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Aktuelles aus der Immobilienbranche – Oktober 2020

Empira kauft über 1.200 Wohnungen +++ Bayerische Hausbau revitalisiert Huthmacher-Haus +++ Pantera plant komplett um +++ Initiative fordert autofreie Berliner Innenstadt +++ LaSalle investiert in Wohnungen in Berlin-Kreuzberg +++ Berliner Wohnungsportfolio wechselt für 26 Millionen Euro den Besitzer +++ Vier Wohngebäude in Strausberg verkauft +++ und vieles mehr ...

Wer baut im Jahr 2020 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat Oktober. Der Kölner Immobilien-Investmentmarkt nimmt wieder Fahrt auf. Copyright:Herbert Aust from Pixabay.
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pressemitteilungen der Unternehmen, 23.10.2020

Empira kauft über 1.200 Wohnungen

23.10.2020: Die Empira Gruppe, ein führender Investment-Manager im deutschsprachigen Europa, hat in Berlin und Leipzig ein Bestandsportfolio bestehend aus insgesamt 1.216 Wohn- und Gewerbeeinheiten erworben. Das 74.857 Quadratmeter umfassende Portfolio verteilt sich auf 12 Standorte und ist nahezu vollvermietet. Die Immobilien in Berlin und Leipzig befinden sich in zentralen Lagen – in Berlin unter anderem in den innerstädtischen Bezirken Friedrichshain, Neukölln und Mitte. Sämtliche Lagen profitieren von einer günstigen ÖPNV-Anbindung, der Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten sowie sozialer Infrastruktur wie Schulen und Kindergärten.


Bayerische Hausbau revitalisiert Huthmacher-Haus

Das Huthmacher-Haus am Hardenbergplatz. Nur echt mit Trabant! Copyright: Franz Brueck23.10.2020: Die Bayerische Hausbau wird ab Frühjahr 2021 das 1957 nach Plänen der Architekten Paul Schwebes und Hans Schoszberger errich­tete, markante Huthmacher-Haus am Hardenbergplatz revitalisieren. Das auf 15 Stockwerken rund 15.800 Quadratmeter Nutz­fläche umfassende Bürohochhaus bedarf einer Erneuerung seines Brandschutzes und der technischen Gebäudeausrüstung. Beispielsweise werden die Warmwasserlei­tun­gen und die Lastenaufzüge neu installiert, sowie die Decken und Flur­wände verein­heitlicht. Zudem wird die Baye­rische Hausbau neue Böden und Sani­täranlagen erstel­len. Auch das Erschei­nungsbild der Fassade wird durch eine Grundreini­gung aufge­frischt. Ursprünglich war an der Stelle ein Neubau geplant, doch der Landesdenkmalrat Berlin hatte sich 2019 für den Erhalt des zum denkmalgeschützten Ensemble von Bikini Berlin gehörenden Hochhauses aus­ge­­sprochen. Nach dem planmäßigen Auslaufen aller Mietverträge wird die Bayerische Hausbau mit den Maßnahmen starten. Die Berliner Niederlassung der Bayerischen Hausbau, die ihren Sitz bislang im Huthmacher-Haus hat, wird Flächen im Bikini Berlin beziehen. Einzig die Flächen im Erdgeschoss des Hoch­hauses können während der Revitalisierung weiter betrieben werden. Die Fertigstellung der Maßnahmen ist für Anfang 2023 geplant.


Pantera plant komplett um

22.10.2020: Ursprünglich hatte die pantera AG am südöstlichen Stadtrand Berlins in unmittelbarer Nähe der Technischen Hochschule Wildau geplant, einen fünfgeschossigen Neubau für rund 260 Studentenapartments zu errichten.  Diese Pläne von 2017 sind nun Geschichte. Stattdessen wird ein viergeschossiger Büroneubau mit rund 8.600 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, variabel gestalteten Büroeinheiten und 178 PKW-Stellplätzen entstehen. Einen Namen hat das Bauvorhaben inzwischen auch: ELEMENTS. Die Baugenehmigung ist erteilt, Anfang kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten des spekulativen Bürnoneubaus beginnen. Der Grund für den Gesinnungswechsel sind laut einer Auskunft gegenüber Thomas Daily der wachsende Bedarf an modernen Büroflächen in der Nähe des BER und der neuen Tesla-Fabrik.


Initiative fordert autofreie Berliner Innenstadt

22.10.2020: Geht es nach der Bürgerinitiative "Volksentscheid Berlin autofrei" wird es bald deutlich weniger Autoverkehr innerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes geben. Ziel ist eine "flächengerechte, gesunde, sichere, lebenswerte sowie klima- und umwelt­freundliche Nutzung der öffent­lichen Straßen in Berlin. Da die Politiker*innen aus unserer Sicht dafür nicht die nötigen Maß­nahmen ergreifen, müssen wir unsere Ziele direkt­demokratisch per Volks­entscheid angehen." Ausnahmen für Polizei, Feuerwehr, Busse, Taxis, Lieferverkehr und für mobilitätseingeschränkte Menschen sind dabei fest eingeplant. Eine Ausnahme für Elektromobilität hingegen sei nicht vorgesehen, immerhin sei auch ein Elektroauto ein Auto. Mehr Informationen.


LaSalle investiert in Wohnungen in Berlin-Kreuzberg

21.10.2020: LaSalle Investment Management („LaSalle“), eine Immobilien-Investmentgesellschaft, hat für seinen paneuropäischen Fonds Encore+ ein modernes Wohnobjekt im Zentrum Berlins erworben. Das 2014/2015 fertiggestellte Objekt befindet sich in der Lindenstraße 73-75b und besteht aus etwa 200 Wohneinheiten mit Balkon oder Terrasse und verfügt über eine Tiefgarage. Es liegt zentral im Berliner Bezirk Kreuzberg. Die Akquisition ist die erste Investition von Encore+ im Bereich Residential seit Lancierung des Fonds im Jahr 2006. Diese Debüt-Investition in die Assetklasse Wohnen ist ein logischer Schritt in der übergreifenden Strategie des Fonds. Encore+ wird in diesem Zuge zunehmend in alternative Immobilienanlagen investieren, insbesondere in den wirtschaftlich führenden Städten Westeuropas. 


Berliner Wohnungsportfolio wechselt für 26 Millionen Euro den Besitzer

20.10.2020: Die Deutsche Investment KVG hat für ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund 26 Millionen Euro ein Wohnimmobilienportfolio in zentralen Berliner Innenstadtlagen erworben. Die vier Liegenschaften verfügen über 96 Wohn- und sechs Gewerbeeinheiten. Der Ankauf erfolgte im Rahmen eines Individualmandats für einen institutionellen Investor, für den Deutsche Investment seit Mai 2019 auf dem Berliner Wohnungsmarkt investiert. Der Nutzen-/Lastenwechsel für die Objekte ist bereits erfolgt. Die Jugendstil- und Gründerzeitimmobilien liegen in den Bezirken Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg sowie Neukölln und sind dort in eine berlin-typische Infrastruktur aus individuellen Kiezangeboten und namhaften Filialisten eingebunden. Die Häuser sind nahezu vollvermietet. Darüber hinaus besteht Potential für den Neubau von weiteren Wohneinheiten im Rahmen von Nachverdichtungsmaßnahmen, insbesondere durch den Ausbau von Dachgeschossflächen.


