Magdeburg: Oberbürgermeisterin stellt Strategie „Magdeburg 2040“ vor +++ Halle (Saale): Bauhauptgewerbe erzielt 2025 nominales Umsatzplus von 3,0 Prozent +++ Erfurt: IKP vermittelt denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus am Anger +++ Markkleeberg: GRK Gruppe erwirbt ehemalige Kita und plant Wohnnutzung +++ Leipzig: Bebauungsplan für Wohnsiedlung an der Emil-Teich-Straße beschlossen +++ Chemnitz: Landesdirektion genehmigt Kreditaufnahme für 2026 +++ Leipzig: Stadt richtet Konzeptverfahren für Wohnungsbau neu aus +++ Dresden: Kampfmittelsondierung an der Carolabrücke, Evakuierungen möglich +++ Halle (Saale): Platz der Völkerfreundschaft wird für 975.000 Euro umgestaltet +++ Dresden: GHND fordert finanzielle Prüfung zur neuen Carolabrücke +++ Magdeburg: Vorbereitende Arbeiten für Büroprojekt „Central Offices“ gestartet +++ Dresden: Neue Wohnquartiere auf früheren Plattenbauflächen geplant +++ Dresden: Sachsen bewilligt 213 Millionen Euro für Radverkehr, Brücken und ÖPNV +++ Halle (Saale): 12.258 Gewerbeanmeldungen im Jahr 2025 registriert +++ Leipzig: 286.000 Euro für sichere Schulwege investiert +++ Magdeburg: OST BAU erweitert Standort um 2.500 Quadratmeter Bürofläche +++ Jena: Leitlinien zur Anwendung des Bauturbo beschlossen +++ Leipzig: Kunst-am-Bau für Global Hub entschieden +++ Leipzig: Family Office erwirbt Wohnportfolio mit 186 Einheiten +++ Leipzig: Investika übernimmt 89,9 Prozent der Höfe am Brühl +++ Halle (Saale): Energiepreise im Januar 2026 unter Vorjahresniveau +++ Jena: Stadtwerke planen Investitionen von 150 Millionen Euro +++ Sangerhausen: Baubeginn für Ersatzneubau der Gonnabrücke +++ Weimar: Forward Deal für Wohnprojekt „Wohnen am Anger“ in Ehringsdorf +++ Dresden: Marina Garden erhält German Design Award 2026 +++ Dresden: KNERER UND LANG planen Revitalisierung der Robotron-Kantine +++ Freiberg: DEFAMA erwirbt Fachmarkt mit Würth als Mieter +++ Meißen: Architekturwettbewerb für neues Lehrgebäude der HSF entschieden +++ Dresden: Stadt investiert 2026 verstärkt in Sanierung und Hochbau +++ Jena: Ausbau der Naumburger Straße und Verlängerung der Straßenbahn starten +++ Dresden: Bundesbehörde mietet Büroflächen in der Südvorstadt +++ Leipzig: Stadt will „Bauturbo“ für schnelleren Wohnungsbau einsetzen +++ Leipzig: Karlbrücke in Plagwitz soll erst im Juni für den Verkehr freigegeben werden +++ Leipzig: OFB erwirbt Industrieareal und plant Logistik- und Gewerbepark im Nordosten +++ Mitteldeutschland: Decathlon kündigt drei neue Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an
Magdeburg: Oberbürgermeisterin stellt Strategie „Magdeburg 2040“ vor
Oberbürgermeisterin Simone Borris hat die strategischen Leitlinien der Landeshauptstadt bis zum Jahr 2040 vorgestellt. Das Konzept steht unter dem Titel „Magdeburg in Bewegung. Einfach gemeinsam Zukunft gestalten.“ und soll als Orientierungsrahmen für politische und administrative Entscheidungen dienen. Die Strategie definiert zentrale Handlungsfelder für die kommenden 15 Jahre. Schwerpunkte sind eine leistungsfähige und moderne Verwaltung, soziale Stabilität, nachhaltige Stadtentwicklung, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit sowie die Stärkung von Sport, Gemeinschaft und urbaner Lebensqualität. Das Papier ersetzt keine Fachkonzepte, sondern bildet die Grundlage für Prioritätensetzungen im Haushalt, die Weiterentwicklung bestehender Konzepte und die Steuerung der Verwaltung. Als „Vision Magdeburg 2040“ wird eine resiliente, leistungsfähige Landeshauptstadt beschrieben, die den digitalen, gesellschaftlichen und ökologischen Wandel aktiv gestaltet. Die Verwaltung soll effizient, digital und bürgernah arbeiten. Gleichzeitig werden soziale Teilhabe, wirtschaftliches Wachstum, Innovationsfähigkeit sowie die Bedeutung von Kultur und Sport betont. Zur Umsetzung wurden zehn Kompassziele formuliert, darunter „Magdeburg einfach“, „Magdeburg finanziell handlungsfähig“, „Magdeburg mobil“, „Magdeburg wirtschaftsstark“ und „Magdeburg resilient“. Vorgesehen sind unter anderem die Verkürzung von Bearbeitungszeiten in der Verwaltung, der Ausbau digitaler Angebote, der schrittweise Abbau von Haushaltsdefiziten bis 2034 sowie eine stärkere Positionierung als Sportstadt. Die Strategie soll in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem Stadtrat weiter konkretisiert werden. Regelmäßige Gespräche zwischen der Oberbürgermeisterin und den Fraktionsvorsitzenden sind vorgesehen. Alle Maßnahmen bedürfen weiterhin der Beschlussfassung durch den Stadtrat.
