Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe steigt im November 2025 um 8,5 Prozent +++ Hamburg: PRIMESTAR Group realisiert Hilton-Hotel im Elbtower +++ Düsseldorf: HIH Invest erwirbt Neubauquartier „Deiker Höfe“ im Club Deal +++ Frankfurt am Main: URBN CBD gewinnt RÖDL und Forvis Mazars als Mieter +++ Berlin: Gründerzeit-Miethaus in Prenzlauer Berg wechselt den Eigentümer +++ München: Becken vermietet 5.100 Quadratmeter im Büroprojekt „Contour“ +++ Bornheim-Sechtem: Delta Development kündigt Fertigstellung des SEGRO Logistikzentrums an +++ Stuttgart: Logistikimmobilienmarkt stabilisiert sich auf niedrigem Niveau +++ Rosenheim: DLA Piper berät Arkéa REIM beim Erwerb von Büro- und Light-Industrial-Immobilie +++ STRABAG Real Estate GmbH hat für die Quartiersentwicklung an der Hanauer Straße +++ Berlin: MB Advisors erwirbt zwei Wohn- und Geschäftshäuser für BlueRock Group +++ Augsburg: Resilienznetzwerk GERN startet zur Stärkung regionaler Unternehmen +++ Berlin: Hochbauinvestitionen 2025 erreichen mehr als 700 Millionen Euro +++ München: Iberostar kündigt Investitionen von einer Milliarde Euro bis 2028 an +++ Hamburg: Becken plant Wohnturm mit bis zu 180 Mietwohnungen in der City Nord +++ Berlin: Senat leitet Bebauungsplanverfahren für Wohnraum an Warschauer Straße ein +++ Wiesbaden: Zahl der Baugenehmigungen steigt im November 2025 deutlich +++ Berlin: Bauwens startet Büroprojekt NO6 am Nollendorfplatz +++ Burgwedel: Rossmann plant Rekordinvestitionen von 613 Millionen Euro für 2026 +++ Berlin: Logistikimmobilienmarkt zieht 2025 deutlich an +++ Frankfurt am Main: Öffentliche Verwaltung stabilisiert deutschen Büromarkt +++ Dortmund: Büromarkt erzielt 2025 zweitbesten Flächenumsatz +++ Bad Hersfeld: LINOVAG LADENBAU mietet Logistikneubau von Periskop Logistics +++ Hamburg: B&L Property Management steigert Umsatz 2025 um 8,4 Prozent +++ Frankfurt am Main: Hoteltransaktionen legen 2025 deutlich zu +++ Grafental: Instone startet Vertrieb für Wohnprojekt „Mosaik“ +++ Bad Säckingen: Fonds KINGSTONE Living & Care I erwirbt Ärztehaus +++ Hamburg/Berlin: Bewerbungsfrist für DW-Zukunftspreis 2026 verlängert +++ Fürth: Wealthcore startet mit Wohnprojekt in Deutschland +++ Frankfurt am Main: Healthcare-Investments legen 2025 deutlich zu +++ Frankfurt am Main: maincubes sichert sich Finanzierung über 2,5 Milliarden Euro +++ Leverkusen: bkp realisiert Jugendbankkonzept „YouFin Kessel“ für Sparkasse +++ Berlin: Abkühlung am Wohnimmobilienmarkt +++ Leutkirch: Savills Investment Management verkauft Fachmarktzentrum +++ Berlin: Sonar Real Estate begleitet Erwerb der „Topas Arkade“ +++ Köln: Treutlein eröffnet zweiten Flagshipstore am Kaiser-Wilhelm-Ring +++ Berlin: Schwitzke Project saniert smartments-Haus im laufenden Betrieb +++ Frankfurt am Main: Büromarkt mit Rekordergebnis im Jahr 2025 +++ Unterschleißheim: Instone plant neues Wohnquartier mit rund 180 Wohnungen +++ Frankfurt am Main: Gesundheitsimmobilienmarkt 2025 weitgehend stabil +++ Frankfurt am Main: Deutschland: Logistik-Investments 2025 unter Vorjahr, Einzeldeals legen zu +++ Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt 2025 stabil +++ Münster: Baufinanzierungsgeschäft der LBS NordWest zieht deutlich an +++ Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt zieht im Schlussquartal 2025 spürbar an +++ Hamburg: Immobilieninvestmentmarkt 2025 mit deutlichem Umsatzrückgang +++ Düsseldorf: Büromarkt 2025 mit stabilem Umsatz, steigender Spitzenmiete +++ Düsseldorf: Wohninvestment im Zooviertel veräußert +++ Berlin: ML Real AG verkauft Mehrheitsbeteiligung an Solid Real Invest +++ München: HIH Projektentwicklung baut Bürogebäude nahe der Theresienwiese um +++ Berlin: DPF Group sichert sich Marke „Tertianum“ endgültig +++ Hamburg: Sonar Real Estate berät Starwood Capital bei Logistikankauf in Bayern +++ Kahl am Main: Zeller Hotel + Restaurant investiert 1,3 Millionen Euro in Modernisierung +++ Aachen: Aroundtown vermietet 1.500 Quadratmeter Bürofläche +++ München: BImA kürt Siegerentwurf für neue Wohnsiedlung im Münchner Norden +++ Augsburg: DLA Piper berät Versorgungswerk bei Restrukturierung +++ Bremen: Pincho Nation eröffnet Restaurant in der Innenstadt +++ Essen: FitX investiert sechs Millionen Euro in Bestand +++ Berlin: Senat bewilligt 5.175 neue Sozialwohnungen im Jahr 2025 +++ Berlin: Christian Gaebler übernimmt Vorsitz der Bauministerkonferenz
Wiesbaden: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe steigt im November 2025 um 8,5 Prozent
Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im November 2025 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 8,5 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistisches Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag der reale Auftragseingang um 4,1 Prozent höher, nominal ergab sich ein Plus von 5,9 Prozent. Im Hochbau stiegen die Auftragseingänge gegenüber Oktober real um 7,2 Prozent, im Tiefbau um 10,1 Prozent. Im Dreimonatsvergleich von September bis November 2025 erhöhte sich der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang um 3,8 Prozent gegenüber den drei Vormonaten. Dabei verzeichnete der Hochbau ein Plus von 5,1 Prozent, der Tiefbau von 2,6 Prozent. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im November 2025 real um 4,3 Prozent und nominal um 6,8 Prozent über dem Vorjahreswert.
Hamburg: PRIMESTAR Group realisiert Hilton-Hotel im Elbtower
Die PRIMESTAR Group wird im Hamburger Elbtower ein Hotel der Marke Hilton realisieren. Den Zuschlag für das Hotelprojekt erhielt das Unternehmen von einem Investorenkonsortium um den Immobilieninvestor Dieter Becken. Geplant ist ein High-End-Hotel mit 195 Zimmern und Suiten. Die Eröffnung ist bis spätestens 2029 vorgesehen. Für die PRIMESTAR Group markiert das Projekt den Eintritt in das Fünf-Sterne-Segment. Der Betreiber führt derzeit 19 Hotels mit sieben Marken an zwölf Standorten in Deutschland, Österreich und Italien. Das Hotelkonzept setzt auf eine weitgehend digitalisierte Guest Journey und soll in die gemischte Nutzung des Elbtowers eingebunden werden, zu der neben Büroflächen auch kulturelle Angebote zählen.
Düsseldorf: HIH Invest erwirbt Neubauquartier „Deiker Höfe“ im Club Deal
Die HIH Invest hat das Neubauquartier „Deiker Höfe“ im Düsseldorfer Stadtteil Stockum im Rahmen eines Club Deals erworben. Verkäufer ist der Unternehmer Patrick Schwarz-Schütte, der das Quartier mit seiner Gesellschaft Black Horse Properties entwickelt hat und als Co-Investor beteiligt bleibt. Die Fertigstellung des Projekts ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Das Ensemble umfasst sechs Gebäude mit einem Nutzungsmix aus Wohnen und Gewerbe sowie rund 49.000 Quadratmetern Mietfläche. Den Schwerpunkt bildet der Wohnanteil mit 353 Wohnungen auf etwa 27.340 Quadratmetern, darunter 153 geförderte und preisgebundene Einheiten. Ergänzt wird das Quartier durch rund 21.700 Quadratmetern Gewerbefläche für Büro, Hotel, Nahversorgung und Dienstleistungen sowie 618 Stellplätze. Ein Großteil der Gewerbeflächen ist bereits langfristig vermietet. Zu den Mietern zählen unter anderem Crowe BPG, Capgemini Deutschland, die Weleda Zentrale, Essential by Dorint mit einem Hotelbetrieb sowie ALDI Süd für die Nahversorgung. Der Standort im Düsseldorfer Norden zeichnet sich durch die Nähe zur Messe und zum Flughafen sowie eine gute Anbindung an die Innenstadt und die Rhein-Ruhr-Region aus. Als Makler auf Verkäuferseite war BNP Paribas Real Estate tätig.
Frankfurt am Main: URBN CBD gewinnt RÖDL und Forvis Mazars als Mieter
Im Frankfurter Bankenviertel sind im Büroprojekt URBN CBD zwei weitere Vermietungserfolge erzielt worden. Die Beratungsgesellschaft RÖDL sowie die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Forvis Mazars haben langfristige Mietverträge über insgesamt rund 8.130 Quadratmeter abgeschlossen. Damit ist das Projekt knapp zwei Jahre vor Fertigstellung nahezu vollvermietet. RÖDL mietet rund 3.000 Quadratmeter für eine Laufzeit von zehn Jahren und verlegt seinen Standort von Eschborn in das Bankenviertel. Forvis Mazars sichert sich rund 5.130 Quadratmeter ebenfalls mit einem Zehn-Jahres-Vertrag und zieht vom Allianz-Kai in Sachsenhausen an den neuen Standort. Der Bezug der Flächen ist jeweils für das zweite Halbjahr 2027 vorgesehen. Vermietungsgespräche für die verbleibenden rund zehn Prozent der Büroflächen laufen. Das Projekt URBN CBD entsteht durch die Revitalisierung der Bestandsimmobilie in der Bethmannstraße 50 und 52 und wird von der A. Steigenberger Immobilien GmbH entwickelt. Geplant sind rund 9.300 Quadratmeter Bürofläche. Angestrebt werden unter anderem der KfW-55-Standard sowie Zertifizierungen nach DGNB Gold und WiredScore Gold. Beratend tätig waren bei der Anmietung von RÖDL Avison Young und bei Forvis Mazars CBRE.
