Aktuelles aus der Immobilienbranche – Februar 2024

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Februar 2024

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Februar 2024
Covivio wandelte ehemalige Büroräume in eine Kita um. Copyright: FREUDE Kindergärten Süd-West gGmbH

Schleswig-Holstein bietet die besten Lagekriterien für neue Rechenzentren +++ Anwendung des Vorkaufsrechts bei Share Deals ist rechtliche Grauzone +++ Sachsen stockt Wohnungsbauförderung um 73 Millionen Euro auf +++ Dresden investiert 400 Millionen Euro in nachhaltige kommunale Gebäude +++ Leipziger Mobilitätsstrategie 2030: Projekt-Navigator zeigt alle Vorhaben +++ Keine Einigung bei Wachstumschancengesetz –Sonder-AfA weiter in der Schwebe +++ Aengevelt vermittelt Berliner Standort an Kompetenzzentrum +++ und viele mehr.

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Schleswig-Holstein bietet die besten Lagekriterien für neue Rechenzentren

28.02.2024: Die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Steinburg und Segeberg in Schleswig-Holstein bieten mit weitem Abstand die besten Lagekriterien für die Ansiedlung neuer Rechenzentren. Im gesamten nördlichen Bundesland weisen über 15 Prozent aller Gemeinden ein Top-Rating für die definierten Standortfaktoren auf. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bundesländer Niedersachsen und Sachsen mit rund sieben Prozent bestgeeigneter Gemeinden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie des Berliner Datenanalysten 21st Real Estate. Die Datenbasis hierzu umfasst insgesamt 21 Lagekriterien von Risikofaktoren wie Hochwasser oder Bodenerosion über die Bebauungsdichte bis hin zu Klimadaten für die regenerative Energieversorgung neuer Rechenzentren. Darüber hinaus wurden die vorhandenen Datentrassen und Internetknoten berücksichtigt. Heike Gündling, CEO von 21st Real Estate, kommentiert: „Der Markt für neue Rechenzentren verzeichnet seit einigen Jahren ein massives Wachstum. Doch die etablierten Standorte wie die Region Frankfurt regulieren Neuansiedlungen rigide und schrecken Investoren mit hohen Bodenpreisen ab. Unsere Studie zeigt daher hervorragend geeignete Standorte, wo neue Projekte entstehen können. Unabhängig von objektiven Standortkriterien gibt es industriepolitische Faktoren wie Subventionen von Bund oder Ländern, die sich einer Messbarkeit entziehen.“

Zu der Studie


Anwendung des Vorkaufsrechts bei Share Deals ist rechtliche Grauzone

28.02.2024: Zuletzt hat Hamburg das gemeindliche Vorkaufsrecht wegen des „Freudenberger Areals“ in Harburg ausgeübt. Die Berliner Kanzlei Bottermann Khorrami (BK Law) bewertet dieses erstmalige Anwenden des kommunalen Vorkaufsrechts bei einem Anteilskaufvertrag (Share Deal) kritisch, da viele rechtliche Fragen ungeklärt sind. Offen ist insbesondere, wie der Vollzug des Vorkaufs konkret vonstattengehen soll, wenn sich die Parteien uneinig sind. Uwe Bottermann, Rechtsanwalt und Partner bei Bottermann Khorrami, kommentiert: „Wir beobachten schon länger Bestrebungen, auch Anteilskaufverträge dem Vorkaufsrecht zu unterwerfen. Dies hatte ein Berliner Bezirksamt bereits im Jahr 2021 unternommen. Allerdings wurde im laufenden Verfahren die damalige Vorkaufspraxis vom Bundesverwaltungsgericht verworfen und der Versuch war somit erfolglos. Ein Vorkaufsrecht besteht nach dem Wortlaut des Gesetzes nur beim Kauf von Grundstücken und nicht beim Kauf von Geschäftsanteilen, wie es beim Share Deal der Fall ist. In dem hier vorliegenden Fall scheinen sich die beteiligten Parteien nach längerer Verhandlung geeinigt zu haben, so dass der Rechtsweg nicht beschritten wird.“

Rechtlich ist für die Anwendung des Vorkaufsrecht für Anteilskaufverträge vieles ungeklärt. Der Bundesgerichtshofs hat diese Möglichkeit beim Mietervorkaufsrecht angenommen, wenn der Verkäufer das Grundstück zuerst in eine Gesellschaft einbringt und kurz darauf die Geschäftsanteile an der Gesellschaft verkauft. Hier hat der Bundesgerichtshof eine unerlaubte Vereitelung des Vorkaufsrechts angenommen. Ungeklärt ist aber, ob diese Rechtsprechung auch auf das kommunale Vorkaufsrecht anwendbar ist. Jedenfalls ist mit dem aktuellen Fall eine Unsicherheit für den Vollzug von Anteilskaufverträgen entstanden. „Diese Unsicherheit wird sich gegebenenfalls in der Vertragsverhandlung und -gestaltung niederschlagen. Zudem wird man sich Gedanken über die Abwicklung des Anteilskaufs machen müssen. Denn anders als beim Grundstückskauf ist hier kein Negativzeugnis vorgesehen. Damit kann ein Vorkaufsrecht auch dann noch in Betracht kommen, wenn die Transaktion bereits vollzogen ist“, führt Bottermann als mögliche Folgen bei künftigen Transaktionen aus.


Sachsen stockt Wohnungsbauförderung um 73 Millionen Euro auf

28.02.2024: Für den Bau von Sozialwohnungen und die Schaffung von Wohneigentum erhöht der Freistaat Sachsen in diesem Jahr seine Förderung um insgesamt rund 73 Millionen Euro. So stehen für die Eigentumsförderung in diesem Jahr 105 Millionen Euro bereit – rund 26 Millionen Euro mehr, als im Jahr 2023 bewilligt wurden. Eingesetzt werden die Fördermittel zum einen über die Richtlinie Familienwohnen und zum anderen ab April über die Förderrichtlinie Wohneigentum ländlicher Raum. In beiden Fällen erfolgt die Förderung durch langfristige Kredite mit niedriger Verzinsung. Für die Schaffung von belegungsgebundenem Wohnraum stehen im Jahr 2024 knapp 187 Millionen Euro bereit – ein Plus von 47 Millionen Euro im Vergleich zu den 2023 bewilligten Mitteln. Über die Richtlinie gebundener Mietwohnraum unterstützt der Freistaat den Neubau von Sozialwohnungen in Leipzig und Dresden. Sachsenweit steht darüber hinaus die Richtlinie preiswerter Mietwohnraum zur Verfügung, mit der bestehender Wohnraum saniert werden kann, um danach als Sozialwohnung an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet zu werden.


Dresden investiert 400 Millionen Euro in nachhaltige kommunale Gebäude

27.02.2024: Dresden plant in den kommenden Jahren die Realisierung von fast 150 kommunalen Hochbauvorhaben mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 400 Millionen Euro. Über die wichtigsten Projekte informierte Baubürgermeister Stephan Kühn heute im Rahmen einer Pressekonferenz. Mit den Projekten möchte die Landeshauptstadt nachhaltige kommunale Immobilien schaffen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig bei Brandschutz und Barrierefreiheit zeitgemäß sind. Unter den 147 laufenden Vorhaben sind unter anderem 97 Kindertagesstätten, zwölf Verwaltungsbauten, 15 Kulturbauten und acht Projekte für die soziale Infrastruktur, wie zum Beispiel Unterbringungsobjekte für Geflüchtete. 

Sämtliche Hochbaumaßnahmen orientieren sich künftig an den Nachhaltigkeitskriterien eines entsprechenden städtischen Leitfadens. Dieser umfasst die Planung, Baudurchführung und Nutzung bis hin zu einem späteren Abriss sowie die umweltgerechte Entsorgung und Nachverwertung. Die Kriterien berücksichtigen die Ökobilanzierung, die Lebenszykluskosten, den Nutzerkomfort und die Baukultur sowie die Verwendung nachhaltiger Materialien. Bei sämtlichen Projekten werden außerdem die städtischen Vorgaben zur Errichtung von Photovoltaikanlagen, zur Begrünung von Dach und Fassade, zur Einleitung und Nutzung von Schmutz- und Regenwasser, zur Heizungsmodernisierung, zur Umstellung auf energieoptimierte Beleuchtungssysteme und ähnliches angewendet.


