Frankfurt am Main: Volkshochschule verlegt Standort nach Bockenheim +++ Stavenhagen: ADLER Modemärkte eröffnet Filiale im Einkaufszentrum Reutereiche +++ Eltmann: Panattoni Park Unterfranken fertiggestellt +++ Köln: Logistikmarkt 2025 mit 244.800 Quadratmetern stabil, Mieten unverändert +++ Berlin: Bundesarchitektenkammer legt Eckpunkte zur GEG-Novelle 2026 vor +++ Frankfurt am Main: ICONIC AWARDS starten Ausschreibung 2026 +++ Essen: Dr. Born – Dr. Ermel mietet rund 1.000 Quadratmeter Bürofläche +++ Hamburg: HELIX alpha baut europäische Plattform aus +++ Düsseldorf: Logistikmarkt 2025 mit 299.000 Quadratmetern Flächenumsatz auf Durchschnittsniveau +++ Düsseldorf: Logistikmarkt 2025 mit 299.000 Quadratmetern Flächenumsatz auf Durchschnittsniveau +++ Frankfurt am Main: INEOS Styrolution Europe GmbH mietet 3.265 Quadratmeter im Skylight +++ Wiesbaden: 238.500 Wohnungen 2025 genehmigt, IVD warnt vor Dauerkrise +++ Berlin: BBU fordert differenzierte Wohnraumförderung und bis zu 400 Millionen Euro jährlich +++ Kassel: Industriepark Henschelplatz BREEAM-zertifiziert +++ Krailling: CoRE Solutions GmbH steigert Assets under Management auf 580 Millionen Euro +++ Kronau: REALOGIS Immobilien Stuttgart GmbH vermietet Logistikimmobilie +++ Berlin: DVI Gruppe gründet PropAI Solutions +++ Frankfurt am Main: ULI veröffentlicht Leitfaden zur Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden +++ Nürnberg: Nyoo Real Estate sichert Konversionsfläche in Schweinau +++ Landshut: HAL REIM erwirbt Ärzte- und Gesundheitszentrum +++ Frankfurt am Main: Silverton steigert betreutes Projektvolumen auf 1,5 Milliarden Euro +++ Berlin: Wohnungswirtschaft fordert tragfähige Finanzierung für Klimaschutzprogramm 2026 +++ Lübeck: Bauzinsen verharren bei rund 3,4 Prozent +++ Nürnberg: AEW erwirbt Rechenzentrum mit 2.592 Quadratmetern +++ Berlin: WvM Gruppe plant rund 300 Wohnungsfertigstellungen +++ Berlin: Modulare Grundschule mit Sporthalle in Lichtenberg +++ Wilhelmshaven: Elf neue Unterkunftsgebäude für die Marine +++ Kiel: HOCHTIEF baut neuen Standort des Max Rubner-Instituts für 230 Millionen Euro +++ Augsburg: Feierabendparken schafft zusätzliche Stellplätze für Anwohner +++ Berlin: Re-Use-Pilotprojekt für neue Wasserrettungsstation in Friedrichshagen +++ Düsseldorf: bkp erhält zwei Auszeichnungen beim German Design Award 2025 +++ Hagen: Bau des Panattoni Park Hagen auf ehemaliger Industriebrache gestartet +++ Berlin: IVD warnt vor Systembruch bei Sozialversicherungen +++ Berlin: metiundo erhält 40 Millionen Euro für Ausbau intelligenter Messsysteme +++ Duisburg: Ehemaliger Fachmarkt in der Max-Peters-Straße neu genutzt +++ Berlin: maincubes bestätigt EU-Taxonomie-Konformität für Rechenzentrum BER01 +++ Berlin: Europace-Index zeigt zu Jahresbeginn leicht sinkende Immobilienpreise +++ Berlin: Cobalt-Studie zeigt deutlichen Gender Pay Gap in der Immobilienwirtschaft +++ Krefeld: CTP stellt erste Hallen fertig +++ Essen: Instone Group gründet mit Partnern neue Vertriebsgesellschaft VESTWAY +++ Stuttgart: SWSG startet Neubauprojekt am Bahnhof +++ Berlin-Zehlendorf: BImA feiert Richtfest für 22 Wohnungen +++ Berlin: BFW kritisiert SPD-Wohnraumpapier und warnt vor Investitionsstopp +++ Potsdam: JUNIQO Invest erwirbt vollvermietete Wohnanlage +++ Bielefeld: smartments eröffnet größtes Haus am Hauptbahnhof +++ Augsburg: Immobiliengipfel setzt auf Bauturbo für den Wohnungsbau +++ Neuss: Wohninvestment im Stadtteil Furth veräußert +++ Köln: PORR Hochbau West realisiert Neubauprojekt K10K in Weidenpesch +++ Frankfurt: LIMES-Gewerbeportfolio vollständig veräußert +++ Unterschleißheim: HIH vermietet 1.733 Quadratmeter im KORYFEUM +++ Frankfurt am Main: INDUSTRIA steigert Assets under Management auf 6,3 Milliarden Euro +++ Detmold: LIST unterzeichnet Totalunternehmer-Vertrag für Hornsches Tor +++ Köln: SRP bezieht neue Bürofläche im Mediapark +++ Remshalden: Instone erwirbt Grundstück auf der Grunbacher Höhe +++ Ginsheim-Gustavsburg: REALOGIS vermittelt an Sovereign Network +++ Mannheim: Aroundtown vermietet im Büroobjekt „Theo & Luise“ +++ Frankfurt am Main: GWH erwirbt 166 Wohneinheiten in Bonn +++ Berlin: IVD meldet steigendes Transaktionsvolumen, sieht aber weiter strukturelle Schwächen +++ Mannheim: Immobilienmärkte der Metropolregion Rhein-Neckar 2025 verhalten +++ Jülich: CTP stellt Park fertig und übergibt an Quanta +++ Hamburg: Union Investment sichert 282 Millionen Euro Mieterträge für Fonds +++ Berlin: Verband für Bauen im Bestand veröffentlicht Steuerleitfaden +++ Rosenheim: KINGSTONE erwirbt Quartiersentwicklung Lokhöfe +++ Teltow: Deutsche Bürohaus erwirbt Bürogebäude
Frankfurt am Main: Volkshochschule verlegt Standort nach Bockenheim
Die Volkshochschule Frankfurt am Main mietet rund 835 Quadratmeter Bürofläche im Gebäude ALVEARIUM in der Gräfstraße 97 in Frankfurt-Bockenheim. Mietbeginn ist im Sommer 2026. Eigentümerin der insgesamt rund 18.000 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Liegenschaft ist die BG Alvearium GmbH. Die Volkshochschule suchte im Zuge von Standort- und Flächenoptimierungen größere, moderne Unterrichts- und Schulungsflächen im direkten Umfeld ihres bisherigen Standorts. Mit dem Umzug bleibt die Einrichtung im Stadtteil Bockenheim und bündelt ihre Aktivitäten künftig am neuen Standort. Vermittelt wurde der Mietvertrag durch Aengevelt Immobilien.
Stavenhagen: ADLER Modemärkte eröffnet Filiale im Einkaufszentrum Reutereiche
Im Einkaufszentrum Reutereiche in Stavenhagen wird am 27. August 2026 eine neue Filiale von ADLER Modemärkte eröffnen. Eigentümerin des Centers ist die CINTHIA Real Estate GmbH. Mit dem Einzug von ADLER gewinnt das Einkaufszentrum einen weiteren langfristigen Mieter. Das Sortiment umfasst Damen- und Herrenbekleidung mit mehr als 75 Modemarken. Parallel zur Neuvermietung treibt CINTHIA Real Estate die Modernisierung des Standorts voran. Bereits im vergangenen Jahr wurden unter anderem vier Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Weitere Maßnahmen zur gestalterischen und funktionalen Aufwertung sind geplant.
Eltmann: Panattoni Park Unterfranken fertiggestellt
Der Projektentwickler Panattoni hat den Panattoni Park Unterfranken in Eltmann fristgerecht fertiggestellt. Eine von zwei Mieteinheiten wurde bereits an ein international tätiges Unternehmen aus der Lebensmittelbranche übergeben. Die zweite Einheit mit insgesamt 11.180 Quadratmetern steht noch zur Verfügung. Von der verbleibenden Fläche entfallen 9.850 Quadratmeter auf Logistik, 520 Quadratmeter auf Büro- und 810 Quadratmeter auf Mezzaninflächen. Hinzu kommen 24 Pkw- und zwei Lkw-Stellplätze. Der Standort liegt zwischen Schweinfurt und Bamberg mit direkter Anbindung an die Autobahn A70. Das Projekt wurde auf einem Brownfield realisiert. Die ehemalige Motorradteststrecke wurde zurückgebaut, Abbruchmaterial vor Ort aufbereitet und wiederverwendet. Panattoni strebt eine Zertifizierung nach den Kriterien der Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen in Platin an. Geplant sind unter anderem Luft-Wasser- und Luft-Luft-Wärmepumpen, E-Ladeinfrastruktur sowie eine Photovoltaikanlage mit rund 1,62 Megawattpeak Leistung. Ergänzend wurden ökologische Ausgleichsmaßnahmen wie eine Streuobstwiese und Wildblumenflächen umgesetzt. Die Vermietung übernimmt BNP Paribas Real Estate als Leadmakler.
Köln: Logistikmarkt 2025 mit 244.800 Quadratmetern stabil, Mieten unverändert
Der Industrie- und Logistikimmobilienmarkt in Köln hat 2025 einen Flächenumsatz von 244.800 Quadratmetern erreicht. Das teilt die REALOGIS Unternehmensgruppe mit. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Rückgang um 33.200 Quadratmeter oder 12 Prozent. Der Fünfjahresdurchschnitt von 250.660 Quadratmetern wurde um 2 Prozent verfehlt. Die Spitzenmiete lag wie im Vorjahr bei 8,00 Euro pro Quadratmeter und damit 8 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt. Die Durchschnittsmiete stagnierte ebenfalls bei 6,85 Euro pro Quadratmeter und übertraf den Fünfjahresschnitt um 11 Prozent. Bestandsflächen stellten mit 109.900 Quadratmetern beziehungsweise 45 Prozent den größten Flächenanteil. Neubauten auf Brownfields erreichten 72.500 Quadratmeter oder 30 Prozent Marktanteil. Neubauten auf der Grünen Wiese kamen auf 62.400 Quadratmeter und 25 Prozent, was einem deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Markt blieb weitgehend mietergetrieben. Auf Mieter entfielen 238.300 Quadratmeter oder 97 Prozent, Eigennutzer spielten mit 6.500 Quadratmetern eine untergeordnete Rolle. Nach Branchen führte Logistik und Spedition mit 101.100 Quadratmetern und 41 Prozent Marktanteil. Der Handel erreichte 80.100 Quadratmeter oder 33 Prozent. Industrie und Produktion kamen auf 41.000 Quadratmeter beziehungsweise 17 Prozent. Größere Flächen ab 10.001 Quadratmetern dominierten weiterhin das Marktgeschehen mit 175.700 Quadratmetern und 72 Prozent Anteil.