Berlin: Gründerzeit-Miethaus in Prenzlauer Berg wechselt den Eigentümer
In Berlin-Prenzlauer Berg ist ein Wohn- und Geschäftshaus aus der Gründerzeit in gefragter Kiezlage veräußert worden. Das Objekt wurde um die Jahrtausendwende umfassend saniert und befindet sich in einem gepflegten Zustand. Verkäufer ist eine private Erbengemeinschaft, Erwerber das Family Office PentaF AG, das mit dem Ankauf sein Berliner Portfolio erweitert. Vermittelt wurde die Transaktion von Avison Young.
München: Becken vermietet 5.100 Quadratmeter im Büroprojekt „Contour“
Becken hat im Münchner Büroprojekt „Contour“ rund 5.100 Quadratmeter Bürofläche sowie 50 Stellplätze an die internationale Beratungsgesellschaft Baker Tilly vermietet. Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre, der geplante Bezug ist für 2028 vorgesehen. Mit der Anmietung steigt der Vermietungsstand der Bürobestandsentwicklung an der Nymphenburger Straße 112 auf rund 40 Prozent. Der Bauantrag für die Revitalisierung im Neubaustandard soll im ersten Quartal 2026 eingereicht werden. Baker Tilly verlegt ihren bisherigen Münchner Standort innerhalb der Nymphenburger Straße an den neuen Standort in der City-West und bezieht Flächen im dritten bis fünften Obergeschoss. Angestrebt wird für das Projekt eine DGNB-Zertifizierung in Gold oder Platin sowie WiredScore Gold. Savills war beratend und vermittelnd tätig.
Bornheim-Sechtem: Delta Development kündigt Fertigstellung des SEGRO Logistikzentrums an
Delta Development hat die bevorstehende Fertigstellung des neuen SEGRO Logistikzentrums in Bornheim-Sechtem angekündigt. Die Immobilie entsteht auf einem ehemaligen Brownfield-Grundstück in der Metropolregion Köln-Bonn und verfügt über eine Gesamtnutzfläche von rund 13.300 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Das spekulativ errichtete Logistikzentrum wurde nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip entwickelt und setzt auf Kreislaufwirtschaft sowie energieeffizienten Betrieb. Zum Einsatz kommen unter anderem wiederverwendbare Materialien, Holzbinder und CO2-reduzierter Beton. Die positive CO2-Bilanz basiert auf Wärmepumpen, LED-Beleuchtung und einer Photovoltaikanlage. Eine DGNB-Platin-Zertifizierung wird angestrebt. Rund 12.000 Quadratmeter Hallenfläche stehen ab März 2026 zur Verfügung und sind flexibel teilbar. Durch eine entsprechende Ausstattung mit WGK-Folie eignet sich die Immobilie auch für Nutzer aus der Pharma- und Chemiebranche. Die zentrale Lage ist zudem für E-Commerce-Unternehmen attraktiv. Parallel entwickelt Delta Development ein weiteres Projekt im Gewerbegebiet Bornheim-Sechtem. Eigentümer und Projektpartner ist SEGRO.
Stuttgart: Logistikimmobilienmarkt stabilisiert sich auf niedrigem Niveau
Der Logistik- und Industrieimmobilienmarkt der Region Stuttgart hat sich 2025 auf niedrigem Niveau stabilisiert. Nach Angaben von REALOGIS Immobilien Deutschland GmbH erreichte der Flächenumsatz 113.700 Quadratmeter und lag damit neun Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang fiel deutlich moderater aus als in den Jahren zuvor, zugleich markiert 2025 jedoch das schwächste Ergebnis seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011. Erstmals seit 2020 blieben die Mieten stabil. Die Spitzenmiete verharrte bei 8,50 Euro pro Quadratmeter, die Durchschnittsmiete bei 7,00 Euro pro Quadratmeter. Bestandsflächen dominierten das Marktgeschehen mit einem Anteil von 87 Prozent, während Neubauten lediglich 13 Prozent des Flächenumsatzes erreichten. Regional übernahm der Landkreis Esslingen mit 44.300 Quadratmetern die Spitzenposition und löste Ludwigsburg ab. Böblingen verzeichnete den höchsten Zuwachs, während das Stadtgebiet Stuttgart weiterhin nur einen geringen Marktanteil stellte. Branchenseitig blieb Industrie und Produktion führend, trotz rückläufigem Flächenumsatz. Deutlich zulegen konnte die Branche Logistik und Spedition mit einem Plus von 546 Prozent. Das Marktgeschehen wurde klar von kleineren Einheiten geprägt: Flächen bis 5.000 Quadratmeter stellten 86 Prozent des gesamten Flächenumsatzes.
Rosenheim: DLA Piper berät Arkéa REIM beim Erwerb von Büro- und Light-Industrial-Immobilie
DLA Piper hat Arkéa Real Estate Investment Management beim Erwerb des Büro- und Light-Industrial-Objekts „The eriX“ in Rosenheim rechtlich und steuerlich beraten. Der Ankauf erfolgte im Rahmen eines Asset Deals für den von Arkéa REIM verwalteten Fonds Transitions Europe. Die Immobilie „The eriX“ umfasst rund 25.000 Quadratmeter Mietfläche und wird überwiegend als Produktionsstandort genutzt. Das Objekt besteht aus zwei Gebäuden mit LEED-Zertifizierung in Gold und Silver und ist an einen Hightech- und Telekommunikationsmieter mit langjähriger Standortpräsenz vermietet. Mit der Transaktion setzt der Fonds seine Strategie fort, in nachhaltige und zukunftsfähige Immobilien in ausgewählten europäischen Märkten zu investieren. Arkéa REIM ist Teil der französischen Bankengruppe Arkéa und verwaltet Immobilienfonds mit Fokus auf ESG-konforme Investments in Europa. Der Asset Manager betreut institutionelle Anleger mit einem wachsenden Portfolio aus Büro-, Wohn- und Industrieimmobilien. Mit dem Erwerb in Rosenheim stärkt Arkéa REIM seine Marktpräsenz in Deutschland weiter. Als deutscher Investment Manager war erneut die Sienna Real Estate Germany GmbH für Arkéa REIM tätig.
München: Habyt wird Ankermieter im Quartier an der Hanauer Straße
STRABAG Real Estate GmbH hat für die Quartiersentwicklung an der Hanauer Straße einen zentralen Vermietungserfolg erzielt. Mit Habyt gewinnt das Unternehmen einen Ankermieter, der rund 6.000 Quadratmeter für ein Boardinghouse mit 148 Zimmern übernimmt. Die Zusammenarbeit ist als partnerschaftliche Weiterentwicklung des Quartiers angelegt und geht über einen klassischen Mietvertrag hinaus. Das Boardinghouse ist als sozialer Anker des Areals konzipiert. Gemeinschaftliche Angebote wie Sauna, Fitnessbereich und Café sollen Urbanität und Vernetzung im Quartier stärken und die Verzahnung von Arbeiten, Wohnen und Regeneration fördern. Ein prägendes Element der Entwicklung ist das Begrünungs- und Nachhaltigkeitskonzept, das eine waldähnliche Atmosphäre direkt ins Quartier holen soll. Energetisch ist das Projekt auf einen weitgehend energieneutralen Betrieb ausgelegt. Photovoltaik-Fassaden und Geothermie bilden die technische Grundlage. Die Konformität mit der EU-Taxonomie sowie eine Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen sind vorgesehen. Das Quartier entsteht im Stadtbezirk Moosach und hat insgesamt rund 37.000 Quadratmeter Fläche für unterschiedliche urbane Nutzungen. Die Vermittlung des Mietvertrags erfolgte durch Beyond Hospitality Consulting und Derilov International Hospitality Solutions. Rechtlich begleitet wurde der Abschluss auf Mieterseite von Forvis Mazars Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und für STRABAG Real Estate von CML Construction Services GmbH. Den Hochbau übernimmt die STRABAG-Konzernschwester Ed. Züblin AG. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Berlin: MB Advisors erwirbt zwei Wohn- und Geschäftshäuser für BlueRock Group
MB Advisors hat für die BlueRock Group zwei Wohn- und Geschäftshäuser im Berliner Bezirk Neukölln erworben. Verkäufer der Immobilien waren Privatpersonen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die beiden fünfgeschossigen Gebäude stammen aus den Jahren 1908 und 1910. Das erste Objekt umfasst rund 1.200 Quadratmeter Mietfläche mit 29 Wohneinheiten und drei Gewerbeeinheiten. Das zweite Gebäude verfügt über insgesamt circa 1.100 Quadratmeter Mietfläche, verteilt auf 27 Wohneinheiten und vier Gewerbeeinheiten. MB Advisors war für die Identifikation der Objekte sowie für die technische und wirtschaftliche Prüfung und die Strukturierung der Transaktionen verantwortlich. Auch das Asset Management der beiden Immobilien übernimmt das Unternehmen. Als beratendes Maklerhaus war Engel & Völkers Commercial Berlin eingebunden. Mit dem Ankauf setzt BlueRock Group den Aufbau eines Value-Add-orientierten Wohnimmobilienportfolios in Berlin fort. MB Advisors begleitet die Gruppe dabei langfristig und übernimmt nach dem Erwerb das aktive Asset Management der Objekte.
