Berlin: PORR errichtet Quartier mit Schwimmhalle, 375 Apartments und Büroturm in Friedrichshain +++ Berlin: PRIMESTAR plant Hotel- und Stay-Projekt mit rund 350 Einheiten am Warschauer Platz +++ Norderstedt: Instone startet Wohnquartier mit 198 Eigentumswohnungen +++ Berlin: Grundstück für neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf gesichert +++ Hamburg: Grundstein für FairWerk-Gewerbehof im Hafengebiet gelegt +++ Essen: Limbecker Platz vermietet ehemalige Galeria-Fläche fast vollständig neu +++ Berlin: GSG lässt drei Gewerbehöfe mit höchster WiredScore-Stufe zertifizieren +++ Essen: Instone bestätigt Prognose für 2026 und setzt auf standardisierten Wohnungsbau +++ Hamburg: Hemsö erwirbt Amtsgericht Hamburg-Altona +++ Berlin: Startschuss für Erschließung des neuen Quartiers Lichterfelde Süd +++ München: Flughafen dokumentiert Terminalerweiterung mit digitalem Zwilling +++ Bonn: Neues Herzzentrum am Universitätsklinikum Bonn offiziell eröffnet +++ Wien: PORR will UBM mit 56,4 Millionen Euro Hybridkapital unterstützen +++ Köln: Solargroßhändler DWH Solutions mietet 3.340 Quadratmeter in Rodenkirchen +++ Berlin: Aroundtown vermietet vier Hotels an PRISM +++ Mülheim an der Ruhr: Eurofund investiert eine Million Euro in Rhein-Ruhr Zentrum +++ Nürnberg: Für 350.000 Euro gibt es beim Wohnungskauf wieder mehr Wohnfläche +++ Kiel: Motel One übernimmt zwei Hotels und schließt 25-Jahres-Mietvertrag +++ München: Staytoo eröffnet erstes Studentenwohnhaus in Bayern +++ Osnabrück: FOX Living plant rund 300 Studentenapartments im Lok-Viertel +++ München: Unternehmen halten trotz Hybridarbeit an Büroflächen fest +++ Neuss: Robert Ley integriert ehemaligen Cruse Fashion Club in Markenauftritt +++ Frankfurt am Main: INDUSTRIA übernimmt Property Management im One Forty West +++ Berlin: Primus und HighBrook planen Mietwohnungsprojekt in Treptow +++ Berlin: GPB College mietet 4.800 Quadratmeter in Prenzlauer Berg +++ Berlin: Forschungszentrum für Modellierung und Simulation an TU Berlin fertiggestellt +++ Unterföhring: PlanetHome steigert Umsatz um 15 Prozent +++ Duisburg: Fast 1.700 Wohnungen werden an Fernwärmenetz angeschlossen +++ Nürnberg: Für 1.000 Euro Monatsmiete gibt es in Großstädten immer weniger Wohnfläche +++ Düsseldorf: AEW sieht Logistikimmobilien trotz Nahostkonflikt auf Erholungskurs +++ Berlin: ORIZN startet Plattform für Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur +++ Frankfurt am Main: Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, Kapazitäten bleiben knapp +++ Berlin: Insolvenzen in der Immobilienwirtschaft steigen um 13,5 Prozent +++ Alfter: Metroloq plant Unternehmerpark im Gewerbegebiet Alfter Nord +++ Hamburg: HIH Invest und Urban Partners sichern sich Logistikprojekt in Billbrook +++ Berlin: HOWOGE übernimmt 148 Wohnungen in Friedrichsfelde von Ten Brinke +++ Berlin: Kabinett beschließt Reform des Baugesetzbuchs +++ Berlin: Covivio entwickelt 130 Meter hohen Mischnutzungsturm am Alexanderplatz +++ Hannover: Aroundtown vermietet 1.600 Quadratmeter Bürofläche an Bildungsdienstleister +++ Düsseldorf: Hitzler Ingenieure mietet weitere Flächen im Büroprojekt CURVE +++ Frankfurt am Main: Hauck Aufhäuser Lampe sammelt 55 Millionen Euro für Infrastrukturfonds ein +++ Frankfurt am Main: Internationale Käufer kehren auf deutschen Immobilienmarkt zurück +++ Berlin: Pelletbranche kritisiert neue Vorgaben im Gebäudemodernisierungsgesetz +++ Berlin: Ausschreibung für Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren startet Ende Juni +++ Hamburg: Feldberg Capital berät Texas-Teachers-Joint-Venture bei erstem Investment in Wedel +++ Köln: REALOGIS vermietet Logistikimmobilie in Rösrath an Deufol West +++ Frankfurt am Main: Aroundtown erreicht erste BREEAM-Zertifizierung mit „Exzellent“ +++ Düsseldorf: PANDION vermietet Büroflächen im OFFICEHOME Rise an HOFFMANN EITLE +++ Frankfurt am Main: HIH verlängert Mietvertrag mit Deloitte im „Zebra“ vorzeitig
Berlin: PORR errichtet Quartier mit Schwimmhalle, 375 Apartments und Büroturm in Friedrichshain
Die PORR Hochbau Ost realisiert an der Holzmarktstraße 51 in Berlin-Friedrichshain das Multi-Use-Ensemble „HMS 51“. Auftraggeber ist die Berlinovo Immobilien Gesellschaft. Auf dem rund 6.355 Quadratmeter großen Grundstück entsteht bis Anfang 2030 ein Quartier mit öffentlicher Schwimmhalle, Wohnen, Büro- und Gewerbeflächen. Kern des Projekts ist eine neue öffentliche Schwimmhalle der Berliner Bäder-Betriebe. Sie ersetzt die 2018 geschlossene Bestandsanlage an der Holzmarktstraße und soll insbesondere dem Schul- und Vereinsschwimmen dienen. Insgesamt umfasst das Vorhaben rund 27.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Geplant sind 375 Mikroapartments, ein Büroturm mit zehn Obergeschossen sowie drei miteinander verbundene Wohngebäude mit bis zu zehn Geschossen. Ergänzend entstehen Gewerbeflächen im Erd- und ersten Obergeschoss. Zur Ausstattung gehören eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen, darunter zehn Ladeplätze für Elektrofahrzeuge, sowie 452 Fahrradstellplätze. Das Ensemble wird nach dem Standard KfW 55 errichtet. Die Bauarbeiten erfolgen unter anspruchsvollen innerstädtischen Bedingungen. Dazu zählen die unmittelbare Nähe zur Berliner Stadtbahn, begrenzte Baustellenflächen sowie die komplexe Fassadengeometrie. Vor dem Neubau wird die bestehende Schwimmhalle zurückgebaut. Für die Planung und Ausführung setzt PORR auf die BIM-Methode sowie Lean-Management. Der Spezialtiefbau des Konzerns übernimmt die Herstellung der Baugrube. Mit dem Projekt entsteht in zentraler Lage von Friedrichshain ein Quartier, das öffentliche Infrastruktur, Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet. Die neue Schwimmhalle schließt zugleich eine seit mehreren Jahren bestehende Versorgungslücke im Bezirk.
Berlin: PRIMESTAR plant Hotel- und Stay-Projekt mit rund 350 Einheiten am Warschauer Platz
Die PRIMESTAR Group hat die Entwicklung eines neuen Hotel- und Stay-Projekts am Warschauer Platz in Berlin-Friedrichshain angekündigt. Bis 2028 soll unter dem Namen „June SIX & Stay Warschauer Platz“ ein Standort mit rund 350 Hotel- und Extended-Stay-Einheiten entstehen. Das Projekt wird in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1909 realisiert, das ursprünglich als Höhere Webeschule errichtet wurde. Die Immobilie befindet sich in unmittelbarer Nähe zum S- und U-Bahn-Knotenpunkt Warschauer Straße sowie zur Uber Arena. Geplant ist die Umnutzung des historischen Backsteinbaus zu einem kombinierten Hotel- und Aufenthaltskonzept. Mit mehr als 350 Einheiten handelt es sich nach Unternehmensangaben um das bislang größte Projekt der Marke June. Erstmals sollen Hotelzimmer und Extended-Stay-Angebote in dieser Größenordnung an einem Standort gebündelt werden. Ergänzt wird das Konzept durch Arbeitsbereiche, Gastronomieangebote, Fitness- und Wellnessflächen sowie gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsbereiche. Im Innenhof ist eine neugestaltete Freifläche mit Gastronomie vorgesehen. Darüber hinaus setzt das Projekt auf digitale Prozesse entlang der gesamten Gästereise, darunter digitale Buchungs- und Check-in-Lösungen sowie weitere digitale Serviceangebote. Für PRIMESTAR bedeutet das Vorhaben den weiteren Ausbau der Marke June in Berlin. Bereits seit 2022 betreibt das Unternehmen ein Hotel der Marke am Savignyplatz.
Norderstedt: Instone startet Wohnquartier mit 198 Eigentumswohnungen
Instone Real Estate hat in Norderstedt den Grundstein für das Wohnquartier „Nordlicht“ gelegt. Auf einem rund 11.725 Quadratmeter großen Grundstück am Kösliner Weg entstehen bis 2029 insgesamt 198 Eigentumswohnungen in neun Gebäuden. Die Wohnungen verfügen über zwei bis fünf Zimmer und Wohnflächen zwischen 40 und 140 Quadratmetern. Geplant sind Balkone, Terrassen, Dachterrassen oder private Gärten. Nach Angaben des Unternehmens werden die Wohnungen barrierearm ausgeführt, rund 60 Einheiten sollen vollständig barrierefrei sein. Das Quartier wird nach dem Standard Effizienzhaus 40 errichtet. Zusätzlich strebt Instone das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus an. Zum Energiekonzept gehören Photovoltaikanlagen auf allen Dächern, Dachbegrünungen sowie ein Mieterstrommodell. Die Tiefgarage wird für Elektroladestationen vorgerüstet. Ergänzend ist ein Bike-Sharing-Angebot vorgesehen. Für Familien entstehen ein Spielplatz sowie Wohnangebote in der Nähe von Kindertagesstätten und Schulen. Das Quartier liegt zudem in unmittelbarer Nähe zum Herold-Center und zur U-Bahn-Station Garstedt, die eine direkte Verbindung nach Hamburg bietet. Mit dem Projekt entstehen knapp 200 Eigentumswohnungen in einer der größten Städte des Hamburger Umlands. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2029 vorgesehen.
