Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2021
In Dallgow-Döberitz startet der Vertrieb von Reihenhäusern (Symbolbild). Copyright: Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Goethe-Park in Bad Salzungen verkauft +++ ARCADIA erwirbt Entwicklungsgrundstück in Leipzig Lindenau +++ Sachsen: Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung startet +++ Re-Opening der Walbusch-Filiale in den Spandau-Arcaden +++ DLE sammelt Geld für Flutopfer und Ideen für das Funkamtsgelände +++ NOW-Portfolio mit mitteldeutschen Wohnungen verkauft +++ CEVA Logistics mietet sich im Baytree Logistik Park Leipzig ein +++ und viele mehr

Goethe-Park in Bad Salzungen verkauft

30.09.2021: Das Goethe-Park-Center im thüringischen Bad Salzungen wechselt vom Portfolio der INTERRA Immobilien AG zu einer Luxemburger Fondsgesellschaft. Erst im März vergangenen Jahres hatte INTERRA das Objekt übernommen und seither die Mieterstruktur gefestigt. Viele Ladenbesitzer haben ihren Mietvertrag zwischenzeitlich verlängert, der Lebensmitteleinzelhändler Tegut hat sich sogar für weitere zwölfeinhalb Jahre an das zentral gelegene Objekt gebunden. Dem Beispiel des Ankermieters folgten neben Woolworth und Mister*Lady auch etliche Mieter kleinerer Gewerbeflächen. Die rund 8.300 Quadratmeter Gesamtmietfläche teilen sich insgesamt 19 Unternehmen, weitere bekannte Namen sind dm Drogerie oder Deichmann. Das nachhaltige Konzept stieß auf dem Immobilienmarkt schnell auf Interesse. Vor einigen Wochen unterzeichnete ein Luxemburger Immobilienfond den Kaufvertrag für das im Jahr 1996 errichtete Objekt, Übergang findet zum 01.10.2021 statt.


ARCADIA erwirbt Entwicklungsgrundstück in Leipzig Lindenau

30.09.2021: Der Projektentwickler ARCADIA Investment Group hat über seine Tochtergesellschaft ARCILOG Industrial & Logistics GmbH ein derzeit gewerblich genutztes circa 14.600 Quadratmeter großes Entwicklungsgrundstück in Leipzig erworben. Das Gewerbeareal befindet sich an der Plautstraße 38 im Leipziger Westen und ist mit Lager- und Produktionshallen einer ehemaligen Gießerei bebaut, deren einzelne Gebäude teilweise renoviert und modernisiert wurden. Verkäufer der Liegenschaft ist ein Privatinvestor aus Süddeutschland. Die Transaktion wurde durch die in Leipzig ansässige Neuraum Immobilien, Lange & Riczisi GbR vermittelt. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Blick auf das Gewerbeareal an der Plautstraße 38 in Leipzig. Copyright: ARCADIA Investment Group | Andreas Kusow
Blick auf das Gewerbeareal an der Plautstraße 38 in Leipzig. Copyright: ARCADIA Investment Group | Andreas Kusow

Durch das sich derzeit im Wandel befindende Quartier, die hervorragende Anbindung an die Bundesstraßen B87 und B181 sowie durch den direkten Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr ergeben sich für das Areal unterschiedliche Projektkonzepte für eine zukünftige Bebauung. Naheliegend ist dabei die Ergänzung des angrenzenden Einzelhandels und der Ausbau der Gewerbeflächen aber auch eine wohnwirtschaftliche Umnutzung könnte das Quartier zukunftsweisend ergänzen. Derzeit werden seitens ARCADIA der Bedarf und die verschiedenen Nutzungskonzepte auf deren Realisierbarkeit geprüft.


Sachsen: Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung startet

30.09.2021: Anfang Oktober erhält ein Teil aller Eigentümer und Verwalter von Gebäuden mit Wohnraum in Sachsen Post vom Statistischen Landesamt. Dabei handelt es sich um eine Vorbefragung zum Zensus 2022. Ziel ist es, die Aktualität und Qualität der Eigentümer- und Gebäudeanschriften zu überprüfen. Auf diese Weise sollen zum Beispiel offene Fragen zu Eigentümerwechseln, die noch nicht in den Daten erfasst sind, geklärt werden. Die Vorbefragung ist wichtig für den reibungslosen Ablauf des Zensus im Jahr 2022. Dabei müssen dann rund 900.000 Eigentümer und Verwalter Auskunft erteilen. Rund ein Viertel davon wird jetzt im Rahmen der Vorbefragung angeschrieben. Die Gebäude- und Wohnungszählung ist ein Bestandteil des Zensus 2022. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben und wie sie wohnen und arbeiten. Informationen zur Vorbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung und zum Zensus 2022 sind unter www.zensus2022.de veröffentlicht.


Re-Opening der Walbusch-Filiale in den Spandau-Arcaden

30.09.2021: Das traditionsreiche Bekleidungsunternehmen Walbusch hat seine Filiale in den Berliner Spandau-Arcaden in ein zeitgemäßes Storedesign übertragen und um die Werte „Erlebnis“ und „Modernität“ erweitert. Dafür hat das 1934 gegründete Modeunternehmen mit Sitz in Solingen bereits zum zweiten Mal mit Schwitzke & Partner zusammengearbeitet. Das Re-Opening des 330 Quadratmeter großen Stores ist in diesen Tagen erfolgt. Die architektonische Kernidee: Ein klassischer Midcentury Pavillon, bei dem Innen- und Außenraum fließend miteinander verbunden sind und auf die potenzielle Kundschaft offen und einladend wirken. Dafür haben Schwitzke & Partner und Walbusch bei der Gestaltung der Inneneinrichtung auf naturfarbene Materialien wie grüner Marmor, warme Holztöne im Wand- und Deckenbereich sowie Tapeten mit Naturoptik gesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Highlight des Stores sei der Kassenbereich, der durch Tresen und Barhocker zugleich als Community-Treffpunkt fungiere und das Zugehörigkeitsgefühl des Kunden zur Walbusch-Community stärke. Auch ein Loungebereich im hinteren Teil des Stores lade dazu ein, den Aufenthalt im Geschäft zu verlängern.

So sieht der neu eröffnete Walbusch-Store in den Spandau-Arcaden aus. Quelle: weisslicht by Philipp Brohl.