Vier Wohngebäude in Strausberg verkauft

19.10.2020: Der Offene Immobilienpublikumsfonds Swiss Life REF (DE) European Real Estate Living and Working hat sich vor kurzem in Strausberg bei Berlin vier Wohngebäude gesichert. Insgesamt liegt das Investitionsvolumen bei rund 24 Millionen Euro. Die neu errichteten Wohngebäude befinden sich in der Fritz-Reuter-Straße (Nr. 6, 7, 8, 9/9a) von Strausberg auf einem Grundstück mit rund 9.000 Quadratmetern und haben eine Gesamtwohnfläche von rund 6.250 Quadratmetern. Insgesamt sind es 84 Wohnungen mit zumeist zwei bis vier Zimmern und einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 74 Quadratmetern. Die Gebäude sind umweltfreundlich an das moderne Fernwärmenetz angebunden und von den 84 Außenstellplätzen haben 13 eine Ladestation für Elektrofahrzeuge. Das Objekt wurde entwickelt, realisiert und veräußert von der Maruhn Gruppe aus Berlin. 


Dresden kippt Regeln für Sozialwohnungen

16.10.2020: Wer in Dresden Wohnungen bauen wollte, musste seit 2019 sicherstellen, dass 30 Prozent der entstehenden Wohneinheiten als Sozialwohnungen genutzt werden. Diese Regel sollte für die Bauprojekte "ehemaliger Kohlebahnhof an der Freiberger Straße", "ehemaliges Ostravorwerk in Friedrichstadt", "ehemaliger Gleisbogen an der Hansastraße", "An der Elbaue in Mickten" und "die Wilhelm-Franke-Straße in Leubnitz-Neuostra" mit Ausnahmen bedacht werden. Die Stadt wollte hier statt des üblichen 30-prozentigen Sozialwohnungsanteils einen 15-prozentigen Anteil durchsetzen. Immerhin seien alle fünf Projekte schon weit vor Gültigwerden der 30-Prozent-Regel geplant und eingereicht wurden.

Wie unter anderem die Sächsische Zeitung berichtet, nutzte der Freie-Wähler-Stadtrat Torsten Nitzsche die Diskussion, um eine komplette Änderung der Richtlinie zu beantragen. Freie Wähler, AfD, CDU und FDP ergriffen die sich bietende Chance und kippten gegen den Widerstand von Grünen, Linke und SPD die 30-Prozent-Regel zugunsten einer 15-Prozent-Regel. Nun muss die Dresdner Verwaltung prüfen, inwiefern Nitzsches Einlassung überhaupt zulässig war und ob die dadurch geringere Anzahl an Sozialwohnungen der Stadt schadet.


ZIEGERT und EverEstate zu neuem Unternehmen vereint

15.10.2020: Die Geschäftsführung der Ziegert Group führt die ZIEGERT – Bank- und Immobilienconsulting GmbH und die gruppeneigene digitale Wohnungsplattform EverEstate unter dem Namen „ZIEGERT EverEstate“ zusammen. Die Ziegert Group hat damit fortan drei Geschäftsfelder: „Advisory & Digital Solutions“, „Investment & Development“ sowie „Digital Ventures“. ZIEGERT und EverEstate bleiben dabei als Marken bestehen. Geschäftsführer des neuen Unternehmens wird Dr. Clemens Paschke, bisher CEO der EverEstate GmbH. Sven Henkes, bisher Geschäftsführer und CEO der ZIEGERT ­­­– Bank- und Immobilienconsulting GmbH, der den Weg zur Neuaufstellung und Neuausrichtung maßgeblich geprägt hat, verlässt die Ziegert Group auf eigenen Wunsch zum 15. November 2020 und wird sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen.

Dr. Clemens Paschke, zukünftiger CEO von ZIEGERT EverEstate: „Corona hat einen Digitalisierungssprung ausgelöst, der die Immobilienwirtschaft und unser Unternehmen erheblich prägen wird. Wir reagieren mit der neuen Struktur und Strategie auf veränderte Kundenansprüche und die verstärkte Nachfrage nach digitalen Lösungen, mehr Effizienz und Nutzerkomfort. Mit der Zusammenführung in ein gemeinsames Unternehmen verbindet die Ziegert Group die Stärken beider Firmen und stellt die Weichen für weiteres Wachstum.“


Richtfest für Vonovias größtes Neubauprojekt in Berlin

13.10.2020: Beim aktuell größten Neubauprojekt von Vonovia in Berlin, die „Alboingärten“ im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, wurde das Richtfest begangen. Ein wichtiger Meilenstein für die insgesamt 432 Mietwohnungen – davon 99 preisgebunden im Rahmen des „Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung“. Das Neubauprojekt in der Bessemerstraße nahe dem Alboinplatz besteht aus insgesamt 19 Wohngebäuden mit gemeinsamer Tiefgarage und PKW-Außenstellplätzen sowie begrünten und ruhigen Innenhöfen mit zwei Spielplätzen. In den terrassenartig angeordneten fünf- bis siebengeschossigen Wohnhäusern, die sich um die Innenhöfe gruppieren, sollen möglichst vielfältige Zielgruppen ein neues Zuhause finden. Daher werden auch 149 der insgesamt 432 Wohnungen barrierefrei errichtet. Die Wohnanlage sieht einen Wohnungsmix von Ein- bis Fünfzimmerwohnungen zwischen 24 und 118 Quadratmetern vor. Neben neuen Wohnungen errichtet Vonovia in den „Alboingärten“ eine Kindertagesstätte für 60 Plätze sowie Flächen für betreutes Wohnen. Beide Betreuungsangebote werden durch die AWO betrieben. Begonnen wurde mit dem Neubau im Oktober 2019, die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2021 geplant.


Hemsö kauft Pflegeimmobilie in Mittweida

13.10.2020: Das schwedische Unternehmen Hemsö Fastighets AB hat über ein Tochterunternehmen ein Pflegeheim im sächsischen Mittweida erworben. Die „Zwirnereigrund“ genannte Pflegeimmobilie aus dem Baujahr 2003 wird von der Volkssolidarität Chemnitz e. V. betrieben. Es verfügt über 29 Einzel- und 36 Doppelzimmer verteilt auf rund 2.600 Quadratmeter Nutzfläche. Zudem kaufte das Unternehmen das Pflegeheim „DOREAFAMILIE Wackersdorf“ im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und investierte in beide Objekte insgesamt 13 Millionen Euro.

„Seit dem Markteintritt im Jahr 2011 haben wir unser Portfolio innerhalb von neun Jahren kontinuierlich auf 54 Objekte in der Altenpflege erweitert. Unser Ziel ist es, den Bestand in Deutschland auch in Zukunft weiter auszubauen. Aktuell haben wir Pflegeheime in zehn Bundesländern im Bestand. Die Vermeidung von Klumpenrisiken mit einem möglichst diversifizierten Portfolio ist uns besonders wichtig. Eine bundesweite Verteilung der Objekte ist dabei ebenso ausschlaggebend wie der Mietermix aus privaten als auch frei-gemeinnützigen Mietern“, erklärt Jens Nagel, Geschäftsführer der Hemsö GmbH.