Leipziger Mobilitätsstrategie 2030: Projekt-Navigator zeigt alle Vorhaben

25.02.2024: Der aktualisierte Plan zur Leipziger Mobilitätsstrategie 2030 listet für die Jahre 2025/26 rund 230 Verkehrsprojekte und -programme auf, die in diesem Zeitraum in der Stadt begonnen oder weiter umgesetzt werden sollen. Dieser Rahmenplan wurde jetzt von der Stadtspitze beschlossen; der Stadtrat entscheidet voraussichtlich in seiner April-Sitzung darüber. Schon jetzt informiert eine Website mit einem Projekt-Navigator darüber, was in dem jeweiligen Stadtviertel geplant ist, welcher Radweg gebaut, welche Brücke saniert oder welcher Platz umgestaltet wird. Auf einem in Zusammenarbeit mit dem Amt für Geoinformation und Bodenordnung entwickelten so genannten Dashboard werden die Daten des Rahmenplans visualisiert und auf einem Stadtplan verortet. Auch eine Beschreibung der Projekte und ihre geschätzten Kosten sind dort vermerkt.

Zum Mobilitäts-Dashboard


Keine Einigung bei Wachstumschancengesetz –Sonder-AfA weiter in der Schwebe

22.02.2024: In der Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat hat es am gestrigen Abend (21. Februar) keine echte Einigung auf ein neues Wachstumschancengesetz gegeben. Damit ist es weiterhin nicht sicher, ob die im Rahmen des Gesetzes geplante degressive Abschreibung für neu gebaute beziehungsweise neu erworbene Wohngebäude und Wohnungen in Kraft treten kann. Zuletzt war bereits von einer reduzierten Variante die Rede, nach der nur noch sechs Jahre lang fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten von Wohngebäuden steuerlich abgeschrieben werden können. Da die Union im Vermittlungsausschuss ihre Zustimmung zum Wachstumschancengesetz verweigerte, hat der Ausschuss lediglich mit den Stimmen der Ampel-Mehrheit ein Verhandlungsergebnis angenommen. Am 22. März soll nun im Bundesrat erneut über das Gesetz abgestimmt werden.

Sönke Struck, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverbands Nord: „Es ist politischer Irrsinn, die degressive AfA noch weiter hinauszuzögern. Das blockiert massiv Entwicklungsperspektiven und Wachstumsimpulse auf breiter Front. Hier hätten die verantwortlichen Verhandlungsparteien zwingend einen Kompromiss finden müssen. Für die Menschen, die Mietwohnraum suchen, ist das ein Schlag ins Gesicht. Und für die Wohnungs- und Bauwirtschaft ist die erneute Verzögerung fatal."

Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer DER MITTELSTANDSVERBUND: „Es ist eine Farce, wenn sich die Politik zwar einig ist, dass es jetzt wachstumsfördernde Maßnahmen braucht, viele Länder aber dennoch selbst geringe steuerliche Entlastungen blockieren. Vor allem die unionsgeführten Länder senden hier ein verheerendes Signal, indem sie ihre Zustimmung zum Gesetz an die Rücknahme der Streichung einzelner Vergünstigungen für den Agrarsektor durch die Ampel-Koalition knüpfen. Das ist nicht nur völlig sachfremd, sondern spielt zudem die Unternehmen verschiedener Branchen gegeneinander aus. Der Mittelstand darf aber nicht von der Politik in Geiselhaft genommen werden, weil dies zusätzliche Unsicherheit schafft, die wir in der aktuellen Lage überhaupt nicht brauchen können."


Aengevelt vermittelt Berliner Standort an Kompetenzzentrum

22.02.2024: Ein Kompetenzzentrum suchte im Rahmen von Umstrukturierungen der übergeordneten Behörde einen neuen Standort in Berlin. Aengevelt vermittelte hierzu einen Mietvertragsabschluss über rund 370 Quadratmeter Bürofläche in einem Bürogebäude nahe dem Kurfürstendamm in der City-West. Mietbeginn ist im Sommer 2024. Der Mieter verlegt dann seinen Sitz von Berlin Mitte hierher. „Angesichts eines erhöhten Flächenbedarfs suchte die Einrichtung größere, zentral gelegene Büroflächen. Die Liegenschaft überzeugte mit ihren modernen, flexibel gestaltbaren Büroflächen, die die Anforderungen der Einrichtung in optimaler Weise erfüllen“, beschreibt Adina Schmidt von Aengevelt Berlin die Qualitäten der vermittelten Büroflächen.


Grant Thornton bietet externe IT-Security für Immobilienbranche an

21.02.2024: Das Kompetenzfeld Cyber-Sicherheit von Grant Thornton baut sein Dienstleistungsportfolio aus im Hinblick auf externe IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche. Innerhalb des sogenannten Managed Security Operations Center (Managed SOC) bietet Grant Thornton eine Status-Quo-Analyse der IT-Sicherheit, die Implementierung präventiver Frühwarnsysteme sowie umfassende Unterstützung im Fall eines Hacking-Angriffs an. Grant Thornton reagiert hiermit auf die stockende Umsetzung effektiver IT-Sicherheit in deutschen Immobilienunternehmen: Laut einer eigenen Studie von September 2023 verzeichneten über drei Viertel der befragten Unternehmen Cyber-Angriffe. Gleichzeitig schätzen 44 Prozent der befragten Unternehmen das eigene Personal als nur mäßig oder gar nicht vorbereitet auf solche Angriffe ein. Das Cyber-Sicherheitsteam von Grant Thornton Deutschland ist ein durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) qualifizierter APT-Response-Dienstleister nach §3 BSIG. Es umfasst derzeit 30 Mitglieder und blickt seit dem Jahr 2016 auf eine Vielzahl realisierter Projekte zurück. 

Damit bietet Grant Thornton eine günstige Alternative zur Anstellung eigener IT-Sicherheitsspezialisten für einen 24/7-Betrieb an. Ausgangspunkt der Dienstleistungen ist ein Cyber Health Check zur allgemeinen Bestandsaufnahme. Im Rahmen der nachfolgenden Managed SOC-Installation werden alle relevanten IT-Systeme mit Sensoren ausgestattet, die im Sinne eines Frühwarnsystems bei möglichen Auffälligkeiten einen Alarm generieren. Im Fall eines Cyber-Angriffs kann somit über das Managed SOC frühzeitig eingegriffen und Schaden abgewendet werden. Sollte es dennoch zu einem Cyber-Vorfall kommen, unterstützt Grant Thornton auch bei der Behandlung des Vorfalls (Cyber Incident Response). Diese Leistung umfasst auch die Aufklärung des Tathergangs, des Angriffsvektors und nach Möglichkeit auch der Angreifer über digitalforensische Untersuchungen. Ein digitalforensisches Gutachten kann zum Beispiel für Haftungsansprüche genutzt werden. Darüber hinaus kann die Cyber-Resilienz auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse weiter verbessert werden.


Bürger stimmen gegen Vergrößerung des Tesla-Werkes in Grünheide

21.02.2024: Tesla hatte geplant, seine Gigafactory in Grünheide um 100 Hektar Fläche zu erweitern, um so einen Güterbahnhof und weitere Lagerflächen errichten zu können. Mittels einer Aufforderung zur Briefwahl hatte sich die Gemeinde an ihre Bürger gewandt und abgefragt, ob sie damit einverstanden seien, dass 100 Hektar Wald für dieses Vorhaben abgeholzt würden. Das Ergebnis: Ein klares Nein zu der Erweiterung des Werkes. Das rechtlich nicht bindende Ergebnis hat kurz vor den Wahlen in Brandenburg natürlich trotzdem Folgen. So habe laut BILD der Bürgermeister Arne Christiani angekündigt, den von den Bürgern abgelehnten Bebauungsplan NICHT dem Gemeinderat vorlegen zu wollen. 