Berlin: Bundesarchitektenkammer legt Eckpunkte zur GEG-Novelle 2026 vor
Die Bundesarchitektenkammer hat ein Eckpunktepapier zur geplanten Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes vorgelegt. Die Reform solle verlässlich, planungsnah und umsetzungsorientiert ausgestaltet werden und sich an den Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie orientieren. Im Zentrum steht die frühzeitige Integration von Lebenszyklusanforderungen in den Planungsprozess. Künftig sind lebenszyklusbezogene Treibhausgasemissionen verbindlich zu deklarieren. Nach Auffassung der Kammer müssen entsprechende Anforderungen bereits in frühen Entwurfsphasen als Steuerungsinstrument verankert werden. Mit Blick auf den Gebäudebestand fordert die Bundesarchitektenkammer eine stärkere Verzahnung von ordnungsrechtlichen Vorgaben im Gebäudeenergiegesetz und finanzieller Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Entscheidend sei, reale Einsparfortschritte zu honorieren und wirtschaftliche Hürden bei Sanierungen abzubauen. Zudem spricht sich die Kammer für den Aufbau einer aktivierenden nationalen Gebäudedatenbank aus. Diese solle Eigentümer über Einstufungen, Pflichten, Fristen, Sanierungspfade und Fördermöglichkeiten informieren und Sanierungsprozesse strukturieren.
Frankfurt am Main: ICONIC AWARDS starten Ausschreibung 2026
Die German Design Council haben die neue Wettbewerbsrunde der ICONIC AWARDS eröffnet. Gesucht werden internationale Projekte aus Architektur, Interior und Produktdesign. Die Preisverleihung ist für Oktober 2026 in München parallel zur Expo Real geplant. Der Wettbewerb umfasst fünf Hauptkategorien mit insgesamt 50 Unterkategorien. Ab 2026 werden unter anderem die Bereiche „Mixed-Use Development“, „Transformation“, „Urban Regeneration and Development“, „Industrial and Logistic Development“ sowie „Facade and Surface“ erweitert. In der Kategorie „Concept“ rücken „Development Concept and Masterplanning“ sowie „Transformation“ stärker in den Fokus. Neu aufgenommen werden zudem Themen wie Healthcare, Circular Design und Office and Workplace. Begleitend zur Ausschreibung plant der Veranstalter eine Reihe internationaler Netzwerkformate. Auftakt ist ein Expertentreffen im März im Rahmen der Messe Light + Building in Frankfurt am Main. Weitere Programmpunkte sind unter anderem Veranstaltungen während der Milan Design Week sowie begleitende Formate zur Preisverleihung im Oktober. Nach Angaben des Veranstalters wurden in den vergangenen Jahren jährlich bis zu 800 Projekte aus mehr als 45 Nationen eingereicht. Rund 60 Prozent der Einreichungen kamen zuletzt aus dem internationalen Ausland.
Essen: Dr. Born – Dr. Ermel mietet rund 1.000 Quadratmeter Bürofläche
Die Dr. Born – Dr. Ermel GmbH hat neue Büroflächen in der Friedrich-List-Straße 20 in Essen angemietet. Vermittelt wurde der Abschluss durch die RUHR REAL GmbH. Eigentümerin der Immobilie ist alstria. Ab dem 1. März 2026 wird das bundesweit tätige Ingenieurbüro rund 1.000 Quadratmeter langfristig beziehen. Aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung bestand zusätzlicher Flächenbedarf, der am bisherigen Standort nicht mehr gedeckt werden konnte. Das neue Objekt liegt in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Büro. Die Mietfläche wurde neu ausgebaut und ermöglicht es, sämtliche Mitarbeitenden auf einer zusammenhängenden Etage unterzubringen.
Hamburg: HELIX alpha baut europäische Plattform aus
Der Investment Manager HELIX alpha erweitert seine paneuropäische Life-Science-Real-Estate-Plattform und ernennt Länder- und Regionalrepräsentanten für Frankreich, Spanien und Skandinavien. Für Frankreich übernimmt Dominique Dudan die Rolle. In Spanien werden Manuel Tabuyo und Ignacio Salvador tätig, beide Mitgründer von SALTA Real Estate. Die Region Nordics verantwortet künftig Mikael Wadsten. Mit der erweiterten lokalen Präsenz will HELIX alpha insbesondere Off-Market-Ankäufe, Risikobewertung und Umsetzungsqualität bei technisch und regulatorisch anspruchsvollen Life-Science-Investments stärken. Die Repräsentanten sind in ihren jeweiligen Märkten verankert und begleiten den Investmentprozess von der Akquisition über die Due Diligence bis zur Koordination lokaler Berater während der Haltephase. Zudem fungieren sie als Schnittstelle zu regionalen Life-Science-Clustern und institutionellen Marktakteuren. Nach Unternehmensangaben ist der Ausbau Teil eines langfristigen Plattformansatzes im europäischen Life-Science-Immobiliensegment.
Düsseldorf: Logistikmarkt 2025 mit 299.000 Quadratmetern Flächenumsatz auf Durchschnittsniveau
Der Düsseldorfer Markt für Industrie- und Logistikimmobilien hat 2025 einen Flächenumsatz von 299.000 Quadratmetern erzielt. Das teilt die REALOGIS Unternehmensgruppe mit. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Rückgang um 20.500 Quadratmeter oder 6 Prozent. Das Ergebnis liegt damit nahezu auf dem Fünfjahresdurchschnitt von 300.160 Quadratmetern. Die Spitzenmiete blieb mit 8,25 Euro pro Quadratmeter stabil auf Vorjahresniveau und lag damit 8 Prozent über dem Fünfjahresschnitt. Auch die Durchschnittsmiete verharrte bei 7,00 Euro pro Quadratmeter und damit rund 10 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Bestandsflächen dominierten das Marktgeschehen mit 172.400 Quadratmetern beziehungsweise 58 Prozent Marktanteil. Neubauten auf ehemaligen Brownfields gewannen an Bedeutung und erreichten 88.600 Quadratmeter oder 29 Prozent. Dagegen brach der Flächenumsatz auf der Grünen Wiese auf 38.000 Quadratmeter ein, was einem Marktanteil von 13 Prozent entspricht. Düsseldorf blieb damit ein reiner Mietmarkt, Eigennutzerabschlüsse wurden nicht registriert. Nach Gebäudearten lagen Big-Box-Flächen mit 210.500 Quadratmetern und 71 Prozent Marktanteil deutlich vorn. Gewerbeparks kamen nur noch auf 36.900 Quadratmeter und 12 Prozent. Branchenweit führte Logistik und Spedition mit 171.400 Quadratmetern und 57 Prozent Marktanteil. Industrie und Produktion erreichten 55.200 Quadratmeter oder 19 Prozent. Der Handel fiel nach dem Ausnahmejahr 2024 auf 47.500 Quadratmeter beziehungsweise 16 Prozent zurück. Die Größenklasse ab 10.001 Quadratmetern prägte das Marktgeschehen mit 210.500 Quadratmetern und 70 Prozent Anteil.
Frankfurt am Main: INEOS Styrolution Europe GmbH mietet 3.265 Quadratmeter im Skylight
Die INEOS Styrolution Europe GmbH verlegt ihren Frankfurter Standort innerhalb der Innenstadt. Ab Frühjahr 2027 wird das Unternehmen rund 3.265 Quadratmeter Bürofläche im zweiten Obergeschoss des Bürogebäudes „Skylight“ in der Stephanstraße 14–16 anmieten. Eigentümerin der Immobilie ist Deka Immobilien. Beratend tätig war Cushman & Wakefield. Der 2001 fertiggestellte Gebäudekomplex umfasst insgesamt rund 16.500 Quadratmeter Bürofläche, verteilt auf fünf Gebäudeteile mit bis zu sieben oberirdischen Geschossen. Derzeit wird die Haustechnik modernisiert, um den Energieverbrauch zu senken. Für das Objekt wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt. Mit INEOS Styrolution zieht nach der schwedischen SEB Bank ein weiterer Mieter in das Skylight ein.
Wiesbaden: 238.500 Wohnungen 2025 genehmigt, IVD warnt vor Dauerkrise
Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 238.500 Wohnungen genehmigt. Das teilte das Statistisches Bundesamt mit. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Anstieg um 23.200 Wohnungen oder 10,8 Prozent. Nach drei Rückgängen in Folge ist dies der erste Zuwachs seit 2021. Im Vorjahr war die Zahl der Genehmigungen auf den niedrigsten Stand seit 2010 gefallen. In den Ergebnissen sind sowohl Neubauwohnungen als auch durch Umbau entstehende Einheiten enthalten. Zuwächse verzeichneten Ein- und Mehrfamilienhäuser, während die Zahl der Genehmigungen für Zweifamilienhäuser auf niedrigem Niveau verharrte. Bei Nichtwohngebäuden ging der umbaute Raum um 5,2 Prozent zurück. Baugenehmigungen gelten als Frühindikator für die künftige Bauaktivität. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) bewertet die Zahlen kritisch. Präsident Dirk Wohltorf erklärte, die genehmigten 238.500 Wohnungen lägen weiterhin deutlich unter dem Bedarf von mindestens 320.000 Einheiten pro Jahr. Ein Teil der Vorhaben werde sich verzögern oder gar nicht realisiert. Als Hemmnisse nennt der Verband unter anderem Finanzierungslücken, hohe Eigenkapitalanforderungen, steuerliche Belastungen sowie komplexe Bauvorschriften. Ohne grundlegende Änderungen in Bau-, Förder- und Regulierungspolitik drohten die Genehmigungszahlen dauerhaft unter dem Bedarf zu bleiben.
Berlin: BBU fordert differenzierte Wohnraumförderung und bis zu 400 Millionen Euro jährlich
Zur Präsentation der „Bilanz Wohnen 2025“ durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen eine Weiterentwicklung der Wohnraumförderung gefordert. Maren Kern, Vorständin des Verbandes, bezeichnete die Förderung als zentrales Instrument zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums. Angesichts weiter rückläufiger Baugenehmigungszahlen in Brandenburg im Jahr 2025 müsse sie konsequent an steigende Baukosten und unterschiedliche regionale Bedarfe angepasst werden. Der Verband plädiert für eine differenzierte Betrachtung der Wohnungsmärkte. Während die Mietmärkte in vielen Städten und Regionen als entspannt gelten, bestehe insbesondere in Potsdam und im Berliner Umland Bedarf an gefördertem Neubau. Zugleich gewinne die Förderung von Modernisierungen landesweit an Bedeutung, etwa für energetische Sanierungen oder altersgerechten Umbau. Vor dem Hintergrund gestiegener Bau- und Finanzierungskosten fordert der BBU eine schrittweise Ausweitung der Wohnraumförderung auf bis zu 400 Millionen Euro jährlich. Zudem müsse das Land sicherstellen, zusätzliche Bundesmittel vollständig zu kofinanzieren, um das Förderpotenzial auszuschöpfen. Als weiteren Baustein nennt der Verband die zügige Verabschiedung der Novelle der Landesbauordnung. Vorgesehen sind unter anderem Genehmigungsfreistellungen, digitale Verfahren und flexiblere Standards, die Bauprozesse beschleunigen und Kosten senken sollen. Zudem solle das „Bündnis für Wohnen Brandenburg“ gestärkt werden. Das Kooperationsformat zwischen Politik, Kommunen und Wohnungswirtschaft könne dazu beitragen, bei Fragen zu bezahlbarem Wohnraum, Leerständen und Regulierung abgestimmte Lösungen zu entwickeln.
