Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2022

Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2022

Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2022
The Grounds erwirbt Wohnimmobilie in Berlin-Lichtenberg. Copyright: The Grounds

Region Leipzig wirbt auf der Expo Real +++ Tinder für Wohnungen +++ ESG-Klimarating: Diese Bundesländer sind am geringsten von Umweltgefahren betroffen +++ STAYERY holt Eröffnungsfeier für neues Haus in Frankfurt nach +++ Nachhaltigkeitsauszeichnung für Covivio-Projekt +++ WBM feierte Richtfest in Spandau +++ Reanovo-Tochter bleibt Verwalter der kommunalen ProPotsdam +++ und viele mehr.

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Region Leipzig wirbt auf der Expo Real

28.09.2022: Die Wirtschaftslandschaft der Region Leipzig, vertreten durch die Invest Region Leipzig GmbH (IRL), wirbt vom 04. bis 06. Oktober 2022 auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen Expo Real in München. Als offizielle Ansiedlungs- und Akquisitionsagentur präsentiert die IRL am mitteldeutschen Gemeinschaftsstand Gewerbeflächen und Projektentwicklungen aus dem Landkreis Leipzig und der Stadt Leipzig. „Gute, sofort verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen sind ein entscheidender Faktor im nationalen wie internationalen Standortwettbewerb. Hier können Leipzig und sein Umland im Vergleich zu anderen Regionen auftrumpfen, auch weil sie über eine zukunftsorientierte Clusterstrategie verfügen“, erklärt Michael Körner, Geschäftsführer der IRL. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Gesellschaft insgesamt 21 Ansiedlungen in der Stadt Leipzig sowie den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen. Die Anziehungskraft des Wirtschaftsraumes zeigte sich jüngst in den Plänen der Firma Skeleton Technologies, bis 2024 in Markranstädt die weltweit größte Produktion für innovative Superkondensatoren aufzubauen. Zu nennen sind darüber hinaus die 2022 neu eröffneten internationalen Standorte des türkischen Unternehmens Bantboru und der britischen Firma Huboo Technologies in Machern sowie der aktuell laufende Neubau eines gut 55.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums für den Modehändler Mytheresa direkt am Flughafen Leipzig/Halle.


Tinder für Wohnungen

23.09.2022: Das Berliner Gründerduo Lena Tuckermann und Johann Kim entwickelt mit Mietz eine Software, die den Vermietungsprozess automatisiert. Mit Hilfe eines Matching-Algorithmus und einer rechtssicheren in-app Vertragsabwicklung sollen Wohnungssuchende und Vermietende schnell, einfach und sicher zusammenfinden. Mit der aktuellen Pre-Seed-Finanzierungsrunde sammelte Mietz eine Million Euro an Investorengeldern ein. Zu den Investoren gehört unter anderem Fußball-Profi Mario Götze. Mit dem frischen Kapital soll neben der App vor allem das passende Web-Tool für Vermieter weiterentwickelt werden. Die ersten Projekte in Berlin und Frankfurt laufen bereits.

Das Herzstück von Mietz bildet die eigene App. Mithilfe einer tinder-ähnlichen Swipe-Anwendung und einem algorithmischen Matching-Prozess möchte das PropTech zunächst vor allem für Studenten und “Young Professionals” die Anlaufstelle Nr. 1 zur Wohnungssuche werden und Wohnungssuchende mit Vermietern zusammenbringen. Ohne unübersichtliche Mail-Flut und ohne manuelle Bewerbungsschritte. Für Wohnungssuchende ist Mietz kostenlos. Für Vermieter soll durch die Nutzung von Mietz for Business sowohl eine höhere Effizienz als auch geringere Kosten möglich sein. Mietz entwickelt zudem die erste Lösung für einen rechtssicheren in-app Mietvertrag (qualifizierte elektronische Signatur).


ESG-Klimarating: Diese Bundesländer sind am geringsten von Umweltgefahren betroffen

23.09.2022: 21st Real Estate hat eine Analyse zu den räumlichen Umwelt- und Klimaeinflüssen in Deutschland veröffentlicht. Im Rahmen des Marktberichtes „21st:Insight – ESG-Klimarating Deutschland“ untersucht das Berliner Softwarehauses, wie stark Städte und Gemeinden von Klimawandeleffekten und ungünstigen Lagefaktoren betroffen sind. Zu diesem Zweck wurde ein ESG-Klimarating für die 10.797 deutschen Städte und Gemeinden erstellt, das insgesamt 26 Indikatoren umfasst. Zu den Indikatoren zählen unter anderem Erdbebengefahr, Hitzetage, Hochwassergefahr, Klimawandeleffekte auf die menschliche Gesundheit, die langfristige Änderung der Lufttemperatur, Niederschlagshöhe und der Trockenheitsindex. Besonders niedrige Indexwerte haben großräumige Regionen im südlichen Baden-Württemberg und Bayern, Areale im Saarland, im Bayerischen Wald, im Thüringer Wald, im Erzgebirge sowie einzelne Küstenregionen an Nord- und Ostsee – sie sind stark gefährdet. Am geringsten betroffen sind dagegen großflächige Gebiete in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. 