200 Wohnungen in Halle verkauft

12.10.2020: Die in Limburg und Wiesbaden ansässige TM Property Gruppe hat über ihren Investment Manager Seil & Co. Investment, Wiesbaden, eine Wohnanlage mit 204 Mieteinheiten in Halle a.d. Saale erworben. Das Investment umfasst eine kernsanierte Wohnanlage verteilt auf zwei Häuserzeilen, welche insgesamt rund 12.300 Quadratmeter vermietbare Fläche aufweisen. Die Sanierungsarbeiten des Verkäufers, ein Bestandsimmobilien-Investor aus Berlin, wurden erst kürzlich fertiggestellt sodass bereits ungefähr 100 von 204 Einheiten vermietet sind. Die Lage rund um den Braunschweiger Bogen gilt als Zukunftsmarkt im ohnehin stark nachfragten Wohnimmobilienmarkt Halle.


Geschäftshaus in Leipzig wird neuer ARCADIA Unternehmenssitz

12.10.2020: Der Projektentwickler ARCADIA Investment Group plant, seinen Firmensitz an die Löhrstraße 17 im Leipziger Innenstadtring zu verlegen. Beweggrund für den Umzug ist das dynamische Wachstum der Unternehmensgruppe sowie deren weitere Expansionsbestrebungen. ARCADIA hatte das Wohn- und Geschäftshaus erst kürzlich von der in Leipzig ansässigen VICUS Group AG erworben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die Liegenschaft befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Hauptfiliale der Sparkasse Leipzig, zum Hotel The Westin Leipzig sowie zur derzeit im Bau befindlichen zukünftigen Zentrale der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Das Gebäude wird nach Umbau über rund 4.300 Quadratmeter Mietfläche verfügen und besitzt eine Tiefgarage sowie Außenstellplätze für insgesamt 46 PKWs. Vor dem geplanten Einzug im ersten Quartal 2022 wird ARCADIA das Gewerbeobjekt komplett renovieren und die Obergeschosse in moderne, großzügige Büroflächen umwandeln.


Richtfest für Wohnprojekt SUAREZ

12.10.2020: Der Projektentwickler JAAS feiert Richtfest für das Wohnhaus SUAREZ – Finest Living Lietzensee im Berliner Stadtteil Charlottenburg. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen insgesamt 26 Eigentumswohnungen sowie acht Tiefgaragen-Stellplätze. Der Großteil der Wohnungen ist bereits jetzt verkauft. Die Übergabe des sechsgeschossigen Gebäudeensembles wird im dritten Quartal 2021 erfolgen. Das Objekt in der Suarezstraße besteht aus zwei Gebäuden – einem Altbau zur Straße hin und dem Atelierhaus, einem sich harmonisch in den Charakter des Viertels einfügenden Neubau. Das Projekt umfasst rund 3.200 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und beruht auf einer Planung von Wiegand/Hoffmann Architekten.

Der Altbau umfasst 15 Eigentumswohnungen mit 45 bis 145 Quadratmetern Wohnfläche. In dem durch den begrünten Gartenhof angebundenen Atelierhaus befinden sich elf Wohnungen mit 70 bis 180 Quadratmeter Wohnfläche. Der Neubau schafft durch seine großflächigen Panoramafenster und geräumigen Balkone eine lebendige Verbindung zur Umwelt und sorgt für lichtdurchflutete Räume. Ein Gartenhof mit Sitzgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für die Kinder der Bewohner rundet das Ensemble ab. Der Standort zeichnet sich durch die Nähe zu geschichtsträchtigen Orten wie dem Schloss Charlottenburg mit dazugehörigem Schlosspark aus. 


Polen entwickeln Gewerbepark in Ludwigsfelde

09.10.2020: Der polnische Projektentwickler, Eigentümer und Asset Manager MLP Group errichtet in Ludwigsfelde bei Berlin einen Gewerbe- und Logistikpark mit einer Gesamtmietfläche von fast 18.000 Quadratmetern. Am zweiten Oktober erfolgte der Spatenstich, bereits im zweiten Quartal 2021 können die flexiblen Light-Industrial-Flächen des „MLP Business Park Berlin-Ludwigsfelde“ bezogen werden. Die Lager- und Büroflächen entstehen in vier Hallen und sind in Einheiten ab 750 Quadratmetern verfügbar. Die Immobiliendienstleister CBRE und JLL sind exklusive mit der Vermittlung der entstehenden Flächen mandatiert. Die MLP Group erwarb das circa 50.000 Quadratmeter große Grundstück von einem anonymen Verkäufer. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Standort verfügt über eine direkte Anbindung an die B101, die unmittelbar zum Berliner Ring (A10) führt. Auch der Regionalbahnhof Ludwigsfelde ist innerhalb von wenigen Autofahrminuten erreicht und sorgt für eine gute Anbindung an den ÖPNV. 


Four Parx erhält Brownfield 24-Sonderpreis 2020

Die Logistikimmobilie "Mach2" wurde ausgezeichnet. Copyright: Four Parx GmbH09.10.2020: Four Parx, ein auf Gewerbeflächen spezialisierter Projektentwickler, erhält den B24 Brownfield Award Sonderpreis 2020 für Innovative Konzepte. Ausgezeichnet wurde Four Parx für die zweistöckige Logistikimmobilie „Mach2“ in Hamburg Wilhelmsburg. Die zukunftsweisende Immobilie entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Getränkeherstellers Refresco und stellt Nutzern auf zwei gleichwertig verwendbaren Ebenen eine Gesamtfläche von 123.000 Quadratmetern in zentraler Lage im Hamburger Hafen zur Verfügung. 

Mit dem Projekt betrat Four Parx vielfältig Neuland, da bislang keine vergleichbaren Referenzprojekte bestehen. Im Zuge des komplexen Baugenehmigungsverfahrens sowie Planungsprozesses waren deshalb diverse Herausforderungen zu lösen. So erforderten etwa die Statik sowie die Gründung des zweigeschossigen Gebäudes eine spezielle Konzeption. Zudem wurden die umfangreichen Erdarbeiten auf der insgesamt 100.000 Quadratmeter umfassenden Grundstücksfläche durch mehrere Bombenfunde und Kampfmittelräumungen erschwert. Aktuell macht die Immobilie beträchtliche Fortschritte. Im September 2020 begann die Errichtung der beheizbaren Lkw-Rampen, mit denen auch in kälteren Jahreszeiten eine problemlose Andienung der oberen Ebene gewährleistet ist. Die Fertigstellung des Projektes ist für Ende 2021 vorgesehen. 


Berlin: HOWOGE baut zwei Hochhäuser in Lichtenberg

Copyright: BE Berlin GmbH mit Prof. Gerd Jäger.09.10.2020: Zwei neue Hochhäuser für Wohnen und Gewerbe mit je 64 Metern Höhe werden künftig die Skyline des Berliner Bezirks Lichtenberg prägen. Verantwortlich dafür zeichnet die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH. Das Unternehmen errichtet zum einen ein 22-geschossiges Wohnhochhaus mit 394 Wohnungen, davon 197 Sozialwohnungen, und rund 2.800 Quadratmetern Gewerbefläche an der Frankfurter Allee 218. Die Planungen sehen vor, dass mehr als drei Viertel der Wohnungen Ein- bis Zwei-Raumwohnungen mit Größen zwischen 35  und 54 Quadratmetern werden. Die Miete soll für 118 der geförderten Wohnungen bei 6,50 Euro liegen, 79 Wohnungen sollen zu Anfangsmieten von 8,20 Euro offeriert werden.  Für dieses Projekt wurde nun der Grundstein gelegt. Vorraussichtlich im Frühjahr 2022 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Zum anderen baut die HOWOGE an der Frankfurter Allee / Ecke Möllendorfstraße einen Büroturm als Teil des Quartiers Am Rathauspark. Dieses besteht aus insgesamt sechs Gebäuden mit Platz für rund 16.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen plus 251 Mietwohnungen. Der Wohnungsmix umfasst Ein- bis Fünf-Zimmerwohnungen zwischen 29 und 95 Quadratmetern. Für 116 Wohnungen im nordöstlichen Bauabschnitt an der Rathausstraße haben die Bauarbeiten bereits im Juni 2018 begonnen. Die Fertigstellung dieser Wohnungen erfolgte im Januar 2020. Der Büroturm soll im kommenden Jahr vollendet werden.