Kassel: Industriepark Henschelplatz BREEAM-zertifiziert
Aroundtown hat für den Industriepark am Henschelplatz in Kassel eine BREEAM-Zertifizierung erhalten. Die Objekte liegen im Stadtteil Nord-Holland und erhöhen den Anteil nachhaltig zertifizierter Gewerbeflächen des Unternehmens am Standort. Bewertet wurden unter anderem Energieversorgung, Wasserverbrauch, Materialien, Standortqualität und Nutzeraspekte. Am Henschelplatz erfolgt die Wärmeversorgung flächendeckend über Fernwärme. Zudem wurden energieeffiziente LED-Beleuchtungssysteme eingesetzt und ein standortweites Wassermonitoring mit Leckage-Überwachung installiert. Rund 40 Prozent der Gesamtfläche des Areals sind begrünt. Eine Biodiversitätsstudie bescheinigt dem Standort einen hohen ökologischen Wert. Die Zertifizierung dient nach Angaben des Unternehmens als Grundlage für die weitere Optimierung der Gebäude im laufenden Betrieb. Der Industriepark verfügt über einen eigenen Gleisanschluss und liegt an der Bundesstraße 7. Eine Straßenbahnhaltestelle sowie Busverbindungen binden den Standort an den öffentlichen Personennahverkehr an. Zudem bestehen Anbindungen an die Autobahnen A7, A44 und A49 sowie an den Flughafen Kassel-Calden.
Krailling: CoRE Solutions GmbH steigert Assets under Management auf 580 Millionen Euro
Die CoRE Solutions GmbH hat ihre Assets under Management im Jahr 2025 um rund zwölf Prozent erhöht. Zum Jahresende lagen sie bei rund 580 Millionen Euro, nach 520 Millionen Euro zu Jahresbeginn. Wachstumstreiber waren mehrere Leasing-Transaktionen, darunter ein Build-to-lease-Vertrag mit der INTEC Industrie-Technik GmbH für den Bau eines Aviation Support Centers in der Wurster Nordseeküste in Niedersachsen. Für 2026 verweist das Unternehmen auf eine gut gefüllte Projektpipeline. Neben Neuabschlüssen zeichnen sich auch Erweiterungen bestehender Leasing-Engagements ab. Nach Angaben der Geschäftsführung stammt die Nachfrage unter anderem aus der Pharmaindustrie, dem Defence-Bereich sowie von sozialen und gemeinnützigen Einrichtungen. Im Segment der Sozialimmobilien führt die Tochtergesellschaft CHC Immobilien GmbH Gespräche mit Betreibern von Kliniken und Pflegeheimen. Im Fokus stehen dabei Sanierungen bestehender Objekte, bei denen Leasingmodelle zur Finanzierung eingesetzt werden.
Kronau: REALOGIS Immobilien Stuttgart GmbH vermietet Logistikimmobilie
Die REALOGIS Immobilien Stuttgart GmbH hat ein Logistikobjekt in Kronau vermietet. Auftraggeber war die Fränkle Family Office GmbH mit Sitz in Bruchsal. Alleiniger Nutzer der Immobilie in der Heidigstraße 19 ist die jonastone GmbH & Co. KG. Der Onlinehändler für Fliesen, Platten und Gartenbauprodukte aus Naturstein bezieht langfristig 3.800 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche. Das Objekt befindet sich auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück und wurde 2025 vollständig saniert. Erneuert wurden unter anderem Böden, technische Anlagen und Fassade. Kronau liegt im Landkreis Karlsruhe zwischen den Wirtschaftsräumen Mittlerer Oberrhein und Rhein-Neckar. Die Gemeinde mit rund 6.000 Einwohnern ist über die Bundesautobahn A 5 an das regionale und überregionale Verkehrsnetz angebunden.
Berlin: DVI Gruppe gründet PropAI Solutions
Die DVI Gruppe hat mit PropAI Solutions eine Tochtergesellschaft für KI-Lösungen im Asset- und Property-Management gegründet. Das Unternehmen reagiert damit auf steigende regulatorische Anforderungen, wachsende Datenmengen und den Fachkräftemangel im Immobilienmanagement. PropAI Solutions bietet Software-Lösungen, strategische Beratung bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz sowie Schulungen für Immobilienunternehmen an. Entwickelt wurden unter anderem KI-Assistenten und Automatisierungslösungen, die administrative Prozesse übernehmen, Mietverträge automatisiert auslesen oder die Mieterkommunikation über Chatbots steuern. Die Anwendungen werden bereits im Immobilienportfolio der DVI Gruppe eingesetzt. Zu den externen Nutzern zählen unter anderem Best Place Immobilien und Tenoris Real Estate.
Frankfurt am Main: ULI veröffentlicht Leitfaden zur Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden
Das Urban Land Institute Europe ULI) hat im Rahmen seines C-Change-Programms einen Best-Practice-Leitfaden für sogenannte Asset Sustainability Committees veröffentlicht. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Nutzern und Property Managern bei der Dekarbonisierung vermieteter Gewerbeimmobilien zu strukturieren und zu beschleunigen. Der Bericht adressiert eine zentrale Herausforderung im Bestand: Während viele Marktteilnehmer Netto-Null-Strategien definiert haben, verteilt sich die operative Verantwortung im laufenden Betrieb auf mehrere Akteure. Eigentümer steuern Investitionen und Gebäudetechnik, Nutzer beeinflussen Verbrauch und Ausbau, Property Manager agieren an der Schnittstelle. Fehlende Abstimmung und fragmentierte Daten gelten als zentrale Bremsfaktoren. Der Leitfaden basiert auf Interviews mit zwölf europäischen Eigentümern und Property Managern. Er beschreibt, wie gebäudebezogene Nachhaltigkeitsgremien als regelmäßige Austauschformate eingerichtet werden können, um Leistungsdaten zu prüfen, Prioritäten abzustimmen und Maßnahmen auf Asset-Ebene zu koordinieren. Besonders wirksam seien solche Gremien, wenn konkrete Dekarbonisierungspläne vorliegen, Investitionsmittel hinterlegt sind und Instrumente wie Green Leases oder standardisierte Datenaustauschprozesse integriert werden. Enthalten sind Fallstudien unter anderem von PIMCO Prime Real Estate, Hines und BNP Paribas Real Estate. Ergänzend wurde eine eigenständige Umsetzungs-Checkliste veröffentlicht, die einen schrittweisen Rahmen zur Einrichtung und Verstetigung solcher Gremien bietet. Mit dem Bericht will ULI Europe insbesondere Property Manager in ihrer koordinierenden Rolle stärken und einen operativen Übergang von strategischen Nachhaltigkeitszielen hin zu konkreter Umsetzung im Bestand unterstützen.
Nürnberg: Nyoo Real Estate sichert Konversionsfläche in Schweinau
Nyoo Real Estate, Teil der Instone Group, hat ein rund 4.970 Quadratmeter großes Grundstück an der Lochnerstraße im Nürnberger Stadtteil Schweinau von der KIB-Gruppe erworben. Das Areal ist Bestandteil einer ehemals gewerblich genutzten Konversionsfläche, die im Rahmen einer Gesamtentwicklung bereits weitgehend erschlossen wurde. Vorgesehen ist die Entwicklung von rund 140 freifinanzierten Wohnungen. Grundlage bildet der bestehende Bebauungsplan, die weitere Ausgestaltung erfolgt in Abstimmung mit der Stadt Nürnberg. Geplant ist eine Blockrandstruktur mit einem Mix aus 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Sämtliche Einheiten sollen barrierefrei ausgeführt werden. Nachhaltigkeitsbausteine wie Fernwärme, Photovoltaik, Regenwassermanagement und Dachbegrünung sind Teil der Planung. Angestrebt werden der Effizienzhaus-40-Standard sowie eine QNG-Zertifizierung. Die planungsrechtlichen Grundlagen sollen bis Ende 2026 präzisiert werden, der Baustart ist für 2027 vorgesehen. Der Stadtteil Schweinau ist durch bestehende Wohnbebauung, Nahversorgung, Kita und eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr geprägt.
Landshut: HAL REIM erwirbt Ärzte- und Gesundheitszentrum
Das Real Estate Investment Management der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank hat für den Immobilien-Spezialfonds HAL Soziale Infrastruktur Deutschland II ein ambulantes Ärzte- und Gesundheitszentrum in Landshut erworben. Verkäufer ist ein regionales Immobilienunternehmen. Die 2012 errichtete Immobilie umfasst 3.118 Quadratmeter vermietbare Fläche und wird vollvermietet übergeben. Die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge beträgt 4,2 Jahre. Die Mieterschaft besteht überwiegend aus Ärzten und Dienstleistern aus dem gesundheitsaffinen Bereich, darunter Fachrichtungen wie Neurologie, Radiologie, MKG-Chirurgie, Neurochirurgie und Onkologie. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch eine Wundambulanz, ein Sanitätshaus sowie eine ambulante Intensivpflege. Das Objekt liegt in unmittelbarer Nähe zum Klinikum Landshut und verfügt über eine Tiefgarage, eine Aufzugsanlage für Bettentransporte sowie eine Photovoltaikanlage. Die Fassade wurde im November 2025 saniert. Der Fonds strebt ein Zielvolumen zwischen 150 und 250 Millionen Euro an und investiert überwiegend in Core- und Core-Plus-Immobilien der ambulanten Gesundheitsversorgung.
Frankfurt am Main: Silverton steigert betreutes Projektvolumen auf 1,5 Milliarden Euro
Die Silverton Group hat ihr Restrukturierungs- und Asset-Management-Geschäft im Jahr 2025 deutlich ausgeweitet. Das Volumen der betreuten Projektentwicklungen stieg binnen eines Jahres von rund 1 Milliarde Euro auf 1,5 Milliarden Euro. Im Berichtsjahr übernahm Silverton mehrere Mandate institutioneller Investoren und Kreditinstitute mit einem Finanzierungsvolumen von rund 400 Millionen Euro. Inhaltlich lag der Schwerpunkt auf der Restrukturierung bestehender Darlehen, der Analyse finanzierter Projekte sowie der operativen Begleitung wirtschaftlich tragfähiger Entwicklungen. Hinzu kamen Mandate aus Insolvenzsituationen, darunter die Repositionierung einer ehemaligen Unternehmenszentrale sowie die Stabilisierung und der Verkauf eines wohnwirtschaftlichen Portfolios mit mehr als 500 Einheiten. Ein weiteres Mandat umfasst die Restrukturierung und Verwertung des Immobilienbestands eines insolventen Automobilzulieferers in Süddeutschland mit rund 45.000 Quadratmetern Grundstücksfläche und etwa 18.500 Quadratmetern Nutzfläche. Parallel dazu baute das Unternehmen sein Engagement im Markt für immobilienbesicherte Non-Performing Loans aus. 2025 wurden NPL-Portfolios mit einem nominalen Kreditvolumen von rund 130 Millionen Euro in das Management übernommen. Für 2026 rechnet Silverton mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Restrukturierungslösungen sowie alternativen Finanzierungen, insbesondere im Whole-Loan-Segment.