DLE sammelt Geld für Flutopfer und Ideen für das Funkamtsgelände

28.09.2021: Die DLE Deutsche Landentwicklung Holding AG hat im Rahmen des 2. Funkamtsfests im brandenburgischen Zehlendorf bei Oranienburg Spenden für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Westdeutschland einsammeln können. Den Spendenbetrag von 439 Euro stockte die Deutsche Landentwicklung Holding AG schließlich um 10.000 Euro auf, womit die endgültige Spendensumme 10.439 Euro beträgt. Auf dem 2. Funkamtsfest begrüßten die Kooperationspartner DLE und die SolWo Gruppe etwa 500 Anwohner und Bürger, um in einer Zukunftswerkstatt Ideen, Anregungen und Wünsche für eine Entwicklung und Gestaltung des 125 Hektar großen Funkamtsgeländes einzusammeln. Im Mittelpunkt steht dabei eine Kooperationsvereinbarung mit der Niederbarnimer Eisenbahn AG, einen Streckenabschnitt der beliebten Heidekrautbahn von Berlin bis nach Zehlendorf zu reaktivieren und einen neuen Haltepunkt zu errichten. 

Die Spendengelder sollen insgesamt vier Hilfsprojekten zugutekommen, zwei davon aus der Aachener Städteregion und zwei aus dem Großraum Köln. Dabei handelt es sich um die fast komplett zerstörte Kita „Kinderburg“ in Eschweiler und um eine Initiative zur Rettung des in Stolberger Stadtarchivs, dem sogenannten Gedächtnis der „Kupferstadt“ im Rheinland. Weitere Spendengelder stellt die Deutsche Landentwicklung Holding AG der Stadt Kerpen und der Handelskammer Köln zur Verfügung.


NOW-Portfolio mit mitteldeutschen Wohnungen verkauft

28.09.2021: Der Investment- und Asset Manager Domicil Real Estate Group hat im Rahmen eines Asset-Deals das „NOW“-Portfolio erworben. Dieses setzt sich aus 86 Wohnobjekten zusammen, die sich auf 20 Standorte in sieben deutschlandweiten Clustern verteilen. Der Großteil der Objekte befindet sich in Metropolregionen, mehr als 50 Prozent in Landeshauptstädten. Insgesamt handelt es sich um 2.535 Einheiten, davon 2.389 Wohneinheiten. Die vermietbare Fläche beläuft sich auf insgesamt 156.436 Quadratmeter, die Leerstandsquote beträgt 6,8 Prozent. Verkäufer ist ein Fonds von Swiss Life Asset Managers. Die Wohneinheiten verteilen sich sowohl auf mitteldeutsche Städte wie Dresden, Leipzig und Erfurt als auch auf Regionen um Lübeck, Berlin, Bremen, Rostock, Hannover sowie Dortmund, Gelsenkirchen und Düsseldorf. Die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 61 Quadratmeter. Seit 2015 wurden rund 40 Prozent der Wohneinheiten saniert. Zudem investierte der vormalige Eigentümer circa 15,3 Millionen Euro in die nachhaltige Bewirtschaftung des Portfolios.


CEVA Logistics mietet sich im Baytree Logistik Park Leipzig ein

28.09.2021: Die ersten drei Einheiten der von Baytree entwickelten Logistikimmobilie im Baytree Logistik Park Leipzig sind vermietet. So wird der internationale Logistikdienstleister CEVA Logistics im Dezember 2021 rund 35.000 Quadratmeter beziehen und von dort aus die deutschlandweite Logistik für einen namhaften Sportartikelhersteller übernehmen. Der erste Bauabschnitt wird im November 2021 abgeschlossen. Zwei weitere Units mit insgesamt rund 18.000 Quadratmetern stehen darüber hinaus ebenfalls ab dem 01. Dezember 2021 zur Verfügung.


Keine Angst vor Enteignung: Heimstaden kauft 14.000 Wohnungen in Berlin

26.09.2021: Heimstaden hat einen Kaufvertrag über den Erwerb von mehr als 17.600 Wohnungen unterzeichnet. Verkäufer des Portfolios, das sich vollständig in Berlin und Hamburg befindet, ist Akelius. Der rechtliche Abschluss der Akquisition und somit die konkrete Übernahme der Wohnungen durch Heimstaden ist – vorbehaltlich kartellrechtlicher Zustimmung – für Ende 2021 geplant. Heimstaden ist seit 2018 in Deutschland aktiv und hat seine Präsenz in den Jahren 2020 und 2021 auf bislang rund 7.300 Einheiten ausgebaut. Mit dem Erwerb der Akelius-Wohnungen betritt Heimstaden erstmalig den Hamburger Wohnungsmarkt. Rund 3.600 Wohnungen des Portfolios liegen in der Hansestadt. Die heute bekannt gemachte Akquisition sieht vor, dass Heimstaden nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Akelius in sein Team integrieren wird, sondern auch, dass Heimstaden 100 Prozent der Gesellschaften hinter den mehr als 17.600 Einheiten übernehmen will. 


Bau des ersten deutschen easyJet-Hangars gestartet

24.09.2021: Mit dem ersten Spatenstich haben easyJet, die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) und die Brandenburger Landesregierung heute den Beginn der Bauarbeiten von dem zukünftigen easyJet Wartungshangar am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) markiert. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von easyJet außerhalb Großbritanniens entstehen.

Auf einer Fläche von 19.600 Quadratmetern sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die rund 10.000 Quadratmeter große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Das Bauvorhaben für den Wartungshangar wird von easyJet und der FBB gemeinsam umgesetzt. Im Rahmen dessen ist die Flughafengesellschaft für die Baustelleneinrichtung, die Tiefbauarbeiten rund um das Gebäudefundament sowie die Infrastrukturanbindung zuständig. Der Investitionsanteil der FBB sowie die Flächennutzung durch easyJet werden durch Mietzahlungen der Fluglinie an die Flughafengesellschaft refinanziert. Das Baudesign, die Aufbauten des Hangars sowie die technischen Einrichtungen liegen in der Verantwortung easyJets.


Schroders mit umfangreichem Hotel-Deal am Alexanderplatz

23.09.2021: Schroders Capital und Capital France Hotel1 haben den Erwerb eines großen Hotelkomplexes in Berlin abgeschlossen. Der Komplex umfasst drei Häuser: das Holiday Inn Hotel, das Indigo Hotel und das One80° Hostel mit insgesamt 527 Zimmern. Er liegt verkehrsgünstig am Alexanderplatz, einem der zentralen öffentlichen Plätze Berlins, im Stadtteil Mitte. Dabei bietet es umfangreiche Angebote sowohl für Geschäfts- als auch Freizeitgäste. Die beiden Hotels werden an die zur Whitbread-Gruppe zählende Hotelkette Premier Inn verpachtet und einem umfangreichen Renovierungsprogramm unterzogen. Zusammengelegt sollen sie zu einem der Flaggschiffe der Marke in Europa werden. Das Hostel dagegen wird vom Verkäufer im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags weiterhin betrieben.