„Die Offenlegungsverordnung und Taxonomie der EU sind Topthemen – nicht nur in der Immobilienbranche. Die Marktteilnehmer sind auf der Suche nach den belastbaren Daten für die Nachweisführung und das Reporting der ESG-Konformität ihrer Bestände. Häufig liegt dabei aber der Fokus auf dem CO2-Ausstoß, der Miethöhe sowie dem baulichen und technischen Zustand der Bestände“, so Heike Gündling, CEO von 21st Real Estate. „Dabei hat jedoch auch der Makrostandort einen erheblichen Einfluss auf die Anforderungen an eine Immobilie und damit auf ihre Nachhaltigkeit. Allein das Risiko von Wetterextremereignissen wie Starkregen, Hitzewellen oder Trockenheit, die aufgrund des Klimawandels künftig noch deutlich öfter auftreten werden, verdeutlichen diesen Zusammenhang. Mit unserem ESG-Klimarating stellen wir Bauträgern, Investoren, Banken und Versicherungen belastbare Daten für die Bewertung von Standorten zur Verfügung.“

Ein Blick auf die Bundesländer zeigt, dass Gemeinden in Schleswig-Holstein (76,3) und Mecklenburg-Vorpommern (73,2) im Durchschnitt die höchsten Werte im ESG-Klimarating erreichen – und damit am geringsten von Umweltgefahren betroffen sind. Am stärksten gefährdet sind Baden-Württemberg (21,4) und Hamburg (24,3). Unter den sieben A-Städten weist Berlin (72,1) den höchsten ESG-Lageindex und damit die geringste Gefährdung auf. Es folgen München (63,2) und Frankfurt am Main (48,5), wobei die hessische Finanzmetropole bereits einen Wert von unter 50 erreicht und damit im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich stark Umweltgefahren ausgesetzt ist. Auf den hinteren Plätzen landen Köln (24,1), Düsseldorf (17,5) und Stuttgart (8,9).


STAYERY begeht Eröffnungsfeier für neues Haus in Frankfurt

Ein Blick in das neue STAYERY-Haus in Frankfurt. Foto: Steve Herud
Ein Blick in das neue STAYERY-Haus in Frankfurt. Foto: Steve Herud

22. September 2022: Mit einer Opening Party am Abend des 8. September 2022 hat die Serviced-Apartment-Marke STAYERY im Beisein von Kunden, Gästen und Freunden das neue Haus in der Mainmetropole offiziell und feierlich eröffnet. Schon seit Anfang März 2022 ist die STAYERY mit 139 Apartments im Länderweg 15-17 im südlichen Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen in Betrieb. „Bereits für die ersten Monate nach Inbetriebnahme können wir heute von Belegungszahlen oberhalb der 85 Prozent berichten. Diese starke Nachfrage hat uns selbst überrascht“, erklärt STAYERY-Geschäftsführer Hannibal DuMont Schütte. 

„Besonders hervorzuheben ist die individuelle Gestaltung mit lokalen Designakzenten, mit denen wir die Stadt, in der sich der Gast befindet, würdigen. In Frankfurt sind dies die typischen Frankfurter ‚Wasserhäuschen‘, die sich im Design der Bar auch mit Anklängen an die Apfelweinwirtschaft niedergeschlagen haben. Der Gast kann bei uns Frankfurter ‚Bembel‘ betrachten und in die Hand nehmen. Darüber hinaus ist selbstverständlich auch die in Deutschland immer noch einzigartige Frankfurter Skyline an einigen Stellen repräsentiert, sowohl im direkten Blick von der Dachterrasse aus als auch im Gemeinschaftsbereich“, sagt House Manager Benedikt Höbelt. 