Halle (Saale): Bauhauptgewerbe erzielt 2025 nominales Umsatzplus von 3,0 Prozent
Das Bauhauptgewerbe in Sachsen-Anhalt hat im Jahr 2025 einen baugewerblichen Umsatz von 3.157,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entspricht das gegenüber dem Vorjahr einem nominalen Anstieg um 92,4 Millionen Euro beziehungsweise 3,0 Prozent. Preisbereinigt ging der Umsatz allerdings um 1,3 Prozent zurück. Die Umsatzentwicklung wurde vor allem vom gewerblichen und industriellen Tiefbau mit einem Plus von 85,2 Millionen Euro beziehungsweise 7,9 Prozent sowie vom sonstigen öffentlichen Tiefbau mit einem Zuwachs von 64,3 Millionen Euro beziehungsweise 15,4 Prozent getragen. Der Hochbau verzeichnete insgesamt einen leichten Rückgang um 5,9 Millionen Euro beziehungsweise 0,6 Prozent. Besonders deutlich fiel das Minus im Wohnungsbau mit 44,0 Millionen Euro beziehungsweise 15,1 Prozent aus. Der gewerbliche und industrielle Hochbau legte dagegen um 49,2 Millionen Euro beziehungsweise 10,1 Prozent zu. Mehr als die Hälfte der baugewerblichen Umsätze entfiel auf den gewerblichen und industriellen Bau mit einem Anteil von 53,8 Prozent. Die Auftragseingänge beliefen sich 2025 auf 2.915,7 Millionen Euro. Nominal entsprach dies einem Rückgang um 47,7 Millionen Euro beziehungsweise 1,6 Prozent. Während im Hochbau 4,1 Prozent mehr Aufträge verzeichnet wurden, gingen die Auftragseingänge im Tiefbau um 3,5 Prozent zurück. Deutliche Zuwächse gab es im gewerblichen und industriellen Tiefbau mit 190,8 Millionen Euro beziehungsweise 18,7 Prozent sowie im gewerblichen und industriellen Hochbau mit 39,3 Millionen Euro beziehungsweise 9,7 Prozent. Der Straßenbau verzeichnete dagegen ein Minus von 177,5 Millionen Euro beziehungsweise 23,5 Prozent. Auch der Wohnungsbau blieb mit einem Rückgang von 22,7 Millionen Euro beziehungsweise 9,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Preisbereinigt sanken die Auftragseingänge insgesamt um 5,8 Prozent. Ende Dezember 2025 waren 17.229 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt, 1,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Beschäftigten leisteten an 250 Arbeitstagen insgesamt 19,9 Millionen Arbeitsstunden. Die Entgelte summierten sich auf 779,1 Millionen Euro, ein Plus von 4,8 Prozent. Je tätige Person wurde ein Umsatz von 183.288 Euro erwirtschaftet, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Erfurt: IKP vermittelt denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus am Anger
Die IKP Immobiliengruppe aus Düsseldorf hat den Verkauf eines denkmalgeschützten Wohn-, Büro- und Geschäftshauses in zentraler Lage von Erfurt begleitet. Die Liegenschaft befand sich im Besitz eines Family Offices und wurde von einem institutionellen Investor mit langfristiger Core-Strategie erworben. Das 1899 errichtete Gebäude verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 6.000 Quadratmetern und liegt am Anger. Es wird gemischt für Wohnen, Büro und Einzelhandel genutzt und steht unter Denkmalschutz. Die IKP Immobiliengruppe war im Rahmen eines Off-Market-Verfahrens mandatiert und begleitete die Transaktion von der Strukturierung über die Koordination des Prozesses bis zur notariellen Beurkundung.
Markkleeberg: GRK Gruppe erwirbt ehemalige Kita und plant Wohnnutzung
Die GRK Gruppe hat die ehemalige Kindertagesstätte „Purzelbaum“ in der Hauptstraße 15 in Markkleeberg erworben. Der Kaufvertrag wurde im Januar 2026 unterzeichnet, nachdem der Stadtrat Ende 2025 dem Verkauf zugestimmt hatte. Die Stadt hatte das Objekt zuvor öffentlich ausgeschrieben. Die um 1890 errichtete, denkmalgeschützte Villa steht seit 2019 leer. Das rund 2.000 Quadratmeter große Grundstück umfasst eine Nutzfläche von etwa 700 Quadratmetern. Geplant ist eine denkmalgerechte Sanierung mit sieben bis neun Wohneinheiten. Die Umsetzung soll innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre erfolgen, abhängig von Bauplanungs- und Genehmigungsverfahren. Das Gebäude verfügt über ein Souterrain, zwei Vollgeschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Es wurde ab den 1950er-Jahren nahezu durchgehend als Kindertagesstätte genutzt, zuletzt als DRK-Kita „Purzelbaum“.
Leipzig: Bebauungsplan für Wohnsiedlung an der Emil-Teich-Straße beschlossen
Die Stadtspitze hat den Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 425 „Wohnsiedlung Emil-Teich-Straße“ im Ortsteil Knautkleeberg-Knauthain beschlossen. Der Stadtrat soll im März darüber entscheiden. Im Anschluss ist die öffentliche Auslegung vorgesehen. Geplant ist ein rund 3,4 Hektar großes Wohngebiet entlang der Emil-Teich-Straße. Grundlage ist ein 2022 beschlossenes Entwicklungskonzept, das eigentumsorientierten Siedlungswohnungsbau vorsieht. Im Bereich des Walradus Hofes ist eine gemischt genutzte Quartiersmitte mit kleineren Läden des täglichen Bedarfs geplant. Die entsprechenden Flächen befinden sich in städtischem Eigentum. Auf zwei privaten Teilflächen sind eine kompakte Reihenhausbebauung mit rund 45 Wohneinheiten sowie neun freistehende Einfamilienhäuser vorgesehen. Das neue Quartier soll durch einen öffentlichen Fuß- und Radweg angebunden werden. Zudem sind Grünkorridore, Begegnungsflächen und Grünstreifen festgesetzt. Der Bebauungsplan sieht vor, Niederschlagswasser ortsnah zu versickern oder auf den Grundstücken zu nutzen und zu speichern. Ein hoher Anteil der Wärmeversorgung soll aus erneuerbaren Energien stammen.
Chemnitz: Landesdirektion genehmigt Kreditaufnahme für 2026
Die Landesdirektion Sachsen hat der Stadt Chemnitz die geplante Kreditaufnahme für das Jahr 2026 genehmigt. Damit ist die Stadt nach der bereits im Sommer 2025 erfolgten Genehmigung des Doppelhaushalts 2025 und 2026 nach eigenen Angaben weiterhin handlungsfähig. Eine Kassenkreditaufnahme oder eine Nachtragssatzung seien bislang nicht erforderlich. Der städtische Haushalt umfasst in den Jahren 2025 und 2026 jeweils rund 1,1 Milliarden Euro. Darin enthalten sind Investitionen in Baumaßnahmen in Höhe von 80 Millionen Euro pro Jahr. Für 2025 ist ein Defizit von 58 Millionen Euro geplant, für 2026 ein Minus von 108 Millionen Euro. Ursachen sind insbesondere gestiegene Sozial- und Jugendhilfekosten sowie inflationsbedingte Mehrausgaben. Nach Angaben der Stadt werden die liquiden Mittel voraussichtlich bis Ende 2026 aufgebraucht sein. Die Rechtsaufsichtsbehörde verpflichtet Chemnitz, zusätzliche Steuerungs- und Konsolidierungsmaßnahmen zu ergreifen, um das strukturelle Defizit weiter zu reduzieren. Künftige Investitionen müssten perspektivisch vollständig über Fremdmittel finanziert werden.
