Das Projekt an der Fredersdorfer Straße ist Teil der zweiten Phase der Berliner Schulbauoffensive. Die Sporthalle entsteht in modularer Bauweise und umfasst sechs Hallenteile. Ergänzt wird der Komplex durch Außensportanlagen wie ein Kleinspielfeld, Lauf- und Sprunganlagen sowie weitere Bewegungsflächen. Insgesamt investieren das Land Berlin und die beteiligten Stellen rund 28,5 Millionen Euro. Die Anlage wird künftig von mehreren Schulen genutzt und steht darüber hinaus dem Vereinssport zur Verfügung. Mit der Umsetzung ist die Klebl GmbH beauftragt.
Mülheim an der Ruhr: Rhein-Ruhr Zentrum startet finale Bauphase der Modernisierung
Die Modernisierung des Rhein-Ruhr Zentrums in Mülheim an der Ruhr geht in die letzte Phase. Die Eurofund Group hat den finalen Bauabschnitt vergeben. Den Auftrag für die letzten Arbeiten erhält erneut die TKS Group. Dazu zählen unter anderem der Bau einer neuen zentralen Eingangshalle sowie weitere Ausbauarbeiten im Center. Mit der Vergabe beginnt die abschließende Projektphase, in der Flächen an Mieter übergeben und individuell ausgebaut werden. Die vollständige Fertigstellung und Eröffnung des Centers ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Berlin: Dachgeschosswohnungen am teuersten
Die Lage einer Wohnung im Gebäude beeinflusst Preise und Nachfrage in deutschen Metropolen deutlich. Das zeigt eine Auswertung von ImmoScout24 für den Miet- und Kaufmarkt. Im Mietmarkt sind Dachgeschosswohnungen die teuersten Einheiten – unabhängig davon, ob ein Aufzug vorhanden ist. Gleichzeitig konzentriert sich die Nachfrage stärker auf klassische Etagenwohnungen. Diese erhalten deutlich mehr Anfragen als Wohnungen im Erd- oder Dachgeschoss. Auch im Kaufmarkt zeigt sich ein differenziertes Bild: Ein Preisaufschlag für Dachgeschosswohnungen besteht nur in Gebäuden mit Aufzug. Ohne Aufzug liegen die Preise auf ähnlichem Niveau oder darunter. Die Nachfrage bleibt auch hier in den mittleren Etagen am höchsten. Insgesamt zeigt die Analyse, dass neben dem Preis vor allem die Alltagstauglichkeit eine zentrale Rolle spielt. Wohnungen in mittleren Etagen bieten häufig den besten Kompromiss aus Erreichbarkeit und Wohnqualität.
Schwerte: FineCom mietet 10.500 Quadratmeter Logistikfläche
Die Alt FineCom Finishing-eCommerce-Logistics GmbH hat in Schwerte eine Logistikimmobilie mit rund 10.500 Quadratmetern angemietet. Eigentümerin des Objekts an der Konrad-Zuse-Straße ist die TWS GmbH. Die Fläche umfasst etwa 10.050 Quadratmeter Hallenfläche sowie 450 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Der Einzug ist für den 1. Juni 2026 geplant. Bei der Immobilie handelt es sich um die lokal bekannten „Karstadt-Hallen“, die zuletzt von der Deutschen Post genutzt wurden. Mit der Neuvermietung erhält der Standort eine neue Nutzungsperspektive. Die Vermittlung erfolgte durch RUHR REAL.
Berlin: Aroundtown vermietet zwei Hotels an Odyssey Hotel Group
Der Immobilienkonzern Aroundtown hat in Berlin-Mitte zwei Hotels langfristig an die Odyssey Hotel Group vermietet. Die Objekte am Humboldthain umfassen zusammen 233 Zimmer. Es handelt sich um die Hotels AC Hotel Berlin Humboldthain Park und Moxy Berlin Humboldthain Park. Mit der Anmietung expandiert Odyssey erstmals in den Berliner Hotelmarkt und baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus. Die Immobilien sind nach dem Nachhaltigkeitsstandard BREEAM zertifiziert und befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Gesundbrunnen mit Anbindung an den Nah- und Fernverkehr.
Mannheim: INDUSTRIA kauft Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“
Der Investmentmanager INDUSTRIA Immobilien hat das Wohn- und Geschäftshaus „Carl Living“ in Mannheim erworben. Verkäufer ist die alstria S.à r.l.. Die 2024 errichtete Immobilie am Carl-Reiß-Platz umfasst rund 5.600 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Sie verfügt über 65 Wohneinheiten sowie zwei Gewerbemieter. Der Ankauf erfolgt für den Spezialfonds „Wohnen Deutschland VII“, der damit vollständig investiert ist. Mit dem Objekt wächst das Fondsvolumen auf rund 573 Millionen Euro.
Düsseldorf: Kronospan kauft Büro- und Geschäftshaus an der Schadowstraße
Der Holzwerkstoffhersteller Kronospan hat ein Büro- und Geschäftshaus im Düsseldorfer Central Business District erworben. Die Immobilie an der Schadowstraße 78 umfasst rund 1.930 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Das Gebäude soll künftig teilweise eigengenutzt werden. Im Erdgeschoss ist die Eröffnung des ersten deutschen „Kronospan Design-Centers“ vorgesehen. Verkäufer ist ein Joint Venture eines deutschen Projektentwicklers. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, der Multiplikator liegt bei rund dem 26-Fachen. Die Transaktion wurde off-market durch Aengevelt Immobilien vermittelt.
Dortmund: Greyfield vermietet Hightech-Flächen langfristig an Halbleiterunternehmen
Die Greyfield Group hat in Dortmund einen langfristigen Mietvertrag über 20 Jahre für Labor- und Produktionsflächen abgeschlossen. Nutzer ist ein international tätiges Unternehmen aus der Halbleiter- und Photonikbranche. Die Immobilie an der Nikolaus-Groß-Straße im Stadtteil Derne wird zu einem spezialisierten Labor- und Produktionsstandort ausgebaut. Geplant sind unter anderem Reinraumkapazitäten sowie technische Infrastrukturen für die industrielle Fertigung von Halbleiterkomponenten. Mit der Ansiedlung wird der Standort gezielt für technologieorientierte Produktion weiterentwickelt. Gleichzeitig stärkt die Vermietung die Position Dortmunds als Standort für industrielle Hightech-Nutzungen.
Nürnberg: Instone startet Bau von 180 Wohnungen am Wöhrder See
Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat mit dem Bau des Wohnquartiers „Seepalais“ in Nürnberg begonnen. Auf einem rund 16.500 Quadratmeter großen Grundstück am Wöhrder See entstehen sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 180 Eigentumswohnungen. Das Projekt wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard realisiert und soll eine QNG-Plus-Zertifizierung erhalten. Geplant sind unter anderem Photovoltaikanlagen, Luft-Wärmepumpen sowie ein Mobilitätskonzept mit Tiefgarage, E-Ladestationen und Carsharing-Angeboten. Im Zuge der Entwicklung wird die versiegelte Fläche deutlich reduziert und durch extensive Grünflächen ersetzt. Zudem ist eine vollständige Rückführung des Regenwassers in den Wöhrder See vorgesehen. Die Fertigstellung des Quartiers ist für Anfang 2029 geplant.
