Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2023

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2023

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2023
Die Emissionen im Gebäudesektor waren im Jahr 2022 wohl trotz eines Rückganges abermals deutlich zu hoch. Copyright: Joe auf Pixabay

Savills IM kauft Bürohaus in Dresden-Neustadt +++ Captiva erwirbt Erfurter Neubauquartier +++ Metasuche erleichtert Brownfield-Entwicklern das Auffinden von Brachflächen +++ Nöfer Architekten entwerfen neuen Zufluchtsort in Berlin +++ Wealthcap startet neuen Fonds mit Mixed-Use-Immobilie in Dresden +++ Leipziger WG Lipsia investiert auch 2023 +++ FOCUS-MONEY-Studie: Die fairsten Vermieter +++ und viele mehr.

Keine News mehr verpassen: Der Immobilien-Aktuell-Newsletter

Savills IM kauft Bürohaus in Dresden-Neustadt

19.01.2023: Savills Investment Management hat im Dresdner Stadtteil Neustadt ein 2020 neu errichtetes, LEED Gold-zertifiziertes Bürogebäude mit 15.150 Quadratmetern Mietfläche erworben. Die Büros sind langfristig an ein Online-Handelsunternehmen, einen Projektentwickler von Wind- und Solarparks sowie ein Unternehmen des Bundes vermietet. Laut Savills IM befindet sich das Objekt in einem zentral gelegenen und gut angebundenen Quartier innerhalb der Dresdner Neustadt. Vor dem Haus gebe es eine Straßenbahnhaltestelle und der Bahnhof Dresden-Neustadt sei fußläufig zu erreichen. Überdies sei der Standort über die Autobahnen A4, A17 und A13 gut angebunden. Weitere Projektentwicklungen innerhalb des neuen Stadtquartiers würden den Standort zusätzlich aufwerten. Das Objekt ist inzwischen in das Portfolio des institutionellen Immobilien-Spezialfonds „Savills IM Real Invest 1“ übergegangen. Der Club Deal Fonds war 2013 von Savills für drei deutsche Versicherungen aufgelegt worden.


Captiva erwirbt Erfurter Neubauquartier

19.01.2023: Der Investment- und Asset-Manager Captiva hat in der bekannten Erfurter Einkaufsstraße „Am Anger“ ein Gesundheits- und Dienstleistungszentrum erworben. Das Neubauquartier wurde im vierten Quartal 2022 fertiggestellt. Es verfügt über 11.000 Quadratmeter Mietfläche und 119 Stellplätze. Die Mieter kommen aus den Bereichen Gesundheit, betreutes Wohnen und Nahversorgung. Langfristiger Hauptmieter ist die Caritas, die hier 52 betreute Wohneinheiten unterhält. Das Neubauquartier ist eine Erweiterung der historischen Bestandsgebäude, die im Zuge des Neubaus denkmalgerecht kernsaniert wurden. Im historischen Teil des Ensembles betreibt die Caritas zusätzlich zwei Tagespflegeeinrichtungen mit 38 Plätzen. Darüber hinaus gibt es in dem Quartier rund 1.600 Quadratmeter moderne Praxisflächen, auf denen Leistungen wie HNO-Heilkunde, Gynäkologie und Physiotherapie angeboten werden. Des Weiteren befindet sich im Erdgeschoss ein 2.600 Quadratmeter großer REWE-Markt. Der Kauf durch Captiva erfolgte für das Sondervermögen „Captiva Gesundheitsimmobilien Deutschland 2“.


Metasuche erleichtert Brownfield-Entwicklern das Auffinden von Brachflächen

19.01.2023: Die Revitalisierung von Brachen, Altlasten-Arealen und Konversionsfla?chen – sogenannten Brownfields – kann dafür sorgen, dass das von der Politik geforderte Flächenverbrauchsziel "Netto Null bis 2050" keine Utopie bleibt. Ganz im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele schützen Brownfield-Projekte Landschaften und Biodiversität, machen Städte und Gemeinden lebenswerter, fördern ressourcenschonendes Bauen und sorgen für den achtsamen Umgang mit Flächen. Doch wo finden Projektentwickler Grundstücke mit Potenzial? Die Suche nach Grundstücken ist zeitintensiv und kostspielig. Bislang fehlte ein Instrument, das viele Portale und Homepages regelmäßig nach geeigneten Flächen durchsucht. Mit der Immopark Metasuche wurde genau ein solches Instrument geschaffen.