Berlin: Wohnungswirtschaft fordert tragfähige Finanzierung für Klimaschutzprogramm 2026
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sieht den Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026 kritisch und fordert eine gesicherte Finanzierung der vorgesehenen Maßnahmen im Gebäudesektor. GdW-Präsident Axel Gedaschko erklärte, das Programm könne in der derzeit bekannten Ausgestaltung nicht funktionieren. Es dürfe nichts angekündigt werden, was am Ende nicht solide gegenfinanziert sei. Im Entwurf bleibe offen, wie die erheblichen zusätzlichen Mittel aufgebracht werden sollen. Damit fehle ein belastbares Fundament für eine verlässliche Klimapolitik. Zugleich verweist der Verband auf mögliche Zielverfehlungen im Gebäude- und Verkehrssektor. Notwendig seien realistische und wirtschaftlich darstellbare Maßnahmen. Förderinstrumente müssten so ausgestaltet sein, dass Entlastungen für Mieter über die Vermieter weitergegeben werden können. Ohne ausreichende öffentliche Unterstützung bestehe das Risiko, dass Investitionen ausbleiben oder steigende Wohnkosten die Folge sind. Weitere zusätzliche Anforderungen über bestehende Vorgaben hinaus hält der Verband für wirtschaftlich nicht umsetzbar. Viele Wohnungsunternehmen hätten ihre Bestände bereits modernisiert und erhebliche Mittel investiert. Klimaschutz im Gebäudebereich könne nur gelingen, wenn ökologische Ziele mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit und sozialer Ausgewogenheit verbunden werden.
Lübeck: Bauzinsen verharren bei rund 3,4 Prozent
Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins erneut bei 2,0 Prozent belassen. In den USA hält die Federal Reserve den Leitzins in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Vor diesem geldpolitischen Hintergrund bewegen sich die Baufinanzierungszinsen in Deutschland derzeit in einer engen Bandbreite. Nach Angaben der Qualitypool GmbH liegen Bestzinsen für zehnjährige Zinsbindungen aktuell bei rund 3,4 Prozent, für fünfzehnjährige Zinsbindungen bei etwa 3,7 Prozent. Seit Jahresbeginn hätten sich langfristige Swap-Sätze leicht rückläufig entwickelt, was sich auch in geringfügig gesunkenen Baufinanzierungszinsen widerspiegele, erläutert Geschäftsführer Antonio Skoro. Kurzfristig rechnet Qualitypool mit einer Seitwärtsbewegung der Bauzinsen. Mittelfristig hänge die Entwicklung maßgeblich von der Inflationsdynamik im Euroraum, der Wechselkursentwicklung zwischen Euro und US-Dollar sowie der künftigen Geldpolitik der US-Notenbank ab. Eine stärkere Euro-Aufwertung könnte den Inflationsdruck weiter dämpfen und damit die Kapitalmarktrenditen beeinflussen, während geopolitische Risiken oder steigende Risikoaufschläge an den Anleihemärkten temporär zu höheren Finanzierungskosten führen könnten.
Nürnberg: AEW erwirbt Rechenzentrum mit 2.592 Quadratmetern
Der Investment- und Asset-Manager AEW ist mit dem Erwerb eines Rechenzentrums in Nürnberg in den deutschen Markt für digitale Infrastruktur eingestiegen. Die Immobilie liegt in der Metropolregion Nürnberg und ist langfristig vollständig vermietet. Verkäufer war AVENTOS. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Powered-Shell-Rechenzentrum mit einer Fläche von 2.592 Quadratmetern. Die Gebäudestruktur verfügt über eine Anschlussleistung von 6,4 MVA sowie Zugang zu Strom- und Glasfaserinfrastruktur. Der Innenausbau ist auf die technischen Anforderungen des Nutzers zugeschnitten. Das Rechenzentrum ist im Rahmen eines Double-Net-Mietvertrags vollständig an einen globalen Technologiekonzern vermietet. Die bauliche Konzeption ermöglicht eine spätere Kapazitätserweiterung sowie perspektivisch eine Multi-Tenant-Colocation-Nutzung. Mit der Akquisition erhöht sich das Fondsvermögen auf 169,9 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst nun 59.118 Quadratmeter in den Segmenten Büro, Einzelhandel, Logistik und Light Industrial in zentralen deutschen Märkten.
Berlin: WvM Gruppe plant rund 300 Wohnungsfertigstellungen
Die WvM Berlin Immobilien + Projektentwicklung GmbH hat im Jahr 2025 in Berlin 112 Wohneinheiten fertiggestellt. Weitere 815 Wohnungen befinden sich in Planung oder im Bau. Das Gesamtprojektvolumen stieg auf rund 360 Millionen Euro. Innerhalb des Bestands verteilen sich 641 Einheiten auf Eigentumswohnungen und 174 auf Mietwohnungen. Für 2026 sind vier Neubauprojekte mit insgesamt rund 300 Wohnungen zur Fertigstellung vorgesehen. Dazu zählen die Vorhaben Liebermannstraße 70 mit 48 Einheiten, Berkenbrücker Steig 18–19 mit 44 Wohnungen, Roelckestraße 111 mit 60 Einheiten sowie der erste Bauabschnitt des Zwieseler Hofs in Berlin-Karlshorst mit 147 Wohnungen. Darüber hinaus rechnet das Unternehmen mit mehreren Baugenehmigungen für Projekte mit einem Gesamtumfang von mehr als 230 Wohnungen und plant den Baustart eines Vorhabens in Potsdam. Ergänzend ist der Ankauf von vier weiteren Projekten in Berlin und im Umland vorgesehen. In der Umsetzung setzt das Unternehmen auf serielles Bauen mit industriell vorgefertigten Bauteilen. Ziel sind verkürzte Bauzeiten, höhere Ausführungsqualität und energetisch optimierte Gebäude. Geplant ist, in frühen Projektphasen Förder- und Effizienzanforderungen systematisch zu prüfen, um förderfähige Standards und entsprechende Finanzierungsstrukturen abzusichern.
Berlin: Modulare Grundschule mit Sporthalle in Lichtenberg
Am Standort Hauptstraße 9/Georg-Löwenstein-Straße 15 in Berlin-Lichtenberg entsteht eine dreizügige modulare Grundschule mit Sporthalle und Außenanlagen. Das Schulgebäude ist für 432 Schülerinnen und Schüler ausgelegt und folgt dem Konzept der Compartmentschule, bei dem sich Stammklassen- und Teilungsräume um jeweils einen zentralen Forumsbereich gruppieren. Im Erdgeschoss befinden sich Gemeinschafts- und Fachräume, in den drei Obergeschossen die in Compartments organisierten Unterrichtsräume sowie der Verwaltungsbereich. Ergänzt wird das Ensemble durch eine barrierefreie Dreifeldsporthalle mit drei Hallenteilen, Zuschauergalerie sowie Empfangs- und Begegnungsbereich. Grundlage der Planung ist ein Entwurf des Büros h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH aus Stuttgart. Das Gebäude wird nach den Standards für den Neubau von Schulen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive umgesetzt und nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes in Silber zertifiziert. Vorgesehen sind unter anderem ein Energiestandard nach KfW-Effizienzhaus 55, Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünung, Regenwassermanagement sowie ein Recyclingkonzept für eingesetzte Baustoffe. Die Realisierung erfolgt in modularer Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad durch die GOLDBECK GmbH, wobei unter anderem Wand- und Deckenelemente, Stützen und Treppenelemente industriell vorgefertigt werden.
Wilhelmshaven: Elf neue Unterkunftsgebäude für die Marine
Am Marinestützpunkt Wilhelmshaven entstehen elf Unterkunftsgebäude mit insgesamt 1.185 Einzelstuben. Bauherr ist das Staatliches Baumanagement Hannover, realisiert wird das Projekt von der Goldbeck GmbH. Die Neubauten werden im Zuge der Norderweiterung am Heppenser Groden errichtet. Acht Gebäude umfassen jeweils rund 3.330 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und bieten auf drei Geschossen Platz für 111 Personen. Drei weitere Häuser mit rund 3.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sind für 99 Personen ausgelegt. Jede Einheit ist als Einzelstube mit eigenem Duschbad konzipiert, ergänzt durch Funktionsräume. Gestalterisch orientiert sich das Ensemble an der vorhandenen Bebauung. Vorgesehen sind kompakte Baukörper mit Flachdächern und Klinkerfassaden. Die Umsetzung erfolgt in serieller, systematisierter Bauweise mit industriell vorgefertigten Elementen. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant.
Kiel: HOCHTIEF baut neuen Standort des Max Rubner-Instituts für 230 Millionen Euro
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat HOCHTIEF im Rahmen eines Öffentlich-Privaten Partnerschaftsprojekts mit dem Neubau und Betrieb des Kieler Standorts des Max Rubner-Institut beauftragt. Das Gesamtvertragsvolumen für Planung, Bau, Betrieb und Instandsetzung liegt bei rund 230 Millionen Euro. Der Neubau entsteht auf einem etwa 12.500 Quadratmeter großen Grundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zur Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in Kiel. Geplant ist eine Nutzfläche von rund 6.250 Quadratmetern. Die Inbetriebnahme ist für 2029 vorgesehen. HOCHTIEF PPP Solutions übernimmt neben Planung und Bau auch den Betrieb über einen Zeitraum von 30 Jahren. Das Forschungsgebäude wird mehrere Institute aufnehmen, die zur gesundheitlichen Wirkung von Ernährung und Lebensmitteln arbeiten. Aufgrund hochsensibler Messtechnik wird der Bau weitgehend von äußeren Schwingungen entkoppelt. Vorgesehen sind der Effizienzstandard EGB 40 sowie eine Zertifizierung nach BNB in Silber.
