Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt +++ Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar +++ Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu +++ Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr +++ Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten +++ Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich +++ Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026 +++ Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld +++ Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen +++ Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026 +++ Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau +++ Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung +++ Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus +++ Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental +++ München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand +++ Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien +++ Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert +++ Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform +++ Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften +++ Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock® +++ Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds +++ Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal +++ Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen +++ Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel +++ Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter
Essen: Schwacher Jahresauftakt auf dem Büromarkt
Der Essener Büromarkt ist mit einem Flächenumsatz von rund 10.000 Quadratmetern verhalten in das Jahr 2026 gestartet und bleibt damit deutlich unter dem Vorjahreswert sowie dem langjährigen Durchschnitt von etwa 24.000 Quadratmetern. Das geht aus einer Analyse von BNP Paribas Real Estate hervor. Größere Abschlüsse blieben bislang aus, entsprechend prägen kleinere Vermietungen das Marktgeschehen. Zu den größten Verträgen zählen unter anderem 1.700 Quadratmeter eines Bauunternehmens, rund 1.200 Quadratmeter eines Coworking-Anbieters sowie 1.000 Quadratmeter eines Beratungsunternehmens. Insgesamt dominieren jedoch kleinteilige Abschlüsse das Ergebnis. Die Spitzenmiete liegt stabil bei 20 Euro pro Quadratmeter, während die Durchschnittsmiete aktuell 13,80 Euro erreicht. Auf Nutzerseite stellen Industrieunternehmen mit knapp einem Drittel den größten Anteil am Flächenumsatz, gefolgt von Beratungsunternehmen und Anbietern von flexiblen Bürokonzepten. Der Leerstand bewegt sich mit rund 287.000 Quadratmetern auf dem Niveau des Vorquartals. Die Leerstandsquote liegt bei 8,9 Prozent und gehört damit im Vergleich der großen deutschen Bürostandorte zu den höheren Werten. Gleichzeitig bleibt das Angebot an modernen Flächen begrenzt und macht nur rund 21 Prozent des Gesamtvolumens aus. Das Bauvolumen ist rückläufig und liegt bei etwa 34.000 Quadratmetern. Kurzfristig verfügbare Flächen im Bau bleiben mit rund 12.000 Quadratmetern weiterhin knapp. Für den weiteren Jahresverlauf wird eine moderate Belebung erwartet, sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen stabilisieren. Insbesondere größere Abschlüsse könnten das Ergebnis deutlich beeinflussen. Gleichzeitig dürfte der Leerstand weiter leicht steigen, während moderne Flächen knapp bleiben und die Spitzenmieten perspektivisch unter Druck nach oben stehen.
Osnabrück: Johannisstraße gewinnt an Dynamik, Gastronomieflächen noch verfügbar
Die Entwicklung der Johannisstraße in Osnabrück nimmt weiter Fahrt auf. Wie LIST Develop Commercial und die Stadt Osnabrück mitteilen, zeigt die Mixed-Use-Immobilie am Standort des ehemaligen SinnLeffers-Kaufhauses erste spürbare Effekte auf das Quartier. Mit Nutzungen aus Hotellerie, Gastronomie und Dienstleistungen ist ein neuer Frequenzanker entstanden. Das Gebäude, in dem unter anderem STAYERY und Prize by Radisson angesiedelt sind, gilt als Ausgangspunkt für die Revitalisierung dieses Innenstadtbereichs. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bewertet die Entwicklung als Signal für die Nachnutzung innerstädtischer Lagen, während Michael Garstka, geschäftsführender Gesellschafter von LIST Develop Commercial, die enge Zusammenarbeit mit der Stadt hervorhebt. Nach Angaben der Beteiligten wird die Veränderung auch im Umfeld wahrgenommen. Gewerbetreibende berichten von einer stabileren Frequenz und einer insgesamt ruhigeren, aufgewerteten Atmosphäre. Im Erdgeschoss hat sich bereits ein Friseur- und Beautysalon angesiedelt. Parallel dazu stehen weiterhin Flächen für Gastronomiekonzepte zur Verfügung. Die Einheiten sind bezugsfertig, lediglich der individuelle Ausbau durch künftige Nutzer steht noch aus. Gespräche mit Interessenten laufen, eine weitere Fläche ist weiterhin vakant. Auch im Umfeld sind weitere Maßnahmen geplant. In unmittelbarer Nähe wurden Gebäude abgerissen, zusätzliche Sanierungen sind vorgesehen. Ergänzend arbeitet die Stadt an einer stärkeren Vernetzung der lokalen Akteure, unter anderem über eine geplante Straßengemeinschaft sowie bestehende Strukturen wie Quartiersmanagement und Taskforce Innenstadt.
Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt legt im ersten Quartal 2026 leicht zu
Der deutsche Retail-Investmentmarkt ist mit einem Volumen von rund 1,37 Milliarden Euro in das Jahr 2026 gestartet und liegt damit etwa sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Das zeigt eine Analyse von BNP Paribas Real Estate. Während großvolumige Einzeltransaktionen weiterhin selektiv bleiben, sorgt vor allem die hohe Aktivität im kleinteiligen Segment für Dynamik. Prägend für das Marktgeschehen ist erneut die starke Stellung von Fachmarkt- und Lebensmittelimmobilien. Sie kommen auf einen Anteil von 52 Prozent und bilden damit die zentrale Säule des Investmentmarkts. Ergänzt wird das Bild durch einzelne großvolumige Abschlüsse im Highstreet- und Shoppingcenter-Segment, darunter Transaktionen wie die Alte Akademie in München sowie die Höfe am Brühl in Leipzig. Gleichzeitig konzentriert sich die große Mehrheit der Abschlüsse auf kleinere Losgrößen. Mehr als 95 Prozent aller registrierten Verkäufe entfallen auf Deals unterhalb von 50 Millionen Euro. Die Zahl der Transaktionen hat gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen und erreicht nahezu das Niveau des Jahres 2022. In den A-Standorten summiert sich das Investmentvolumen auf rund 549 Millionen Euro. Maßgeblich dafür sind neben Einzeldeals insbesondere Portfolioverkäufe im Food-Segment. München und Berlin führen das Städte-Ranking an, gefolgt von Düsseldorf und Frankfurt. Bei den Spitzenrenditen zeigen sich je nach Standort und Lage weiterhin Unterschiede. München liegt bei 3,45 Prozent, Frankfurt bei 3,75 Prozent, während Berlin und Düsseldorf jeweils bei 3,95 Prozent notieren. Für die kommenden Monate zeichnet sich ein stabiles Marktumfeld ab. Insbesondere Fachmarkt- und Nahversorgungszentren bleiben aufgrund ihrer diversifizierten Mieterstruktur und stabilen Cashflows gefragt. Gleichzeitig dürften Portfolioverkäufe im Food-Segment die Marktaktivität weiter stützen.
Frankfurt am Main: Logistik-Investmentmarkt bleibt unter Vorjahr
Der deutsche Logistik-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Volumen von knapp 1,2 Milliarden Euro und bleibt damit unter dem Vorjahreswert sowie deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Laut BNP Paribas Real Estate zeigt sich dennoch eine hohe Dynamik bei Einzeltransaktionen. Treiber des Marktgeschehens sind vor allem kleinere Deals. Investitionen bis 25 Millionen Euro prägen das Quartal, wodurch das durchschnittliche Volumen pro Transaktion auf 19 Millionen Euro sinkt. Portfolioverkäufe verlieren dagegen an Bedeutung und tragen nur noch rund zwölf Prozent zum Gesamtvolumen bei. Die Spitzenrenditen bleiben stabil bei 4,50 Prozent an den A-Standorten und 4,70 Prozent in Leipzig. Auffällig ist zudem der hohe Anteil ausländischer Investoren, die rund zwei Drittel des Kapitals stellen, während deutsche Anleger zurückhaltender agieren. In den großen Logistikmärkten fällt das Investmentvolumen vergleichsweise niedrig aus, was vor allem auf ein begrenztes Angebot zurückgeführt wird. Insgesamt dominieren kleinere Transaktionen bis 50 Millionen Euro deutlich das Marktgeschehen. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate Impulse aus dem Nutzermarkt sowie durch staatliche Investitionsprogramme. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung stark von geopolitischen Risiken und deren Auswirkungen auf Zinsen und Energiepreise abhängig.
Berlin: DLA Piper berät Mogotel bei Hotelprojekt mit 368 Einheiten
DLA Piper hat die Mogotel Hotel Group bei langfristigen Mietverträgen für ein Hotel- und Serviced-Apartments-Projekt in Berlin beraten. Laut Kanzleiangaben umfasst das Vorhaben ein Hotel mit 208 Zimmern sowie 160 Serviced Apartments. Beide Nutzungen sollen im Rahmen eines Franchisevertrags unter der Marke Wyndham betrieben werden. Mit dem Projekt baut die in Riga ansässige Mogotel Hotel Group ihre Präsenz im deutschen Markt weiter aus und setzt ihre Expansion in Europa fort. Das kombinierte Konzept aus klassischem Hotelbetrieb und Serviced Apartments zielt auf eine breitere Positionierung im Markt für Geschäfts- und Langzeitaufenthalte. Wyndham Hotels & Resorts fungiert dabei als Franchisegeber und stärkt die internationale Vermarktung.