Die von Immopark-Gründer Sebastian Homburg und seinem Team entwickelte Metasuche prüft gemäß den Vorgaben des Nutzers tausende Domains auf passende Angebote, die dann täglich automatisiert und übersichtlich aufbereitet in seiner Mailbox landen. Die Auswertung der Daten bietet den Nutzern einen umfassenden Überblick über die gesuchten gewerblichen Immobilienangebote und Grundstücke in Deutschland. Raphael Thießen, der sich mit Brownfield24 als Innovationspartner an dem Projekt beteiligt hat, ist zufrieden: "Dies ist eine Win-Win-Situation, die absolut dazu beiträgt, dass sich noch mehr Menschen mit dem Thema Brachflächen beschäftigen. Deswegen unterstützen wir diese Innovation auch." Zur Metasuche.

Wir sprechen mit Brownfield24-Geschäftsführer Raphael Thießen über Brownfields und deren Potentiale:

Zum Podcast


Nöfer Architekten entwerfen neuen Zufluchtsort in Berlin

17.01.2023: Nöfer Architekten haben für die berlinovo als Bauherr und KIM – Kilian Immobiliengruppe als Projektentwickler die Architektur eines neuen Wohnhauses mit 85 neuen Apartments in Berlin-Marzahn, Marchwitzastraße 33, entworfen. Die Apartments werden Wohnungslosen, von Wohnungslosigkeit Bedrohten, Alleinerziehenden mit Kindern und schutzbedürftigen Frauen zur Verfügung stehen. Die KIM – Kilian Immobiliengruppe hatte das Gebäude an die landeseigene berlinovo veräußert, die als Bestandshalter das Haus an den sozialen Träger Unionhilfswerk als Betreiber des Hauses vermieten wird. In Berlin erfolgte im Februar 2020 die bislang einzige offizielle Zählung von Wohnungslosen, nach der es in der Stadt rund 2.000 obdachlose Menschen gibt. Demgegenüber stehen ganzjährig circa 390 Schlafplätze in Noteinrichtungen zur Verfügung, weitere 800 stellt die Berliner Kältehilfe im Winter zur Verfügung.

Tobias Nöfer von Nöfer Architekten: „Inmitten von über 50 Jahre alten Wohnzeilen entsteht in Marzahn neben neuen Wohnhochhäusern mit Supermarkt ein Projekt für Menschen in besonderen sozialen Notlagen. Das achtgeschossige Wohnheim ist flexibel auch für Rollstuhlbehinderte nutzbar und wird rund um die Uhr betreut. Die Apartments sind zum Teil koppelbar, um vor allem auch Familien aufnehmen zu können. Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräume werden den Bewohnerinnen und Bewohnern ein geborgenes Zuhause in einer persönlichen Zwangslage bieten.“


Wealthcap startet neuen Fonds mit Mixed-Use-Immobilie in Dresden

17.01.2023: Der Real-Asset- und Investment-Manager Wealthcap hat zum Jahresbeginn 2023 den Vertrieb des neuen geschlossenen Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 46“ gestartet. Der Single-Asset-Fonds beinhaltet als Investitionsobjekt das „Haus Postplatz“ im Zentrum von Dresden. Die gemischt genutzte Immobilie mit rund 18.500 Quadratmetern Nutzfläche ist die neunte Immobilie in Deutschland, die mit einem DGNB-Diamant-Zertifikat für ihre gestalterische und baukulturelle Qualität ausgezeichnet wurde. Zudem wurden bereits in der Bauphase zentrale ökologische, ökonomische und soziokulturelle Aspekte berücksichtigt. Der Nutzungsmix umfasst Nahversorgung, Gastronomie, Fitness, Büro und Wohnen. Auch die Lage des Gebäudes ist attraktiv. Zwinger, Semperoper und Schloss befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Der Artikel-8-Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 46“ ist als geschlossener Publikums-AIF strukturiert und steht Anlegern ab einer Mindestzeichnung von 20.000 Euro offen.


Leipziger Wohnungsgenossenschaft Lipsia investiert auch 2023

17.01.2023: Die Leipziger Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG will im Jahr 2023 trotz des schwierigen Marktumfelds insgesamt 13,8 Millionen Euro investieren. Das Geld soll in die Aufwertung, Werterhaltung und Modernisierung der Wohnungen und des Umfeldes fließen. Allein 6,4 Millionen Euro davon sind für den Nachbezug vorgesehen, also die Wiederaufbereitung leerstehender Wohnungen. Weitere Investitionsschwerpunkte sind die energetische Sanierung von Bestandswohnungen sowie die Bereiche Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Neubau. Darüber hinaus soll die Digitalisierung weiter vorangetrieben werden. Ging es dabei im Vorjahr vor allem um bessere Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Mietern und der Lipsia, stehen 2023 die internen Prozesse der Wohnungsgenossenschaft im Fokus.


