Aktuelles aus der Immobilienbranche – Mai 2026

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Mai 2026

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Mai 2026
Das High-Tech-Unternehmen Hensoldt wird Ankermieter im Xperience Quartier in Taufkirchen. Quelle: Art-Invest Real Estate

Berlin: Wohnungspreise stagnieren auf hohem Niveau +++ Hamburg: we-house Baakenhafen erhält Platin-Zertifikat für Mobilität +++ Köln: Gesetzgeber will Einstieg von Finanzinvestoren bei Steuerberatern begrenzen +++ Frankfurt am Main: Immobilienklima fällt im Mai auf 83,8 Punkte +++ Bad Oeynhausen: Edeka Otto eröffnet Neubau mit erweitertem Konzept +++ Selb: Neuer Hagebaumarkt setzt auf ländliches Umfeld +++ Berlin: Europace-Index zeigt neue Dynamik am Immobilienmarkt +++ Hamm: VIVAWEST modernisiert Quartier in Hamm-Mitte +++ Berlin: Marktaktivität am Kaufmarkt erreicht neuen Höchstwert +++ Frankfurt am Main: Horváth mietet im revitalisierten Bürogebäude KASTOR +++ Nürnberg: Richtfest für 167 Wohnungen im Quartier „4Living“ +++ Memmingen: IWG eröffnet neuen Flex-Workspace in Innenstadtlage +++ Berlin: ICG startet „Social Impact Hub“ für Immobilienprojekte +++ Berlin: smartments eröffnet Standort im Prenzlauer Berg nach Renovierung +++ Rosenheim: Sotheby’s International Realty eröffnet neuen Standort +++ Berlin: LABORGH sichert sich Entwicklungsareal am Sportforum +++ Mainz: HAVN im Zollhafen erreicht Vermarktungsmarke +++ Berlin: IVD kritisiert Gebäudemodernisierungsgesetz +++ Taufkirchen: Hensoldt wird Ankermieter im Xperience Quartier +++ Berlin: Light-Industrial-Markt wächst, bleibt aber selektiv +++ Berlin: VDIV Deutschland kritisiert Frist beim Gebäudemodernisierungsgesetz +++ Berlin: VDIV Deutschland kritisiert Frist beim Gebäudemodernisierungsgeset +++ Berlin: GdW fordert Nachbesserungen beim Gebäudemodernisierungsgesetz +++ Hamburg: HEUKING berät HIH Invest bei Ankauf in Landau +++ Frankfurt am Main: GWH meldet Rekordergebnis und wächst weiter im Bestand +++ München: Stadt pilotiert Gebäudematerialkataster für mehr Kreislaufwirtschaft +++ München: EGC integriert BayWa EDL +++ Bremen: B&L Property Management übernimmt Mandat von AUG. PRIEN +++ Bad Arolsen: Spatenstich für Neubau der Arolsen Archives +++ Königs Wusterhausen: Spatenstich für Einsatz- und Trainingszentrum des Zolls +++ Heilbronn: Richtfest für Quartiershaus im Wohngebiet Hochgelegen +++ Berlin: Genossenschaftsneubau „ruxx“ in Lichtenberg eröffnet +++ Hamburg: HanseMerkur baut Immobiliengeschäft weiter aus +++ Fehmarnbelt: Erstes Tunnelelement erfolgreich abgesenkt +++ Düsseldorf: Helaba bezieht neue Büroflächen im „heylo“ +++ Essen: Instone startet stabil ins Jahr und bestätigt Prognose +++ Duisburg: HAMBORNER REIT mit stabilem Jahresauftakt und bestätigter Prognose +++ Landau in der Pfalz: HIH Invest erwirbt Mixed-Use-Immobilie von Schroders +++ Hamburg: alstria bestätigt Prognose nach stabilem ersten Quartal 2026 +++ Frankfurt am Main: Barkow Consulting meldet starkes Kreditquartal durch Sondereffekt im März +++ Neustadt an der Weinstraße: Spatenstich für Neubau der Generalzolldirektion +++ Berlin: W&N startet Vertrieb für Wohnprojekt mit 42 Einheiten in Lichtenberg +++ Düsseldorf: Richtfest für neuen REWE-Markt in Unterrath +++ München: FitX mietet 3.000 Quadratmeter im Quartier Go Four It +++ Frankfurt am Main: J.P. Morgan Asset Management startet Joint Venture mit i Live für Studentenwohnen +++ Dortmund: Öffentlicher Nutzer mietet Druckzentrum in Kley +++ Hamburg: DAHLER Invest eröffnet fünf neue Standorte +++ Moers: VIVAWEST schließt ersten Bauabschnitt der Quartiersmodernisierung in Meerfeld ab +++ Berlin: IWG eröffnet neuen Regus-Standort am Hermannplatz +++ Kaarst: Landmarken übergibt Rechenzentrum der Finanzverwaltung an Land Nordrhein-Westfalen +++ Frankfurt am Main: Tikehau Capital und Forte Capital erwerben Wohnportfolio von MEAG +++ Aachen: Swiss Life steigt beim Technologiezentrum am Europaplatz ein +++ Hamm: Real Blue erwirbt Seniorencampus für Spezialfonds +++ Berlin: Baustart für Wohnprojekt „Céleste“ in Charlottenburg +++ Berlin: BlueRock erwirbt Büroimmobilie in Pankow von Schroders +++ Berlin: PANDION stellt Bürogebäude OFFICEHOME Pollux in Friedrichshain fertig +++ Berlin: Bebauungsplan „Urbane Mitte Süd“ am Gleisdreieck rechtskräftig +++ Münster: Richtfest im Quartier HEYMAT YORK +++ Hamburg: Gericht stuft Immobilien-Teilverkauf nicht als Verbraucherdarlehen ein +++ Köln: Terra KVG investiert 170 Millionen Euro in Wohnquartier Rondorf Nord-West +++ Frankfurt am Main: P3 erwirbt Logistikimmobilien in Essen und Wörrstadt +++ Nürnberg: Union Investment vermietet erste Flächen im City-Logistik-Hub +++ Hamburg/Köln: GARBE entwickelt Quartierskonzept „URBANROOTS“ für den Mietwohnungsbau +++ Berlin: bulwiengesa startet Initiative für Bildungsimmobilien +++ Düsseldorf: GDI erwirbt Grundstück für Studentenwohnen in Flingern +++ Karlsfeld: Satzungsbeschluss für „Anna Quartier“ gefasst +++ Stuttgart: SWSG stellt Quartiersensemble am Stöckachplatz fertig +++ Gelsenkirchen: VIVAWEST steigert Ergebnis und erhöht Investitionen deutlich +++ München: Motel One überschreitet erstmals Milliarden-Umsatzmarke +++ Freiburg: Wohnimmobilienpreise stabilisieren sich, Finanzierung zieht an +++ Berlin: Col23 Workspace vollständig vermietet, cell.labs eröffnet Robotik-Standort +++ Bad Krozingen: GreenPlaces baut eigenes Facility Management auf +++ Essen: VIVAWEST feiert Richtfest für 44 Wohnungen in Heisingen +++ Berlin: STADT UND LAND stellt Quartier Buckower Felder fertig +++ Wolfsburg: Schwitzke Project realisiert Arztpraxis im Bestand +++ Aachen/Bielefeld: Voltfang und Goldbeck vereinbaren Rahmenvertrag für Batteriespeicher +++ Mössingen: Baurecht für neues Wohnquartier auf Hoeckle-Areal geschaffen +++ Kiel: DAVE erzielt 670 Millionen Euro Transaktionsvolumen +++ Berlin: MB Advisors erwirbt für BlueRock drei Wohn- und Geschäftshäuser +++ Hannover: HIH vermietet Großteil der Flächen im Hanomaghof 2 +++ Siegburg: IWG eröffnet neues Regus-Zentrum für flexible Arbeitsmodelle +++ Berlin: Wolford eröffnet neuen Store am Kurfürstendamm +++ Aachen: BIG direkt gesund zieht in Quartier Nord +++ Frankfurt am Main: ULI startet PropTech Innovation Challenge 2026 +++ Kerpen: Savills übernimmt Management für Logistikneubau +++ Berlin: BAUWERT startet Vertrieb für Wohnprojekt „KAI“ auf Stralau +++ Raunheim: Avison Young vermittelt Gewerbegrundstück an Laer Gruppe +++ Hamburg: Heimstaden beteiligt sich an „Housing First“-Programm +++ Düsseldorf: Grundstücksmarkt legt deutlich zu, bleibt aber unter Vorkrisenniveau +++ Aachen: BIG direkt gesund zieht in Mixed-Use-Projekt Quartier Nord +++ Berlin: EIB stellt HOWOGE 500 Mio. Euro für Wohnungsbau bereit +++ Hannover: 700 Wohnungen in Kronsrode-Nord vollvermietet +++ Essen: CLS verkauft „The Brix“ für 60 Millionen Euro +++ Leverkusen: Aroundtown vermietet rund 5.000 Quadratmeter am Marie-Curie-Campus +++ Königs Wusterhausen: QUARTERBACK übergibt Darwinbogen an HIH +++ Hannover: Instone startet Vertrieb für Quartier „Kirchröder Höfe“ +++ Berlin: Wunderflats kündigt Klage gegen neue Milieuschutz-Regelung an +++ Frankfurt am Main: Franklin Templeton startet Strategie für soziale Infrastruktur +++ Wiesbaden: Auftragseingang im Bau steigt im Februar deutlich

IMMOBILÉROS - Der Podcast für die Immobilienbranche

Berlin: Wohnungspreise stagnieren auf hohem Niveau

Die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Berlin bleiben hoch. Im ersten Quartal 2026 lag der mittlere Angebotspreis bei 5.512 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und damit 1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das geht aus einer Analyse des Instituts empirica im Auftrag der LBS NordWest hervor. Der teuerste Bezirk bleibt Mitte mit einem mittleren Angebotspreis von 6.538 Euro pro Quadratmeter. Im hochpreisigen Segment liegen die Kaufpreise dort bei mindestens 730.000 Euro. Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg überschreiten die mittleren Angebotspreise die Marke von 6.000 Euro pro Quadratmeter. In Charlottenburg-Wilmersdorf gingen die Preise im Jahresvergleich leicht um 1 Prozent zurück. Unterhalb dieser Spitzengruppe reicht die Preisspanne von 5.846 Euro pro Quadratmeter in Pankow bis zu rund 4.500 Euro in Lichtenberg und Treptow-Köpenick. Die günstigsten Angebote finden sich laut der Analyse in Spandau mit 3.945 Euro pro Quadratmeter sowie in Marzahn-Hellersdorf mit 4.047 Euro pro Quadratmeter. Die stärksten Preissteigerungen verzeichnete Spandau mit einem Plus von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In Neukölln und Marzahn-Hellersdorf stiegen die Preise jeweils um 4 Prozent. Rückgänge gab es lediglich in Charlottenburg-Wilmersdorf und Lichtenberg.


Hamburg: we-house Baakenhafen erhält Platin-Zertifikat für Mobilität

Das Wohnprojekt „we-house Baakenhafen“ in der Hamburger HafenCity ist mit dem Vorzertifikat „Pre-Certified Good Mobility in Platin“ ausgezeichnet worden. Nach Angaben des Good Mobility Council erreicht das Projekt 98 Prozent der Hamburger Mobilitätsziele für das Jahr 2030 und übertrifft damit die Vorgaben der Stadt. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des Richtfests des Projekts in der Baakenallee. Fast ein Jahr nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau der acht Hauptgeschosse abgeschlossen. Der Einzug der ersten Bewohner ist für Herbst 2026 vorgesehen. Entwickelt wird das Projekt von Archy Nova Projektentwicklung GmbH, die Planung stammt von Eble Messerschmidt Partner. Das Co-Housing-Projekt umfasst 52 Wohneinheiten auf rund 6.200 Quadratmetern Nutzfläche. Bestandteil des Mobilitätskonzepts sind Sharing-Angebote für Pkw und Lastenräder, gemeinschaftlich genutzte Alltagsgegenstände sowie eine umfangreiche Fahrradinfrastruktur mit vier spezialisierten Fahrradräumen und einem Lastenaufzug. Ergänzt wird das Konzept durch ein Combilift-Verschiebeparkersystem sowie eine Mobilitäts- und Paketstation. Finanziert wird das Projekt von der Triodos Bank. Die Bewohner sollen nach dem Vorbild von Genossenschaften Miteigentümer werden. Zudem verfügt das Gebäude über ein Dachgewächshaus, in dem künftig Salate und Kräuter für das hauseigene Restaurant angebaut werden.


Köln: Gesetzgeber will Einstieg von Finanzinvestoren bei Steuerberatern begrenzen

Der Gesetzgeber will den Einstieg fachfremder Investoren bei Steuerberatungsgesellschaften deutlich erschweren. Hintergrund ist die geplante Novelle des Steuerberatungsgesetzes, die am 24. April 2026 im Bundestag verabschiedet wurde und eine Verschärfung des sogenannten Fremdbesitzverbotes vorsieht. Steuerberatungsgesellschaften sollen künftig nur noch von Angehörigen steuerberatender oder vergleichbarer freier Berufe beherrscht werden dürfen. Die Zustimmung des Bundesrates wurde zunächst verschoben, da ein anderer Bestandteil des Gesetzespakets noch nicht abschließend behandelt wurde. Das Beratungsunternehmen Ypsilon rechnet dennoch mit einer zeitnahen Verabschiedung. Die neuen Regelungen zum Fremdbesitzverbot sollen ab dem Tag nach der Verkündung gelten. Zuletzt waren verstärkt internationale Finanzinvestoren in den Markt für Steuerberatung eingestiegen. Große Fonds wie KKR, Blackstone oder EQT beteiligten sich an Plattformen oder Kanzleigruppen. Gründe dafür seien planbare Einnahmen, Nachfolgeprobleme vieler Kanzleien und ein fragmentierter Markt, erklärt Peter Lenz, Partner und Geschäftsführer von Ypsilon. Nach Einschätzung von Ypsilon könnten unabhängige Kanzleien von der Entwicklung profitieren. Diese seien flexibler, spezialisierter und stärker auf persönliche Mandantenbeziehungen ausgerichtet. Plattformkanzleien im Besitz von Finanzinvestoren verfügten dagegen über Vorteile bei Skalierung, Administration und Markenaufbau. Offene Fragen sieht Ypsilon insbesondere bei bereits bestehenden Beteiligungsstrukturen sowie bei der Rolle der Wirtschaftsprüferkammer.


Frankfurt am Main: Immobilienklima fällt im Mai auf 83,8 Punkte

Das Deutsche Hypo Immobilienklima ist im Mai 2026 erneut gesunken. In der aktuellen Monatsbefragung unter rund 1.000 Immobilienexperten fällt der Index gegenüber April um 4,7 Prozent auf 83,8 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Rückgang von 13,6 Prozent. Sowohl das Ertragsklima als auch das Investmentklima verzeichneten weitere Verluste. Das Ertragsklima sank um 4,9 Prozent auf 90,6 Punkte. Das Investmentklima gab um 4,2 Prozent auf 77,2 Punkte nach und erreichte damit ein Zweijahrestief. Rückgänge zeigten sich in sämtlichen Teilsegmenten. Vergleichsweise stabil blieb das Büroklima mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 68,8 Punkte. Das Handelsklima fiel um 4,2 Prozent auf 76,1 Punkte, das Wohnklima um 4,7 Prozent auf 128,2 Punkte. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Hotel- und Logistikimmobilien. Das Hotelklima sank um 8,7 Prozent auf 88,6 Punkte. Das Logistikklima gab um 11,9 Prozent auf 91,3 Punkte nach.