Eschborn: BWH Hotels beschleunigt Expansion deutlich
BWH Hotels Central Europe verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Hotelanschlüssen und baut seinen Expansionskurs weiter aus. Laut Unternehmensangaben stieg die Zahl der Neuzugänge von 13 Hotels im Jahr 2024 auf 18 im Jahr 2025, was einem Plus von 38 Prozent entspricht. Für 2026 wird eine vergleichbare Anzahl an neuen Häusern angestrebt. Treiber der Entwicklung ist insbesondere der zunehmende Wettbewerbsdruck im Mittelklasse-Segment, der bei individuell geführten Hotels den Bedarf nach Markenanschluss erhöht. BWH setzt dabei auf unterschiedliche Modelle: Während Fullbrand-Lösungen klare Markenstandards vorgeben, ermöglichen Collections eine stärkere Eigenständigkeit bei gleichzeitiger Nutzung von Vertriebs- und Marketingstrukturen. Beide Ansätze zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der angeschlossenen Hotels zu stärken. Ein zentraler Faktor ist zudem das internationale Vertriebs- und Loyalitätsnetzwerk. Das Kundenbindungsprogramm umfasst rund 66 Millionen Nutzer und soll insbesondere kleineren Betreibern den Zugang zu internationalen Zielgruppen erleichtern.
Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt startet solide ins Jahr 2026
Der deutsche Wohn-Investmentmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 ein Transaktionsvolumen von rund 2,0 Milliarden Euro und setzt damit die Erholung der Vorquartale fort. Laut BNP Paribas Real Estate bleibt das Ergebnis trotz eines Rückgangs gegenüber dem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal stabil, da die Zahl der Abschlüsse spürbar gestiegen ist. Das Marktgeschehen wird aktuell von mittelgroßen Transaktionen zwischen zehn und 50Millionen Euro dominiert, die knapp die Hälfte des Volumens ausmachen. Großdeals über 100 Millionen Euro tragen bislang deutlich weniger zum Ergebnis bei als im Vorjahr. Bei den Käufern zeigen sich insbesondere Investment- und Asset Manager aktiv und erreichen mit rund 680 Millionen Euro den höchsten Wert seit 2022. Auch die öffentliche Hand sowie private Investoren und Family Offices treten verstärkt als Käufer auf. Regional entfallen rund 47 Prozent des Volumens auf die A-Städte. Dabei liegen Düsseldorf und Hamburg vor Berlin, das aktuell nicht mehr die Spitzenposition einnimmt. Auf Produktebene verteilt sich das Investmentvolumen vergleichsweise gleichmäßig. Auffällig ist der hohe Anteil von Forward Deals sowie modernen Bestandsobjekten, die deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Gleichzeitig konzentriert sich der Großteil der Transaktionen auf Core- und Core-Plus-Investments. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet BNP Paribas Real Estate eine steigende Marktdynamik. Treiber sind eine gut gefüllte Pipeline, zunehmende Portfolioverkäufe sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Wohninvestments, die trotz konjunktureller Unsicherheiten als vergleichsweise stabil gelten.
Schloß Holte-Stukenbrock: REALOGIS vermarktet ESG-Logistikimmobilie bei Bielefeld
REALOGIS hat das exklusive Vermietungsmandat für eine revitalisierte Logistikimmobilie in Schloß Holte-Stukenbrock übernommen. Das Objekt umfasst rund 38.000 Quadratmeter und ist nach umfassender Modernisierung kurzfristig verfügbar. Die Flächen verteilen sich auf mehrere Hallenabschnitte sowie ergänzende Büro- und Sozialbereiche und sind flexibel teilbar. Die Immobilie ist auf klassische Lager- und Distributionsnutzungen ausgelegt, verfügt über eine hohe Bodentragfähigkeit sowie eine leistungsfähige Andienung mit zahlreichen Rampentoren und ist für einen 24/7-Betrieb geeignet. Im Zuge der Revitalisierung wurde das Objekt umfassend technisch und energetisch aufgewertet. Angestrebt wird eine BREEAM-Zertifizierung im Bestand mit mindestens „Sehr gut“. Eigentümer ist ein von Tristan Capital verwalteter Fonds, das Asset Management liegt bei Scantum DW. Die bauliche Umsetzung erfolgte durch Goldbeck Nord unter Steuerung von Gleeds Deutschland. Der Standort nahe der A33 bietet eine Anbindung an die Autobahnen A2 und A44 und liegt auf einer zentralen Transitachse zwischen Ostwestfalen-Lippe und dem Ruhrgebiet.