Augsburg: Feierabendparken schafft zusätzliche Stellplätze für Anwohner
Die Stadt Augsburg startet gemeinsam mit Aldi Süd und dem Münchner Tech-Unternehmen Wemolo ein neues Feierabendparken-Modell. Ziel ist es, bestehenden Parkraum effizienter zu nutzen und den abendlichen Parkdruck in Wohnquartieren zu reduzieren. Den Auftakt bildet ein Standort in der Innenstadt an der Lechhauser Straße 15a mit 30 Stellplätzen, die ab sofort buchbar sind. Weitere Flächen folgen im Laufe des Februars in Oberhausen, Lechhausen und Göggingen. Insgesamt entstehen rund 110 zusätzliche Stellplätze, ohne Neubau oder zusätzliche Flächenversiegelung. Das Modell sieht vor, dass die Parkplätze der Aldi-Filialen tagsüber Kundinnen und Kunden dienen und abends sowie nachts digital für Anwohnende freigegeben werden. Die Buchung erfolgt über eine Web-App, die Kontrolle über eine schrankenlose, KI-gestützte Kennzeichenerkennung. Parkberechtigt ist man werktags von 18:30 bis 8:30 Uhr sowie sonntags ganztägig. Mit dem Pilotprojekt setzt Augsburg auf eine flexible Mehrfachnutzung bestehender Infrastruktur und ergänzt damit die kommunale Mobilitätsstrategie.
Berlin: Re-Use-Pilotprojekt für neue Wasserrettungsstation in Friedrichshagen
In der Josef-Nawrocki-Straße in Berlin-Treptow-Köpenick entsteht ein nachhaltiger Neubau für den Wasserrettungsdienst Friedrichshagen. Bauherrin ist die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, die bei dem Projekt erstmals systematisch auf die Wiederverwendung von Bauteilen aus anderen landeseigenen Gebäuden setzt. Geplant ist ein kreislaufgerechter Holzbau, bei dem unter anderem Fassadenpaneele, Leuchten und weitere Bauteile aus Rückbau- und Sanierungsprojekten erneut eingesetzt werden. Ergänzt wird das Konzept durch Photovoltaik mit Batteriespeicher sowie energieeffiziente Gebäudetechnik. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, CO?-Emissionen zu reduzieren und Erfahrungen für zukünftige öffentliche Bauvorhaben zu gewinnen. Der Rückbau des Bestandsgebäudes beginnt im März 2026, die Fertigstellung des Neubaus ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,3 Millionen Euro entsteht ein erweitertes Gebäude für bis zu 16 Einsatzkräfte und zwei Rettungsboote.
Düsseldorf: bkp erhält zwei Auszeichnungen beim German Design Award 2025
Das Düsseldorfer Büro bkp GmbH ist beim German Design Award 2025 doppelt ausgezeichnet worden. Prämiert wurden eine Pilotfläche der Stadt Duisburg sowie die neue Arbeitswelt der GWG Wuppertal. Ausgezeichnet wurde die 440 Quadratmeter große Pilotfläche der Stadt Duisburg, die als Testumgebung für neue Arbeitsformen in der öffentlichen Verwaltung dient. Das Raumkonzept setzt auf flexible Arbeitsplätze, offene Kommunikationszonen und Rückzugsbereiche und macht veränderte Arbeitsweisen räumlich erlebbar. Ebenfalls prämiert wurde die Neugestaltung der Arbeitswelt der GWG Wuppertal. Auf rund 1.300 Quadratmetern entstand eine Multi-Space-Struktur mit Fokus- und Projektzonen sowie einem zentralen Marktplatz als kommunikative Mitte. Die Jury würdigte insbesondere die klare räumliche Organisation und die Unterstützung des organisatorischen Wandels durch das architektonische Konzept. Beide Projekte überzeugten durch nutzerorientierte Planung, flexible Raumstrukturen und die Verbindung von Gestaltung und strategischer Arbeitsweltentwicklung.
Hagen: Bau des Panattoni Park Hagen auf ehemaliger Industriebrache gestartet
Mit dem symbolischen Spatenstich hat der Entwickler Panattoni den Bau des Panattoni Park Hagen begonnen. Auf dem rund 77.700 Quadratmeter großen Brownfield im Stadtteil Herbeck entsteht eine Logistik- und Industrieimmobilie mit rund 35.000 Quadratmetern Hallenfläche, ergänzt um etwa 2.000 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen sowie 2.700 Quadratmeter Lagermezzanine. Das Areal blickt auf mehr als 100 Jahre Industriegeschichte zurück und wurde umfassend saniert. Die Planung sieht eine flexible Nutzung für Logistik, Produktion oder Handel vor. Die Hallenhöhe beträgt 12,20 Meter, vorgesehen sind 128 Pkw- und zwölf Lkw-Stellplätze. Der Standort liegt nahe dem Autobahnkreuz A45/A46 sowie der A1 und ist damit gut an das Ruhrgebiet, das Bergische Land und das Sauerland angebunden. Im Zuge der Entwicklung wurden umfangreiche Altlastensanierungen durchgeführt. Mineralische Baustoffe werden teilweise recycelt und wiederverwendet. Ergänzend sind unter anderem Photovoltaikanlagen, fossilfreie Beheizung, Regenwassernutzung sowie Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung des Geländes vorgesehen. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach DGNB Gold. Die Fertigstellung des Panattoni Park Hagen ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Die Vermarktung übernehmen BNP Paribas Real Estate und Realogis.
Berlin: IVD warnt vor Systembruch bei Sozialversicherungen
Der Immobilienverband Deutschland (IVD) kritisiert Vorschläge aus der SPD, Mieteinnahmen künftig zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung heranzuziehen. Aus Sicht des Verbands würde dies die Grundlogik der beitragsfinanzierten Sozialversicherung verletzen. IVD-Geschäftsführer Dr. Christian Osthus betont, dass Sozialversicherungsbeiträge an Erwerbseinkommen und das Lohnersatzrisiko gekoppelt seien. Mieteinnahmen seien Vermögenserträge und stünden in keinem Zusammenhang mit dem versicherten Risiko. Zudem seien sie schwankend und administrativ schwer erfassbar. Der Verband warnt außerdem vor einer faktischen Sonderbelastung von Immobilieneigentümern und einer Schwächung privater Altersvorsorge. Der IVD fordert stattdessen systemkonforme Reformen ohne neue ordnungspolitische Brüche.
Berlin: metiundo erhält 40 Millionen Euro für Ausbau intelligenter Messsysteme
Das Berliner Energie- und Tech-Unternehmen metiundo hat eine Finanzierung über 40 Millionen Euro von Fonds des Investors Octopus Energy Generation erhalten. Mit dem Kapital will das Unternehmen den Rollout intelligenter Messsysteme beschleunigen und seine Softwareplattform weiterentwickeln. metiundo ist als wettbewerblicher Messstellenbetreiber tätig und bietet Smart-Metering-Leistungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg an. Nach Unternehmensangaben sind bislang mehr als 21.000 intelligente Zähler installiert. Künftig sollen Messdaten aus den Bereichen Energie und Wasser stärker zusammengeführt werden, um Verbrauch und Erzeugung gebäudeübergreifend auswerten zu können. Die Finanzierung soll vor allem in den Ausbau der Installationskapazitäten sowie in die Weiterentwicklung der Software fließen. Geplant ist zudem der Aufbau zusätzlicher Teams in den Bereichen Softwareentwicklung, Installation und Betrieb. Ziel ist es, den gesetzlich vorgegebenen Smart-Meter-Rollout schneller umzusetzen und zusätzliche datenbasierte Anwendungen für Immobilien und Quartiere zu ermöglichen. Octopus Energy Generation sieht in dem Investment einen Beitrag zur Digitalisierung des Gebäude- und Energiesektors. Der Fondsmanager investiert europaweit in erneuerbare Energien und zugehörige Infrastrukturen. metiundo wurde 2021 gegründet und beschäftigt rund 70 Mitarbeitende an Standorten in Berlin und Heidelberg.
Duisburg: Ehemaliger Fachmarkt in der Max-Peters-Straße neu genutzt
Die Silverton Group hat die Umnutzung eines ehemaligen Fachmarktes in der Max-Peters-Straße 4–6 in Duisburg abgeschlossen. In der zuvor leerstehenden Immobilie hat der Spa-Anbieter Wellnest eine neue Anlage eröffnet. Die Fläche war zuvor vom Einzelhändler Staples genutzt worden, der 2022 Insolvenz anmeldete. Ausgangspunkt des Projektes war der Wegfall einer dauerhaft tragfähigen Einzelhandelsnutzung. In Abstimmung mit dem neuen Mieter wurde ein alternatives Nutzungskonzept entwickelt. Silverton verantwortet das Asset Management der Immobilie und begleitete den Prozess auf Eigentümerseite. Im Zuge der Umnutzung wurde das Gebäude umfassend umgebaut. Entstanden sind 17 abgeschlossene Spa-Einheiten mit jeweils privater Sauna, Whirlpool, Erlebnisdusche und Ruhebereich. Planung, Genehmigung und bauliche Umsetzung lagen beim Mieter. Silverton unterstützte die Umsetzung auf Vermieterseite und berücksichtigte die längere Umbauphase in der Vertragsstruktur.
Berlin: maincubes bestätigt EU-Taxonomie-Konformität für Rechenzentrum BER01
Der Rechenzentrumsentwickler und -betreiber maincubes hat für sein neu errichtetes Rechenzentrum BER01 in Berlin die Konformität mit den Anforderungen der EU-Taxonomie bestätigt. Das Objekt erfüllt damit die europäischen Kriterien für ökologisch nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten. Im Rahmen einer unabhängigen Prüfung wurde festgestellt, dass BER01 die Vorgaben zu Energieeffizienz und Emissionsmanagement einhält und keine erheblichen Beeinträchtigungen anderer Umweltziele verursacht. Die Taxonomie-Konformität stärkt die regulatorische Einordnung des Rechenzentrums und reduziert Nachhaltigkeitsrisiken für Investoren und Nutzer. Nach dem Standort FRA02 ist BER01 das zweite Rechenzentrum im Portfolio von maincubes mit EU-Taxonomie-Konformität. Das Gebäude ist auf energieeffizienten Betrieb ausgelegt und positioniert sich im wachsenden Markt für nachhaltige digitale Infrastruktur.
Berlin: Europace-Index zeigt zu Jahresbeginn leicht sinkende Immobilienpreise
Der Europace Hauspreisindex (EPX) weist für Januar 2026 leicht nachgebende Immobilienpreise in allen Segmenten aus. Insgesamt sank der Index um 0,27 Prozent auf 220,11 Punkte, lag im Vorjahresvergleich jedoch weiterhin um 1,48 Prozent höher. Besonders betroffen waren neue Ein- und Zweifamilienhäuser, deren Preise nach fünf Monaten mit Zuwächsen erstmals wieder zurückgingen. Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser gaben im Januar um 0,46 Prozent nach, der Index sank auf 242,16 Punkte. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich dennoch ein Plus von 2,12 Prozent. Bei bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern fiel der Rückgang mit minus 0,33 Prozent moderat aus, der Index lag bei 200,82 Punkten und damit 1,35 Prozent über dem Vorjahreswert. Eigentumswohnungen zeigten sich weitgehend stabil. Der Index verringerte sich um 0,1 Prozent auf 217,35 Punkte, im Jahresvergleich entspricht das einem Anstieg von 0,91 Prozent. Stefan Münter, Co-CEO der Europace, spricht von einer leichten Abschwächung nach einem moderaten Jahresende. Gleichzeitig entwickle sich der Mietmarkt weiterhin dynamisch, mit steigenden Angebotsmieten zu Jahresbeginn. Er geht jedoch nicht davon aus, dass die Immobilienpreise im weiteren Jahresverlauf deutlich sinken, da sich der Spielraum zwischen Angebots- und Kaufpreisen zunehmend verenge. Auch aktuelle Marktdaten der VALUE AG zeigen steigende Angebotspreise. Im Januar erhöhten sich die Angebotspreise für Wohnungen um 0,2 Prozent und für Häuser um 0,34 Prozent. Die Angebotsmieten legten gegenüber dem Vormonat um 0,73 Prozent zu. Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG, sieht darin ein Signal, dass der Abstand zwischen Wunsch- und Abschlusspreisen nicht von Dauer sein dürfte. Steigende Mieten erhöhten den Druck auf Haushalte und verschöben die Nachfrage zunehmend in Richtung Eigentum.