Leipzig: Stadt richtet Konzeptverfahren für Wohnungsbau neu aus
Die Stadt Leipzig will ihre Konzeptverfahren für den Wohnungsneubau auf städtischen Grundstücken vereinfachen und flexibler gestalten. Einen entsprechenden Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg hat die Stadtspitze beschlossen, der Stadtrat entscheidet abschließend. Künftig sollen die Bewertungskriterien stärker an die Grundstücksgröße angepasst werden. Bei Flächen unter 1.000 Quadratmetern könnten zusätzliche Pflichtkriterien entfallen. Zudem soll es in diesen Fällen möglich sein, Grundstücke zu kaufen, statt sie ausschließlich im Erbbaurecht zu vergeben. Konzeptverfahren dienen in Leipzig dazu, kommunale Grundstücke nicht nach Höchstpreis, sondern anhand wohnungspolitischer Ziele zu vergeben. Berücksichtigt werden unter anderem soziale, nachhaltige und gemeinschaftsorientierte Aspekte. Seit 2018 kommt das Instrument zur Anwendung und wurde zuletzt umfassend evaluiert. Dabei zeigte sich ein Rückgang der Bewerberzahlen, unter anderem aufgrund erschwerter Baufinanzierungen und hoher Anforderungen an die Konzepte. Mit der Neuausrichtung soll die Vergabe städtischer Flächen für den mehrgeschossigen Wohnungsbau wieder attraktiver werden und bezahlbares Wohnen gefördert werden. Weitere Informationen stellt die Stadt online bereit.
Dresden: Kampfmittelsondierung an der Carolabrücke, Evakuierungen möglich
Im Zuge der Planungen für den Wiederaufbau der Carolabrücke ist das künftige Baufeld auf eine mögliche Kampfmittelbelastung untersucht worden. Hintergrund sind mehrere Bombenblindgänger, die 2025 beim Abriss der Brücke gefunden wurden. Seit Oktober 2025 führt eine Fachfirma Sondierungsarbeiten durch. Dabei wurden 31 sogenannte Störstellen in zwei bis vier Metern Tiefe identifiziert. 29 davon gelten als unkritisch. Zwei Verdachtspunkte bedürfen einer weitergehenden Untersuchung, da ein Bombenblindgänger nicht ausgeschlossen werden kann. Seit dem 16. Februar 2026 werden auf den Elbwiesen auf Neustädter Seite zunächst die unkritischen Störstellen geöffnet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Mitte März andauern. Ab dem 9. März 2026 ist die Überprüfung der beiden Verdachtspunkte vorgesehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann in der elften Kalenderwoche eine Entschärfung mit Evakuierung erforderlich werden. Im Falle einer Evakuierung würde ein Radius von 1.000 Metern um die mutmaßliche Fundstelle am Neustädter Ufer betroffen sein. Nach aktueller Einschätzung wären rund 18.000 Menschen betroffen. Im Gebiet liegen unter anderem Landesbehörden, Gerichte, Polizeieinrichtungen, das Neue Rathaus sowie mehrere Alten- und Pflegeheime und Kindertagesstätten. Die Sondierungsarbeiten auf der Altstädter Seite wurden Ende 2025 abgeschlossen. Dort wurden mehr als 1.300 Bohrungen durchgeführt, Bombenfunde gab es nicht.
Halle (Saale): Platz der Völkerfreundschaft wird für 975.000 Euro umgestaltet
Der Stadtrat hat die Umgestaltung des Platzes der Völkerfreundschaft in der Südstadt einstimmig beschlossen. Für knapp 976.000 Euro soll die Fläche zwischen Südpromenade, Turiner Eck und Florentiner Bogen neu gestaltet werden. Der Baubeginn ist für Ende dieses Jahres vorgesehen, der Abschluss der Arbeiten je nach Witterung für Mai 2027 geplant. Die Finanzierung erfolgt zu 66,7 Prozent aus dem Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und zu 33,3 Prozent aus städtischen Eigenmitteln. Ziel ist eine nachhaltige Belebung des Platzes, eine Vergrößerung der Grünflächen sowie eine Neuordnung des Wegesystems. Bestehende Bodenbeläge, Hochbeete und Mauern werden entfernt, um ein einheitliches Höhenniveau zu schaffen. Zentrales Element wird eine „grüne Mitte“ rund um die Skulptur „Die Völkerfreundschaft“. Vorgesehen ist eine Fläche mit sechs Bäumen und integrierter Boule-Bahn. Ergänzend entstehen zwei Spieltische für Schach und „Mensch ärgere dich nicht“. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität werden Sitzbänke im Schatten der Bäume sowie Betonsitzmauern installiert. Hinzu kommen elf Fahrradlehnbügel, fünf Abfallbehälter und zusätzliche Straßenlaternen. Die Platzfläche erhält eine durchgängige Pflasterung aus mehrformatigem Betonpflaster in warmen Farbtönen. Aufgrund ihres schlechten Zustands müssen einzelne Bäume gefällt werden. Geplant sind jedoch 19 Neupflanzungen sowie ergänzende Pflanzkübel mit Stauden und Gräsern, neue Rasenflächen, Bodendecker sowie Gehölze zur Förderung von Vögeln und Insekten.
Dresden: GHND fordert finanzielle Prüfung zur neuen Carolabrücke
Die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V. fordert eine umfassende Prüfung der Realisierbarkeit einer neuen Carolabrücke unter Berücksichtigung der tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten der Landeshauptstadt Dresden. Vor dem Hintergrund angespannter Haushaltslagen von Bund, Freistaat Sachsen und Stadt Dresden verlangt der Verein eine realistische Kostenschätzung sämtlicher Varianten. Aus Sicht der GHND müsse geprüft werden, in welchem Umfang Fördermittel eingeworben werden können, etwa bei einer reinen ÖPNV-Brücke, sowie welche alternativen Finanzierungsquellen zur Verfügung stehen. Genannt werden unter anderem Grundstücksverkäufe am Neustädter Ufer und im Bereich Terrassenufer Ost, die Umwidmung bisheriger Verkehrsflächen zu Bauland, maßvolle Verdichtungen in der Kernstadt sowie Modelle der Drittfinanzierung einschließlich Betrieb bis zur vollständigen Refinanzierung. Zudem weist der Verein auf mögliche rechtliche Risiken hin, insbesondere im Zusammenhang mit einer gegenüber dem Bestand verbreiterten Brücke. Erst nach Abwägung finanzieller und juristischer Risiken dürfe eine Entscheidung über den Neubau getroffen werden. Die GHND fordert eine transparente Kommunikation der finanziellen Auswirkungen gegenüber der Öffentlichkeit.
Magdeburg: Vorbereitende Arbeiten für Büroprojekt „Central Offices“ gestartet
An der Hasselbachstraße 8 in der Altstadt von Magdeburg haben vorbereitende Arbeiten für ein Büroprojekt begonnen. Das berichtet die Magdeburger Volksstimme. Das Vorhaben wird unter dem Namen „Central Offices“ geführt. Projektentwickler ist die The Grounds AG aus Berlin. Geplant ist ein Bürogebäude mit rund 15.000 Quadratmetern Mietfläche. Vorgesehen sind eine Tiefgarage mit etwa 110 Pkw-Stellplätzen sowie 128 Fahrrad- und 20 Stellplätze für Lastenfahrräder oder Kinderanhänger. Im Umfeld sollen mehr als 60 weitere Fahrradabstellmöglichkeiten entstehen. Im Erdgeschoss sind zwei Ladeneinheiten mit zusammen etwas mehr als 400 Quadratmetern Fläche geplant.