Weiterstadt: HIH Invest kauft Logistikimmobilie für institutionellen Investor
Die HIH Invest Real Estate hat eine Logistikimmobilie im südhessischen Weiterstadt erworben. Verkäufer ist ein Joint Venture aus MB Park Deutschland und Isarkies Wohn- und Gewerbegrund. Die 2025 fertiggestellte Immobilie im Stadtteil Gräfenhausen umfasst rund 8.630 Quadratmeter Mietfläche, davon der überwiegende Teil Logistik- und Lagerflächen. Das Objekt ist langfristig an MOL Logistics Deutschland GmbH vermietet. Der Ankauf erfolgt für ein Individualmandat eines institutionellen Investors. Die Immobilie ist auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgelegt und soll eine DGNB-Gold-Zertifizierung erhalten.
Schwalbach: Süwag und maincubes sichern künftige Wärmeversorgung
Die Stadt Schwalbach am Taunus hat gemeinsam mit Süwag und maincubes Vereinbarungen zur Zukunft der Wärmeversorgung geschlossen. Im Mittelpunkt steht der Weiterbetrieb und die Modernisierung des bestehenden Fernheizwerks sowie der Ausbau des Netzes. Süwag investiert bis zu 22 Millionen Euro in die technische Erneuerung und den Ausbau der Infrastruktur. Ziel ist eine vollständige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 2045. Parallel wurde ein Vertrag zur Nutzung von Abwärme aus dem neuen Rechenzentrum FRA03 von maincubes unterzeichnet. Die entstehende Abwärme soll künftig über eine Wärmepumpenstation in das Fernwärmenetz eingespeist werden. Der Ausbau der Leitungen in Richtung Rechenzentrum soll im Herbst 2026 beginnen. Die Inbetriebnahme des modernisierten Systems ist für 2028 geplant.
Nienhagen: Ostseetraum übernimmt Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“
Die Ostseetraum Ferienwohnungen GmbH hat im März 2026 den Betrieb des „Ferienparks Seepferdchen“ im Ostseebad Nienhagen übernommen. Die Anlage umfasst 78 Ferieneinheiten mit rund 488 Betten. Der Ferienpark besteht aus 27 Gebäuden im Landhausstil und bietet neben den Unterkünften verschiedene Freizeitangebote wie Spielplatz, Minigolf- und Basketballanlagen. Die Wohnungen verfügen über Flächen zwischen 50 und 95 Quadratmetern. Für die Sommersaison 2026 sind erste zusätzliche Angebote geplant, darunter Kooperationen mit lokalen Anbietern sowie temporäre Gastronomie. Mittelfristig ist der Ausbau von Freizeit-, Gastronomie- und Serviceangeboten vorgesehen. Ostseetraum bewirtschaftet auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal sowohl Mietflächen als auch Außenanlagen und baut damit seine Präsenz im Raum Rostock weiter aus.
Berlin: JUNIQO Invest kauft zwei Mehrfamilienhäuser in Pankow und Köpenick
Der Berliner Investment- und Asset Manager JUNIQO Invest hat zwei Mehrfamilienhäuser in den Bezirken Pankow und Köpenick erworben. Die Objekte umfassen zusammen 21 Wohneinheiten mit rund 1.218 Quadratmetern Wohnfläche. Die jährliche Nettokaltmiete liegt bei etwa 150.000 Euro, der Kaufpreis beträgt 3,25 Millionen Euro. Beide Immobilien befinden sich in saniertem Zustand, Verkäufer sind Privatpersonen. Für das Objekt in Köpenick besteht zusätzliches Entwicklungspotenzial durch einen möglichen Dachgeschossausbau. Mit den Ankäufen setzt das Unternehmen seinen Fokus auf Bestandsimmobilien in nachgefragten Lagen fort und baut sein Portfolio weiter aus.
Bochum: Subway eröffnet neues Restaurant in der Innenstadt
Die Fast-Food-Kette Subway eröffnet Ende April ein weiteres Restaurant in Bochum. Der neue Standort entsteht in der Kortumstraße 49 in zentraler Innenstadtlage. Mit dem neuen Betrieb erweitert ein bestehender Franchisepartner sein Engagement vor Ort und betreibt damit künftig zwei Standorte in der Stadt. Das Restaurant bietet rund um die bekannten Sandwiches, Wraps und Salate ein individualisierbares Angebot und richtet sich an Laufkundschaft sowie Innenstadtbesucher. Der Betrieb erfolgt im sogenannten „Fresh Forward 2.0“-Designkonzept, das digitale Bestellmöglichkeiten und ein modernes Raumkonzept kombiniert.
Berlin: Baukosten steigen infolge Irankrieg, Juristen raten zu Preisgleitklauseln
Steigende Material- und Energiekosten infolge geopolitischer Spannungen erhöhen den Druck auf Bauprojekte in Deutschland. Die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutscher Anwaltverein empfiehlt daher, Preisgleitklauseln stärker in Bauverträgen zu berücksichtigen. Hintergrund sind unterbrochene Lieferketten und volatile Kostenentwicklungen, die zunehmend zu Nachverhandlungen zwischen Auftraggebern und Bauunternehmen führen. Ohne entsprechende vertragliche Regelungen bleibt es in der Regel beim vereinbarten Festpreis, Anpassungen sind nur unter engen rechtlichen Voraussetzungen möglich. Für neue Verträge wird empfohlen, Preisanpassungsmechanismen systematisch einzuplanen. Bei laufenden Projekten stehen die Prüfung bestehender Vereinbarungen sowie eine frühzeitige Abstimmung über mögliche Mehrkosten im Vordergrund.
Düsseldorf/Kassel: M7 kauft zwei Logistikimmobilien für 37,5 Millionen Euro
Der paneuropäische Investor M7 Real Estate hat zwei Logistikimmobilien in Deutschland erworben. Die Objekte in Düsseldorf und Kassel verfügen zusammen über rund 30.800 Quadratmeter Fläche und sind jeweils vollständig an Einzelnutzer vermietet. Der Ankauf erfolgte für die European Supply Chain Income Partnership, einen Joint-Venture-Fonds mit Beteiligung von AustralianSuper und Oxford Properties. Das Investitionsvolumen liegt bei 37,5 Millionen Euro. Beide Standorte zählen zu etablierten Logistikmärkten mit hoher Nachfrage und guter Verkehrsanbindung. Die Transaktion folgt der Strategie, das Portfolio gezielt in zentralen europäischen Distributionslagen auszubauen.