Grundsteinlegung für Münchener Wohn-Ensemble „Hoch der Isar“

08.10.2020: Das deutschlandweit tätige Immobilienunternehmen Becken legte gemeinsam mit Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, feierlich den Grundstein für seine Wohnprojektentwicklung „Hoch der Isar“ im Münchener Stadtbezirk Au-Haidhausen. In der Hochstraße 75 entsteht bis zum Jahreswechsel 2022/2023 ein Ensemble aus 13 unterschiedlichen Häusern mit insgesamt 185 hochwertig ausgestatteten Eigentumswohnungen. Die Größen der zukünftigen Wohnungen variieren von 30 Quadratmeter bis 330 Quadratmeter. Die 185 Wohnungen verteilen sich auf zehn Penthouse-Wohnungen, 88 City-Studios und Culture Apartments, 73 großzügige Stadtwohnungen, elf Gartenwohnungen und drei Townhouses. 

Die Hochbauarbeiten für das insgesamt 15.160 Quadratmeter Wohnfläche umfassende Neubauprojekt haben bereits im September begonnen. Dieter Becken, Geschäftsführender Gesellschafter der Becken Holding GmbH, sagt: „Als wir uns näher mit diesem Standort und mit den planerischen Rahmenbedingungen zu beschäftigen begannen, wurde uns schnell klar, dass dies kein x-beliebiges Baugrundstück ist. Die prominente Lage innerhalb Münchens erfordert eine anspruchsvolle gestalterische Lösung. Für die Entwürfe zeichnen die renommierten Architekturbüros su und z Architekten aus München, RAPP+RAPP aus Amsterdam und holger meyer architektur aus Frankfurt und München verantworlich.“ Letztere fungieren als „Lead Architect“ für alle Gebäude. Becken fügt hinzu: „Künftig stehen rund 14.000 Quadratmeter öffentliche Parkfläche zur Verfügung, die autofreie Durchwegung und eine neue Tramhaltestelle kommen dabei allen Bewohnern des Bezirks zugute.“


Grünes Licht für Quartier GoWest auf dem Reemtsma-Areal

08.10.2020: Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat der Weiterentwicklung des gut 74.000 Quadratmeter großen Grundstückes der ehemaligen Zigarettenfabrik Reemtsma grünes Licht gegeben. Zwei von insgesamt drei Baugenehmigungen wurden erteilt. Dort sollen die Bauarbeiten ab Januar 2021 beginnen, teilt DIE WOHNKOMPANIE Berlin GmbH & Co. KG als Eigentümerin des Geländes mit. Für die dritte Entwicklungsphase laufe demnach das Bebauungsplanverfahren und solle Ende 2021 zur letzten Teilbaugenehmigung führen. Voraussichtlich 2026/27 werden alle drei Bauabschnitte fertiggestellt sein. Insgesamt investiert DIE WOHNKOMPANIE Berlin mit ihren Partnern aus der Zech Group (Bremen) gut eine Milliarde Euro in das GoWest genannte Quartier, das später einmal 190.000 Quadratmeter Gewerbefläche umfassen wird. Neben klassischen Nutzungen wie Büros, Laboren, einem Hotel mit Tagungsbereich, einem Rechenzentrum und dem Start-Up-Inkubator mit CoWorking-Flächen sind auch kleinere Läden ausschließlich für den lokalen Bedarf, eine Mensa, diverse Restaurants sowie Cafés vorgesehen.  Kernstück des neuen Quartiers soll ein genossenschaftlich-organisierter Handwerkerhof werden.


Wohneigentum: München durchbricht 500.000-Euro-Marke

08.10.2020: München ist bei Eigentumswohnungen weiterhin die teuerste Stadt Deutschlands. Wie aus dem aktuellen ACCENTRO Wohneigentumsreport hervorgeht, erhöhten sich im vergangenen Jahr die Preise pro Eigentumswohnung in der bayerischen Landeshauptstadt um 10,65 Prozent auf durchschnittlich 535.043 Euro. Damit wurde zum ersten Mal die 500.000-Euro-Marke durchbrochen. Insgesamt wurden im Jahr 2019 in München 10.373 Wohnungen verkauft, 527 mehr als 2018. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf 5,55 Milliarden Euro. Damit konnte die Isar-Metropole den Abstand zu Berlin (6,25 Milliarden Euro) halbieren.

Von den acht in der Studie erfassten bayerischen Städten befinden sich fünf bundesweit unter den Top-20 mit den meisten verkauften Neubauten. Die meisten Neubauwohnungen wurden in München (2.826) veräußert, gefolgt von Nürnberg (616), Regensburg (594), Ingolstadt (327), Erlangen (308), Augsburg (278), Fürth (277) und Würzburg (208). Die größte Steigerung im Vergleich zu 2018 wurde in Würzburg festgestellt, wo 170,13 Prozent mehr Neubauten verkauft wurden. Außer in Nürnberg (minus 7,51 Prozent), Fürth (minus 43,35 Prozent) und Ingolstadt (minus 33,94 Prozent) gab es in allen untersuchten bayerischen Städten eine positive Entwicklung. 2019 wurden im Freistaat 5.434 Neubauwohnungen verkauft. Das sind 119 mehr als noch im Jahr zuvor.


MIMCO kauft Fachmarktzentrum in Magdeburg

08.10.2020: Der Asset- und Investment-Fondsspezialist MIMCO Capital Sàrl aus Luxemburg hat für seinen Fonds EVEREST ONE das langfristig vermietete Fachmarkt-Center Am Bördepark in Magdeburg erworben. Das Objekt in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt umfasst rund 9.140 Quadratmeter Mietflächen und rund 200 Außenstellplätze. Zu den Mietern zählen neben den Ankermietern Netto, dem Dänischen Bettenlager und Multipolster auch Baby One, Fressnapf, Tedi und Kik. Erbaut wurde das Fachmarktzentrum im Jahre 2006. "Wir haben noch ein paar wenige Restflächen in der Vermietung. Hier sehen wir ein gutes Potential um noch weitere namhafte Einzelhändler anzusiedeln und die Objektrendite durch unser aktives Asset-Management für den EVEREST ONE spürbar zu steigern“, erklärt Christoph Nadal, ebenfalls Mitbegründer und Geschäftsführer von MIMCO Capital.