Dresden: Neue Wohnquartiere auf früheren Plattenbauflächen geplant
In Dresden entstehen auf ehemaligen Plattenbauarealen zwei größere Wohnquartiere. Darüber berichten die Dresdner Neueste Nachrichten. Grundlage ist ein früherer Vertrag zur Veräußerung des städtischen Wohnungsbestands an Fortress Investment Group, in dem der Abriss von 3.881 Wohnungen vereinbart worden war, später reduziert auf 3.562 Einheiten. Bis 2011 wurde das sogenannte Sternstädtchen im Stadtteil Niedersedlitz vollständig zurückgebaut, darunter rund 1.500 Wohnungen. An der Nicolaistraße nahe Fetscherplatz wurden bis Ende 2016 die letzten 60 Wohnungen entfernt. 2023 vereinbarte die Stadt mit Vonovia den Ankauf von 1.213 Wohnungen sowie den Erwerb des Grundstücks an der Windmühlenstraße, auf dem die Sternenhäuser standen. Auf dem Areal ist ein Quartier mit mehr als 800 Wohnungen vorgesehen. Geplant sind kompakte Mehrgeschosser und kleinteilige Gebäude. Teile der Fläche sollen von WiD Wohnen in Dresden entwickelt, weitere Abschnitte an Investoren vergeben werden. Zudem ist der Bau einer Förderschule vorgesehen. Das Gebiet liegt in der Nähe des Kaufparks Nickern sowie der Straßenbahnendhaltestelle Prohlis. An der Nicolaistraße plant die Vonovia-Tochter BUWOG rund 300 Wohneinheiten. Die Satzungsvorlage für den Bebauungsplan steht kurz vor dem Abschluss. Die Planung wurde angepasst, um einen Großteil der vorhandenen Bäume zu erhalten. Vorgesehen sind kleinteilige Fassaden und eine Blockrandstruktur zwischen Nicolaistraße und Striesener Straße.
Dresden: Sachsen bewilligt 213 Millionen Euro für Radverkehr, Brücken und ÖPNV
Der Freistaat Sachsen hat im Jahr 2025 Fördermittel in Höhe von rund 213 Millionen Euro für kommunale und regionale Infrastrukturprojekte bewilligt. Unterstützt wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Rad- und Fußverkehrs sowie zur Modernisierung der Infrastruktur des öffentlichen Personennahverkehrs. Bewilligungsbehörde war das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Sachsen. Für Rad- und Fußverkehr, kommunalen Straßenbau und Brückenbau wurden 27,3 Millionen Euro bereitgestellt. Gefördert wurden unter anderem Neubau und Ausbau von Radwegen, die Erneuerung bestehender Geh- und Radwege, Sanierungen von Gehwegen im Zuge kommunaler und staatlicher Straßen, Ersatzneubauten von Radweg- und Gehwegbrücken sowie Maßnahmen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz. Auf die ÖPNV-Infrastruktur entfielen 185,8 Millionen Euro. Die Mittel flossen unter anderem in Ladeinfrastruktur und Betriebshofmodernisierungen für Elektrobusse, die Grunderneuerung von Gleichrichterunterwerken für Straßenbahnen, die Erneuerung von Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen sowie in barrierefreie Haltestellen, Busbahnhöfe und Verknüpfungsstellen. Die Förderung erfolgte nach den einschlägigen Richtlinien des Landes sowie ergänzend nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz des Bundes. Nach Angaben des Landes sollen die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit beitragen, den Umweltverbund stärken und die Leistungsfähigkeit der kommunalen Verkehrsinfrastruktur langfristig sichern.
Halle (Saale): 12.258 Gewerbeanmeldungen im Jahr 2025 registriert
In Sachsen-Anhalt sind im Jahr 2025 insgesamt 12.258 Gewerbeanmeldungen und 10.752 Gewerbeabmeldungen erfasst worden. Wie das Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, ergibt sich daraus ein positiver Saldo. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Anmeldungen um 8,8 Prozent, die Abmeldungen um 6,6 Prozent. Den höchsten positiven Saldo verzeichnete die Landeshauptstadt Magdeburg mit plus 226, gefolgt von der kreisfreien Stadt Halle (Saale) mit plus 221. Lediglich im Altmarkkreis Salzwedel wurde ein negativer Saldo von minus vier gemeldet. Von den Gewerbeanmeldungen entfielen 10.279 auf Neugründungen. Einzelunternehmen stellten mit 8.554 Fällen die häufigste Rechtsform dar, gefolgt von Gesellschaften mit beschränkter Haftung mit 1.186 Anmeldungen. Bei den Neugründungen von Einzelunternehmen lag der Frauenanteil bei 38,5 Prozent. Die meisten An- und Abmeldungen wurden im Wirtschaftsabschnitt Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen registriert. Hier wurden 3.027 Gewerbeanmeldungen und 2.774 Abmeldungen gezählt, darunter 2.477 An- und 2.145 Abmeldungen im Einzelhandel ohne Handel mit Kraftfahrzeugen.
Leipzig: 286.000 Euro für sichere Schulwege investiert
Die Stadt Leipzig hat im Jahr 2025 rund 286.000 Euro zusätzlich in Maßnahmen zur Schulwegsicherheit investiert. Die Mittel flossen in kleinere bauliche Anpassungen und verkehrsrechtliche Anordnungen außerhalb laufender Großprojekte. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem eine Gehwegnase am Roßplatz in Höhe der Addis-Abeba-Grundschule, eine Gehwegverbreiterung an der Gießerstraße vor der Johanna-Magdalena-Beyer-Schule sowie der Rückbau von Stellplätzen an der Zwickauer Straße in Lößnig zur Verbesserung der Sichtbeziehungen. Vor der August-Bebel-Schule und der Wilhelm-Wander-Schule wurden Straßenabschnitte in verkehrsberuhigte Bereiche umgewandelt. Ergänzend erfolgten neue Markierungen, erweiterte Halteverbote sowie der Einbau von Pollern und Prallgeländern an mehreren Schulstandorten im Stadtgebiet. Auf stark frequentierten Schulwegen wurden zudem weitere Tempo-30-Abschnitte eingerichtet, unter anderem an der Meusdorfer Straße, der Tauchaer Straße sowie im Umfeld des Barnet-Licht-Platzes. Grundlage der Maßnahmen ist die Arbeit der AG Schulwegsicherheit, in der Stadtverwaltung, Schulen, Elternvertretungen, Polizei und Verkehrswacht zusammenarbeiten.