35 neue Sozialwohnungen für Dresden

23.09.2021: Die Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG (WiD) hat ein weiteres Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen. Im Stadtteil Striesen hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft an der Alemannenstraße 31 a auf einem ehemaligen Garagenhof zwei neue, jeweils fünfgeschossige Wohngebäude mit insgesamt 35 bezahlbaren Wohnungen fertiggestellt. Ein Haus verfügt über einen Aufzug. Dadurch sind alle Wohnungen in diesem Gebäude barrierefrei erreichbar. Zudem sind vier Wohnungen rollstuhlgerecht ausgebaut. Beide Gebäude sind voll unterkellert und bieten Abstellräume für die Bewohnerinnen und Bewohner. Auch an ausreichend Platz Fahrräder und Kinderwagen sowie Wäschetrockenräume ist gedacht. Für die Mieterinnen und Mieter der WiD gibt es auf dem Grundstück insgesamt 14 PkW-Stellplätze. Alle Wohnungen sind belegungsgebunden und stehen ausschließlich Haushalten zur Verfügung, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein, Typ gMW, haben. In den nächsten Wochen ziehen die ersten Mieterinnen und Mieter ein.


APOprojekt revitalisiert für das Berliner Bundesarchiv

22.09.2021: Die Becken Asset Management GmbH hat APOprojekt als Generalübernehmer mit der Revitalisierung der Liegenschaft Am Borsigturm 130 in Berlin-Tegel beauftragt. Das Bürogebäude mit angrenzender Produktions- und Lagerhalle auf dem Areal der ehemaligen Borsigwerke umfasst rund 22.000 m² Bruttogrundfläche. Zukünftige Mieterin des Objektes wird die Immobiliendienstleisterin des Bundes sein, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), welche die Liegenschaft schließlich dem Bundesarchiv zur Nutzung überlässt. Die Abteilung für personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg soll hier neue Räumlichkeiten finden. APOprojekt unterstützt Becken dabei im Rahmen einer Design&Build-Partnerschaft über alle Leistungsphasen hinweg bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für Januar 2022 geplant. Im Rahmen der Revitalisierung übernimmt APOprojekt die Planung, Genehmigungsverfahren sowie den Umbau und die Anpassung der Büro- und Hallenflächen, um die besonderen Anforderungen des Bundesarchivs zukünftig zu erfüllen. Im Zuge der Herrichtung wird das gesamte Objekt modernisiert.


Vertriebsstart für Mehrfamilienhaus "Am Wäldchen"

22.09.2021: Ziegert EverEstate GmbH übernimmt ab sofort den Vertrieb von 24 Eigentumswohnungen des Mehrfamilienhauses „Am Wäldchen“ in der Oberdorfstraße 22-24 in Leipzig-Stötteritz. Die vier Erdgeschosswohnungen von „Am Wäldchen“ verfügen über je eine große Terrasse mit Gartensondernutzungsrecht. Von den 16 Balkonen der Regelgeschosswohnungen lässt es sich entspannt in den begrünten Innenhof blicken. An die vier Dachgeschosswohnungen schließen sich je zwei Terrassen mit unterschiedlichen Ausrichtungen an. Der Innenhof ist parkähnlich angelegt und überzeugt mit einem stattlichen Baumbestand sowie zahlreichen Grün- und Freizeitflächen. Neben einem Grillplatz gibt es auch Spielgeräte und Sandkästen. Einige Wohnungen werden barrierefrei hergestellt.

Das Mehrfamilienhaus "Am Wäldchen". Copyright: Ziegert EverEstate GmbH und INCEPT
Das Mehrfamilienhaus "Am Wäldchen". Copyright: Ziegert EverEstate GmbH und INCEPT

22 Tiefgaragenstellplätzen (inklusive baulicher Vorbereitung der Leitungsinfrastruktur mit Leerrohren für E-Ladesäulen), ein Fahrradstellraum mit 50 Plätzen sowie zwei Aufzüge ergänzen das Angebot des Mehrfamilienhauses. Selbiges erreicht Effizienzhaus-Stufe 40 (KfW 40-Standard) und verfügt über ein intelligentes Hybridsystem, bestehend aus einem Blockheizkraftwerk und einer Gastherme, was eine effiziente Gewinnung elektrischer Energie und Wärme ermöglicht. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Flachdach rundet die nachhaltige Energiegewinnung ab. Die Verkaufspreise starten bei 347.000 EUR. Die Wohnflächen variieren von 64-129 Quadratmeter.


Kandidaten für neue LWB-Geschäftsführung vorgeschlagen

22.09.2021: Der Aufsichtsrat der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) hat einstimmig Doreen Bockwitz und Kai Tonne zur Besetzung der beiden Geschäftsführerposten vorgeschlagen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Leipzig, die Ratsversammlung sowie die Gesellschafterversammlung der LWB entscheiden abschließend über die Personalien. Wenn diese Gremien dem Votum des Aufsichtsrates folgen, kann die neue Geschäftsführung zu Beginn des kommenden Jahres ihre Tätigkeit aufnehmen.

Kandidaten für die neue LWB-Geschäftsführung. Copyright: LWB
Di ebeiden Kandidaten für die neue LWB-Geschäftsführung. Copyright: LWB

Doreen Bockwitz bringt viel Erfahrung und die notwendige Expertise im Baubereich mit und war bereits mehrere Jahre und in verschiedenen Funktionen für die LWB tätig. Kai Tonne verantwortete seit rund 14 Jahren den Geschäftsbereich Finanzen und Vermögenssteuerung in der LWB, bevor er im März dieses Jahres gemeinsam mit Klaus Hochtritt interimistisch die Geschäftsführung der Gesellschaft übernahm. Ende März 2021 hatten die beiden langjährigen Geschäftsführerinnen der kommunalen Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB), Ute Schäfer und Iris Wolke-Haupt, auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen.