Erfurter Quartier "Altonaer Höfe" startet ins Bebauungsplanverfahren

08.10.2020: Die DVI Gruppe (DVI), Bestandshalter von Wohn- und Büroimmobilien, vermeldet für die geplante Quartiersentwicklung „Altonaer Höfe“ in Erfurt einen wesentlichen Fortschritt: Der Erfurter Stadtrat hat mit dem förmlichen Aufstellungsbeschluss das Verfahren für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan eingeleitet. Auf dem Areal Altonaer Straße, Ecke Schlachthofstraße im Stadtviertel Johannesvorstadt, ist die Umnutzung eines Gewerbeareals in ein grünes, gemischt genutztes Quartier mit Wohnnutzung, Büroflächen und nicht störendem Gewerbe geplant. Das rund 11.600 Quadratmeter große Grundstück bietet Potenzial für etwa 100 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen, darunter circa 20 Prozent Sozialwohnungen.

Optional könnte das Ensemble um ein kleines Studierendenwohnheim ergänzt werden. Die bestehenden, straßenseitigen Gebäude mit gewerblicher Nutzung sollen erhalten werden. Außerdem ist eine Tiefgarage geplant. Mit dem Bebauungsplan JOV734 "Altonaer Höfe" werden verschiedene Planungsziele angestrebt. Hierzu zählen eine drei bis maximal fünfgeschossige Wohnbebauung, welche die aktuellen eingeschossigen Gewerbegebäude im Quartiersinnern ersetzt. Darüber hinaus ist die Schaffung grüner Freiflächen und eine neue fußläufige Verbindung zur südlich gelegenen Hamburger Straße vorgesehen. 


Envia kauft in Naumburg

08.10.2020: Der Energieversorger Envia Mitteldeutsche Energie AG (Envia M) und die Technische Werke Naumburg GmbH haben ein Bürogebäude mit angeschlossenen Werkstattflächen in Naumburg erworben. Bislang hatten beide Unternehmen die 1997 erbaute Immobilie mit insgesamt circa 4.700 Quadratmeter Nutzfläche geleast. Verkäufer ist der Immobilien-Leasingfonds CFB 109 der Commerz Real. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bereits Ende 2019 hatte Envia M eine von ihr genutzte Immobilie bei Cottbus von dem entsprechenden Eigentümerfonds der Commerz Real gekauft.


Richtfest für 56 neue Leipziger Mietwohnungen

08.10.2020: Direkt am Leipziger Grassimuseum entstehen auf einem ehemaligen, brachliegenden Parkplatzgelände neue, zentrumsnahe, frei finanzierte Zwei-, Drei-, und Vierzimmerwohnungen mit einer Gesamtfläche von 4.415 Quadratmetern. Für das moderne Mehrfamilienhaus mit 56 Mietwohnungen beging OTTO WULFF nun das Richtfest. Acht der Wohnungen werden komplett barrierefrei ausgebaut sein. Im Erdgeschoss entsteht außerdem eine 46 Quadratmeter große Gewerbefläche. Das Haus wird nach Fertigstellung im kommenden Jahr von der CAPERA Immobilien Service GmbH übernommen. Die Mietwohnungen werden voraussichtlich im Sommer 2021 bezugsfertig sein.


Kompetenzzentrum Digitalisierung der Wohnungswirtschaft „DigiWoh“ gestartet

07.10.2020: Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat zusammen mit über 30 Wohnungs- und Technologienunternehmen das neue Kompetenzzentrum Digitalisierung – kurz DigiWoh – gestartet. Mit dieser neuen Plattform ist die Wohnungswirtschaft die erste und bislang einzige Branche, die ihren rund 3.000 Mitgliedsverbänden und -unternehmen ein umfassendes Angebot für den Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustusch zu allen Fragen der digitalen Transformation bietet. Die DigiWoh-Mitglieder beschäftigen sich gemeinsam unter anderem mit der Entwicklung von Smart-Living-Anwendungen für Gebäude, Wohnkomfort und Transformationsaufgaben für die Unternehmen. Zudem treiben die Akteure das digitale Dokumenten- und Datenmanagement voran, wie digitale Mietverträge, digitales Betriebskostenmanagement und digitale Services rund um das Wohnen. Mit Blick auf eine verbesserte Kundenansprache stehen Mieterportale, Apps und eine automatisierte digitale Kommunikation im Fokus.

Das Kompetenzzentrum begleitet den digitalen Transformationsprozess der Wohnungsunternehmen, indem es praxisgerechte, anwendungsorientierte und entscheidungsrelevante Informationen zur Verfügung stellt. Das Ziel ist die Vernetzung von Forschung und Innovation. Dafür wird eine „Digitalisierungs-Wissensplattform“ aufgebaut, die der systematischen Vernetzung von Wissen und Kooperationen in der Wohnungswirtschaft dienen soll – und das weit über den üblichen Branchenaustausch hinaus. Darüber hinaus stellt das Kompetenzzentrum einen geprüften Beraterpool zur Verfügung, der sich mit allen wohnungswirtschaftlichen Themen beschäftigt. Durch ihre Mitgliedschaft im Kompetenzzentrum erhalten Wohnungsunternehmen Zugang zu praxisrelevantem, branchenspezifischen Wissen, das sie für die Orientierung in der digitalen Transformation nutzen können. Außerdem können sie vor dem Hintergrund des aktuellen Informationsdschungels ihre Suchkosten reduzieren und von den Erfahrungen anderer profitieren. DigiWoh unterstützt die Unternehmen dabei, eigene Positionen zur Digitalisierung zu formulieren und Anforderungen an Dienstleister zu artikulieren.


Berlin: Bürogebäude TorHaus² geht in die Hochbauphase

07.10.2020: Die GewerbesiedlungsGesellschaft GSG Berlin hat mit einer symbolischen Grundsteinlegung die Hochbauphase für das neue Bürogebäude TorHaus² in Berlin-Charlottenburg eingeleitet. Der Neubau in der Helmholtzstraße bietet auf fünf Etagen und zwei Staffelgeschossen eine Gesamtnutzungsfläche von 8.100 Quadratmetern. Als Bindeglied vervollständigt das TorHaus² die städtebauliche Lücke des historischen Gebäudekomplexes zwischen Helmholtzstraße und Franklinstraße mit seiner typischen Klinkerfassade. Die Immobilie soll nach dem Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) mit der Note „Sehr gut“ zertifiziert werden und damit die notwendigen hohen ökologischen und soziokulturellen Kriterien der Nachhaltigkeit von Gebäuden erfüllen. Das Investitionsvolumen liegt bei 32,5 Millionen Euro. Mit einer Fertigstellung ist im vierten Quartal 2021 zu rechnen. Bereits jetzt sind die Flächen vollständig vermeitet, teilt die GSG Berlin mit.


Panattoni entwickelt Gewerbepark in Falkensee bei Berlin

Visualisierung des City Dock in Falkensee. Copyright: Panattoni.07.10.2020: Panattoni will zum zweiten Mal in der Region Berlin einen Gewerbepark nach dem neuartigen Konzept „City Dock“ realisieren. In der Stadt Falkensee, rund 25 Kilometer nordwestlich der Berliner Innenstadt, baut das Unternehmen ab Juli 2021 zwei Gebäudekomplexe mit sechs Units zwischen 1.600 und 1.800 Quadratmetern Mietfläche. Die gesamte Fläche wird sich auf 7.000 Quadratmeter für Lagerungszwecke, 2.000 Quadratmeter Flexfläche sowie 2.000 Quadratmeter Bürofläche aufteilen. Eigentümer des circa 15.700 Quadratmeter großen Grundstückes, auf dem der Gewerbepark entsteht, ist die australische Immobilieninvestmentgesellschaft Arrow Capital Partners.