Augsburg: Resilienznetzwerk GERN startet zur Stärkung regionaler Unternehmen
In der Region Augsburg ist das neue Projekt GERN Resilienznetzwerk A³ gestartet. Ziel ist es, Unternehmen in den kommenden drei Jahren dabei zu unterstützen, resilienter zu werden, Nachhaltigkeitsziele umzusetzen und sich krisenfester aufzustellen. Das Projekt läuft bis Ende November 2028 und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Nachhaltig Wirken“ gefördert. Insgesamt fließen rund 1,46 Millionen Euro in die Region, davon etwa 619.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus. Umgesetzt wird das Vorhaben von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsberatung nunc. Das Netzwerk richtet sich insbesondere an Unternehmen, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Anforderungen miteinander verbinden müssen und dabei vor strukturellen und personellen Herausforderungen stehen. Das Resilienznetzwerk A³ setzt auf Peer-Learning und regionale Kooperationen. Geplant sind unter anderem Beratungen, Netzwerktreffen, digitale Tools und eine wissenschaftliche Begleitung, um Unternehmen langfristig bei der Transformation und Anpassung an künftige Herausforderungen zu unterstützen.
Berlin: Hochbauinvestitionen 2025 erreichen mehr als 700 Millionen Euro
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zieht für das Haushaltsjahr 2025 eine positive Bilanz im Hochbau. Trotz haushaltsbedingter Einschränkungen wurden Investitionen von rund 700 Millionen Euro umgesetzt. Damit lag der Mittelabfluss zwar etwa 14 Prozent unter dem Vorjahresrekord, die Mittelausschöpfung erreichte jedoch mehr als 90 Prozent. Investitionsschwerpunkt blieb der Schulbau im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive mit rund 434 Millionen Euro. Weitere Mittel flossen in den Wissenschaftsbau mit etwa 138 Millionen Euro sowie in die Bereiche Inneres, Sport und Justiz mit rund 69 Millionen Euro. Für Kulturprojekte wurden rund 43 Millionen Euro eingesetzt. Die Abteilung Hochbau betreute 2025 rund 110 Maßnahmen. Durch serielle Bauweisen sowie modulare und klimaschonende Holzbaukonzepte konnte eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit erreicht werden. Für 2026 sind Investitionen von insgesamt rund 639 Millionen Euro vorgesehen, mit erneutem Fokus auf Schul- und Wissenschaftsbau.
München: Iberostar kündigt Investitionen von einer Milliarde Euro bis 2028 an
Die spanische Iberostar Group treibt ihre Expansion weiter voran und plant bis 2028 Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2025 mit betreuten Umsätzen von 5,1 Milliarden Euro ab, ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den deutschen Markt bleibt insbesondere die Entwicklung der Hotelsparte relevant. Iberostar Hotels & Resorts erzielte 2025 betreute Erlöse von 2,37 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 8,7 Prozent. Deutschland zählt weiterhin zu den wichtigsten Quellmärkten in Europa und trug maßgeblich zur positiven Entwicklung in der EMEA-Region bei, die insgesamt ein Umsatzplus von 12 Prozent verzeichnete. Iberostar setzt bei seinem Wachstum verstärkt auf Managementverträge und ein asset-light-Modell sowie auf Investitionen in Qualität, Digitalisierung und Gästeerlebnis. Weltweit beschäftigt die Gruppe mehr als 40.000 Mitarbeiter.
Hamburg: Becken plant Wohnturm mit bis zu 180 Mietwohnungen in der City Nord
Die Becken plant in der Hamburger City Nord die Entwicklung eines rund 60 Meter hohen Wohnturms. Auf einer bislang als Parkplatz genutzten Fläche am Überseering 40 im Stadtteil Winterhude sollen bis zu 180 Mietwohnungen entstehen, davon rund 35 Prozent im öffentlich geförderten Segment. Grundlage der Planung ist ein internationaler Architekturwettbewerb, den das Londoner Büro Caruso St. John Architects für sich entschied. Das Büro übernimmt auch die weitere Entwurfsplanung. Für das Erdgeschoss ist die Nutzung durch ein gemeinnütziges Bildungs- und Förderprojekt vorgesehen. Der bestehende oberirdische Parkplatz wird zurückgebaut, vorgesehen sind begrünte Außenanlagen. Zur Schaffung des Planungsrechts wird ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt, dessen Verfahren durch das zuständige Bezirksamt eingeleitet wurde. Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe der künftigen U-Bahn-Linie U5 und gilt als Teil des langfristigen Wandels der City Nord von einer reinen Bürostadt zu einem urban gemischten Quartier.
Berlin: Senat leitet Bebauungsplanverfahren für Wohnraum an Warschauer Straße ein
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat die Neueinleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans V-67a VE „Rudolfstraße 17-18“ beschlossen. Gleichzeitig wurde der räumliche Geltungsbereich des bisherigen Bebauungsplans V-67 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg geteilt. Künftig werden die Flächen in unmittelbarer Nähe zum S- und U-Bahnhof Warschauer Straße über die Bebauungspläne V-67a VE „Rudolfstraße 17-18“ und V-67b VE „Rudolfstraße 19“ weiterentwickelt. Der neu eingeleitete Bebauungsplan V-67a VE umfasst die Grundstücke Rudolfstraße 17-18 und Ehrenbergstraße 15 sowie angrenzende Flächen der Deutsche Bahn AG. Vorgesehen ist der Bau eines rund 167 Meter hohen Wohnturms mit Sockelgebäude. Etwa 30 Prozent der Wohnungen sollen als sozial geförderter Wohnraum nach dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung entstehen. Insgesamt schafft das Vorhaben die planungsrechtliche Grundlage für rund 1.000 neue Wohnungen. Geplant sind unterschiedliche Wohnformen, darunter Studierenden- und Seniorenwohnungen, ergänzt um gewerbliche, kulturelle und soziale Nutzungen. Ziel ist es, den Wohnungsbau in innerstädtischer Lage voranzubringen und städtebauliche Missstände im Umfeld des Bahnhofs Warschauer Straße zu beheben.
Wiesbaden: Zahl der Baugenehmigungen steigt im November 2025 deutlich
In Deutschland ist im November 2025 der Bau von 20.100 Wohnungen genehmigt worden. Das waren 12,5 Prozent beziehungsweise 2.200 Wohnungen mehr als im Vorjahresmonat. Das teilt das Statistisches Bundesamt mit. Im Neubau wurden 16.300 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 12,4 Prozent gegenüber November 2024. Weitere 3.800 Genehmigungen entfielen auf Wohnungen, die durch Umbauten im Bestand entstehen, was einem Anstieg von 12,6 Prozent entspricht. Für den Zeitraum Januar bis November 2025 ergibt sich ebenfalls ein deutliches Plus. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohngebäude insgesamt lag um 13,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Besonders stark war der Zuwachs bei Einfamilienhäusern mit plus 17,0 Prozent. Bei Mehrfamilienhäusern stiegen die Genehmigungen um 13,5 Prozent, während Zweifamilienhäuser einen Rückgang von 1,6 Prozent verzeichneten.
Berlin: Bauwens startet Büroprojekt NO6 am Nollendorfplatz
Mit der Grundsteinlegung hat die Bauwens den Baustart für das Büroprojekt NO6 am Nollendorfplatz in Berlin eingeläutet. Auf einem rund 1.500 Quadratmeter großen Grundstück neben dem Metropol Theater entsteht ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit etwa 5.000 Quadratmetern Mietfläche. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant. Das Projekt wurde bereits Anfang 2025 vom Düsseldorfer Investor COLCAP erworben. NO6 setzt auf ein regeneratives Energiekonzept mit Geothermie und Photovoltaik und ist auf einen nahezu CO?-neutralen Betrieb ausgelegt. Das Gebäude wurde mit dem DGNB-Vorzertifikat Platin ausgezeichnet, weitere Zertifizierungen werden angestrebt. Entworfen wurde der skulpturale Baukörper vom Architekturbüro HENN. Die Büroflächen sind flexibel nutzbar und richten sich an unterschiedliche Arbeitskonzepte. Ergänzt wird das Projekt durch begrünte Außenbereiche, einen Innenhof sowie Fahrradstellplätze.
Burgwedel: Rossmann plant Rekordinvestitionen von 613 Millionen Euro für 2026
Das Drogeriemarktunternehmen Rossmann setzt seine Expansion fort und plant für 2026 Investitionen in Höhe von 613 Millionen Euro. Damit steigt das Budget um 73 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr und erreicht einen historischen Höchststand. Im Vergleich zu 2023 haben sich die Investitionsausgaben nahezu verdoppelt. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Ausland. Von den europaweit geplanten 342 Neueröffnungen entfallen lediglich 63 auf Deutschland. Parallel treibt Rossmann die Modernisierung bestehender Filialen mit einem neuen Ladenkonzept voran. Zum Jahresende 2025 betrieb Rossmann insgesamt 5.209 Filialen in neun europäischen Ländern. Der Konzernumsatz stieg auf 16,6 Milliarden Euro, ein Plus von 8,5 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Auslandsgeschäft mit einem Umsatzwachstum von 13,0 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. In Deutschland erzielte Rossmann mit 2.342 Filialen einen Umsatz von 10,5 Milliarden Euro.