Berlin: Grundstück für neue Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf gesichert
Das Land Berlin hat ein rund 4.300 Quadratmeter großes Grundstück an der Landsberger Straße in Marzahn-Hellersdorf für den Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Mahlsdorf erworben. Verkäuferin war die Aroundtown SA. Der Eigentumsübergang erfolgte zum 1. April 2026. Mit dem Ankauf wurde eine zentrale Voraussetzung für den Ersatzneubau geschaffen. Auf dem Gelände soll bis Ende 2029 eine neue Feuerwache in Typenbauweise entstehen. Geplant sind eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen, ein zweigeschossiger Sozial- und Verwaltungstrakt sowie ein separater Bereich für First-Responder-Einsätze. Insgesamt umfasst der Neubau rund 1.455 Quadratmeter Nutzfläche. Der Neubau ersetzt den bisherigen Standort in der Donizettistraße, dessen Gebäude nach Angaben des Landes nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und einen hohen Sanierungsbedarf aufweist. Das neue Grundstück liegt nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort entfernt und befindet sich in einem Gewerbegebiet. Der Erwerb erfolgte über die landeseigene BBF Berliner Bodenfonds GmbH. Die Finanzierung des Neubaus soll aus Mitteln des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes erfolgen. Das Vorhaben ist Teil des Berliner Sondersanierungsprogramms für Freiwillige Feuerwehren. Dafür stehen nach Angaben der Senatsverwaltung insgesamt rund 69 Millionen Euro zur Verfügung.
Hamburg: Grundstein für FairWerk-Gewerbehof im Hafengebiet gelegt
Im Hamburger Stadtteil Veddel hat der Bau des Gewerbehofs „FairWerk Hamburg Hafenwerkstätten“ begonnen. Das Projekt entsteht am Oberwerder Damm in unmittelbarer Nähe zum Hafen und soll im dritten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Der Gewerbehof umfasst rund 5.600 Quadratmeter Nutzfläche. Geplant sind flexibel teilbare Einheiten zwischen 120 und 370 Quadratmetern für Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handwerk, Logistik und Dienstleistungen. Ergänzt wird das Angebot durch 97 Außenstellplätze sowie 183 Stellplätze in einer Tiefgarage. Entwickelt wird das Projekt von der Family Value Management GmbH. Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort. Die Hafenwerkstätten entstehen in modularer Holzbauweise und sollen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Nach Angaben des Unternehmens ist es bereits das zweite Investment in Hamburg.
Essen: Limbecker Platz vermietet ehemalige Galeria-Fläche fast vollständig neu
Die Eigentümer des Einkaufszentrums Limbecker Platz in Essen haben die Nachvermietung der früheren Galeria-Flächen weitgehend abgeschlossen. Nach der Schließung des Warenhauses Anfang 2024 standen rund 19.000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf vier Etagen leer. Nach Angaben von Union Investment und ECE sind inzwischen vier der fünf neu geschaffenen Mieteinheiten vergeben. Für die Neupositionierung des Bereichs investierten die Eigentümer rund 30 Millionen Euro. Die bisher zusammenhängende Warenhausfläche wurde in fünf eigenständige Einheiten aufgeteilt. Rund 50 Prozent der Flächen sind bereits eröffnet. Zu den neuen Mietern zählt Peek & Cloppenburg Düsseldorf, das rund 6.400 Quadratmeter auf zwei Etagen angemietet hat. Zudem eröffnete INTERSPORT Voswinkel auf rund 2.000 Quadratmetern eine neue Filiale. Weitere Flächen wurden an den Lebensmitteldiscounter Netto Marken-Discount sowie den schwedischen Modehändler Lager 157 vermietet. Für die verbleibende Einheit führen die Eigentümer nach eigenen Angaben Gespräche mit Interessenten aus den Bereichen Mode und Gesundheit. Der Limbecker Platz zählt mit mehr als 200 Geschäften zu den größten innerstädtischen Einkaufszentren Deutschlands. Eigentümer sind der offene Immobilienfonds UniImmo: Europa von Union Investment sowie die ECE beziehungsweise die Familie Otto. Die ECE verantwortet zudem Vermietung und Betrieb des Centers.
Berlin: GSG lässt drei Gewerbehöfe mit höchster WiredScore-Stufe zertifizieren
Die GSG Berlin hat für drei Berliner Gewerbestandorte die WiredScore-Platinum-Zertifizierung erhalten. Ausgezeichnet wurden der GSG-Hof Reuchlinstraße in Moabit, der GSG-Hof Helmholtzstraße in Charlottenburg sowie der econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße in Tempelhof-Schöneberg. Der Standort Reuchlinstraße erreichte dabei die Höchstwertung von 100 Punkten. Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen rund 700.000 Quadratmeter des Berliner Büro- und Gewerbeportfolios nach dem internationalen Standard für digitale Konnektivität zertifiziert. Ein Großteil der Flächen erreicht die höchste Bewertungsstufe. WiredScore bewertet unter anderem die Qualität und Ausfallsicherheit von Internetanbindungen, die Verfügbarkeit von Glasfaseranschlüssen, die Mobilfunkversorgung sowie die technische Erweiterbarkeit von Gebäuden. Die Zertifizierung gilt als Nachweis für die digitale Leistungsfähigkeit von Immobilien. Der GSG-Hof Reuchlinstraße verfügt über rund 49.700 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche. Der econopark Wilhelm-von-Siemens-Straße umfasst rund 20.100 Quadratmeter Flächen für Büro-, Gewerbe- und Produktionsnutzungen. Nach Unternehmensangaben weist das WiredScore-Register inzwischen 20 zertifizierte Gebäude der GSG Berlin aus. Bereits 2023 erhielt das Unternehmen ein Portfolio-Zertifikat für seine digitale Infrastruktur. Neben Modernisierungen und Energieeffizienzmaßnahmen zählt die technische Ausstattung zu den zentralen Schwerpunkten der Bestandsentwicklung.
Essen: Instone bestätigt Prognose für 2026 und setzt auf standardisierten Wohnungsbau
Die Instone Real Estate Group bestätigt ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen erwartet bereinigte Umsatzerlöse zwischen 550 und 600 Millionen Euro, eine bereinigte Rohergebnismarge von mehr als 24 Prozent sowie ein bereinigtes Ergebnis nach Steuern zwischen 35 und 40 Millionen Euro. Ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie bleibt die Wohnungsmarke „nyoo“. Mit standardisierten Planungsprozessen, seriellen Bauelementen und vereinfachten Produkten sollen Baukosten gesenkt und Projektlaufzeiten verkürzt werden. Nach Unternehmensangaben können Genossenschaften und Bestandshaltern Wohnungen im Standard Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude 40 zu Herstellungskosten von unter 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angeboten werden. Grundstücks- und Erschließungskosten sind dabei nicht enthalten. Mit Blick auf den Wohnungsmarkt verweist Instone auf die weiterhin angespannte Versorgungslage. Nach Angaben des Unternehmens wurden 2025 in Deutschland rund 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem niedrigsten Wert seit 2012. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum in Metropolregionen und gut angebundenen Mittelstädten hoch. Das Unternehmen sieht weiterhin Potenzial in steuerlichen Anreizen für Investitionen in den Wohnungsneubau und verweist insbesondere auf Abschreibungsmöglichkeiten für Kapitalanleger als Instrument zur Unterstützung zusätzlicher Neubauinvestitionen.
Hamburg: Hemsö erwirbt Amtsgericht Hamburg-Altona
Der schwedische Immobilieninvestor Hemsö Deutschland hat das Gebäude des Amtsgerichts Hamburg-Altona erworben und damit seine erste Investition in Hamburg abgeschlossen. Verkäufer der Immobilie an der Max-Brauer-Allee ist die alstria office REIT-AG. Das denkmalgeschützte Gebäude verfügt über rund 9.793 Quadratmeter Mietfläche auf einem etwa 5.444 Quadratmeter großen Grundstück. Die Immobilie ist langfristig an die Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz vermietet, die den Standort weiterhin nutzt. Nach Angaben von Hemsö wurde das Gebäude in den vergangenen Jahren kontinuierlich modernisiert. Über den Kaufpreis vereinbarten die Beteiligten Stillschweigen. Mit dem Ankauf baut Hemsö sein Engagement im Bereich Justiz- und Verwaltungsimmobilien weiter aus. Das Deutschland-Portfolio des Unternehmens umfasst nun 86 Objekte. Neben dem Amtsgericht Hamburg-Altona gehören dazu unter anderem mehrere Polizeistandorte in Hessen sowie das Ausbildungszentrum des Bundeskriminalamt in Wiesbaden. Die Transaktion wurde im Rahmen eines exklusiven Direktverfahrens abgewickelt. Beratend tätig war Cushman & Wakefield Deutschland.
Berlin: Startschuss für Erschließung des neuen Quartiers Lichterfelde Süd
In Berlin-Lichterfelde Süd beginnt die Umsetzung eines der größten Wohnungsbauprojekte der Hauptstadt. Mit der Ausschreibung der Erschließungsarbeiten startet die Entwicklung des neuen Quartiers „Neulichterfelde“, das auf rund 36 Hektar Entwicklungsfläche entstehen soll. Verantwortlich für die Realisierung ist ein Gemeinschaftsunternehmen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft degewo und des Projektentwicklers WÖHR + BAUER. Geplant sind insgesamt etwa 2.700 Wohneinheiten. Davon entfallen mehr als 1.000 Wohnungen auf degewo, über die Hälfte davon im geförderten Segment. Weitere rund 850 Wohnungen sollen durch das Gemeinschaftsunternehmen entstehen. Hinzu kommen etwa 430 Wohnungen, die WÖHR + BAUER als Dienstleister entwickelt, sowie rund 420 Reihenhäuser der Groth Gruppe. Das Gesamtareal umfasst rund 97 Hektar. Während etwa 36 Hektar für die Bebauung vorgesehen sind, bleiben rund 61 Hektar als sogenannte Lichterfelder Weidelandschaft dauerhaft als Naturraum erhalten. Neben Wohnungen sind umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen vorgesehen. Geplant sind ein zentraler Stadtplatz am S-Bahnhof, Einzelhandel, Arztpraxen und weitere Dienstleistungen. Darüber hinaus sollen drei Kindertagesstätten, eine Schule mit Sportanlagen sowie öffentliche Grünflächen entstehen. Nach Angaben der Projektpartner läuft parallel zur Erschließung bereits die Planung für das erste Baufeld. Der Bauantrag soll im Herbst eingereicht werden. Das neue Quartier soll nach aktueller Planung bis 2035 schrittweise fertiggestellt werden und Wohnraum für mehr als 5.000 Menschen schaffen.
München: Flughafen dokumentiert Terminalerweiterung mit digitalem Zwilling
Der Flughafen München hat den Bau des neuen Piers am Terminal 1 vollständig digital dokumentiert. Zum Einsatz kamen Technologien des Münchner Unternehmens NavVis, das auf digitale Zwillinge und mobiles Laserscanning spezialisiert ist. Die Erweiterung umfasst rund 100.000 Quadratmeter Fläche. Während der Bauphase wurden die Gebäude in mehreren Abschnitten digital erfasst. Die Scans erfolgten während des Rohbaus in den Jahren 2021 und 2022, zur Fortschrittskontrolle im Jahr 2025 sowie abschließend im Frühjahr 2026. Die erfassten Daten wurden in einem digitalen Gebäudemodell zusammengeführt. Dadurch lassen sich Baufortschritte nachvollziehen, Abweichungen zwischen Planung und Ausführung überprüfen sowie technische Installationen dokumentieren. Künftig sollen die Daten auch für den Betrieb, die Wartung und spätere Umbauten genutzt werden. Der Flughafen München setzt die Technologie bereits seit 2015 bei Bau- und Infrastrukturprojekten ein. Nach Angaben der Beteiligten entsteht durch die kontinuierliche Erfassung ein durchgängiger digitaler Datensatz, der den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes begleiten kann. Mit dem Einsatz digitaler Zwillinge folgt der Flughafen einem zunehmenden Trend in der Immobilien- und Infrastrukturwirtschaft, Bauprojekte nicht nur physisch, sondern auch digital abzubilden und langfristig zu verwalten.