Richtfest am Erfurter Ringelberg

22.09.2021: Im Beisein von Ministerin Susanna Karawanskij wurde heute das Richtfest für Haus 2 bis 4 des Neubauvorhabens „Wohnanlage am Erfurter Ringelberg“ der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) gefeiert. Bis Sommer 2022 entstehen hier 53 freifinanzierte, zum Teil barrierefreie Wohnungen. Derweil wird bereits im Oktober das Haus 1 bezogen, in dem 25 barrierefreie Wohneinheiten im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus entstanden sind. Rund 4,5 Millionen Euro stellte das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft hierfür über das Innenstadtstabilisierungsprogramm zur Verfügung. Das Wohngebiet „Ringelberg“ befindet sich am östlichen Stadtrand der Landeshauptstadt. Seit 1995 entwickelt die LEG Thüringen die etwa 85 Hektar große Siedlungsfläche gemeinsam mit der Stadt Erfurt. 2019 begann die Planung und Realisierung von vier Mehrfamilienhäusern auf eigenen Grundstücken. Entsprechend des Bebauungsplanes werden 78 Wohnungen realisiert. Davon sind 25 Wohneinheiten geförderter Mietwohnungsbau. Die Gesamtinvestitionskosten betragen rund 18,5 Mio. Euro.


Cottbuser Wohnungsbaugenossenschaft kauft Innenstadtareal

21.09.2021: Die Alte Tuchfabrik im Ostrower Damm, der Netto-Markt in der Rosenstraße und eines der letzten verfügbaren Baugrundstücke in der Cottbuser Innenstadt wurden von einem Hamburger Family Office an die eG Wohnen 1902 aus Cottbus verkauft. Die Immobilien mit einer Gesamtgrundstücksfläche von rund 10.500 Quadratmetern waren viele Jahre im Eigentum der Hamburger Familie, die auch die Alte Tuchfabrik mit 3.800 Quadratmetern Mietfläche revitalisiert und den Netto-Markt mit den darüberliegenden Büro- und Praxisflächen mit 2.000 Quadratmetern Mietfläche gebaut hat. Auf dem angrenzenden Baugrundstück mit 2.400 Quadratmetern Grundstücksfläche können mehrere Tausend Quadratmeter Wohnfläche entstehen.


Sächsische Städte bei Nebenkosten im Mittelfeld

21.09.2021: Haus & Grund Deutschland hat gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) die Nebenkosten in Deutschlands 100 größten Städten verglichen. Bei den drei bedeutendsten Abgaben – Abfall, Abwasser und Grundsteuer – kamen die sächsischen Städte Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau nur auf mittlere Plätze. Dabei belegte Chemnitz immerhin bei der Einzelposition Abfall bundesweit Platz 5. Doch Platz 81 beim Abwasser und Platz 62 bei der Grundsteuer reichten am Ende nur für Platz 51. Die Bürger der Stadt Chemnitz zahlen insgesamt durchschnittlich 1.305 Euro für Abfall, Abwasser und Grundsteuer. Chemnitz, Sachsens drittgrößte Metropole liegt damit im Bundesvergleich noch vor Dresden (56) mit 1.350 Euro, Leipzig (61) mit 1.376 Euro und Zwickau (85) mit 1.387 Euro. 

„Offenbar nutzen die Kommunen ihre Spielräume erheblich aus, um finanzielle Freiräume zu schaffen. Denn anders als in vielen anderen Bundesländern, ist der Verschuldungsgrad der öffentlichen Haushalte in Sachsen kein Thema bei der Abgabengestaltung. Die Zahlen zeigen, da ist noch jede Menge Potential drin, um die Menschen bei den kommunalen Abgaben zu entlasten“, kommentiert die Vizepräsidentin von Haus & Grund Sachsen, Margit Paul, die Zahlen. Verglichen wurde ein Musterhaushalt mit vier Personen und im Einfamilienhaus wohnend. Mit jährlichen Kosten zwischen 1.305 Euro in Chemnitz und 1.387 Euro in Zwickau ist die Spreizung innerhalb Sachsens zwar ausgeglichen. „Gegenüber dem Sieger, dem bayerischen Regensburg, sind aber mehr als 400 Euro Differenz im Jahr schon eine ordentliche Hausnummer“, so Margit Paul. 

Unter den ostdeutschen Städten liegen Magdeburg (40) und Gera (50) noch vor den sächsischen Metropolen. Bei der ab 2025 neu zu erhebenden Grundsteuer liegen Leipzig (79) und Dresden (76) bundesweit auf den hinteren Plätzen. In beiden Städten geht der Verband bei der Umsetzung der Reform von einer erheblich steigenden Grundsteuer aus.

Das gesamte Nebenkosten-Ranking als PDF


Ziegel für 40.000 Einfamilienhäuser

21.09.2021: Am 14. Juni 1996 wurde das vollautomatische, hochmodernde EDER-Ziegelwerk in Freital feierlich eröffnet. Jetzt wird Bilanz gezogen: In den letzten 25 Jahren wurde aus den hier produzierten Ziegeln neuer Wohnraum für mehr als 100.000 Menschen geschaffen. Das sind rund 40.000 Einfamilienhäuser. Einzigartige Lehm- und Tonvorkommen hatten die österreichische Unternehmerfamilie Eder Anfang der 90er Jahre von einer Ansiedlung in Freital überzeugt. Die Bauzeit für das neue Ziegelwerk betrug ein Jahr. Es wurde 1996 durch Ministerpräsident Kurt Biedenkopf eröffnet. Rund 60 Millionen DM wurden investiert. Die vollautomatische Produktionsanlage war damals die modernste in Europa. Heute werden hier 125 verschiedene Ziegelformate für den Haus- und Wohnungsbau in ganz Sachsen hergestellt.

Die Geschäftsführer des EDER Ziegelwerkes feiern 25-jähriges Jubiläum. Copyright: Eder
Die Geschäftsführer des EDER Ziegelwerkes feiern 25-jähriges Jubiläum. Copyright: Eder

Weitere Investitionen sind geplant. Im letzten Jahrzehnt hat EDER weitere 15 Millionen Euro in den Standort Freital investiert. Wichtiger Meilenstein war im Jahr 2015 die Eröffnung des Ziegelzentrums – ein Besucherzentrum, in dem sich Bauherren individuell beraten lassen können. In diesem Jahr wird ein neues Labor gebaut mit den Schwerpunkten keramische Entwicklung und Qualitätskontrolle. Weitere Investitionen dienen vor allem der Energieeinsparung und der Verbesserung der Effektivität der Produktionsanlage. Insgesamt sorgen 67 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb für die voll ausgelastete Anlage. Pro Jahr werden Ziegel für 1.500 Einfamilienhäuser produziert „Wer Wert auf nachhaltiges Bauen legt, ist mit dem Baustoff Ziegel gut beraten“, erklärt Sascha Grafe. „Ziegel sind ein Naturprodukt und überzeugen auch mit einer langen Lebensdauer. Ein Ziegelhaus ist schnell gebaut und steht etwa 100 Jahre.“ 