Magdeburg: OST BAU erweitert Standort um 2.500 Quadratmeter Bürofläche
Die OST BAU errichtet am Standort Magdeburg ein neues Bürogebäude mit rund 2.500 Quadratmetern Nutzfläche. Der Neubau entsteht in schlüsselfertiger Bauweise durch die GOLDBECK Nordost GmbH und ergänzt den bestehenden Unternehmenssitz baulich. Geplant ist ein Gebäude mit vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Eine direkte Verbindung zum Bestandsbau soll künftig kurze Wege und eine funktionale Verzahnung der Arbeitsbereiche ermöglichen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 7,5 Millionen Euro. Mit der Erweiterung werden räumliche Kapazitäten für bis zu 80 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Der Neubau ist als modernes Bürogebäude mit serieller Bauweise konzipiert. Neben einer zeitgemäßen Architektur stehen funktionale Grundrisse und flexible Arbeitsstrukturen im Fokus. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Jena: Leitlinien zur Anwendung des Bauturbo beschlossen
Die Stadt Jena konkretisiert die Anwendung des sogenannten Bauturbo nach § 36a Baugesetzbuch und legt rahmengebende Leitlinien für künftige Bauvorhaben vor. Der Stadtrat soll Anfang April über den Vorschlag entscheiden, eine erste Lesung fand im Stadtentwicklungsausschuss statt. Mit den Leitlinien will die Stadt festlegen, unter welchen Voraussetzungen Bauvorhaben im Rahmen der bundesrechtlichen Regelungen eine generelle Zustimmung erhalten können. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu fördern und zugleich eine geordnete städtebauliche Entwicklung sowie eine einheitliche Entscheidungspraxis sicherzustellen. Maßgeblich ist, dass Vorhaben den städtebaulichen Entwicklungszielen nicht widersprechen und die Erschließung gesichert ist. In bestehenden Innenbereichen sind begrenzte Überschreitungen des bisherigen Maßes der baulichen Nutzung möglich. In Gewerbe- und Industriegebieten soll Wohnungsbau dagegen nicht forciert werden, um bestehende gewerbliche Nutzungen zu sichern. Für größere Vorhaben im Außenbereich bleiben reguläre Planverfahren erforderlich. Ab einer bestimmten Größenordnung oder bei Planerfordernis soll die Entscheidung weiterhin durch die politischen Gremien getroffen werden. Hintergrund ist die Novelle des Baugesetzbuches, mit der der Bund beschleunigte Abweichungsmöglichkeiten im Planungsrecht eingeführt hat. Bauvorhaben nach dem Bauturbo bedürfen der gemeindlichen Zustimmung. Erfolgt innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung, gilt diese als erteilt. Mit den Leitlinien will Jena frühzeitig Klarheit für Bauwillige schaffen und die Anwendung der neuen Instrumente transparent steuern.
Leipzig: Kunst-am-Bau für Global Hub entschieden
Für den Neubau des Forschungsbaus Global Hub der Universität Leipzig ist der Kunst-am-Bau-Wettbewerb abgeschlossen. Ausgelobt wurde das Verfahren vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Niederlassung Leipzig II im Auftrag des Freistaats Sachsen. Die Jury wählte aus acht eingereichten Arbeiten ein Wandgemälde der Künstlerin Annedore Dietze zur Realisierung aus. Der Wettbewerb war als nichtoffenes Verfahren konzipiert. Aus 32 vorgeschlagenen Künstlern wurden acht Teilnehmer ausgewählt. Die Arbeiten konnten sich grundsätzlich auf das gesamte Gebäude beziehen, konzentrierten sich jedoch überwiegend auf das zentrale Foyer und den angrenzenden Patio. Der Siegerentwurf sieht eine Wandmalerei an einer geschlossenen Wand im innenliegenden Patio vor. Für die Umsetzung der künstlerischen Arbeit stellt der Freistaat Sachsen 125.000 Euro bereit. Die Realisierung erfolgt im Zuge der Fertigstellung des Neubaus.
Leipzig: Family Office erwirbt Wohnportfolio mit 186 Einheiten
Ein Family Office hat in Leipzig ein Portfolio aus sieben Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 186 Wohneinheiten übernommen. Beratend tätig war die Berenberg Real Estate Asset Management GmbH im Rahmen eines Individualmandats. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht. Das Portfolio umfasst überwiegend Gründerzeithäuser um 1900 sowie ergänzend Objekte aus den 1990er Jahren. Sämtliche Gebäude wurden zwischen 1994 und 1999 umfassend saniert. Die Gesamtmietfläche beträgt rund 13.000 Quadratmeter, die durchschnittliche Wohnungsgröße liegt bei etwa 66 Quadratmetern. Ergänzend wurden rund 130 Stellplätze mit erworben. Die Lagen zeichnen sich durch kurze Wege in die Leipziger Innenstadt und ein moderates Mietniveau aus. Vermittelt wurde die Transaktion von BNP Paribas Real Estate. Die technische Beratung auf Käuferseite übernahm Consulting Partners Hamburg.
Leipzig: Investika übernimmt 89,9 Prozent der Höfe am Brühl
Der tschechische Investor Investika Real Estate Fund übernimmt 89,9 Prozent am Shopping Center Höfe am Brühl in Leipzig von Unibail-Rodamco-Westfield. Der Verkäufer behält einen Anteil von 10,1 Prozent und bleibt während der Übergangsphase für das Center- und Asset-Management verantwortlich. Der Vollzug der Transaktion steht unter üblichen Bedingungen und wird im ersten Halbjahr 2026 erwartet. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Das Objekt liegt in der Leipziger Innenstadt und verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 50.500 Quadratmetern mit mehr als 130 Shops. Zu den Ankermietern zählen unter anderem H&M, Adidas, HUGO, New Yorker, Bershka, Pull&Bear, dm, Müller, Action und MediaMarkt. Ergänzend umfasst das Ensemble rund 4.900 Quadratmeter Büro- und Apartmentflächen und ist damit als Mixed-Use-Immobilie positioniert.
Halle (Saale): Energiepreise im Januar 2026 unter Vorjahresniveau
Die Preise für Haushaltsenergien sind im Januar 2026 in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,1 Prozent gesunken. Wie das Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt mitteilt, verbilligten sich Strom um 4,6 Prozent, Kohle um 4,3 Prozent, Gas um 2,7 Prozent, Fernwärme um 2,2 Prozent und Heizöl um 9,9 Prozent. Im Vergleich zu Januar 2021 liegen die Preise jedoch weiterhin deutlich höher. Gas verteuerte sich seitdem um 75,7 Prozent, Fernwärme um 84,9 Prozent und Kohle um 102,8 Prozent. Strom kostet 17,1 Prozent mehr, Heizöl 48,9 Prozent. Über alle Energieträger hinweg betrug die Preissteigerung seit Beginn der Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine 40,9 Prozent. Die durchschnittliche Teuerungsrate lag im selben Zeitraum bei 23,2 Prozent. Auch Dienstleistungen rund um Heizung und Klima verteuerten sich seit Januar 2021 um 56,8 Prozent. Für Schornstein-, Bürgersteig- und Straßenreinigung mussten 29,4 Prozent mehr gezahlt werden. Nach Angaben des Zensus 2022 heizten 54,2 Prozent beziehungsweise 606 002 Haushalte in Sachsen-Anhalt mit Gas. Fernwärme nutzten 25,0 Prozent beziehungsweise 279 186 Haushalte, Kohle lediglich 0,7 Prozent beziehungsweise 7 705 Haushalte. Die Fallzahlen wurden aus Gründen der statistischen Geheimhaltung mittels Cell-Key-Methode leicht verändert.