FOCUS-MONEY-Studie: Die fairsten Vermieter

16.01.2023: Zum fünften Mal hat das Wirtschaftsmagazin FOCUS MONEY in Zusammenarbeit mit dem Kölner Analyseinstitut ServiceValue Einschätzungen zu den großen Wohnungsunternehmen in Deutschland eingeholt. Im Rahmen einer online durchgeführten „Fairness-Studie“ wurden bundesweit rund 1.625 Mieterinnen und Mieter zu den Erfahrungen mit ihrem Wohnungsvermieter in den vergangenen 24 Monaten befragt. Insgesamt standen 26 große Wohnungsunternehmen auf dem Prüfstand. Sieben Unternehmen erreichten dabei die Gesamtnote „Sehr gut“ und zählen in der Auswertung zu den sieben fairsten Vermietern. In sechs Einzelkategorien wurden mit insgesamt 32 Bewertungsmerkmalen die Themenkomplexe „Faire Mieterbetreuung“, „Fairer Mieterservice“, „Faire Mietkosten“, „Faire Wohnobjekt- und Umfeldgestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Faire Wohnungsvermittlung“ abgefragt. Die fairsten Vermieter in alphabetischer Folge sind: 


Co-Living-Anbieter Habyt expandiert in Berlin

16.01.2023: Der Co-Living-Anbieter Habyt eröffnete heute in der Hermannstraße 14 in Berlin ein neues Gebäude. Das Haus wurde komplett renoviert und besticht durch seine neue, modulare Holzfassade.. Es ist in zwei Teile gegliedert – in ein Vorderhaus und ein Gartenhaus mit Maisonette-Wohnung. Beide Immobilien sind mit industrieller Sichtbetonoptik und Holzdecken ausgestattet. Das Objekt mit 44 Einheiten auf einer Gesamtfläche von rund 1.000 Quadratmetern, verteilt auf elf Wohngemeinschaften und zwei private Studios, befindet sich im Besitz der JoPe Real Estate AG. Alle Wohngemeinschaften verfügen über einen Gemeinschaftsbereich mit voll ausgestatteten Küchen und Wohnräumen. Im Erdgeschoss können die Mieter in einem 45 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum mit modernem Wohnbereich und Küche Zeit verbringen, arbeiten und kochen. Jedes Zimmer verfügt über große, bodentiefe Fenster, die viel natürliches Licht in die Wohnräume lassen, und ist komplett möbliert und ausgestattet. Die JoPe Real Estate AG übernahm das Gebäude in einem renovierungsbedürftigen Zustand, um es vollständig in Holzbauweise zu sanieren. 


Bad Lausick: Weg frei für Kneipp-Zentrum

15.01.2023: Der Kurort Bad Lausick hat vom Bund grünes Licht für die Verwendung von Strukturwandel-Mitteln zur Erweiterung des Kurbereichs erhalten. Mithilfe der Gelder kann sich die Stadt im Landkreis Leipzig nun zusätzlich als Kneipp-Kurort ausrichten. Geplant sind drei Investitionen: der Neubau eines dreigeschossigen Kneipp-Kurzentrums neben dem Kur- und Freizeitbad Riff, der Neubau eines Gradierwerks zwischen Riff und Schwanenteich sowie die Erweiterung des Riff um einen Kommunikations- und Aufenthaltsbereich für Kurgäste und Besucher. Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, belaufen sich die Gesamtinvestitionen auf 6,3 Millionen Euro. Davon sollen 4,9 Millionen Euro aus Mitteln für den Kohleausstieg kommen. Nach der Zustimmung des Bundes zu dem Vorhaben kann die Bad Lausicker Kur GmbH nun bei der Sächsischen Aufbaubank ihren Förderantrag einreichen.


Sparbau veröffentlicht aktuellen Nachhaltigkeitsbericht

13.01.2023: Die Spar- und Bauverein eG Dortmund hat für das Jahr 2021 einen zertifizierten Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Bereits seit acht Jahren nutzt die Sparbau das Instrument des Nachhaltigkeitskodex, der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wurde. „Die dort vorgegebenen Kategorien sind wichtige Leitlinien, um die Aktivitäten eines Unternehmens im Sinne der Nachhaltigkeit auszurichten und regelmäßig zu überprüfen“, sagt Prof. Dr. Florian Ebrecht, Vorstandsbevollmächtigter und Nachhaltigkeitsbeauftragter.

Mit der regelmäßigen Renovierung und Sanierung des Wohnungsbestands, moderaten Neubauaktivitäten und der Vergabe zahlreicher Serviceleistungen gehört die Genossenschaft zu den großen Auftraggebern für viele Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen in der Region Rhein-Ruhr. Wohnungen mit einer Fläche von 13.000 Quadratmeter wurden im Jahr 2021 modernisiert. Luxussanierungen sind dem Unternehmen fremd: die durchschnittliche Mieterhöhung nach einer Modernisierung betrug nur 1,15 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Allgemein wird die Genossenschaft mit günstigen Mieten ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht: Durchschnittlich fünf Euro pro Quadratmeter im Bestand und 9,50 Euro bei Neubauten zahlen die Mitglieder, rund ein Drittel beziehungsweise ein Fünftel weniger als der Dortmunder Mietspiegel. Mitglieder profitierten zusätzlich von mehr als 1,5 Millionen Euro ausgezahlter Dividende. Vier Prozent Rendite je Geschäftsanteil sind ein gutes Geschäft.