TREUENBURG wird Aktiengesellschaft mit neuem Hauptsitz in Erfurt

16.09.2021: Die TREUENBURG Gruppe schloss im zweiten Quartal 2021 eine umfassende Umstrukturierung ab. Alle Firmen der Unternehmensgruppe mit Bezug zu Immobilien finden sich fortan unter der TREUENBURG Real Estate AG wieder. Einhergehend mit der Umfirmierung fand nicht nur eine erfolgreiche Kapitalerhöhung statt, sondern es folgte im September die Verlegung des Unternehmenssitzes in die renommierte Benaryvilla im Erfurter Brühl nahe der Innenstadt. Mit dem Umzug in eines der renommiertesten Erfurter Objekte vollzieht die TREUENBURG Gruppe die Umfirmierung nicht nur formell, sondern auch nach außen sichtbar. Der Kauf der „Benaryvilla“ erfolgte bereits im Jahr 2020. Der Umzug des TREUENBURG-Sitzes vom Roten Berg an den Benaryplatz wurde zum zweiten Septemberwochenende vollzogen.


Berliner Südkreuz Quartier verkauft

16.09.2021: CBRE Global Investors hat für eine paneuropäische Strategie das Südkreuz Quartier in Berlin von einem Joint Venture aus einem Pensionsfonds und Hines erworben. Das Wohnquartier wurde im letzten Jahr fertiggestellt und umfasst 36.975 Quadratmeter Mietfläche in elf Gebäuden. Das Quartier im Stadtteil Schöneberg bietet unterschiedliche Wohnformen: Unter den 664 Einheiten befinden sich 213 Micro-Apartments und 116 Sozialwohnungen, der Rest gehört zum freien Wohnungsmarkt. Im Quartier befinden sich außerdem ein Kindergarten, einige Spielplätze, Kletterwände, ein Fitnessstudio, ein Dachgarten, Werkstätten, Co-Working-Flächen, ein voll ausgestatteter Musik- und Proberaum, ein Café, ein multifunktionaler Pavillon und 166 Parkplätze.

Ein quartierseigenes E-Mobilitätskonzept bietet zudem Car- und Bike-Sharing sowie Stellplätze für mehr als 1.000 Fahrräder und eine Fahrradwerkstatt. Vor Ort werden auch verschiedene ESG-Maßnahmen umgesetzt: Etwa die Verwendung von umweltfreundlichen Baumaterialien, Regenwasserrückhaltesysteme, großzügige Grünflächen – inklusive Kleingärten für die Mieter –, barrierefreie Apartments und die Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen, um jungen Menschen aus sozial benachteiligten Milieus eine Heimat zu bieten.


Richtfest für 90 Vonovia-Mietwohnungen

16.09.2021: Ein Richtkranz weht im Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl über der Storkower Straße nahe des Rudolf-Seiffert-Parks. Dort errichtet das Wohnungsunternehmen Vonovia 90 Mietwohnungen auf einem rund 4.900 Quadratmeter großen Baugrundstück, das bislang als Parkplatz genutzt wurde. Nach dem Baubeginn im Mai 2020 wurde nun mit der planmäßig erfolgten Rohbaufertigstellung das Richtfest begangen. Die Fertigstellung und Vermietung der neuen Wohnungen ist für den Sommer 2022 geplant. Dann werden wohl hauptsächlich Familien in den Neubau einziehen. Von den 90 Zwei- bis Fünf-Zimmerwohnungen, die an der Storkower Straße entstehen, sind insgesamt 46 Vier- und Fünf-Zimmer-Wohnungen sowie 20 Drei-Zimmer-Wohnungen und somit ein besonders großer Teil familiengerecht konzipiert. Sieben Wohnungen werden überdies rollstuhlgerecht errichtet und alle Wohnungen im Haus werden per Aufzug barrierearm zugänglich sein.

Durch eine Dachbegrünung, Regenwasserversickerung auf dem Grundstück, Photovoltaik-Anlagen am Dach inklusive Mieterstrom und zehn Parkplätze mit E-Ladesäulen in der hauseigenen Tiefgarage kommt auch der Aspekt der Nachhaltigkeit nicht zu kurz. Neben 69 PKW- und neun Motorradstellplätzen werden 180 Fahrradstellplätze den zukünftigen Mieterinnen und Mietern zur Verfügung stehen.


NeißePark in Görlitz hat neuen Besitzer

14.09.2021: BMO Real Estate Partners Germany hat den NeißePark in Görlitz im Rahmen eines Individualmandats erworben. Das hybride Fachmarktzentrum mit überregionaler Bedeutung und langer Handelshistorie in Grenznähe zu Polen umfasst über 40 Mieter auf einer Mietfläche von über 27.000 Quadratmetern. Das Objekt wurde in den letzten Jahren grundlegend revitalisiert und ist langfristig an zahlreiche namhafte Anbieter aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Nahversorgung vermietet. Ankermieter im vollvermieteten NeißePark zwischen Nieskyer Straße und Florinusweg ist MARKTKAUF. Zum Objekt gehören außerdem rund 1.000 Stellplätze. Verkäufer der Immobilie ist die CEV Handelsimmobilien GmbH.


Sechs Mehrfamilienhäuser für 21 Millionen Euro verkauft

 14.09.2021: Der Berliner Investor und Transaktionsspezialist JUNIQO Invest GmbH hat in Einzeltransaktionen gemeinsam mit einem Partner sechs Wohnobjekte in Berlin für den Eigenbestand erworben. Das Investitionsvolumen lag bei über 21 Millionen Euro. Damit wird das Portfolio in Berlin weiter ausgebaut. Die Mehrfamilienhäuser verfügen über 105 Wohneinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 8.100 Quadratmetern. Perspektivisch können 13 Wohneinheiten mit rund 1.100 Quadratmetern durch Dachgeschossausbauten hinzukommen. Bei den Objekten handelt es sich überwiegend um Altbauten aus der Gründerzeit. Zum Teil verfügen insbesondere die Westberliner Altbauten in Schöneberg und Lichterfelde West über hochherrschaftliche, große  Altbauwohnungen, so dass die durchschnittliche Wohnungsgröße im Portfolio mit knapp 80 Quadratmetern vergleichsweise groß ist. Alle Gebäude sind in einem guten technischen Zustand. Zwei Immobilien liegen in Schöneberg und die anderen verteilen sich auf Kreuzberg, Pankow, Tiergarten sowie Lichterfelde West. Die Wohnobjekte sind bis auf einen geringfügigen fluktuationsbedingten Leerstand voll vermietet.