Bei der Entwicklung strebt Panattoni die Gold-Zertifizierung nach dem Kriterienkatalog der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen. Ein weiteres „City Dock“ errichtet das Unternehmen zurzeit in Berlin-Spandau. Dieser Businesspark mit 15.000 Quadratmetern Nutzfläche soll Ende dieses Jahres vollendet werden.


Kappungsgrenze in Greifswald soll abgesenkt werden

07.10.2020: In der Kreisstadt Greifswald soll die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen von 20 auf 15 Prozent innerhalb von drei Jahren abgesenkt werden. Bereits seit Oktober 2018 gilt eine solche Absenkung der Kappungsgrenze für die Hansestadt Rostock, woraufhin die Greifswalder Bürgerschaft das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern um eine analoge Maßnahme gebeten hatte. Das Landeskabinett hat dahingehend eine Änderung der Mietpreisbegrenzungs- und Kappungsgrenzenlandesverordnung verhandelt. Die Änderung geht nun in die Verbandsanhörung. Betroffen wären nur Mieterhöhungen in bestehenden Mietverhältnissen, da für neu abgeschlossene Mietverträge bereits die Mietpreisbremse installiert wurde.


Entwurf für Berliner Platz in Hamburg-Jenfeld begeistert

06.10.2020: Das neue Quartierszentrum Berliner Platz im Osten der Stadt soll nach einem außergewöhnlichen Entwurf des Büros Haas Cook Zemmrich aus Stuttgart gebaut werden. Das entschied einstimmig das Preisgericht des Architektenwettbewerbs, dem außer den Grundstückseigentümern und Vorhabenträgern MATRIX Immobilien GmbH und RED Baufeld GmbH auch Hamburgs Oberbaudirektor sowie Vertreter der Politik und mehrere Fachleute angehörten. Die betont quirlige Entwurfsplanung für die Bauvorhaben der beiden Investoren auf dem insgesamt 12.400 Quadratmeter großen Areal des in die Jahre gekommenen EKZ Berliner Platz und der Sparkasse an der Schöneberger Straße, Charlottenburger Straße und Dahlemer Ring im Jenfelder Ortsteil Hohenhorst begeisterte die Jury. Neu entstehen sollen mehr als 200 Wohnungen, dazu Flächen für Geschäfte, Büros und Arztpraxen in perfekter Ergänzung und Verbindung zueinander.

Ein Ensemble aus fünf unterschiedlich gestalteten Gebäuden mit zwei markanten Hochpunkten soll über dem überbauten Erdgeschoss entstehen, das dem Einzelhandel vorbehalten ist. In den Obergeschossen sollen fast ausschließlich Wohnungen mit 1,5 bis vier Zimmern entstehen – etwa ein Drittel davon öffentlich gefördert. Mit dem Bau des neuen Quartierszentrums hofft MATRIX Ende 2021 beginnen zu können.


Bundesbehörde zieht in ehemalige Lokhalle in Potsdam

06.10.2020: Die historische Lokhalle in Potsdam-Babelsberg wird Sitz des Hauptzollamtes Potsdam mit etwa 500 Mitarbeitern. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Potsdam hervor. Demnach soll die Bundesbehörde im Ressortbereich des Bundesministeriums der Finanzen nach Ablauf der Renovierungsarbeiten voraussichtlich ab 2023 in das denkmalgeschützte Gebäude mit rund 16.000 Quadratmetern Fläche einziehen können. Bei dem Objekt handelt es sich um eines der wichtigsten Industriedenkmale der brandenburgischen Landeshauptstadt. Es wurde dem Bericht zufolge von 1899 bis 1900 von dem Industrielokomotiv-Fabrikanten Benno Orenstein erbaut. Der Lokomotivbau endete 1976. Im Herbst 2007 wurde dort der Tom-Tykwer-Film „The International“ mit Clive Owen und Naomi Watts gedreht.


Betriebserlaubnis für neuen Hauptstadtflughafen BER

05.10.2020: Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) die Gestattung der Betriebsaufnahme sowie das Flughafenbetreiberzeugnis für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) überreicht. Beide Dokumente sind notwendig zum Betrieb eines Verkehrsflughafens in Deutschland und damit Voraussetzung für die Eröffnung des BER. Wir konnten nachweisen, dass die gesamte Flughafenanlage und die eingebaute Ausrüstung den Vorgaben entsprechen und ordnungsgemäß funktionieren", so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der FBB-Geschäftsführung.

Die BER-Inbetriebnahme beginnt mit der Eröffnung des Terminals 1 des BER am 31. Oktober 2020. An diesem Tag werden parallel eine Maschine der easyJet sowie eine Maschine der Lufthansa ankommen und als Erste am Main Pier des neuen Terminals empfangen und abgefertigt werden. Am Morgen des 4. Novembers nimmt die FBB die südliche Start- und Landebahn mit der Landung einer Maschine der Qatar Airways in Betrieb. Ab diesem Tag gelten dann auch die neuen Nachtflugbeschränkungen des BER. Enden wird der Umzug von Tegel zum BER mit dem letzten Flug einer Air France von Berlin-Tegel nach Paris am 8. November 2020.


Drei neue Wohngebiete in Bischofswerda

05.10.2020: In der ostsächsischen Stadt Bischofswerda bei Bautzen sollen in den kommenden Jahren drei neue Wohngebiete mit insgesamt rund 40 Grundstücken entstehen. Darüber berichtet die „Sächsische Zeitung“ unter Bezugnahme auf einen entsprechenden Stadtratsbeschluss. Demnach ist der Großteil der neuen Flächen im südlichen Stadtgebiet Platz vorgesehen. So sollen 15 Grundstücke mit 600 bis 1.000 Quadratmetern Fläche bis Herbst 2021 an der Süßmilch- und Bergmannstraße geschaffen werden. Weitere gut 20 sind zwischen Putzkauer, Belmsdorfer und Siedlerstraße geplant. Hinzu kommen noch fünf Baugrundstücke, die auf Teilen der Fläche der ehemaligen städtischen Elektrofirma EIB am Rammenauer Weg im Nord-Westen der Stadt entstehen sollen. Offen ist bislang, wie viel die neuen Grundstücke jeweils kosten werden.


Stuttgart: Steigendes Transaktionsvolumen bei Immobilien-Investments

05.10.2020: Auf dem Stuttgarter Immobilien-Investmentmarkt wurden im dritten Quartal 2020 rund 364 Millionen Euro investiert. Damit hat sich das Investitionsvolumen gegenüber dem zweiten Quartal verdoppelt. Zusammen mit dem ersten Halbjahr beträgt das Transaktionsvolumen zum Veröffentlichungszeitraum etwas über einer Milliarde Euro und ist etwa 380 Millionen Euro geringer als im Vorjahreszeitraum. Das sind die Ergebnisse der Erhebungen von E & G Real Estate für den Investmentmarkt Stuttgart. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen etwa 40 Transaktionen getätigt, davon rund die Hälfte im einstelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag auf der Nutzungsart Büro mit circa 62 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen, gefolgt von Grundstücken/Developments mit etwa 17 Prozent. Als Käufer waren Versicherungen mit circa 35 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen die dominierende Gruppe. Einen weiteren bedeutenden Marktanteil hatten Projektentwickler mit circa 22 Prozent und Offene Spezialfonds mit rund 13 Prozent. Auf der Verkäuferseite waren Projektentwickler mit einem Anteil von etwa 41 Prozent des Transaktionsvolumens die stärkste Gruppe, gefolgt von Corporates und börsennotierten Immobilien AGs mit circa 25 bzw. 11 Prozent Marktanteil. Der Anteil ausländischer Investoren lag bisher bei nur rund 19 Prozent.