Bonn: Neues Herzzentrum am Universitätsklinikum Bonn offiziell eröffnet
Mit der offiziellen Eröffnung des neuen Herzzentrums hat das Universitätsklinikum Bonn einen zentralen Baustein seines Masterplans „Zentralklinikum“ in Betrieb genommen. Der Neubau auf dem Venusberg-Campus vereint erstmals die Fachbereiche Kardiologie und Herzchirurgie in einem gemeinsamen Gebäude. Das Herzzentrum wurde nach Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros Telluride Architektur realisiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 190 Millionen Euro. Der Neubau verfügt über eine Grundfläche von 31.000 Quadratmetern und umfasst 13.590 Quadratmeter Nutzfläche. Auf fünf Ober- und zwei Untergeschossen entstanden mehr als 1.000 Räume sowie 180 Betten, darunter Intensiv- und Überwachungsplätze. Zur medizinischen Infrastruktur gehören fünf Operationssäle, darunter zwei Hybrid-Operationssäle, Ambulanzen, eine Notfallradiologie sowie Flächen für Forschung und Lehre. Ziel des Neubaus ist es, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge räumlich enger miteinander zu verknüpfen und die Zusammenarbeit der medizinischen Disziplinen zu erleichtern. Architektonisch setzt das Gebäude auf eine kompakte Organisation mit kurzen Wegen und einem zentralen Erschließungskonzept. Prägendes Element ist ein zweigeschossiges Foyer mit großflächiger Verglasung, das als zentraler Eingangsbereich des Herzzentrums fungiert. Ergänzt wird das Konzept durch den Erhalt des bestehenden Baumbestands auf dem Vorplatz sowie neu gestaltete Aufenthaltsflächen.
Wien: PORR will UBM mit 56,4 Millionen Euro Hybridkapital unterstützen
Die PORR AG plant, der UBM Development AG Hybridkapital in Höhe von 56,4 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der Aufsichtsrat des Baukonzerns hat der Zeichnung nach Unternehmensangaben bereits zugestimmt. Die Konditionen orientieren sich an den Bedingungen des Green Hybrid Bonds, den UBM im Jahr 2025 am Kapitalmarkt platziert hatte. Mit der Transaktion soll zugleich die bestehende Zusammenarbeit der beiden österreichischen Unternehmen vertieft werden. PORR und UBM arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Während PORR zahlreiche Projektentwicklungen von UBM realisiert, vertreibt UBM im Gegenzug Projekte der Wohnungsmarke PORR Living. Nach Angaben von PORR sehen beide Unternehmen insbesondere Potenzial im Bereich bezahlbarer Wohnungsbau. Unter der Marke PORR Living entwickelt der Konzern Wohnungsbauprojekte in Elementbauweise. Die Baukosten liegen nach Unternehmensangaben bei rund 2.000 Euro je Quadratmeter. Mit der Kapitalmaßnahme stärkt UBM ihre Finanzierung, während PORR ihre strategische Partnerschaft mit dem Projektentwickler ausbauen will. Weitere Angaben zu Laufzeit oder Verzinsung des Hybridkapitals wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Köln: Solargroßhändler DWH Solutions mietet 3.340 Quadratmeter in Rodenkirchen
Die DWH Solutions GmbH hat eine Gewerbeimmobilie in Köln-Rodenkirchen angemietet. Das Unternehmen, das als Solargroßhändler tätig ist, bezieht eine Einheit an der Emil-Hoffmann-Straße mit rund 3.000 Quadratmetern Hallen- und 340 Quadratmetern Bürofläche. Eigentümer der Immobilie ist die VE Immobilien Verwaltungs GmbH. Die Vermittlung des Mietvertrags erfolgte durch das Maklerunternehmen RUHR REAL. Der Einzug fand zum 1. Juni 2026 statt. Hintergrund der Anmietung ist das Wachstum des Unternehmens. Die bisherigen Flächen entsprachen nach Angaben der Beteiligten nicht mehr den Anforderungen des Geschäftsbetriebs. Ausschlaggebend für den neuen Standort waren insbesondere die verkehrsgünstige Lage mit guter Autobahnanbindung sowie der Zustand der Immobilie. Mit der Anmietung sichert sich DWH Solutions zusätzliche Lager- und Büroflächen in einem etablierten Gewerbestandort im Kölner Süden. Angaben zur Mietvertragslaufzeit oder zum Mietvolumen wurden nicht veröffentlicht.
Berlin: Aroundtown vermietet vier Hotels an PRISM
Aroundtown hat vier Hotelimmobilien in Deutschland an die Hospitality-Plattform PRISM vermietet. Die Häuser in Düsseldorf, Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main, Dortmund und Offenburg werden künftig unter den Marken Sunday Hotels und Belvilla betrieben. Zum Portfolio gehören das Sunday Hotel Düsseldorf City Nord mit 190 Zimmern, das Sunday Hotel Frankfurt Airport Neu-Isenburg mit 163 Zimmern, das Sunday Hotel Dortmund City mit 82 Zimmern sowie das Offenburg City Hotel by Belvilla mit 79 Zimmern. Insgesamt umfasst die Transaktion damit 514 Hotelzimmer. Die vier Hotels stammen aus dem Bestand von Aroundtown und werden von PRISM im Rahmen langfristiger Mietverträge betrieben. Bereits zuvor war PRISM Mieter weiterer Hotelimmobilien des Unternehmens, darunter mehrere Ferienhotels in Norddeutschland. Die Standorte richten sich sowohl an Geschäfts- als auch Freizeitreisende. Während die Häuser in Düsseldorf, Neu-Isenburg und Dortmund insbesondere von ihrer Nähe zu Flughäfen, Messe- und Kongressstandorten profitieren, positioniert sich das Hotel in Offenburg als Ausgangspunkt für Reisen in die Grenzregion zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. PRISM betreibt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 22.000 Hotels sowie rund 123.000 Ferienunterkünfte in über 35 Ländern. Das Unternehmen führt unter anderem die Marken Sunday Hotels, Belvilla, DanCenter und Danland.
Mülheim an der Ruhr: Eurofund investiert eine Million Euro in Rhein-Ruhr Zentrum
Die Eurofund Group modernisiert die Foodlounge im Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim an der Ruhr. Nach Angaben des Eigentümers und Betreibers fließen rund eine Million Euro in die Neugestaltung des rund 2.000 Quadratmeter großen Gastronomiebereichs. Die Arbeiten sollen bis September 2026 abgeschlossen werden. Vorgesehen ist ein neues Gestaltungskonzept mit unterschiedlichen Aufenthaltsbereichen und insgesamt 385 Sitzplätzen. Neben neuen Möbeln werden auch Bodenbeläge, Wandflächen und Sanitäranlagen erneuert. Zahlreiche Pflanzen sollen die Aufenthaltsqualität zusätzlich erhöhen. Parallel dazu wird das gastronomische Angebot erweitert. Für zwei derzeit leerstehende Restaurantflächen sind neue Mieter vorgesehen. Geplant sind nach Angaben von Eurofund ein Pizza- und Pasta-Konzept sowie ein Burgeranbieter. Auch zwei bislang ungenutzte Gastronomieflächen im Foodcourt sollen neu vermietet werden. Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise bei laufendem Betrieb. Besucher können die Foodlounge während der Modernisierung weiterhin nutzen. Lärmintensive Arbeiten sollen überwiegend außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfinden.
Nürnberg: Für 350.000 Euro gibt es beim Wohnungskauf wieder mehr Wohnfläche
Käufer von Bestandswohnungen erhalten in vielen deutschen Großstädten für ein Budget von 350.000 Euro wieder deutlich mehr Wohnfläche als noch auf dem Höhepunkt des Immobilienmarktes im Jahr 2022. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Immobilienportals immowelt hervor. Grundlage der Untersuchung ist ein Vergleich der leistbaren Wohnfläche im Juni 2022 und im Juni 2026 unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten. Hintergrund sind die seit dem Zinsanstieg gesunkenen Kaufpreise in vielen Städten. In den Metropolen fällt der Flächengewinn unterschiedlich aus. In München können Käufer für 350.000 Euro heute durchschnittlich 40 Quadratmeter erwerben und damit sechs Quadratmeter mehr als vor vier Jahren. In Frankfurt am Main stieg die leistbare Wohnfläche um fünf Quadratmeter auf 56 Quadratmeter, in Hamburg um drei Quadratmeter auf 52 Quadratmeter. In Berlin fällt der Zuwachs mit einem Quadratmeter auf nun 64 Quadratmeter vergleichsweise gering aus. Deutlich stärker sind die Veränderungen in einigen anderen Großstädten. In Stuttgart und Bremen erhalten Käufer heute jeweils 15 Quadratmeter mehr Wohnfläche für das gleiche Budget als 2022. Den größten rechnerischen Zuwachs verzeichnet Chemnitz. Dort entspricht ein Budget von 350.000 Euro aktuell durchschnittlich 218 Quadratmetern Wohnfläche und damit 24 Quadratmetern mehr als vor vier Jahren. Auch in Salzgitter stieg die theoretisch leistbare Wohnfläche um 20 Quadratmeter auf 195 Quadratmeter. Gegen den Trend entwickeln sich einige Städte im Ruhrgebiet. Dort liegen die Kaufpreise teilweise bereits wieder über dem Niveau von 2022. In Gelsenkirchen können Käufer für 350.000 Euro heute rechnerisch 22 Quadratmeter weniger erwerben als vor vier Jahren. Auch in Recklinghausen verringerte sich die leistbare Wohnfläche deutlich.
Kiel: Motel One übernimmt zwei Hotels und schließt 25-Jahres-Mietvertrag
Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei Hotels in Kiel übernommen, die bislang unter den Marken ibis Styles und Adagio Access betrieben wurden. Die Immobilien gehören dem Investor Art-Invest Real Estate, mit dem Motel One einen neuen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen hat. Die beiden benachbarten Häuser sollen künftig als gemeinsamer Standort geführt und schrittweise in das Portfolio der Hotelgruppe integriert werden. Geplant ist eine umfassende Modernisierung, um die Gebäude an die Design-, Qualitäts- und Servicestandards von Motel One anzupassen. Mit der Übernahme erweitert Motel One seine Präsenz in Norddeutschland und stärkt seine Position am Hotelmarkt in Schleswig-Holstein. Kiel gilt aufgrund seiner Bedeutung als Universitäts-, Wirtschafts- und Tourismusstandort als attraktiver Hotelmarkt. Die Hotels wurden bislang von der Revo Hospitality Group betrieben. Angaben zur künftigen Zimmerzahl oder zum Investitionsvolumen machten die Beteiligten nicht. Für Art-Invest Real Estate bleibt die Immobilie im Bestand. Mit dem langfristigen Mietvertrag ist die weitere Nutzung des Standorts als Hotel gesichert.