Berlin: Cobalt-Studie zeigt deutlichen Gender Pay Gap in der Immobilienwirtschaft
Frauen verdienen in der Immobilienwirtschaft im Durchschnitt rund 11.000 Euro weniger als Männer. Das geht aus einer Sonderstudie der Personalberatung Cobalt zum diesjährigen Equal Pay Day hervor. Basis ist die Markt- und Karrieretrendanalyse 2025, ausgewertet nach Vergütung, Arbeitszufriedenheit und Karrierechancen in Immobilienwirtschaft und Bauwesen. In der Immobilienwirtschaft liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von Frauen bei 76.000 Euro, das der Männer bei 87.000 Euro. Der Unterschied fällt je nach Funktion unterschiedlich aus und ist vor allem in Bereichen mit hoher Budget- und Personalverantwortung wie Asset- und Property Management ausgeprägt. In stärker spezialisierten oder projektbezogenen Rollen, etwa in ESG oder Projektentwicklung, sind die Abstände geringer. Unzufriedenheit wird laut Studie jedoch seltener mit der Bezahlung begründet, sondern häufiger mit Führungsqualität, mangelnder Transparenz und fehlenden Entwicklungsperspektiven. Im Bauwesen zeigt sich auf aggregierter Ebene eine Gehaltsparität von jeweils rund 80.000 Euro jährlich. Eine differenzierte Betrachtung nach Berufsgruppen offenbart jedoch deutliche Unterschiede: Männer verdienen im Durchschnitt mehr in Architektur- sowie projektsteuernden und technischen Funktionen, während Frauen in stark technischen Segmenten wie TGA/TGM höhere Durchschnittsgehälter erzielen. Trotz rechnerischer Parität bewerten Frauen ihre Karrierechancen auch im Bauwesen kritischer als Männer.
Krefeld: CTP stellt erste Hallen fertig
Der Industrie- und Logistikimmobilienentwickler CTP hat die ersten Hallen im nordrhein-westfälischen CTPark Krefeld fertiggestellt. Der urban gelegene Gewerbepark bietet insgesamt rund 17.000 Quadratmeter Mietfläche. Die nun nutzbaren Hallen A und B umfassen zusammen etwa 6.430 Quadratmeter. Halle A verfügt über rund 2.300 Quadratmeter Hallenfläche sowie etwa 865 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen, Halle B über rund 2.400 Quadratmeter Hallenfläche und ebenfalls etwa 865 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Die Einheiten sind flexibel teilbar und richten sich damit auch an kleine und mittlere Unternehmen. Für den nachhaltigen Betrieb sind die Gebäude unter anderem mit Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen zur fossilfreien Beheizung und energieeffizienter Beleuchtung ausgestattet. Auf dem Gelände stehen zudem Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sowie Grünflächen zur Verfügung. Für alle Gebäude des CTPark Krefeld wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt. Der Gewerbepark entsteht auf einem rund 31.700 Quadratmeter großen Grundstück im Westen von Krefeld, rund 2,7 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.
Essen: Instone Group gründet mit Partnern neue Vertriebsgesellschaft VESTWAY
Die Instone Group hat gemeinsam mit der KF Residential und der Homebase Tech die neue Vertriebsgesellschaft VESTWAY gegründet. Ziel ist der strukturierte Vertrieb von Wohnungsneubau an private Kapitalanleger. Über die neue Plattform sollen bereits 2026 rund 1.000 Wohneinheiten in den Markt gebracht werden. Mit VESTWAY bündeln die Partner Projekt- und Produktkompetenz, Vertriebserfahrung sowie digitale und datenbasierte Prozesse. Die Gesellschaft richtet sich an ein wachsendes Segment privater Kapitalanleger und soll den Marktzugang vereinfachen sowie Vertriebsabläufe beschleunigen. Grundlage sind durchgängige Prozesse von der Interessentengewinnung über Beratung und Finanzierung bis zum Vertragsabschluss. Erstes Projekt, das über VESTWAY in den Vertrieb gegangen ist, ist ein Teilprojekt der Quartiersentwicklung „Mosaik“ in Düsseldorf-Grafental. Weitere Projekte sollen kurzfristig folgen. Die neue Gesellschaft nimmt ihre operative Tätigkeit schrittweise auf und wird in den kommenden Monaten weiter ausgebaut.
Stuttgart: SWSG startet Neubauprojekt am Bahnhof
Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) hat mit der Unterzeichnung eines Generalübernehmervertrags den Startschuss für das StadtQuartier Obertürkheim gegeben. Am Bahnhof Obertürkheim sollen in den kommenden Jahren insgesamt 136 Wohnungen entstehen, davon 110 öffentlich geförderte Sozialmietwohnungen und 25 Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch Eigentumswohnungen, eine Pflege-Wohngemeinschaft sowie Büro- und Gewerbeflächen. Teil des Projekts sind außerdem eine Stadtteilbibliothek und eine sechsgruppige Kindertagesstätte. Die Köster GmbH übernimmt als Generalübernehmer die Planung und Umsetzung auf Grundlage des städtebaulichen Konzepts des Büros a+r Architekten. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Fertigstellung wird für 2028 erwartet.
Berlin-Zehlendorf: BImA feiert Richtfest für 22 Wohnungen
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat in der Sven-Hedin-Straße 11 im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf das Richtfest für zwei Neubauten mit insgesamt 22 Wohnungen gefeiert. Auf dem Grundstück entstehen Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 53 und 102 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Neubauten umfassen barrierefreie Wohnungen im Erdgeschoss, darunter eine rollstuhlgerechte Einheit, sowie Balkone oder Terrassen. Ergänzt wird das Projekt durch Gartenflächen und einen Spielplatz. Die Gebäude werden im Effizienzhaus-40-Standard errichtet und über eine Luftwärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage versorgt. Das Grundstück weist eine besondere Geschichte auf und wurde in der Vergangenheit unter anderem von US-Geheimdiensten genutzt. Mit dem Projekt realisiert die BImA in einer hochpreisig geprägten Wohnlage preisgedämpften Wohnraum. Die Wohnungen werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge zunächst Bundesbediensteten angeboten und anschließend, sofern verfügbar, zu gleichen Konditionen auf dem freien Markt vermietet.
Berlin: BFW kritisiert SPD-Wohnraumpapier und warnt vor Investitionsstopp
Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg hat die jüngste wohnungspolitische Teilresolution der Berliner SPD scharf kritisiert. Das unter dem Titel „Leistbares Wohnen ist Daseinsvorsorge“ verabschiedete Papier sende aus Sicht der mittelständischen Immobilienwirtschaft ein negatives Signal an Investoren und gefährde Neubau sowie Eigentumsbildung in der Hauptstadt. Der Verband warnt, die vorgesehenen Eingriffe in den Wohnungsmarkt, zusätzliche Register und eine stärkere staatliche Steuerung könnten in der aktuellen Marktlage zu einem faktischen Investitionsstopp führen. Statt beschleunigter Verfahren und geringerer Kosten drohten neue Bürokratie und zusätzliche Belastungen für Verwaltung und Marktteilnehmer. BFW-Vorstandsvorsitzender Michael Kranz sieht in dem Papier eine Abkehr von pragmatischen Lösungen für den Wohnungsbau. Der Verband fordert stattdessen den Abbau von Baustandards, verlässliche Förderbedingungen und die konsequente Anwendung bestehender Beschleunigungsgesetze, um den Neubau wieder in Gang zu bringen.
Potsdam: JUNIQO Invest erwirbt vollvermietete Wohnanlage
Der Berliner Investment- und Asset Manager JUNIQO Invest hat im Potsdamer Stadtteil Babelsberg eine vollvermietete Wohnanlage erworben. Es handelt sich um den ersten Ankauf des Unternehmens in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Die Liegenschaft besteht aus drei Wohngebäuden mit Tiefgarage auf einem Grundstück von mehr als 5.000 Quadratmetern. Insgesamt umfasst das Ensemble 36 Wohnungen mit rund 2.500 Quadratmetern Wohnfläche sowie 39 Stellplätze. Die jährliche Nettokaltmiete liegt bei etwa 300.000 Euro, der Kaufpreis bei knapp 7 Millionen Euro. Die Gebäude wurden 1997 errichtet, befinden sich in einem guten technischen Zustand und sind vollständig vermietet. Die Ein- bis Vierzimmerwohnungen verfügen über Balkone, teilweise auch über Dachterrassen. Der Standort Babelsberg zählt zu den gefragten Wohnlagen in Potsdam und profitiert unter anderem von der Nähe zu den Filmstudios Babelsberg, dem Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam sowie dem Hasso-Plattner-Institut.
Bielefeld: smartments eröffnet größtes Haus am Hauptbahnhof
Mit der Eröffnung des Standorts smartments Bielefeld Hauptbahnhof hat die smartments ihr bislang größtes Haus in Betrieb genommen. Die Immobilie in der Bahnhofstraße 55 umfasst 221 Einheiten auf fünf Etagen und ist damit nicht nur das größte smartments-Haus bundesweit, sondern auch eines der größten Beherbergungsobjekte in Bielefeld und der Region Ostwestfalen-Lippe. Der Neubau richtet sich an Geschäftsreisende, Projektmitarbeiter, Familien sowie Gäste mit mittleren und längeren Aufenthalten. Durch die direkte Lage am Bielefeld Hauptbahnhof verfügt das Haus über eine sehr gute regionale und überregionale Anbindung und ergänzt das Beherbergungsangebot der Stadt insbesondere im Segment temporärer Wohnformen. Die 221 Einheiten verteilen sich auf sieben Zimmertypen mit Größen zwischen 19 und 43 Quadratmetern. Ein Großteil der Zimmer ist mit Kitchenette ausgestattet, ergänzt um Kategorien ohne Küchenzeile für kürzere Aufenthalte. Hinzu kommen barrierefreie Einheiten, Familienzimmer mit Verbindungstüren sowie Twinbett-Zimmer. Je nach Kategorie sind Belegungen von bis zu vier Personen möglich.