Bad Oeynhausen: Edeka Otto eröffnet Neubau mit erweitertem Konzept

Edeka-Kaufmann Alexander Otto hat in Bad Oeynhausen einen neuen Vollsortimenter eröffnet. Der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Rolfsmeier umfasst rund 1.850 Quadratmeter Verkaufsfläche und etwa 20.000 Artikel. Investiert wurde ein zweistelliger Millionenbetrag. Der bisherige Markt an der Schulstraße bleibt bestehen. Das Konzept verbindet klassische Nahversorgung mit Gastronomie und regionalem Sortiment. Im Vorkassenbereich betreibt Otto das Café „Heimatliebe Ostwestfalen“ mit Innen- und Außensitzplätzen. Unter dem Label „Von Herzen Regional“ bündelt der Markt Produkte regionaler Lieferanten aus Ostwestfalen. Zur Ausstattung gehören Bedientheken für Fleisch, Wurst, Fisch und Käse sowie ein 15,6 Quadratmeter großes begehbares Getränkekühlhaus. Zudem setzt der Markt auf Self-Checkout-Kassen, Scan-and-Go-Einkaufswagen und eine sogenannte Plauderkasse. Auch energetisch wurde der Neubau umfangreich ausgestattet. Die Kühlmöbel arbeiten mit CO? als Kältemittel, beheizt wird über Abwärme der Kälteanlagen und Wärmepumpe. Ergänzt wird das Konzept durch Photovoltaik, Dachbegrünung und E-Ladesäulen auf dem Parkplatz.


Selb: Neuer Hagebaumarkt setzt auf ländliches Umfeld

Die Danhauser Gruppe hat im oberfränkischen Selb einen neuen Hagebaumarkt eröffnet. Der Standort im Gewerbegebiet Hafendecke entstand durch die Reaktivierung einer Bestandsimmobilie und umfasst rund 7.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Davon entfallen 3.700 Quadratmeter auf den Baumarkt und 3.300 Quadratmeter auf das Gartencenter. Das Sortiment richtet sich gezielt an ein ländlich geprägtes Einzugsgebiet. Schwerpunkte liegen unter anderem auf Garten, Heimtierbedarf, Bauholz, Baustoffen und Autozubehör. Die Heimtierabteilung umfasst rund 190 Quadratmeter und bietet zusätzlich Produkte für Hobbyfarming wie Hühnerfutter oder Weidezäune. Der Markt verfügt über digitale Reservierungs- und Abholservices, elektronische Preisauszeichnung sowie zwei Selbstbedienungskassen. Ergänzt wird das Angebot durch Holzzuschnitt und Farbmischservice. Für Click-and-Collect-Kunden stehen eigene Schnellparkplätze bereit. Die Danhauser Gruppe mit Sitz in Amberg zählt zu den regionalen Baustoff- und Baumarkthändlern in Oberfranken und der Oberpfalz. Die Hagebau-Gruppe erzielte 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 6,25 Milliarden Euro.


Berlin: Europace-Index zeigt neue Dynamik am Immobilienmarkt

Der deutsche Immobilienmarkt hat im April erneut zugelegt. Das geht aus dem aktuellen Europace Hauspreisindex (EPX) hervor. Besonders deutlich fiel der Preisanstieg bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern aus. Der Gesamtindex stieg im April um 0,42 Prozent auf 221,58 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 1,91 Prozent. Den stärksten monatlichen Zuwachs verzeichnete der Neubau: Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten um 0,99 Prozent auf 243,75 Punkte zu. Im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 2,40 Prozent. Auch Eigentumswohnungen verteuerten sich weiter. Der entsprechende Index stieg im April um 0,32 Prozent auf 219,96 Punkte. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 1,73 Prozent. Dagegen entwickelten sich Bestandsimmobilien leicht rückläufig: Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gaben um 0,15 Prozent auf 201,04 Punkte nach. Im Jahresvergleich verbleibt jedoch ein Plus von 1,52 Prozent. Auch die Angebotsdaten der VALUE AG deuten auf einen stabilen Markt hin. Die angebotenen Kaufpreise stiegen im April bei Wohnungen um 0,19 Prozent und bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 0,14 Prozent. Gleichzeitig zogen die Angebotsmieten weiter an und lagen um 0,21 Prozent über dem Vormonat.


Hamm: VIVAWEST modernisiert Quartier in Hamm-Mitte

VIVAWEST hat die energetische Modernisierung eines Wohnquartiers in Hamm-Mitte abgeschlossen. In der Erlenstraße wurden seit Mitte 2024 acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 56 Wohnungen umfassend modernisiert. Das Investitionsvolumen lag bei rund acht Millionen Euro. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen zur energetischen Aufwertung der Gebäude. Fassaden, Dächer und Decken wurden gedämmt, Fenster und Türen erneuert sowie neue Heizkörper eingebaut. Zudem stellte VIVAWEST die Wärmeversorgung auf Luft-Wasser-Wärmepumpen um. Ergänzend wurden Photovoltaikanlagen auf den Dächern installiert, deren Strom perspektivisch auch den Mietern zur Verfügung stehen soll. Durch die Maßnahmen verbessert sich die Energieeffizienzklasse der Gebäude von D auf A+. Neben der technischen Modernisierung wurde auch die Wohnqualität erhöht. Sämtliche Wohnungen verfügen nun über neue oder erstmals angebaute Balkone. Darüber hinaus wurden Eingangsbereiche, Gegensprechanlagen und Teile der Elektroinstallation erneuert. Auch das Wohnumfeld wurde überarbeitet. Neu entstanden unter anderem Spiel- und Grünflächen, zusätzliche Stellplätze sowie modernisierte Garagen- und Zufahrtsbereiche. Das Projekt ist Teil der Strategie von VIVAWEST zur schrittweisen Dekarbonisierung des Bestands. Insgesamt bewirtschaftet das Unternehmen in Hamm mehr als 3.000 Wohnungen, davon über 200 im Quartier Hamm-Mitte.


Berlin: Marktaktivität am Kaufmarkt erreicht neuen Höchstwert

Der deutsche Kaufmarkt für Wohnimmobilien hat im März deutlich an Dynamik gewonnen. Wie aus einer Analyse von Sprengnetter und ImmoScout24 hervorgeht, stieg der Marktaktivitätsindex auf 193,8 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2023. Der Index bildet die preisbereinigte Entwicklung der Baufinanzierungsvolumina ab und legte gegenüber Februar um 29 Prozent zu. Parallel dazu erhöhte sich auch das nominale Volumen neu vergebener Wohnungsbaukredite deutlich. Nach Angaben der Deutsche Bundesbank wurden im März private Wohnungsbaukredite in Höhe von 24,165 Milliarden Euro vergeben, nach 18,710 Milliarden Euro im Februar. Die Entwicklung deckt sich mit einer spürbaren Nachfragebelebung auf den großen Wohnungsmärkten. Bereits im WohnBarometer für das erste Quartal 2026 hatten Sprengnetter und ImmoScout24 auf steigende Anfragen nach Kaufimmobilien in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt hingewiesen. Im März nahm die Nachfrage in diesen Städten um rund sieben Prozent zu. Als wesentlicher Faktor gilt das Zinsumfeld. Viele Kaufinteressenten sicherten sich noch Finanzierungen zu Konditionen von rund 3,6 Prozent für zehnjährige Baukredite, bevor sich das Niveau seit April bei etwa 3,9 Prozent eingependelt hat.


Frankfurt am Main: Horváth mietet im revitalisierten Bürogebäude KASTOR

Die Horváth hat eine Büroetage im Gebäude KASTOR am Platz der Einheit in Frankfurt am Main angemietet. Eigentümer der Immobilie ist die alstria office REIT-AG. Der Mietbeginn ist für den 1. Januar 2028 vorgesehen. Das Objekt wurde in den vergangenen zwei Jahren umfassend modernisiert. Im Zuge der Revitalisierung wurden unter anderem die Aufzugsanlagen erneuert, die Kälteversorgung modernisiert sowie Lobby und Außenbereiche architektonisch neu gestaltet. Mit den Zertifizierungen LEED Platin und WiredScore Platin erfüllt die Immobilie hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und digitale Infrastruktur. Das Gebäude positioniert sich damit im Premiumsegment des Frankfurter Büromarkts. Die Vermietung gilt als weiteres Signal für die Nachfrage nach ESG-konformen Büroflächen in zentralen Lagen. Vermittelt wurde die Anmietung durch CBRE Group; die Eigentümerseite wurde von alstria advisors beraten.


Nürnberg: Richtfest für 167 Wohnungen im Quartier „4Living“

Im Nürnberger Stadtteil Mögeldorf haben die Wohnbau GmbH und Instone Real Estate Group SE Richtfest für das Wohnprojekt „4Living“ gefeiert. Mit der Fertigstellung des Rohbaus nehmen vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 167 Mietwohnungen auf einem rund 9.300 Quadratmeter großen Grundstück Gestalt an. Von den Einheiten sind 95 einkommensorientiert gefördert, 72 werden freifinanziert. Die Wohnungen umfassen ein bis fünf Zimmer bei Wohnflächen zwischen 30 und 118 Quadratmetern. Insgesamt entstehen rund 12.570 Quadratmeter Wohnfläche. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 vorgesehen. Das Projekt setzt auf eine fossilfreie Energieversorgung über eine Biomasse-Heizanlage und erfüllt den KfW-55-EE-Standard. Ergänzt wird das Konzept durch Dachbegrünung, begrünte Außenanlagen sowie den Erhalt des Baumbestands. Zur Infrastruktur gehören 84 Tiefgaragenstellplätze und 257 Fahrradstellplätze. Der Standort in Mögeldorf zeichnet sich durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie die Nähe zu Nahversorgung, Bildungseinrichtungen und Freizeitangeboten aus. Das Quartier liegt zudem in unmittelbarer Nähe zu den Pegnitzwiesen, dem Lorenzer Reichswald und dem Nürnberger Tiergarten.


Memmingen: IWG eröffnet neuen Flex-Workspace in Innenstadtlage

International Workplace Group baut ihr Netzwerk in Deutschland weiter aus und eröffnet einen neuen Standort in Memmingen. Der Workspace unter der Marke Regus entsteht an der Maximilianstraße und umfasst rund 1.200 Quadratmeter Fläche. Der Standort im sogenannten Maximiliancenter ist ein Beispiel für die Umnutzung ehemaliger Einzelhandelsflächen in moderne Arbeitsumgebungen. Insgesamt stehen 38 Büros, zwei Besprechungsräume sowie mehr als 180 Arbeitsplätze zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen und umfasst klassische Büros ebenso wie Coworking- und Kreativbereiche. Mit der Expansion reagiert IWG auf die steigende Nachfrage nach flexiblen und hybriden Arbeitsmodellen. Der neue Standort ergänzt das bestehende Netzwerk, das weltweit mehr als eine Million Arbeitsräume in 121 Ländern umfasst.


Berlin: ICG startet „Social Impact Hub“ für Immobilienprojekte

Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft hat eine digitale Plattform für sozial ausgerichtete Immobilienprojekte gestartet. Der „Social Impact Hub“ soll als zentrale Anlaufstelle für Projekte, Investoren und Partner dienen und die Vernetzung innerhalb der Branche stärken. Die Plattform bündelt Best-Practice-Beispiele und schafft zugleich einen digitalen Marktplatz für konkrete Projektanfragen. Unternehmen, Projektentwickler, Investoren sowie Kommunen und soziale Träger können dort Projekte einstellen, Partner suchen oder sich über Investitionsmöglichkeiten austauschen. Der Hub ist aus der Social Impact Investing-Initiative des ICG hervorgegangen und zielt darauf ab, Projekte mit gesellschaftlicher Wirkung sichtbarer zu machen und deren Umsetzung zu erleichtern. Neben der inhaltlichen Bündelung von Projekten steht insbesondere der Zugang zu Kooperationen und Finanzierungen im Fokus. Zum Start ist die Nutzung kostenfrei. Perspektivisch ist ein kostenpflichtiges Modell für Unternehmen vorgesehen, während öffentliche und soziale Akteure weiterhin kostenfrei teilnehmen können. Mit dem neuen Angebot adressiert das ICG insbesondere die Schnittstelle zwischen wirtschaftlicher Tragfähigkeit und sozialer Wirkung und positioniert sich weiter als Plattform für nachhaltige Transformation in der Immobilienwirtschaft.


Berlin: smartments eröffnet Standort im Prenzlauer Berg nach Renovierung

smartments hat seinen Standort im Berliner Prenzlauer Berg nach umfassender Modernisierung wiedereröffnet. Im Zuge der Renovierung wurde das Haus mit 183 Einheiten sowohl konzeptionell als auch funktional weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht ein überarbeitetes Zimmerkonzept mit neuen Kategorien. Erstmals wurden Familienzimmer mit Verbindungstür eingeführt, um gezielt gemeinsam reisende Gäste anzusprechen. Die Studios wurden räumlich neu gedacht, unter anderem durch platzoptimierende Möblierung und flexiblere Nutzungsmöglichkeiten. Alle Einheiten bleiben auf Aufenthalte von einer Nacht bis zu mehreren Monaten ausgelegt und verfügen weiterhin über Kitchenette und Arbeitsplatz. Parallel dazu wurde das Servicekonzept angepasst. Anstelle klassischer Rezeptionsstrukturen setzt das Unternehmen verstärkt auf mobile Ansprechpartner im Gebäude. Auch die Lobby wurde neu gestaltet und fungiert künftig als zentraler Aufenthalts- und Arbeitsbereich mit Co-Working-Elementen. Mit der Modernisierung reagiert smartments auf die wachsende Nachfrage nach flexiblen Wohn- und Aufenthaltsformen im urbanen Umfeld und erweitert sein Angebot im Segment der Serviced Apartments.


Rosenheim: Sotheby’s International Realty eröffnet neuen Standort

Sotheby’s International Realty baut seine Präsenz in Süddeutschland weiter aus und hat einen neuen Standort in Rosenheim eröffnet. Mit dem Büro am Ludwigsplatz ist Bayern Sotheby’s International Realty nun neben München und Tegernsee an einem dritten Standort im Freistaat vertreten. Der neue Standort zielt insbesondere auf den Markt im Chiemgau und Alpenvorland ab, einer Region mit wachsender Nachfrage nach hochwertigen Wohnimmobilien. Neben lokalen Angeboten vermittelt das Unternehmen weiterhin Premium- und Luxusimmobilien im gesamten bayerischen Markt. Mit der Expansion reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage in den süddeutschen Top-Lagen und setzt seinen Wachstumskurs im gehobenen Wohnsegment fort.


Berlin: LABORGH sichert sich Entwicklungsareal am Sportforum

LABORGH Investment GmbH hat ein rund 31.100 Quadratmeter großes Areal am Weißenseer Weg in Berlin-Lichtenberg erworben. Verkäufer ist eine von Periskop Development GmbH beratene Gesellschaft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Standort zählt zu den zentralen innerstädtischen Entwicklungsflächen im Umfeld des Sportforums Berlin. Für das Areal läuft derzeit ein Bebauungsplanverfahren, das von Periskop Development maßgeblich begleitet wird. LABORGH plant dort ein gemischt genutztes Quartier mit Fokus auf bezahlbaren Wohnraum. Vorgesehen sind rund 700 Wohneinheiten, die nach Fertigstellung an eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft übergeben werden sollen. Ergänzend sind etwa 15.000 Quadratmeter Gewerbefläche geplant, unter anderem für Nahversorgung, kleinteiligen Einzelhandel, eine Kindertagesstätte sowie medizinische und soziale Einrichtungen. Der Baustart ist ab 2027 vorgesehen, vorbehaltlich des Abschlusses des Bebauungsplanverfahrens. Insgesamt sollen rund 70.000 Quadratmeter Geschossfläche entstehen, mit einem Wohnanteil von etwa 80 Prozent. Das Areal des ehemaligen Sporthotels Hohenschönhausen gilt seit Jahren als eine der bedeutendsten Brachflächen im Berliner Osten. Der Komplex stammt aus den 1960er- und 1980er-Jahren und war eng mit dem Leistungssport der DDR verbunden. Nach längerer Phase des Leerstands und Verfalls soll der Standort nun einer neuen Nutzung zugeführt werden.