Logistikimmobilie in Hoppegarten wechselt den Besitzer

20.02.2024: JLL hat bei dem Verkauf einer Last-Mile-Logistikimmobilie nahe Berlin beraten. Das Objekt wurde von einem Fonds erworben, der von Blackstone gemanagt wird. Unterstützt wurde die Transaktion von Mileway und Quincap. Das Value-add-Objekt namens „Projekt Hoppegarten“ befindet sich in der brandenburgischen Stadt Hoppegarten in der Digitalstraße 4-6 und damit unmittelbar an der Grenze zu Berlin. Die vollvermietete Liegenschaft verfügt über rund 18.000 Quadratmeter vermietbare Lagerfläche inklusive Büroanteil zuzüglich Außenstellplätzen. Verkäufer des Objekts ist ein Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. 


TAMAX startet mit zahlreichen Projekten in Berlin-Brandenburg ins neue Jahr

20.02.2024: TAMAX, Bauland- und Projektentwickler mit Fokus auf die Region Berlin-Brandenburg, startet optimistisch ins neue Jahr. Grund ist die prall gefüllte Projektpipeline, die derzeit circa 1.700 Wohneinheiten umfasst und an deren Realisierung das Unternehmen trotz der schwierigen Marktbedingungen weiterhin arbeitet und festhält. Aktuelle Bauvorhaben sind das Geschosswohnungsbauvorhaben „Chez Fritz“ in Potsdam sowie das Siedlungsbauvorhaben „Gartensiedlung Schönwalde“ am westlichen Berliner Stadtrand, die sich im geplanten Bauablauf befinden. Die Projekte umfassen zusammen insgesamt 100 Mieteinheiten mit 15.000 Quadratmetern Wohnfläche im mittleren bis gehobenen Ausstattungssegment und werden zu Nettokaltmieten von 13,00 bis 20,00 Euro pro Quadratmeter platziert. Zudem soll gegen Ende dieses Jahres der Spatenstiche für ein Bauvorhaben in der Stadt Velten bei Berlin mit 50 Einheiten im freifinanzierten Mietwohnungsbau gestartet werden.

Weitere in konkreter Planung und Bauvorbereitung befindliche Wohnungsbauvorhaben sind das Altstadt-Quartier in der Gemeinde Strausberg mit 150 Einheiten und 13.000 Quadratmetern Wohn- und Gewerbefläche. Der hierfür benötigte Bebauungsplan befindet sich in Aufstellung. Ein weiteres urbanes Quartier wird TAMAX in der BER-Flughafengemeinde Schönefeld umsetzen: Hier entstehen etwa 550 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer vermietbaren Gesamtfläche von voraussichtlich 33.000 Quadratmetern. Hierfür gibt es bereits gesichertes Planungsrecht. „Im Gegensatz zu vielen anderen Akteuren der Branche, die gegenwärtig Neubauvorhaben angesichts des schwierigen Marktumfeldes zurückstellen, halten wir nicht nur an unseren Plänen fest, sondern setzen weiter auf kontinuierliches Wachstum“, sagt Kai-Uwe Tank, geschäftsführender Gesellschafter der TAMAX Gruppe.


GESOBAU und Jugendamt Pankow kooperieren

20.02.2024: Das Jugendamt Pankow und die GESOBAU AG starteten im Januar 2024 eine Kooperation, die jungen Erwachsenen nach Ende der Jugendhilfe den Übergang in die Eigenverantwortung erleichtern soll. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft stellt dafür jährlich bis zu fünf Wohnungen zur Verfügung, auf die sich Careleaver mit Aussicht auf ein unbefristetes und reguläres Mietverhältnis bewerben können. Volljährigkeit, ein sozialadäquates Mietverhalten, Berufs- und Ausbildungsperspektiven sowie die Empfehlung durch das Jugendamt Pankow sind Grundvoraussetzungen für das Wohnungsangebot. Die Kooperation ist zunächst für ein Jahr geschlossen mit der ausdrücklichen Option auf Verlängerung. 

Ronja Tietje, Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend und Familie: „Die eigenen vier Wände nach Ende der Jugendhilfe stehen für einen neuen Lebensabschnitt: Sie bedeuten für junge Erwachsene mehr Unabhängigkeit, gleichzeitig gehen damit aber auch mehr Pflichten und Eigenverantwortung einher. Die Kooperation mit der GESOBAU ermöglicht uns, jungen Menschen eine Perspektive zu geben und den Übergang in die neue Lebensphase deutlich zu erleichtern.“ Helene Böhm, Leiterin Sozial- und Quartiersmanagement bei der GESOBAU: „Durch die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Pankow können wir junge Menschen aus schwierigen Verhältnissen direkt unterstützen, wenn es darum geht, auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt ihren Weg in ein sicheres und bezahlbares Zuhause zu finden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein eigenständiges Leben.“


DVI gewinnt neue Mieter für Gewerbefläche in Dresden

20.02.2024: Die DVI Gruppe hat zwei neue Mieter für ihr Büro- und Logistikgebäude am Sporbitzer Ring 4 in Dresden-Leuben gewonnen. Die ISOPARTNER Deutschland GmbH und die Firma Bildkraft haben langfristige Mietverträge für jeweils 2.638 Quadratmeter Gewerbeflächen abgeschlossen, die sie vom zweiten Quartal 2024 an nutzen werden. ISOPARTNER Deutschland ist auf Isolier- und Dämmsysteme spezialisiert. Die Firma Bildkraft hat sich auf die Vermietung von Veranstaltungstechnik fokussiert. Als Vermittler waren Beate Protze Immobilien sowie Richert & Oertel Immobilien tätig. Das 1992 errichtete Büro- und Logistikgebäude am Sporbitzer Ring 4 bietet insgesamt rund 25.000 Quadratmeter Mietfläche; zudem befinden sich auf dem Areal 130 Pkw-Stellplätze. Insgesamt stehen in der Liegenschaft mittelfristig noch 8.000 Quadratmeter Logistik- und Lagerflächen zur Vermietung, da die MTH Retail Group den Standort Mitte 2024 aufgeben wird. Das Objekt ist Teil des interkommunalen Gewerbeparks Dresden/Heidenau. Dieses Gewerbegebiet mit einer Nettobaufläche von 17,7 Hektar liegt im Südosten der sächsischen Landeshauptstadt und wurde vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen konzipiert.


„Campus“ in Leipziger Karl-Liebknecht-Straße veräußert

19.02.2024: Das Bürogebäude „Campus“ in der Karl-Liebknecht-Straße 143 in der Leipziger Südvorstadt wurde von einem Fonds aus süddeutschen Privatanlegern veräußert. Das Objekt umfasst 13.000 Quadratmeter Mietfläche und ist Teil des Campus der HTWK – Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Ein weiterer Hauptmieter ist ein Tochterunternehmen der Leipziger Stadtwerke. Das Leipziger Investment-Team von BNP Paribas Real Estate war bei der Veräußerung im Rahmen eines Exklusivmandats beratend tätig.


LIVOS vermietet in Nossen und Gera

19.02.2024: Die LIVOS Gruppe hat zwei Mietverträge für Flächen aus ihrem Bestandsportfolio abgeschlossen. 