Teure Energie sparen, auf Erneuerbare umstellen und das Klima schützen, dieser Zweiklang ist nicht erst seit der Preisexplosion für Gas, Öl und Strom infolge des Kriegs in der Ukraine ein wichtiges unternehmerisches Handlungsfeld. 6.000 Bäume wurden bereits gepflanzt, 200 kamen 2021 hinzu. 110 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid werden durch die grünen Helfer kompensiert. Auch bei den Heizungen direkt setzt die Spar- und Bauverein eG an: 414 Heizungsmodernisierungen mit Einsparungen von bis zu 35 Prozent sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und für die finanzielle Sicherheit der Mitglieder. In Zukunft sollen unter anderem Photovoltaikanlagen auf den Dächern günstigen und umweltfreundlichen Strom direkt in die Haushalte liefern. Auch Wärmepumpen, die mit kostenloser Umweltwärme und Strom heizen, kommen verstärkt zum Einsatz. Darüber hinaus steht die Sparbau für Mitbestimmung, sichere Mietverhältnisse, die Einführung digitaler Services und die Entwicklung von Quartieren, ebenfalls Faktoren einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Zum Nachhaltigkeitsbericht.

Sparbau-Vorstandsvorsitzender Franz-Bernd Große-Wilde im Podcast


easyJet-Hangar am BER eröffnet

12.01.2023: Mit einer gemeinsamen Eröffnungsfeier haben easyJet, die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) und die Brandenburger Landesregierung die Inbetriebnahme des easyJet-Wartungshangars am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) begangen. Der Hangar wurde für rund 20 Millionen Euro im Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, errichtet. Mit den Bauarbeiten wurde im September 2021 begonnen. Auf einer Gesamtfläche von 11.500 Quadratmetern umfasst der Hangar selbst eine Fläche von 10.000 Quadratmetern und bietet dabei Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo. 


MPC Capital erwirbt 106 Neubauwohnungen bei Berlin

12.01.2023: In Nauen, nordwestlich von Berlin, hat der Asset- und Investment-Manager MPC Capital ein Neubauvorhaben für seinen Fonds „ESG Core Wohnimmobilien Deutschland“ erworben. Das Ensemble besteht aus sieben Mehrfamilienhäusern mit 106 Wohneinheiten beziehungssweise 8.600 Quadratmetern vermietbarer Wohnfläche. Hinzu kommen 127 Stellplätzen. Das Projekt wird nach dem KfW 40 EE-Standard errichtet und erfüllt weitreichende ESG-Kriterien. Die Fertigstellung ist für Ende 2024 geplant, das Investitionsvolumen liegt bei rund 38 Millionen Euro. Der  Fonds „ESG Core Wohnimmobilien Deutschland“ ist ein offener Spezial-AIF mit festen Anlagebedingungen. Der Aritkel-8-Fonds investiert ausschließlich in Immobilienprojekte, die einem umfassenden Katalog an quantitativen und qualitativen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen.


QUARTERBACK verkauft Projekte in Brandenburg

12.01.2023: Mit dem Verkauf eines Portfolios von zehn Projekten hat die QUARTERBACK Immobilien AG hinsichtlich des Volumens und der Anzahl der Objekte die größte Transaktion in ihrer Unternehmensgeschichte realisiert. Das veräußerte Portfolio umfasst Vorhaben in vier Bundesländern mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 100.000 Quadratmetern. Käufer ist die HIH Invest Real Estate (HIH Invest). Abgesehen von drei bereits fertiggestellten Projekten mit endfälliger Zahlung vollzieht sich die Transaktion auf dem Wege eines Forward Funding. Über das Volumen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Jeweils vier der veräußerten Objekte befinden sich in Brandenburg und Sachsen, je ein weiteres in Thüringen und Schleswig-Holstein. Größtes Vorhaben ist das Mischnutzungsquartier „Darwinbogen“ in Königs Wusterhausen südlich von Berlin. Die übrigen Projekte sind Mehrfamilienhäuser in Birkenwerder, Werder (Havel), Falkensee, Leipzig und Dresden, ein Wohn- und Geschäftshaus in Pinneberg und das „Wir-Quartier“ in Erfurt.