„Durch die aktuelle Situation ist es nach wie vor schwierig eine aussagekräftige Prognose zu wagen,“ sagt Björn Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter bei E & G Real Estate.. „Unter der Annahme, dass es keinen weiteren Lockdown mehr geben wird und aufgrund der sich noch in der Pipeline befindlichen Transaktionen ist davon auszugehen, dass sich das Transaktionsvolumen für 2020 zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden Euro bewegen wird.“


200-Millionen-Euro-Investment in Paderborn

05.10.2020: Die Essener Unternehmensgruppe FAKT AG hat das ehemalige Nixdorf-Grundstück in Paderborn samt Bestandsgebäude gekauft und ins Eigentum übernommen. Bei dem Gelände am westlichen Stadtrand handele es sich um einen attraktiven, gut erschlossenen Standort in Innenstadtnähe, der zum Quartier entwickelt werden soll und der Potenziale bietet, heißt es in einer Mitteilung. Zwischen dem Investor und der Stadt haben bereits Vorgespräche stattgefunden. Diese hätten aufgezeigt, dass es um eine Gesamtfläche von 120.000 Quadratmetern gehe, die ein Investment von nahezu 200 Millionen Euro zur Folge haben würde. Der neue Eigentümer will das bestehende Gebäude erhalten und den zweiten Gebäudeteil, der im Erdgeschoss bereits erstellt ist, aufstocken, um diese Einheit schnellstens an den Markt zu bringen.


Dänen veräußern Immobilien-Portfolio in Brandenburg

05.10.2020: Die GERMAN INVESTMENT PROPERTY A/S aus Dänemark trennt sich von ihren Wohn- und Geschäftshäusern in Letschin, Manschnow, Neutrebbin und Wriezen in Märkisch Oderland in Brandenburg. Die Gesamtmietfläche beträgt insgesamt rund 3.200 Quadratmeter. Käuferin des Portfolios ist ein Family Office aus Paderborn. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Eine repräsentative Immobilie in der Stadt Wriezen aus diesem Portfolio hat interessanten historischen Hintergrund. Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Landhaus aus dem Jahr 1781. Bauherr war der Kammerrat, Amtmann der Domäne Wriezen und Superindentant Friedrich Wilhelm Noeldechen. Von 1807 bis 1809 wohnte dort ein französischer General namens Doumerc, der an der Seite Napoleons u.a. in der Schlacht bei Waterloo (18. Juni 1815) kämpfte. Seit 1922 war bis vor kurzem in dieser repräsentativen Villa der Sitz der Kreisbank und Kreissparkasse Oberbarnim.


berlinovo erweitert Wohnungsbestand um 420 Mikroapartments

02.10.2020: Die Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH (berlinovo) hat ihren Bestand an studentischem Wohnraum um 420 Mikroapartments zur Vermietung in Berlin-Reinickendorf erweitert. Bereits ab diesen Oktober soll die Erstvermietung erfolgen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt nach eigenen Angaben bei knapp 60 Millionen Euro. Dem Ankauf war ein Beschluss des berlinovo-Aufsichtsrats vorausgegangen. Dadurch wird es dem Unternehmen ermöglicht, ihren Bestand durch den Erwerb von Immobilienprojekten zu erweitern, die von anderen Gesellschaften entwickelt wurden. In diesem Fall hat die berlinovo Anteile an der Projektentwicklungsgesellschaft Central Berlin Wohnen GmbH gekauft.

Der angekaufte Wohnkomplex liegt am Standort Von-der-Gablentz-Straße 3-15 in der Nähe des Kurt-Schumacher-Platzes. Rund die Hälfte der voll-eingerichteten Ein-Zimmerapartments zwischen 19 und 35 Quadratmetern ist für Studenten vorgesehen. Die Mieten betragen zwischen 390 und 580 Euro monatlich inklusive aller Nebenkosten, heißt es. Der übrige Teil sei besonders für junge Berufstätige und Laufbahnstarter geeignet. Acht der Apartments seien behindertengerecht.


Domicil verkauft 150 Wohnungen in Köln

02.10.2020: Die Domicil Real Estate AG hat eine Wohnanlage mit 150 Wohneinheiten und einer Gesamtfläche von rund 10.500 Quadratmetern in Köln-Urbach verkauft. Neuer Eigentümer ist ein offener Spezial-AIF der d.i.i. Gruppe. Die Immobilie mit Baujahr 1983 ist voll vermietet und bietet für die Mieter 279 Tiefgaragenstellplätze.  Domicil hatte das Objekt Anfang dieses Jahres als Teil des Portfolios „Four West“ angekauft. Nach eigenen Angaben erfolgte der Verkauf aus strategischen Gründen zur Bereinigung des Portfolios. Cushman & Wakefield war bei der Transaktion vermittelnd tätig. Domicil wurde rechtlich von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek und steuerlich von Crowe Kleeberg beraten. Auf Seiten der d.i.i. Gruppe ist IntReal als Kapitalverwaltungsgesellschaft für den  offenen Spezial-AIF tätig. Ashurst LLP und Arcadis Germany waren bei dieser Transaktion auf Käuferseite rechtliche und steuerliche beziehungsweise technische Berater.


Ampega erwirbt Büro- und Geschäftshaus in Berlin

02.10.2020: Der in Köln ansässige Assetmanager Ampega Real Estate GmbH hat das Büro- und Geschäftshaus Schloßstraße 20 in Berlin-Steglitz für die HDI Deutschland AG erworben. Verkäufer ist der Hines Pan-European Core Fund (HECF), ein vom international agierenden Immobilienunternehmen Hines gemanagter Fonds. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Hauptmieter des Objektes ist seit der Mitte des Jahres der Outdoor-Austatter Globetrotter, der am Standort kürzlich einen neu definierten Erlebnis-Store eröffnet hat. Weitere Verkäufe plant Ampega nach eigenen Angaben vorerst nicht. Das Unternehmen zielt in den nächsten Jahren auf eine weitere Erhöhung der Immobilienquoten seiner verbundenen Konzerngesellschaften ab.


Leipzig: IMFARR sichert sich Krystallpalast-Areal von Argo Capital

02.10.2020: Die in Wien ansässige IMFARR Beteiligungs GmbH hat eine Mehrheitsbeteiligung am Luxemburger Projektentwickler Argo Capital Partners erworben. Die Gesellschaft wird künftig als Whitecrow Partners am Markt firmieren. Durch die Mehrheitsbeteiligung erweitert IMFARR auch sein deutsches Portfolio um fünf Projekte, darunter das historische Krystallpalast-Areal am Leipziger Hauptbahnhof. Auf den 19.000 brachliegenden Quadratmetern ist nach letztem Stand ein neues Quartier mit mehr als 300 Wohnungen sowie Platz für Büros, Einzelhandel, eine Pflegeeinrichtung und ein Hotel geplant.