Berlin: PRIMESTAR steigt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein
Die PRIMESTAR Group erweitert ihre Hotelmarke June und tritt mit „June Lux“ in das Luxussegment ein. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine Plattform June Hotels im urbanen Hospitality-Bereich weiter aus. Der Einstieg in die gehobene Kategorie erfolgt unter anderem im Rahmen des Projekts Hilton Elbtower. Mit „June Lux“ ergänzt PRIMESTAR sein bestehendes Markenökosystem, das die Bausteine June SiX, June Stay und WorX miteinander verbindet. Konzeptionell setzt das Unternehmen auf ein integriertes Modell aus Hotellerie, Wohnen und Arbeiten. Im Luxussegment soll dieses Prinzip um ein stärker design- und technologiegetriebenes Angebot erweitert werden. Klassische Hotelstrukturen werden dabei durch digitale Services ergänzt, etwa bei Check-in-Prozessen oder Concierge-Leistungen. Der Ansatz bleibt modular: Die verschiedenen Markenbausteine lassen sich projektbezogen kombinieren und sollen sowohl Kurzzeitaufenthalte als auch Long-Stay-Formate und Arbeitswelten abdecken. Mit der Einführung von „June Lux“ erweitert PRIMESTAR dieses System nun um ein Angebot im gehobenen Segment.
Tegernsee: Bodo Hollung startet Venture-Capital-Plattform für Logistik-Start-ups
Der Logistikimmobilien-Spezialist Bodo Hollung bleibt der Branche nach seinem Ausscheiden bei LIP Invest verbunden und richtet seine Aktivitäten neu aus. Über die Camelback Mountain Capital GmbH will er künftig Start-ups im Logistikimmobiliensektor mit Kapital und Branchenzugang unterstützen. Das Unternehmen fungierte bislang als Beteiligungsholding im Umfeld von LIP Invest. Dazu zählen unter anderem Engagements bei der Avanlog Solar GmbH, einem Joint Venture mit der AVANTAG Energy S.a.r.l. und dem Energiekonzern MVV Energie AG, sowie bei der Avanlog Development GmbH. Künftig liegt der Fokus auf jungen Unternehmen und Gründungsvorhaben entlang der Logistikimmobilien-Wertschöpfungskette. Neben Venture Capital stellt Camelback auch Netzwerk, Marktkenntnis und operative Erfahrung zur Verfügung. Erste Beteiligungen befinden sich bereits in Prüfung. Parallel dazu will Hollung institutionelle Investoren weiterhin bei Engagements in der Assetklasse beraten.
Hamburg: TREUREAL übernimmt Property Management für „Australhaus“
Die TREUREAL Property Management GmbH hat das Property Management für das „Australhaus“ in der Hamburger Innenstadt übernommen. Auftraggeber ist Sonar Real Estate. Das Büro- und Geschäftshaus in der Poststraße 17 verfügt über zwölf Mieteinheiten und eine vermietbare Fläche von rund 1.600 Quadratmetern. Es liegt in zentraler Innenstadtlage mit Fokus auf Büro- und Einzelhandelsnutzungen. Mit dem Mandat verantwortet TREUREAL künftig sowohl das kaufmännische als auch das technische Property Management der Immobilie.
Stuttgart: Finanzierungsstimmung bleibt im ersten Quartal im Minus
Die Stimmung unter gewerblichen Immobilienfinanzierern in Deutschland bleibt im ersten Quartal 2026 gedämpft. Das zeigt das BF.Quartalsbarometer, das gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute neu aufgelegt wurde. Der Barometerwert liegt bei minus 9,74 Punkten und signalisiert weiterhin eine eingeschränkte Finanzierungsbereitschaft. Während knapp 68 Prozent der Befragten von stabilen Finanzierungsbedingungen berichten, sehen rund 27 Prozent eine Verschlechterung. Nur fünf Prozent nehmen eine Verbesserung wahr. Das Neugeschäft entwickelt sich überwiegend seitwärts: Etwa 73 Prozent melden stagnierende Volumina, gut 27 Prozent verzeichnen Zuwächse. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb unter den Finanzierern wieder zu. Ein Teil der Institute berichtet von einer spürbar intensiveren Konkurrenzsituation. Parallel dazu steigt die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsformen. Rund 41,2 Prozent beobachten hier einen Anstieg, insbesondere bei Real Estate Private Equity. Entlastung zeigt sich bei den Risikokennzahlen. Die Quote notleidender Kredite sinkt bei 32 Prozent der Befragten, während 18 Prozent einen Anstieg melden. Bei 41 Prozent bleibt sie unverändert. Die Margen bleiben auf vergleichsweise hohem Niveau und weisen deutliche Spannbreiten auf. Für Bestandsfinanzierungen liegt der Durchschnitt bei 169 Basispunkten, für Projektentwicklungen bei 262 Basispunkten. Innerhalb der Assetklassen zeigen sich klare Unterschiede: Wohnimmobilien liegen bei Bestandsfinanzierungen am unteren Ende, Bürofinanzierungen darüber. In der Projektentwicklung werden für Wohnprojekte die höchsten Margen aufgerufen, während Logistik niedriger bewertet wird. Insgesamt ergibt sich ein Bild eines weiterhin selektiven Marktes: stabile bis leicht zunehmende Aktivität, steigender Wettbewerb, aber weiterhin zurückhaltende Risikobereitschaft.
Berlin: Kaufpreise stabilisieren sich, Mieten ziehen weiter an
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland zeigen im März 2026 eine leichte Aufwärtsbewegung, während die Mieten deutlich stärker steigen. Darauf weisen aktuelle Daten von Europace und VALUE AG hin. Der Europace Hauspreisindex steigt im März um 0,28 Prozent auf 220,65 Punkte. Eigentumswohnungen verzeichnen mit einem Plus von 0,61 Prozent die stärkste Entwicklung, auch Bestandshäuser legen leicht um 0,26 Prozent zu. Neubaupreise bleiben mit minus 0,01 Prozent nahezu unverändert. Im Jahresvergleich ergibt sich über alle Segmente hinweg ein moderates Plus von rund 1,5 Prozent. Deutlich dynamischer zeigt sich der Mietmarkt. Die Angebotsmieten steigen im März um 0,73 Prozent und liegen auf Jahressicht bei einem Plus von fast fünf Prozent. Damit wächst die Differenz zwischen Miet- und Kaufpreisentwicklung weiter. Im Quartalsvergleich verteuern sich Kaufimmobilien nur moderat. Wohnungen steigen um 0,33 Prozent, Häuser um 0,36 Prozent. Insgesamt ergibt sich damit ein Bild stabiler Kaufpreise bei gleichzeitig anhaltend hoher Dynamik auf dem Mietmarkt.