München: Staytoo eröffnet erstes Studentenwohnhaus in Bayern
Die Marke Staytoo erweitert ihr Portfolio um einen Standort in München. In der Ottobrunner Straße im Stadtteil Ramersdorf soll am 15. Oktober 2026 ein neues Studentenwohnhaus mit 197 Apartments und Wohngemeinschaftszimmern eröffnen. Das Gebäude wurde zuvor als Hotel genutzt und umfasst rund 5.000 Quadratmeter Wohnfläche. Staytoo Living übernimmt für den Eigentümer den Betrieb, die Vermietung sowie das technische und kaufmännische Property Management. Die Wohnanlage richtet sich an Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger. Angeboten werden möblierte Einheiten mit Wohn- und Arbeitsbereich, eigener Küchenzeile, Bad und Internetanschluss. Die monatlichen All-inclusive-Mieten beginnen bei 980 Euro. Ergänzt wird das Wohnangebot durch Gemeinschaftsflächen wie Lernbereiche, Fitnessräume, Aufenthalts- und Freizeitzonen sowie Fahrradstellplätze. Insgesamt stehen 62 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Mit dem Standort betritt Staytoo erstmals den Münchner Markt. Die Marke ist bislang in Berlin, Leipzig, Bonn, Kaiserslautern und Nürnberg vertreten. München zählt mit mehreren Hochschulen und Universitäten zu den größten Studienstandorten Deutschlands. Nach Angaben des Unternehmens reagiert das Projekt auf die hohe Nachfrage nach studentischem Wohnraum in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Wohnanlage liegt südöstlich der Innenstadt und ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Von dort aus sind die großen Münchner Hochschulen sowie das Stadtzentrum erreichbar.
Osnabrück: FOX Living plant rund 300 Studentenapartments im Lok-Viertel
FOX Living hat im Osnabrücker Stadtentwicklungsgebiet Lok-Viertel ein Grundstück für ein Studentenwohnprojekt erworben. Geplant sind rund 300 möblierte Apartments für Studierende, Auszubildende und Berufseinsteiger. Verkäuferin des Grundstücks ist die Lok-Viertel-OS GmbH. Das Projekt entsteht in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs auf dem ehemaligen Bahngelände des Lok-Viertels. Auf dem rund 22 Hektar großen Areal sollen bis 2034 insgesamt etwa 330.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche mit Wohn-, Büro-, Gewerbe- und Freizeitnutzungen entstehen. Das Grundstück von FOX Living befindet sich am denkmalgeschützten Ringlokschuppen, der bereits saniert wurde und heute als Innovations- und Veranstaltungsstandort genutzt wird. Geplant sind Apartments mit eigenem Bad und eigener Küche. Ergänzt werden sollen die Wohnflächen durch Gemeinschaftsbereiche und Dachterrassen. Nach Angaben des Unternehmens reagiert das Vorhaben auf den angespannten Markt für studentisches Wohnen in Osnabrück. In der Stadt studieren rund 27.000 Menschen an Universität und Hochschule. Dem stehen derzeit etwa 2.000 Wohnheimplätze gegenüber. Mit dem Ankauf baut FOX Living, eine Tochtergesellschaft von FOX Real Estate, ihre Aktivitäten im Bereich studentisches Wohnen weiter aus. Die rechtliche Beratung der Käuferseite übernahm die Kanzlei Walch Rittberg Nagel, die Verkäuferseite wurde von Pinsent Masons begleitet.
München: Unternehmen halten trotz Hybridarbeit an Büroflächen fest
Hybride Arbeitsmodelle haben sich dauerhaft etabliert, führen jedoch bislang nicht zu einem flächendeckenden Rückgang des Büroflächenbedarfs. Das geht aus einer internationalen Umfrage des Immobilieninvestors und Asset Managers Manova Partners unter 73 Büromietern hervor. Demnach setzen 70 Prozent der befragten Unternehmen weiterhin auf hybride Arbeitsmodelle, die Büroarbeit und Homeoffice kombinieren. Gleichzeitig geben 59 Prozent an, dass sich ihr Bedarf an Büroflächen nicht verändert hat. Während 14 Prozent künftig weniger Fläche benötigen, melden 15 Prozent sogar einen zusätzlichen Flächenbedarf. Auch bei den Homeoffice-Regelungen zeichnet sich keine grundlegende Trendwende ab. 76 Prozent der Unternehmen mit hybriden Arbeitsmodellen planen nach Angaben von Manova Partners keine Reduzierung der Homeoffice-Tage. Regional zeigen sich Unterschiede. Besonders stark verbreitet sind hybride Arbeitsmodelle in Lateinamerika, wo der Anteil entsprechender Unternehmen von 74 auf 93 Prozent gestiegen ist. In Westeuropa erhöhte sich der Wert von 74 auf 80 Prozent. In Mittel- und Osteuropa ging der Anteil dagegen von 74 auf 61 Prozent zurück. Beim Flächenbedarf meldeten 71 Prozent der Unternehmen in Lateinamerika unveränderte Anforderungen an ihre Büroflächen. Gleichzeitig gaben dort 21 Prozent einen zusätzlichen Flächenbedarf an. In Mittel- und Osteuropa sehen 61 Prozent keine Veränderungen. In Westeuropa erklärte dagegen rund die Hälfte der befragten Unternehmen, künftig weniger Bürofläche zu benötigen. Für die Untersuchung kontaktierte Manova Partners zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 insgesamt 1.015 Mieter aus dem eigenen Immobilienbestand. Ausgewertet wurden die Antworten von 73 Büromietern aus verschiedenen internationalen Märkten.
Neuss: Robert Ley integriert ehemaligen Cruse Fashion Club in Markenauftritt
Der Modehändler Robert Ley hat seinen Standort in Neuss nach umfassendem Umbau unter neuem Namen wiedereröffnet. Mit der Umstellung wird der bisherige Cruse Fashion Club vollständig in die Dachmarke Robert Ley integriert. Der Standort in der Breslauer Straße folgt damit dem Filialkonzept, das das Unternehmen seit 2022 schrittweise in seinem Filialnetz einführt. Auf rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche entstand ein modernisierter Store mit offenem Raumkonzept. Das Herren-Sortiment befindet sich im Erdgeschoss, die Damenabteilung im Obergeschoss. Im Zuge des Umbaus wurden unter anderem bisher verbaute Fensterflächen geöffnet, neue Sichtachsen geschaffen und die Umkleidebereiche vergrößert. Mit der Neueröffnung endet zugleich das bisherige Club-Modell des Standorts. Der Cruse Fashion Club war mehr als 20 Jahre als Mitgliederkonzept mit Zugangskarte und festen Rabatten betrieben worden. Künftig steht das Geschäft allen Kunden offen. Die Umstellung ist Teil der Strategie, verschiedene Markenauftritte unter der Marke Robert Ley zusammenzuführen. Zum neuen Konzept gehören außerdem eine Bar mit kostenfreien Getränken für Kunden, Lounge-Bereiche sowie digitale Werbe- und Informationsflächen. Darüber hinaus baut das Unternehmen sein Omnichannel-Angebot weiter aus und ergänzt das klassische Modesortiment zunehmend um Wohn- und Lifestyle-Produkte. Der Umbau erfolgte überwiegend im laufenden Betrieb und begann im November 2025. Lediglich in den letzten zwei Wochen vor der Wiedereröffnung blieb das Geschäft geschlossen. Mit dem Standort in Neuss verfügt Robert Ley inzwischen über fünf Filialen, die nach dem neuen Gestaltungskonzept modernisiert wurden. Weitere Umstellungen sind unter anderem in Köln geplant.
Frankfurt am Main: INDUSTRIA übernimmt Property Management im One Forty West
Die INDUSTRIA Immobilien GmbH übernimmt das kaufmännische und technische Property Management für 90 Mietwohnungen im Hochhaus One Forty West in Frankfurt am Main. Auftraggeber ist die Commerz Real, zu deren Fonds hausInvest die Wohnungen gehören. Die von INDUSTRIA künftig betreuten Wohnungen verfügen über eine Gesamtmietfläche von 8.541 Quadratmetern. Sie befinden sich im 140 Meter hohen One Forty West an der Senckenberganlage im Frankfurter Westend. Das Hochhaus wurde zwischen 2017 und 2021 auf dem Gelände des ehemaligen AfE-Turms errichtet. In den unteren 23 Geschossen befindet sich ein Hotel. In den darüberliegenden Etagen sind Miet- und Eigentumswohnungen untergebracht. Für INDUSTRIA handelt es sich um ein weiteres externes Mandat im Property-Management-Geschäft. Das Unternehmen, das zur Becken-Gruppe gehört, verwaltet neben eigenen Beständen und Fondsimmobilien seit 2023 auch verstärkt Immobilien für externe Auftraggeber. Mit dem One Forty West erweitert INDUSTRIA nach eigenen Angaben ihr Engagement im Premium-Wohnsegment. Zudem betreut das Unternehmen inzwischen neben Wohnimmobilien auch Gewerbeobjekte und Immobilien mit besonderen Managementanforderungen.
Berlin: Primus und HighBrook planen Mietwohnungsprojekt in Treptow
Die Primus Immobilien AG und der Immobilieninvestor HighBrook haben ein Gemeinschaftsunternehmen zur Entwicklung eines Mietwohnungsprojekts in Berlin-Treptow gegründet. Das Grundstück wird von HighBrook in die gemeinsame Projektgesellschaft eingebracht. Geplant ist ein Wohnungsbauvorhaben mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von knapp 15.000 Quadratmetern. Das Gebäude soll nach dem Effizienzhausstandard 40 errichtet werden. Darüber hinaus wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt. Mit dem Projekt baut Primus Immobilien seine Aktivitäten im Berliner Mietwohnungsmarkt weiter aus. Nach Unternehmensangaben umfasst die eigene Entwicklungspipeline inzwischen rund 2.800 Wohnungen. Das geplante Vorhaben in Treptow entsteht auf einem Areal, das ursprünglich für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen war. HighBrook bleibt Eigentümer des benachbarten Bürokomplexes Treptown. Das Unternehmen ist seit 2010 als Immobilieninvestor in Europa und den Vereinigten Staaten tätig und verfügt über Standorte in London, Luxemburg, New York und West Palm Beach.