Johann Kunz, Geschäftsführer der LIVOS-Gruppe Management GmbH, kommentiert: „Wir haben Mietverträge zu attraktiven Konditionen abgeschlossen. Das Bestandsportfolio der LIVOS Gruppe, mit Schwerpunkt Light Industrial, umfasst aktuell Objekte im Wert von rund 1,0 Milliarde Euro. Wir sind in Verhandlungen mit unseren Bestandsmietern und Interessenten für Flächen. In Kürze werden wir weitere Vermietungen vermelden können.“


Steffen Helbig ist weitere fünf Jahre WBM-Geschäftsführer

15.02.2024: Der Aufsichtsrat der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH hat Steffen Helbig für weitere fünf Jahre als Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft bestellt. Die Verlängerung des ursprünglich bis September 2024 laufenden Vertrages wurde frühzeitig beschlossen und gilt nun bis zum Jahr 2029. Steffen Helbig verantwortet als Geschäftsführer unter anderem die Bereiche Finanzen und Corporate Services. Mit der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Investitionsstrategie ist die Erweiterung des Bestandes von aktuell rund 34.000 Wohnungen um 3.000 Neubau-Wohnungen in den nächsten fünf Jahren geplant. Damit setzt sich die WBM weiterhin für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ein. Steffen Helbig war im September 2019 erstmals zum Geschäftsführer bestellt worden. Der 50-jährige leitet die WBM gemeinsam mit dem Geschäftsführer Lars Dormeyer.


QUARTERBACK spendet an das SOS-Kinderdorf Sachsen

15.02.2024: Heute kamen im neuen Kinderdorfzentrum von SOS-Kinderdorf im Leipziger Stadtteil Connewitz die Leiterin des SOS-Kinderdorfs Sachsen Susann Pohle und Henrik Thomsen, Vorstand der QUARTERBACK Immobilien AG, zur feierlichen Übergabe eines Spendenschecks über 17.400 Euro zusammen. „Unser Unternehmen ist seit der Gründung vor rund 30 Jahren eng mit der Stadt verbunden. Deshalb war für uns schnell klar, dass wir mit dem Erlös aus unserer Weihnachtstombola ein Projekt in der Region fördern möchten”, erklärt Henrik Thomsen. Susann Pohle ergänzt: “Unsere Projekte leben von Spenden und dem persönlichen Engagement jedes Einzelnen – eine so großzügige Summe hilft uns bei der Realisation natürlich sehr. Wir freuen uns schon darauf, im Herbst 2024 mit unserer Kindertagesstätte zu starten.”

Das neue Kinderdorfzentrum in Leipzig Connewitz wird künftig Wohngruppen, eine Kindertagesstätte sowie ein Familienzentrum beheimaten. Aktuell befinden sich die beiden Gebäudekomplexe im Bau. Das komplette Zentrum wird voraussichtlich im Februar 2025 fertiggestellt. Auf dem knapp 4.200 Quadratmeter großen Areal entsteht eine nachhaltige Immobilie, welche neben der robusten Klinkerfassade über viele natürliche Materialien verfügt. Außerdem werden die Dächer begrünt, und durch einen geringen Anteil an versiegelten Flächen versickert das Regenwasser auf dem Grundstück größtenteils von selbst.


German Design Award für Black F Tower

14.02.2024: Dem Serviced-Apartments-Projekt Black F Tower in Freiburg wurde der German Design Award in der Kategorie „Excellent Architecture – Eco Design“ verliehen. Die internationale Fachjury hob besonders Deutschlands größte begrünte Fassade und deren positive Wirkung für das Klima hervor. Hier binden rund 50.000 immergrüne Pflanzen ganzjährig 35 bis 40 Tonnen CO2 und sorgen zudem für ein angenehmes Mikroklima. Die Nachhaltigkeitsmaßnahmen gehen jedoch weit über die unter anderem mit Lavendel, Rosmarin, Waldfarn und Salbei bepflanzte Gebäudefassade hinaus. Zur 100-prozentigen Klimaneutralität des 52 Meter hoch aufragenden Black F Tower trägt nicht zuletzt auch eine Innenausstattung bei, bei deren Ausgestaltung großer Wert auf nachhaltige Materialien und Holz aus zertifizierter Forstwirtschaft gelegt wurde, genauso wie auf Böden und Textilstoffe aus recyceltem Plastik oder natürlichen Pflanzenstoffen und Teppichen aus reiner Wolle ohne Synthetik. In der Lobby sorgt eine fünf Meter hohe Birkenfeige für ein angenehmes Raumklima.


PGIM vermietet Logistikimmobilien in Ludwigsfelde und Großbeeren

14.02.2024: PGIM Real Estate hat im Rahmen seiner European Core Strategy wichtige Mietverträge für Logistikimmobilien bei Berlin abgeschlossen. Das Asset-Management-Team konnte zwei wichtige Mietverträge für Logistikimmobilien in Ludwigsfelde und Großbeeren abschließen. In Ludwigsfelde hat das deutsche Logistikunternehmen Fiege Logistik einen langfristigen Mietvertrag zur Erweiterung seiner Räumlichkeiten innerhalb des Objektes unterzeichnet und wird das 34.000 Quadratmeter große, DGNB-Gold-zertifizierte Gebäude nunmehr vollständig belegen. In Großbeeren schloss das polnischstämmige Logistikunternehmen GreenWays Logistik einen Mietvertrag für einen Teil der über 33.400 Quadratmeter umfassenden Immobilie ab. Um die hohe Mieternachfrage zu bedienen, wird derzeit an einem Erweiterungsbau gearbeitet, der bereits an einen Bestandsmieter vorvermietet ist. Auch das Objekt in Großbeeren verfügt über eine DGNB-Gold-Bauzertifizierung.


Bund und Land investieren in Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner

14.02.2024: In Erkner wird Spitzenforschung betrieben, die Erkenntnisse darüber liefert, wie sich soziale Räume in Deutschland und im internationalen Vergleich entwickeln. Das machen die Forscher des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). Diese werden seit 1995 vom denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude des ehemaligen Bakelite Werks beherbergt. Knapp dreißig Jahre später muss das Gebäude instandgesetzt werden. Dafür stellen das Land Brandenburg durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie der Bund durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hälftig Mittel in Höhe von insgesamt 15 Millionen Euro bereit. Damit sollen das Dach neu aufgebaut, Trink- und Abwasserleitungen saniert und die Wärmeversorgung auf den neuesten Stand gebracht werden. Beim Umbau wird Barrierefreiheit mitgeplant. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt von 2025 bis 2027.


BayernHeim plant bezahlbare Wohnungen in Neumarkt

13.02.2024: Die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim schafft weiter bezahlbaren Wohnraum für Bayern. In Neumarkt hat sich BayernHeim dafür Grundstücke im Südosten der Stadt gesichert. „Neumarkt ist eine wachsende Stadt. Durch die Errichtung von rund 120 Wohnungen wird der Lebens- und Wirtschaftsraum vor Ort weiter gestärkt“, erklärt Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Die erworbenen Parzellen am Deininger Weg, südöstlich der Innenstadt, umfassen insgesamt etwa 9.800 Quadratmeter und schließen an ein bestehendes Wohngebiet an. Auf diesen Flächen sollen geförderte Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 8.500 Quadratmetern entstehen. Die genaue Zahl und Größen der Wohneinheiten werden über die nun anstehende Planung ermittelt. Nach dem Bebauungsplan sind insgesamt 120 Wohneinheiten möglich. Sie werden als barrierefreie Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen für Singles, Paare und Familien errichtet. Alle Wohnungen werden über einen privaten Freibereich, mittels Terrasse oder Balkon, verfügen. Die sogenannte Belegungsbindung beträgt 55 Jahre. Die Wohnanlage wird im KfW-55 Standard gebaut. Die Wohnungsbaugesellschaft steigt nun in die weitere Projektplanung ein, mit dem Bau soll im zweiten Quartal 2025 begonnen werden.


EDEKA-Markt in Wilsdruff nach Vergrößerung wiedereröffnet

13.02.2024: Der EDEKA-Markt Müller im Wilsdruffer Ortsteil Grumbach (Sachsen) öffnet nach einer zeitweiligen Schließung aufgrund zahlreicher Umbaumaßnahmen wieder seine Pforten für die Kunden. Mit der Erweiterung wurde der Markt technisch zeitgemäß auf den Standard der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen gebracht. Die Verkaufsfläche des Vollsortimenters wurde mit Hilfe einer Gebäudeerweiterung im hinteren Teil des Marktes um circa 700 Quadratmeter vergrößert. Im Anschluss wurde die Regalierung des gesamten Marktes nach aktuellem Konzept der EDEKA neu strukturiert und angeordnet. Dies unter anderem, um der Kundschaft sowie den Mitarbeitern breitere Gänge bieten zu können.