Berlin: Logistikimmobilienmarkt zieht 2025 deutlich an
Der Berliner Logistik- und Industrieimmobilienmarkt hat 2025 spürbar an Dynamik gewonnen. Nach Angaben der REALOGIS Unternehmensgruppe stieg der Flächenumsatz in der Region Berlin um 47 Prozent auf 433.000 Quadratmeter. Damit wurde zwar der Fünfjahresdurchschnitt weiterhin unterschritten, gegenüber dem schwachen Vorjahr zeigt sich jedoch eine klare Marktbelebung. Großabschlüsse prägten das Marktgeschehen. Allein die fünf größten Vermietungen vereinten 38 Prozent des Gesamtumsatzes auf sich. Großflächen ab 10.001 Quadratmetern stellten mit mehr als der Hälfte des Flächenumsatzes erneut das marktbestimmende Segment. Die Spitzenmiete überschritt erstmals die Marke von zehn Euro pro Quadratmeter und stieg auf 10,50 Euro pro Quadratmeter, auch die Durchschnittsmiete legte auf 8,10 Euro pro Quadratmeter zu. Besonders gefragt waren Neubauflächen. Vermietungen in Greenfield-Entwicklungen lagen nahezu gleichauf mit Abschlüssen im Bestand, während Brownfield-Projekte deutlich an Bedeutung gewannen. Der Handel blieb mit 42 Prozent Marktanteil die mit Abstand stärkste Nutzergruppe. Industrie und Produktion sowie Logistik und Spedition folgten mit deutlichem Abstand. REALOGIS rechnet auch für 2026 mit einer weiter zunehmenden Nachfrage, insbesondere getrieben durch internationale Unternehmen.
Frankfurt am Main: Öffentliche Verwaltung stabilisiert deutschen Büromarkt
Die öffentliche Verwaltung hat sich als zentraler Stabilitätsfaktor des deutschen Büromarkts etabliert. Mit einem jährlichen Anmietungsvolumen von rund 300.000 Quadratmetern trägt sie auch in wirtschaftlich herausfordernden Phasen wesentlich zum Flächenumsatz bei. Das geht aus einer aktuellen Analyse von JLL hervor, die die sieben größten deutschen Bürostandorte untersucht. In den vergangenen zehn Jahren lag der Flächenumsatz von Behörden nur im Jahr 2023 deutlich unter diesem Niveau. Auffällig ist der Trend zu größeren und qualitativ hochwertigen Büroflächen. Im Median mietet die öffentliche Verwaltung rund 1.500 Quadratmeter und damit deutlich mehr als andere Branchen. Der durchschnittliche Marktanteil lag zuletzt bei rund zehn Prozent, mit Spitzenwerten in Köln, Stuttgart und Berlin. Seit 2020 entfallen knapp 60 Prozent der Anmietungen auf Flächen der A-Qualität. Damit verzeichnet die öffentliche Verwaltung den stärksten Qualitätsanstieg aller Nutzergruppen. Treiber sind laut JLL Nachhaltigkeitsanforderungen, Klimaziele sowie der Bedarf an modernen Arbeitsplätzen. Die Lage spielt dabei eine untergeordnete Rolle: Rund 70 Prozent der Flächen werden in Nebenlagen angemietet. Für die kommenden Jahre rechnet JLL mit einer anhaltend hohen Nachfrage. Gründe sind der veraltete öffentliche Gebäudebestand, notwendige Interimslösungen bei Sanierungen sowie zusätzliche Impulse durch Infrastruktur- und Klimainvestitionen.
Dortmund: Büromarkt erzielt 2025 zweitbesten Flächenumsatz
Der Büromarkt in Dortmund hat sich 2025 deutlich besser entwickelt als der Bundesdurchschnitt. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate wurde ein Flächenumsatz von 146.000 Quadratmetern erzielt. Das entspricht einem Plus von fast 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem zweitbesten Ergebnis seit Beginn der Erfassung. Getragen wurde das Resultat vor allem von Großabschlüssen über 5.000 Quadratmeter, die rund 62 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten. Zu den größten Verträgen zählten Anmietungen der Sparkasse Dortmund sowie der Stadt Dortmund. Das vierte Quartal steuerte mit 58.000 Quadratmetern mehr als ein Drittel des Jahresergebnisses bei. Die Angebotsknappheit im modernen Segment führte zu weiter steigenden Mieten. Die Spitzenmiete erhöhte sich im vierten Quartal auf 23 Euro pro Quadratmeter und lag damit rund 28 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Leerstand sank leicht auf 136.000 Quadratmeter, was einer Quote von 4,2 Prozent entspricht und weiterhin unter der Fluktuationsreserve liegt.
Bad Hersfeld: LINOVAG LADENBAU mietet Logistikneubau von Periskop Logistics
Der Periskop Logistik Fonds hat einen langfristigen Mietvertrag mit der LINOVAG LADENBAU GmbH abgeschlossen. Angemietet wird ein rund 10.000 Quadratmeter großer, ESG-konformer Logistikneubau auf dem Areal Berliner Straße 1 in Bad Hersfeld. Entwickler ist die Periskop Logistics GmbH. Der Neubau ist die zweite Projektentwicklung auf dem über 200.000 Quadratmeter großen Gelände, das schrittweise weiterentwickelt wird. Der Standort liegt direkt an der Autobahn A4 und verfügt über eine ÖPNV-Anbindung zum Bahnhof Bad Hersfeld. LINOVAG LADENBAU, Teil des EDEKA-Verbund, erweitert mit dem Neubau seinen bestehenden Standort in Bad Hersfeld. Die CBRE GmbH war bei der Vermietung vermittelnd tätig.
Hamburg: B&L Property Management steigert Umsatz 2025 um 8,4 Prozent
Die B&L Property Management GmbH hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzanstieg von rund 8,4 Prozent abgeschlossen. Der Umsatz erhöhte sich von 8,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 9,0 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren die Übernahme neuer Mandate sowie die Weiterentwicklung bestehender Kundenbeziehungen. Die Zahl der betreuten Immobilien blieb mit 78 Objekten stabil. Zum fünften Mal in Folge belegte B&L Property Management den ersten Platz im Property-Management-Report von Bell Management Consultants in der Kategorie Büro mit einem Umsatz unter 10 Millionen Euro. Im Jahr 2025 investierte das Unternehmen zudem in die Digitalisierung seiner Prozesse und führte die Immobilienmanagementsoftware iX-Haus ein. Auch 2026 liegt der Fokus auf Digitalisierung, Prozessoptimierung und dem Ausbau von Kompetenzen im Umgang mit digitalen und KI-gestützten Anwendungen.
Frankfurt am Main: Hoteltransaktionen legen 2025 deutlich zu
Cushman & Wakefield hat im Jahr 2025 im deutschen Hotelsegment ein Transaktionsvolumen von knapp 2 Milliarden Euro registriert. Das entspricht einem Anstieg von gut 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr, liegt jedoch weiterhin rund 30 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Rund 80 Prozent des Volumens entfielen auf Einzeltransaktionen, mehr als die Hälfte stammte von internationalen Investoren. Etwa 50 Prozent des Investitionsvolumens wurden in den Top-7-Märkten umgesetzt. Spitzenreiter war erneut Berlin, gefolgt von München und Hamburg. Zu den größten Transaktionen zählten der Verkauf des siebzehn Hotels umfassenden Keystone-Portfolios von Blackstone an Event Hotels sowie der Verkauf des Mandarin Oriental in München. Im vierten Quartal wechselten unter anderem das 25hours Hotel „The Circle“ in Köln an Deka sowie ein IntercityHotels-Portfolio von DWS an Leonardo Hotels den Eigentümer. Die Spitzenrenditen für Hotelinvestments blieben stabil und liegen weiterhin bei 5,50 Prozent.
Grafental: Instone startet Vertrieb für Wohnprojekt „Mosaik“
Mit dem Vertriebsstart für das Wohnprojekt „Mosaik“ beginnt der deutschlandweit tätige Wohnentwickler Instone Real Estate die Vermarktung auf dem letzten Baufeld der Quartiersentwicklung Grafental in Düsseldorf. Auf dem Baufeld entstehen insgesamt 215 freifinanzierte Wohnungen, davon gehen 98 Einheiten nun in den Einzelvertrieb. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für das dritte Quartal 2028. Die Eigentumswohnungen verteilen sich auf sieben Gebäude und umfassen Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen rund 47 und 166 Quadratmetern. Das Projekt wird im KfW-Effizienzhaus-40-Standard realisiert und ist für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude QNG-Plus vorgesehen. 117 Wohnungen wurden bereits im Herbst 2025 im Rahmen eines Globalverkaufs an die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG veräußert. Ergänzend entstehen eine Kindertagesstätte sowie ein städtisches Gymnasium.
Bad Säckingen: Fonds KINGSTONE Living & Care I erwirbt Ärztehaus
Der Fonds KINGSTONE Living & Care I hat ein vollständig vermietetes Ärztehaus im baden-württembergischen Bad Säckingen erworben. Asset Manager ist KINGSTONE Real Estate, die Administration erfolgt über die Service-KVG INTREAL. Verkäufer ist ein privater Eigentümer. Vermittelt wurde die Transaktion von ProHealth Real Estate. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bei der Immobilie handelt es sich um das Ärztehaus SECONIA am Bahnhofsplatz in zentraler Innenstadtlage mit direkter Anbindung an Bahn und Bus. Das Objekt verfügt über rund 2.900 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Rund 90 Prozent der Mietflächen werden von medizinischen Nutzern belegt, darunter Facharztpraxen, eine Apotheke sowie therapeutische Dienstleister. Das Gebäudeensemble kombiniert eine historische Villa aus den 1910er-Jahren mit einem Erweiterungsbau aus dem Jahr 2013.
Hamburg/Berlin: Bewerbungsfrist für DW-Zukunftspreis 2026 verlängert
Die Bewerbungsfrist für den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026 ist bis zum 17. Februar 2026 verlängert worden. Ausrichter ist das Fachmagazin DW Die Wohnungswirtschaft, präsentiert wird der Preis von Aareon. Schirmherr ist GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen-Präsident Axel Gedaschko. Unter dem Motto „Wohnen?: Mehr als vier Wände“ werden innovative Wohn- und Servicekonzepte ausgezeichnet, die Mieterinnen und Mietern spürbaren Mehrwert bieten und zugleich bezahlbar bleiben. Gesucht sind abgeschlossene oder bereits begonnene Projekte von bestandshaltenden Wohnungs- und Immobilienunternehmen – vom Einzelprojekt bis zum Quartiersansatz, von eigenen Lösungen bis zu Partnerschaften. Die Preisverleihung findet im Juni 2026 im Rahmen des WohnZukunftsTags in Berlin statt. Bewerbungen sind online möglich unter www.dw-zukunftspreis.de.