ARCADIA kauft 60.000 Quadratmeter großes Entwicklungsareal in Halle

09.09.2021: Der Projektentwickler ARCADIA Investment Group hat über seine Tochtergesellschaft ARCILOG Industrial & Logistics GmbH ein circa 60.470 Quadratmeter großes Entwicklungsgrundstück im Westen der prosperierenden Stadt Halle (Saale) erworben. Das Areal befindet sich im Gewerbe- und Industriegebiet Halle-Neustadt an der Porphyrstraße und ist mit Lager- und Produktionshallen des 1964 eröffneten ehemaligen Plattenwerks Halle-Neustadt bebaut. Verkäufer der Liegenschaft ist die in Leipzig ansässige VICUS Group AG. Durch die Lage an der Bundesstraße B80 und die damit verbundene Anbindung an den bundesweiten Fernverkehr über die Autobahn A143, eignet sich das Areal als Standort zur Ansiedlung für produzierendes Gewerbe sowie für Lager und Logistik. Nach umfassender Beräumung des Grundstücks soll der Altbestand abgerissen und durch großflächige Neubauten ersetzt werden. Derzeit werden seitens ARCADIA bereits erste konzeptionelle Gespräche mit potenziellen Nutzern aus Logistik und Gewerbe geführt. Auch an einer Erweiterung des Areals durch Zukäufe von Nachbargrundstücken besteht Interesse.

Das Entwicklungsareal in Halle (Saale). Copyright: ARCADIA Investment Group | Andreas Kusow
Das Entwicklungsareal in Halle (Saale). Copyright: ARCADIA Investment Group | Andreas Kusow

Aurelis kauft 90.000 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück

09.09.2021: Die Aurelis Real Estate erweitert ihr Engagement in Berlin. Das Immobilienunternehmen hat in Berlin-Marzahn, Boxberger Straße 3-11, ein 91.500 Quadratmeter großes Gewerbegrundstück erworben. Verkäufer ist die Boxberger Straße 3 Grundstücks GmbH & Co. KG. Deren zwei Schwesterunternehmen Walter Automobiltechnik GmbH und SWR Metallbearbeitung GmbH bleiben weiterhin langfristige Ankermieter auf dem Gelände. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wurde von Engel & Völkers Commercial Berlin begleitet. Auf dem Areal befinden sich aktuell 28.000 Quadratmeter Lager- und Produktionsfläche verteilt auf mehrere Bestandsbauten. Zudem stehen insgesamt 7.400 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung, unter anderem in einem fünfgeschossigen Gebäude. Zusätzlich zu den beiden genannten Ankermietern haben der TÜV Rheinland und Knorr-Bremse Berlin größere Flächen gemietet. Hinzu kommen weitere rund 20 Unternehmen aus den Segmenten Logistik, Automobilwirtschaft und Schulung. Zudem sind etwa 200 Parkplätze auf dem Gelände angelegt. Die Liegenschaft ist aktuell nahezu komplett vermietet.


RIX: 137 neue Wohnungen in Berlin-Neukölln

08.09.2021: An der Glasower Straße 3-10 in Berlin-Neukölln wurde der Grundstein für das Neubauprojekt RIX gelegt. Auf dem rund 5.200 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis zum Ende des Jahres 2023 137 neue Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte. Die Wohneinheiten werden mit der degewo AG als öffentlichem Partner und der Deutsche Asset One GmbH als privatem Partner errichtet. Im Herzen Neuköllns entstehen 93 frei finanzierte Wohnungen und 44 geförderte Wohnungen inklusive einer Kindertagesstätte. Die Ein- bis Fünfzimmerwohnungen haben eine Größe von 37 bis 98 Quadratmeter und schaffen eine Gesamtwohnfläche von 9.710 Quadratmetern. Ergänzt wird das Projekt mit vier Gewerbeeinheiten und einer Tiefgarage, die für Parkmöglichkeiten sorgt. In Zusammenarbeit mit der Deutsche Asset One wird besonders auf ESG-Kriterien und innovative Gebäudetechnik geachtet.


Neue Logistikflächen für Samsung in Magdeburg

07.09.2021: Baytree Logistics Properties entwickelt auf einem im letzten Jahr erworbenen Grundstück mit insgesamt circa 125.000 Quadratmetern in Magdeburg-Rothensee rund 64.000 Quadratmeter moderne und nachhaltige Logistikfläche für den Logistikdienstleister Samsung SDS Europe Ltd. Es entstehen zwei Gebäudeeinheiten mit 45.000 und 19.200 Quadratmetern. Die komplette Fertigstellung der nach DGNB „Gold“ zertifizierten Immobilie ist bereits im August 2021 erfolgt – der erste Teilabschnitt wurde bereits im Mai 2021 übergeben. Samsung SDS Europe Ltd. wird an diesem Standort die Logistik eines namenhaften Reifenherstellers für den deutschen Markt aufnehmen. Sowohl das Grundstück als auch der Mietvertrag wurden exklusiv vom Immobilienberatungsunternehmen Realogis Immobilien Deutschland GmbH an Baytree vermittelt.


Mr. Wash erwirbt großes Entwicklungsareal in Leipzig

07.09.2021: Die Mr. Wash Autoservice AG erwirbt durch Vermittlung von Aengevelt das rund 18.100 Quadratmeter große Entwicklungsgrundstück “Wittenbergerstraße 1 / Berliner Straße“ im Leipziger Stadtteil Zentrum-Nord zur Realisierung eines neuen Mr. Wash-Premiumstandortes sowie daneben weitere Gewerbeflächen. Verkäufer ist ein Privateigentümer, vertreten durch die Actieninvest AG mit Sitz in der Schweiz. Dazu Richard Enning, Vorstandschef der Mr. Wash Autoservice AG: „Der innenstadtnahe Standort an einer der Haupteinfallstraßen von Leipzig ist ideal für einen auch architektonisch hochwertigen Mr. Wash der Extraklasse, so wie wir ihn bereits jüngst in Bonn realisiert haben. Zusätzlich bietet das großzügige Grundstück exzellentes Potential für die Entwicklung weiterer Gewerbeflächen zur Fremdvermietung. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass die Gesamtentwicklung des Areals ein architektonischer Eyecatcher wird.“