Langwedel: Logistikimmobilie nahe Bremen vollständig vermietet
Eine Logistikimmobilie im niedersächsischen Langwedel bei Bremen ist vollständig vermietet. Die rund 20.920 Quadratmeter große Liegenschaft wurde durch die langfristige Anmietung der letzten verfügbaren Fläche durch DHL Supply Chain voll belegt. Die Immobilie wurde 2023 errichtet und umfasst neben etwa 9.740 Quadratmetern Logistikfläche rund 540 Quadratmeter Bürofläche. Sie befindet sich auf einem Grundstück mit rund 38.450 Quadratmetern und verfügt unter anderem über zehn Rampen, ein ebenerdiges Tor sowie eine Betriebsgenehmigung für den 24-Stunden-Betrieb. Besonderes Merkmal des Objekts ist die nachhaltige Ausstattung. Das Gebäude ist mit einer Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, LED-Beleuchtung und Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ausgestattet und wurde mit dem DGNB-Platin-Zertifikat ausgezeichnet. Der Standort in Langwedel profitiert von der Nähe zu Bremen sowie der direkten Anbindung an die Autobahn 27 und gilt damit als attraktiv für Logistiknutzer. REALOGIS Immobilien Deutschland und Nuveen Real Estate haben die Vollvermietung umgesetzt.
Düsseldorf: Leica eröffnet Galerie- und Storekonzept im Kö-Bogen
Der Kö-Bogen in Düsseldorf erweitert sein Einzelhandelsangebot um ein weiteres markenstarkes Konzept. Die Leica Camera Deutschland GmbH plant die Eröffnung eines Monobrand Stores im Ensemble an der Königsallee 2. Der Start ist für Herbst 2026 vorgesehen. Auf rund 400 Quadratmetern entsteht ein kombiniertes Galerie- und Storeformat. Im Erdgeschoss wird das aktuelle Produktportfolio von Leica präsentiert, ergänzt um Zubehör und Fachliteratur. Darüber hinaus umfasst das Angebot auch weitere Produktlinien wie Sportoptik, Uhren und Heimkino-Projektoren. Im ersten Obergeschoss ist eine Galerie vorgesehen, in der wechselnde Ausstellungen nationaler und internationaler Fotografen gezeigt werden. Damit verbindet das Konzept Verkauf und kulturelle Nutzung und stärkt die Position des Standorts als hochwertige Einzelhandelsdestination. Der Innenausbau wurde von Leica umgesetzt. Ergänzend wird ein barrierefreier Zugang zur Galerie über einen neu installierten Aufzug ermöglicht.
Stahnsdorf: Periskop Development verkauft Quartiersprojekt „20 Morgen“ an MAXAR AG
Periskop Development hat das Projekt „20 Morgen Stahnsdorf“ südwestlich von Berlin veräußert. Käufer des rund 51.700 Quadratmeter großen Grundstücks ist die Berliner MAXAR AG. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Das ehemalige Telekomgelände am Güterfelder Damm wurde gemeinsam mit der Gemeinde Stahnsdorf zu einem gemischt genutzten Quartier entwickelt. Geplant ist eine Bruttogrundfläche von etwa 60.000 Quadratmetern mit rund 350 Wohneinheiten sowie ergänzenden Nutzungen aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Gastronomie, Co-Working und Atelierflächen. MAXAR will das Projekt auf Basis des bestehenden Konzepts weiterführen und in die nächste Entwicklungsphase überführen. Die Planung soll noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden, der Baustart ist für 2027 vorgesehen. Vorgesehen ist eine Umsetzung im KfW-40-NH-QNG-Standard. Neben Neubauten ist auch die Integration bestehender Gebäude geplant. Ergänzt wird das Konzept durch Grünflächen, den Erhalt von Baumbestand sowie ein Energiekonzept mit Photovoltaik und energieeffizienter Bauweise. Das Projekt liegt in Stahnsdorf im Berliner Südwesten, einem nachgefragten Wohnstandort mit Anbindung an Berlin, Potsdam und den Flughafen BER. Knight Frank war mit der Vermarktung beauftragt.
Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt
Der Essener Büromarkt ist mit einem Flächenumsatz von rund 10.000 Quadratmetern verhalten in das Jahr 2026 gestartet und bleibt damit deutlich unter dem Vorjahreswert sowie dem langjährigen Durchschnitt von etwa 24.000 Quadratmetern. Das geht aus einer Analyse von BNP Paribas Real Estate hervor. Größere Abschlüsse blieben bislang aus, entsprechend prägen kleinere Vermietungen das Marktgeschehen. Zu den größten Verträgen zählen unter anderem 1.700 Quadratmeter eines Bauunternehmens, rund 1.200 Quadratmeter eines Coworking-Anbieters sowie 1.000 Quadratmeter eines Beratungsunternehmens. Insgesamt dominieren jedoch kleinteilige Abschlüsse das Ergebnis. Die Spitzenmiete liegt stabil bei 20 Euro pro Quadratmeter, während die Durchschnittsmiete aktuell 13,80 Euro erreicht. Auf Nutzerseite stellen Industrieunternehmen mit knapp einem Drittel den größten Anteil am Flächenumsatz, gefolgt von Beratungsunternehmen und Anbietern von flexiblen Bürokonzepten. Der Leerstand bewegt sich mit rund 287.000 Quadratmetern auf dem Niveau des Vorquartals. Die Leerstandsquote liegt bei 8,9 Prozent und gehört damit im Vergleich der großen deutschen Bürostandorte zu den höheren Werten. Gleichzeitig bleibt das Angebot an modernen Flächen begrenzt und macht nur rund 21 Prozent des Gesamtvolumens aus. Das Bauvolumen ist rückläufig und liegt bei etwa 34.000 Quadratmetern. Kurzfristig verfügbare Flächen im Bau bleiben mit rund 12.000 Quadratmetern weiterhin knapp. Für den weiteren Jahresverlauf wird eine moderate Belebung erwartet, sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen stabilisieren. Insbesondere größere Abschlüsse könnten das Ergebnis deutlich beeinflussen. Gleichzeitig dürfte der Leerstand weiter leicht steigen, während moderne Flächen knapp bleiben und die Spitzenmieten perspektivisch unter Druck nach oben stehen.
Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar
Die Entwicklung der Johannisstraße in Osnabrück nimmt weiter Fahrt auf. Wie LIST Develop Commercial und die Stadt Osnabrück mitteilen, zeigt die Mixed-Use-Immobilie am Standort des ehemaligen SinnLeffers-Kaufhauses erste spürbare Effekte auf das Quartier. Mit Nutzungen aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungen ist ein neuer Frequenzanker entstanden. Das Gebäude, in dem unter anderem STAYERY und Prize by Radisson angesiedelt sind, gilt als Ausgangspunkt für die Revitalisierung dieses Innenstadtbereichs. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bewertet die Entwicklung als Signal für die Nachnutzung innerstädtischer Lagen, während Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Develop Commercial, die enge Zusammenarbeit mit der Stadt hervorhebt. Nach Angaben der Beteiligten wird die Veränderung auch im Umfeld wahrgenommen. Gewerbetreibende berichten von einer stabileren Frequenz und einer insgesamt ruhigeren, aufgewerteten Atmosphäre. Im Erdgeschoss hat sich bereits ein Friseur- und Beautysalon angesiedelt. Parallel dazu stehen weiterhin Flächen für Gastronomiekonzepte zur Verfügung. Die Einheiten sind bezugsfertig, lediglich der individuelle Ausbau durch künftige Nutzer steht noch aus. Gespräche mit Interessenten laufen, eine weitere Fläche ist weiterhin vakant. Auch im Umfeld sind weitere Maßnahmen geplant. In unmittelbarer Nähe wurden Gebäude abgerissen, zusätzliche Sanierungen sind vorgesehen. Ergänzend arbeitet die Stadt an einer stärkeren Vernetzung der lokalen Akteure, unter anderem über eine geplante Straßengemeinschaft sowie bestehende Strukturen wie Quartiersmanagement und Taskforce Innenstadt.
Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu
Der deutsche Retail-Investmentmarkt ist mit einem Volumen von rund 1,37 Milliarden Euro in das Jahr 2026 gestartet und liegt damit etwa sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Das zeigt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Während großvolumige Einzeltransaktionen weiterhin selektiv bleiben, sorgt vor allem die hohe Aktivität im kleinteiligen Segment für Dynamik. Prägend für das Marktgeschehen ist erneut die starke Stellung von Fachmarkt- und Lebensmittelimmobilien. Sie kommen auf einen Anteil von 52 Prozent und bilden damit die zentrale Säule des Investmentmarkts. Ergänzt wird das Bild durch einzelne großvolumige Abschlüsse im Highstreet- und Shoppingcenter-Segment, darunter Transaktionen wie die Alte Akademie in München sowie die Höfe am Brühl in Leipzig. Gleichzeitig konzentriert sich die große Mehrheit der Abschlüsse auf kleinere Losgrößen. Mehr als 95 Prozent aller registrierten Verkäufe entfallen auf Deals unterhalb von 50 Millionen Euro. Die Zahl der Transaktionen hat gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen und erreicht nahezu das Niveau des Jahres 2022. In den A-Standorten summiert sich das Investmentvolumen auf rund 549 Millionen Euro. Maßgeblich dafür sind neben Einzeldeals insbesondere Portfolioverkäufe im Food-Segment. München und Berlin führen das Städte-Ranking an, gefolgt von Düsseldorf und Frankfurt. Bei den Spitzenrenditen zeigen sich je nach Standort und Lage weiterhin Unterschiede. München liegt bei 3,45 Prozent, Frankfurt bei 3,75 Prozent, während Berlin und Düsseldorf jeweils bei 3,95 Prozent notieren. Für die kommenden Monate zeichnet sich ein stabiles Marktumfeld ab. Insbesondere Fachmarkt- und Nahversorgungszentren bleiben aufgrund ihrer diversifizierten Mieterstruktur und stabilen Cashflows gefragt. Gleichzeitig dürften Portfolioverkäufe im Food-Segment die Marktaktivität weiter stützen.
Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr
Der deutsche Logistik-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro und bleibt damit unter dem Vorjahreswert sowie deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Laut BNP Paribas Real Estate zeigt sich dennoch eine hohe Dynamik bei Einzeltransaktionen. Treiber des Marktgeschehens sind vor allem kleinere Deals. Investitionen bis 25 Millionen Euro prägen das Quartal, wodurch das durchschnittliche Volumen pro Transaktion auf 19 Millionen Euro sinkt. Portfolioverkäufe verlieren dagegen an Bedeutung und tragen nur noch rund zwölf Prozent zum Gesamtvolumen bei. Die Spitzenrenditen bleiben stabil bei 4,50 Prozent an den A-Standorten und 4,70 Prozent in Leipzig. Auffällig ist zudem der hohe Anteil ausländischer Investoren, die rund zwei Drittel des Kapitals stellen, während deutsche Anleger zurückhaltender agieren. In den großen Logistikmärkten fällt das Investmentvolumen vergleichsweise niedrig aus, was vor allem auf ein begrenztes Angebot zurückgeführt wird. Insgesamt dominieren kleinere Transaktionen bis 50 Millionen Euro deutlich das Marktgeschehen. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate Impulse aus dem Nutzermarkt sowie durch staatliche Investitionsprogramme. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung stark von geopolitischen Risiken und deren Auswirkungen auf Zinsen und Energiepreise abhängig.
Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten
DLA Piper hat die Mogotel Hotel Group bei langfristigen Mietverträgen für ein Hotel- und Serviced-Apartments-Projekt in Berlin beraten. Laut Kanzleiangaben umfasst das Vorhaben ein Hotel mit 208 Zimmern sowie 160 Serviced Apartments. Beide Nutzungen sollen im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Wyndham betrieben werden. Mit dem Projekt baut die in Riga ansässige Mogotel Hotel Group ihre Präsenz im deutschen Markt weiter aus und setzt ihre Expansion in Europa fort. Das kombinierte Konzept aus klassischem Hotelbetrieb und Serviced Apartments zielt auf eine breitere Positionierung im Markt für Geschäfts- und Langzeitaufenthalte. Wyndham Hotels & Resorts fungiert dabei als Franchisegeber und stärkt die internationale Vermarktung.
Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich
BWH Hotels Central Europe verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Hotelanschlüssen und baut seinen Expansionskurs weiter aus. Laut Unternehmensangaben stieg die Zahl der Neuzugänge von 13 Hotels im Jahr 2024 auf 18 im Jahr 2025, was einem Plus von 38 Prozent entspricht. Für 2026 wird eine vergleichbare Anzahl an neuen Häusern angestrebt. Treiber der Entwicklung ist insbesondere der zunehmende Wettbewerbsdruck im Mittelklasse-Segment, der bei individuell geführten Hotels den Bedarf nach Markenanschluss erhöht. BWH setzt dabei auf unterschiedliche Modelle: Während Fullbrand-Lösungen klare Markenstandards vorgeben, ermöglichen Collections eine stärkere Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Nutzung von Vertriebs- und Marketingstrukturen. Beide Ansätze zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Hotels zu stärken. Ein zentraler Faktor ist zudem das internationale Vertriebs- und Loyalitätsnetzwerk. Das Kundenbindungsprogramm umfasst rund 66 Millionen Nutzer und soll insbesondere kleineren Betreibern den Zugang zu internationalen Zielgruppen erleichtern.
Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026
Der deutsche Wohn-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 2,0 Milliarden Euro und setzt damit die Erholung der Vorquartale fort. Laut BNP Paribas Real Estate bleibt das Ergebnis trotz eines Rückgangs gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal stabil, da die Zahl der Abschlüsse spürbar gestiegen ist. Das Marktgeschehen wird aktuell von mittelgroßen Transaktionen zwischen zehn und 50Millionen Euro dominiert, die knapp die Hälfte des Volumens ausmachen. Großdeals über 100 Millionen Euro tragen bislang deutlich weniger zum Ergebnis bei als im Vorjahr. Bei den Käufern zeigen sich insbesondere Investment- und Asset Manager aktiv und erreichen mit rund 680 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2022. Auch die öffentliche Hand sowie private Investoren und Family Offices treten verstärkt als Käufer auf. Regional entfallen rund 47 Prozent des Volumens auf die A-Städte. Dabei liegen Düsseldorf und Hamburg vor Berlin, das aktuell nicht mehr die Spitzenposition einnimmt. Auf Produktebene verteilt sich das Investmentvolumen vergleichsweise gleichmäßig. Auffällig ist der hohe Anteil von Forward Deals sowie modernen Bestandsobjekten, die deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Gleichzeitig konzentriert sich der Großteil der Transaktionen auf Core- und Core-Plus-Investments. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate eine steigende Marktdynamik. Treiber sind eine gut gefüllte Pipeline, zunehmende Portfolioverkäufe sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohninvestments, die trotz konjunktureller Unsicherheiten als vergleichsweise stabil gelten.
Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld
REALOGIS hat das exklusive Vermietungsmandat für eine revitalisierte Logistikimmobilie in Schloß Holte-Stukenbrock übernommen. Das Objekt umfasst rund 38.000 Quadratmeter und ist nach umfassender Modernisierung kurzfristig verfügbar. Die Flächen verteilen sich auf mehrere Hallenabschnitte sowie ergänzende Büro- und Sozialbereiche und sind flexibel teilbar. Die Immobilie ist auf klassische Lager- und Distributionsnutzungen ausgelegt, verfügt über eine hohe Bodentragfähigkeit sowie eine leistungsfähige Andienung mit zahlreichen Rampentoren und ist für einen 24/7-Betrieb geeignet. Im Zuge der Revitalisierung wurde das Objekt umfassend technisch und energetisch aufgewertet. Angestrebt wird eine BREEAM-Zertifizierung im Bestand mit mindestens „Sehr gut“. Eigentümer ist ein von Tristan Capital verwalteter Fonds, das Asset Management liegt bei Scantum DW. Die bauliche Umsetzung erfolgte durch Goldbeck Nord unter Steuerung von Gleeds Deutschland. Der Standort nahe der A33 bietet eine Anbindung an die Autobahnen A2 und A44 und liegt auf einer zentralen Transitachse zwischen Ostwestfalen-Lippe und dem Ruhrgebiet.
Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen
Der Investmentmanager KINGSTONE Real Estate hat für seinen Fonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“ ein Neubau-Wohnobjekt in Frankfurt am Main erworben. Die Immobilie im Gallusviertel umfasst 96 öffentlich geförderte Wohnungen sowie ergänzende Nutzungen wie eine Kindertagesstätte und kleinere Gewerbeeinheiten. Das Objekt ist Teil der Quartiersentwicklung „Kleyers“ von Swiss Life Asset Managers mit insgesamt 398 Wohneinheiten. Die Fertigstellung erfolgte im vergangenen Jahr, die Wohnungen befinden sich bereits weitgehend in der Vermietung. Die Finanzierung ist mit Förderdarlehen und Zuschüssen der Stadt Frankfurt sowie der WI-Bank unterlegt. Mit dem Ankauf erweitert KINGSTONE RE sein Portfolio im Bereich gefördertes Wohnen. Es handelt sich um die vierte Transaktion für den Fonds nach Investitionen in Mannheim, Fürth und Weil am Rhein. Die Vermittlung der Transaktion erfolgte durch Colliers, beraten wurde der Ankauf unter anderem von Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, Case Real Estate, Arcadis Germany und iib Consult.
Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026
Der Berliner Logistikimmobilienmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 einen Flächenumsatz von 106.000 Quadratmetern und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert sowie über dem Fünfjahresdurchschnitt im Hallensegment. Laut REALOGIS wird das Ergebnis maßgeblich durch wenige großvolumige Abschlüsse geprägt, allen voran der Markteintritt von JD Logistics. Die Mieten zeigen sich stabil auf hohem Niveau. Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 10,50 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Nach den Anstiegen der vergangenen Jahre ist damit zunächst eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Auffällig ist die Verschiebung hin zu Neubauten auf Brownfield-Flächen, die mit 50.300 Quadratmetern vor Bestandsflächen liegen. Der Markt bleibt vollständig mietergetrieben, Eigennutzer wurden nicht registriert. Großflächen ab 10.000 Quadratmetern dominieren weiterhin das Marktgeschehen und machen rund die Hälfte des Umsatzes aus. Regional konzentriert sich die Nachfrage vor allem auf das Berliner Umland Süd, das etwa 50 Prozent des Flächenumsatzes auf sich vereint.
Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bewertet den Referentenentwurf zur Baugesetzbuch-Novelle als Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch keinen echten Durchbruch für mehr Tempo beim Wohnungsbau. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, verweist auf die weiterhin angespannte Lage in vielen Städten und fordert wirksamere Instrumente zur Beschleunigung. Positiv hebt der Verband hervor, dass der Wohnungsbau in Abwägungsentscheidungen stärker berücksichtigt werden soll. Auch Ansätze zur Digitalisierung von Verfahren, zur effizienteren Flächennutzung sowie zum seriellen Bauen greifen zentrale Forderungen der Branche auf. Kritisch sieht der GdW jedoch die konkrete Ausgestaltung des vorgesehenen Abwägungsvorrangs. Dieser bleibe auf die Bauleitplanung beschränkt und entfalte bei einzelnen Bauvorhaben kaum Wirkung. Projekte könnten weiterhin an naturschutzrechtlichen Anforderungen scheitern oder sich deutlich verzögern. Zudem liege die Anwendung im Ermessen der Kommunen, eine verbindliche Vorrangregelung fehle. Darüber hinaus warnt der Verband vor zusätzlichen Belastungen durch geplante Änderungen im Naturschutzrecht. Neue Anforderungen könnten den Umfang von Ausgleichsmaßnahmen erweitern, zusätzliche Planungsebenen schaffen und damit Genehmigungsverfahren verlängern sowie Baukosten erhöhen. Der GdW fordert daher eine konsequente Nachschärfung der Reform. Notwendig seien deutlich verkürzte Verfahren im Sinne einer „Fast Lane fürs Wohnen“, ein wirksamer Abwägungsvorrang auch auf Projektebene sowie der Abbau zusätzlicher Prüf- und Dokumentationspflichten. Nur so lasse sich der dringend benötigte Wohnraum schneller und bezahlbar realisieren.
Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb
Im Panattoni Industriepark in Voerde hat die RheinEnergie ihre bislang größte Aufdach-Photovoltaikanlage an einem einzelnen Standort in Betrieb genommen. Auf den Dächern zweier Logistikhallen erzeugen 15.842 Solarmodule Strom mit einer Gesamtleistung von rund sieben Megawattpeak. Die Anlage erstreckt sich über eine Dachfläche von etwa 60.000 Quadratmetern und produziert jährlich rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Ein Großteil der Energie wird direkt vor Ort genutzt, Überschüsse werden in das Netz eingespeist. Rechnerisch lassen sich damit etwa 1.500 Haushalte versorgen. Angaben dazu stammen von der RheinEnergie AG. Mieter der beiden Hallen sind MT Deutschland, der Getriebehersteller Flender sowie der Logistikdienstleister WM Group. Die Photovoltaikanlage ist Teil eines Contracting-Modells, bei dem RheinEnergie Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung übernimmt. Die Anlage besteht aus zwei Teilflächen mit 4,75 und 2,27 Megawattpeak. Die Module sind in Ost-West-Ausrichtung installiert, um die Dachflächen effizient zu nutzen und die Stromproduktion über den Tagesverlauf zu stabilisieren.
Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus
Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Flächen wurden an die Stadt Hamburg vermietet, Eigentümer ist Covivio; die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.
Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung
Die Stadt Duisburg hat eine rund 5.100 Quadratmeter große Büroimmobilie im Stadtteil Duissern erworben. Das Objekt in der Falkstraße umfasst ein etwa 5.156 Quadratmeter großes Grundstück und liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt sowie gegenüber einer bestehenden Schule. Die Immobilie wird derzeit noch von der AOK Rheinland/Hamburg genutzt, die ihren Standort dort voraussichtlich bis Ende 2027 beibehält. Neben rund 4.255 Quadratmetern Bürofläche gehören auch Kantinen- und Lagerflächen sowie 38 Stellplätze zum Objekt. Perspektivisch plant die Stadt, die Flächen für schulische Zwecke umzunutzen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die angespannte Situation im Bildungsbereich zu entlasten. Verkäuferin ist die Regulus Invest GmbH. Die Transaktion wurde von RUHR REAL vermittelt.
Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus
Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines umfassenden Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und verfügt über eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Innenstadt. Eigentümer der Flächen ist Covivio, die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.
Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental
Instone Real Estate hat im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Nord mit dem Bau von 215 Wohnungen auf dem letzten Baufeld des Quartiers „Grafental“ begonnen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Das Projekt umfasst 117 freifinanzierte Mietwohnungen, die bereits im Herbst 2025 im Rahmen eines Forward-Deals an die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG veräußert wurden, sowie 98 Eigentumswohnungen des Projekts „Mosaik“. Ein Teil der Eigentumswohnungen ist bereits an Eigennutzer und private Kapitalanleger verkauft. Die Entwicklung wird im Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-PLUS-Zertifizierung umgesetzt. Geplant sind unter anderem Fernwärmeversorgung, Photovoltaikanlagen sowie vorbereitete Ladeinfrastruktur für alle 210 Tiefgaragenstellplätze. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch 499 Fahrradstellplätze. Mit dem Bauvorhaben wird die Entwicklung des Quartiers „Grafental“ abgeschlossen. Ergänzend entstehen eine vierzügige Kindertagesstätte sowie ein Gymnasium, das parallel von der Landeshauptstadt Düsseldorf realisiert wird.
München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand
Im Münchner Büroneubau „Fabrik Office“ sind weitere 2.500 Quadratmeter Bürofläche langfristig vermietet worden. Die Flächen wurden mit jeweils zehnjähriger Laufzeit an drei Unternehmen vergeben. Rund 1.500 Quadratmeter entfallen auf die Hamilton Medical GmbH, die Flächen im zweiten Obergeschoss bezieht. TraXall Germany sowie mfe. Rechtsanwälte Mößner Ender PartmbB haben jeweils etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss angemietet. Die Einzüge sind für das zweite beziehungsweise dritte Quartal 2026 vorgesehen. Mit den neuen Abschlüssen steigt der Vermietungsstand des Objekts auf 96 Prozent. Aktuell stehen noch rund 900 Quadratmeter zur Verfügung, verteilt auf etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss sowie rund 400 Quadratmeter im Erdgeschoss. Das Gebäude ist nach DGNB Gold zertifiziert und erfüllt Cradle-to-Cradle-Kriterien. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse, Fahrradaufzug, Umkleiden und Duschen sowie eine Barista-Bar. Projektentwickler und Eigentümer sind Becken und HanseMerkur Grundvermögen.
Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien
Institutionelle Investoren rechnen in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Gesundheits- und Seniorenimmobilien. Einer Trendumfrage der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH zufolge erwarten 78 Prozent der Befragten eine wachsende Nachfrage in den nächsten fünf bis zehn Jahren, zwei Drittel gehen sogar von einer stark steigenden Entwicklung aus. Auch die Investitionsbereitschaft bleibt hoch. Für die kommenden drei bis fünf Jahre rechnen 50 Prozent mit einer steigenden und 44 Prozent mit einer stabilen Investitionsdynamik. Zwei Drittel der Marktteilnehmer planen zudem bereits innerhalb der nächsten sechs Monate konkrete Ankäufe. Besonders im Fokus stehen Ärztehäuser und medizinische Versorgungszentren, die von 67 Prozent der Befragten als investitionsrelevant eingeschätzt werden. Auch altersgerechtes Wohnen mit Serviceangeboten sowie integrierte Quartierslösungen gewinnen an Bedeutung. Als größte Hürden gelten weiterhin operative und wirtschaftliche Faktoren. 67 Prozent der Befragten sehen die Komplexität im Betrieb und Management als zentrales Hemmnis, während 50 Prozent steigende Bau- und Investitionskosten nennen. Die zugrunde liegende Online-Befragung wurde im Februar 2026 unter 18 institutionellen Investoren und Asset Managern durchgeführt, die überwiegend Immobilienvermögen im Milliardenbereich verwalten.
Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert
Im Krefelder Stadtteil Cracau ist eine Wohnanlage mit rund 50 Wohneinheiten veräußert worden. Die Liegenschaft umfasst etwa 3.000 Quadratmeter Mietfläche, eine Quartierstiefgarage mit rund 140 Stellplätzen sowie ein rund 5.000 Quadratmeter großes Grundstück. Erworben wurde das Objekt von einem lokalen Investor, der die Immobilie im Bestand halten und durch zusätzlichen Wohnungsneubau weiterentwickeln will. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rund acht Prozent angegeben, zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Neben der stabilen Vermietung im Bestand bietet insbesondere die Grundstücksgröße weiteres Entwicklungspotenzial. Zusätzliche Neubauflächen im deutlich vierstelligen Quadratmeterbereich gelten als realisierbar. Die Vermittlung erfolgte durch Aengevelt.
Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform
Invesco Real Estate und Propel bauen ihre gemeinsame Propel Logistics Platform weiter aus und haben ein rund 24.000 Quadratmeter großes Grundstück in Moosburg nördlich des Flughafens München erworben. Geplant ist die spekulative Entwicklung einer Logistikimmobilie mit etwa 11.500 Quadratmetern Fläche. Das Projekt ist die sechste Investition des Joint Ventures zwischen Propel und dem Invesco Real Estate Europe Fund III und ergänzt ein bestehendes Portfolio von mehr als 150.000 Quadratmetern Logistikfläche in Deutschland und Österreich. Der Standort in der Metropolregion München gilt als einer der nachfragestärksten und zugleich angebotslimitierten Logistikmärkte Deutschlands. Das Grundstück wurde off-market gesichert. Die Entwicklung ist mit Fokus auf Nachhaltigkeit konzipiert. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie ein Monitoring der grauen Emissionen während der Bauphase. Ziel ist ein fossilfrei betriebenes Gebäude. Die Fertigstellung der Logistikimmobilie ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften
Die LEG Immobilien SE und der Energiedienstleister EGC bauen ihre Zusammenarbeit aus und haben eine Vereinbarung zur Dekarbonisierung von rund 500 Wohnliegenschaften geschlossen. Die Maßnahmen betreffen Bestände mit einer Gesamtfläche von etwa einer Million Quadratmetern. Im Rahmen der auf fünf Jahre angelegten Kooperation modernisiert EGC rund 500 bestehende Heizungsanlagen, die seit 2010 betrieben werden. Geplant ist ein hybrides Versorgungskonzept: Gasthermen werden durch Wärmepumpen ergänzt, die künftig den Großteil der Wärme liefern, während Gaskessel zur Abdeckung von Spitzenlasten erhalten bleiben. Durch die Umstellung sollen die CO?-Emissionen im Bestand jährlich um rund 13.000 Tonnen sinken. Die installierte Gesamtleistung der Anlagen wird voraussichtlich etwa 90 Megawatt betragen und rund 16.000 Haushalte versorgen. Die LEG will die Kostenbelastung für Mieter durch Baukostenzuschüsse begrenzen und hält trotz der aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen an ihrer Strategie fest, bis 2045 einen nahezu klimaneutralen Bestand zu erreichen. EGC übernimmt neben Planung und Umsetzung auch langfristig die Energieversorgung der Liegenschaften.
Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock®
Panattoni hat in Neuss den Bau seines bislang größten City Dock®-Projekts begonnen. Auf einem rund 77.750 Quadratmeter großen Areal entsteht ein Businesspark mit insgesamt rund 32.600 Quadratmetern Hallen- und Flexflächen sowie etwa 6.900 Quadratmetern Büroflächen. Geplant sind 22 flexibel teilbare Einheiten zwischen 1.200 und 2.300 Quadratmetern, die sich insbesondere an Light-Industrial-Nutzer, mittelständische Unternehmen und Start-ups richten. Der Standort verfügt über eine direkte Anbindung an Düsseldorf sowie an die Autobahnen A46 und A57. Das Projekt entsteht auf einer ehemaligen Industriefläche und wird in Abstimmung mit der Stadt Neuss entwickelt. Parallel wird ein Teil des Areals für Grün- und Wegeverbindungen im Zuge der Landesgartenschau 2026 genutzt. Panattoni strebt für den Gewerbepark eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Colliers übernimmt die Vermarktung der Flächen.
Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds
Hauck Aufhäuser Lampe Real Estate Investment Management hat das Gesundheitszentrum „Am Sonnengarten“ in Mannheim für den Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland II“ erworben. Die Immobilie im Stadtteil Feudenheim umfasst rund 3.427 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Das ursprünglich 2002 errichtete Bürogebäude wurde modernisiert und in eine Gesundheitsimmobilie umgewandelt. Rund 70 Prozent der Flächen werden von medizinischen Nutzern belegt, darunter Arztpraxen und ein Sanitätshaus. Der WAULT liegt bei etwa 6,3 Jahren. Mit dem Ankauf ist das Kapital aus dem ersten Closing vollständig investiert. Ein zweites Closing ist für April 2026 geplant. Der Fonds investiert überwiegend in Core- und Core+-Immobilien der ambulanten Gesundheitsversorgung und strebt ein Gesamtvolumen von 200 bis 250 Millionen Euro an.
Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal
Die HIH Projektentwicklung hat den Umbau zweier Bestandsgebäude auf dem Hanomag-Areal in Hannover-Linden zu einer Integrierten Gesamtschule begonnen. Die ersten Arbeiten laufen seit November 2025, die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant. Die künftige Schule umfasst rund 10.700 Quadratmeter Mietfläche und ist für 700 bis 800 Schüler ausgelegt. Sie dient als Interimslösung während der Sanierung bestehender Schulstandorte. Die Stadt Hannover hat die Flächen langfristig angemietet. Das Projekt basiert auf der Umnutzung eines ehemaligen Telekom-Callcenters. Ergänzend wird ein bestehendes Verwaltungsgebäude mit rund 5.600 Quadratmetern bereits durch die Stadt genutzt. Neben dem Innenumbau wird auch das Außengelände zu einem Schulhof umgestaltet. Generalunternehmer ist LIST BiB, die Planung verantwortet architekten sks.
Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen
Der niederländische Investment- und Asset-Manager a.s.r. real estate richtet seinen Fokus verstärkt auf deutsche institutionelle Investoren. Erste Investoren aus Deutschland konnten bereits angebunden werden, dieses Segment soll nun gezielt erweitert werden. Das Unternehmen verwaltet zum Jahresbeginn 2026 rund 13,5 Milliarden Euro und bietet institutionellen Anlegern sechs spezialisierte Fondsstrategien in den Segmenten Einzelhandel, Wohnen, Büro, Science Parks, landwirtschaftliche Flächen sowie erneuerbare Energien. Die Plattform basiert auf einer klaren Trennung der Assetklassen und richtet sich auf langfristige Core-Investments im niederländischen Markt aus. a.s.r. real estate ist Teil der niederländischen Versicherungsgruppe a.s.r. und fungiert als Manager von Real Assets mit einem forschungsbasierten Investmentansatz. Die Fonds sind als alternative Investmentfonds strukturiert und erfüllen die regulatorischen Anforderungen institutioneller Investoren. Mit dem Ausbau der Aktivitäten in Deutschland reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach stabilen, eurozonennahen Investmentmöglichkeiten und positioniert den niederländischen Markt als Ergänzung bestehender Allokationen.
Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel
BWH Hotels Central Europe baut seine Präsenz im Ruhrgebiet aus und integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum in sein Netzwerk. Mit dem Anschluss wächst das Portfolio auf 26 Hotels in Nordrhein-Westfalen, davon 10 im Ruhrgebiet. Der Betrieb des Hauses übernimmt die Curator Hotelbetriebsgesellschaft mbH, die mit diesem Projekt erstmals mit BWH zusammenarbeitet. Ausschlaggebend für die Partnerschaft waren unter anderem die internationale Markenstärke, die Vertriebsstruktur im Geschäftsreise- und Tagungssegment sowie das Kundenbindungsprogramm. Das Hotel verfügt über 119 Zimmer sowie neun Tagungsräume für bis zu 240 Personen. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum RuhrCongress, dem Musicaltheater Starlight Express und dem Ruhrstadion. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten erreichbar, ebenso die Autobahn A 40.
Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter
Die BlueRock Group hat in Duisburg-Ruhrort zwei langfristige Mietvertragsverlängerungen über insgesamt rund 7.600 Quadratmeter vereinbart. Betroffen ist ein Ensemble aus Gesundheitszentrum und Bürogebäude. Im „Medical Center Ruhrort“ sicherte sich das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg rund 4.000 Quadratmeter langfristig. Im „Business Center Ruhrort“ verlängerte die HGK Shipping GmbH ihre Mietflächen über etwa 3.600 Quadratmeter. Das Ensemble umfasst insgesamt rund 12.350 Quadratmeter Mietfläche und ist aktuell zu 93 Prozent vermietet. BlueRock hatte die Immobilie im Jahr 2016 erworben.