Hannibal DuMont Schütte ergänzt: „In unserem Frankfurter Haus haben wir zudem ein weiteres Mal eine Antwort auf die globalen Reisetrends gegeben. Der Wunsch nach Remote Work oder Workation ist mittlerweile Realität. An einem einzigen Ort verbinden wir dies in zentralen, urbanen Lagen mit einem ikonischen Design, dem Space einer eigenen Wohnung, dem Service eines Hotels, der Community eines Member Clubs, der Infrastruktur eines flexiblen Arbeitsortes und einem voll digitalisierten Buchungs- und Check-In-Service.“ Nach der Inbetriebnahme in Frankfurt hat STAYERY im April auch das Kölner Haus mit 30 Apartments und im Juni das Bremer Haus mit 86 Apartments eröffnet.


Nachhaltigkeitsauszeichnung für Covivio-Projekt

22.09.2022: Die kürzlich von Covivo fertiggestellte Wohnanlage am Schloss Biesdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist deutschlandweit der erste Neubaukomplex, der das in Frankreich führende HQE-Nachhaltigkeitszertifikat erhält. „Wie bei der Zertifizierung des Bestandes werden auch bei der Neubau-Entwicklung nicht nur die Gebäude, sondern die gesamte Bau- und Logistikphase, der Einsatz von Baumaterialien und deren Entsorgung sowie das gesamte Management zertifiziert“, erläutert Matthias Göbel, Covivio Geschäftsführer Development Residential. Darüber hinaus würden Qualitätsfaktoren bewertet, die in Deutschland noch keinem Wohnungsbaustandard unterliegen. „Dazu gehören wie in Biesdorf die Tageslichtmessung innerhalb einer Wohnung, die Optimierung der Wege zu den Entsorgungsflächen oder die ausschließliche Nutzung von Brauchwasser für die Außenanlagen“, so Göbel. HQE steht für Haute Qualité Environnementale (Hohe Umweltqualität). Es handelt sich um eine europaweit und weltweit etablierte Nachhaltigkeitszertifizierung für den Bau und das Management von Gebäuden und Stadtentwicklungsprojekten.


Spareinrichtung der Wohnungsgenossenschaft Lipsia feiert Zwanzigstes

22.09.2022: Als einzige Wohnungsgenossenschaft in Leipzig und eine von nur drei in Sachsen unterhält die WG „Lipsia“ eG eine Spareinrichtung. In diesen Tagen feierte sie ihr 20-jähriges Bestehen. Am 9. September 2002 mit 38 Verträgen gestartet, vertrauen ihr heute knapp 1.950 Menschen ihr Erspartes an. Das Sparvolumen beträgt aktuell 55,3 Millionen Euro. Für den Großvermieter stellt die Spareinrichtung ein wichtiges Instrument der Geschäftspolitik dar. „Wir stärken dadurch unsere Finanzkraft, können Kosten sparen, indem wir teure Bankdarlehen ablösen, und sind unabhängiger von Kreditinstituten bei der Sanierung und Modernisierung unserer Bestände", erläutert Finanzvorstand Annett Schiele. Auf der anderen Seite biete die Spareinrichtung die Chance zur sicheren und nachhaltigen Geldanlage einschließlich vergleichbar günstiger Zinskonditionen. Angeboten werden drei verschiedene Produkte: Sparbuch, Wachstumssparen und Festzinssparen. Verwahrgebühren musste die Lipsia nach eigenem Bekunden zu keinem Zeitpunkt erheben.


WBM feierte Richtfest in Spandau

22.09.2022: Über ihrem Rohbau in der Berlin-Spandauer Parkstraße 44-46 hat die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH die Richtkrone aufgezogen. Der fünfgeschossige Solitär entsteht auf einem 3.700 Quadratmeter großen ehemaligen Gewerbegrundstück in der Nähe des Vivantes-Klinikums und unweit der Spandauer Altstadt. Das Gebäude bietet 36 Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sowie vier Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Hälfte dieser Einheiten wird barrierefrei gestaltet. Bezugsfertig sein soll das Haus im vierten Quartal 2023. „Die WBM realisiert hier in attraktiver Lage gemeinwohlorientierten Neubau für breite Schichten der Bevölkerung. Das ist gut und wichtig, weil wir in allen Teilen der Stadt den Bedarf abdecken müssen“, sagt Berlins Bausenator, Andreas Geisel. Das Projekt illustriere das kontinuierliche Engagement der landeseigenen Wohnungsunternehmen, auch in einer für den Neubau herausfordernden Zeit.