Jena: Stadtwerke planen Investitionen von 150 Millionen Euro
Jena steht 2026 vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Rückläufige Einnahmen, steigende Pflichtausgaben und begrenzte Spielräume belasten den städtischen Haushalt. Für den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Umbau der Bäder bleibt ein Zuschussbedarf von 7,4 Millionen Euro bestehen, der im Haushalt bereits berücksichtigt ist. Trotz der angespannten Lage treiben die Stadtwerke Jena ihre Investitionsvorhaben weiter voran. Für 2026 sind Gesamtinvestitionen von rund 150 Millionen Euro vorgesehen, für 2027 rund 165 Millionen Euro. Schwerpunkte bilden die Energie- und Wärmewende mit rund 45 Millionen Euro sowie die Sanierung der Bestände der jenawohnen GmbH mit etwa 50 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen in den Nahverkehr und der energetische Umbau des Freizeitbades GalaxSea, für den über den Sanierungszeitraum 24,4 Millionen Euro eingeplant sind. Angesichts der Haushaltslage hat die Stadt eine Haushaltssperre verhängt. Künftig soll noch stärker priorisiert werden, um die finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern und zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge langfristig zu gewährleisten.
Sangerhausen: Baubeginn für Ersatzneubau der Gonnabrücke
In Sangerhausen beginnen die Arbeiten für den Ersatzneubau der Gonnabrücke an der Landesstraße L 230 im Bereich Kupferhütte. Das Land Sachsen-Anhalt investiert mehr als zwei Millionen Euro in das neue Bauwerk sowie die Anbindung an die bestehende Straße. Die bestehende Gewölbebrücke aus dem Jahr 1850 ist stark beschädigt und kann nicht instandgesetzt werden. Im Zuge der Maßnahme wird die L 230 auf rund 200 Metern zwischen der Brücke und dem bereits sanierten Knotenpunkt mit der L 231 grundhaft ausgebaut. Die Fertigstellung ist für Ende November vorgesehen.
Weimar: Forward Deal für Wohnprojekt „Wohnen am Anger“ in Ehringsdorf
Der Projektentwickler K+M Real Estate GmbH hat das Wohnprojekt „Wohnen am Anger“ im Weimarer Stadtteil Ehringsdorf im Rahmen eines Forward Deals an die Sparkasse Jena-Saale-Holzland verkauft. Der Baustart ist für Februar 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für das dritte Quartal 2027. Das Projekt entsteht auf einer bislang unbebauten Fläche in der Braugasse und umfasst sechs Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 65 Mietwohnungen und rund 4.500 Quadratmetern Mietfläche. Geplant sind Wohnungen mit 1,5 bis fünf Zimmern, rund die Hälfte davon barrierefrei. Ein Teil der Einheiten weist besondere Grundriss- und Nutzungskonzepte auf. „Wohnen am Anger“ ist als reines Mietwohnprojekt konzipiert und wird im KfW-40-EE-Standard errichtet. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen sowie eine energieeffiziente Bauweise. Eine NaWoh-Zertifizierung wird angestrebt. Die Sparkasse übernimmt das Projekt nach Fertigstellung in den eigenen Bestand und tritt künftig als Vermieterin auf.
Dresden: Marina Garden erhält German Design Award 2026
Das Wohnensemble Marina Garden Dresden an der Leipziger Straße ist mit dem German Design Award 2026 in der Kategorie „Excellent Architecture – Architecture (Residential)“ ausgezeichnet worden. Prämiert wurde das Quartier für das Zusammenspiel aus Architektur, Lage am Elbufer und nachhaltigem Konzept. Das Ensemble besteht aus vier fünfgeschossigen Baukörpern mit insgesamt 210 Wohnungen und einem begrünten Innenhof. Die Wohnflächen reichen von 30 bis 128 Quadratmetern, sämtliche Einheiten verfügen über Loggien oder Terrassen. Marina Garden wurde als KfW-55-Effizienzhaus realisiert und setzt unter anderem auf Grundwasserkühlung, hybride Heiztechnik, Dachbegrünung und Regenwassermanagement. Die Jury würdigte insbesondere die Einbindung in die Flusslandschaft sowie die architektonische Gestaltung mit gerundeten Baukörpern und markanter Fassadengestaltung. Vergeben wird der German Design Award vom Rat für Formgebung.
Dresden: KNERER UND LANG planen Revitalisierung der Robotron-Kantine
Das Dresdner Architekturbüro KNERER UND LANG Architekten GmbH hat den ersten Preis für den Umbau der denkmalgeschützten Robotron-Kantine gewonnen. Die Landeshauptstadt Dresden hatte den nicht offenen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ausgelobt. Ziel ist die Umnutzung des Gebäudes zwischen Altstadt und Großem Garten zu einem offenen, flexibel nutzbaren Kunst- und Kulturzentrum. Insgesamt beteiligten sich zwölf Büros am Wettbewerb. Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus“ und wird mit vier Millionen Euro gefördert. Ergänzt wird die Finanzierung durch eine private Spende der Familie Arnhold in Höhe von 1,5 Millionen Euro sowie Eigenmittel der Stadt. Das Preisgericht würdigte insbesondere die flexiblen Raumkonstellationen und den reduzierten Umbauansatz, der das Prinzip der Wieder- und Weiterverwendung konsequent umsetzt. Der Siegerentwurf greift die architektonische Substanz und Materialität des Bestands auf und führt sie in eine zeitgemäße Nutzung über. Auch die Einhaltung der vorgegebenen Kostengrenze wurde positiv bewertet. Die Wettbewerbsergebnisse bilden die Grundlage für die weitere Planung. Als erster baulicher Schritt zur dauerhaften Nutzbarkeit ist für Sommer 2026 die Dachsanierung der Robotron-Kantine vorgesehen. Neben dem Erhalt der Bausubstanz setzt das Konzept auf nachhaltige Prinzipien wie zirkuläres Bauen, LowTech und eine energieeffiziente Nutzung des Gebäudes. Weitere Preise gingen an Büros aus Berlin und Dresden. Die Jury bescheinigte dem Verfahren insgesamt eine hohe Qualität der eingereichten Entwürfe.