Zusätzlich wurde das Angebot durch einen Sushi-Bereich ergänzt. Um den frischen Fisch adäquat verarbeiten zu können und die Kühlkette nicht zu unterbrechen, wurde der gesamte Bereich der Warenannahme sowie die Fischvorbereitung ausgebaut und neu strukturiert. Mehr Sortiment heißt mehr Platzverbrauch und deshalb mussten auch die Kühlräume ausgebaut werden. Ebenso wurde der Bedienthekenbereich inklusive einer „Käse-Welt“ um acht Meter erweitert. Die Obst- und Gemüseabteilung wurde von ursprünglich 150 auf nunmehr knapp 300 Quadratmeter fast verdoppelt. Die Blumenabteilung wurde ebenfalls signifikant erweitert und erstreckt sich jetzt über rund 35 Quadratmeter. Die Weinabteilung wurde um eine exklusive Weinwelt mit großzügigen 20 Quadratmetern ergänzt und im Rahmen des Umbaus zu einer begehbaren Vinothek umgestaltet. Auch im Außenbereich gibt es Veränderungen. So steht ab sofort eine E-Ladesäule mit zwei Ladeplätzen zur Verfügung. Den notwendigen Strom liefert ab dem Frühjahr eine eigene PV-Anlage auf dem Dach des Marktes.


PRIMUS kauft Berliner Grundstück für Holzmodul-Neubau

12.02.2024: Die PRIMUS Immobilien AG hat ein Grundstück in Berlin-Pankow, nahe Prenzlauer Berg, erworben. PRIMUS plant hier die Errichtung eines innovativen Mietwohnungsneubaus in Holzmodul-Bauweise. Es sollen 241 Wohnungen im Standard Effizienzhaus 40 QNG entstehen. Ein entsprechender Bauvorbescheid liegt bereits vor und eine Refinanzierungszusage durch die KfW wurde erteilt. Auf dem Grundstück in Berlin-Pankow befindet sich aktuell ein ehemaliges Autohaus, das abgerissen wird. Das geplante Wohngebäude soll neben der Errichtung in Holzbauweise unter anderem Smart-Home-Systeme in den Wohnungen und diverse gemeinschaftlich nutzbare Flächen wie gemeinsame Dachterrassen bieten. Das Projekt reiht sich nahtlos in die ESG-Strategie der PRIMUS Immobilien AG ein, deren laufende Projekte unter anderem das SILVA (DGNB Gold) sowie das Céleste in der Knesebeckstraße 10 (DGNB Gold) inkludieren.


Neue Schnellladeparks entlang deutscher Autobahnen

12.02.2024: Das Konsortium Autostrom erhielt heute von der Autobahn GmbH des Bundes den Auftrag für Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb von neuen Schnellladeparks mit mehr als 300 Ladepunkten auf unbewirtschafteten Rastanlagen an deutschen Autobahnen. Die Inbetriebnahme der neuen Ladeparks mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW pro Ladestation ist bis Ende 2026 geplant. Anschließend wird sie das Konsortium Autostrom bis Anfang 2032 betreiben mit einer Verlängerungsoption von zwei Jahren. Mit dem Deutschlandnetz sorgt der Bund für eine flächendeckende, bedarfsgerechte und zuverlässige Schnellladeinfrastruktur – sowohl an den Bundesautobahnen als auch im urbanen, suburbanen und ländlichen Raum. Nach der Vergabe von 900 regionalen Schnellladestandorten in Form von 23 sogenannten Regionallosen im September 2023 hat der Bund mit der jetzigen Zuteilung der sechs Autobahnlose nun den zweiten Schritt gemacht. Insgesamt geht es um rund 200 Standorte (damit gibt es künftig alle 15 bis 30 Kilometer eine Lademöglichkeit), die an den Autobahnen entstehen sollen. Autobahn-Standorte und Regionallose sind aufeinander abgestimmt, um Überlagerungen zu vermeiden.


Forschungsgebäude SupraFAB der Freien Universität Berlin erhält Nachhaltigkeits-Zertifikat

08.02.2024: Der Forschungsneubau für Suprafunktionale Architekturen an Biogrenzflächen (SupraFAB) der Freien Universität Berlin wurde mit dem Nachhaltigkeitszertifikat des Bundes BNB in Silber ausgezeichnet. Diese erste BNB-Zertifizierung einer Baumaßnahme der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in Silber dokumentiert die nachhaltige Qualität dieser Landesbaumaßnahme. In dem Gebäude wird seit seiner Eröffnung im Jahr 2022 Grundlagenforschung zu Andockmechanismen von Krankheitserregern an Zellmembranen mithilfe von hochauflösenden Messgeräten betrieben. Die wissenschaftliche Arbeit dient indirekt auch der Entwicklung von Wirkstoffen gegen Viren und Bakterien wie dem Corona-Virus und erfolgt teils unter Reinraumbedingungen oder mithilfe technisch aufwändiger Ausblendung von mechanischen und magnetischen Schwingungen. Um die engen Grenzwerte für Temperaturkonstanz und Luftfeuchtigkeit einzuhalten, ist eine anspruchsvolle Raumlufttechnik erforderlich. Eine effiziente Wärmerückgewinnung, anpassbare Luftwechselraten, ressourcenschonender Beton (RC-Beton), Barrierefreiheit, Nachtauskühlung, umfangreiche Vogelschutzmaßnahmen (bedruckte Eckverglasungen, intelligente Jalousiesteuerung) sowie eine kompakte, klare und dennoch flexible Gebäudestruktur tragen zur Nachhaltigkeit des SupraFAB-Gebäudes bei.


Schicklerhaus wird zum BEAM Berlin: Quantum übernimmt Management

08.02.2024: Seit dem 1. Februar 2024 ist Quantum mit der Fertigstellung, der Vermietung und dem Asset Management des BEAM Berlin beauftragt. Für einen institutionellen Investor führt der Hamburger Projektentwickler und Investment Manager die bereits fortgeschrittene Revitalisierung des ehemaligen Schicklerhauses zu Ende. Unter Erhalt der historischen Bausubstanz und Aufstockung drei weiterer Etagen werden moderne Arbeitswelten entsprechend LEED-Gold und WiredScore-Platinum-Anforderungen auf insgesamt rund 24.000 Quadratmetern geschaffen – und das mitten in Berlin. Ein Highlight des BEAM ist die 1.400 Quadratmeter große Dachterrasse, welche einen einmaligen Blick über die Stadt ermöglicht. Aktuell ist bereits die Hälfte aller WELL-Gold-zertifizierten Büroflächen vermietet. Zu den bestehenden Mietern zählen CBRE, Eterno, Rose Bikes und Warner Music.


Nahversorgungscenter in Zwickau von Realdaptive gekauft

07.02.2024: Im letzten Jahresquartal konnte die NEUTECTA AG ein Nahversorgungscenter im Herzen des Plattenbaugebiets in Zwickau-Süd erfolgreich veräußern. Das großflächige Nahversorgungscenter bietet derzeit Raum für insgesamt 33 Mieter, darunter einen Lebensmittelankermieter, diverse Händler, Büros und Praxen auf einer Gesamtmietfläche von 7.289 Quadratmetern. Die NEUTECTA AG erwarb den Gebäudekomplex in der Marchlewskistraße im Jahr 2022, als dieser sich in einem leblosen und unattraktiven Zustand befand. Das Center wurde daraufhin revitalisiert und neu positioniert. Mit der Unterstützung des Maklerhauses BWFD GmbH konnte nun ein Käufer für das Objekt gefunden werden: die Realdaptive Handelsimmobilien GmbH aus Mainz, ein auf Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien und Fachmarktzentren spezialisiertes Projektentwicklungsunternehmen.