Frankfurt am Main: KINGSTONE RE erwirbt Wohnneubau mit 96 geförderten Wohnungen
Der Investmentmanager KINGSTONE Real Estate hat für seinen Fonds „KINGSTONE Bezahlbares Wohnen Deutschland“ ein Neubau-Wohnobjekt in Frankfurt am Main erworben. Die Immobilie im Gallusviertel umfasst 96 öffentlich geförderte Wohnungen sowie ergänzende Nutzungen wie eine Kindertagesstätte und kleinere Gewerbeeinheiten. Das Objekt ist Teil der Quartiersentwicklung „Kleyers“ von Swiss Life Asset Managers mit insgesamt 398 Wohneinheiten. Die Fertigstellung erfolgte im vergangenen Jahr, die Wohnungen befinden sich bereits weitgehend in der Vermietung. Die Finanzierung ist mit Förderdarlehen und Zuschüssen der Stadt Frankfurt sowie der WI-Bank unterlegt. Mit dem Ankauf erweitert KINGSTONE RE sein Portfolio im Bereich gefördertes Wohnen. Es handelt sich um die vierte Transaktion für den Fonds nach Investitionen in Mannheim, Fürth und Weil am Rhein. Die Vermittlung der Transaktion erfolgte durch Colliers, beraten wurde der Ankauf unter anderem von Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, Case Real Estate, Arcadis Germany und iib Consult.
Berlin: Logistikmarkt startet stark ins Jahr 2026
Der Berliner Logistikimmobilienmarkt erreicht im ersten Quartal 2026 einen Flächenumsatz von 106.000 Quadratmetern und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert sowie über dem Fünfjahresdurchschnitt im Hallensegment. Laut REALOGIS wird das Ergebnis maßgeblich durch wenige großvolumige Abschlüsse geprägt, allen voran der Markteintritt von JD Logistics. Die Mieten zeigen sich stabil auf hohem Niveau. Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 10,50 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 8,10 Euro pro Quadratmeter. Nach den Anstiegen der vergangenen Jahre ist damit zunächst eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Auffällig ist die Verschiebung hin zu Neubauten auf Brownfield-Flächen, die mit 50.300 Quadratmetern vor Bestandsflächen liegen. Der Markt bleibt vollständig mietergetrieben, Eigennutzer wurden nicht registriert. Großflächen ab 10.000 Quadratmetern dominieren weiterhin das Marktgeschehen und machen rund die Hälfte des Umsatzes aus. Regional konzentriert sich die Nachfrage vor allem auf das Berliner Umland Süd, das etwa 50 Prozent des Flächenumsatzes auf sich vereint.
Berlin: GdW sieht BauGB-Novelle als unzureichend für schnellen Wohnungsbau
Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW bewertet den Referentenentwurf zur Baugesetzbuch-Novelle als Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch keinen echten Durchbruch für mehr Tempo beim Wohnungsbau. Axel Gedaschko, Präsident des GdW, verweist auf die weiterhin angespannte Lage in vielen Städten und fordert wirksamere Instrumente zur Beschleunigung. Positiv hebt der Verband hervor, dass der Wohnungsbau in Abwägungsentscheidungen stärker berücksichtigt werden soll. Auch Ansätze zur Digitalisierung von Verfahren, zur effizienteren Flächennutzung sowie zum seriellen Bauen greifen zentrale Forderungen der Branche auf. Kritisch sieht der GdW jedoch die konkrete Ausgestaltung des vorgesehenen Abwägungsvorrangs. Dieser bleibe auf die Bauleitplanung beschränkt und entfalte bei einzelnen Bauvorhaben kaum Wirkung. Projekte könnten weiterhin an naturschutzrechtlichen Anforderungen scheitern oder sich deutlich verzögern. Zudem liege die Anwendung im Ermessen der Kommunen, eine verbindliche Vorrangregelung fehle. Darüber hinaus warnt der Verband vor zusätzlichen Belastungen durch geplante Änderungen im Naturschutzrecht. Neue Anforderungen könnten den Umfang von Ausgleichsmaßnahmen erweitern, zusätzliche Planungsebenen schaffen und damit Genehmigungsverfahren verlängern sowie Baukosten erhöhen. Der GdW fordert daher eine konsequente Nachschärfung der Reform. Notwendig seien deutlich verkürzte Verfahren im Sinne einer „Fast Lane fürs Wohnen“, ein wirksamer Abwägungsvorrang auch auf Projektebene sowie der Abbau zusätzlicher Prüf- und Dokumentationspflichten. Nur so lasse sich der dringend benötigte Wohnraum schneller und bezahlbar realisieren.