Mainz: HAVN im Zollhafen erreicht Vermarktungsmarke

Beim Wohnprojekt HAVN im Mainzer Zollhafen ist mehr als die Hälfte der Einheiten veräußert oder reserviert. Das teilt UBM Development Deutschland zum Abschluss der Bauarbeiten mit. Mit der Fertigstellung beginnt nun die zweite Phase des Vertriebs. Das Projekt umfasst 44 Wohnungen sowie fünf Büroeinheiten mit rund 1.300 Quadratmetern Fläche. Nach Angaben des Entwicklers verlief die Bauphase planmäßig. Die Nachfrage werde insbesondere durch die Lage am Rhein sowie die Kombination aus Architektur und überschaubarer Eigentümerstruktur getragen. Die noch verfügbaren Wohnungen richten sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger. Die Kaufpreise starten bei 8.220 Euro pro Quadratmeter, kleinere Einheiten mit rund 50 Quadratmetern beginnen bei etwa 420.000 Euro. Das Angebot reicht von kompakten Apartments bis zu größeren Wohnungen mit mehreren Zimmern. Alle Einheiten verfügen über Außenflächen wie Balkon, Terrasse oder Gartenanteil, ein Teil ist barrierefrei konzipiert. Architektonisch wurde das Gebäude vom Büro happarchitecture entworfen. Charakteristisch sind eine offene Gebäudeform sowie differenzierte Fassadenmaterialien mit Ziegel- und Putzflächen. Ein begrünter Dachgarten ergänzt das Freiraumkonzept. Das Gebäude wird über Fernwärme versorgt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold, die Planung erfolgt nach Gebäude-Effizienzklasse 55. Der Zollhafen in Mainz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gemischt genutzten Quartier entwickelt. HAVN ergänzt das bestehende Angebot um weitere Wohnflächen in direkter Wasserlage.


Berlin: IVD kritisiert Gebäudemodernisierungsgesetz

Die Bundesregierung befasst sich mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz und sieht darin mehr Flexibilität für selbstnutzende Eigentümer, insbesondere beim Heizungstausch und bei hybriden Systemlösungen. Für Vermieter stößt der Entwurf jedoch auf deutliche Kritik aus der Immobilienwirtschaft. Der Immobilienverband Deutschland IVD bemängelt vor allem die geplante Kostenverteilung. Demnach sollen Vermieter künftig einen Teil der Mehrkosten tragen, die beim Betrieb neuer Gasheizungen entstehen. Hintergrund sind staatlich gesetzte Rahmenbedingungen wie CO?-Kosten, Netzentgelte und Vorgaben zur Beimischung von Energieträgern. IVD-Präsident Dirk Wohltorf kritisiert, dass staatlich induzierte Kosten teilweise von Vermietern getragen werden sollen, obwohl sie weder das Heizverhalten noch die regulatorischen Vorgaben beeinflussen können. Eine Entkopplung von Verbrauch und Kosten unterlaufe zudem die klimapolitische Zielsetzung, den Einsatz fossiler Energieträger zu reduzieren. Aus Sicht des Verbands besteht insbesondere beim Mietrecht Anpassungsbedarf. Die bestehenden Regelungen seien zunehmend komplex und würden den Charakter klassischer mietrechtlicher Vorschriften verlassen. Nach der Kabinettsbefassung folgt das parlamentarische Verfahren im Deutschen Bundestag. Dabei erwartet die Branche Nachbesserungen, insbesondere bei der Ausgestaltung der Kostenverteilung und der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Wärmewende im Gebäudebestand.


Taufkirchen: Hensoldt wird Ankermieter im Xperience Quartier

Art-Invest Real Estate hat das High-Tech-Unternehmen Hensoldt als langfristigen Ankermieter für das Xperience Quartier in Taufkirchen gewonnen. Das Unternehmen mietet mehr als 12.300 Quadratmeter Bürofläche und wird eines der beiden Gebäude vollständig beziehen. Das gemischt genutzte Quartier entsteht seit August 2025 an der Ludwig-Bölkow-Allee und wird gemeinsam mit Köster realisiert. Die Fertigstellung des Bürogebäudes ist für das dritte Quartal 2027 geplant, der Hotel-Bauteil soll im ersten Quartal 2028 folgen. Das von HENN entworfene Projekt umfasst insgesamt mehr als 22.000 Quadratmeter Büro-, Hotel- und Tagungsflächen sowie 358 Stellplätze. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum „Space Valley“ der Technische Universität München sowie zu Standorten von Airbus und der Jochen Schweizer Arena. Mit dem neuen Standort verlagert Hensoldt seinen Hauptsitz innerhalb Taufkirchens und schafft Arbeitsplätze für über 400 Beschäftigte. Neben modernen Büroflächen entsteht auch ein neuer Vorstandsbereich. Die Finanzierung erfolgt über einen Green Loan der UniCredit. Die Vermittlung des Mietvertrags übernahm BNP Paribas Real Estate, rechtlich wurde der Vermieter von GSK Stockmann beraten.


Berlin: Light-Industrial-Markt wächst, bleibt aber selektiv

Der deutsche Markt für Light Industrial Immobilien hat sich 2025 robuster entwickelt als im Vorjahr. Das Transaktionsvolumen stieg um 35,4 Prozent auf rund 1,61 Milliarden Euro, getrieben vor allem durch ein starkes erstes Halbjahr. Im zweiten Halbjahr verlangsamte sich die Dynamik, das Volumen lag bei 720,6 Millionen Euro nach 893,2 Millionen Euro in den ersten sechs Monaten. Prägend für den Markt bleiben Einzeltransaktionen, während Portfoliodeals weiterhin eine untergeordnete Rolle spielen. Auf Käuferseite dominieren institutionelle Investoren wie Asset- und Fondsmanager sowie Private-Equity-Gesellschaften, die im zweiten Halbjahr rund 38,8 Prozent des Volumens auf sich vereinten. Produktionsimmobilien sind weiterhin das stärkste Segment. Mit rund 280 Millionen Euro beziehungsweise 39 Prozent des Halbjahresvolumens führen sie die Assetklassen an. Gewerbeparks und Lagerimmobilien folgen mit jeweils über 200 Millionen Euro. Regional konzentriert sich das Investmentgeschehen auf etablierte Industriestandorte, insbesondere Süddeutschland, den Rhein-Ruhr-Raum sowie München und Umland. Die Renditen haben sich stabilisiert. Gewerbeparks liegen bei etwa 6,3 Prozent, Lagerimmobilien bei 5,4 Prozent und Produktionsimmobilien bei 7,2 Prozent. Die Preisbildung bleibt jedoch stark abhängig von Lage, Qualität und Flexibilität der Objekte. Auf der Nutzerseite zeigt sich im zweiten Halbjahr eine Belebung. Der Flächenumsatz stieg auf 1,29 Millionen Quadratmeter und lag damit über dem ersten Halbjahr. Insgesamt bleibt die Nachfrage jedoch selektiv, da viele Unternehmen Investitionsentscheidungen vor dem Hintergrund der konjunkturellen Unsicherheit zurückhaltend treffen. Die Mietpreise entwickelten sich weitgehend stabil. Lediglich Flex Spaces verzeichneten leichte Zuwächse mit Spitzenmieten von bis zu 21 Euro pro Quadratmeter in Top-Lagen. Die Projektpipeline ist weiterhin gut gefüllt. Für 2026 wird ein Anstieg der Fertigstellungen erwartet, auch wenn Bauverzögerungen und Finanzierungsthemen die Entwicklung bremsen können.


Berlin: VDIV Deutschland kritisiert Frist beim Gebäudemodernisierungsgesetz

Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland übt deutliche Kritik am Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes und insbesondere an der sehr kurzen Stellungnahmefrist. Vier Werktage seien angesichts der Tragweite des Vorhabens nicht ausreichend, um eine fundierte Einbindung der Praxis sicherzustellen. Der Verband unterstützt grundsätzlich das Ziel, die Gebäudemodernisierung technologieoffen, rechtssicher und sozial ausgewogen zu gestalten. Zugleich weist er darauf hin, dass Immobilienverwaltungen eine zentrale Rolle in der praktischen Umsetzung einnehmen und daher stärker berücksichtigt werden müssen. Kritisch sieht der VDIV mehrere Punkte im Entwurf. Dazu zählt insbesondere die sogenannte Bio-Treppe, die neue Anforderungen an Brennstoffbeschaffung, Nachweise und Dokumentation stellt, ohne eine standardisierte und digitale Umsetzung ausreichend zu regeln. Auch die geplante Kostenverteilung bei Netzentgelten, CO?-Kosten und anteilig verpflichtenden Brennstoffen bewertet der Verband als nicht praxistauglich, da Zuständigkeiten, Fristen und Informationspflichten unklar bleiben. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Realität von Gemeinschaften der Wohnungseigentümer. Der Entwurf berücksichtige nicht ausreichend die komplexen Entscheidungs- und Finanzierungsprozesse, die für Modernisierungen notwendig sind, darunter Beschlüsse, Förderentscheidungen, Vergaben und Finanzierungskonzepte. VDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler warnt vor zusätzlicher Komplexität in der Verwaltungspraxis. Ohne klare Zuständigkeiten, digitale Nachweisstrukturen und realistische Fristen drohten erhebliche Umsetzungsprobleme. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung des Gesetzentwurfs. Zusätzliche Anforderungen an Nachweise, Dokumentation und Abrechnung müssten rechtssicher, digital und praktikabel ausgestaltet sein. Nur so könne die Gebäudemodernisierung im Bestand tatsächlich umgesetzt werden.


Berlin: GdW fordert Nachbesserungen beim Gebäudemodernisierungsgesetz

Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft warnt vor erheblichen Risiken für Investitionen und bezahlbares Wohnen im Zuge der geplanten Reform. Zwar erkennt der GdW im Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes Fortschritte bei Technologieoffenheit und Praxistauglichkeit, zentrale Fragen zur Refinanzierung und sozialen Ausgestaltung der Wärmewende bleiben jedoch aus Sicht des Verbands ungelöst. Positiv bewertet werden unter anderem Regelungen zu Wärmepumpen-Hybridlösungen sowie die neue Berechnungsmethodik für KWK-Fernwärme, die Quartierslösungen stärken könnte. Auch der Erhalt des Verbrauchsausweises für Wohngebäude gilt als praxistauglich für größere Bestände. Kritisch sieht der Verband hingegen die fehlende Investitionssicherheit. GdW-Präsident Axel Gedaschko warnt, zusätzliche Pflichten ohne wirtschaftlich tragfähige Refinanzierung könnten Modernisierung und Neubau ausbremsen und die Akzeptanz der Transformation gefährden. Der Verband fordert einen klaren, praxistauglichen CO?-Minderungspfad bis 2045. Statt detaillierter Einzelvorgaben müsse der Fokus stärker auf tatsächliche Emissionsreduktionen gelegt werden, etwa durch quartiersbezogene Ansätze und Bestandsstrategien. Weitere Kritik richtet sich gegen die geplante „Bio-Treppe“ und die CO?-Kostenaufteilung. Die vorgesehenen Beimischquoten seien ambitioniert, gleichzeitig fehle es an belastbaren Aussagen zur Verfügbarkeit und Preisentwicklung klimafreundlicher Energieträger. Ohne Anpassungen im Miet- und Wärmelieferrecht könnten zudem zentrale Transformationspfade wirtschaftlich nicht umgesetzt werden. Der GdW fordert darüber hinaus weniger Bürokratie, reduzierte Nachweispflichten sowie eine stärkere Berücksichtigung des Nutzerverhaltens bei der Kostenverteilung. Ziel müsse ein Regelwerk sein, das Klimaschutz, Investitionsfähigkeit und Bezahlbarkeit miteinander verbindet.


Hamburg: HEUKING berät HIH Invest bei Ankauf in Landau

Die HIH Invest Real Estate GmbH hat eine Mixed-Use-Immobilie in Landau in der Pfalz für ein Immobilien-Sondervermögen erworben. Verkäufer ist die Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das 1998 errichtete und 2021 erweiterte Gebäude verfügt über eine Gesamtmietfläche von 3.979 Quadratmetern sowie 180 Außenstellplätze. Das Erdgeschoss und die Stellplätze sind an Aldi Süd vermietet, die beiden Obergeschosse nutzt das Studierendenwerk Vorderpfalz, das dort ein Wohnheim mit 34 Wohnungen betreibt. Rechtlich und steuerlich wurde die Käuferseite von HEUKING beraten. Ein Team um Partner Dr. Sönke Görgens übernahm die Ankaufsprüfung und begleitete den Transaktionsprozess. Die technische und ESG-Due-Diligence verantwortete CASE Real Estate. Die Verkäuferseite wurde von BNP Paribas Real Estate begleitet, die rechtliche Beratung übernahm DLA Piper. Mit dem Ankauf setzt HIH Invest ihren Fokus auf Core-orientierte Mixed-Use-Immobilien mit stabilen Cashflows fort.


Frankfurt am Main: GWH meldet Rekordergebnis und wächst weiter im Bestand

Die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen hat das Geschäftsjahr 2025 mit dem besten Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Das Konzernergebnis liegt bei 495,8 Millionen Euro, die Umsatzerlöse steigen auf 546,6 Millionen Euro. Der Wohnungsbestand wächst auf 48.182 Einheiten, ein Plus von 824 Wohnungen. Der Zuwachs resultiert aus Zukäufen in Städten wie Hannover, Köln, Bad Homburg, Neu-Isenburg, Wiesbaden und Heppenheim sowie aus Neubauprojekten, darunter 219 Wohnungen in Hannover-Kronsrode. Parallel sinkt die Leerstandsquote auf 1,5 Prozent und markiert damit einen historischen Tiefstand. Das operative Ergebnis erreicht 217,8 Millionen Euro bei einer Eigenkapitalquote von 48,6 Prozent. Das Unternehmen verweist auf eine langfristig angelegte Investitionsstrategie und die gezielte Erweiterung des Geschäftsmodells. Mit dem „GWH-HessenHaus“ bringt das Unternehmen ein standardisiertes Mehrfamilienhausprodukt auf den Markt. Zielgruppe sind Kommunen und private Bauherren, die Baulücken schnell und zu kalkulierbaren Kosten schließen wollen. Der Festpreis liegt bei 3.950 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Im Bereich Digitalisierung baut die GWH ihre Aktivitäten über die Tochter Systeno GmbH sowie eine Beteiligung am Heizungs-Startup othermo GmbH aus. Der sogenannte Gebäude Navigator ermöglicht eine digitale Steuerung von Heizungsanlagen und soll im Durchschnitt Energieeinsparungen von 18,8 Prozent erreichen. Für das laufende Jahr hält das Unternehmen an seiner Strategie fest: Fokus auf Bestandswachstum, Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und Investitionen in die Qualität der Wohnumfelder.