Freiberg: DEFAMA erwirbt Fachmarkt mit Würth als Mieter
Die Deutsche Fachmarkt AG hat einen weiteren Fachmarktstandort in Freiberg erworben. Die Immobilie ist langfristig an Würth vermietet und Teil eines Pakets aus insgesamt drei Fachmärkten in Bayern und Sachsen, für die DEFAMA Kaufverträge geschlossen hat. Der Standort in Freiberg wurde um das Jahr 2006 errichtet und gehört zu den insgesamt rund 3.400 Quadratmetern vermietbarer Fläche, die das Gesamtpaket umfasst. Die jährlichen Mieterträge der drei Objekte belaufen sich zusammen auf gut 300.000 Euro. Der saldierte Kaufpreis beträgt rund drei Millionen Euro. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter aufschiebenden Bedingungen. Mit Abschluss aller laufenden Ankäufe umfasst das Portfolio der DEFAMA 97 Standorte mit rund 330.000 Quadratmetern Nutzfläche. Der Vermietungsstand liegt bei 93 Prozent. Zu den größten Mietern zählen unter anderem ALDI, EDEKA, Kaufland, LIDL, REWE, DM, Rossmann und toom.
Meißen: Architekturwettbewerb für neues Lehrgebäude der HSF entschieden
Der Freistaat Sachsen hat den Architekturwettbewerb für den Neubau eines Lehrgebäudes an der Hochschule der Sächsischen Polizei in Meißen abgeschlossen. Auslober war der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden II. Geplant ist ein Neubau mit rund 4.000 Quadratmetern Nutzungsfläche auf einer ehemaligen Sportplatzfläche im südlichen Bereich des Campus, gegenüber dem denkmalgeschützten Hauptlehrgebäude. Vorgesehen sind insgesamt 60 Lehr-, Seminar- und Gruppenräume sowie ein Audimax. Das Gebäude soll nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes im Standard Silber zertifiziert werden. Nach einem vorgeschalteten Auswahlverfahren wurden 20 Architekturbüros zur Teilnahme eingeladen, 19 Entwürfe wurden eingereicht. Das Preisgericht, besetzt mit externen Architektinnen und Architekten sowie Vertretern der Ministerien, der Hochschule und des Staatsbetriebs, tagte Anfang Februar. Den ersten Preis erhielt das Büro Schluder Architekten ZT GmbH aus Wien. Zwei dritte Preise gingen an HF Architektur GmbH sowie STUDIO SF Simon Fische & Architekten GmbH. Eine Anerkennung erhielt a+r Architekten GmbH. Das Preisgericht würdigte beim Siegerentwurf insbesondere die klare städtebauliche Setzung, die respektvolle Einbindung in den Bestand sowie die funktionale Erschließung. Vorgeschlagen wird ein L-förmiger Neubau mit einem zweigeschossigen Audimax-Baukörper und einem kompakten Lehrgebäude, das zentrale Lern- und Kommunikationsflächen integriert. Im Anschluss an den Wettbewerb ist vorgesehen, das prämierte Büro mit den weiteren Planungsleistungen für die Objektplanung zu beauftragen.
Dresden: Stadt investiert 2026 verstärkt in Sanierung und Hochbau
Die Landeshauptstadt Dresden setzt 2026 einen Schwerpunkt auf die Sanierung und Weiterentwicklung ihrer Gebäude. Für städtische Hochbauprojekte stehen in diesem Jahr rund 47 Millionen Euro zur Verfügung. Im Fokus stehen Verwaltungsgebäude, Kultur- und Museumseinrichtungen sowie neue und modernisierte Stadtteilhäuser. Ein zentraler Bestandteil ist die Unterbringungsstrategie „Verwaltung 2030+“. Ziel ist es, Verwaltungsfunktionen in eigenen, zentrumsnahen Gebäuden zu bündeln und diese für modernes Arbeiten zu ertüchtigen. Vorgesehen sind unter anderem die Sanierung des Ordnungsrathauses in der Theaterstraße sowie des Sozialrathauses in der Junghansstraße. Die Komplexsanierung des denkmalgeschützten Neuen Rathauses wird bis Ende 2029 fortgeführt und konzentriert sich auf Brandschutz, Barrierefreiheit und Fassaden. Im Jahr 2026 sollen zudem zwei wichtige Gebäude für das öffentliche Leben eröffnen. Die Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Kulturzentrum „Scheune“ sollen im August abgeschlossen werden, der Neubau des Stadtteilhauses Johannstadt ist für Juni vorgesehen. Beide Projekte werden mit Städtebaufördermitteln unterstützt und setzen auf nachhaltige Bau- und Nutzungskonzepte. Fortgesetzt wird auch die Sanierung des Römischen Bades. Der laufende erste Bauabschnitt mit Naturstein- und Abdichtungsarbeiten soll bis Herbst 2027 abgeschlossen werden. Für den zweiten Bauabschnitt wirbt die Stadt weiterhin um Spenden. Baubürgermeister Stephan Kühn verweist auf die Bedeutung des Ortes für das Dresdner Elbtal und die Abhängigkeit weiterer Schritte von zusätzlichen Finanzmitteln. Weitere Investitionen betreffen die Museumslandschaft. Ab 2026 beginnt die Sanierung des Carl-Maria-von-Weber-Museums, ab 2027 folgen Arbeiten an den Technischen Sammlungen Dresden sowie die Erweiterung und Modernisierung des Stadtarchivs. Parallel bereitet die Stadt für das Areal der ehemaligen Staatsoperette in Leuben nach dem Brand von 2025 eine Konzeptausschreibung vor, unter anderem für Wohnungsbau und ein Stadtteilhaus. Insgesamt betreut das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung rund 100 Projekte in verschiedenen Planungs- und Bauphasen. Für 2026 sind dafür rund 40,5 Millionen Euro an Investitionen sowie etwa 6,5 Millionen Euro für Instandhaltung eingeplant.
Jena: Ausbau der Naumburger Straße und Verlängerung der Straßenbahn starten
In Jenas Norden beginnt Anfang März 2026 der grundhafte Ausbau der Naumburger Straße. Neben der Erneuerung der Fahrbahn ist die Verlängerung der Straßenbahntrasse bis in das Wohngebiet Himmelreich vorgesehen. Zudem werden Geh- und Radwege sowie zentrale Ver- und Entsorgungsleitungen neu gebaut. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig zu sichern und die Wohngebiete Himmelreich und Am Oelste besser an das Straßenbahnnetz anzubinden. Nach Angaben der Stadt sollen die Bauarbeiten – witterungsabhängig – am 2. März 2026 starten und voraussichtlich bis Juni 2029 andauern. Die Maßnahme wird in fünf Bauabschnitten umgesetzt, beginnend am Ortsausgang Jena bis zur Einmündung Carl-Orff-Straße Süd. Vorbereitende Arbeiten zur Baufeldfreimachung laufen bereits seit Ende Januar. Dirk Lange, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Jena, sieht in dem Projekt eine zentrale Investition in die Verkehrsinfrastruktur: Der Ausbau verbessere die Anbindung der nördlichen Wohngebiete und erhöhe langfristig Sicherheit und Qualität für alle Verkehrsteilnehmer.