Vermietungserfolg im sanierten BüroCenter-Striesen in Dresden

07.09.2021: Die RICHERT GROUP, ein überregional aktiver Immobilieninvestor und Bestandshalter mit Büros in Berlin und Dresden, vermietet eine rund 435 Quadratmeter große Bürofläche in ihrem Gewerbeobjekt „BüroCenter-Striesen“ in Dresden langfristig an die Gemeinnützige Gesellschaft Striesen Pentacon e.V. Das Bürogebäude, in unmittelbarer Nähe des Altenberger Platzes, wurde ursprünglich von einer Berufsgenossenschaft genutzt und von der RICHERT GROUP Anfang 2021 komplett leerstehend übernommen. Nach umfassender Modernisierung und Renovierung der Flächen sowie Umsetzung zeitgemäßer Maßnahmen der Attraktivierung konnte die RICHERT GROUP schon über 50 Prozent der Flächen im Objekt bereits wieder neu vermieten. Für weitere Mieteinheiten steht man zudem in aussichtsreichen Verhandlungen.


David Borck vermarktet 53 Wohn- und drei Ladeneinheiten

06.09.2021: Die David Borck Immobiliengesellschaft hat die exklusive Vermarktung des Mehrfamilienhauses in der Caspar-Theyß-Straße 34 in Schmargendorf übernommen. Das umfassend sanierte Bestandsgebäude mit der 2021 abgeschlossenen Neubauaufstockung und -erweiterung lockt mit drei Ladeneinheiten sowie 53 vollmöblierten Wohneinheiten, von denen 25 auch gewerblich nutzbar sind. Die Kaufpreise starten bei 142.376 Euro. Die kompakten 1- und 2-Zimmer-Apartments verfügen über etwa 17 Quadratmeter bis hin zu rund 68 Quadratmetern, wohingegen die praktisch geschnittenen Gewerbeflächen von 67 Quadratmeter bis 118 Quadratmeter reichen. Zudem besitzen die City-Apartments größtenteils einen Balkon und moderne Bäder mit handgefertigten Waschtischen und bodengleichen Duschen. Besonderheit ist das hausinterne Gym, das von den Bewohnern genutzt werden kann. 


Eyemaxx verkauft den Bernauer Venusbogen

06.09.2021: Der Berliner Projektentwickler DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG („DIEAG“) hat das Großprojekt „Venusbogen“ in Bernau bei Berlin von der Eyemaxx Real Estate AG gekauft. Die DIEAG übernimmt das rund 104.000 Quadratmeter große Grundstück in unmittelbarer Nähe des historischen Stadtkerns von Bernau, das Eyemaxx im Frühjahr 2021 erworben hatte, und ist für das gesamte Projekt inklusive der weiteren Umsetzung verantwortlich. Über die Höhe des Verkaufspreises wurde Stillschweigen vereinbart. DIEAG und Eyemaxx haben in der Vergangenheit bereits gemeinsam das Großprojekt „Sonnenhöfe“ in Berlin-Schönefeld realisiert. Auf dem Areal ist der Bau unterschiedlicher Gebäudetypen, hauptsächlich Mehrfamilienhäuser, mit insgesamt rund 400 Mieteinheiten geplant. Zudem ist der Bau von rund 250 Tiefgaragenplätzen sowie ausreichend Außenstellplätzen vorgesehen. Ein Teil des Grundstückes wird für den Bau einer Kita kostenlos an die Stadt übergeben. Ferner werden auf dem Grundstück 20 Sozialwohnungen entstehen. Der Baubeginn für das Neubauprojekt soll im zweiten Quartal 2022 erfolgen.


Grundsteinlegung für multifunktionalen Schulcampus in Scheibenberg

03.09.2021: Heute wurde in Scheibenberg (Erzgebirgskreis) der Grundstein für eine neue Bildungs- und Begegnungsstätte gelegt. Das multifunktionale Gebäude wird rund 4,5 Millionen Euro kosten. Bund und Freistaat unterstützen den Bau mit rund 3,5 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. Staatsminister Thomas Schmidt: "Grund- und Oberschule erhalten mit dem Neubau Ersatz für ihre nicht mehr zeitgemäße und deshalb nicht dauerhaft nutzbare Schulsporthalle. Die neue Sporthalle wird auch Bürgern und ihren Vereinen zur Verfügung stehen – als Veranstaltungsort für Sport und Kultur. Diese Investition ist gut angelegtes Geld!" Die neue Bildungs- und Begegnungsstätte soll Ende 2022 fertig gestellt sein. Ihr Bau ist die letzte Schwerpunktmaßnahme im Städtebau-Fördergebiet "Erhaltungsgebiet", für das die Stadt Scheibenberg seit dem Jahr 2002 bisher knapp fünf Millionen Euro von Bund und Land erhalten hat. Mit den Mitteln wurden unter anderem die Sanierung des Rathauses, die Instandsetzung des Turmes der St.-Johannis-Kirche sowie mehrerer innerstädtischer Wohngebäude und die Neugestaltung des Friedhofsplatzes unterstützt.


Bürogebäude Am Borsigturm an Bundesanstalt vermietet

Das Bürogebäude Am Borsigturm wurde komplett vermietet. Copyright: Fotograf: Andrew Alberts
Das Bürogebäude Am Borsigturm wurde komplett vermietet. Copyright: Fotograf: Andrew Alberts

02.09.2021: Becken und HASPA PeB haben ihr Berliner Objekt Am Borsigturm 130 langfristig für rund 17 Jahre an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) vermietet. Als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes stellt sie die rund 18.000 Quadratmeter umfassenden Büro- und Archivflächen sowie die 60 zugehörigen PKW-Stellplätze nach Fertigstellung der erforderlichen Umbauten dem Bundesarchiv für die Unterbringung von Personal und Unterlagen der Abteilung für personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg zur Verfügung. Gemeinsam mit der HASPA PeB hat Becken im Dezember 2019 das rund 47.400 Quadratmeter große Grundstück in der Straße Am Borsigturm 130 im Berliner Ortsteil Tegel erworben. Verkäufer ist die Motorola Solutions Germany GmbH. Etwa 25.400 Quadratmeter des Areals sind mit einem Verwaltungs- und einem Produktionsgebäude bebaut und bieten rund 18.800 Quadratmeter Nutzfläche. Becken und HASPA PeB erarbeiten mit dem Berliner Bezirk Reinickendorf die planrechtlichen Grundlagen zur weiteren Entwicklung des bislang unbebauten 22.000 Quadratmeter großen Grundstücksteils. 