Voerde: RheinEnergie nimmt größte Aufdach-Photovoltaikanlage in Betrieb
Im Panattoni Industriepark in Voerde hat die RheinEnergie ihre bislang größte Aufdach-Photovoltaikanlage an einem einzelnen Standort in Betrieb genommen. Auf den Dächern zweier Logistikhallen erzeugen 15.842 Solarmodule Strom mit einer Gesamtleistung von rund sieben Megawattpeak. Die Anlage erstreckt sich über eine Dachfläche von etwa 60.000 Quadratmetern und produziert jährlich rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. Ein Großteil der Energie wird direkt vor Ort genutzt, Überschüsse werden in das Netz eingespeist. Rechnerisch lassen sich damit etwa 1.500 Haushalte versorgen. Angaben dazu stammen von der RheinEnergie AG. Mieter der beiden Hallen sind MT Deutschland, der Getriebehersteller Flender sowie der Logistikdienstleister WM Group. Die Photovoltaikanlage ist Teil eines Contracting-Modells, bei dem RheinEnergie Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung übernimmt. Die Anlage besteht aus zwei Teilflächen mit 4,75 und 2,27 Megawattpeak. Die Module sind in Ost-West-Ausrichtung installiert, um die Dachflächen effizient zu nutzen und die Stromproduktion über den Tagesverlauf zu stabilisieren.
Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus
Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Flächen wurden an die Stadt Hamburg vermietet, Eigentümer ist Covivio; die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.
Duisburg: Stadt erwirbt Büroimmobilie für schulische Nutzung
Die Stadt Duisburg hat eine rund 5.100 Quadratmeter große Büroimmobilie im Stadtteil Duissern erworben. Das Objekt in der Falkstraße umfasst ein etwa 5.156 Quadratmeter großes Grundstück und liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt sowie gegenüber einer bestehenden Schule. Die Immobilie wird derzeit noch von der AOK Rheinland/Hamburg genutzt, die ihren Standort dort voraussichtlich bis Ende 2027 beibehält. Neben rund 4.255 Quadratmetern Bürofläche gehören auch Kantinen- und Lagerflächen sowie 38 Stellplätze zum Objekt. Perspektivisch plant die Stadt, die Flächen für schulische Zwecke umzunutzen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und die angespannte Situation im Bildungsbereich zu entlasten. Verkäuferin ist die Regulus Invest GmbH. Die Transaktion wurde von RUHR REAL vermittelt.
Hamburg: Stadt bezieht neue Kundenzentren im Quartier am Zeughaus
Im Hamburger Stadtteil Eppendorf hat die Stadt Hamburg rund 1.255 Quadratmeter Bürofläche im Quartier am Zeughaus bezogen. Die Flächen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss werden künftig von den Kundenzentren der Bezirke Nord und Eimsbüttel genutzt. In dem sechsgeschossigen Gebäude können Bürger unter anderem An- und Ummeldungen sowie die Beantragung und Verlängerung von Ausweisdokumenten vornehmen. Die Flächen wurden im Zuge eines umfassenden Innenausbaus an die Anforderungen der öffentlichen Nutzung angepasst und barrierefrei gestaltet. Das Quartier am Zeughaus umfasst insgesamt rund 41.700 Quadratmeter Mietfläche und kombiniert einen historischen Klinkerbau aus den 1920er Jahren mit einem Neubau aus dem Jahr 2005. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und verfügt über eine Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Innenstadt. Eigentümer der Flächen ist Covivio, die Vermittlung erfolgte durch GrayCap Asset Management.