München: Stadt pilotiert Gebäudematerialkataster für mehr Kreislaufwirtschaft

Die Landeshauptstadt München treibt im Rahmen ihrer Zero-Waste-Strategie den Aufbau einer sogenannten Baustoffbibliothek voran. Zentrales Element ist ein digitales Gebäudematerialkataster, das Transparenz über die in Gebäuden verbauten Rohstoffe schaffen soll. Für den Pilot wurden im Stadtteil Feldmoching-Hasenbergl rund 7.500 Gebäude analysiert. Die Auswertung zeigt, dass dort unter anderem mehr als 4,4 Millionen Tonnen Beton sowie über 200.000 Tonnen Metalle verbaut sind. Die erfassten Materialien gelten als potenzielles Rohstofflager für künftige Bau- und Rückbauprozesse. Erstellt wird das Kataster von der EPEA GmbH in Zusammenarbeit mit Madaster Germany. Grundlage ist ein digitales Analysewerkzeug, das anhand von Basisdaten wie Baujahr, Gebäudetyp und Standort Rückschlüsse auf die Materialzusammensetzung ermöglicht. Ziel des Projekts ist es, Materialströme im Gebäudesektor besser zu prognostizieren und wiederverwertbare Baustoffe künftig stärker im Sinne der Kreislaufwirtschaft einzusetzen. München zählt damit zu den ersten Städten in Deutschland, die ein solches Kataster pilotieren. Das Vorhaben ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Reduzierung von Abfall und Ressourcenverbrauch. Im Bausektor sieht die Stadt das größte Potenzial, da Bau- und Abbruchabfälle einen erheblichen Anteil am Gesamtaufkommen ausmachen.


München: EGC integriert BayWa EDL

Der Energiedienstleister EGC treibt die Integration der BayWa Energie Dienstleistungs GmbH voran. Enno Philipps übernimmt die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft. Die vollständige Verschmelzung der BayWa EDL auf die EGC ist für den Sommer vorgesehen. Künftig tritt das Unternehmen bundesweit unter einheitlicher Marke auf und bündelt seine Leistungen im Bereich Energie- und Dekarbonisierungslösungen für die Immobilienwirtschaft. Bestehende Verträge bleiben unverändert, auch die Standorte und Ansprechpartner sollen erhalten bleiben. Der bisherige Geschäftsführer der BayWa EDL, Carsten Schaefer, scheidet im Zuge des Übergangs aus dem Unternehmen aus.


Bremen: B&L Property Management übernimmt Mandat von AUG. PRIEN

Die B&L Property Management GmbH hat ein weiteres Property-Management-Mandat der AUG. PRIEN Invest und Assetmanagement GmbH übernommen. Gegenstand ist ein Laborgebäude im Bremer Gewerbegebiet Oberneuland. Die Single-Tenant-Immobilie in der Louis-Leitz-Straße umfasst rund 7.900 Quadratmeter und ist vollständig an einen Nutzer aus dem medizinischen Bereich vermietet. Das Gebäude wurde Ende 2025 fertiggestellt. Mit dem neuen Auftrag baut B&L Property Management die Zusammenarbeit mit AUG. PRIEN weiter aus. Das Unternehmen betreut bundesweit rund 1,1 Millionen Quadratmeter Mietfläche in 78 Objekten.


Bad Arolsen: Spatenstich für Neubau der Arolsen Archives

In Bad Arolsen hat der Bau eines neuen Archivgebäudes für die Arolsen Archives begonnen. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die das Vorhaben gemeinsam mit dem Bundesbau in Hessen umsetzt. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Standort und soll die bislang auf mehrere Gebäude verteilten Bestände künftig zentral zusammenführen. Geplant ist eine Kapazität von rund 22.000 laufenden Metern Archivgut. Die Fertigstellung ist für 2028 vorgesehen. Die Arolsen Archives gelten als weltweit größtes Archiv zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Sammlung umfasst mehr als 30 Millionen Dokumente und gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Nieto Sobejano Arquitectos. Vorgesehen sind hochspezialisierte Archivräume mit präziser Klimatisierung sowie eine sicherheitstechnisch geschützte Gebäudehülle. Ergänzend entstehen Flächen für Veranstaltungen und Ausstellungen. Mit dem Neubau sollen die Voraussetzungen für die langfristige Sicherung und wissenschaftliche Nutzung der Bestände verbessert werden.


Königs Wusterhausen: Spatenstich für Einsatz- und Trainingszentrum des Zolls

In Königs Wusterhausen hat der Bau eines neuen Einsatz- und Trainingszentrums des Zolls begonnen. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Umsetzung erfolgt durch Goldbeck als Generalunternehmer. Der Neubau umfasst rund 13.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und beinhaltet unter anderem ein Einsatztrainingsgebäude, eine Raumschießanlage sowie eine Zwei-Feld-Sporthalle. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant. Das Projekt ist Teil eines bundesweiten Bauprogramms und wird in serieller Bauweise realisiert. Vorgesehen ist ein Gebäudestandard nach EGB 40 sowie der Einsatz von Photovoltaik und weiteren Maßnahmen zur Energieeffizienz.


Berlin: Bundesarchitektenkammer begrüßt Vergabebeschleunigungsgesetz

Der Bundesrat hat dem Vergabebeschleunigungsgesetz zugestimmt und damit den Weg für schnellere und digitalere Vergabeverfahren im öffentlichen Sektor freigemacht. Nach Einschätzung der Bundesarchitektenkammer stärkt das Gesetz die Effizienz bei öffentlichen Ausschreibungen und sichert zugleich zentrale Grundsätze des Wettbewerbs. Insbesondere der Erhalt der losweisen Vergabe gilt als wesentliches Element für den Mittelstandsschutz und für faire Teilnahmebedingungen von Planungsbüros unterschiedlicher Größe. Mit den neuen Regelungen sollen Investitionen, etwa aus den Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz, zügiger umgesetzt werden. Zugleich bleibt die unabhängige Qualitätskontrolle im Planungsprozess erhalten. Die Bundesarchitektenkammer bewertet das Gesetz als wichtigen Schritt zur Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen und fordert eine praxisnahe Umsetzung sowie eine fortlaufende Evaluation der neuen Vorgaben.


Heilbronn: Richtfest für Quartiershaus im Wohngebiet Hochgelegen

Im Heilbronner Quartier Hochgelegen ist das Richtfest für das zentrale Quartiershaus gefeiert worden. Mit dem siebenstöckigen Gebäude erreicht die Entwicklung des Wohngebiets im Südwesten der Stadt einen weiteren Meilenstein. Das Quartiershaus umfasst mehr als 50 Wohnungen, rund 70 Prozent davon sind gefördert. Neben Wohnraum entstehen Flächen für soziale Einrichtungen, darunter ein Quartierszentrum, eine Kindertagespflege sowie Wohngruppen sozialer Träger. Ein neu gestalteter Vorplatz soll künftig als Treffpunkt im Quartier dienen. Das Gebäude ist Teil eines Gesamtprojekts mit rund 520 Wohneinheiten auf einer Fläche von etwa 50.000 Quadratmetern. Mehr als die Hälfte der Wohnungen wird über das Landeswohnraumförderprogramm realisiert. Ergänzt wird das Quartier durch umfangreiche Freiflächen, ein verkehrsberuhigtes Mobilitätskonzept sowie gemeinschaftlich nutzbare Angebote wie Fahrradgaragen und Mobility Hubs. Die Fertigstellung des Quartiershauses ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.


Berlin: Genossenschaftsneubau „ruxx“ in Lichtenberg eröffnet

In Berlin-Lichtenberg ist der Genossenschaftsneubau „ruxx“ nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt worden. Bauherrin ist die GENIUS Wohnbau eG, ein Zusammenschluss sozialer Träger. Das Gebäude in der Robert-Uhrig-Straße umfasst Wohnungen für unterschiedliche Zielgruppen, darunter Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie Haushalte mit Wohnberechtigungsschein. Ein Teil der Einheiten ist barrierefrei, mehrere Bewohner sind auf Rollstühle angewiesen. Ergänzend entstehen im Erdgeschoss Angebote für künstlerische Beschäftigung sowie betreute Wohnformen. Die Anfangsmieten liegen bei 6,90 Euro pro Quadratmeter für geförderte Wohnungen und bei 12,50 Euro pro Quadratmeter für Flächen sozialer Träger. Das Projekt wurde über eine Kombination aus Wohnungsbauförderung des Landes Berlin, KfW-Mitteln, Bankdarlehen sowie Beteiligungen sozialer Träger finanziert. Das Grundstück wurde im Rahmen eines Konzeptverfahrens bereitgestellt. Das Gebäude verfügt über eine Energieversorgung auf Basis von Erdwärme, Wärmepumpe und Photovoltaik. Der Neubau ist Teil des Programms „Wohnraum für soziale Träger“ und gilt als Modell für inklusiven und preisgebundenen Wohnungsbau in Berlin.


Hamburg: HanseMerkur baut Immobiliengeschäft weiter aus

Die HanseMerkur-Gruppe treibt im Jubiläumsjahr auch ihr Immobiliengeschäft weiter voran und baut ihre Aktivitäten im Asset Management deutlich aus. Die Assets under Management stiegen auf 21,8 Milliarden Euro, davon entfallen 4,9 Milliarden Euro auf Mandate von Drittinvestoren. Ein wesentlicher Treiber ist die Immobilienplattform der Gruppe. Die HanseMerkur Grundvermögen AG verwaltet mehr als 100 Objekte mit einer Gesamtfläche von über einer Million Quadratmetern. Der Fokus liegt auf energieeffizienten Büroimmobilien in zentralen Lagen sowie auf Wohnquartieren in wachstumsstarken Metropolregionen. Im Bürosegment rechnet das Unternehmen in den kommenden Jahren mit einer Projektentwicklungspipeline von rund einer Milliarde Euro. Zu den laufenden Entwicklungen zählen unter anderem die Gänsemarkt Höfe in Hamburg, das Goldschmied Carré in Köln sowie das Central ParX in Frankfurt am Main. Parallel gewinnt der Bereich digitale Infrastruktur an Bedeutung. Mit dem Fonds „HanseMerkur Digital Infrastructure“ investiert die Gruppe gezielt in Rechenzentren und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Flächen für Cloud-Anwendungen und Künstliche Intelligenz. Insgesamt unterstreicht die Entwicklung die wachsende Bedeutung des Immobilien- und Infrastrukturgeschäfts innerhalb der HanseMerkur-Gruppe.


Fehmarnbelt: Erstes Tunnelelement erfolgreich abgesenkt

Beim Bau des Fehmarnbelt-Tunnels ist das erste Tunnelelement erfolgreich installiert worden. Die Absenkung markiert einen zentralen Fortschritt bei dem Infrastrukturprojekt zwischen Deutschland und Dänemark. Der Tunnel wird mit einer Länge von 18 Kilometern der weltweit längste Absenktunnel sein. Er ist als kombinierte Straßen- und Schienenverbindung ausgelegt und soll die Verbindung zwischen Skandinavien und Kontinentaleuropa deutlich beschleunigen. Die Tunnelelemente werden an Land gefertigt, zur Baustelle transportiert und anschließend in einen zuvor ausgehobenen Graben im Meeresboden abgesenkt. Insgesamt sind dafür 89 Absenkvorgänge vorgesehen. Ingenieure aus mehreren europäischen Ländern arbeiten im Rahmen des RAT-Joint-Ventures eng zusammen und bündeln dabei das sich ergänzende Fachwissen von Ramboll, Arup und TEC. Das RAT-Joint-Venture arbeitet seit 2008 mit dem Auftraggeber Sund & Bælt zusammen und leistet fachliche Beratung in einer Reihe von technischen Disziplinen.


Düsseldorf: Helaba bezieht neue Büroflächen im „heylo“

Die Helaba Landesbank Hessen-Thüringen verlagert ihre Düsseldorfer Niederlassung in das modernisierte Bürogebäude „heylo“ an der Schwannstraße. Insgesamt wurden rund 7.800 Quadratmeter Bürofläche angemietet. Begleitet wurde der Prozess von der pro m² GmbH, die als Mietervertreterin die Standortsuche, Mietvertragsverhandlungen sowie die Flächen- und Nutzungskonzeption übernommen hat. Im Zuge des Umzugs setzt die Helaba ihre New-Work-Strategie um. Die Flächen wurden entsprechend mit offenen Arbeitsbereichen, Projektzonen und Rückzugsräumen gestaltet. Der Standort entsteht im Rahmen eines Bestandsumbaus unter Berücksichtigung bankspezifischer Anforderungen.


Essen: Instone startet stabil ins Jahr und bestätigt Prognose

Die Instone Real Estate Group SE ist mit einem soliden ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Die bereinigten Umsatzerlöse lagen bei 79,3 Millionen Euro und damit unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf eine witterungsbedingt geringere Bautätigkeit zurückzuführen ist. Die Rohergebnismarge erreichte 27,6 Prozent und blieb damit auf hohem Niveau. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 0,9 Millionen Euro. Das Verkaufsvolumen belief sich auf 41,7 Millionen Euro. Im institutionellen Geschäft befinden sich Transaktionen mit einem Volumen von rund 80 Millionen Euro in fortgeschrittenen Verhandlungen. Insgesamt rechnet das Unternehmen im Jahresverlauf mit einer Belebung von Bauleistung und Vertrieb. Die Prognose für 2026 wurde bestätigt. Instone erwartet Umsätze zwischen 550 und 600 Millionen Euro sowie ein Ergebnis nach Steuern von 35 bis 40 Millionen Euro.


Duisburg: HAMBORNER REIT mit stabilem Jahresauftakt und bestätigter Prognose

Die HAMBORNER REIT AG ist stabil in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Die Miet- und Pachterlöse lagen im ersten Quartal bei 22,6 Millionen Euro und damit leicht unter dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn (FFO) erreichte 11,7 Millionen Euro. Der Nettovermögenswert je Aktie stieg auf 9,27 Euro. Gleichzeitig reduzierte sich der Verschuldungsgrad (Loan-to-Value) auf 43,1 Prozent. Das Immobilienportfolio umfasst 63 Objekte mit einem Gesamtwert von rund 1,341 Milliarden Euro. Die Leerstandsquote blieb mit 3,5 Prozent auf niedrigem Niveau. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 wurde bestätigt. Erwartet werden Mieterlöse zwischen 87,5 und 89,5 Millionen Euro sowie ein FFO von 38 bis 42 Millionen Euro.


Landau in der Pfalz: HIH Invest erwirbt Mixed-Use-Immobilie von Schroders

Die HIH Invest hat die Mixed-Use-Immobilie „Maxi34“ in der Maximilianstraße in Landau in der Pfalz von der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Objekt umfasst 3.979 Quadratmeter Mietfläche und ist vollständig vermietet. Hauptmieter sind Aldi Süd im Erdgeschoss sowie das Studierendenwerk Vorderpfalz, das in den Obergeschossen ein Wohnheim mit 65 Plätzen betreibt. Die Immobilie wurde 1998 errichtet und 2021 um zwei Geschosse aufgestockt. Sie wurde für ein Immobilien-Sondervermögen erworben.


Hamburg: alstria bestätigt Prognose nach stabilem ersten Quartal 2026

alstria hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 47,9 Millionen Euro erzielt und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Konzerngewinn von 20,8 Millionen Euro. Der operative Gewinn (FFO) belief sich auf 17,6 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg zum 31. März 2026 auf 1,689 Milliarden Euro. Die liquiden Mittel lagen bei 309,1 Millionen Euro. Im Portfolio wurden Mietverträge über rund 18.900 Quadratmeter abgeschlossen. Parallel treibt das Unternehmen den Verkauf von Immobilien in Randlagen voran und hat entsprechende Transaktionen im Umfang von rund 90 Millionen Euro angestoßen. Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bleibt unverändert. Erwartet werden Umsätze von rund 192 Millionen Euro sowie ein FFO von etwa 53 Millionen Euro.


Frankfurt am Main: Barkow Consulting meldet starkes Kreditquartal durch Sondereffekt im März

Das Volumen neu vergebener Wohnungsbaukredite hat im ersten Quartal 2026 mit 61,2 Milliarden Euro den höchsten Stand seit der Zinswende Mitte 2022 erreicht. Das geht aus einer Auswertung von Barkow Consulting hervor. Der Anstieg ist ausschließlich auf den März zurückzuführen, in dem Kredite im Umfang von 24,1 Milliarden Euro vergeben wurden. Damit wurde nahezu das Niveau der Niedrigzinsphase erreicht. Hintergrund sind vorgezogene Finanzierungen infolge eines deutlichen Zinsanstiegs seit Ende Februar. Die strukturellen Belastungsfaktoren bleiben bestehen. Dazu zählen höhere Zinsen, stabile bis steigende Immobilienpreise sowie eine insgesamt angespannte wirtschaftliche Lage. Auch auslaufende Vorzieheffekte könnten die Entwicklung im weiteren Jahresverlauf dämpfen.