Die Beteiligung an Argo Capital ist „ein weiterer wichtiger Schritt“ der Deutschlandexpansion der Firma IMFARR”, sagt IMFARR- Gesellschafter Matthias Euler-Rolle. Gemeinsames Ziel sei, Projekte im Bruttowert von bis zu 1,5 Milliarden Euro zu entwickeln. Neben dem Krystallpalast-Gelände gehören dazu das Kölner Bauwollquartier, die Bürobauten „Am Rebstockpark“ in Frankfurt am Main, das Gewerbequartier „Airgate One“ in Raunheim und das Stuttgarter Wohnungsvorhaben „Residenzen am Weinberg“. Über das Thema hatte zuerst die Immobilienzeitung berichtet.


Thüringen dreht den Förderhahn zu

01.10.2020: Nach Angaben des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft sind die Mittel für Wohnraumförderung für das Jahr 2020 im Freistaat bereits komplett ausgeschöpft. Demnach werden keine weiteren Vorhaben im Innenstadtstabilisierungsprogramm (ISSP) sowie im Modernisierungsprogramm für Mietwohnungen (ThürModR) aufgenommen. Eingereichte und noch nicht bewilligte Anträge werden allesamt abgelehnt. Dies gilt auch für Anträge auf Förderung im Thüringer Barrierereduzierungsprogramm (ThürBarR). Bereits bewilligte Vorhaben aus Vorjahren bleiben weiter im Bewilligungsprozess. Das Problem: Dem Land Thüringen stehen 2021 nur etwa 35 Millionen Euro zur Förderung zur Verfügung, während sich bereits 90 Millionen Euro an offenen Anträgen und Zusagen aus den Vorjahren angesammelt haben.


Gotha: Hemsö kauft Pflegeheim für 24,5 Millionen Euro

01.10.2020: Das schwedische Unternehmen Hemsö Fastighets AB hat über ein Tochterunternehmen ein Pflegeheim in Gotha erworben. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 24,5 Millionen Euro. Das Objekt in der fünftgrößten Stadt Thüringens verfügt über 234 Pflegeplätze, die sich auf 218 Einzelzimmer, acht Doppelzimmer und rund 12.600 Quadratmeter Nutzfläche verteilen. Zusätzlich gehören zu dem Pflegeheim, das aus mehreren Gebäuden besteht, fünf betreute Wohneinheiten. Betrieben wird die Einrichtung von der Städtische Heime Gotha gGmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft der Stadt Gotha. Mit dem Erwerb erhöht Hemsö nach eigenen Angaben den eigenen Bestand im Segment Altenpflege und Seniorenwohnen im Bundesgebiet auf 52 Objekte.


Kölner Investmentmarkt trotzt Corona

01.10.2020: Die Marktaktivitäten auf dem Immobilien-Investmentmarkt Köln nehmen wieder stetig zu – sowohl institutionelle Investoren als auch Privatinvestoren fragen Immobilien des Kölner Marktes weiterhin stark nach. Das ist die Einschätzung des Maklerunternehmens Greif & Contzen. Corona habe demnach auf dem bis dahin sehr dynamischen Kölner Immobilien-Investmentmarkt eine erhebliche Bremswirkung verursacht. Doch die unfreiwillige Ruhepause sei kein dauerhafter Stillstand, so Thorsten Neugebauer, Leiter des Bereichs Investment bei dem Unternehmen. Nach Angaben von Greif & Contzen wurden in den ersten drei Quartalen 2020 in Köln Gewerbeimmobilien für rund 1,2 Milliarden Euro veräußert (Vorjahreszeitraum: 1,5 Milliarden Euro). Mehr als die Hälfte davon – 56 Prozent – entfiel auf Büroimmobilien. Die gut 670 Millionen Euro flossen unter anderem in das Projekt „Haus am Rudolfplatz“, das AEW für eine deutsche Versicherungsgruppe erwarb. „Insgesamt“, so stellt Thorsten Neugebauer fest, „sind im Bürosegment keine negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu verzeichnen; Nachfrage und Kaufpreise bleiben stabil.“ Und so blieb auch die Nettospitzenrendite in diesem Segment bei 3,00 Prozent stabil.

Für den weiteren Jahresverlauf bietet der Kölner Immobilienmarkt weiterhin hohe Kaufpreise und solide Anlagemöglichkeiten, heißt es. Für das laufende Jahr erwarten die Makler von Greif & Contzen keine grundsätzlichen Preiseinbußen bei Wohnimmobilien, Bürogebäuden, Industrie- und Logistikimmobilien. Der Kölner Immobilienmarkt zeige sich robust und gehe in wichtigen Bereichen relativ unbeschadet durch die corona-bedingte Wirtschaftskrise.


Architekturwettbewerb für „Millennium-Areal“ mit höchstem Büroturm im Frankfurter Europaviertel gestartet

01.10.2020: Das Immobilienunternehmen CA Immo hat in Kooperation mit der Stadt Frankfurt einen Architekturwettbewerb für das sogenannte „Millennium-Areal“ im Frankfurter Europaviertel ausgelobt. Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines gemischt genutzten Gebäudeensembles mit zwei Hochhäusern und einer Blockrandbebauung mit einer Gesamtbruttogrundfläche von rund 185.000 Quadratmetern. Das rund 8.700 Quadratmeter große Wettbewerbsareal liegt in zentraler Lage unweit des Frankfurter Hauptbahnhofs zwischen Hohenstaufen- und Osloer Straße am westlichen Rand des Frankfurter Bankenviertels.

Zur Entwicklung des Areals haben die Stadt Frankfurt und die CA Immo einen städtebaulichen Vertrag geschlossen. Das von CA Immo entwickelte Gebäudekonzept sieht die Errichtung einer Blockrandbebauung mit sechs Geschossen und gegebenenfalls einem Staffelgeschoss sowie von zwei Hochhaustürmen mit rund 260 und 150 Metern Höhe vor. Eine Besonderheit dabei ist, dass in den Hochhäusern die ersten drei und in der Blockrandbebauung die ersten zwei Geschosse öffentlichen Nutzungen vorbehalten bleiben sollen. Der Wohnungsbau mit insgesamt 500 Wohneinheiten – wovon 200 Wohnungen im Rahmen der Förderwege 1 und 2 umgesetzt werden – soll exklusiv in der Blockrandbebauung sowie in dem 150 Meter hohen Turm untergebracht werden.

In der Blockrandbebauung soll zudem auf einer Bruttogrundfläche von 1000 Quadratmetern eine viergruppige Kita mit einem 600 Quadratmeter großen Außenbereich entstehen. Das Hotel und die Büroflächen sind in dem 260 Meter hohen Turm vorgesehen. Dieser wird Deutschlands höchster Büroturm werden. Hier soll zudem eine öffentliche Aussichtsplattform mit gastronomischem Angebot entstehen. Weitere öffentliche Nutzungen, wie Restaurants, Cafés, Einzelhandel oder auch kulturelle Angebote bis hin zu Arztpraxen und Dienstleistungen des alltäglichen Bedarfs sind in den öffentlichen Bereichen der Gebäude vorgesehen. Das Ensemble selbst soll offen gestaltet werden und sich im Erdgeschossbereich mittels öffentlicher Durchwegung und Platzräume auf vielfältige Weise mit seinem städtebaulichen Umfeld vernetzen. Wie bei allen Projektentwicklungen der CA Immo wird auch dieses Ensemble konsequent unter Berücksichtigung strenger Nachhaltigkeitskriterien als Green Building entwickelt.

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