Düsseldorf: Instone startet Bau von 215 Wohnungen im Quartier Grafental
Instone Real Estate hat im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Nord mit dem Bau von 215 Wohnungen auf dem letzten Baufeld des Quartiers „Grafental“ begonnen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2028 geplant. Das Projekt umfasst 117 freifinanzierte Mietwohnungen, die bereits im Herbst 2025 im Rahmen eines Forward-Deals an die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG veräußert wurden, sowie 98 Eigentumswohnungen des Projekts „Mosaik“. Ein Teil der Eigentumswohnungen ist bereits an Eigennutzer und private Kapitalanleger verkauft. Die Entwicklung wird im Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-PLUS-Zertifizierung umgesetzt. Geplant sind unter anderem Fernwärmeversorgung, Photovoltaikanlagen sowie vorbereitete Ladeinfrastruktur für alle 210 Tiefgaragenstellplätze. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch 499 Fahrradstellplätze. Mit dem Bauvorhaben wird die Entwicklung des Quartiers „Grafental“ abgeschlossen. Ergänzend entstehen eine vierzügige Kindertagesstätte sowie ein Gymnasium, das parallel von der Landeshauptstadt Düsseldorf realisiert wird.
München: „Fabrik Office“ erreicht 96 Prozent Vermietungsstand
Im Münchner Büroneubau „Fabrik Office“ sind weitere 2.500 Quadratmeter Bürofläche langfristig vermietet worden. Die Flächen wurden mit jeweils zehnjähriger Laufzeit an drei Unternehmen vergeben. Rund 1.500 Quadratmeter entfallen auf die Hamilton Medical GmbH, die Flächen im zweiten Obergeschoss bezieht. TraXall Germany sowie mfe. Rechtsanwälte Mößner Ender PartmbB haben jeweils etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss angemietet. Die Einzüge sind für das zweite beziehungsweise dritte Quartal 2026 vorgesehen. Mit den neuen Abschlüssen steigt der Vermietungsstand des Objekts auf 96 Prozent. Aktuell stehen noch rund 900 Quadratmeter zur Verfügung, verteilt auf etwa 500 Quadratmeter im dritten Obergeschoss sowie rund 400 Quadratmeter im Erdgeschoss. Das Gebäude ist nach DGNB Gold zertifiziert und erfüllt Cradle-to-Cradle-Kriterien. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse, Fahrradaufzug, Umkleiden und Duschen sowie eine Barista-Bar. Projektentwickler und Eigentümer sind Becken und HanseMerkur Grundvermögen.
Stuttgart: Investoren erwarten steigende Nachfrage nach Gesundheitsimmobilien
Institutionelle Investoren rechnen in den kommenden Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Gesundheits- und Seniorenimmobilien. Einer Trendumfrage der Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH zufolge erwarten 78 Prozent der Befragten eine wachsende Nachfrage in den nächsten fünf bis zehn Jahren, zwei Drittel gehen sogar von einer stark steigenden Entwicklung aus. Auch die Investitionsbereitschaft bleibt hoch. Für die kommenden drei bis fünf Jahre rechnen 50 Prozent mit einer steigenden und 44 Prozent mit einer stabilen Investitionsdynamik. Zwei Drittel der Marktteilnehmer planen zudem bereits innerhalb der nächsten sechs Monate konkrete Ankäufe. Besonders im Fokus stehen Ärztehäuser und medizinische Versorgungszentren, die von 67 Prozent der Befragten als investitionsrelevant eingeschätzt werden. Auch altersgerechtes Wohnen mit Serviceangeboten sowie integrierte Quartierslösungen gewinnen an Bedeutung. Als größte Hürden gelten weiterhin operative und wirtschaftliche Faktoren. 67 Prozent der Befragten sehen die Komplexität im Betrieb und Management als zentrales Hemmnis, während 50 Prozent steigende Bau- und Investitionskosten nennen. Die zugrunde liegende Online-Befragung wurde im Februar 2026 unter 18 institutionellen Investoren und Asset Managern durchgeführt, die überwiegend Immobilienvermögen im Milliardenbereich verwalten.
Krefeld: Wohnanlage mit Entwicklungspotenzial veräußert
Im Krefelder Stadtteil Cracau ist eine Wohnanlage mit rund 50 Wohneinheiten veräußert worden. Die Liegenschaft umfasst etwa 3.000 Quadratmeter Mietfläche, eine Quartierstiefgarage mit rund 140 Stellplätzen sowie ein rund 5.000 Quadratmeter großes Grundstück. Erworben wurde das Objekt von einem lokalen Investor, der die Immobilie im Bestand halten und durch zusätzlichen Wohnungsneubau weiterentwickeln will. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rund acht Prozent angegeben, zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Neben der stabilen Vermietung im Bestand bietet insbesondere die Grundstücksgröße weiteres Entwicklungspotenzial. Zusätzliche Neubauflächen im deutlich vierstelligen Quadratmeterbereich gelten als realisierbar. Die Vermittlung erfolgte durch Aengevelt.