PANDION erwirbt Grundstück in Kreuzberg

12.01.2023: PANDION plant in Berlin-Kreuzberg einen Gewerbeneubau mit 16.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche und hat hierfür ein 4.800 Quadratmeter großes Grundstück in der Prinzessinenstraße erworben. Der Baustart ist für 2024 geplant, die Fertigstellung für 2026. Verkäufer des Grundstücks, auf dem sich ein ehemaliges Autohaus, eine Werkstatthalle und eine Freifläche befinden, ist die Alpha 4 Mercedes-Benz Grundstücksverwaltung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Friedrichshain-Kreuzberg ist Berlins wachstumsstärkster Büromarkt und gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Stadt“, sagt Mathias Groß, Leiter der PANDION Niederlassung Berlin. „In dieser attraktiven Bürolage schaffen wir hier in den nächsten Jahren eine repräsentative Firmenadresse, die in puncto Kreativität und Urbanität unschlagbar ist.“ Das Objekt entsteht in direkter Nachbarschaft zu den bereits realisierten PANDION-Projekten OFFICEHOME The Shelf und OFFICEHOME The Grid.


Dresden: Baustart für das Stadtteilhaus Johannstadt

12.01.2023: Am 13. Februar 2023 starten die Arbeiten für den Neubau des Stadtteilhauses Johannstadt in der Dresdner Pfeifferhannsstraße. Das neue Gebäude ersetzt den bisher von zahlreichen Vereinen genutzten Johannstädter Kulturtreff in der Elisabethstraße 35. Dessen Weiternutzung wurde verworfen, weil das Gebäude weder den heutigen Anforderungen an ein Stadtteilhaus genügt noch sich wirtschaftlich sanieren und barrierefrei umbauen lässt. Das neue Stadtteilhaus entsteht auf einer bisher als Parkplatz genutzten Fläche. Die Fertigstellung ist für Herbst 2025 geplant. Das Angebot soll von Beratungen, Kursen und Ausstellungen über Veranstaltungen und Feste bis hin zu Ferienangeboten und sozialer Unterstützung reichen. In die Erarbeitung des Konzeptes für das neue Stadtteilhaus Johannstadt waren sowohl die künftigen Nutzer als auch die Bürger einbezogen worden.


Berliner Bürovermietungsmarkt 2022 rückläufig

10.01.2023: Der Flächenumsatz am Berliner Büromarkt lag 2022 mit rund 730.800 Quadratmetern um 10,6 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Laut Karina Sauer, Teamleader der Office Agency bei Savills in Berlin, halten sich viele Nutzer aufgrund der konjunkturellen Eintrübung bei Anmietungsentscheidungen zurück und tendieren eher zu Mietvertragsverlängerungen in ihren Bestandsflächen. Vor allem der Bedarf an Großflächen habe sich verringert. So verzeichnete Savills bei Flächen ab 5.000 Quadratmetern mit nur 17 Neuanmietungen im vergangenen Jahr einen Rückgang der Abschlüsse um 54 Prozent. Zugleich führte der gestiegene Anspruch an Fläche und Lage im abgelaufenen Jahr zu einem Anstieg der Spitzenmiete um drei Prozent auf nunmehr 45,00 Euro pro Quadratmeter. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage und der Tendenz zu kleineren Flächen rechnet Savills für 2023 mit einem geringeren Flächenumsatz als 2022.


Berliner Gewerbeinvestmentmarkt 2022: Ein Fünftel unter Vorjahr

10.01.2023: Der Berliner Gewerbeinvestmentmarkt hat das Jahr 2022 mit einem Transaktionsvolumen von rund 8,4 Milliarden Euro abgeschlossen - das waren 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Nach Beobachtung von Savills liegen die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern teils zu weit auseinander. Daher hätten in den letzten Monaten rund 40 Prozent der verfügbaren Gewerbeobjekte keinen Käufer gefunden. Savills erwartet, dass sich die Preislücke im Lauf des Jahres 2023 allmählich verringert. „Wie stark die Preise bis dahin noch fallen, lässt sich bislang nicht einschätzen“, sagt Maren Tschammler, Teamleader Investment bei Savills in Berlin. Aufgrund des steigenden Leerstands und der konjunkturellen Eintrübung sei die Kompromissbereitschaft bei risikoaversen Investoren gesunken, das führe zu einer klareren Trennung zwischen Value-add- und Core-Transkationen. „Vom ausgedünnten Wettbewerb profitieren vor allem Value-add-Käufer“, so Tschammler.


MBN baut für Mundial und Gewobag in Köpenick

10.01.2023: Auf einem 22.000 Quadratmeter großen Grundstück im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick plant der Berliner Entwickler Mundial ein Neubauprojekt für das landeseigene Wohnungsunternehmen Gewobag. Bei dem Grundstück handelt sich um das Gelände des ehemaligen VEB Funkwerk Köpenick in der Wendenschloßstraße 142-170. Auf dem Areal sollen fünf Wohngebäude mit 255 Wohneinheiten, eine Seniorenresidenz mit 153 Plätzen, eine Kita für rund 150 Kinder und ein Boardinghaus mit 309 Zimmern beziehungsweise 464 Betten entstehen. Mit der Realisierung des Komplexes ist die Berliner Niederlassung der Baugesellschaft MBN beauftragt. Die Häuser werden nach KfW-55-Standard errichtet und sollen 2026 fertiggestellt sein.   