Interboden meldet Insolvenz an

07.02.2024: Interboden, Immobilienentwickler aus Ratingen, hat beim Amtsgericht Düsseldorf einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Dies betrifft die Dachgesellschaft, während für die Interboden Innovative Gewerbewelten und Innovative Lebenswelten Regelinsolvenzverfahren beantragt wurden. Das Unternehmen strebt eine Konsolidierung im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens an. Ziel ist es, das familiengeführte Unternehmen weiterzuführen und alle laufenden Bauprojekte (etwa das Holzhybrid-Bürohaus The Cradle oder das Quartier maxfrei - beide in Düsseldorf) erfolgreich abzuschließen. Die Gesellschafterfamilie unterstützt diesen Sanierungskurs, bei dem die Geschäftsführung von den Sanierungsexperten von ATN Rechtsanwälte begleitet wird.

Dr. Thomas Götzen, geschäftsführender Gesellschafter von Interboden, betont: “Unser Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze und auch Vermögenswerte wie möglich in dieser anhaltend herausfordernden Phase am Immobilienmarkt zu erhalten und der Gruppe eine nachhaltig auskömmliche Zukunft zu sichern. Wir sind davon überzeugt, dass uns dieser notwendige, wirtschaftliche Befreiungsschlag gelingt.”


Aengevelt vermittelt Bürofläche in Magdeburg

06.02.2024: Der Unternehmer Tilman Jäger, spezialisiert auf die Vermittlung von Photovoltaikanlagen und Online-Marketing, suchte für seinen Magdeburger Firmensitz größere Räumlichkeiten in der Innenstadt. Dazu vermittelte Aengevelt einen Mietvertragsabschluss über 726 Quadratmeter Bürofläche in dem Wohn-/Geschäftshaus “Stresemannstraße 6B, C“ in der Magdeburger City in unmittelbarer Umgebung des Hauptbahnhofs. Vermieter der Liegenschaft, die z.Z. umfassend saniert und modernisiert wird, ist die ebenfalls in Magdeburg ansässige Schlieker & Sattler GbR. Mietbeginn ist im Frühjahr 2024; Tilman Jäger verlegt dann seinen Unternehmenssitz von Magdeburg-Werder hierher. Mit dem Abschluss erzielt Aengevelt die Vollvermietung der 1.700 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche in dem Objekt.


Gründach ergänzt Solaranlage auf Leipziger Gewandhaus

06.02.2024: Das Gewandhaus wird grün: Die noch für dieses Jahr geplante Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Großen Saals und des Mendelsohn-Saals wird durch ein Gründach ergänzt, das die Freiflächen rund um die Solarmodule, die rund 3.000 Quadratmeter Dachfläche in Beschlag nehmen werden, bedecken soll. Das geht aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters hervor. Die 350.000 Euro teure Investition wird aus nicht abgerufenen Mitteln der Gründachförderung der Stadt (300.000 Euro) und dem Haushalt des Gewandhauses (50.000 Euro) finanziert. Rund 1.400 Quadratmeter Dachfläche werden begrünt, wodurch zugleich der dort bislang verbaute Kies ersetzt wird, der bei starker Sonneneinstrahlung im Sommer Hitze abgestrahlt und zum Aufheizen der Innenstadt beigetragen hat. Stattdessen sorgen die Pflanzen auf dem Dach künftig für ein besseres Mikroklima. Planung und Ausschreibung sollen bis Sommer abgeschlossen sein, der Bau dann im Herbst 2024 erfolgen.

Eine Visualisierung des Vorhabens. Copyright: Gewandhaus Leipzig
Eine Visualisierung des Vorhabens. Copyright: Gewandhaus Leipzig

Deutsche Investment erwirbt 66 Wohnungen in Berlin

06.02.2024: Deutsche Investment erwirbt zwei Liegenschaften mit rund 4.400 Quadratmetern Mietfläche in den Berliner Stadtteilen Charlottenburg und Neukölln. Die Ankäufe erfolgten für ein Individualmandat des Investmentmanagers. Die Liegenschaft in Berlin-Charlottenburg verfügt über 29 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten. Sie befindet sich in einer ruhigen Wohngegend nahe Lietzensee und Schloss Charlottenburg. Die Gewerbeeinheiten werden als Büro- und Gastronomieflächen genutzt. Das Wohn- und Geschäftshaus in Berlin-Neukölln umfasst insgesamt 34 Wohneinheiten sowie ein Atelier. Es befindet sich in begehrter Kiezlage in der Nähe des Richardplatzes. „Die Gründerzeithäuser weisen eine sehr gute Gebäudesubstanz auf. Zudem können im Laufe der Bewirtschaftung die Mieterträge optimiert und Nachverdichtungspotenziale realisiert werden, erklärt Gilbert Merz, Direktor Transaktionsmanagement der Deutsche Investment Kapitalverwaltung AG.


K2MB Capital: Neuer Investment- und Asset-Manager für Gesundheitsimmobilien und soziale Infrastruktur

06.02.2024: K2MB Capital (K2MB) startet als neu gegründeter Investment- und Asset-Manager für Healthcare-Immobilien und Gebäude der sozialen Infrastruktur. Das interdisziplinäre vierköpfige Gründungsteam war bereits über mehrere Jahre gemeinsam beim Aufbau des Europageschäfts eines führenden kanadischen Immobilieninvestors beteiligt. In ihrer bisherigen Karriere begleiteten die Gründer Transaktionen in Gesundheitsimmobilien und Immobilien der öffentlichen Infrastruktur in Höhe von 8,5 Milliarden Euro. Im Partnerkreis sind

K2MB übernimmt das Investment- und Asset-Management für unterschiedliche Anlagevehikel wie Club Deals, Spezialfonds oder Sondervermögen. Restrukturierungen und das Investment in Betreibergesellschaften zählen ebenso zum Serviceportfolio. Die Investments zielen bevorzugt auf Core+ und Value-Add-Investitionen in den großen europäischen Kernmärkten. K2MB zielt je nach Nutzungsart und Investmentvehikel auf Nettoanfangsrenditen von sechs Prozent und mehr. Bis 2028 peilt das Unternehmen ein verwaltetes Immobilienvermögen (Assets under Management) von rund zwei Milliarden Euro an. Neben dem internationalen Netzwerk verfügt die Investment-Boutique über einen Beirat mit ausgeprägter Expertise im Healthcare-Sektor.


IPH Handelsimmobilien erhält Beratungs- und Vermietungsmandat für „Bikini Berlin“

06.02.2024: Die IPH Handelsimmobilien und ihre Schwestergesellschaft BBE Handelsberatung haben für die Concept-Shopping-Mall des denkmalgeschützten Ensembles „Bikini Berlin“ ein umfassendes Beratungs- und Vermietungsmandat der Bayerischen Hausbau Real Estate erhalten. Das Mandat des Eigentümers der Landmark-Immobilie direkt am Zoologischen Garten im Herzen Berlins umfasst eine Standortanalyse, die Erarbeitung eines Vermietungskonzepts für die Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie das anschließende Vermietungsmanagement. „Bikini Berlin“ ist ein stadt- und überregional bekanntes Baudenkmal aus den 1950er-Jahren. Die Concept-Shopping-Mall ist Teil des Ensembles und erstreckt sich über drei Etagen, wobei das zweite Obergeschoss überwiegend Büro- und Gastronomienutzern vorbehalten ist. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss bieten dagegen eine kuratierte Auswahl ganz besonderer Einzelhändler, spezieller Gastronomie-Konzepte und Pop-up-Store-Formate.


BayernLB finanziert Humboldt Carré in Berlin-Mitte

05.02.2024: Die BayernLB finanziert für die BonnVisio-Gruppe das Humboldt Carré in Berlin-Mitte nahe dem Gendarmenmarkt. Die Immobilie ist ein ehemaliges Bankgebäude von 1901, das 2007 bis auf die denkmalgeschützte Fassade neu errichtet wurde. Das Humboldt Carré beherbergt auf einer Gesamtfläche von rund 15.500 Quadratmetern neben Büroflächen auch die beiden Restaurants „Gendarmerie“ und „Austernbank“ mit 2.250 Quadratmetern und Konferenzflächen mit 1.750 Quadratmetern. Das Gebäude ist taxonomiefähig und wird bei der BayernLB in der besten Kategorie als ESG-Plus Immobilie bewertet.