Neustadt an der Weinstraße: Spatenstich für Neubau der Generalzolldirektion

In Neustadt an der Weinstraße hat der Bau eines neuen Bürostandorts für die Generalzolldirektion begonnen. Bauherrin ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, umgesetzt wird das Projekt von der Uhl Real Estate GmbH. Der viergeschossige Neubau mit rund 10.000 Quadratmetern Fläche soll künftig rund 400 Beschäftigte an einem Standort bündeln. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2028 vorgesehen, das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 40 Millionen Euro. Das Gebäude wird nach dem Energiestandard EGB40 errichtet und unter anderem mit Photovoltaik und Wärmepumpe ausgestattet.


Berlin: W&N startet Vertrieb für Wohnprojekt mit 42 Einheiten in Lichtenberg

Die W&N Immobilien-Gruppe hat den Vertrieb für das Wohnprojekt „GERN 36“ in Berlin-Lichtenberg gestartet. Der Neubau in der Gernotstraße umfasst 42 Wohneinheiten mit rund 2.300 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Der Baustart erfolgte im Oktober 2025, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant. Realisiert wird das Projekt gemeinsam mit der mib – märkische ingenieur bau gmbh. Die Apartments mit Größen zwischen 26 und 60 Quadratmetern richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen, darunter Studierende, Singles und Paare. Der Bau erfolgt in Elementbauweise nach KfW-55-Standard.


Düsseldorf: Richtfest für neuen REWE-Markt in Unterrath

In Düsseldorf-Unterrath ist beim Neubau eines REWE-Marktes das Richtfest gefeiert worden. Mit dem Abschluss der Dachkonstruktion erreicht das Projekt einen weiteren Baufortschritt. Der Neubau ersetzt einen zuvor zurückgebauten Standort. Die Eröffnung ist für Ende 2026 geplant. Der Markt entsteht im Zusammenspiel mit einem benachbarten Hallenbad und nutzt gemeinsam Flächen wie den Parkplatz. Das Gebäude wird mit rund 1.900 Quadratmetern Verkaufsfläche realisiert. Bauherr ist die REWE West eG, Generalunternehmer die Haske Bau GmbH & Co. KG, die Planung stammt von Baues & Partner Architekten. Der Markt soll nach nachhaltigen Standards errichtet und unter anderem mit Photovoltaik, Wärmepumpen und Begrünung ausgestattet werden.


München: FitX mietet 3.000 Quadratmeter im Quartier Go Four It

Für das im Bau befindliche Business-Quartier Go Four It in München-Moosach ist ein weiterer Mieter gefunden. Das Fitnessunternehmen FitX hat einen langfristigen Mietvertrag über rund 3.000 Quadratmeter im Gebäude Go Four Blue unterzeichnet. Die Fläche soll ab Mitte 2027 übernommen werden. FitX wird damit Ankermieter des Gebäudes und eröffnet dort sein fünftes Studio in München. Das Quartier an der Hanauer Straße umfasst insgesamt rund 38.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, verteilt auf vier Gebäude. Entwickler sind die RH Unternehmensgruppe und Competo Capital Partners.


Frankfurt am Main: J.P. Morgan Asset Management startet Joint Venture mit i Live für Studentenwohnen

J.P. Morgan Asset Management hat ein Joint Venture mit der i Live Unternehmensgruppe zur Entwicklung von Studentenwohnprojekten in Deutschland gegründet. Ziel ist der Aufbau eines Portfolios im Bereich Purpose-Built Student Accommodation mit einem Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro. Die Partnerschaft plant, voll ausgestattete Appartements in Universitätsstädten zu realisieren. Erste Standorte in Frankfurt am Main und Berlin mit insgesamt rund 1.000 Betten wurden bereits gesichert. Mit dem Schritt baut J.P. Morgan Asset Management seine europäische Managed-Living-Plattform weiter aus. Neben Deutschland bestehen bereits Partnerschaften in Frankreich und Spanien.


Dortmund: Öffentlicher Nutzer mietet Druckzentrum in Kley

Ein Bedarfsträger der öffentlichen Hand hat in Dortmund-Kley eine rund 9.450 Quadratmeter große Immobilie für ein Druck-, Post- und Scanzentrum angemietet. Eigentümerin ist die Körling Immobilien GmbH & Co. KG, die Vermittlung erfolgte durch RUHR REAL. Die Liegenschaft am Feldbachacker 11 umfasst rund 8.900 Quadratmeter Hallenfläche sowie etwa 550 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Der Mietbeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen. Die Immobilie verfügt über mehrere Rampen, ebenerdige Tore sowie eine gute Anbindung an die Dortmunder Innenstadt und Verwaltungsstandorte.


Hamburg: DAHLER Invest eröffnet fünf neue Standorte

DAHLER Invest hat sein deutschlandweites Netzwerk um fünf Standorte erweitert. Neue Büros wurden in Hannover, Karlsruhe/Baden-Baden, Ludwigsburg, Nürnberg und Rostock eröffnet. Damit ist das Unternehmen nun an insgesamt 23 Standorten vertreten. Der Ausbau folgt auf die Gründung von DAHLER Invest und soll die Präsenz in wachstumsstarken Groß- und Mittelstädten stärken.Die neuen Niederlassungen werden jeweils von lokalen Standortleitern geführt. Der Fokus liegt weiterhin auf der Vermittlung von Wohn- und Geschäftshäusern an private und semiprofessionelle Anleger.


Moers: VIVAWEST schließt ersten Bauabschnitt der Quartiersmodernisierung in Meerfeld ab

VIVAWEST hat den ersten Bauabschnitt der Modernisierung im Quartier Meerfeld in Moers abgeschlossen. Insgesamt wurden 196 Wohnungen in 29 Mehrfamilienhäusern umfassend erneuert. Das Wohnungsunternehmen investierte rund 20,8 Millionen Euro in energetische Maßnahmen und die Aufwertung des Wohnkomforts. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung von Fassaden, Fenstern und Heizungsanlagen sowie der Anbau von Aufzügen und die Modernisierung von Balkonen und Außenanlagen. Durch die Maßnahmen verbessert sich die Energieeffizienz der Gebäude von Klasse D auf B. Ein Teil der Finanzierung erfolgte über Landesmittel. Dadurch sind künftig 48 Wohnungen für 25 Jahre mietpreisgebunden. Der zweite Bauabschnitt mit weiteren 152 Wohnungen läuft seit April 2025, ein dritter Abschnitt soll im Juni 2026 starten.


Berlin: IWG eröffnet neuen Regus-Standort am Hermannplatz

Die International Workplace Group hat einen neuen Regus-Standort am Hermannplatz in Berlin-Neukölln eröffnet. Der flexible Workspace entsteht in Partnerschaft mit dem Gebäudeeigentümer ANH Hausbesitz. Der Standort bietet unter anderem Einzelbüros, Besprechungsräume sowie Coworking- und Kreativflächen. Er richtet sich an Unternehmen und Start-ups unterschiedlicher Branchen. Mit der Eröffnung reagiert IWG auf die steigende Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen. Der neue Standort ist Teil des weiteren Netzausbaus des Unternehmens in Deutschland.


Kaarst: Landmarken übergibt Rechenzentrum der Finanzverwaltung an Land Nordrhein-Westfalen

Die Landmarken AG hat das neue Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kaarst an den Nutzer übergeben. Das Land hatte das Projekt bereits im Februar 2026 übernommen. Der Neubau umfasst rund 37.000 Quadratmeter Fläche sowie ein Parkhaus und wurde nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit fertiggestellt. Neben dem Rechenzentrum beinhaltet das Ensemble auch Büro- und Besprechungsräume, Lager, Werkstätten, eine Druckerei und eine Kantine. Das Projekt wurde gemeinsam mit den Generalunternehmern ZECH Bau und ICT Facilities realisiert. Für den Betrieb ist der Gebäudedienstleister SPIE zuständig. Die Planung stammt von agn Niederberghaus & Partner. Das Gebäude ist auf einen weitgehend CO?-neutralen Betrieb ausgelegt. Zum Einsatz kommen unter anderem Geothermie, Photovoltaik sowie die Nutzung von Abwärme aus dem Rechenzentrum.


Frankfurt am Main: Tikehau Capital und Forte Capital erwerben Wohnportfolio von MEAG

Tikehau Capital hat gemeinsam mit Forte Capital ein Wohnportfolio aus fünf Immobilien in Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln und Bonn von MEAG erworben. Das Portfolio umfasst rund 24.110 Quadratmeter vermietbare Fläche und etwa 300 Wohneinheiten. Die Immobilien befinden sich in etablierten Wohnlagen mit hoher Nachfrage. Geplant sind Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Weiterentwicklung der Bestände. Die Transaktion ist Teil der paneuropäischen Value-Add-Strategie von Tikehau Capital und zugleich die zweite gemeinsame Investition im Rahmen eines Joint Ventures mit Forte Capital in Deutschland.


Aachen: Swiss Life steigt beim Technologiezentrum am Europaplatz ein

Swiss Life Asset Managers hat sich mit 40 Prozent an der Objektgesellschaft des Technologiezentrums Aachen beteiligt. Mehrheitlicher Gesellschafter bleibt die Stadtmarken GmbH, ein Unternehmen der Landmarken Group. Das Technologiezentrum war 2020 erworben und von The Urban Village GmbH zu einem Science Park entwickelt worden. Betreiber bleibt weiterhin The Urban Village. Mit einem Erweiterungsbau umfasst der Standort inzwischen rund 24.050 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Zu den Hauptnutzern zählen der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen für die FH Aachen, die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung sowie weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auch Start-ups und Ausgründungen aus dem Hochschulumfeld sind am Standort angesiedelt. Mit dem Einstieg setzt Swiss Life Asset Managers auf langfristig stabile Erträge an etablierten Wissenschaftsstandorten.


Hamm: Real Blue erwirbt Seniorencampus für Spezialfonds

Die Real Blue Kapitalverwaltungs-GmbH hat für den offenen Spezial-AIF „Real Blue Senior Living“ den Seniorencampus Hamm erworben. Verkäufer und Projektentwickler ist eine Gesellschaft der RTLL Gruppe. Das im März 2026 fertiggestellte Objekt umfasst rund 6.600 Quadratmeter Mietfläche und wird von der Humanika Unternehmensgruppe als Generalmieter betrieben. Das Nutzungskonzept beinhaltet betreutes Wohnen, ambulant betreute Wohngemeinschaften, eine Tagespflege sowie Gastronomie. Der Standort befindet sich im Stadtteil Mitte in unmittelbarer Nähe zu einem Gesundheitscampus mit Klinik und Facharztzentrum. Das Gebäude erfüllt den Energieeffizienzstandard KfW 40 EE und soll eine DGNB-Silber-Zertifizierung erhalten.


Berlin: Baustart für Wohnprojekt „Céleste“ in Charlottenburg

In der Knesebeckstraße 10 in Berlin-Charlottenburg hat der Bau des Wohnprojekts „Céleste“ begonnen. Mit der Grundsteinlegung wurde ein weiterer Meilenstein für das Vorhaben gesetzt. Der Projektentwickler Primus Immobilien AG realisiert ein sechsgeschossiges Wohngebäude mit rund 5.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Das Gebäude entsteht nach Plänen von Nöfer Architekten und ersetzt einen Bestandsbau aus den 1960er Jahren. Das Projekt liegt zwischen Savignyplatz und Hardenbergstraße und ist als Hofhaus mit Innenhof konzipiert. Es soll die bestehende Blockstruktur der City West aufnehmen und weiterentwickeln. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 vorgesehen.


Berlin: BlueRock erwirbt Büroimmobilie in Pankow von Schroders

Die BlueRock Group AG hat eine Büroimmobilie in der Storkower Straße in Berlin-Pankow von der Schroder Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Objekt umfasst rund 16.500 Quadratmeter Mietfläche, wurde 1965 errichtet und zuletzt 1994 modernisiert. Die Immobilie ist vollständig vermietet. Hauptnutzer ist eine öffentliche Einrichtung auf Bundesebene. Der Mietvertrag weist eine Restlaufzeit von rund elf Jahren mit Verlängerungsoption auf. Die Transaktion erfolgte in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld. BlueRock plant, die Immobilie weiterzuentwickeln und Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit umzusetzen. Beratend tätig waren unter anderem HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft auf Käuferseite und GSK Stockmann auf Verkäuferseite. BNP Paribas Real Estate begleitete die Transaktion als Vermittler.


Berlin: PANDION stellt Bürogebäude OFFICEHOME Pollux in Friedrichshain fertig

Der Projektentwickler PANDION hat das Bürogebäude OFFICEHOME Pollux in Berlin-Friedrichshain fertiggestellt. Die Immobilie umfasst rund 28.700 Quadratmeter Mietfläche und ist Teil des OFFICEHOME Ostkreuz Campus. Bereits im September 2025 wurden rund 7.650 Quadratmeter an das Greentech-Unternehmen Enpal übergeben. Weitere rund 850 Quadratmeter gingen im Herbst an einen zusätzlichen Mieter. Zuvor hatte PANDION bereits das benachbarte Gebäude OFFICEHOME Zinc vollständig an Enpal übergeben. Das sechsgeschossige Gebäude wurde nach Plänen von kadawittfeldarchitektur realisiert und bietet flexible Büroflächen mit Einheiten zwischen etwa 350 und 5.000 Quadratmetern pro Etage. Das Gebäude soll eine DGNB-Gold-Zertifizierung erhalten und erfüllt den Effizienzgebäude-55-Standard. Zur Ausstattung zählen unter anderem eine Photovoltaikanlage sowie Infrastruktur für Fahrrad- und Elektromobilität.


Berlin: Bebauungsplan „Urbane Mitte Süd“ am Gleisdreieck rechtskräftig

Mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt am 29. April 2026 ist der Bebauungsplan VI-140cab für die „Urbane Mitte Süd“ in Berlin rechtskräftig. Damit sind nach mehr als zehn Jahren Planungszeit die Voraussetzungen für die Entwicklung eines zentralen innerstädtischen Areals am Gleisdreieck geschaffen. Das Gebiet liegt zwischen Trebbiner Straße, dem Deutschen Technikmuseum, dem Ostpark und der Luckenwalder Straße. Vorhabenträger der Entwicklung ist die Periskop Development GmbH. Das Verfahren wurde im Juni 2025 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen übernommen und auf Landesebene fortgeführt. Im Verlauf des Planungsprozesses wurden mehrere Beteiligungs- und Abstimmungsformate durchgeführt. Mit der Rechtskraft des Bebauungsplans beginnt nun die nächste Phase der Projektentwicklung. Im August 2026 soll das Preisgericht im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens über die eingereichten Entwürfe entscheiden.


Münster: Richtfest im Quartier HEYMAT YORK

Im Wohnquartier HEYMAT YORK in Münster-Gremmendorf ist mit dem Richtfest der letzten Gebäudezeile der Rohbau des ersten Bauabschnitts abgeschlossen worden. Der Bauabschnitt umfasst 46 Wohneinheiten und ist vollständig vermarktet. Nach Angaben der Projektbeteiligten sind 17 Häuser bereits fertiggestellt, elf davon wurden übergeben. Weitere 29 Einheiten befinden sich im Bau, überwiegend im Innenausbau. Parallel hat der zweite Bauabschnitt begonnen. Das Projekt richtet sich insbesondere an Familien und ist Teil der Quartiersentwicklung im York-Areal. Neben Wohnraum entstehen im Umfeld unter anderem Kindertagesstätten, eine Grundschule sowie Nahversorgungsangebote. Nach der Übernahme durch die IHR HAUS Sahle im Jahr 2024 wurde das Projekt fortgeführt. Das Quartier gilt damit als stabilisiert und wird schrittweise weiterentwickelt.