Berlin: GPB College mietet 4.800 Quadratmeter in Prenzlauer Berg
Für die Immobilie in der Hermann-Blankenstein-Straße im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist eine weitgehende Vollvermietung erreicht worden. Nach Angaben von Engel & Völkers Commercial Berlin hat die GPB College gGmbH einen langfristigen Mietvertrag über rund 4.800 Quadratmeter abgeschlossen. Damit liegt der Vermietungsstand des Gebäudes bei rund 90 Prozent. Der Mietvertrag wurde für eine Laufzeit von 15 Jahren geschlossen. Mit dem Einzug der staatlich anerkannten Ersatzschule wird das Bildungs- und Schulungsprofil des Standorts weiter ausgebaut. Eigentümer der 2019 fertiggestellten Immobilie ist das Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg. Das Gebäude wurde ursprünglich für die berufliche Rehabilitation genutzt. Nach einer strategischen Neuausrichtung wurden die Flächen neu am Markt angeboten. Die Vermittlung erfolgte durch Engel & Völkers Commercial Berlin im Rahmen eines Alleinvermietungsmandats. Mit dem Abschluss zählt die Immobilie zu den weitgehend vollvermieteten Bildungs- und Schulungsstandorten im Berliner Nordosten. Die langfristige Anmietung gilt zugleich als Signal für die weiterhin bestehende Nachfrage nach modernen Bildungsflächen in der Hauptstadt.
Berlin: Forschungszentrum für Modellierung und Simulation an TU Berlin fertiggestellt
Die Technische Universität Berlin hat ihr neues Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation fertiggestellt. Das Forschungsgebäude entstand auf dem neuen Campus Ost der Hochschule und wurde nun offiziell übergeben. Der sechsgeschossige Neubau bietet auf rund 5.700 Quadratmetern Nutzfläche moderne Forschungs- und Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler aus Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Zur Ausstattung gehören unter anderem 3D-Labore, ein Rechenzentrum, Seminar- und Konferenzräume sowie Arbeits- und Kommunikationsbereiche für interdisziplinäre Projekte. Künftig sollen dort Forschungsarbeiten in verschiedenen Hochtechnologiebereichen gebündelt werden. Dazu zählen unter anderem Strömungstechnik, Turbinenentwicklung, Infrastrukturnetze, Data Science, Geometrie, Visualisierung sowie die Steuerung komplexer Systeme. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro. Das Vorhaben wurde als Forschungsbau mit Mitteln des Bundes und des Landes Berlin finanziert. Die Technische Universität Berlin beteiligte sich mit rund 40,4 Millionen Euro an der Finanzierung. Geplant und umgesetzt wurde das Gebäude nach Entwürfen des Dresdner Architekturbüros Code Unique Architekten. Der Neubau wurde nach den Vorgaben des nachhaltigen Bauens errichtet. Angestrebt wird eine Silber-Zertifizierung. Das Forschungszentrum ist das erste von insgesamt drei Neubauten auf dem Campus Ost. Das benachbarte Mathematikgebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden. Darüber hinaus ist ein weiteres Forschungsgebäude für Photonik geplant. Die Campuserweiterung ist Teil eines größeren Stadtentwicklungsprojekts im Bereich zwischen Hertzallee, Fasanenstraße und Müller-Breslau-Straße. Dort sollen neben Hochschul- und Büroflächen künftig auch Wohnungen, Studentenapartments und eine Kindertagesstätte entstehen.
Unterföhring: PlanetHome steigert Umsatz um 15 Prozent
Der Immobiliendienstleister PlanetHome hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Umsatz um 15 Prozent auf rund 132 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte der Konzern einen Umsatz von rund 115 Millionen Euro erzielt. Besonders stark entwickelte sich die Finanzierungsvermittlung. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich erhöhte sich um 26 Prozent auf rund 17 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg das vermittelte Finanzierungsvolumen von rund 700 Millionen auf etwa 900 Millionen Euro. Auch die Immobilienvermittlung legte zu. PlanetHome vermittelte im vergangenen Jahr rund 5.200 Immobilien, davon etwa 4.900 in Deutschland und 260 in Österreich. Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Transaktionsvolumen im Immobiliengeschäft wuchs um 13 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro. Parallel dazu baute das Unternehmen sein Vertriebsteam weiter aus. Die Zahl der festangestellten Makler erhöhte sich um 15 Prozent auf rund 500 Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens wurden zudem Prozesse und digitale Systeme weiterentwickelt. PlanetHome ist in Deutschland und Österreich tätig und verbindet Immobilienvermittlung und Finanzierungsvermittlung in einem Geschäftsmodell. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Standorte sowie ein Netzwerk von Banken und Versicherungen.
Duisburg: Fast 1.700 Wohnungen werden an Fernwärmenetz angeschlossen
Im Duisburger Dichterviertel werden 1.673 Wohnungen des Wohnungsunternehmens VIVAWEST schrittweise an das Fernwärmenetz angeschlossen. Das Projekt wird gemeinsam von den Stadtwerken Duisburg, der Fernwärme Duisburg und VIVAWEST umgesetzt und soll bis 2029 abgeschlossen werden. Für die Umstellung werden rund 4,2 Kilometer Fernwärmeleitungen verlegt und 165 Hausanschlüsse errichtet. Die ersten 200 Wohnungen in 45 Gebäuden sollen ab Mitte dieses Jahres mit Fernwärme versorgt werden. Weitere 315 Wohnungen in 66 Gebäuden folgen noch 2026 in zwei Bauabschnitten. Insgesamt umfasst das Vorhaben 374 Gebäude im Stadtteil Obermarxloh. Nach Fertigstellung wird die Anschlussleistung des Quartiers rund neun Megawatt betragen. Das Dichterviertel gehört nach der kürzlich beschlossenen kommunalen Wärmeplanung der Stadt Duisburg zu den Gebieten, in denen das Fernwärmenetz gezielt verdichtet werden soll. Nach Angaben der Projektpartner profitieren künftig rund 5.000 Bewohner von der neuen Wärmeversorgung. VIVAWEST verwaltet in Duisburg mehr als 9.200 Wohnungen, von denen bereits heute etwa die Hälfte mit Fernwärme versorgt wird. Mit dem Ausbau schaffen die Beteiligten zugleich die Voraussetzungen, künftig weitere regenerative Wärmequellen in das Netz einzubinden und die Kohlendioxid-Emissionen im Gebäudesektor zu reduzieren.
Nürnberg: Für 1.000 Euro Monatsmiete gibt es in Großstädten immer weniger Wohnfläche
Wohnungssuchende erhalten in deutschen Großstädten für eine monatliche Kaltmiete von 1.000 Euro deutlich weniger Wohnfläche als noch vor vier Jahren. Das geht aus einer Auswertung des Immobilienportals immowelt hervor, die die Angebotsmieten von Bestandswohnungen in den 80 größten Städten Deutschlands vergleicht. Besonders stark fiel der Rückgang in Berlin aus. Dort konnten Mieter im März 2022 für 1.000 Euro monatlich noch durchschnittlich 86 Quadratmeter anmieten. Im März 2026 waren es nur noch 70 Quadratmeter. Damit ging die leistbare Wohnfläche um 16 Quadratmeter beziehungsweise knapp 19 Prozent zurück. Auch in anderen Metropolen verringerte sich die Wohnfläche deutlich. In Hamburg sank sie von 87 auf 75 Quadratmeter, in Frankfurt am Main von 69 auf 61 Quadratmeter. In Köln erhalten Wohnungssuchende heute für dasselbe Budget durchschnittlich 74 statt 83 Quadratmeter. Besonders angespannt bleibt die Situation in München. Dort reicht ein Mietbudget von 1.000 Euro inzwischen nur noch für durchschnittlich 48 Quadratmeter Wohnfläche. Vor vier Jahren waren es noch 55 Quadratmeter. Die größten absoluten Flächenverluste verzeichneten mehrere Städte im Ruhrgebiet. In Gelsenkirchen verringerte sich die für 1.000 Euro verfügbare Wohnfläche um 29 Quadratmeter. In Hagen beträgt der Rückgang 27 Quadratmeter. Auch in Recklinghausen, Duisburg und Bremerhaven ging die leistbare Wohnfläche um mehr als 23 Quadratmeter zurück. Die Analyse verdeutlicht, dass steigende Angebotsmieten nicht nur die Wohnkosten erhöhen, sondern auch die tatsächlich verfügbare Wohnfläche für Mieter spürbar reduzieren. Besonders in den Metropolen wird es dadurch zunehmend schwieriger, mit einem festen Mietbudget ausreichend großen Wohnraum zu finden.
Düsseldorf: AEW sieht Logistikimmobilien trotz Nahostkonflikt auf Erholungskurs
Die Nachfrage nach Logistikflächen in Europa bleibt nach Einschätzung des Investmentmanagers AEW robust. Zwar belaste der anhaltende Konflikt im Nahen Osten die Lieferketten und erhöhe Kosten, langfristig werde die Erholung des europäischen Logistikmarktes dadurch jedoch nicht grundsätzlich gefährdet. Als wichtige Nachfragetreiber nennt AEW neben dem E-Commerce insbesondere Logistikdienstleister und das verarbeitende Gewerbe. Rund 44 Prozent der Flächenumsätze entfallen inzwischen auf sogenannte Third-Party-Logistics-Anbieter. Zusätzliche Nachfrage könnte entstehen, wenn Unternehmen ihre Lagerstrategien von „Just-in-Time“ auf „Just-in-Case“ umstellen und größere Bestände vorhalten. Auch neue EU-Steuerregelungen für Direktlieferungen aus Drittstaaten verändern die Marktstrukturen. Vor allem chinesische Onlinehändler setzen zunehmend auf lokale Fulfillment-Zentren innerhalb der Europäischen Union und benötigen dafür zusätzliche Logistikflächen. Nach dem starken Nachfrageboom während der Corona-Pandemie war die Leerstandsquote durch umfangreiche Neubauaktivitäten von 2,4 Prozent auf zuletzt 5,4 Prozent gestiegen. Bis 2030 erwartet AEW wieder eine Verringerung auf 4,3 Prozent. Gleichzeitig prognostiziert das Unternehmen für die Jahre 2026 bis 2030 ein durchschnittliches Spitzenmietwachstum von 2,3 Prozent pro Jahr. Für Investoren bleiben Logistikimmobilien nach Einschätzung von AEW attraktiv. Das Unternehmen erwartet für den Zeitraum 2026 bis 2030 durchschnittliche ungehebelte Gesamtrenditen von 8,5 Prozent pro Jahr. Die höchsten Renditen werden in Großbritannien mit 9,9 Prozent sowie in den Märkten Mittel- und Osteuropas mit 9,1 Prozent prognostiziert. Innerhalb der analysierten Märkte reicht die prognostizierte Renditespanne von 4,4 Prozent in Berlin bis 11,2 Prozent in Marseille. Entscheidend für den Anlageerfolg bleiben laut AEW die Auswahl des jeweiligen Marktes, ausreichende Investitionsmöglichkeiten und eine hohe Liquidität.