Moosburg: Invesco Real Estate und Propel erweitern Logistikplattform
Invesco Real Estate und Propel bauen ihre gemeinsame Propel Logistics Platform weiter aus und haben ein rund 24.000 Quadratmeter großes Grundstück in Moosburg nördlich des Flughafens München erworben. Geplant ist die spekulative Entwicklung einer Logistikimmobilie mit etwa 11.500 Quadratmetern Fläche. Das Projekt ist die sechste Investition des Joint Ventures zwischen Propel und dem Invesco Real Estate Europe Fund III und ergänzt ein bestehendes Portfolio von mehr als 150.000 Quadratmetern Logistikfläche in Deutschland und Österreich. Der Standort in der Metropolregion München gilt als einer der nachfragestärksten und zugleich angebotslimitierten Logistikmärkte Deutschlands. Das Grundstück wurde off-market gesichert. Die Entwicklung ist mit Fokus auf Nachhaltigkeit konzipiert. Vorgesehen sind unter anderem Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität sowie ein Monitoring der grauen Emissionen während der Bauphase. Ziel ist ein fossilfrei betriebenes Gebäude. Die Fertigstellung der Logistikimmobilie ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Düsseldorf: LEG und EGC vereinbaren Dekarbonisierung von 500 Wohnliegenschaften
Die LEG Immobilien SE und der Energiedienstleister EGC bauen ihre Zusammenarbeit aus und haben eine Vereinbarung zur Dekarbonisierung von rund 500 Wohnliegenschaften geschlossen. Die Maßnahmen betreffen Bestände mit einer Gesamtfläche von etwa einer Million Quadratmetern. Im Rahmen der auf fünf Jahre angelegten Kooperation modernisiert EGC rund 500 bestehende Heizungsanlagen, die seit 2010 betrieben werden. Geplant ist ein hybrides Versorgungskonzept: Gasthermen werden durch Wärmepumpen ergänzt, die künftig den Großteil der Wärme liefern, während Gaskessel zur Abdeckung von Spitzenlasten erhalten bleiben. Durch die Umstellung sollen die CO?-Emissionen im Bestand jährlich um rund 13.000 Tonnen sinken. Die installierte Gesamtleistung der Anlagen wird voraussichtlich etwa 90 Megawatt betragen und rund 16.000 Haushalte versorgen. Die LEG will die Kostenbelastung für Mieter durch Baukostenzuschüsse begrenzen und hält trotz der aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen an ihrer Strategie fest, bis 2045 einen nahezu klimaneutralen Bestand zu erreichen. EGC übernimmt neben Planung und Umsetzung auch langfristig die Energieversorgung der Liegenschaften.
Neuss: Panattoni startet Bau des bislang größten City Dock®
Panattoni hat in Neuss den Bau seines bislang größten City Dock®-Projekts begonnen. Auf einem rund 77.750 Quadratmeter großen Areal entsteht ein Businesspark mit insgesamt rund 32.600 Quadratmetern Hallen- und Flexflächen sowie etwa 6.900 Quadratmetern Büroflächen. Geplant sind 22 flexibel teilbare Einheiten zwischen 1.200 und 2.300 Quadratmetern, die sich insbesondere an Light-Industrial-Nutzer, mittelständische Unternehmen und Start-ups richten. Der Standort verfügt über eine direkte Anbindung an Düsseldorf sowie an die Autobahnen A46 und A57. Das Projekt entsteht auf einer ehemaligen Industriefläche und wird in Abstimmung mit der Stadt Neuss entwickelt. Parallel wird ein Teil des Areals für Grün- und Wegeverbindungen im Zuge der Landesgartenschau 2026 genutzt. Panattoni strebt für den Gewerbepark eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Colliers übernimmt die Vermarktung der Flächen.
Mannheim: HAL REIM erwirbt Gesundheitszentrum für Spezialfonds
Hauck Aufhäuser Lampe Real Estate Investment Management hat das Gesundheitszentrum „Am Sonnengarten“ in Mannheim für den Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland II“ erworben. Die Immobilie im Stadtteil Feudenheim umfasst rund 3.427 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Das ursprünglich 2002 errichtete Bürogebäude wurde modernisiert und in eine Gesundheitsimmobilie umgewandelt. Rund 70 Prozent der Flächen werden von medizinischen Nutzern belegt, darunter Arztpraxen und ein Sanitätshaus. Der WAULT liegt bei etwa 6,3 Jahren. Mit dem Ankauf ist das Kapital aus dem ersten Closing vollständig investiert. Ein zweites Closing ist für April 2026 geplant. Der Fonds investiert überwiegend in Core- und Core+-Immobilien der ambulanten Gesundheitsversorgung und strebt ein Gesamtvolumen von 200 bis 250 Millionen Euro an.