Fürth: Wealthcore startet mit Wohnprojekt in Deutschland
Der Münchner Investmentmanager Wealthcore hat für den Wealthcore Urban Living Fund erstmals ein Wohnprojekt in Deutschland erworben. In der Espanstraße in Fürth entstehen bis zum dritten Quartal 2027 insgesamt 29 Wohneinheiten mit rund 2.020 Quadratmetern Wohnfläche. Es handelt sich um den ersten deutschen Ankauf des nach Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung klassifizierten Fonds, der bislang zwei Wohnobjekte in Wien hält. Der Neubau ist überwiegend auf familiengerechtes Wohnen ausgerichtet. Rund 79 Prozent der Wohnungen verfügen über drei oder vier Zimmer, ergänzt durch Zwei-Zimmer-Einheiten. Alle Wohnungen erhalten Balkone oder Terrassen, hinzu kommen 15 Tiefgaragenstellplätze. Das Projekt wird nach DGNB-Gold-Standard realisiert und erfüllt die Anforderungen der KfW-Förderung für klimafreundlichen Neubau. Die Energieversorgung erfolgt über Wärmepumpe und Photovoltaik, fossile Energieträger sind nicht vorgesehen. Der Fonds wird von der IntReal International Real Estate administriert. Die Projektentwicklung erfolgt im Verbund der Kollitsch Invest-Gruppe. Bei der Transaktion waren BNP Paribas Real Estate vermittelnd sowie Taylor Wessing rechtlich beratend tätig.
Frankfurt am Main: Healthcare-Investments legen 2025 deutlich zu
Der deutsche Healthcare-Investmentmarkt hat 2025 ein Transaktionsvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro erreicht. Damit lag der Umsatz 18 Prozent über dem Vorjahr, blieb jedoch weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt. Das geht aus aktuellen Marktzahlen von BNP Paribas Real Estate hervor. Getragen wurde das Ergebnis vor allem von Einzeldeals, die mit rund 850 Millionen Euro den Großteil des Volumens ausmachten. Portfoliotransaktionen kamen auf einen Anteil von 38 Prozent und lagen damit deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Der größte Einzelabschluss des Jahres war der Verkauf eines Pflegeheim-Portfolios der Deutsche Wohnen AG an die Stadt Hamburg im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Pflegeimmobilien stellten mit 65 Prozent Marktanteil erneut das dominierende Segment. Das investierte Volumen von 888 Millionen Euro blieb jedoch klar unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Zulegen konnte dagegen Betreutes Wohnen mit rund 186 Millionen Euro, nahezu auf Höhe des langjährigen Mittels. Die Spitzenrendite für Healthcare-Immobilien blieb 2025 stabil bei 4,90 Prozent. Für 2026 rechnet BNP Paribas Real Estate mit einer weiteren Belebung des Marktes und einem möglichen Anstieg des Transaktionsvolumens in Richtung zwei Milliarden Euro.
Frankfurt am Main: maincubes sichert sich Finanzierung über 2,5 Milliarden Euro
Der europäische Rechenzentrumsbetreiber maincubes hat eine langfristige Finanzierung in Höhe von 2,475 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Mittel dienen der Refinanzierung des bestehenden Portfolios sowie dem weiteren Ausbau der europäischen Rechenzentrumsplattform. maincubes befindet sich mehrheitlich im Besitz von DTCP. Die Finanzierung umfasst Kreditlinien über 1,775 Milliarden Euro sowie eine zusätzliche Erhöhungsoption von 700 Millionen Euro. Bereitgestellt wird das Kapital von einem Konsortium aus elf Banken und einem institutionellen Fonds. Unterstützt werden damit unter anderem der Bau des vierten Frankfurter Rechenzentrums FRA04, der Ausbau des Berliner mainHub-Campus mit bis zu 200 Megawatt Leistung sowie weitere Erweiterungen an bestehenden Standorten. Mit einer Plattform von rund 400 Megawatt zählt maincubes zu den größten Rechenzentrumsbetreibern in Deutschland. Das Unternehmen adressiert vor allem die wachsende Nachfrage von Cloud-, KI- und öffentlichen Auftraggebern nach sicherer und leistungsfähiger digitaler Infrastruktur. Beraten wurde maincubes bei der Transaktion von RBC Capital Markets und A&O Shearman. Das Finanzierungskonsortium wurde rechtlich von Hogan Lovells begleitet.
Leverkusen: bkp realisiert Jugendbankkonzept „YouFin Kessel“ für Sparkasse
Im historischen Kesselhaus der Leverkusener Bahnstadt hat die bkp GmbH für die Sparkasse Leverkusen ein neues Jugendbankformat umgesetzt. Auf 194 Quadratmetern entstand mit dem Projekt „YouFin Kessel“ ein hybrider Social Finance Hub, der Banking, Beratung, Community und Lernen in einem offenen Raumkonzept verbindet und sich gezielt an die Generation Z richtet. Statt klassischer Schalter setzt das Konzept auf eine modulare Erlebniswelt mit offenen Beratungsflächen, Co-Working-Bereichen und Zonen für Events, digitale Inhalte und Community-Formate. Ziel ist es, junge Menschen niedrigschwellig an Finanzthemen heranzuführen und frühzeitig eine langfristige Bindung an die Sparkasse aufzubauen. Besondere Herausforderungen lagen in der geringen Fläche und den hohen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen des Bankbetriebs. bkp reagierte darauf mit einem flexiblen Zonenkonzept, das Beratung, Events und digitale Nutzung parallel ermöglicht. Der namensgebende „YouFin Kessel“ bildet dabei das zentrale Element als offene Event- und Begegnungsfläche.
Berlin: Abkühlung am Wohnimmobilienmarkt
Der Europace Hauspreisindex verzeichnet im Dezember 2025 eine leichte Abkühlung am deutschen Wohnimmobilienmarkt. Insgesamt sinkt der Gesamtindex um 0,11 Prozent auf 220,71 Punkte, liegt damit aber weiterhin 1,90 Prozent über dem Vorjahresniveau. Am deutlichsten fallen die Preise für Eigentumswohnungen. Sie geben im Monatsvergleich um 0,60 Prozent nach und erreichen 217,37 Punkte. Im Jahresvergleich bleibt dennoch ein Plus von 1,50 Prozent. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser verbilligen sich leicht um 0,22 Prozent, während Neubauten weiter teurer werden. Der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser steigt um 0,42 Prozent und liegt damit 2,68 Prozent über dem Vorjahr. Stefan Münter spricht von einem differenzierten Marktumfeld. Leicht steigende Zinsen, anhaltender Mietdruck und eine weiterhin hohe Nachfrage nach Wohneigentum prägten den Jahreswechsel. Er erneuert die Forderung nach einer Abschaffung der Grunderwerbsteuer für den Ersterwerb. Eine ähnliche Einschätzung liefert die Marktanalyse der VALUE AG. Im Dezember zeigten sich die Kaufpreise weitgehend seitwärts, während die Angebotsmieten erneut um 0,2 Prozent zulegten. Auf Quartalssicht stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 0,8 Prozent, Eigentumswohnungen um 0,3 Prozent. Der Mietmarkt legte mit plus 1,04 Prozent deutlich stärker zu. Im Jahresvergleich bestätigt sich die Erholung: Wohnimmobilien verteuerten sich um jeweils 4,4 Prozent, Mietwohnungen um 4,2 Prozent. Sebastian Hein sieht darin kein neues Hoch, sondern eine Stabilisierung nach der Zinswende. Der Mietmarkt bleibe jedoch unter massivem Druck, was die Nachfrage nach Eigentum im Jahr 2026 weiter antreiben dürfte.
Leutkirch: Savills Investment Management verkauft Fachmarktzentrum
Savills Investment Management hat die Bahnhofsarkaden in Leutkirch veräußert. Käufer ist Redevco, das das Fachmarktzentrum für seinen European Retail Parks Fund übernommen hat. Die Immobilie gehörte zum Portfolio des Savills IM European Commercial Fund. Das Fachmarktzentrum im baden-württembergischen Allgäu umfasst rund 13.000 Quadratmeter Mietfläche in fünf Gebäudeteilen sowie 347 Außenstellplätze. Zu den Ankermietern zählen REWE, Lidl, dm drogeriemarkt und Woolworth. Ende 2024 kam der Non-Food-Discounter Action als weiterer Mieter hinzu. Der Verkauf erfolgte im Rahmen des strategischen Fondsmanagements. Der European Commercial Fund hält nach der Transaktion noch 18 Objekte in zehn Ländern und ist über die Sektoren Büro, Einzelhandel und Logistik diversifiziert. Savills Investment Management nutzte für die Veräußerung die weiterhin bestehende Nachfrage nach Fachmarktzentren. Beratend tätig waren CBRE, Hogan Lovells, Real Estate Struccess und Multi Germany GmbH.