AOC Immobilien AG wird zur AOC | Die Stadtentwickler GmbH

02.09.2021: Neuer Name mit klarer Fokussierung: Die AOC Immobilien AG, ein auf ostdeutsche Groß- und Mittelstädte sowie Berlin spezialisierter Projektentwickler, firmiert ab sofort als AOC | Die Stadtentwickler GmbH. Damit schärft das Magdeburger Unternehmen die künftige Ausrichtung und stellt die Weichen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung in den kommenden Jahren. Die Führung der Geschäfte obliegt wie bislang Till Schwerdtfeger. Der bisherige Vorstand und künftige Geschäftsführer kommentiert: „Die Umfirmierung stärkt unser Profil als einen der größten inhabergeführten Projektentwickler im mitteldeutschen Immobilienmarkt. Wir möchten mit diesem wichtigen Schritt unsere Kernbotschaften besser kommunizieren und uns zugleich klarer von anderen Branchenteilnehmern wie Bestandshaltern und Asset-Managern abheben.“


Milieuschutzgebiete: Leipzig will Vorkaufsrecht zugunsten Dritter nutzen

02.09.2021: Das kommunale Vorkaufsrecht in den Sozialen Erhaltungsgebieten der Stadt soll künftig vorrangig zugunsten Dritter ausgeübt werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, die das Baudezernat eingereicht hat. Dafür wurde ein Pool möglicher vorkaufsbegünstigter Dritter mit zunächst zwölf Teilnehmern eingerichtet, dazu zählen neben der LWB unter anderem vier Genossenschaften und drei GmbHs. Die Gewinnung geeigneter Akteure sei laut dem Dezernat mittels eines Interessenbekundungsverfahrens herbeigeführt worden. Der Pool vorkaufsbegünstigter Dritter soll künftig offen sein für weitere mögliche Dritte.
Aktuell bestehen in Leipzig für sechs Gebiete Soziale Erhaltungssatzungen: Alt-Lindenau, Lindenau, Connewitz, Am Lene-Voigt-Park, Eisenbahnstraße sowie Eutritzsch.


Vertrieb für Reihenhäuser in Dallgow-Döberitz gestartet

02.09.2021: Die The Grounds Real Estate Development AG hat mit dem Vertrieb einer 1997 errichteten Reihenhaussiedlung „Am Reitplatz“ im brandenburgischen Dallgow-Döberitz begonnen. Insgesamt stehen dort 28 großzügige Reihenhäuser zur Auswahl. Die Häuser sind größtenteils vermietet und können sowohl als Kapitalanlage als auch zur Selbstnutzung erworben werden. Die Häuser überzeugen mit lichtdurchfluteten Räumen, attraktiven Grundrissen und einem vielfältigen Flächenangebot. In den Reihenendhäusern stehen jeweils rund 143 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, in den Reihenmittelhäusern sind es rund 135 Quadratmeter. Neben den Wohnräumen im Erdgeschoss und im Obergeschoss verfügen die Häuser über ein Kellergeschoss mit Hobbyraum und großzügigem Stauraum sowie über ein als Speicher ausgebautes Dachgeschoss. Die unmittelbare Nachbarschaft wird durch repräsentative Gutshöfe, Wald, Wiesen und Pferdekoppeln sowie eine Kita und einen öffentlichen Spielplatz geprägt und ist damit für Familien mit Kindern besonders attraktiv. 


DVI kauft 32.000 Quadratmeter Bürofläche in Erfurt

01.09.2021: Die DVI Gruppe (DVI), Bestandshalter von Wohn- und Büroimmobilien, hat in Erfurt das Bürogebäude Europaplatz 1-7 erworben. Die Immobilie weist rund 32.000 Quadratmeter Mietfläche auf, verfügt über 444 Pkw-Stellplätze und wurde im Jahr 1996 erbaut. Das Bürogebäude befindet sich in sehr gutem Zustand und ist mit Bus- und Straßenbahnhaltestellen an den ÖPNV angebunden. Das Objekt ist nahezu vollvermietet, Hauptmieter ist das Land Thüringen. Der Ankauf wurde über JLL Berlin vermittelt.


Leipziger Denkmal-Bürogebäude wechselt den Besitzer

01.09.2021: Ein Stuttgarter Investor hat im Leipziger Stadtteil Mockau ein attraktives denkmalgeschütztes Bürogebäude erworben. Dirk Lorenz Premiuminvest war exklusiv vom Verkäufer mit der Veräußerung der Villa in der Essener Straße 100 in Leipzig mandatiert. Seit Bau (1898-1900) ziert die ehemalige Villa Stentzler den Norden Leipzigs. Im Jahr 2014/2015 wurde Sie dann nochmals komplett renoviert. Das vom Verkäufer sehr gut gemanagte und vollvermietete Bürogebäude umfasst auf einer rund 1.300 Quadratmeter großen Grundstücksfläche eine Mietfläche von insgesamt etwa 765 Quadratmetern. Es befindet sich in Leipzig im Stadtteil Mockau-Nord und ist unmittelbar an die Autobahn A14, die Leipziger Messe und den Flughafen Leipzig/Halle angebunden.


DWS verkauft 40.000 Quadratmeter Logistikfläche in Großbeeren

01.09.2021: Die DWS hat eine in Großbeeren, Am Lilograben 11, südlich von Berlin, gelegene Gewerbeimmobilie aus einem ihrer institutionellen Immobilienfonds an LaSalle Investment Management veräußert. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das im Jahr 2013 von der DWS für einen ihrer Immobilienfonds für institutionelle Investoren angekaufte Objekt mit insgesamt rund 40.000 Quadratmetern Nutzfläche war in zwei Bauabschnitten in den Jahren 2013/2014 fertiggestellt worden und war zunächst als reine Logistikimmobilie ausgewiesen. Nach erfolgter Vermietung von zunächst rund 15.000 Quadratmetern im September 2020 hatte der Mieter, ein großer europäischer Automobilzulieferer, nach erfolgter Genehmigung von Bau- und Nutzungsänderungen im Frühjahr 2021 zwei weitere Hallen sowie zusätzliche Büroflächen über zusammen rund 25.000 Quadratmeter angemietet. Die Immobilie kann somit auch zur Produktion genutzt werden. Der Mietvertrag des gesamten Objektes läuft noch bis zum Jahr 2030.