Hannover: HIH startet Schulumbau auf Hanomag-Areal
Die HIH Projektentwicklung hat den Umbau zweier Bestandsgebäude auf dem Hanomag-Areal in Hannover-Linden zu einer Integrierten Gesamtschule begonnen. Die ersten Arbeiten laufen seit November 2025, die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant. Die künftige Schule umfasst rund 10.700 Quadratmeter Mietfläche und ist für 700 bis 800 Schüler ausgelegt. Sie dient als Interimslösung während der Sanierung bestehender Schulstandorte. Die Stadt Hannover hat die Flächen langfristig angemietet. Das Projekt basiert auf der Umnutzung eines ehemaligen Telekom-Callcenters. Ergänzend wird ein bestehendes Verwaltungsgebäude mit rund 5.600 Quadratmetern bereits durch die Stadt genutzt. Neben dem Innenumbau wird auch das Außengelände zu einem Schulhof umgestaltet. Generalunternehmer ist LIST BiB, die Planung verantwortet architekten sks.
Utrecht: a.s.r. real estate will deutsche Investorenbasis ausbauen
Der niederländische Investment- und Asset-Manager a.s.r. real estate richtet seinen Fokus verstärkt auf deutsche institutionelle Investoren. Erste Investoren aus Deutschland konnten bereits angebunden werden, dieses Segment soll nun gezielt erweitert werden. Das Unternehmen verwaltet zum Jahresbeginn 2026 rund 13,5 Milliarden Euro und bietet institutionellen Anlegern sechs spezialisierte Fondsstrategien in den Segmenten Einzelhandel, Wohnen, Büro, Science Parks, landwirtschaftliche Flächen sowie erneuerbare Energien. Die Plattform basiert auf einer klaren Trennung der Assetklassen und richtet sich auf langfristige Core-Investments im niederländischen Markt aus. a.s.r. real estate ist Teil der niederländischen Versicherungsgruppe a.s.r. und fungiert als Manager von Real Assets mit einem forschungsbasierten Investmentansatz. Die Fonds sind als alternative Investmentfonds strukturiert und erfüllen die regulatorischen Anforderungen institutioneller Investoren. Mit dem Ausbau der Aktivitäten in Deutschland reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach stabilen, eurozonennahen Investmentmöglichkeiten und positioniert den niederländischen Markt als Ergänzung bestehender Allokationen.
Bochum: BWH erweitert Portfolio um Best Western Hotel
BWH Hotels Central Europe baut seine Präsenz im Ruhrgebiet aus und integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum in sein Netzwerk. Mit dem Anschluss wächst das Portfolio auf 26 Hotels in Nordrhein-Westfalen, davon 10 im Ruhrgebiet. Der Betrieb des Hauses übernimmt die Curator Hotelbetriebsgesellschaft mbH, die mit diesem Projekt erstmals mit BWH zusammenarbeitet. Ausschlaggebend für die Partnerschaft waren unter anderem die internationale Markenstärke, die Vertriebsstruktur im Geschäftsreise- und Tagungssegment sowie das Kundenbindungsprogramm. Das Hotel verfügt über 119 Zimmer sowie neun Tagungsräume für bis zu 240 Personen. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zum RuhrCongress, dem Musicaltheater Starlight Express und dem Ruhrstadion. Die Innenstadt ist in wenigen Minuten erreichbar, ebenso die Autobahn A 40.
Duisburg: BlueRock verlängert Mietverträge über 7.600 Quadratmeter
Die BlueRock Group hat in Duisburg-Ruhrort zwei langfristige Mietvertragsverlängerungen über insgesamt rund 7.600 Quadratmeter vereinbart. Betroffen ist ein Ensemble aus Gesundheitszentrum und Bürogebäude. Im „Medical Center Ruhrort“ sicherte sich das Gesundheitsamt der Stadt Duisburg rund 4.000 Quadratmeter langfristig. Im „Business Center Ruhrort“ verlängerte die HGK Shipping GmbH ihre Mietflächen über etwa 3.600 Quadratmeter. Das Ensemble umfasst insgesamt rund 12.350 Quadratmeter Mietfläche und ist aktuell zu 93 Prozent vermietet. BlueRock hatte die Immobilie im Jahr 2016 erworben.