Nahversorgungszentrum „Mariendorfer Damm“ veräußert

10.01.2023: Das Geschäftszentrum „Mariendorfer Damm“ im Berliner Bezirk Tempelhof hat einen neuen Besitzer: Die redos Gruppe erwarb das Objekt für ihren gemeinsam mit Union Investment aufgelegten Spezial-AIF „Redos Einzelhandel Deutschland III“ im Rahmen eines Asset Deals. Verkäuferin ist die HGHI FMZ 1 GmbH, eine Tochter der Berliner Projektentwicklerin HGHI Holding GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das von Einzelhandel, Büros und Gastronomie geprägte Geschäftszentrum umfasst 22 Mieteinheiten auf mehr als 18.600 Quadratmetern Mietfläche. Ankermieter mit langlaufendem Mietvertrag ist HIT. Das 24.000 Quadratmeter große Grundstück am Mariendorfer Damm 292-298 bietet zudem 265 kostenfrei nutzbare Pkw-Stellplätze. Durch seine Lage direkt an der B96 ist das Nahversorgungszentrum bestens angebunden. Mehr als eine halbe Million Einwohner können das Center innerhalb einer Fahrzeit von 15 Minuten erreichen.


Erster deutscher Coworking-Anbieter finanziert Standort über Crowdfunding

10.01.2023: Der Frankfurter Anbieter für Managed- und Shared Offices SleevesUp! Spaces erreicht mit einer Crowdfunding Kampagne die Fundingschwelle für einen neuen Standort in der Mannheimer Innenstadt. Die Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung der repräsentativen SleevesUp! Flagship Fläche erreichte im Dezember 2022 die Schwelle von 150.000 Euro, wodurch das Finanzierungsvorhaben erfolgreich zustande kommt. Somit konnte ein erheblicher Teil der gesamten Projektfinanzierung über das Instrument der Schwarmfinanzierung eingeworben werden. Für die Kampagne hat SleevesUp! die Plattform Ecozins genutzt. Damit gelingt SleevesUp! als erstem Coworking-Anbieter in Deutschland eine Schwarmfinanzierung. An der Crowdfunding Kampagne haben sich bislang rund 60 Investoren mit einem durchschnittlichen Finanzierungsbeitrag von 2.500 Euro beteiligt.

„Mit dem Zustandekommen der Kampagne in einem für unsere Branche beachtlichen Volumen hat sich dieses Vorhaben als voller Erfolg bewiesen und gezeigt: Auch Kleinanleger investieren in den Wachstumsmarkt flexibler Büro- und Coworking-Flächen.“, sagt Gründer und SleevesUp! CEO Dr. Sebastian Schmidt. Der neue City-Standort ergänzt die bestehenden SleevesUp! Flächen im Viertel Mannheim-Jungbusch, Weinheim und eine projektierte Fläche in Mannheim-Neckarstadt. Interessenten können sich über das Crowdinvesting-Portal www.ecozins.de an der Kampagne auch nach Überschreiten der Finanzierungschwelle engagieren.


Nordhausen: CINTHIA kauft 252 Wohneinheiten

09.01.2023: Die CINTHIA Real Estate GmbH hat im thüringischen Nordhausen zwei Wohnanlagen mit 252 Wohnungen von der Geraer MEDEWO GmbH erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die beiden Wohnanlagen liegen zentral zwischen Bahnhof und Altstadt in der Halleschen Straße 15-37 und in der Sundhäuser Straße 1-21. Sie wurden 1983 und 1987 erbaut, verfügen zusammen über 13.500 Quadratmeter Mietfläche und weisen aktuell eine Leerstandsquote von 20 Prozent auf. CINTHIA ist ein Spezialist für die Optimierung von Bestandsgebäuden. Das in Mülheim an der Ruhr und Monheim am Rhein ansässige Unternehmen will das Potenzial der beiden Bestandsgebäude durch Revitalisierung heben und den Leerstand abbauen. Die Wohnungen befinden sich in attraktiver Innenstadtlage. Sowohl der Bahnhof als auch die Hochschule sind fußläufig in zehn Minuten zu erreichen.


Leipziger Wohnportfolio für 240 Millionen Euro verkauft

09.01.2023: EPISO 6, ein von Tristan Capital Partners gemanagter Fonds, hat gemeinsam mit seinem Joint-Venture-Partner Lübke Kelber im Rahmen eines Share Deals ein Wohnportfolio in mehreren attraktiven Lagen in Leipzig erworben. Der Wert des von Brack Capital Properties übernommenen Portfolios beläuft sich auf 240 Millionen Euro. Die Wohneinheiten sind vollständig vermietet und liefern einen stabilen Cashflow. 