Berlin: ORIZN startet Plattform für Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur
Das Berliner Unternehmen ORIZN Investment hat seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die neue Plattform konzentriert sich auf Investitionen, Entwicklung, Management und Betrieb von Sozial- und Gesundheitsinfrastruktur und verfolgt dabei einen integrierten Ansatz, der Immobilien und deren spätere Nutzung gemeinsam betrachtet. Nach Angaben des Unternehmens sollen Strategie, Kapital, Immobilien und Betreiber entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammengeführt werden. Das Leistungsspektrum reicht von der Identifikation von Investitionsmöglichkeiten über die Entwicklung von Gesundheits- und Sozialimmobilien bis hin zum langfristigen Management entsprechender Infrastrukturplattformen. Im Fokus stehen unter anderem Seniorenwohnen, Pflege- und Betreuungsimmobilien, Rehabilitations- und Therapiezentren sowie ambulante und stationäre medizinische Versorgungsimmobilien. Darüber hinaus will ORIZN auch angrenzende Bereiche wie diagnostische Labore und digitale Gesundheitsnetzwerke berücksichtigen. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf digitale Systeme, Datenanalysen und Künstliche Intelligenz, um Investment, Betrieb und Infrastruktur stärker miteinander zu verknüpfen. Ziel sei es, langfristig tragfähige Infrastrukturmodelle zu entwickeln und nicht ausschließlich einzelne Immobilienprojekte umzusetzen. Gründer und Geschäftsführer ist Berthold Becker. Er war zuvor rund acht Jahre Geschäftsführer der TSC Real Estate und verantwortete dort den Aufbau eines Unternehmens im Bereich Senioren- und Gesundheitsimmobilien. Erste Mandate wurden laut ORIZN bereits gesichert, weitere Transaktionen befinden sich in Vorbereitung.
Frankfurt am Main: Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, Kapazitäten bleiben knapp
Der europäische Rechenzentrumsmarkt wächst weiter, allerdings langsamer als in den vergangenen Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Cushman & Wakefield. Demnach entwickelt sich der Markt von einer Phase des beschleunigten Wachstums hin zu einem stärker gesteuerten Ausbau neuer Kapazitäten. Besonders angespannt bleibt die Situation in Frankfurt am Main. Der Standort zählt gemeinsam mit London, Dublin und Amsterdam zu den wichtigsten Rechenzentrumsmärkten Europas. Gleichzeitig weist Frankfurt weltweit eine der niedrigsten kurzfristig verfügbaren Kapazitäten auf. Auch bei geplanten Projekten ist die Vorvermietungsquote besonders hoch. Nach Angaben von Cushman & Wakefield verfügt die Region Europa, Naher Osten und Afrika derzeit über 11,4 Gigawatt operative Rechenzentrumskapazität. Weitere 2,7 Gigawatt befinden sich im Bau, 12,1 Gigawatt sind geplant. Damit fällt das Wachstum deutlich geringer aus als in Nord- und Südamerika, wo 43,4 Gigawatt in Betrieb sind und zusätzliche 216,6 Gigawatt gebaut oder geplant werden. Als zentrale Herausforderungen nennt die Studie die Verfügbarkeit von Strom, lange Netzanschlusszeiten, Genehmigungsverfahren und regulatorische Anforderungen. Für neue Großverbraucher beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Netzanschluss in Europa, Nahost und Afrika demnach 5,2 Jahre. Während etablierte Märkte wie Frankfurt am Main weiterhin von hoher Nachfrage profitieren, gewinnen alternative Standorte zunehmend an Bedeutung. Genannt werden unter anderem Helsinki, Oslo, Mailand, Madrid, Stockholm und Saragossa, die bei Flächenverfügbarkeit, Energieversorgung oder Genehmigungsprozessen günstigere Voraussetzungen bieten. Trotz der Engpässe bleibt Frankfurt am Main nach Einschätzung von Cushman & Wakefield einer der strategisch wichtigsten Rechenzentrumsstandorte Europas. Künftiges Wachstum werde jedoch zunehmend davon abhängen, ob ausreichend Stromkapazitäten, geeignete Flächen und Genehmigungen verfügbar sind.
Berlin: Insolvenzen in der Immobilienwirtschaft steigen um 13,5 Prozent
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in der Immobilienwirtschaft ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 13,5 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Transformationsberatung Falkensteg. Während die Gesamtzahl der Verfahren zunahm, ging die Zahl der Insolvenzen bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro von 13 auf neun Fälle zurück. Nach Einschätzung von Falkensteg ist die Marktbereinigung im Rohbausektor inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Zahl der Insolvenzen in der Kategorie „Bau von Gebäuden“ stieg lediglich von 239 auf 243 Fälle und damit um 1,6 Prozent. Deutlich stärker fiel der Anstieg im Bereich „Gebäude“ aus, zu dem unter anderem Ausbau- und Dienstleistungsunternehmen zählen. Hier erhöhte sich die Zahl der Verfahren von 249 auf 311 Fälle, ein Plus von 24,9 Prozent. Als Ursache nennt Falkensteg vor allem die Folgen früherer Insolvenzen von Bauträgern und Projektentwicklern. Viele Ausbauunternehmen seien auf offenen Forderungen sitzen geblieben und verfügten dadurch nicht mehr über ausreichend Liquidität, um neue Aufträge vorzufinanzieren. Belastend wirken nach Einschätzung der Beratung zudem auslaufende Immobilienfinanzierungen aus der Niedrigzinsphase. Sinkende Immobilienwerte erschwerten vielfach die Anschlussfinanzierung. Besonders betroffen seien Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Für zusätzlichen Druck sorgen nach Angaben von Falkensteg gestiegene Materialkosten infolge des seit März 2026 eskalierten Krieges zwischen Israel und Iran. Betroffen seien unter anderem Kunststoffe, Kabelummantelungen, Dämmstoffe sowie weitere erdölbasierte Baustoffe. Für die zweite Jahreshälfte erwartet Falkensteg eine weitere Zunahme der Insolvenzen. Im Bereich „Bau von Gebäuden“ wird ein Anstieg von rund fünf Prozent prognostiziert. Bei Ausbau- und Gebäudedienstleistungsunternehmen rechnet die Beratung mit einem Plus von etwa 15 Prozent. Ursache seien weiterhin hohe Finanzierungskosten, Materialpreissteigerungen und die verzögerten Folgen früherer Insolvenzen entlang der Wertschöpfungskette.
Alfter: Metroloq plant Unternehmerpark im Gewerbegebiet Alfter Nord
Im Gewerbegebiet Alfter Nord zwischen Bonn und Köln plant Metroloq einen weiteren Unternehmerpark. Auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück sollen 18 Gewerbeeinheiten entstehen. Der Baustart ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Das Projekt entsteht in einem der größten neuen Gewerbegebiete der Region. Das Gewerbegebiet Alfter Nord umfasst rund 300.000 Quadratmeter Baufläche. Nach Angaben der Wirtschaftsförderung Alfter sind bereits rund 90.000 Quadratmeter an Unternehmen vermarktet worden. Die geplanten Einheiten sollen zwischen 200 und 500 Quadratmeter groß sein und sich insbesondere an kleinere und mittelständische Unternehmen richten. Vorgesehen sind unter anderem Hallenflächen für Handwerks-, Lager- und Gewerbebetriebe. Mit dem Projekt baut Metroloq seine Aktivitäten im Raum Köln/Bonn weiter aus. Alfter wird nach Pulheim-Brauweiler, Erftstadt, Bornheim, Bergheim und Wesseling der sechste Standort des Unternehmens in der Region. Das Gewerbegebiet Alfter Nord wird von der Wirtschaftsförderung Alfter entwickelt und vermarktet. Die Erschließungsarbeiten sind bereits abgeschlossen.
Hamburg: HIH Invest und Urban Partners sichern sich Logistikprojekt in Billbrook
Die HIH Invest Real Estate hat gemeinsam mit der Investmentgesellschaft Urban Partners eine Logistikprojektentwicklung im Hamburger Stadtteil Billbrook erworben. Das Vorhaben entsteht auf einem rund 24.000 Quadratmeter großen Grundstück und soll bis zum vierten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Geplant ist eine Mietfläche von insgesamt rund 17.300 Quadratmetern. Davon entfallen etwa 15.500 Quadratmeter auf Logistikflächen und rund 1.320 Quadratmeter auf Büroflächen. Die Immobilie kann in bis zu zwei Nutzungseinheiten aufgeteilt werden. Realisiert wird das Projekt im sogenannten Vorfinanzierungsmodell. Projektentwickler ist die Peper & Söhne GmbH, als Generalunternehmer fungiert die GOLDBECK Nord GmbH. Die Logistikimmobilie soll eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten. Geplant sind unter anderem eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe für einen fossilfreien Betrieb. Der Standort Billbrook zählt zu den bedeutendsten Gewerbe- und Logistikstandorten Deutschlands. Die Anbindung an die Autobahnen A1, A7 und A24 sowie die Nähe zum Hamburger Hafen, zum Schienennetz und zum Flughafen machen den Standort insbesondere für Logistik-, Produktions- und E-Commerce-Unternehmen attraktiv. Für die HIH Invest und Urban Partners handelt es sich bereits um die vierte gemeinsame Transaktion innerhalb eines Jahres. Das Gemeinschaftsunternehmen konzentriert sich auf die Finanzierung und Entwicklung nachhaltiger Logistikimmobilien in Deutschland. Die rechtliche Prüfung der Transaktion übernahm Ashurst. Technisch wurde das Projekt von Drees & Sommer begleitet. Das Immobilienunternehmen Robert C. Spies vermittelte die Transaktion und übernimmt die Vermarktung der Flächen.
Berlin: HOWOGE übernimmt 148 Wohnungen in Friedrichsfelde von Ten Brinke
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft hat 148 neu errichtete Mietwohnungen in der Huronseestraße im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde übernommen. Die Wohngebäude wurden vom Projektentwicklungs- und Bauunternehmen Ten Brinke auf einem ehemaligen Garagenstandort errichtet. Nach rund 21 Monaten Bauzeit ist die Vermietung der Wohnungen bereits angelaufen. Die beiden sechsgeschossigen Gebäude umfassen Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 und 124 Quadratmetern. Alle Wohnungen verfügen über Balkone, Terrassen oder Dachterrassen. Ein Großteil der Wohnungen ist barrierefrei erreichbar, vier Wohnungen wurden rollstuhlgerecht ausgeführt. Die HOWOGE vermietet die Wohnungen entsprechend der Kooperationsvereinbarung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Land Berlin. 74 der insgesamt 148 Wohnungen sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Dabei kommen verschiedene Einkommensstufen zum Tragen, sodass auch Haushalte mit mittleren Einkommen Zugang zu gefördertem Wohnraum erhalten. Auf dem Grundstück entstanden zudem Grün- und Aufenthaltsflächen, 380 Fahrradstellplätze sowie 610 Quadratmeter Spielflächen für Kinder. Die Gebäude werden fossilfrei betrieben. Die Energieversorgung erfolgt über Luft-Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen. Der Neubau entspricht dem Effizienzhausstandard 55 für erneuerbare Energien.