Berlin: Sonar Real Estate begleitet Erwerb der „Topas Arkade“
Sonar Real Estate hat eine europäische Stiftung als Transaktionsmanager beim Erwerb der Büro- und Einzelhandelsimmobilie Topas Arkade in Berlin-Mitte beraten. Verkäufer ist die UBS Real Estate GmbH. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Bieterverfahrens, das von BNP Paribas Real Estate durchgeführt wurde. Die Liegenschaft in der Friedrichstraße 153a umfasst rund 5.600 Quadratmeter Mietfläche, davon etwa 4.200 Quadratmeter Büro- sowie rund 1.100 Quadratmeter Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Das Gebäude wurde um 1900 nach Plänen des Architekten Alfred Breslauer errichtet, in den 1950er-Jahren erweitert und 1998 umfassend modernisiert. Die Käuferseite wurde rechtlich und technisch von P+P Pöllath + Partners, CBRE und Witte Projektmanagement beraten. Auf Verkäuferseite waren GSK und Revacon tätig. Das Property Management übernimmt künftig die Berliner 3PM.
Köln: Treutlein eröffnet zweiten Flagshipstore am Kaiser-Wilhelm-Ring
Das Düsseldorfer Einrichtungshaus Treutlein hat am Kaiser-Wilhelm-Ring seinen ersten Standort in Köln eröffnet. Der neue Flagshipstore befindet sich in den früheren Räumen des italienischen Möbelherstellers Giorgetti und markiert nach Düsseldorf die zweite große Präsenz des Unternehmens. Auf rund 500 Quadratmetern Verkaufsfläche über zwei Etagen setzt Treutlein bewusst auf geschlossene Themenbereiche statt offener Flächen. Präsentiert werden Wohn-, Schlaf- und Badwelten sowie eine Küche von Poliform, ergänzt durch Beratungs- und Planungsräume für individuelle Einrichtungskonzepte. Eine historische Wendeltreppe aus den 1950er-Jahren bildet das gestalterische Zentrum des Stores. Am Standort arbeiten drei Mitarbeitende, unterstützt durch das Planungsteam aus Düsseldorf. Treutlein beschäftigt insgesamt rund 95 Fachkräfte. Angeboten wird ein ganzheitliches Konzept aus Premium-Möbeln und eigenen handwerklichen Leistungen, darunter Polsterei, Näherei, Trockenbau und Montage. Die Neueröffnung stärkt die Konzentration hochwertiger Einrichtungshäuser am Kaiser-Wilhelm-Ring.
Berlin: Schwitzke Project saniert smartments-Haus im laufenden Betrieb
Schwitzke Project modernisiert derzeit das Serviced-Apartment-Haus smartments Berlin Prenzlauer Berg mit 183 Zimmern bei laufendem Betrieb. Die energetische Sanierung erfordert eine eng getaktete Termin- und Logistikplanung, da lärmintensive Arbeiten nur in definierten Zeitfenstern möglich sind. Gearbeitet wird parallel auf zwei Etagen mit überlappenden Gewerken. Umgesetzt werden unter anderem neue Wandfarben und Leuchten in den Zimmern, der Einbau moderner Fancoils sowie neue Trockenbaudecken und Beleuchtung in Fluren. Bestehende Elemente wie Bodenbeläge, Einbauschränke, Pantryküchen und Bäder bleiben erhalten und werden geschützt. Schwitzke Project übernimmt die Steuerung und Koordination der Maßnahmen in Abstimmung mit den weiteren Projektbeteiligten. Die Sanierung erfolgt ohne Unterbrechung des laufenden Gästebetriebs.
Frankfurt am Main: Büromarkt mit Rekordergebnis im Jahr 2025
Der Frankfurter Büromarkt hat 2025 einen Flächenumsatz von 611.000 Quadratmetern erzielt und damit erstmals seit 2019 wieder die Marke von 600.000 Quadratmetern überschritten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus von rund 54 Prozent. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate ist Frankfurt damit der bundesweit stärkste Büromarkt vor München und Berlin. Treiber des Ergebnisses waren vor allem mehrere Großabschlüsse im Jahresverlauf. Insgesamt wurden neun Verträge mit jeweils mehr als 10.000 Quadratmetern registriert. Im Schlussquartal sorgte insbesondere das mittlere Flächensegment für einen Umsatz von rund 110.000 Quadratmetern. Die Spitzenmiete stieg um zehn Prozent auf 54,00 Euro pro Quadratmeter, einzelne Abschlüsse lagen bereits darüber. Gleichzeitig erhöhte sich der Leerstand auf rund 1,88 Millionen Quadratmeter, was einer Quote von 12,1 Prozent entspricht. Der Anstieg betrifft vor allem ältere Bestandsflächen, während moderne Erstbezugsflächen weiterhin knapp bleiben. Der Flächenumsatz 2026 dürfte erneut oberhalb von 500.000 Quadratmetern liegen. Im Premiumsegment wird aufgrund der hohen Nachfrage mit weiter steigenden Mieten gerechnet.
Unterschleißheim: Instone plant neues Wohnquartier mit rund 180 Wohnungen
Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat in Unterschleißheim ein rund 12.500 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Geplant ist ein modernes Wohnquartier mit etwa 180 freifinanzierten Wohneinheiten. Das Projekt reagiert auf die anhaltend hohe Wohnraumnachfrage im Münchner Norden und stärkt die Präsenz des Unternehmens im Umland der Landeshauptstadt. Vorgesehen sind unterschiedliche Wohnungstypen von kompakten Apartments bis zu familiengerechten Einheiten sowie private und gemeinschaftliche Grünflächen. Die Planung orientiert sich am Energiestandard EH40 QNG, zudem ist eine Anbindung an das kommunale Geothermie-Netz vorgesehen. Eine Nachhaltigkeitszertifizierung nach NaWoh oder DGNB wird angestrebt. Das Areal liegt im Entwicklungsbereich „Mehrgenerationencampus Lohhof Süd“ und soll Wohnen, Arbeiten und Leben generationenübergreifend verbinden. Christoph Böck, Erster Bürgermeister von Unterschleißheim, sieht in dem Vorhaben einen Beitrag zur verantwortungsvollen Stadtentwicklung und zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums. Der Baubeginn ist nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens ab 2027 vorgesehen.
Frankfurt am Main: Gesundheitsimmobilienmarkt 2025 weitgehend stabil
Der deutsche Gesundheitsimmobilienmarkt erreichte 2025 ein Transaktionsvolumen von rund 1,22 Milliarden Euro und lag damit nur leicht unter dem Vorjahreswert von 1,31 Milliarden Euro. Das geht aus einer Analyse von Cushman & Wakefield hervor. Im vierten Quartal wurden 199 Millionen Euro umgesetzt. Die Spitzenrenditen blieben unverändert. Pflegeheime notierten bei 5,10 Prozent, Betreutes Wohnen bei 4,50 Prozent. Auch für medizinische Versorgungsimmobilien zeigten sich stabile Renditeniveaus. Gleichzeitig nimmt die Nachfrage institutioneller Investoren zu, während die Produktverfügbarkeit begrenzt bleibt. Für die kommenden Jahre erwartet Cushman & Wakefield eine zunehmende Bedeutung medizinischer Versorgungsimmobilien sowie eine steigende Aktivität internationaler Investoren.
Frankfurt am Main: Deutschland: Logistik-Investments 2025 unter Vorjahr, Einzeldeals legen zu
Der deutsche Logistik-Investmentmarkt erreichte 2025 ein Transaktionsvolumen von 6,2 Milliarden Euro und lag damit zehn Prozent unter dem Vorjahr sowie 18 Prozent unter dem Zehnjahresschnitt. Das ergibt eine Auswertung von BNP Paribas Real Estate. Zwar nahm die Zahl der Transaktionen gegenüber den beiden Vorjahren deutlich zu, großvolumige Abschlüsse blieben jedoch selten. Auffällig ist die Entwicklung der Einzeldeals: Sie stiegen gegenüber 2024 um 17 Prozent und erreichten mit 4,1 Milliarden Euro rund 67 Prozent des Gesamtvolumens, den höchsten Anteil seit zehn Jahren. Portfoliotransaktionen kamen dagegen nur auf gut 2 Milliarden Euro. Die Netto-Spitzenrenditen stiegen 2025 an allen A-Standorten. Zum Jahresende lagen sie bei 4,50 Prozent, in Leipzig bei 4,70 Prozent. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Plus von 25 Basispunkten. Für 2026 erwartet BNP Paribas Real Estate trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen eine stabile Entwicklung mit zunehmender Dynamik im Jahresverlauf.
Frankfurt am Main: Retail-Investmentmarkt 2025 stabil
Der deutsche Retail-Investmentmarkt hat 2025 ein Transaktionsvolumen von rund 6,5 Milliarden Euro erreicht und damit das Vorjahresniveau leicht übertroffen (plus drei Prozent). Entscheidend für das Jahresergebnis war das vierte Quartal mit knapp 2,4 Milliarden Euro, dem stärksten Quartal seit Herbst 2022. Maßgeblich dazu beigetragen haben mehrere großvolumige Verkäufe ehemaliger Signa-Objekte in München und Berlin. Nach Angaben von BNP Paribas Real Estate entfiel der größte Umsatzanteil weiterhin auf Fachmarktimmobilien. Auch kleinere und mittlere Transaktionen zwischen 25 und 50 Millionen Euro legten deutlich zu. Für 2026 wird mit einer stabilen Entwicklung und anhaltender Nachfrage nach Fachmarkt- und Food-Investments gerechnet.
Münster: Baufinanzierungsgeschäft der LBS NordWest zieht deutlich an
Die LBS NordWest verzeichnet für 2025 eine spürbare Belebung ihres Baufinanzierungsgeschäfts. Das außerkollektive Kreditvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf 946 Millionen Euro. Die von Kundinnen und Kunden abgerufenen Bauspardarlehen legten um 15 Prozent auf 822 Millionen Euro zu. Vor dem Hintergrund wieder steigender Zinsen für zehnjährige Hypotheken gewinnen Bauspardarlehen an Attraktivität. Sie liegen häufig deutlich unter dem Marktniveau und bieten zugleich Zinssicherheit. Auch das Immobilienvermittlungsgeschäft entwickelte sich positiv. Die Immobilientochter der LBS erzielte 2025 einen Courtageumsatz von über 205 Millionen Euro, ein Plus von 8,4 Prozent. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin und Bremen wurden insgesamt 12.808 Wohnungen und Häuser vermittelt, rund vier Prozent mehr als im Vorjahr. Im Neugeschäft rechnet die LBS NordWest mit einer Bausparsumme von 7,4 Milliarden Euro. Als zentrale Herausforderung gilt es, insbesondere jüngere Zielgruppen wieder stärker für das frühzeitige Vorsparen zu gewinnen.