Covivio wandelt Berliner Bürofläche in Kita um

05.02.2024: Covivio hat eine ehemalige Bürofläche in Berlin-Reinickendorf für eine Nutzung als Kindertagesstätte (Kita) umgewandelt. Neue Mieterin für die rund 231 Quadratmeter große Fläche in der Emmentaler Straße 96 ist die FREUDE Kindergärten Süd-West gGmbH. Der Kita-Träger betreut dort zukünftig eine altersgemischte Gruppe mit 32 Kindern. Der Mietvertrag wurde mit einer Laufzeit von zehn Jahren geschlossen. Die neue Kita-Fläche liegt in einem separaten Gebäude im Innenhof des Mehrfamilienhauses. Für die Umnutzung wurde die ehemalige Bürofläche komplett entkernt und die Raumaufteilung für eine Kita-Nutzung optimiert. Dabei entstanden vier Gruppenräume mit einer Größe von 24 bis 54 Quadratmeter, Umkleide-, Personal- und Waschräume. Im Außenbereich wurden eine große Spielplatzfläche, eine überdachte Kinderwagen-Abstellfläche sowie Fahrradstellplätze geschaffen.


Eternigy nimmt in Berlin ersten Ladepark für E-Autos in Betrieb

02.02.2024: Die eternigy GmbH, Planer und Betreiber von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, eröffnet ihren ersten Ladepark. Die Tochtergesellschaft der HIH Real Estate nimmt in der Tiefgarage des Büro- und Geschäftshauses b.central an der Friedrichstraße 191 in Berlin die ersten 14 Ladepunkte in Betrieb. Weitere 18 werden im Laufe des Jahres 2024 folgen. Auftraggeber ist die HIH Invest Real Estate GmbH als Investmentmanager des Gebäudes. Der Ladepark ist Teil einer umfangreichen Dekarbonisierungs- und Smart-Building-Strategie, die die HIH Invest für das Objekt umsetzt. Nutzer der Ladestationen sind zum einen die Büromieter des Objekts. Zum anderen benötigt ein renommierter Autovermieter, der ebenfalls Flächen in dem rund 20.700 Quadratmeter umfassenden Objekt belegt, die Ladepunkte für seine E-Auto-Flotte. Während eternigy das Projekt technisch und rechtlich konzeptioniert, organisiert und langfristig betreiben wird, stammt die technische Umsetzung von der GOLDBECK Technical Solutions GmbH. Die beiden Unternehmen haben bereits eine Reihe weiterer gemeinsame Projekte in Planung und Vorbereitung.


Blackbrook und NVELOP kaufen Logisitikimmobilie in Erfurt

02.02.2024: Ein Joint Venture von Blackbrook Capital und NVELOP hat ein rund 97.000 Quadratmeter großes Grundstück mit einer Logistikimmobilie und entsprechendem Erweiterungspotential in Erfurt (Joseph-Meyer-Str.) von RED Property erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Liegenschaft mit rund 31.000 Quadratmetern Nutzfläche verfügt über eine DGNB Gold Zertifizierung und wurde Anfang 2018 fertiggestellt. Auf dem Areal wird eine weitere 28.000 Quadratmeter große Logistikanlage entstehen, für die seitens NVELOP nach ihrer Fertigstellung - voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 - eine DGNB Platin-Zertifizierung angestrebt wird. Das Gelände wird somit insgesamt über 59.000 Quadratmeter erstklassige Logistikfläche für einen oder mehrere Nutzer bieten.


Jena will seinen Status als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt verlängern

01.02.2024: Die thüringische Stadt Jena gilt als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt. Angesichts des nach wie vor schwierigen Wohnungsmarktes der Stadt (Leerstandsquote 2023: 2,1 Prozent) hat die Stadt beim Freistaat Thüringen beantragt, diesen Status zu verlängern. Dieser ermöglicht unter anderem eine schnellere Realisierung von Bauvorhaben, räumt der Stadt besondere Vorkaufsrechte ein und fördert eine flexiblere Erteilung von Baugenehmigungen. Als weiterer Schritt sollen für Jena die seit 01.01.2020 geltende Kappungsgrenze (Wohnraummieten dürfen binnen drei Jahren um maximal 15 Prozent steigen) verlängert und somit die Möglichkeiten für Mieterhöhungen beschränkt werden.


Magdeburg hat einen qualifizierten Mietspiegel

01.02.2024: Die Landeshauptstadt Magdeburg hat einen qualifizierten Mietspiegel. Er gilt bis 30. Januar 2026 und kann im Internet unter www.magdeburg.de aufgerufen und ausgedruckt werden. Auch der Online-Mietspiegelrechner zur individuellen Berechnung wird zeitnah freigeschaltet. Der neue Magdeburger Mietspiegel wurde am 18. Januar durch den Stadtrat der Landeshauptstadt als qualifizierter Mietspiegel anerkannt. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat somit das erste Mal seit Jahrzehnten wieder einen offiziellen Mietspiegel. Der Stadtrat hatte im Jahr 2022 die Verwaltung mit der Erstellung des qualifizierten Mietspiegels beauftragt. Hintergrund ist die Reform der Mietspiegelgesetzgebung. Demnach müssen Gemeinden ab 50.000 Einwohnern seit dem 1. Januar 2023 einen einfachen Mietspiegel oder seit dem 1. Januar 2024 einen qualifizierten Mietspiegel erstellen und veröffentlichen. Innerhalb der Verwaltung war das Amt für Statistik, Wahlen und Digitalisierung für die Erstellung des Mietspiegels verantwortlich.


Siegerentwurf für Matthäikirchhof-Areal in Leipzig gekürt

01.02.2024: Das Stuttgarter Büro Riehle Koeth GmbH & Co. KG sowie Levin Monsigny Landschaftsarchitekten aus Berlin haben den städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung des Matthäikirchhofs für sich entschieden. Das 1,9 Hektar große, aktuell weitgehend ungenutzte Areal soll städtebaulich und inhaltlich zu einem nutzungsgemischten, urbanen Quartier mit besonderen öffentlichen Funktionen entwickelt werden. Der Siegerentwurf sieht vor, einen Teil des ehemaligen Stasi-Gebäudes vor Ort zu erhalten. Das künftige „Forum für Freiheit und Bürgerrechte/Demokratiecampus“ (Arbeitstitel), das auch einen Teil des Stasiunterlagen-Archivs beinhalten soll, wird hier in den Mittelpunkt gerückt. Vom Wagner-Denkmal am Ring kommend wird über einen grünen Quartiersplatz ein offener und einladender Zugang geschaffen. Baubürgermeister Thomas Dienberg hat den Sieger am 1. Februar 2024 nach einer rund zehnstündigen Sitzung des Preisgerichts bekannt gegeben. Von ursprünglich 66 eingereichten Arbeiten waren nach einer ersten Preisgerichtssitzung im August 2023 zuletzt noch neun Arbeiten in der engeren Auswahl. Auf Grundlage des Siegerentwurfs müssen nun Gutachten aufgesetzt werden, unter anderem zu Umweltbelangen sowie der verkehrlichen Erschließung des Areals. Auch mögliche Zwischennutzungen werden diskutiert.


Wird die Händelgalerie in Halle bald verkauft?

01.02.2024: Kurz vor dem Corona-Lockdown in 2020 hatte die S Immo AG die Händelgalerie im halleschen Stadtzentrum erworben. Vier Jahre später will S Immo Halle verlassen und bietet die Gewerbe- und Wohnimmobilie zum Kauf an. Laut Mitteldeutscher Zeitung wollen die Österreicher 14,3 Millionen für die Händelgalerie und die in Halle beheimatete Immobilienfirma "3A Immobilien" habe einen entsprechenden Investor präsentiert. Dabei handele es sich um ein Familienunternehmen aus Niedersachsen, das nun prüfe, ob das zu 97 Prozent vermietete Objekt in sein Portfolio passe. Eine Entscheidung sei bis März 2024 zu erwarten.