Hamburg: Gericht stuft Immobilien-Teilverkauf nicht als Verbraucherdarlehen ein

Das Landgericht Hamburg hat den Immobilien-Teilverkauf erstmals ausdrücklich als eigenständiges Modell eingeordnet und nicht als Verbraucherdarlehen bewertet. In einem Urteil vom 24. April 2026 (Az. 307 O 225/25) bestätigte das Gericht die Wirksamkeit der zugrunde liegenden Vertragsstruktur aus Grundstückskaufvertrag, Miteigentümervereinbarung und Nießbrauchbestellung. Eine Sittenwidrigkeit sah das Gericht nicht. Damit folgt das Gericht einer Argumentationslinie aus der rechtswissenschaftlichen Diskussion, wonach es beim Teilverkauf an einer zentralen Voraussetzung eines Darlehens fehlt, der persönlichen Rückzahlungspflicht. Stattdessen handelt es sich um eine Kombination aus Immobilienveräußerung, Nießbrauch und späterer Verwertung. Der Bundesverband für Immobilienverrentung bewertet das Urteil als Klärung für einen Markt, der zuletzt verstärkt in den Fokus von Politik und Aufsicht geraten ist. Gleichzeitig verweist der Verband auf weiteren Handlungsbedarf bei Transparenz und Verbraucherschutz. Genannt werden unter anderem standardisierte Informations- und Kostendokumente, nachvollziehbare Beispielrechnungen sowie strukturierte Geeignetheitsprüfungen.


Köln: Terra KVG investiert 170 Millionen Euro in Wohnquartier Rondorf Nord-West

Die Terra Kapitalverwaltung AG hat Verträge mit einem Versorgungswerk über ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 170 Millionen Euro abgeschlossen. Die Mittel fließen in die Entwicklung des Stadtquartiers Rondorf Nord-West. Geplant sind zwei Investmentstrukturen. Ein geschlossener Spezialfonds sieht die Entwicklung und den langfristigen Bestand von rund 200 Wohneinheiten auf zehn Baufeldern vor, darunter geförderter und freifinanzierter Geschosswohnungsbau sowie Reihen- und Doppelhäuser zur Vermietung. Ergänzend entsteht eine Projektentwicklungsgesellschaft mit Develop-to-sell-Ansatz für rund 100 weitere Wohneinheiten auf fünf Baufeldern. Das Quartier ist Teil einer größeren Stadtteilerweiterung mit insgesamt rund 1.300 geplanten Wohnungen sowie Infrastruktur wie Schulen, Kindertagesstätten und Nahversorgung. Die Erschließung übernimmt die Projektentwicklungsgesellschaft AMELIS, ein Joint Venture von AMAND Landentwicklung und Aurelis Real Estate. Terra fungiert als Fonds- und Asset Manager sowie als projektverantwortlicher Service-Developer.


Frankfurt am Main: P3 erwirbt Logistikimmobilien in Essen und Wörrstadt

P3 hat zwei vollvermietete Logistikimmobilien in den Regionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main erworben. Die Objekte in Essen und Wörrstadt verfügen über eine Gesamtmietfläche von rund 43.730 Quadratmetern und wurden 2021 fertiggestellt. Die Immobilie in Essen umfasst rund 23.120 Quadratmeter Mietfläche und befindet sich in einem etablierten Logistikgebiet mit Anbindung an zentrale Verkehrsinfrastruktur. Das Objekt verfügt über eine Hallenhöhe von zehn Metern sowie eine Bodenlast von fünf Kilonewton pro Quadratmeter. Mieter ist Euziel. Das zweite Objekt liegt in Wörrstadt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A63 und umfasst rund 20.610 Quadratmeter Mietfläche. Der Standort zählt zu den gefragten Teilmärkten der Rhein-Main-Region. Auch hier beträgt die Hallenhöhe zehn Meter bei einer Bodenlast von fünf Kilonewton pro Quadratmeter. Mieter ist Hellmann Worldwide Logistics. Beide Immobilien sind mit einer DGNB-Gold-Zertifizierung ausgestattet und verfügen über moderne technische Standards. An beiden Standorten werden derzeit Photovoltaikanlagen installiert. CBRE war als Vermarkter an der Transaktion beteiligt. P3 wurde rechtlich von White and Case beraten, TA Europe und TRC unterstützten die technische Due Diligence.


Nürnberg: Union Investment vermietet erste Flächen im City-Logistik-Hub

Union Investment hat im neuen City-Logistik-Hub in Nürnberg zwei Logistikhallen mit Büroflächen an TOGE Dübel vermietet. Das Unternehmen aus der Würth Gruppe sichert sich insgesamt 5.046 Quadratmeter zur Erweiterung seines bestehenden Standorts in unmittelbarer Nähe. Die Übergabe der Flächen ist für September 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung der Hallen ist für Januar 2027 geplant. Der City-Logistik-Hub entsteht durch die Umnutzung des ehemaligen Fachmarktzentrums Meister Areal. Geplant sind rund 26.700 Quadratmeter Logistikfläche sowie ein ergänzendes Nahversorgungszentrum. Union Investment investiert rund 60 Millionen Euro über den offenen Immobilienfonds UniInstitutional German Real Estate in das Projekt. Für die Nahversorgungsflächen wurde bereits ein langfristiger Mietvertrag mit Edeka abgeschlossen. Weitere Vermietungen für zusätzliche Hallen befinden sich in Vorbereitung. JLL war bei der Transaktion vermittelnd tätig.


Hamburg/Köln: GARBE entwickelt Quartierskonzept „URBANROOTS“ für den Mietwohnungsbau

GARBE Urban Real Estate Germany hat mit „URBANROOTS“ ein neues Bau- und Quartierskonzept für den Mietwohnungsbau vorgestellt. Das Modell baut auf den Erfahrungen aus dem Holzhochhaus „roots“ in der Hamburger HafenCity auf und kombiniert seriellen Holzhybridbau mit ergänzenden Gemeinschafts- und Serviceangeboten. Kern des Konzepts ist die Verbindung von Wohnraum mit zusätzlichen Nutzungen wie Gemeinschaftsflächen, Fitnessbereichen, Homeoffice-Angeboten und urbanen Gartenflächen. Ergänzt wird dies durch eine digitale Infrastruktur, unter anderem über eine Quartiers-App zur Organisation von Services und zur Kommunikation. Erste Projekte befinden sich in Köln in Planung. In Köln-Raderthal soll mit dem „Marienhof“ ein Wohnquartier mit rund 195 Wohnungen auf etwa 11.500 Quadratmetern Mietfläche entstehen. In Köln-Rondorf sind rund 170 Mietwohnungen mit einer Bruttogrundfläche von etwa 13.300 Quadratmetern vorgesehen. Baulich setzt URBANROOTS auf eine Holzelementbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Ziel sind verkürzte Bauzeiten, geringere Emissionen während der Bauphase sowie eine stabile Kostenstruktur. Die Gebäude sollen nach dem Effizienzhausstandard EH 40 mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude realisiert werden. Zusätzlich wird eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt. Neben freifinanzierten Wohnungen sind in den Projekten auch geförderte Anteile vorgesehen, um eine gemischte Bewohnerstruktur zu erreichen. Weitere Bestandteile sind Mobilitätsangebote wie Carsharing und Lastenräder sowie zusätzliche Einrichtungen wie Werkstätten oder Gemeinschaftsräume.


Berlin: bulwiengesa startet Initiative für Bildungsimmobilien

bulwiengesa hat gemeinsam mit mehreren Akteuren der Immobilienwirtschaft die „Initiative Bildungsimmobilien“ gegründet. Mit einem ersten Treffen im März 2026 hat das Netzwerk seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, Bildungsimmobilien stärker im institutionellen Markt zu verankern und die Voraussetzungen für private Investitionen zu verbessern. Im Fokus stehen dabei die Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, mehr Transparenz im Markt, der Aufbau einer belastbaren Datenbasis sowie Impulse für die Weiterentwicklung des Segments. Zu den Gründungspartnern zählen Deutsche Kreditbank AG, Drees & Sommer, GSK Stockmann, HIH Projektentwicklung, Hemsö, LHI Group, LBBW Immobilien und mondial KVG. Die beteiligten Unternehmen decken wesentliche Bereiche von Finanzierung über Entwicklung bis Betrieb ab und bringen ihre Erfahrungen in ein gemeinsames Austauschformat ein. bulwiengesa übernimmt die Koordination der Initiative und verantwortet unter anderem die Datenaufbereitung sowie die Erstellung von Studien und Kommunikationsformaten. Die Plattform ist für weitere Marktteilnehmer offen.


Düsseldorf: GDI erwirbt Grundstück für Studentenwohnen in Flingern

Die GDI German Development Investors GmbH hat in Düsseldorf-Flingern ein rund 2.600 Quadratmeter großes Grundstück in der Dorotheenstraße 90–92 erworben. Auf dem Areal plant das Unternehmen unter dem Projektnamen „Doro90“ die Entwicklung von rund 160 Studentenapartments. Für das Vorhaben liegt bereits ein Bauvorbescheid zur Wohnnutzung vor. Geplant sind zwei Gebäudeteile mit einer oberirdischen Bruttogrundfläche von rund 5.250 Quadratmetern. Neben den Apartments ist eine gemeinschaftlich nutzbare Fläche vorgesehen. Eine Tiefgarage ist nicht geplant, die Stellplätze sollen oberirdisch umgesetzt werden. Der Standort im Stadtteil Flingern verfügt über eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und eine schnelle Erreichbarkeit der Düsseldorfer Hochschulstandorte. Ergänzt wird das Projekt durch ein Mobilitätskonzept mit Carsharing-Angeboten, Lastenfahrrädern und einer Fahrradreparaturstation. Die Baugenehmigung wird für Ende 2026 erwartet, der Baustart ist für Anfang 2027 vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 geplant. Für die Apartments wurde bereits ein Generalmietvertrag mit einem Betreiber über 20 Jahre abgeschlossen. Die Transaktion wurde durch die TreeCap Partners GmbH strukturiert. Colliers International war mit der Vermarktung der Liegenschaft beauftragt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Karlsfeld: Satzungsbeschluss für „Anna Quartier“ gefasst

Für das Wohnprojekt „Anna Quartier“ der CG Group GmbH in Karlsfeld ist der Bebauungsplan beschlossen worden. Der Gemeinderat hat am 23. April 2026 einstimmig den Satzungsbeschluss gefasst. Damit ist das Planungsverfahren formal abgeschlossen. Nach der öffentlichen Bekanntmachung wird der Bebauungsplan rechtskräftig und schafft die Grundlage für die Beantragung von Baugenehmigungen. Auf dem ehemaligen Ludl-Gelände ist ein gemischt genutztes Quartier geplant. Vorgesehen sind Wohnraum, Einzelhandel, Dienstleistungen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen. Ergänzt wird das Konzept durch Maßnahmen zur Verbesserung der Nahversorgung, der Mobilität sowie durch neue Grün- und Aufenthaltsflächen.


Stuttgart: SWSG stellt Quartiersensemble am Stöckachplatz fertig

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH hat ihr Neubauprojekt am Stöckachplatz in Stuttgart abgeschlossen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Schule entstand ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnen, sozialer Infrastruktur und Nahversorgung. Das Ensemble umfasst 28 Mietwohnungen, darunter geförderte und barrierefreie Einheiten. Ergänzt wird der Neubau durch eine Kindertagesstätte mit Stadtteilcafé, ein Familienzentrum, das Raphaelhaus für Menschen mit Behinderung sowie einen Vollsortimenter im Erdgeschoss. Städtebaulich setzt das Projekt auf mehrere Baukörper mit gemeinsamer Sockelzone sowie neue Wegeverbindungen im Quartier. Begrünte Fassaden und Außenanlagen sind Teil des Konzepts. Die Eröffnung fand im Rahmen des bundesweiten Tags der Städtebauförderung statt. Das Projekt gilt als Baustein der Quartiersentwicklung im Stuttgarter Osten und wurde über Jahre durch Bürgerbeteiligung begleitet.


Gelsenkirchen: VIVAWEST steigert Ergebnis und erhöht Investitionen deutlich

Die VIVAWEST hat das Geschäftsjahr 2025 mit leicht verbessertem Ergebnis abgeschlossen und ihre Investitionen deutlich ausgeweitet. Das EBITDA stieg auf 455 Millionen Euro nach 452 Millionen Euro im Vorjahr. Gleichzeitig erhöhte das Unternehmen seine Investitionen auf knapp 600 Millionen Euro, ein Plus von rund 134 Millionen Euro. Schwerpunkte waren der Neubau sowie die energetische Modernisierung des Bestands. Die Leerstandsquote sank weiter auf 0,8 Prozent, die Durchschnittsmiete stieg moderat auf 7,15 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt bewirtschaftet VIVAWEST rund 118.600 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Im Neubau investierte das Unternehmen 351 Millionen Euro und stellte 525 Wohnungen fertig. Mehr als 2.200 weitere Einheiten befanden sich zum Jahresende im Bau. Parallel wurden über 2.200 Wohnungen energetisch saniert. Für 2026 erwartet VIVAWEST eine stabile Entwicklung, verweist jedoch auf anhaltend hohe Baukosten, regulatorische Anforderungen und begrenzte Förderkulissen als zentrale Herausforderungen.


München: Motel One überschreitet erstmals Milliarden-Umsatzmarke

Die Motel One Group hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erzielt. Damit setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs trotz anspruchsvoller Marktbedingungen fort. Der Umsatz stieg um rund acht Prozent, das EBITDA erreichte 279 Millionen Euro bei einer Marge von 26 Prozent. Treiber bleibt eine stabile Nachfrage nach zentral gelegenen Designhotels im mittleren Preissegment. Zum Jahresende 2025 betreibt die Gruppe 104 Hotels mit rund 29.300 Zimmern. Fünf neue Standorte kamen im Jahresverlauf hinzu, unter anderem in europäischen Metropolen. Parallel treibt Motel One die Internationalisierung voran und baut die Marke The Cloud One Hotels weiter aus, die inzwischen sieben Häuser umfasst. Das Loyalitätsprogramm zählt mehr als zwei Millionen Mitglieder, die Auslastung und Gästezufriedenheit bleiben auf hohem Niveau. Für 2026 plant das Unternehmen acht weitere Hoteleröffnungen, darunter den Markteintritt in Portugal.


Freiburg: Wohnimmobilienpreise stabilisieren sich, Finanzierung zieht an

Der Wohnimmobilienmarkt in Freiburg und im nördlichen Breisgau zeigt sich stabil, trotz gedämpfter Nachfrage. Das geht aus dem Wohnmarktbericht 2026 der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und der Sparkassen-Immobilien-GmbH hervor. Im Jahr 2025 legte das Transaktionsvolumen der Sparkassen-Immobilien-GmbH um rund 14 Prozent auf 72,4 Millionen Euro zu, bei 146 Abschlüssen. Besonders neuwertige Immobilien entwickelten sich positiv. Im Gesamtmarkt haben sich die Preise für Objekte ab Baujahr 1990 stabilisiert und teilweise wieder angezogen. In Freiburg werden in guten Lagen wieder rund 5.200 Euro pro Quadratmeter erreicht. Gleichzeitig bleibt der Markt selektiv: Unsanierte Bestände stagnieren, die Vermarktungsdauer liegt bei rund 90 Tagen. Käufer reagieren sensibel auf Zinsniveau und Investitionsrisiken, insbesondere bei energetischen Anforderungen. Die Finanzierungstätigkeit hat sich deutlich belebt. Die Sparkasse meldet für 2025 einen Anstieg der Immobilienfinanzierungen um rund 50 Prozent. Allerdings bleibt Eigenkapital der entscheidende Faktor für Kreditvergaben. Langfristig sehen die Autoren des Berichts strukturelle Stärke. Steigende Haushaltszahlen und weiter wachsende Mieten stützen die Nachfrage. Kurzfristige Impulse durch politische Maßnahmen wie den sogenannten Bauturbo bleiben dagegen begrenzt.