Augsburg: Immobiliengipfel setzt auf Bauturbo für den Wohnungsbau
Beim A³-Immobiliengipfel in Augsburg stand die Beschleunigung des Wohnungsbaus im Mittelpunkt. Vertreter aus Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft diskutierten, wie sich Planungs- und Genehmigungsverfahren verkürzen lassen und welche Handlungsspielräume auf kommunaler und Landesebene bestehen. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter stellte Maßnahmen des Freistaats vor, um Wohnungsbau schneller und kostengünstiger zu ermöglichen. Dazu zählen eine stärkere Deregulierung, vereinfachte Förderrichtlinien sowie neue Konzepte wie der Gebäudetyp E. Für den Doppelhaushalt 2026/2027 seien erneut hohe Mittel für die Wohnraumförderung vorgesehen. Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber betonte die Rolle der Kommunen bei der Umsetzung. Die Stadt setze auf den sogenannten Bauturbo, um bei geeigneten Projekten auf langwierige Bauleitplanverfahren zu verzichten und Baurecht schneller herzustellen. Ziel sei es, insbesondere innerstädtische Flächen zügiger für den Wohnungsbau zu mobilisieren. Aus Sicht der regionalen Immobilienwirtschaft wurde eine erste Entspannung der Rahmenbedingungen festgestellt. Vertreter des A³ Aktivkreis Immobilien verwiesen auf eine zunehmende Bereitschaft von Politik und Verwaltung, pragmatische Lösungen zu ermöglichen. Praxisbeispiele zeigten, wie Wohnraumentwicklung durch Nachverdichtung, Aufstockungen und digitale Planungsinstrumente vorangetrieben werden kann.
Neuss: Wohninvestment im Stadtteil Furth veräußert
In Neuss ist ein vollvermietetes Mehrfamilienhaus in Neuss verkauft worden. Die in den 1960er Jahren errichtete Liegenschaft umfasst zehn Wohneinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 650 Quadratmetern. Käufer ist ein privater Investor, der mit dem Erwerb sein lokales Portfolio erweitert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, die Bruttoanfangsrendite liegt bei rund 5,3 Prozent pro Jahr. Das Objekt befindet sich im Neusser Stadtteil Furth in einer ruhigen Wohnlage mit Nahversorgungsangeboten und Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Die durchschnittliche Wohnungsgröße von rund 65 Quadratmetern trifft auf eine stabile Nachfrage. Vermittelt wurde die Transaktion von Aengevelt Immobilien.
Köln: PORR Hochbau West realisiert Neubauprojekt K10K in Weidenpesch
Die Düsseldorfer Niederlassung von PORR Hochbau West realisiert in der Kapuzinerstraße 10 im Kölner Stadtteil Weidenpesch das Neubauprojekt K10K. Auftraggeber ist PATRIZIA. Der Neubau ersetzt einen eingeschossigen Bestandskindergarten und ergänzt einen bestehenden Wohnkomplex im Rahmen einer Nachverdichtung. Geplant ist ein siebengeschossiges Gebäude in Massivbauweise, das sich dreiseitig an die Bestandsgebäude anschließt. Im Erd- und ersten Obergeschoss entsteht ein viergruppiger Kindergarten, in den darüberliegenden vier Geschossen werden 16 Wohnungen realisiert. Ergänzt wird das Gebäude durch einen ein- bis zweigeschossigen Gartenanbau. Die Bruttogrundfläche des Neubaus beträgt rund 2.927 Quadratmeter. Vorgesehen sind unter anderem eine wärmegedämmte Fassade mit Riemchenverkleidung, begrünte Flachdächer sowie eine Energieversorgung über Wärmepumpe und Photovoltaik. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Silber. Der Baustart erfolgte im November 2025, die Fertigstellung ist für August 2027 geplant.
Frankfurt: LIMES-Gewerbeportfolio vollständig veräußert
Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner hat als Insolvenzverwalter vier Gewerbeimmobilien des LIMES-Portfolios in Aschheim, Essen, Kassel und Köln verkauft. Der strukturierte Verkaufsprozess wurde von CR Investment Management und Mellum Real Estate begleitet. Käufer sind zwei Projektentwickler sowie eine Stiftung aus Deutschland. Die Transaktionen sind abgeschlossen, die Gläubigerversammlungen haben zugestimmt.
Unterschleißheim: HIH vermietet 1.733 Quadratmeter im KORYFEUM
Die HIH Real Estate hat im Büro- und Gewerbeobjekt KORYFEUM in Unterschleißheim nördlich von München einen neuen Mieter gewonnen. Ein international tätiger Dienstleister für Sicherheitssysteme mietet 1.733 Quadratmeter Büro- und Lagerfläche, der Einzug ist für den Sommer 2026 vorgesehen. HIH verantwortet seit Sommer 2025 das Asset Management und die Vermietung des 2023 fertiggestellten Objekts. Die Vermietung wurde von CBRE begleitet.
Frankfurt am Main: INDUSTRIA steigert Assets under Management auf 6,3 Milliarden Euro
Der Wohnimmobilien-Asset- und Property-Manager INDUSTRIA Immobilien hat seine Assets under Management im Jahr 2025 um rund 700 Millionen Euro auf 6,3 Milliarden Euro erhöht. Die Zahl der verwalteten Wohn- und Gewerbeeinheiten stieg um etwa 2.200 auf rund 24.000. Das Transaktionsvolumen belief sich 2025 auf 168 Millionen Euro, davon entfielen rund 107 Millionen Euro auf Ankäufe. Der Geschäftsbereich Property Management wuchs erneut deutlich, die betreute Fläche nahm um 16 Prozent auf rund 1,7 Millionen Quadratmeter zu. Für 2026 strebt INDUSTRIA ein weiteres Wachstum der Assets under Management um rund 500 Millionen Euro an.
Detmold: LIST unterzeichnet Totalunternehmer-Vertrag für Hornsches Tor
Die Stadt Detmold hat mit der Unternehmensgruppe LIST Gruppe einen Totalunternehmer-Vertrag für das Bauvorhaben am Hornschen Tor geschlossen. LIST übernimmt Planung und Bau des Geschäfts-, Büro-, Gastronomie- und Wohngebäudes an der Ecke Hornsche Straße/Lange Straße aus einer Hand. Die Fertigstellung des Projekts ist spätestens für das vierte Quartal 2028 vorgesehen, einzelne Nutzungen sollen bereits vorher in Betrieb gehen. Voraussetzung für den Baubeginn ist die noch ausstehende Baugenehmigung, die im Sommer 2026 erwartet wird.
Köln: SRP bezieht neue Bürofläche im Mediapark
Die SRP GmbH Steuerberatungsgesellschaft bezieht zum 1. April 2026 eine rund 465 Quadratmeter große Bürofläche im Mediapark 4e in Köln. Vermittelt wurde der Mietvertrag vom Maklerunternehmen RUHR REAL. Eigentümer des Bürogebäudes ist ein national tätiges Family Office, das Objekt wird von der MOMENI Group gemanagt. SRP war zuvor mehr als 23 Jahre am Standort Köln-Bayenthal ansässig. Die neuen Flächen werden nach Mieterwunsch umgebaut.
Remshalden: Instone erwirbt Grundstück auf der Grunbacher Höhe
Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat auf der Grunbacher Höhe in Remshalden ein rund 9.168 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Geplant ist ein Wohnquartier mit 110 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte und einem Anteil geförderten Wohnraums. Die Entwicklung erfolgt in Abstimmung mit der Gemeinde Remshalden im Rahmen des laufenden Bebauungsplanverfahrens. Vorgesehen sind mehrere Gebäude, Grünflächen sowie Mobilitätsangebote wie Carsharing und Fahrradkonzepte. Die Gebäude sollen nach dem Energiestandard Effizienzhaus 40 errichtet werden, zudem ist eine QNG-Zertifizierung geplant.
Ginsheim-Gustavsburg: REALOGIS vermittelt an Sovereign Network
Die REALOGIS Immobilien Frankfurt GmbH hat in Ginsheim-Gustavsburg eine Einheit mit rund 2.220 Quadratmetern Hallen- und Bürofläche in einer Logistikimmobilie mit insgesamt etwa 9.575 Quadratmetern Nutzfläche vermietet. Neuer Nutzer ist die Sovereign Network GmbH, die rund 1.850 Quadratmeter Hallenfläche sowie etwa 350 Quadratmeter Bürofläche bezieht und den Standort zur Erweiterung ihrer Aktivitäten im Umfeld des Frankfurter Flughafens nutzt. Die Liegenschaft in der Straße Im Weiherfeld 11 bis 15 wird von M7 Real Estate gehalten, das REALOGIS exklusiv mit der Vermietung beauftragt hatte; zur angemieteten Einheit gehören 22 Pkw-Stellplätze.
Mannheim: Aroundtown vermietet im Büroobjekt „Theo & Luise“
Aroundtown hat im Büroobjekt „Theo & Luise“ in der Theodor-Heuss-Anlage 12 in Mannheim eine langfristige Neuvermietung abgeschlossen. Neuer Mieter ist die Meisterwerk Gesundheit GmbH, die rund 1.100 Quadratmeter Schulungs- und Bürofläche bezieht und dort einen interdisziplinären Campus für Meisterkurse und Fachseminare in den Bereichen Hörakustik und Augenoptik aufbaut. Das Gebäude ist verkehrlich gut angebunden, unter anderem an die Autobahnen A5 und A6 sowie den Hauptbahnhof Mannheim mit Anbindung an den Fernverkehr. Zur Ausstattung zählen Fernwärmeversorgung, eine Photovoltaikanlage, Ladepunkte für Elektromobilität, barrierefreie Zugänge sowie Fahrradstellplätze. Der Gebäudebetrieb ist nach BREEAM zertifiziert. Robert Leitl und Joachim Gast, geschäftsführende Gesellschafter der Meisterwerk Gesundheit GmbH, nennen die Erreichbarkeit und die energetische Ausrichtung der Immobilie als zentrale Kriterien für die Standortentscheidung.
Frankfurt am Main: GWH erwirbt 166 Wohneinheiten in Bonn
Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen hat im Rahmen eines Asset Deals ein Wohnensemble mit 166 Wohneinheiten und 42 Stellplätzen im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg erworben. Verkäuferin der drei benachbarten Bestandsimmobilien ist die Domicil Real Estate AG, die die Objekte im Rahmen eines Asset- und Portfoliomanagementmandats betreut hat. Das Ensemble umfasst eine Gesamtmietfläche von rund 13.044 Quadratmetern bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von etwa 79 Quadratmetern und ist nahezu vollvermietet. Die Gebäude wurden zwischen 1956 und 2017 errichtet, ein Teil davon 2023 energetisch saniert, wodurch die Energieeffizienz verbessert und der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduziert wurde. Stefan Fuchs, Managing Director der Domicil Real Estate Group, verweist auf die Weiterentwicklung der Bestände durch aktives Asset-Management, während Michael Herrmann, Bereichsleiter Handel der GWH, den Ankauf als strategische Ergänzung des langfristig ausgerichteten Wohnungsportfolios in einem nachgefragten Markt einordnet.