Rekord-Bevölkerungsplus: Leipzig steigt in die Big-7 auf

09.01.2023: Die Stadt Leipzig verzeichnet ein Rekord-Bevölkerungsplus im Jahr 2022. Wie das Amt für Statistik und Wahlen mitteilt, wurden im vergangenen Jahr knapp 52.000 Zuzüge und über 35.000 Fortzüge verbucht. Der daraus resultierende Wanderungssaldo betrug Plus 16.399 Personen. Damit wächst Leipzig binnen Jahresfrist spürbar auf nunmehr 624.689 Einwohner. 2022 ist zugleich auch das Jahr mit dem größten Wanderungsüberschuss in Leipzig seit Beginn der jüngeren Aufzeichnung. Eine leichte Abschwächung erfährt das Bevölkerungswachstum durch einen negativen Saldo bei der sogenannten natürlichen Bevölkerungsbewegung: Während 2022 die Geburtenzahl etwas zurückging, lagen die Sterbezahlen deutlich über dem Durchschnitt, was im Netto aus Geborenen und Verstorbenen zu einem Minus von gut 1.200 Personen führt. Ein Grund für das dennoch deutliche Wachstum ist die hohe Zahl Schutzsuchender aus der Ukraine. Etwa 12.000 ukrainische Vertriebene kamen seit dem 24. Februar 2022, etwa 2.000 von ihnen haben Leipzig zwischenzeitlich wieder verlassen.

Mit dem Anstieg der Bevölkerungszahl auf mehr als 624.500 Menschen hat Leipzig Stuttgart im Ranking der größten deutschen Metropolen hinter sich gelassen und ist auf den siebenten Platz vorgerückt. Die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg hatte nach eigenen Angaben mit Stand zum 30. November 2022 rund 610.000 Personen gemeldet. Vor Leipzig stehen die deutschen Millionen-Metropolen Berlin (3,7 Millionen Einwohner), Hamburg (1,9 Millionen), München (rund 1,6 Millionen) und Köln (1,07 Millionen) sowie die Städte Frankfurt am Main (rund 764.500) und Düsseldorf (rund 643.700).


Ökologie und Digitalisierung bestimmende Faktoren in 2023

06.01.2023: Ökologie und Digitalisierung sind die Megatrends in der Immobilienwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr. Das geht aus der neuen Expertenumfrage „Trendbarometer“ hervor, die die Berlin Hyp jetzt veröffentlicht hat. Demnach werde das Thema Ökologie für 86 Prozent der Umfrageteilnehmer bestimmender Faktor in 2023 und 2024 sein, gefolgt von der Digitalisierung mit 71 Prozent. Als ebenfalls wichtig in den Augen von 46 Prozent der Befragten wird der Megatrend Demografie und mit 37 Prozent der Megatrend Mobilität erachtet. New Work, der Trend der durch die Corona-Pandemie stark an Fahrt aufgenommen und die Diskussion der vergangenen zwei Jahre bestimmt hat, erreicht mit 21 Prozent relativ wenig Zustimmung. Die Urbanisierung ist für zehn Prozent der Umfrageteilnehmer bestimmend für die kommenden 24 Monate. Das Schlusslicht bildet die Wissenskultur mit zwei Prozent.


Gebäudesektor bleibt weiterhin hinter Klimazielen zurück

06.01.2023: 2022 ist die zum Erreichen der deutschen Klimaziele erforderliche Reduktion der CO2-Emissionen ausgeblieben: Deutschlands Treibhausgasausstoß stagnierte bei rund 761 Millionen Tonnen CO2. Das zeigen aktuelle Berechnungen von Agora Energiewende, die der Thinktank in seiner Auswertung des Energiejahres 2022 veröffentlicht hat. Demnach lag die Emissionsminderung 2022 im Vergleich zum Referenzjahr 1990 bei knapp 39 Prozent und damit zum zweiten Mal hinter dem 2020 erreichten Klimaziel von 40 Prozent. Während in den Sektoren Energiewirtschaft und Industrie die Reduktionsziele eingehalten werden konnten, verpassten der Verkehrs- und der Gebäudesektor ihre Sektorziele erneut.

Laut der Agora-Auswertung überzog der Gebäudebereich mit 113 Millionen Tonnen CO2 das Sektorziel um fünf Millionen Tonnen. Der Einsparerfolg von minus 16 Prozent beim Erdgasverbrauch im Vergleich zum Vorjahr führte zwar zu einem Emissionsrückgang von sieben Millionen Tonnen CO2 gegenüber 2021, konnte aber die jahrelangen Versäumnisse bei der Wärmewende nicht ausgleichen. Im Verkehr lag der CO2-Ausstoß mit 150 Millionen Tonnen CO2 deutlich über dem erlaubten Wert von 139 Millionen Tonnen CO2. Gründe für die Zielverfehlung seien das nach dem Corona-Rückgang wieder angestiegene Verkehrsaufkommen und fehlende politische Maßnahmen zur Emissionsreduktion.