Berlin: Col23 Workspace vollständig vermietet, cell.labs eröffnet Robotik-Standort

Der Col23 Workspace am Columbiadamm in Berlin ist vollständig vermietet. Letzter Nutzer ist das Robotikunternehmen cell.labs, das dort auf rund 2.500 Quadratmetern einen neuen Standort für die Entwicklung humanoider Roboter eröffnet hat. Das Projekt wurde von UTB Projektmanagement GmbH entwickelt und durch CBRE Deutschland vermittelt. Die ehemalige Werkhalle wurde von GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH zu einer Holzhybrid-Gewerbeimmobilie umgebaut. Mit dem Abschluss der Vermietung ist das Workspace-Projekt voll belegt. Der Standort im Berliner Bergmannkiez bietet flexible Arbeitsflächen mit offenen Strukturen und richtet sich an technologieorientierte Nutzer. Der Gebäudestandard umfasst unter anderem eine Photovoltaikanlage, begrünte Außenflächen sowie eine Holzpelletheizung. Grundlage ist ein energieeffizientes Konzept nach Effizienzhaus-EE-Standard.


Bad Krozingen: GreenPlaces baut eigenes Facility Management auf

Die GreenPlaces Deutschland Asset Management GmbH integriert das Facility Management künftig in die eigene Organisation. Ziel ist es, die Wertschöpfungskette stärker im Unternehmen zu bündeln und operative Prozesse enger zu steuern. Für den Aufbau der neuen Einheit wurde Ana Maria Vázquez Calle gewonnen. Sie soll den Bereich entwickeln und verantworten. GreenPlaces reagiert damit auf das wachsende Portfolio: In Deutschland betreibt das Unternehmen aktuell sieben Standorte mit 276 Gewerbeeinheiten, weitere Projekte befinden sich in Planung oder Bau. Der Start des Inhouse-Facility-Managements ist für Ende 2026 vorgesehen. Zunächst werden die im Bau befindlichen Gewerbehöfe in Mannheim und Aichtal durch das eigene Team betreut. Perspektivisch sollen alle neuen Standorte integriert werden, während bestehende externe Verträge unverändert fortgeführt werden. Mit der internen Lösung verfolgt GreenPlaces mehrere Ziele: kürzere Reaktionszeiten für Nutzer, höhere Servicequalität sowie zusätzliche Effizienzgewinne durch gebündeltes technisches und kaufmännisches Know-how. Langfristig plant das Unternehmen den Aufbau eines deutschlandweiten Netzwerks mit rund 80 Standorten.


Essen: VIVAWEST feiert Richtfest für 44 Wohnungen in Heisingen

Die VIVAWEST hat im Essener Stadtteil Heisingen ein Richtfest für ein Neubauprojekt mit 44 Wohnungen gefeiert. Auf einem rund 6.200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen seit März 2025 vier Mehrfamilienhäuser mit zwei Vollgeschossen und ausgebautem Dachgeschoss. Die Wohnungen bieten zwei bis vier Zimmer bei Wohnflächen zwischen rund 48 und 105 Quadratmetern. Alle Einheiten verfügen über Balkon oder Terrasse und sind barrierefrei erschlossen. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 16 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 vorgesehen, der Erstbezug soll im Sommer 2027 erfolgen. Die Vermarktung startet voraussichtlich im ersten Quartal 2027. Energetisch setzt das Projekt auf Luft-Wasser-Wärmepumpen und Photovoltaik. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen, zusätzliche Außenstellplätze sowie umfangreiche Fahrradabstellmöglichkeiten. Mit dem Neubau reagiert VIVAWEST auf die hohe Nachfrage nach Wohnraum im Essener Süden. In Essen bewirtschaftet das Unternehmen aktuell rund 9.700 Wohnungen.


Berlin: STADT UND LAND stellt Quartier Buckower Felder fertig

Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung die Fertigstellung des Quartiers Buckower Felder in Berlin gewürdigt.  Am südlichen Stadtrand im Ortsteil Buckow ist in rund viereinhalb Jahren Bauzeit ein neues Stadtquartier mit insgesamt etwa 900 Wohnungen entstanden, davon rund 700 durch STADT UND LAND. Ergänzt wird das Ensemble durch 23 Gewerbeeinheiten und zwei Hochgaragen. Die Wohnungen wurden seit 2024 sukzessive bezogen. Das Quartier kombiniert unterschiedliche Wohnformen und Preissegmente. Rund 30 Prozent der Wohnungen sind gefördert, weitere Flächen entfallen auf besondere Wohnformen, unter anderem für Senioren und Geflüchtete. Ergänzend wurden Grundstücke im Erbbaurecht an gemeinwohlorientierte Träger vergeben. Ein Schwerpunkt liegt auf Energie- und Klimakonzepten: Zum Einsatz kommen ein Wärmenetz der vierten Generation, Abwasserwärmenutzung sowie Photovoltaik auf einem großen Teil der Dachflächen. Ergänzt wird dies durch ein Regenwasserkonzept nach dem Schwammstadtprinzip. Zur Infrastruktur gehören unter anderem eine Kita, ein Ärztehaus, Nahversorgungsangebote sowie umfangreiche Grün- und Freiflächen. Das Mobilitätskonzept setzt auf ein autoarmes Quartier mit Quartiersgaragen, Sharing-Angeboten und verbesserter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.


Wolfsburg: Schwitzke Project realisiert Arztpraxis im Bestand

Die Schwitzke Project hat in Wolfsburg den Umbau einer Bürofläche zu einer modernen Arztpraxis abgeschlossen. Auftraggeber war AURELIUS Real Estate. Am Schachtweg entstand auf rund 540 Quadratmetern eine neue Nutzungseinheit, die Bauzeit lief von September 2025 bis Februar 2026. Im Zuge der Umnutzung wurden zwei getrennte Mietflächen zusammengelegt und zu einer zusammenhängenden Praxis entwickelt. Entstanden sind acht Behandlungsräume mit einer klar strukturierten, funktionalen Raumorganisation. Schwitzke Project übernahm als Generalübernehmer die Ausführung sämtlicher Ausbau- und TGA-Leistungen sowie die Ausführungsplanung. Eine besondere Herausforderung war die Integration von zwei Röntgenräumen mit spezifischen Strahlenschutzanforderungen. Das Projekt wurde vollständig im Bestand umgesetzt und erforderte eine enge Abstimmung der Gewerke. Es steht exemplarisch für die zunehmende Bedeutung von Umnutzungen und nutzerspezifischen Ausbaukonzepten im Gesundheitsimmobiliensegment.


Aachen/Bielefeld: Voltfang und Goldbeck vereinbaren Rahmenvertrag für Batteriespeicher

Der Speicheranbieter Voltfang und das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck haben einen Rahmenvertrag zur Integration von Batteriespeichersystemen in Gebäude geschlossen. Ziel ist es, Speicherlösungen künftig standardisiert in Wohn-, Büro- und Bildungsimmobilien sowie in Logistik- und Produktionsgebäuden einzusetzen. Die Kooperation basiert auf ersten gemeinsamen Projekten seit 2024, unter anderem einem Logistikzentrum in Ansbach sowie weiteren Anwendungen im Schul- und Unternehmensbereich. Durch standardisierte Prozesse soll die Umsetzung beschleunigt und wirtschaftlich optimiert werden. Voltfang übernimmt gemeinsam mit Goldbeck die Auslegung, Planung und Betriebsoptimierung der Systeme. In Kombination mit Photovoltaikanlagen sollen die Speicher den Eigenverbrauch erhöhen, Stromkosten senken und die Abhängigkeit vom Netz reduzieren. Für Goldbeck ist die Integration von Energiespeichern ein Baustein für den Betrieb energieeffizienter Gebäude über den gesamten Lebenszyklus. Die Partner sehen in der Vereinbarung einen Schritt zur breiteren Skalierung dezentraler Energiesysteme im Gebäudesektor.


Mössingen: Baurecht für neues Wohnquartier auf Hoeckle-Areal geschaffen

In Mössingen ist der Weg für ein groß angelegtes Wohnprojekt frei: Mit der Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags haben Stadt, Hofmann Haus und BPD Bouwfonds Immobilienentwicklung die Voraussetzungen für die Entwicklung der „Mössinger Höfe“ geschaffen. Auf dem ehemaligen Hoeckle-Areal soll ein Quartier für bis zu 1.000 Menschen entstehen. Geplant ist ein gemischtes Wohnangebot aus Miet- und Eigentumswohnungen, gefördertem Wohnungsbau sowie gemeinschaftlichen Wohnformen. Ergänzend sind Grundstücke für Baugruppen vorgesehen. Mit der ortsüblichen Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan in Kraft, nachdem der Gemeinderat bereits Ende 2025 den Satzungsbeschluss gefasst hatte. Das Projekt transformiert eine innerstädtische Industriebrache in einen neuen Stadtbaustein. Grundlage ist ein städtebaulicher Entwurf von Hähnig | Gemmeke Architekten und Stadtplaner sowie Stefan Fromm Landschaftsarchitekten, der seit 2022 weiterentwickelt wurde. Vorgesehen ist ein blau-grün geprägtes Quartier mit energieeffizienten Neubauten, Wärmepumpen und Photovoltaik sowie einem Regenwasserkonzept nach dem Schwammstadtprinzip. Neben Wohnnutzungen sind auch gewerbliche Angebote und gemeinschaftliche Einrichtungen geplant. Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Rückbau und Bodensanierung sollen Mitte 2026 starten, erste Hochbaumaßnahmen sind ab Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 vorgesehen.


Kiel: DAVE erzielt 670 Millionen Euro Transaktionsvolumen

Der DAVE Deutscher Anlage-Immobilien Verbund hat im Jahr 2025 ein Transaktionsvolumen von rund 670 Millionen Euro erzielt und damit seine Marktposition weiter gefestigt. Ein wesentlicher Teil des Umsatzes entfiel dabei auf Standorte außerhalb der klassischen Top-7-Städte. Geschäftsführer René Husfeldt hebt hervor, dass insbesondere B- und C-Lagen an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung bestätigt auch Arcadis, die im Rahmen der Zusammenarbeit mit DAVE verstärkt Investitionspotenziale in sekundären Märkten identifiziert. Parallel plant der Verbund, das Gemeinschaftsgeschäft innerhalb des Netzwerks weiter auszubauen. Ein zentraler Treiber ist dabei die zunehmende grenzüberschreitende Aktivität zwischen Deutschland und Österreich, wo insbesondere Wien verstärkt im Fokus deutscher Investoren steht. Mit Blick auf die Wohnungspolitik positioniert sich DAVE klar marktwirtschaftlich. Vertreter des Netzwerks sprechen sich gegen eine stärkere staatliche Rolle im Wohnungsbau aus und fordern stattdessen bessere Rahmenbedingungen für private Investitionen, weniger Regulierung und sinkende Baukosten.


Berlin: MB Advisors erwirbt für BlueRock drei Wohn- und Geschäftshäuser

Die MB Advisors hat für die BlueRock Group drei Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin angekauft. Die Transaktion umfasst zwei Objekte in Charlottenburg sowie eine Liegenschaft in Friedrichshain. Verkäufer waren jeweils private Eigentümer, der Kaufpreis liegt im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. In Charlottenburg wurden zwei fünfgeschossige Gebäude mit jeweils rund 1.800 Quadratmetern Mietfläche erworben. Eines der Häuser aus dem Jahr 1916 umfasst 27 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten, das zweite Objekt aus der späten Gründerzeit verfügt über 22 Wohnungen und drei Gewerbeflächen. Das dritte Objekt in Friedrichshain stammt aus dem Jahr 1900 und bietet rund 2.100 Quadratmeter Mietfläche, verteilt auf 16 Wohneinheiten und zwei Gewerbeflächen. MB Advisors steuerte den gesamten Akquisitionsprozess inklusive Sourcing, Due Diligence und Transaktionsmanagement und übernimmt künftig auch das Asset Management. Die Ankäufe sind Teil des Aufbaus eines value-add-orientierten Wohnimmobilienportfolios der BlueRock Group in Berlin.


Hannover: HIH vermietet Großteil der Flächen im Hanomaghof 2

Die HIH Invest Real Estate hat im Bürogebäude Hanomaghof 2 in Hannover zwei neue Mieter gewonnen und damit den Vermietungsstand deutlich erhöht. Insgesamt wurden knapp 3.200 Quadratmeter Bürofläche neu vergeben. Größter Abschluss ist die langfristige Anmietung durch die AGILA Haustierversicherung AG, die rund 2.700 Quadratmeter im ersten bis dritten Obergeschoss bezieht. Ergänzend mietet die M&M Software GmbH weitere 445 Quadratmeter, der Einzug ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Das 2011 errichtete Gebäude verfügt über insgesamt knapp 3.800 Quadratmeter Mietfläche und ist Teil des Hanomag-Areals im Stadtteil Linden, einem gemischt genutzten Quartier auf einem ehemaligen Industriegelände. Neben modernen Büroflächen umfasst das Ensemble auch revitalisierte Bestandsgebäude mit Loft- und Werkstattflächen. Mit den aktuellen Abschlüssen sind im Hanomaghof 2 nur noch wenige Büroflächen verfügbar.


Siegburg: IWG eröffnet neues Regus-Zentrum für flexible Arbeitsmodelle

Die International Workplace Group (IWG) baut ihr Netzwerk in Deutschland weiter aus und eröffnet Anfang Mai 2026 einen neuen Standort der Marke Regus in Siegburg. Das Center in der Theodor-Heuss-Straße bietet Coworking-Flächen, Einzelbüros, Besprechungsräume und Kreativbereiche. Es richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Branchen, darunter IT-Sicherheit, Green Tech und Dienstleistungen. Eigentümer der Immobilie ist die BGV Immobilien GmbH, die in das Plattformmodell der IWG investiert hat. Mit der Expansion reagiert IWG auf die steigende Nachfrage nach hybriden Arbeitsmodellen. Deutschlandweit betreibt das Unternehmen inzwischen mehr als 200 Standorte, allein im Rhein-Sieg-Kreis sind es fünf.


Berlin: Wolford eröffnet neuen Store am Kurfürstendamm

Die österreichische Luxusmarke Wolford hat am 27. April 2026 eine neue Boutique am Kurfürstendamm in Berlin eröffnet. Der rund 154 Quadratmeter große Store befindet sich am Ku’damm 38/39 in Charlottenburg. Mit der Neueröffnung kehrt das Unternehmen an eine der wichtigsten Einkaufsadressen der Hauptstadt zurück, nachdem der vorherige Mietvertrag Anfang 2025 ausgelaufen war. In Deutschland betreibt Wolford insgesamt neun Standorte, darunter drei in Berlin. Der Immobiliendienstleister Savills hat die Vermietung sowohl für den Eigentümer als auch für den Mieter begleitet.