Frankfurt am Main: Wohn-Investmentmarkt zieht im Schlussquartal 2025 spürbar an
Der deutsche Wohn-Investmentmarkt hat im vierten Quartal 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Nach einer Phase der Konsolidierung belief sich das Investitionsvolumen im Gesamtjahr auf rund 8,9 Milliarden Euro und lag damit nur knapp um vier Prozent unter dem Vorjahreswert. Wohnen blieb damit die umsatzstärkste Assetklasse am deutschen Immobilieninvestmentmarkt. Das geht aus einer aktuellen Analyse von BNP Paribas Real Estate hervor. Getragen wurde die Markterholung vor allem durch eine höhere Transaktionsfrequenz im Schlussquartal, eine gestiegene Nachfrage nach großvolumigen Bestandsportfolios sowie durch Forward Deals. Insbesondere bundesweite Portfolios abseits der A-Städte rückten wieder stärker in den Fokus der Investoren. Größensegmente bis 100 Millionen Euro erreichten mit rund 5,9 Milliarden Euro ein Volumen auf Höhe des langjährigen Durchschnitts, während Großdeals oberhalb dieser Schwelle zwar den höchsten Marktanteil stellten, aber unter ihrem historischen Durchschnitt blieben. Auffällig ist die zunehmende Bedeutung von Neubau- und Entwicklungsprojekten. Forward Deals erreichten einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 29 Prozent, moderne Bestandsobjekte kamen auf zwölf Prozent. Parallel dazu zeigte sich die Investorenbasis deutlich breiter als in den Vorjahren. Neben Investment- und Asset-Managern traten insbesondere Equity- und Real-Estate-Fonds sowie Family Offices verstärkt als Käufer auf. Auch ausländische Investoren waren mit einem Käuferanteil von 33 Prozent wieder deutlich präsenter. Die A-Städte vereinten 2025 rund 38 Prozent des Investmentvolumens auf sich. Berlin blieb mit rund 1,8 Milliarden Euro der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt.
Hamburg: Immobilieninvestmentmarkt 2025 mit deutlichem Umsatzrückgang
Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt blieb 2025 deutlich hinter dem langjährigen Durchschnitt zurück. Das Transaktionsvolumen belief sich nach Angaben von Savills auf rund 31,3 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 17 Prozent und nur etwa der Hälfte des durchschnittlichen Jahresumsatzes der vergangenen zehn Jahre. Eine Jahresendrallye blieb aus. Zwar war das vierte Quartal mit 9,4 Milliarden Euro das umsatzstärkste des Jahres, lag jedoch rund ein Viertel unter dem Schlussquartal 2024. Wohnimmobilien blieben trotz eines Rückgangs von 23 Prozent mit rund 8,1 Milliarden Euro die umsatzstärkste Assetklasse. Besonders stark brach das Volumen bei Industrie- und Logistikimmobilien ein, das mit etwa 5,1 Milliarden Euro um 38 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Büro- und Handelsimmobilien erreichten mit rund 5,6 beziehungsweise 6,1 Milliarden Euro stabile Volumina. Gesundheits- und Sozialimmobilien kamen auf etwa 1,2 Milliarden Euro. Die Spitzenrenditen blieben weitgehend konstant, lediglich bei erstklassigen Büroimmobilien in einzelnen Top-Märkten waren leichte Rückgänge zu verzeichnen. Auffällig war die hohe Aktivität privater Investoren. Privatinvestoren und Family Offices erreichten mit rund 4,2 Milliarden Euro ein Rekordankaufsvolumen. Größte Käufergruppe blieben Investment-Manager mit Ankäufen von rund 9,3 Milliarden Euro. Der Anteil institutioneller Investoren lag stabil bei etwa einem Drittel und damit deutlich unter dem Zehnjahresdurchschnitt.
Düsseldorf: Büromarkt 2025 mit stabilem Umsatz, steigender Spitzenmiete
Der Düsseldorfer Büromarkt hat im Jahr 2025 einen Flächenumsatz von 204.300 Quadratmetern erreicht und lag damit 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, so die Analyse von Anteon. Trotz anhaltender Zurückhaltung vieler Nutzer zeigte sich der Markt insgesamt stabil. Größere Anmietungen über 10.000 Quadratmeter blieben aus, das Marktgeschehen konzentrierte sich vor allem auf kleine und mittlere Flächengrößen. Der Leerstand stieg weiter an und belief sich zum Jahresende auf rund 972.700 Quadratmeter. Die Leerstandsquote erhöhte sich auf 12,6 Prozent. Ursache sind neben einer gedämpften Nachfrage vor allem zusätzliche Flächen aus in den vergangenen Jahren fertiggestellten Projektentwicklungen. Gleichzeitig bleibt das Angebot an modernen, ESG-konformen Büroflächen in zentralen Lagen begrenzt. Die Durchschnittsmiete lag 2025 bei 20,10 Euro pro Quadratmeter. Die Spitzenmiete erreichte mit 47,10 Euro pro Quadratmeter einen neuen Höchststand, unter anderem infolge hochwertiger Abschlüsse in den Top-Lagen. Für das Jahr 2026 zeichnet sich angesichts konkreter Großgesuche und begrenzter Neubautätigkeit ein wieder steigender Büroflächenumsatz ab.
Düsseldorf: Wohninvestment im Zooviertel veräußert
Im Düsseldorfer Zooviertel ist ein vollvermietetes Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage verkauft worden. Die Immobilie umfasst rund 1.100 Quadratmeter Mietfläche und befindet sich in einer stark nachgefragten Wohnlage. Käufer ist ein rheinländisches Family Office, das das Objekt zur Erweiterung seines lokalen Wohnportfolios erworben hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, die Bruttoanfangsrendite liegt bei rund 4,5 Prozent pro Jahr. Das Mehrfamilienhaus aus den 1980er Jahren ist umfassend modernisiert, verfügt über einen gemeinschaftlich genutzten Garten sowie eine große Tiefgarage und ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Liegenschaft bietet zudem weiteres Entwicklungs- und Wertsteigerungspotenzial. Die Transaktion wurde im Exklusivmandat von Aengevelt Immobilien vermittelt.
Berlin: ML Real AG verkauft Mehrheitsbeteiligung an Solid Real Invest
Die ML Real AG hat ihre Mehrheitsbeteiligung von knapp 75 Prozent an der Solid Real Invest GmbH veräußert. Käufer ist ein Privatinvestor aus dem Umfeld des Konzerns. Mit dem Verkauf fließen der ML Real AG rund 25 Millionen Euro zu. Zugleich wurde der ML Real Konzern aufgelöst und der bestehende Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag aufgehoben. Das Assetmanagement für die Solid Real Invest GmbH verbleibt weiterhin bei der ML Real AG. Auch personell gibt es Kontinuität: Babett Höntsch und Malte Klussmann bleiben Geschäftsführer der Solid Real Invest GmbH. Die ML Real AG plant, ihr Immobilienvermögen auf Basis des Beteiligungsverkaufs um 40 bis 50 Millionen Euro auszubauen. Der Investitionsfokus liegt künftig auf gemischt genutzten Gewerbeimmobilien, insbesondere Wohn- und Geschäftshäusern, in A-Lagen im Umkreis von bis zu 300 Kilometern um Berlin. Zudem will das Unternehmen das Assetmanagement für externe Dritte weiterentwickeln.
München: HIH Projektentwicklung baut Bürogebäude nahe der Theresienwiese um
Die HIH Projektentwicklung entwickelt ein Bürogebäude an der Pettenkoferstraße und Paul-Heyse-Straße in der Münchner Ludwigsvorstadt neu. Das 1991 errichtete Objekt wird vollständig entkernt, erweitert und unter dem Namen HEY, MAX repositioniert. Der Baustart ist für Anfang 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für das zweite Halbjahr 2027. Die Planung stammt vom Münchner Büro OSA Architekten. Die Gestaltung der Grünflächen im Innenhof einschließlich eines Dachgartens übernimmt der Schweizer Landschaftsarchitekt Enzo Enea. Ergänzend entsteht im rückwärtigen Bereich ein zweigeschossiger Holzbau. Die Fassaden werden straßenseitig mit begrünten Paneelen ausgestattet. Nach Abschluss der Arbeiten stehen rund 8.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche sowie 72 Tiefgaragenstellplätze zur Verfügung. Die Büroflächen sind flexibel teilbar, vorgesehen sind zudem Terrassen auf allen Etagen, eine Gastronomieeinheit und ein zentraler Bike-Hub. Für das Gebäude wird eine DGNB-Gold-Zertifizierung angestrebt.
Berlin: DPF Group sichert sich Marke „Tertianum“ endgültig
Die markenrechtlichen Verhältnisse rund um die Bezeichnung „Tertianum“ sind für Deutschland abschließend geklärt. Mit Beschluss vom 18. Dezember 2025 hat der Bundesgerichtshof die Revision gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg zurückgewiesen. Damit ist rechtskräftig bestätigt, dass die DPF Group alleinige Inhaberin der Marke „Tertianum“ in Deutschland ist. Bereits im September 2024 hatte das Gericht der Europäischen Union die internationale Markenregistrierung der DPF Group für das Gebiet der Europäischen Union bestätigt. Ein dagegen eingelegtes Rechtsmittel wies der Europäischer Gerichtshof nun als unzulässig zurück. Innerhalb der Europäischen Union besteht damit nur noch in einem Land weiterer Klärungsbedarf. Der geschäftsführende Gesellschafter Felix von Braun sieht mit den Entscheidungen die Markenhoheit über „Tertianum“ für Deutschland und nahezu die gesamte EU rechtlich abgesichert.