Dresden: Bundesbehörde mietet Büroflächen in der Südvorstadt
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mietet für eine Bundesbehörde rund 1.610 Quadratmeter Bürofläche im Gewerbeobjekt an der Budapester Straße 30 in Dresden. Der Einzug ist für Januar vorgesehen. Das Mietverhältnis mit der DIV Grundbesitzanlage Nr. 27 Dresden Feldschlößchen GmbH & Co. KG läuft zunächst bis zum 31. Januar 2031. Vermittelt wurde der Abschluss von Beate Protze Immobilien GmbH. Die angemieteten Flächen befinden sich im fünften, sechsten und siebten Obergeschoss des Bürogebäudes. Das Objekt liegt im Stadtteil Dresden-Südvorstadt und ist von weiteren Büro- und Verwaltungsstandorten geprägt. Zum Gebäude gehören unter anderem eine Kantine sowie eine Tiefgarage. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes und dem Bundesministerium der Finanzen zugeordnet. Sie verwaltet und bewirtschaftet nahezu alle Dienstliegenschaften des Bundes und stellt diese den jeweiligen Nutzern zur Verfügung.
Leipzig: Stadt will „Bauturbo“ für schnelleren Wohnungsbau einsetzen
Die Stadt Leipzig will den vom Gesetzgeber eingeführten sogenannten Bauturbo anwenden, um Wohnungsbauvorhaben schneller umzusetzen. Ziel ist es, bestimmte Baurechtsverfahren deutlich zu verkürzen. Die rechtliche Grundlage für das Verfahren wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters bestätigt, der Stadtrat soll nun über die Anwendung entscheiden. Künftig sollen ausgewählte Wohnungsbauprojekte ohne Bebauungsplanverfahren und ohne städtebaulichen Vertrag auskommen. Stattdessen ist ein verkürzter Zustimmungsvertrag vorgesehen, was Zeit vor dem eigentlichen Baugenehmigungsverfahren sparen soll. Voraussetzung ist, dass die Vorhaben den Zielen der Stadt entsprechen. Die Anwendung des Bauturbos soll in Leipzig an zwei Bedingungen geknüpft werden: eine verbindliche Bauverpflichtung sowie ein Anteil von 30 Prozent förderfähigem Wohnraum. Baubürgermeister Thomas Dienberg betont, dass schnelleres Baurecht allein nicht ausreiche und bezahlbarer Wohnraum auch zügig realisiert werden müsse. Für größere Projekte ab einer Fläche von mehr als einem Hektar, bei Abweichungen von städtischen Zielen oder bei umfangreichen Abweichungen von bestehenden Bebauungsplänen bleibt die Entscheidung weiterhin beim Stadtrat.
Leipzig: Karlbrücke in Plagwitz soll erst im Juni für den Verkehr freigegeben werden
Die Karlbrücke im Leipziger Stadtteil Plagwitz kann voraussichtlich erst im Juni fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben werden und damit rund neun Monate später als ursprünglich vorgesehen, wie das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig mitteilt. Gründe für die Verzögerung sind neben der bereits bekannten verspäteten Lieferung der Stahlbögen zusätzliche Anpassungen an den Uferwandanschlüssen, weitere Erd- und Straßenbauarbeiten infolge von Leitungsumverlegungen sowie personelle Engpässe bei der Baufirma. Derzeit ruhen die Arbeiten witterungsbedingt, da Abdichtungsarbeiten und Leitungsverlegungen bei niedrigen Temperaturen nicht möglich sind. Sobald es die Witterung zulässt, sollen unter anderem der südliche Kragarm betoniert, ein zusätzliches Niederspannungskabel neu verlegt sowie Abdichtungs-, Geländer- und Straßenbauarbeiten ausgeführt werden. Die Industriestraße zwischen Hohlbein- und Nonnenstraße bleibt bis zum Bauende gesperrt, Fußgänger und schiebende Radfahrer können die Weiße Elster weiterhin über den nördlichen Gehweg queren.
Leipzig: OFB erwirbt Industrieareal und plant Logistik- und Gewerbepark im Nordosten
Die OFB Projektentwicklung hat zum Jahresbeginn ein rund 222.000 Quadratmeter großes Areal in der Kossaer Straße 2 im Leipziger Nordosten erworben, das in den kommenden Jahren zu einem modernen Logistik- und Gewerbepark entwickelt werden soll. Das über Jahrzehnte industriell genutzte Gelände mit Bestandsgebäuden aus der früheren Betonfertigteilproduktion wird schrittweise transformiert, vorgesehen sind bis zu sechs Hallen mit flexiblen Einheiten von rund 285 bis 12.000 Quadratmetern sowie ergänzende Büro- und Sozialflächen, Stellplatzbereiche und eine Neuordnung der Grünflächen. Geplant sind unter anderem Photovoltaikflächen von rund 30.000 Quadratmetern, Dachbegrünungen von etwa 20.000 Quadratmetern, ein Wärmepumpenkonzept und Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung, ausgerichtet auf eine Zertifizierung nach DGNB Gold und die EU-Taxonomie. Das Areal verfügt über eine gesicherte Ver- und Entsorgungsinfrastruktur sowie einen bestehenden Industriestammgleisanschluss und liegt im Umfeld der Metropolregion Leipzig in Nähe zum Flughafen Leipzig mit 24-Stunden-Frachtflugbetrieb.
Mitteldeutschland: Decathlon kündigt drei neue Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an
Der Sportartikelhändler Decathlon will 2026 drei neue Stores in Mitteldeutschland eröffnen und damit seine Expansion in Ostdeutschland vorantreiben. Geplant sind Standorte im Halle Center Peißen, am Leipziger Hauptbahnhof sowie im Dresdner Elbepark. Nach Angaben des Unternehmens ist die Expansion Teil der Strategie, bis 2027 mindestens 150 Filialen in Deutschland zu betreiben. In Halle schließt Decathlon nach eigenen Angaben eine Versorgungslücke in einer der letzten ostdeutschen Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern ohne Markt im direkten Einzugsgebiet. In Dresden eröffnet Ende 2026 ein zweiter Store mit Schwerpunkt auf Fahrräder, Camping und Natursport. In Leipzig entsteht ab Frühjahr 2026 ein 315 Quadratmeter großer Kompaktstore am Hauptbahnhof, der auf hochfrequentierte Verkehrsknotenpunkte ausgerichtet ist. Decathlon setzt dabei weiterhin auf unterschiedliche Formate, von kompakten City-Stores ab rund 300 Quadratmetern bis zu Multisport-Stores mit bis zu 8.000 Quadratmetern Verkaufsfläche.