Aachen: BIG direkt gesund zieht in Quartier Nord

Die BIG direkt gesund wird Mitte 2027 rund 2.000 Quadratmeter Bürofläche im Quartier Nord in Aachen beziehen. Der Standort entsteht durch die Umnutzung des ehemaligen Möbelhauses Trösser und wird von der Landmarken AG entwickelt. Insgesamt werden rund 4.000 Quadratmeter auf zwei Etagen zu Büro- und Kollaborationsflächen umgebaut. Der Mietvertrag läuft über zehn Jahre. Neben modernen Arbeitsbereichen mit Besprechungszonen und Kundencenter wird das Gebäude energetisch auf Neubauniveau gebracht, unter anderem mit Photovoltaikversorgung. Parallel entstehen im Erdgeschoss neue Einzelhandelsflächen. Bereits fest stehen unter anderem ein Fitnessstudio sowie ein Motorradausstatter als Mieter. Das Projekt gilt als Beispiel für die Transformation eines ehemaligen Handelsstandorts zu einer Mixed-Use-Immobilie.


Frankfurt am Main: ULI startet PropTech Innovation Challenge 2026

Das Urban Land Institute Europe hat die Bewerbungsphase für die PropTech Innovation Challenge 2026 eröffnet. Gesucht werden Lösungen, die die Resilienz der Immobilienwirtschaft stärken. Einreichungen sind bis zum 26. Mai möglich. Im Fokus stehen skalierbare Konzepte aus den Bereichen Technologie, Bau und Immobilien, die ökologische, wirtschaftliche oder soziale Widerstandsfähigkeit adressieren. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Die Challenge wird in mehreren regionalen Runden ausgetragen, darunter auch Deutschland. Die jeweiligen Gewinner qualifizieren sich für das europäische Finale im September 2026. Der Gesamtsieger wird im November beim C Change Summit in Dublin bekannt gegeben.


Kerpen: Savills übernimmt Management für Logistikneubau

Der Immobiliendienstleister Savills hat zum 1. März 2026 das Property und Facility Management für einen Logistikneubau in Kerpen übernommen. Auftraggeber sind der Investor Cain International und der Entwickler Trammell Crow Company. Die Immobilie in der Hüttenstraße befindet sich derzeit in der Fertigstellung und umfasst insgesamt rund 28.180 Quadratmeter. Davon entfallen etwa 23.258 Quadratmeter auf Lager- und Logistikflächen, rund 1.730 Quadratmeter auf Büroflächen sowie weitere 1.700 Quadratmeter auf Mezzaninflächen. Der Standort profitiert von der Nähe zur Metropolregion Rhein-Ruhr und einer guten Anbindung an nationale und europäische Verkehrsachsen.


Berlin: BAUWERT startet Vertrieb für Wohnprojekt „KAI“ auf Stralau

Die BAUWERT AG hat den Vertrieb für das Wohnensemble „KAI“ auf der Halbinsel Stralau in Berlin gestartet. Grundlage ist die im März 2026 erteilte Baugenehmigung für das Projekt auf dem letzten verfügbaren Wassergrundstück der Halbinsel. Auf dem rund 3.200 Quadratmeter großen Areal entstehen drei Wohnhäuser mit insgesamt 41 Eigentumswohnungen und rund 4.000 Quadratmetern Wohnfläche. Geplant sind Einheiten mit zwei bis fünf Zimmern sowie 50 Stellplätze. Ergänzt wird das Projekt durch eine Marina mit etwa 71 Liegeplätzen. Der Baustart ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für Herbst 2028. Nahezu alle Wohnungen sollen über Wasserblick verfügen.


Raunheim: Avison Young vermittelt Gewerbegrundstück an Laer Gruppe

Das Beratungsunternehmen Avison Young hat den Verkauf eines rund 7.100 Quadratmeter großen Gewerbegrundstücks in Raunheim vermittelt. Käufer ist die Laer Gruppe, Verkäufer ein regionaler Investor. Das Areal liegt in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen und verfügt über eine sehr gute Anbindung an die regionalen und überregionalen Verkehrsachsen. Die Lage gilt insbesondere für logistiknahe und serviceorientierte Nutzungen als attraktiv. Die Laer Gruppe plant die Entwicklung eines modernen Gewerbeparks. Avison Young war im Rahmen eines exklusiven Mandats beratend tätig.


Hamburg: Heimstaden beteiligt sich an „Housing First“-Programm

Das Wohnungsunternehmen Heimstaden Deutschland hat in Hamburg erstmals drei Wohnungen an zuvor obdachlose Menschen vermietet. Die Vergabe erfolgt im Rahmen des Programms „Housing First Hamburg“, das gemeinsam mit der Behrens-Stiftung umgesetzt wird. Das Konzept setzt darauf, Betroffenen zunächst eine eigene Wohnung zur Verfügung zu stellen und erst anschließend sozialpädagogische Unterstützung anzubieten. Ziel ist die nachhaltige Stabilisierung der Lebenssituation und die Rückkehr in ein eigenständiges Leben. Nach Angaben der Projektpartner sind in Hamburg rund 3.800 Menschen obdachlos. Neben dem Pilotprojekt in Hamburg engagiert sich Heimstaden auch in Rostock mit ersten Wohnungsvergaben im Rahmen des „Housing First“-Ansatzes.


Düsseldorf: Grundstücksmarkt legt deutlich zu, bleibt aber unter Vorkrisenniveau

Der Grundstücks- und Investmentmarkt in Düsseldorf hat 2025 spürbar angezogen. Nach Angaben von Aengevelt Research stieg der Geldumsatz um 21 Prozent auf 4,63 Milliarden Euro. Trotz des deutlichen Zuwachses liegt das Volumen weiterhin rund 13 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Treiber der Entwicklung war vor allem eine Belebung in der zweiten Jahreshälfte, als sich die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern wieder annäherten. Der Großteil des Umsatzes entfiel mit rund 3,9 Milliarden Euro auf Asset-Deals, während Share-Deals etwa 700 Millionen Euro ausmachten. Auch der Investmentmarkt entwickelte sich positiv: Das Transaktionsvolumen legte um 26 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro zu. Besonders dynamisch zeigte sich der Gewerbeinvestmentmarkt mit einem Plus von 31 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro. Im Segment der Mehrfamilienhäuser stieg das Volumen um 13 Prozent auf 675 Millionen Euro und lag damit über dem langjährigen Mittel. Für 2026 erwartet Aengevelt eine weitere Marktbelebung mit einem Transaktionsvolumen von rund 5 Milliarden Euro. Die Spitzenrenditen entwickelten sich zuletzt uneinheitlich: Während sie bei Geschäftshäusern stabil bei etwa 4,6 Prozent liegen, stiegen sie bei Wohnimmobilien auf rund 4,5 Prozent.


Aachen: BIG direkt gesund zieht in Mixed-Use-Projekt Quartier Nord

Die Krankenkasse BIG direkt gesund mietet rund 2.000 Quadratmeter Bürofläche im Quartier Nord in Aachen. Der Einzug in das umgebaute ehemalige Möbelhaus Trösser ist für Mitte 2027 vorgesehen. Eigentümer und Projektentwickler ist die Landmarken AG. Das Gebäude wird derzeit umfassend transformiert und zu einer Mixed-Use-Immobilie mit insgesamt rund 4.000 Quadratmetern auf zwei Etagen entwickelt. Neben Büro- und Kollaborationsflächen entstehen im Erdgeschoss neue Einzelhandelsflächen, für die bereits Mieter feststehen. Der Mietvertrag mit BIG direkt gesund läuft über zehn Jahre. Der Umbau umfasst unter anderem die Öffnung der bislang geschlossenen Fassade, den Einbau großflächiger Fenster sowie die Integration moderner Arbeitswelten mit Besprechungszonen, sogenannten Think Tanks und Gemeinschaftsbereichen. Eine Photovoltaikanlage versorgt das Gebäude künftig gemeinsam mit einem benachbarten Neubau mit Strom. Mit dem Projekt wird der ehemalige Handelsstandort schrittweise in einen kombinierten Arbeits- und Einzelhandelsstandort überführt.


Berlin: EIB stellt HOWOGE 500 Millionen Euro für Wohnungsbau bereit

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH haben einen Kreditrahmen über 500 Millionen Euro vereinbart. Mit den Mitteln sollen bis 2029 rund 3.200 neue Wohnungen in Berlin entstehen. Nach Angaben der Partner handelt es sich um die größte Einzelfinanzierung der EIB für den Wohnungsbau in Deutschland seit zehn Jahren. Mindestens die Hälfte der entstehenden Wohnungen soll gefördert sein. Zugleich sind hohe Energieeffizienzstandards vorgesehen. Für die HOWOGE ist es die erste Zusammenarbeit mit der EIB. Der Kredit ergänzt den bestehenden Finanzierungsmix und gilt als bislang größte Einzelkredittransaktion in der Unternehmensgeschichte.


Hannover: 700 Wohnungen in Kronsrode-Nord vollvermietet

Für das Neubaugebiet Kronsrode in Hannover melden die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und CAMPO Immobilien einen Vermarktungserfolg: Rund 700 Wohnungen in sechs Baufeldern sind vollständig vermietet. Parallel startet die Vermarktung weiterer rund 150 Neubauwohnungen in den Baufeldern A4 und A7. Die Ein- bis Fünfzimmerwohnungen werden zum Erstbezug angeboten, teilweise auch öffentlich gefördert. Kronsrode gilt mit rund 4.000 geplanten Wohneinheiten als größtes Wohnungsbauprojekt Niedersachsens. Im Nordareal entstehen insgesamt etwa 900 Wohnungen, weitere Bauabschnitte sind bereits in Vorbereitung.


Essen: CLS verkauft „The Brix“ für 60 Millionen Euro

Die CLS Holdings plc hat die Büroimmobilie „The Brix“ in Essen für 60 Millionen Euro veräußert. Der Vollzug der Transaktion wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Das Objekt in der Kruppstraße umfasst rund 21.750 Quadratmeter Mietfläche und liegt in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. CLS hatte die Immobilie 2021 mit einem Leerstand von rund 28 Prozent erworben und seither umfassend repositioniert. Nach Abschluss eines langfristigen Mietvertrags mit der Stadt Essen ist das Gebäude heute voll vermietet. Die Transaktion wurde von Colliers und BNP Paribas Real Estate begleitet. Mit dem Verkauf realisiert CLS die Wertsteigerung aus der Repositionierung und setzt den Fokus auf die weitere Portfoliooptimierung.


Leverkusen: Aroundtown vermietet rund 5.000 Quadratmeter am Marie-Curie-Campus

Die Aroundtown hat am Marie-Curie-Campus in Leverkusen knapp 5.000 Quadratmeter Gewerbefläche neu vermietet und bestehende Mietverträge verlängert. Ankermieter Biofrontera Bioscience hat seinen Vertrag über rund 2.000 Quadratmeter verlängert. Zudem wurde die Biofrontera Discovery GmbH als eigenständiger Mieter mit weiteren 2.000 Quadratmetern gebunden. Ergänzend gingen etwa 840 Quadratmeter an neue Nutzer aus den Bereichen Fotostudio, Limousinenservice und Gastronomie. Mit den Abschlüssen stabilisiert Aroundtown die Vermietungssituation am Standort. Der Campus umfasst mehrere modernisierte Gebäude und ist unter anderem mit Photovoltaik, E-Ladeinfrastruktur und BREEAM-Zertifizierung ausgestattet.


Königs Wusterhausen: QUARTERBACK übergibt Darwinbogen an HIH

Die QUARTERBACK Immobilien AG hat das Wohn- und Geschäftsquartier Darwinbogen in Königs Wusterhausen an die HIH Gruppe übergeben. Es handelt sich um das bislang größte gemeinsame Projekt beider Partner. Entstanden sind 295 Mietwohnungen in 13 Gebäuden sowie ein Gewerbekomplex. Ergänzt wird das Quartier durch eine Kindertagesstätte. Mehr als die Hälfte der Wohnungen ist barrierefrei. Das Projekt wurde innerhalb der Bauzeit fertiggestellt. Die ersten Mieterübergaben starten am 1. Mai 2026, die Vermietung übernimmt die RENTA Servicegesellschaft. Der Darwinbogen erfüllt den KfW-40-Standard und ist mit DGNB-Silber sowie QNG zertifiziert.


Hannover: Instone startet Vertrieb für Quartier „Kirchröder Höfe“

Der Wohnentwickler Instone Real Estate hat den Vertrieb für den ersten Bauabschnitt des Quartiers „Kirchröder Höfe“ in Hannover aufgenommen. Auf einem ehemaligen Gärtnerei- und Kleingartengelände im Stadtteil Kirchrode entstehen zunächst 100 Eigentumswohnungen. Das Gesamtprojekt umfasst 243 Eigentumswohnungen, 104 geförderte Mietwohnungen sowie eine Kindertagesstätte und Gewerbeflächen. Der Baustart ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für 2031. Die Wohnungen werden im Effizienzhaus-40-Standard geplant, eine QNG- sowie DGNB-Gold-Zertifizierung wird angestrebt. Ergänzt wird das Konzept durch Photovoltaik, begrünte Innenhöfe und ein nachhaltiges Regenwassermanagement.


Berlin: Wunderflats kündigt Klage gegen neue Milieuschutz-Regelung an

Die Plattform Wunderflats kritisiert die neue Berliner Verwaltungsvorschrift für soziale Erhaltungsgebiete scharf und bereitet ein Musterverfahren vor. Die seit 18. April geltende Regelung stuft befristete möblierte Vermietungen in 82 Milieuschutzgebieten als genehmigungspflichtige Nutzungsänderung ein, Genehmigungen sollen in der Regel nicht erteilt werden. Das Unternehmen hält die Vorschrift für rechtlich unzulässig und wirtschaftlich schädlich. Sie widerspreche Bundesrecht und treffe ein Marktsegment, das für Arbeitsmobilität und kurzfristigen Wohnbedarf notwendig sei. Laut Wunderflats nutzten in den vergangenen vier Jahren über 46.000 Personen in Berlin entsprechende Angebote. Die Berliner Senatsverwaltung begründet die Maßnahme mit dem Schutz vor Verdrängungseffekten im Wohnungsmarkt. Wunderflats widerspricht dieser Einschätzung und verweist auf ein externes Rechtsgutachten, wonach befristetes Wohnen keine Nutzungsänderung darstelle. Das Unternehmen kündigt an, die Regelung vor dem Verwaltungsgericht überprüfen zu lassen und betroffene Vermieter juristisch zu unterstützen.


Frankfurt am Main: Franklin Templeton startet Strategie für soziale Infrastruktur

Franklin Templeton hat eine neue Real-Asset-Strategie für soziale Infrastruktur in Europa aufgelegt. Die „European Focused Social Infrastructure Strategy“ ist mit 151 Millionen Euro von sechs institutionellen Investoren gestartet, angeführt vom Europäischer Investitionsfonds. Die Strategie fokussiert sich auf Entwicklungs- und Revitalisierungsprojekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Wohnen. Investitionen sind unter anderem in Deutschland, Frankreich und den nordischen Ländern geplant. Ziel ist es, sowohl marktübliche Renditen als auch messbare soziale Effekte zu erzielen. Erste Investments sollen in den kommenden Monaten erfolgen.


Wiesbaden: Auftragseingang im Bau steigt im Februar deutlich

Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Februar 2026 spürbar gestiegen. Wie das Statistisches Bundesamt mitteilt, legten die Bestellungen gegenüber dem Vormonat real um 7,6 Prozent zu. Auch im Jahresvergleich zeigt sich ein Plus: Gegenüber Februar 2025 stieg der Auftragseingang real um 9,8 Prozent, nominal um 12,0 Prozent. Treiber waren sowohl der Hochbau mit einem Zuwachs von 8,6 Prozent als auch der Tiefbau mit 6,7 Prozent im Monatsvergleich. Trotz der positiven Entwicklung bei den Aufträgen bleibt die Umsatzseite schwach. Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe lag im Februar 13,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Dreimonatsvergleich zeigt sich weiterhin Zurückhaltung: Von Dezember 2025 bis Februar 2026 lag der Auftragseingang insgesamt 4,6 Prozent unter dem vorherigen Zeitraum, insbesondere bedingt durch ein Minus im Hochbau.