Berlin: Kabinett beschließt Reform des Baugesetzbuchs
Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts beschlossen. Mit dem sogenannten Baugesetzbuch-Upgrade sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt, der Wohnungsbau gestärkt und Kommunen zusätzliche Handlungsmöglichkeiten erhalten. Der Gesetzentwurf befindet sich nun im parlamentarischen Verfahren. Kernbestandteil der Reform ist die stärkere Priorisierung des Wohnungsbaus. In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt soll Wohnungsbau bei Bebauungsplänen künftig als überragendes öffentliches Interesse gelten. Zudem erhält die Raumordnung erstmals Instrumente, um Wohnraummangel über kommunale Grenzen hinweg stärker zu berücksichtigen. Planungsverfahren sollen künftig stärker digitalisiert werden. Kommunen werden verpflichtet, digitale Standards für Bauleitplanungen einzusetzen. Auch die Beteiligung der Öffentlichkeit soll künftig digital erfolgen. Ergänzend sind verkürzte Fristen sowie eine digitale Verfahrensübersicht vorgesehen, über die Bürger den Stand von Planungsverfahren verfolgen können. Vereinfachungen sind zudem bei Umweltprüfungen geplant. Vertiefte Untersuchungen sollen künftig nur noch dort erfolgen, wo sie tatsächlich erforderlich sind. In bestimmten Fällen können Prüfungen zudem in spätere Genehmigungsverfahren verlagert werden. Ziel ist eine schnellere Planung bei gleichbleibenden Umweltstandards. Weitere Regelungen betreffen die Anpassung von Städten an die Folgen des Klimawandels. Kommunen sollen mehr Möglichkeiten erhalten, Begrünungsmaßnahmen umzusetzen und Flächen für den Umgang mit Starkregen vorzuhalten. Zudem sieht der Gesetzentwurf erweiterte Eingriffsmöglichkeiten gegen sogenannte Schrottimmobilien vor. Geplant sind unter anderem erleichterte Vorkaufsrechte, vereinfachte Instandsetzungsgebote sowie als letztes Mittel die Möglichkeit einer Enteignung bei erheblichem Missbrauch. Auch Anforderungen an Landesverteidigung, Bevölkerungsschutz sowie die Standortsuche für Feuerwehren und Rettungsdienste werden künftig stärker im Planungsrecht berücksichtigt. Kommunen sollen dadurch mehr Flexibilität bei der Entwicklung entsprechender Infrastruktur erhalten.
Berlin: Covivio entwickelt 130 Meter hohen Mischnutzungsturm am Alexanderplatz
Das Immobilienunternehmen Covivio entwickelt mit dem Projekt „030BLN“ ein neues Hochhaus am Berliner Alexanderplatz. Der 130 Meter hohe Turm soll bis zur zweiten Jahreshälfte 2027 fertiggestellt werden und rund 60.000 Quadratmeter Mietfläche für Büro, Einzelhandel, Gastronomie und Wohnen auf Zeit bieten. Das Projekt umfasst ein Sockelgebäude sowie einen 33-geschossigen Turm. Geplant sind rund 29.900 Quadratmeter Büro- und Gemeinschaftsflächen auf 23 Etagen, etwa 13.800 Quadratmeter Einzelhandel sowie mehr als 300 Einheiten für Wohnen auf Zeit. Die Handelsflächen im Sockelgebäude sind nach Unternehmensangaben bereits weitgehend vermietet. Die Architektur stammt von den Büros Sauerbruch Hutton, Studio Aisslinger und AGL Architekten. Der Name „030BLN“ verbindet die Berliner Telefonvorwahl mit der internationalen Kurzform der Stadt. Zum Konzept gehören zudem Gemeinschaftsflächen, gastronomische Angebote sowie eine rund 2.500 Quadratmeter große Dachterrasse mit Veranstaltungs-, Sport- und Aufenthaltsbereichen. Zwischen dem Hochhaus und dem benachbarten Hotel soll bis 2029 eine begrünte Passage entstehen, die den Alexanderplatz direkt mit der Alexanderstraße verbindet. Beim Energiekonzept setzt Covivio auf Fernwärme, Geothermie, Wärmerückgewinnung sowie Photovoltaikanlagen auf dem Dach und in der Fassade. Für das Gebäude wird eine Zertifizierung nach dem Nachhaltigkeitsstandard LEED Gold angestrebt. Zudem sind 500 bis 700 Fahrradstellplätze vorgesehen. Der Alexanderplatz zählt mit rund 400.000 Besuchern täglich zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten der Hauptstadt. Covivio ist bereits Eigentümerin des benachbarten Hotels Park Inn und wird den Betrieb des neuen Hochhauses künftig selbst übernehmen.
Hannover: Aroundtown vermietet 1.600 Quadratmeter Bürofläche an Bildungsdienstleister
Aroundtown hat im Bürogebäude an der Langen Laube 31 in Hannover einen langfristigen Mietvertrag über knapp 1.600 Quadratmeter Bürofläche abgeschlossen. Neuer Mieter ist ein Bildungsdienstleister aus Niedersachsen. Die Anmietung umfasst Flächen im siebten und neunten Obergeschoss des Gebäudes. Der neue Nutzer will die Räume künftig für persönliche Beratungsleistungen sowie Einzelcoachings im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsangeboten einsetzen. Vermittelt wurde der Mietvertrag vom Immobilienberatungsunternehmen Jones Lang LaSalle. Die Immobilie befindet sich in zentraler Innenstadtlage im Stadtteil Mitte. Die Stadtbahnhaltestellen Steintor und Königsworther Platz sowie der Hauptbahnhof sind von dort aus in wenigen Minuten erreichbar. In direkter Nachbarschaft befinden sich Büro-, Dienstleistungs-, Einzelhandels- und Gastronomienutzungen sowie die Leibniz Universität Hannover. Das Gebäude verfügt über eine Zertifizierung nach dem Nachhaltigkeitsstandard Building Research Establishment Environmental Assessment Method. Für das Jahr 2026 ist zudem die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch einen Concierge-Service.
Düsseldorf: Hitzler Ingenieure mietet weitere Flächen im Büroprojekt CURVE
Der Projektentwickler Becken hat im Düsseldorfer Büroprojekt CURVE einen weiteren Mieter gewonnen. Hitzler Ingenieure mietet 915 Quadratmeter Bürofläche im fünften Obergeschoss des Gebäudes an der Helmholtzstraße nahe des Hauptbahnhofs. Der Mietvertrag wurde über zehn Jahre geschlossen und beginnt im ersten Quartal 2027. Mit dem Vertragsabschluss steigt der Vermietungsstand des sechsgeschossigen Büroneubaus auf mehr als 90 Prozent. Das Immobilienberatungsunternehmen Corealis vermittelte den Mietvertrag. Hitzler Ingenieure ist ein Ingenieurbüro mit Schwerpunkt auf Projektmanagement und Projektsteuerung im Bauwesen. Das Unternehmen wird die neuen Flächen langfristig nutzen. Das Bürogebäude verfügt über eine Zertifizierung in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen sowie den Standard Effizienzhaus 40. Zudem wurde die digitale Infrastruktur des Gebäudes mit einer Gold-Zertifizierung von WiredScore ausgezeichnet. Zur Ausstattung gehören mehr als 200 Stellplätze in der Tiefgarage sowie Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Becken entwickelt das Projekt in unmittelbarer Nähe zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Für die Planung zeichnet das Architekturbüro JSWD Architekten verantwortlich.
Frankfurt am Main: Hauck Aufhäuser Lampe sammelt 55 Millionen Euro für Infrastrukturfonds ein
Das Immobilien-Investmentmanagement der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank hat seit Jahresbeginn rund 55 Millionen Euro Eigenkapital für zwei Immobilien-Spezialfonds eingeworben. Die Mittel stammen von einer Versicherung und einer Sparkasse und fließen in die Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ sowie „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“. Für den Fonds „HAL Soziale Infrastruktur Deutschland 2“ wurden rund 25 Millionen Euro neues Kapital eingesammelt. Bereits zuvor waren mehr als 30 Millionen Euro Startkapital in den Ankauf von Ärzte- und Gesundheitszentren in Mannheim, Neunkirchen und Landshut investiert worden. Das Zielvolumen des Fonds liegt zwischen 200 und 250 Millionen Euro. Auch der Fonds „HAL Digitale Infrastruktur Deutschland 1“ erhielt weitere Mittel. Eine Versicherung stellte dafür 30 Millionen Euro bereit. Das Eigenkapital des Fonds beläuft sich damit auf mehr als 100 Millionen Euro. Der Fonds investiert in neue oder neuwertige Rechenzentren, die ihre Kapazitäten an verschiedene Nutzer vermieten. Das angestrebte Fondsvolumen liegt bei 500 Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen nun für den weiteren Ausbau der Portfolios eingesetzt werden. Im Bereich der digitalen Infrastruktur setzt Hauck Aufhäuser Lampe auf die steigende Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten, die durch wachsende Datenmengen und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz vorangetrieben wird. Nach Angaben des Unternehmens zeigt die Kapitalaufnahme das anhaltende Interesse institutioneller Investoren an spezialisierten Immobiliennutzungen in den Bereichen Gesundheitsversorgung und digitale Infrastruktur. Hauck Aufhäuser Lampe plant, die verwalteten Vermögenswerte in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
Frankfurt am Main: Internationale Käufer kehren auf deutschen Immobilienmarkt zurück
Internationale Investoren richten ihren Blick wieder verstärkt auf den deutschen Immobilienmarkt. Nach Angaben von Sotheby’s International Realty nimmt insbesondere das Interesse an Standorten wie Frankfurt am Main zu, die als wirtschaftlich starke und vergleichsweise stabile Märkte gelten. Entgegen früherer Erwartungen führt die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten bislang nicht zu einer größeren Rückkehr deutscher Expats aus Dubai nach Deutschland. Stattdessen registriert das Maklerhaus eine steigende Nachfrage aus dem Ausland nach Immobilieninvestitionen in Deutschland. Vor dem russischen Angriff auf die Ukraine lag der Anteil internationaler Käufer in einzelnen Premiumsegmenten bei rund 30 Prozent. Nach Kriegsbeginn war dieser zeitweise auf etwa zehn Prozent zurückgegangen. Viele ausländische Investoren betrachteten Deutschland damals als geografisch zu nah am Kriegsgeschehen. Diese Einschätzung habe sich inzwischen verändert. Deutschland werde wieder stärker als rechtssicherer und wirtschaftlich stabiler Markt wahrgenommen. Internationale Anleger bewerteten geopolitische Risiken zunehmend als globales Phänomen und richteten ihren Fokus erneut auf die Stärken etablierter Wirtschaftsstandorte. Auffällig ist laut Sotheby’s International Realty insbesondere das gestiegene Interesse chinesischer Investoren. Während früher häufig kleinere Wohnungen als Kapitalanlage erworben wurden, treten inzwischen vermehrt Führungskräfte und Unternehmer auf, die Immobilienkäufe mit Unternehmensbeteiligungen oder Firmenübernahmen verbinden. Immobilieninvestitionen seien dabei Teil eines umfassenderen wirtschaftlichen Engagements. Besonders profitieren könnten internationale Finanzzentren. Frankfurt gilt aufgrund seiner Rolle als Bankenstandort, seiner globalen Vernetzung und seiner wirtschaftlichen Bedeutung als attraktives Ziel für ausländisches Kapital. Investoren suchen dort vor allem langfristige Stabilität und Planungssicherheit.