Agora erwartet, dass die Energiepreise 2023 voraussichtlich auf hohem Niveau bleiben. „Gerade der schnelle Ausbau von Solarenergie kann jedoch die Preise zügig dämpfen“, sagt Simon Müller, Direktor Deutschland bei Agora Energiewende. Neben dem Erneuerbaren-Turbo sei eine Elektrifizierungsoffensive durch Wärmepumpen in Haushalten und Industrie zentral. Die Regierung müsse jetzt schnell das Potenzial der Erneuerbaren Energien, von Effizienz und Elektrifizierung für die Krisenbewältigung aktivieren, um bis Ende 2023 unabhängiger von fossilen Energien und von deren volatilen Preisen zu seien.


DIC verkauft das Objekt Kaufhof Chemnitz

04.01.2022: Die DIC Asset AG hat zum Jahresende 2022 das Objekt „Kaufhof Chemnitz“ an die auf Einzelhandel spezialisierte Krieger Gruppe in Schönefeld bei Berlin verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. DIC teilte jedoch mit, man habe „einen attraktiven Gewinn“ realisiert und damit das Jahresziel von 400 bis 500 Millionen Euro für beurkundete Verkäufe aus dem Eigenbestand erreicht. „Durch die Verkäufe aus unserem Eigenbestand treiben wir die weitere Fokussierung auf die Asset-Klassen Büro und Logistik weiter voran“, erklärte Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC. Die Krieger Gruppe geht davon aus, dass der Warenhaus-Konzern Galeria Karstadt Kaufhof das Gebäude verlassen wird. In diesem Fall will sie ein neues Konzept für die Immobilie entwickeln. Sie soll als Handelsstandort erhalten bleiben, möglicherweise aber nicht über vier Etagen.


Bonava verkauft Leipziger Wohnquartier an INDUSTRIA

04.01.2023: Der Wohnprojektentwickler Bonava hat 94 Wohneinheiten in Leipzig-Portitz an den Immobilien- und Portfoliomanager INDUSTRIA verkauft. Der Erwerb erfolgte am 22. Dezember 2022 per Forward Asset Deal und beinhaltet auch 60 Wohnungen in Düsseldorf-Benrath. Der Kaufpreis beträgt insgesamt rund 50 Millionen Euro. Die Wohnungen entstehen in vier Mehrfamilienhäusern und werden von Bonova bis Mitte 2025 an INDUSTRIA übergeben. Drei der vier Mehrfamilienhäuser errichtet Bonava in Leipzig-Portitz. Sie sind Teil des Bauvorhabens „Parkstadt-Portitz“ an der Tauchaer Straße, Ecke Am Künstlerbogen. Das Projekt umfasst neben den 94 öffentlich geförderten Wohnungen auf 6.355 Quadratmetern Gesamtmietfläche auch sechs Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss mit einer vermietbaren Fläche von insgesamt 971 Quadratmetern. Alle drei Gebäude werden im KfW55-Standard mit regenerativer Wärmeversorgung, Regenwasserrückführung und E-Ladestationen-Vorrüstung errichtet. Die Tiefgarage bietet 64 Pkw- und 214 Fahrrad-Stellplätze. INDUSTRIA kauft die Wohneinheiten für den von ihr verwalteten offenen Immobilien-Publikumsfonds „Fokus Wohnen Deutchland“.


DLE verkauft Tal-Center in Berlin 

02.01.2023: Die DLE Development GmbH (DLE) hat im Auftrag der Eigentümergesellschaft das Tal-Center in Berlin-Marzahn zur weiteren Entwicklung verkauft. Auf dem 27.000 Quadratmeter großen Areal an der Oberweißbacher Straße und der Mehrower Allee im Nordosten Berlins soll ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Die beiden Bestandsgebäude werden in diesem Zuge verschwinden und Neubauten Platz machen. „Uns ist es gelungen, die Transformation des nicht mehr zeitgemäßen Einkaufscenters zu einem attraktiven und zukunftsfähigen Quartier auf den Weg zu bringen“, sagt Frederic Weber, Head of Business Development der DLE. „Mit dem Verkauf des Tal-Centers geben wir den Staffelstab für die bisher erfolgreiche Projektentwicklung weiter.“ Das Grundstück soll mit 50.000 Quadratmetern BGF für Wohnen sowie 10.000 Quadratmetern BGF für Gewerbe- und Sozialnutzung bebaut werden, darunter Büros, Nahversorgung, medizinische Dienstleistungen und eine Kita.