WBM kauft 441 Berliner Wohnungen von COSIMO

01.02.2024: Im Rahmen eines Asset-Forward-Deals erwirbt die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH über eine Tochtergesellschaft eine große innerstädtische Projektentwicklung in Berlin-Lichtenberg von der COSIMO Investment Group. Heute gab die WBM die Beurkundung des Kaufvertrags bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das fast 20.000 Quadratmeter große Grundstück befindet sich an der Konrad-Wolf-Straße in Berlin-Lichtenberg. Insgesamt werden im Rahmen der Projektentwicklung 441 schlüsselfertige Wohneinheiten mit Wohnungsgrößen von ein bis fünf Zimmern sowie eine KiTa entstehen. Mehr als die Hälfte der Wohnungen werden über die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin realisiert. Die Gebäude werden im Standard EH 40 EE gebaut und weisen die Energieeffizienzklasse A+ auf. Die Wärme- und Trinkwarmwasserversorgung wird über Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen sichergestellt. Der Baubeginn mit ersten Freimachungsarbeiten auf dem Grundstück ist noch im ersten Quartal 2024 geplant. Die Fertigstellung ist für 2026 anvisiert.


Spandauer Würfel: Wohnraumcontainer für Geflüchtete werden zu Klassenräumen

01.02.2024: Ab sofort verfügt die Berliner Schule an der Haveldüne über zwölf zusätzliche, modern ausgestattete Unterrichtsräume sowie ein Lehrerzimmer verteilt auf drei Geschosse. Das Besondere: Der moderne Ergänzungsbau mit einer Nutzfläche von 1.300 Quadratmetern entstand aus insgesamt 60 Wohnraumcontainern einer ehemaligen Unterkunft für Geflüchtete. Bereits im November konnte die Errichtung des sogenannten „Spandauer Würfels“ im Rahmen eines berlinweiten Pilotvorhabens erfolgreich abgeschlossen werden, in den nächsten Tagen sollen die ersten Schülerinnen und Schüler einziehen. Die feierliche Eröffnung der neuen Räumlichkeiten für rund 100 Schulplätze fand am heutigen Donnerstag auf Einladung der Schulleiterin Anett Burow im Beisein von Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung der Senatsbildungsverwaltung, Dr. Carola Brückner, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Facility Management in Spandau, und Ines Romahn, Bereichsleiterin im Baumanagement der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, statt.

Die 60 Container waren ursprünglich in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Gerlinger Straße in Berlin-Neukölln im Einsatz, bis dieses dem Wohnungsbauprojekt „Buckower Felder“ weichen musste. Für den Umbau in Klassenräume wurden zwei Baustellen an verschiedenen Orten der Stadt eingerichtet: Zum einen im Sandheideweg 25, dem heutigen Standort, zum anderen in der Wupperstraße 9 in Berlin-Lichterfelde. Dort wurden die Container gelagert, demontiert und erste Schlosserarbeiten durchgeführt, ehe sie sukzessive zur Schule an der Haveldüne transportiert und dort neu zusammengesetzt und zu Schulräumen ausgebaut wurden. Die Kosten für das Re-Use-Projekt belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.


Sächsischer Landtag macht Weg für „Gebäudetyp E“ frei

01.02.2024: In seiner Plenarsitzung am 31. Januar hat der Sächsische Landtag unter anderem das Gesetz zur Änderung der Bauvorlageberechtigung beschlossen. Durch die damit verbundene Änderung von Paragraf 67 der Landesbauordnung kann die Bauaufsichtsbehörde in Zukunft Abweichungen von geltenden Baustandards zulassen. Damit wurde in Sachsen der Weg für den sogenannten „Gebäudetyp E“ frei. Im Herbst vergangenen Jahres hatten sich die Bauminister der Bundesländer grundsätzlich darauf geeinigt, dass Bauherren und Architekten künftig Abweichungen von Maximalstandards vertraglich vereinbaren können, sofern sie nicht existenzielle Felder wie Brandschutz oder Statik betreffen.

Der in Bayern entwickelte Gebäudetyp E ermöglicht es Bauherren und Architekten, einvernehmlich festzulegen, welche Anforderungen an das gemeinsame Bauvorhaben wirklich wichtig sind und an welchen Stellen bewusst Abweichungen von geltenden Vorschriften machbar oder sogar wünschenswert sind. Dies erlaubt einerseits eine kostengünstigere, schnellere und technisch einfachere Ausführung bewährter Bauweisen, andererseits eröffnet es die Umsetzung innovativer Ideen, die in den Normen noch nicht abgebildet sind. Erwartet wird dadurch eine deutliche Verkürzung der Genehmigungsverfahren, was zu einer signifikanten Kostensenkung beitragen soll. Unklar bleibt allerdings, inwiefern Bundesgesetze eine Einführung des Gebäudetyps E in den Ländern behindern. Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer drängen daher auf eine Präzisierung des Werkvertrages im Bürgerlichen Gesetzbuch.


Premier Inn: Drei Hoteleröffnungen in vier Tagen

01.02.2024: Premier Inn Deutschland setzt seinen Expansionskurs mit der Eröffnung von gleich drei neuen Häusern in nur einer Woche fort. Mit dem Premier Inn Lindau eröffnet das Hospitality-Unternehmen heute sein erstes Haus am Bodensee, am Freitag (2.2.) und Samstag (3.2.) starten zwei neue Hotels in den Metropolen München und Köln. Bundesweit betreibt PRemier Inn damit aktuell 56 Hotels und hat 36 weitere in der Pipeline. Das Premier Inn Lindau liegt nur wenige Gehminuten vom Bodensee entfernt und verfügt über 115 Zimmer, wovon sechs behindertengerecht und drei barrierefrei sind. Ein Highlight sind die 13 Premier Plus Rooms mit einer beeindruckenden Größe von jeweils 40 Quadratmetern und vielen Extras. Das Premier Inn München City Ost ist das bereits sechste Premier-Inn-Hotel in der bayerischen Landeshauptstadt. Das an der Neuen Messe gelegene Haus verfügt über 167 Zimmer, darunter 74 Double, 37 Twin, 32 Triple, 16 Quad, zwei behindertengerechte Zimmer und sieben Premier Plus Rooms, wovon eines ebenfalls behindertengerecht ist. Darüber hinaus bietet das Haus fünf Konferenzräume. Das Premier Inn Köln City Mediapark ist das zweite Haus von Premier Inn in der Domstadt. Das Hotel bietet seinen Gästen 190 modern ausgestattete Zimmer, darunter 29 geräumige und mit vielen Extras ausgestattete Premier Plus Rooms, die sich über sechs Stockwerke des denkmalgeschützen Hansahochhauses verteilen. Der 1925 im Stil des Expressionismus errichtete Wolkenkratzer misst 65 Meter und gilt als eines der ersten Hochhäuser Deutschlands.


Aengevelt vermittelt Magdeburger Standort an BM Sports Technology

01.02.2024: Die BM Sports Technology GmbH mit Hauptsitz in Magdeburg bietet Kraft- und Leistungssportlern individuelle App-gestützte, sensorbasierte Messtechnik und Leistungsdiagnostik zur Steuerung und Optimierung von Trainingseinheiten. Im Rahmen der erfolgreichen Unternehmensentwicklung suchte BM Sports Technology einen neuen Standort in Magdeburg. Dazu vermittelt Aengevelt einen Mietvertragsabschluss über rund 330 Quadratmeter Bürofläche in dem Bürogebäude „Freie Straße 30 A-C“ im Stadtteil Leipziger Straße. Vermieter ist die in Magdeburg ansässige Stadtwerk Immobilienverwaltungsgesellschaft GmbH. Die BM Sports Technology verlegt ihren Unternehmenssitz vom Stadtteil Alte Neustadt hierher.