Berlin: IVD meldet steigendes Transaktionsvolumen, sieht aber weiter strukturelle Schwächen
In Deutschland wurden 2025 rund 284,4 Milliarden Euro in private und gewerbliche Immobilien investiert, ein Plus von 17,5 Prozent gegenüber 2024, wie eine Hochrechnung des Immobilienverband Deutschland IVD auf Basis von Grunderwerbsteuerdaten des Bundesministeriums der Finanzen zeigt. Trotz der Erholung bleibt das Volumen deutlich unter den starken Jahren 2021 und 2022. IVD-Präsident Dirk Wohltorf sieht daher keinen Anlass zum Jubeln und verweist auf politische Hemmnisse, insbesondere im Neubau, der weiterhin hinter dem Bedarf zurückbleibt. Nach Berechnungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung werden jährlich rund 320.000 neue Wohnungen benötigt. Der Anstieg des Marktvolumens wird vor allem durch Bestandstransaktionen getragen, während niedrige Genehmigungs- und Fertigstellungszahlen den Wohnungsmarkt weiter belasten. Regional verzeichnete Brandenburg 2025 mit plus 44,9 Prozent das stärkste Wachstum, während Bremen im vierten Quartal durch einzelne hochpreisige Abschlüsse auffiel. Wohltorf fordert angesichts der angespannten Lage unter anderem niedrigere Grunderwerbsteuern, bessere Abschreibungsbedingungen und verlässliche Förderprogramme.
Mannheim: Immobilienmärkte der Metropolregion Rhein-Neckar 2025 verhalten
Die Immobilienmärkte der Metropolregion Rhein-Neckar haben sich 2025 insgesamt zurückhaltend entwickelt. Nach Angaben der Metropolregion Rhein-Neckar belief sich das Investitionsvolumen auf rund 505 Millionen Euro und lag damit etwa zehn Prozent unter den Ergebnissen der Jahre 2023 und 2024. Mit 36 Transaktionen blieb die Aktivität auf dem Vorjahresniveau, wobei Lager- und Logistikimmobilien das Marktgeschehen dominierten. Das Bürosegment entwickelte sich schwach und erreichte mit 44 Millionen Euro ein historisch niedriges Transaktionsvolumen. Demgegenüber erzielte Lager und Logistik mit 335 Millionen Euro einen Höchstwert und stellte rund zwei Drittel des gesamten Investitionsvolumens. Der Einzelhandel kam auf 84 Millionen Euro, Sonstiges auf 42 Millionen Euro. 19 der 36 Transaktionen entfielen auf Mannheim und Heidelberg. In Ludwigshafen wurde 2025 kein Abschluss registriert. Der Büroflächenumsatz in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen lag mit insgesamt rund 84.000 Quadratmetern deutlich unter dem Vorjahreswert von 160.000 Quadratmetern. Die Durchschnittsmieten blieben stabil bei 15,00 Euro pro Quadratmeter in Mannheim und 14,20 Euro pro Quadratmeter in Heidelberg. Die Spitzenmieten stiegen moderat auf 22,50 Euro pro Quadratmeter in Mannheim und 19,50 Euro pro Quadratmeter in Heidelberg. In Ludwigshafen lag die Spitzenmiete bei 14,00 Euro pro Quadratmeter. Die Leerstandsquoten veränderten sich nur geringfügig und lagen bei 10,6 Prozent in Mannheim, 5,2 Prozent in Heidelberg und 2,2 Prozent in Ludwigshafen. Die Fertigstellungstätigkeit fiel 2025 deutlich geringer aus als im Vorjahr.
Jülich: CTP stellt Park fertig und übergibt an Quanta
CTP hat den CTPark Jülich in Nordrhein-Westfalen fertiggestellt und an den Technologiehersteller Quanta Computer übergeben. Quanta pachtet das Areal langfristig und nutzt am Standort eine Gesamtnutzfläche von rund 23.800 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 16.700 Quadratmeter auf Produktions- und Logistikflächen sowie rund 7.100 Quadratmeter auf Büro-, Sozial- und Technikflächen. Mit der Ansiedlung entstehen rund 500 Arbeitsplätze. Im CTPark Jülich produziert Quanta Technologieprodukte für Cloud Computing, Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren. CTP realisierte hierfür unter anderem ein Produkttestlabor sowie einen eigenständigen Reinraum mit einer Fläche von 6.800 Quadratmetern. Zum Einsatz kommen zudem Robotertechnik und eine automatisierte Produktionslinie. Für den Betrieb ist das Dach des Gebäudes vollständig mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Für die Hallen wird eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach DGNB Gold angestrebt. Der CTPark Jülich ist Teil des interkommunalen Gewerbe- und Innovationsgebiets Brainergy Park Jülich im Norden der Stadt.
Hamburg: Union Investment sichert 282 Millionen Euro Mieterträge für Fonds
Union Investment hat im Jahr 2025 rund 890.650 Quadratmeter Immobilienfläche neu oder nachvermietet und damit jährliche Nettomieterträge von 282 Millionen Euro für ihre gewerblichen Fonds gesichert nach 273 Millionen Euro im Vorjahr. Die Vermietungsquote blieb aufgrund der Vermietungsleistung stabil und lag zum Jahresende 2025 bei durchschnittlich 95,3 Prozent nach 95,1 Prozent Ende 2024. Den größten Anteil an der Vermietungsleistung erzielten die drei offenen Immobilien Publikumsfonds. Im UniImmo Deutschland wurden 256.550 Quadratmeter mit jährlichen Erträgen von 105,6 Millionen Euro vermietet, im UniImmo Europa rund 220.000 Quadratmeter mit 81,8 Millionen Euro jährlicher Nettomiete und im UniImmo Global etwa 132.000 Quadratmeter mit Mieterträgen von 31,7 Millionen Euro. Mietvertragsverlängerungen und Anschlussvermietungen machten mit 68,7 Prozent beziehungsweise rund 612.000 Quadratmetern den größten Anteil an der Vermietungsbilanz aus. Rund 66 Prozent der Vermietungsleistung entfielen auf Büroimmobilien, weitere 25 Prozent auf Einzelhandelsflächen, der übrige Anteil verteilte sich vor allem auf Logistik und Hotels. Zu den größten Vermietungserfolgen zählten der Abschluss eines zwölfjährigen Mietvertrags über 11.000 Quadratmeter mit der internationalen Kanzlei Clifford Chance im Bürogebäude Boulevard Haussmann 59 in Paris, die Verlängerung eines Mietvertrags über rund 16.200 Quadratmeter mit der Flight Centre Travel Group im Bürogebäude Southpoint in Brisbane sowie der Abschluss eines Mietvertrags über 11.400 Quadratmeter mit der Freien und Hansestadt Hamburg im Quartier Wandsbek Markt, wo Teile des Bezirksamts in eine ehemalige Karstadt Immobilie einziehen.
Berlin: Verband für Bauen im Bestand veröffentlicht Steuerleitfaden
Der Verband für Bauen im Bestand hat einen neuen Leitfaden zur steuerlichen Behandlung von Bestandsgebäuden veröffentlicht. Ziel ist es, steuerliche Planungssicherheit bei Sanierung, Umbau und Umnutzung zu verbessern. Der Leitfaden richtet sich an Eigentümer, Projektentwickler, Kommunen, Planer und Steuerberater und bietet eine praxisorientierte Hilfestellung. Er ist in einem zweistufigen Prozess entstanden und bündelt Erfahrungen aus Planung, Steuerberatung und Projektentwicklung. Inhaltlich führt das Dokument von der Bestandsaufnahme über Maßnahmen und Nutzungsanalysen bis zur steuerlichen Abwicklung und Kontrolle. Behandelt werden unter anderem die Abgrenzung von Erhaltungsaufwand und Herstellungskosten, die 15 Prozent Grenze, die Vermeidung der sogenannten Neubaufalle, Fragen der Abschreibung, der Umsatzsteuer sowie die Nutzung von Sanierungs und Denkmalabschreibungen. Ergänzt wird der Leitfaden durch Quick Checks, Vergleichstabellen und Fallbeispiele. Er steht ab sofort kostenfrei auf der Website des Verbands zum Download bereit und versteht sich nicht als Ersatz für eine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung.
Rosenheim: KINGSTONE erwirbt Quartiersentwicklung Lokhöfe
KINGSTONE Real Estate hat für ein Sondervermögen den gewerblichen Komplex der Quartiersentwicklung Lokhöfe in Rosenheim erworben. Der 2024 fertiggestellte Neubau umfasst Büro-, Hotel- und Einzelhandelsflächen mit insgesamt rund 16.600 Quadratmetern Nutzfläche und liegt in zentraler Lage direkt am Rosenheimer Bahnhof. Mieter sind unter anderem das Hotel Premier Inn, EDEKA, Creditreform, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sowie das kbo-Inn-Salzach-Klinikum. Verkäufer und Entwickler des Ensembles ist S&P Commercial Development. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Lokhöfe verteilen sich auf mehrere Baufelder entlang der Bahnanlagen. Bestandteil der Transaktion sind der gewerbliche Komplex mit Büro, Hotel und Einzelhandel auf Baufeld 5 sowie der Büroturm mit angrenzendem Parkhaus auf Baufeld 6. Der Komplex verfügt über eine DGNB-Gold-Zertifizierung und ein begrüntes Parkhauskonzept. Benachbart befindet sich ein separates Gebäudeensemble für Studenten- und Seniorenwohnen, das von Instone und BayernCare realisiert wurde. Beratend tätig waren DLA Piper, Case Real Estate, agradblue und IIB Consult. Die Verkäuferseite wurde von Bissel + Partner begleitet.
Teltow: Deutsche Bürohaus erwirbt Bürogebäude
Die Deutsche Bürohaus, eine Tochtergesellschaft der DVI Gruppe, hat ein Büroobjekt in Teltow erworben und damit ihren Bestand erweitert. Die 1995 errichtete Immobilie in der Potsdamer Straße 14 verfügt über rund 7.000 Quadratmeter Bürofläche sowie 142 Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage. Ankermieter sind die Einzelhandelskette REWE, das Dienstleistungsunternehmen WISAG sowie das Hightech-Unternehmen Microchip Frequency Technology. Verkäufer ist ein Family Office. Der Erwerb erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Der Nutzen- und Lastenübergang ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Das Objekt ist Teil eines Bürokomplexes mit insgesamt rund 17.000 Quadratmetern Mietfläche. Der zweite Gebäudeteil in der Rheinstraße 8 befindet sich bereits seit 2018 im Bestand der DVI Gruppe. Auch dort sind REWE, der Medizintechnikhersteller Olympus sowie das Pharmaunternehmen Alcon als Ankermieter vertreten. Der gesamte Bürokomplex ist vollvermietet.