Hamburg: Sonar Real Estate berät Starwood Capital bei Logistikankauf in Bayern
Ein von der Starwood Capital Group beratener und von IntReal administrierter Spezialfonds hat zwei großflächige Logistikimmobilien in Donauwörth und München-Schwaig erworben. Die Objekte mit insgesamt rund 69.000 Quadratmetern Mietfläche wurden von der Wealthcap Immobilienfonds Deutschland 30 GmbH & Co. KG veräußert und sind vollständig vermietet. Die größere Liegenschaft in Donauwörth umfasst rund 37.000 Quadratmeter und wird von Airbus Helicopters genutzt. Sie ist funktional in den dortigen Werksstandort eingebunden und dient als spezialisiertes Logistikzentrum. Das zweite Objekt mit rund 32.000 Quadratmetern befindet sich in München-Schwaig nahe dem Flughafen München. Hauptmieter ist die ITG Gruppe, die den Standort zugleich als Deutschlandzentrale nutzt. Mit dem Ankauf adressiert der Fonds Wachstumssegmente der Logistikmärkte, insbesondere in den Bereichen Air & Defense sowie E-Commerce. Nach Abschluss der Transaktion soll das Asset Management der beiden Immobilien übernommen werden. Die Transaktion wurde auf Käuferseite von der Sonar Real Estate GmbH begleitet, das Unternehmen übernimmt auch das Assetmanagement.
Kahl am Main: Zeller Hotel + Restaurant investiert 1,3 Millionen Euro in Modernisierung
Das Zeller Hotel + Restaurant hat rund 1,3 Millionen Euro in die Modernisierung seines Hauses investiert. In einer ersten Bauphase von Juli bis September 2025 wurden siebzehn Einzel- und Doppelzimmer erneuert. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Designbüro JOI Design. Das Gestaltungskonzept steht unter dem Leitmotiv „Tradition und Wein“ und greift dieses über Materialwahl, Farbgebung und Ausstattung auf. Die Modernisierung ist als mehrjähriger Prozess angelegt. Weitere Bereiche des Hotels sollen in den kommenden Jahren schrittweise saniert und erneuert werden.
Aachen: Aroundtown vermietet 1.500 Quadratmeter Bürofläche
Das Immobilienunternehmen Aroundtown hat rund 1.500 Quadratmeter Bürofläche in den Aachen Arkaden neu vermietet. Neuer Mieter ist die bobbie Deutschland GmbH. Das Objekt an der Trierer Straße wurde im Vorfeld der Vermietung nach dem Nachhaltigkeitsstandard BREEAM zertifiziert. Die BREEAM-Zertifizierung berücksichtigt unter anderem die Barrierefreiheit des Gebäudes, den Einsatz von LED-Beleuchtung sowie ein begrüntes Dach. Zudem flossen die verkehrliche Anbindung und die Lage gegenüber dem Bahnhof Aachen-Rothe Erde in die Bewertung ein. Die Aachen Arkaden sind als Mixed-Use-Gebäude konzipiert.
München: BImA kürt Siegerentwurf für neue Wohnsiedlung im Münchner Norden
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat den Realisierungswettbewerb für die Weiterentwicklung ihrer Wohnsiedlung an der Neuherberg- und Rockefellerstraße entschieden. In dem Quartier im Münchner Norden sollen rund 650 neue und bezahlbare Wohnungen entstehen. Den Zuschlag erhielt ein Entwurf von bogevischs buero architektur und stadtplanung gmbh aus München gemeinsam mit grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner part mbb aus Freising. Vorgesehen ist ein klar strukturiertes Quartier mit zentralem Grünzug, einem Stadtplatz sowie einem Mix unterschiedlicher Wohnungstypen. Die BImA setzt bei der Umsetzung auf modulares und serielles Bauen. Im nächsten Schritt treibt die BImA die Schaffung von Baurecht voran. Der zweite Preis ging an Drees & Sommer SE mit Partnerbüros aus Berlin und Cannes, der dritte Preis an die MR Müller Reimann Planungsgesellschaft Berlin GmbH mit Vogt Landschaftsarchitekten aus Zürich.
Augsburg: DLA Piper berät Versorgungswerk bei Restrukturierung
Die internationale Wirtschaftskanzlei DLA Piper hat das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein bei der Restrukturierung sowie beim Erwerb einer Beteiligung am Büroobjekt Aurum in Augsburg beraten. Mit der neuen Eigentümerstruktur sicherte das Versorgungswerk gemeinsam mit einem weiteren Investor die Zukunft des Objekts in zentraler Lage zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt. Das Bürogebäude Aurum wurde im November 2025 fertiggestellt und an die Projektgesellschaft übergeben. Es verfügt über eine Bruttogesamtfläche von 16.104 Quadratmetern mit flexibel teilbaren Büroflächen sowie Gastronomie- und Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss. Entwickelt und umgesetzt wurden die Transaktion und das Finanzierungskonzept von der Ehret+Klein AG. Nach Abschluss der Restrukturierung liegt der Fokus nun auf der Vermietung der noch verfügbaren Flächen und dem weiteren Ausbau für künftige Mieter.
Bremen: Pincho Nation eröffnet Restaurant in der Innenstadt
In der Bremer Innenstadt eröffnet Anfang Januar ein neues Restaurant der schwedischen Marke Pincho Nation. Der Standort befindet sich in der Martinistraße. Unterstützt wird die Ansiedlung von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH über das Förderprogramm City UpTrade. Das Restaurant verfügt über rund 150 Innen- und 40 Außenplätze auf zwei Etagen mit insgesamt 530 Quadratmetern Fläche. Vorgesehen sind etwa 25 Arbeitsplätze. Das Konzept setzt auf eine internationale Tapas-Karte, ein auffälliges Design sowie eine vollständig digitale Bestell- und Bezahlstruktur per App. Nach Angaben der WFB soll die Ansiedlung zur Belebung der Innenstadt beitragen. Das Programm City UpTrade unterstützt gezielt neue Nutzungen aus Gastronomie, Handel und Dienstleistungen in der Bremer City.
Essen: FitX investiert sechs Millionen Euro in Bestand
Der Fitnessbetreiber FitX hat im Jahr 2025 rund sechs Millionen Euro in die Modernisierung seines bestehenden Studionetzes investiert. Acht Fitnessstudios wurden umfassend erneuert. Pro Standort belief sich das Investitionsvolumen auf rund 750.000 Euro. Modernisiert wurden Studios in Düsseldorf-Flingern, Oberhausen, Mönchengladbach-Waldhausen, Gießen, Troisdorf, Leipzig-Neulindenau, Nürnberg-Zabo und Berlin-Moabit. Die Maßnahmen dauerten je Studio durchschnittlich acht bis zehn Wochen und umfassten unter anderem neue Trainingsgeräte, angepasste Raumkonzepte sowie technische und bauliche Erneuerungen. FitX betreibt derzeit 112 Studios in Deutschland und setzt parallel seine Expansion fort.
Berlin: Senat bewilligt 5.175 neue Sozialwohnungen im Jahr 2025
Das Land Berlin hat im Jahr 2025 den Bau von 5.175 neuen Sozialwohnungen bewilligt und damit zum zweiten Mal in Folge die Marke von 5.000 geförderten Wohnungen überschritten. Die Vorhaben verteilen sich auf 57 Neubauprojekte mit insgesamt 7.819 Wohnungen. Das Fördervolumen beläuft sich auf rund 1,3 Milliarden Euro. Von den bewilligten Sozialwohnungen entfallen 3.211 Einheiten auf die unterste Einkommensgruppe, 560 auf die zweite Einkommensstufe und 1.322 Wohnungen auf das Fördermodell für mittlere Einkommen. Ergänzend wurden 82 Wohnungen über Sonderprogramme wie Dachgeschossausbau oder Umnutzung bewilligt. Rund 80 Prozent der geförderten Wohnungen werden von landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften errichtet, zudem wurden sieben genossenschaftliche Neubauprojekte mit insgesamt 483 Sozialwohnungen genehmigt. Neben dem Neubau bewilligte der Senat Fördermittel für besondere Bedarfsgruppen und den Bestand. Dazu zählen 34 Housing-First-Wohnungen, rund 200 Wohnplätze sozialer Träger, 255 geförderte Wohnheimplätze für Studierende sowie sechs Modernisierungsprojekte mit 449 Wohnungen. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler kündigte an, die soziale Wohnraumförderung ab 2026 mit zusätzlichen Schwerpunkten auf Barrierefreiheit, Klimaverträglichkeit und solidarische Wohnformen fortzuentwickeln.
Berlin: Christian Gaebler übernimmt Vorsitz der Bauministerkonferenz
Der Vorsitz der Bauministerkonferenz ist turnusgemäß von Bayern auf Berlin übergegangen. Der Berliner Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Christian Gaebler leitet das Gremium in den Jahren 2026 und 2027. Er folgt auf den bayerischen Staatsminister Christian Bernreiter. Mit dem Vorsitz steht er für zwei Jahre der Arbeitsgemeinschaft der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister sowie Senatoren der 16 Bundesländer vor. Die Bauministerkonferenz koordiniert länderübergreifend Positionen zu zentralen Fragen des Wohnungsbaus, des Städtebaus und des Baurechts. Die reguläre Hauptkonferenz der Bauministerkonferenz ist für den 10. und 11. September 2026 in Berlin geplant. Zudem ist im ersten Halbjahr eine Sonderkonferenz mit Schwerpunkt auf dem Engagement der Europäischen Union im Bereich Wohnen vorgesehen.