Berlin: Pelletbranche kritisiert neue Vorgaben im Gebäudemodernisierungsgesetz
Der Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband kritisiert den Regierungsentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz und warnt vor zusätzlichen bürokratischen Belastungen für Holzwärme. Nach Angaben des Verbandes stellt Holz derzeit mehr als 60 Prozent der erneuerbaren Wärme in Deutschland. Kritisch bewertet der Verband insbesondere die geplanten Nachweispflichten für Holzbrennstoffe. Künftig sollen Betreiber von Heizungsanlagen belegen, dass die eingesetzten Brennstoffe die Anforderungen der Biomassestrom-Nachhaltigkeits-Verordnung erfüllen. Der Verband hält diese Vorgaben für unverhältnismäßig und verweist darauf, dass die Regelungen ursprünglich für große Anlagen ab 7,5 Megawatt entwickelt wurden. Zudem kritisiert die Pelletbranche die geplante Abschaffung der sogenannten 65-Prozent-Erneuerbaren-Regel. Aus Sicht des Verbandes würden dadurch fossile Energieträger begünstigt. Gleichzeitig fordert der Verband, dass Holzanteile in Hybridheizungen vollständig auf die Vorgaben der sogenannten Bio-Treppe angerechnet werden. Auch die bereits geltenden Regelungen für seit 2024 installierte Öl- und Gasheizungen sollen nach Auffassung des Verbandes erhalten bleiben. Der aktuelle Gesetzentwurf sehe dagegen vor, die bestehende Bio-Treppe entfallen zu lassen. Darüber hinaus spricht sich der Verband dafür aus, das geplante Verbot fossiler Brennstoffe ab 2045 beizubehalten. Andernfalls seien die Klimaziele des Bundes aus Sicht der Branche nicht erreichbar. Der Verband verweist zudem auf die Bedeutung von Holzenergie für Versorgungssicherheit, regionale Wertschöpfung und die Energiewende im Gebäudesektor.
Berlin: Ausschreibung für Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren startet Ende Juni
Die Wohnungswirtschaft treibt das serielle Sanieren weiter voran. Wie der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW mitteilte, soll die Ausschreibung für die neue Rahmenvereinbarung „Serielles Sanieren 1.0“ planmäßig Ende Juni starten. Die Rahmenvereinbarung entsteht gemeinsam mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Deutsche Energie-Agentur. Begleitet wird das Verfahren durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Im Rahmen eines Treffens des Begleitkreises wurden der aktuelle Stand der Ausschreibung und offene Punkte beraten. Ziel ist es, Wohnungsunternehmen den Zugang zu standardisierten und skalierbaren Lösungen für die energetische Sanierung zu erleichtern. Die Rahmenvereinbarung soll strukturierte Prozesse schaffen, die Marktentwicklung serieller Sanierungslösungen beschleunigen und die Klimaziele im Gebäudesektor unterstützen. Im Fokus stehen insbesondere standardisierte Abläufe und industrielle Vorfertigung, um Sanierungen schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das serielle Sanieren gilt innerhalb der Wohnungswirtschaft als wichtiger Ansatz zur Transformation des Gebäudebestands. Durch modulare und industrielle Bauweisen sollen Bauzeiten verkürzt, Kosten reduziert und personelle Kapazitäten effizienter eingesetzt werden. Der GdW kündigte an, die Zusammenarbeit mit den beteiligten Verbänden, Institutionen und Unternehmen im weiteren Verfahren fortzusetzen.
Hamburg: Feldberg Capital berät Texas-Teachers-Joint-Venture bei erstem Investment in Wedel
Feldberg Capital hat das Joint Venture mit dem Teacher Retirement System of Texas bei seinem ersten Investment beraten. Erworben wurde ein rund 55.000 Quadratmeter großes Grundstück in der Industriestraße 60 in Wedel bei Hamburg. Auf dem Areal ist die Entwicklung einer Logistikimmobilie mit rund 35.000 Quadratmetern Mietfläche geplant. Vorgesehen sind sechs separate Einheiten. Für das Projekt liegt bereits eine Baugenehmigung vor. Die Fertigstellung der Immobilie ist für Mitte 2027 vorgesehen. Als Projektentwickler wurde das auf Logistikimmobilien spezialisierte Unternehmen thirteen seven beauftragt. Geplant sind unter anderem acht E-Ladepunkte sowie eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2.300 Kilowattpeak. Zudem soll die Immobilie über eine Netzanschlusskapazität von 3.200 Kilovoltampere verfügen.
Köln: REALOGIS vermietet Logistikimmobilie in Rösrath an Deufol West
Die REALOGIS Immobilien Düsseldorf GmbH hat eine Logistikimmobilie im nordrhein-westfälischen Rösrath nahe Köln an die Deufol West GmbH vermittelt. Auftraggeber war Bowery Europe Ltd. Alleiniger Nutzer des Objekts wird die Deufol West GmbH, die zur international tätigen Deufol Gruppe gehört. Das Unternehmen ist auf Supply-Chain-Services für Industriekunden spezialisiert. Die Immobilie umfasst rund 12.900 Quadratmeter Mietfläche. Davon entfallen etwa 11.800 Quadratmeter auf Hallen- und rund 1.100 Quadratmeter auf Büroflächen. Die Andienung erfolgt über sieben ebenerdige Tore sowie vier Rampentore. Die Hallenhöhe liegt zwischen fünf und sieben Metern. Das Objekt befindet sich auf einem rund 29.043 Quadratmeter großen Grundstück und verfügt über 100 Pkw-Stellplätze. Die Immobilie wurde 1972 errichtet, 2007 erweitert und in den Jahren 2025 und 2026 umfassend modernisiert. Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem Büro- und Lagerflächen sowie die technische Ausstattung erneuert. Die Liegenschaft liegt im Rösrather Stadtteil Stümpen westlich der Innenstadt. Die Autobahnen A3, A4 und A59 sind in wenigen Fahrminuten erreichbar. Der Flughafen Köln/Bonn liegt rund zwölf Minuten entfernt.
Frankfurt am Main: Aroundtown erreicht erste BREEAM-Zertifizierung mit „Exzellent“
Der Immobilienkonzern Aroundtown hat erstmals für eine Immobilie die BREEAM-Zertifizierung „Exzellent“ erreicht. Ausgezeichnet wurde das Bürogebäude An der Gehespitz 50 in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Die Einstufung gilt als zweithöchste Kategorie des internationalen Nachhaltigkeitsstandards BREEAM. Nach Unternehmensangaben erreichen deutschlandweit nur rund acht Prozent aller BREEAM-zertifizierten Immobilien diese Bewertung. Das vollvermietete Bürogebäude erhielt die Zertifizierung im ersten Anlauf. Bewertet wurden unter anderem Energieeffizienz, Ressourcenverbrauch, Gebäudemanagement, Nutzerkomfort und ökologische Qualität. Nach Angaben des Unternehmens basiert das Ergebnis insbesondere auf dem präventiven Facility-Management sowie dem Einsatz erneuerbarer Energien. Die hybride Energieversorgung kombiniert Photovoltaik, Gas und elektrische Systeme mit Wärmerückgewinnung. Die Photovoltaikanlage erzeugt rund 111.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr und deckt damit mehr als elf Prozent des jährlichen Strombedarfs des Gebäudes. Ergänzt wird das Konzept durch E-Ladesäulen, wassereffiziente Systeme, außenliegenden Sonnenschutz sowie eine Kombination aus mechanischer und natürlicher Lüftung. Technisch betreut wird die Immobilie vom Facility-Manager Apleona, der seinen europäischen Hauptsitz im Gebäude hat. Zum Einsatz kommt zudem die KI-gestützte Gebäudesteuerung Recogizer, die den Strom- und Wärmeverbrauch reduzieren soll. BREEAM zählt seit 1990 zu den international führenden Zertifizierungssystemen für nachhaltige Immobilien. Aroundtown verfolgt nach eigenen Angaben eine umfassende Zertifizierungsstrategie für den Bestand. Bereits mehr als 70 Prozent der Gewerbeimmobilien im Portfolio seien inzwischen BREEAM-zertifiziert.
Düsseldorf: PANDION vermietet Büroflächen im OFFICEHOME Rise an HOFFMANN EITLE
Der Projektentwickler PANDION hat im Düsseldorfer Bürogebäude OFFICEHOME Rise an der Völklinger Straße weitere Flächen vermietet. Neuer Mieter ist die europaweit tätige Patent- und Rechtsanwaltskanzlei HOFFMANN EITLE. Das Unternehmen bezieht mehr als 800 Quadratmeter im Hochhaus des 17-geschossigen Bürogebäudes und will dort seine beiden bisherigen Düsseldorfer Standorte zusammenführen. Der Einzug ist für Ende 2026 vorgesehen. Die angemieteten Flächen befinden sich in der neunten Etage des Hochhauses. Vermittelt wurde der Mietvertrag durch BNP Paribas Real Estate. PANDION hatte den Büroneubau OFFICEHOME Rise Ende 2025 nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt. Das Gebäude verfügt über insgesamt mehr als 35.000 Quadratmeter Mietfläche. Zu den Mietern zählen unter anderem EY, der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf sowie die IFS Deutschland GmbH. Der Neubau ist mit DGNB Gold zertifiziert und erfüllt nach Unternehmensangaben die Kriterien der EU-Taxonomie sowie des BEG-55-Standards. Zudem verfügt das Gebäude über eine WiredScore-Gold-Zertifizierung. Das OFFICEHOME Rise ist Teil einer Quartiersentwicklung nach Plänen des Architekturbüros caspar. Auf dem benachbarten Grundstück entstand mit PANDION NEXT ein Wohnensemble mit 91 Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch eine Kindertagesstätte, öffentlich geförderte Seniorenwohnungen sowie einen öffentlich zugänglichen Boulevard zwischen den Gebäuden.
Frankfurt am Main: HIH verlängert Mietvertrag mit Deloitte im „Zebra“ vorzeitig
Die HIH Invest Real Estate hat den Mietvertrag mit Deloitte im Büroobjekt „Zebra“ an der Europaallee 91 in Frankfurt am Main vorzeitig verlängert. Der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzern bleibt damit über das Jahr 2036 hinaus am Standort im Europaviertel. Deloitte nutzt die rund 16.700 Quadratmeter große Bürofläche seit der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 2021 als alleiniger Mieter. Die Immobilie gehört zu einem von der HIH Invest Real Estate gemanagten Spezialfonds. Das siebenstöckige Gebäude im Frankfurter Europaviertel ist mit DGNB Gold zertifiziert und verfügt über eine hochwertige Ausstattung sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Innenstadt. Nach Angaben der Beteiligten waren die langjährige Zusammenarbeit sowie die schnellen Entscheidungsprozesse ausschlaggebend für die frühzeitige Verlängerung. Deloitte war bereits zuvor Mieter einer von der HIH betreuten Immobilie in der Franklinstraße 50. Das Europaviertel zählt zu den wichtigsten Bürostandorten in Frankfurt am Main. Die Vertragsverlängerung gilt als Signal für die weiterhin stabile Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in zentralen Lagen.