Reanovo-Tochter bleibt Verwalter der kommunalen ProPotsdam

22.09.2022: In einem öffentlichen Vergabeprozess über die Bewirtschaftung der 18.244 Wohn- und Gewerbeeinheiten der ProPotsam hat erneut PEAR Potsdam den Zuschlag erhalten. Letztere ist eine Tochtergesellschaft der Hausverwaltung Optima, die ihrerseits zu Deutschlands führendem Immobilienverwalter Reanovo gehört. Damit wird PEAR Potsdam nahezu alle Facility-Management-Dienstleistungen exklusiv für die städtische Immobilientochter ProPotsdam, den größten Vermieter der brandenburgischen Landeshauptstadt, erbringen. PEAR Potsdam ist bereits seit 2003 mit der Verwaltung der ProPotsdam-Objekte beauftragt. Neben klassischen Facility-Management-Aufgaben sowie Sicht- und Funktionskontrollen kümmert sich der Dienstleister auch um Verkehrssicherungspflicht, Graffitientfernung, Sperrmüllbeseitigung sowie begleitende Wohnungsübergaben und -abnahmen. 


CBRE IM kauft Wohnanlage in Berlin-Prenzlauer Berg

21.09.2022: CBRE Investment Management hat im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg das Projekt Thaerstraße erworben. Es handelt sich um eine 2010 fertiggestellte Wohnanlage mit 12.270 Quadratmetern Nutzfläche beziehungsweise 133 Wohneinheiten inklusive einer Tiefgarage mit 106 Park- und 157 Fahrradstellplätzen. Von den 133 Einheiten sind 67 auf dem freien Wohnungsmarkt und 66 als Seniorenapartments an Caritas Internationalis, die Dachorganisation der Caritasverbände, vermietet. Zum Projekt Thaerstraße gehören außerdem ein Spielplatz, eine Einzelhandelsfläche und zwei Kindergärten. Laut CBRE erfüllt das Objekt sowohl die Kriterien bezüglich bezahlbaren Wohnraums als auch die Nachhaltigkeitsstandards der Anlagestrategie.


Panattoni entwickelt Logistikpark in Herzfelde

21.09.2022: Panattoni entwickelt ohne Vorvermietung im brandenburgischen Herzfelde einen neuen Logistikpark. Er heißt Panattoni Park Berlin Ost und entsteht auf einem 19.000 Quadratmeter großen Grundstück, das nur 15 Kilometer von der neuen Tesla Gigafactory entfernt liegt und über eine direkte Anbindung an die A10 sowie die B1 in Richtung Berlin und Polen verfügt. Errichtet werden 9.600 Quadratmeter Hallenfläche, 400 Quadratmeter Bürofläche und 550 Quadratmeter Mezzaninfläche. Hinzu kommen ein rund 700 Quadratmeter großer Seitenentladebereich für Lkw sowie 61 Pkw-Stellplätze, von denen 18 mit E-Ladesäulen ausgestattet werden. Panattoni strebt  für die Gebäude eine Zertifizierung nach dem DGNB-Goldstandard an. Der Fertigstellung des Logistikparks ist für März 2023 geplant.


Hines erweitert Quartiersentwicklung in Berlin um zwei Zukäufe am Südkreuz

20.09.2022: Hines hat in einem Joint-Venture mit fünf deutschen Versorgungswerken zwei Grundstücke in Berlin-Schöneberg erworben. Sie befinden sich in der Gotenstraße und in der Ella-Barowsky-Straße und sollen zu einem Projekt mit 60.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche vereint werden. Der Immobilienentwickler und -verwalter will ein Mischnutzungskonzept aus hochwertigen Büros und Wohnungen realisieren. Geplant sei eine „nachhaltige Quartiersentwicklung mit einer starken Verpflichtung zur Umsetzung umfangreicher ESG-Kriterien“. Beitragen hierzu soll unter anderem die Holzhybridbauweise mit recyceltem Beton. Die Grundstücke befinden sich in direkter Nachbarschaft zu dem von Hines bereits fertiggestellten Projekt Stadtquartier Südkreuz. Fertiggestellt werden soll das neue Vorhaben 2026.


Mietverträge über 11.000 Quadratmeter im Hallenser Neustadt Centrum unterzeichnet

19.09.2022: Die DIC Asset AG hat in der Einzelhandelsimmobilie „Neustadt Centrum“ im Eigenbestand die Mietverträge über rund 11.000 Quadratmeter Handelsfläche langfristig verlängert. Mit dem Ankermieter „mein real“ (ehemals „real“) unterzeichnete die DIC einen Mietvertrag über rund 10.200 Quadratmeter Handelsfläche bis zum Jahr 2036. Beide Unternehmen haben umfangreiche Investitionen in die Modernisierung der Handelsfläche beschlossen. Der Buchhändler „Thalia“ hat seinen Vertrag über eine Fläche von 700 Quadratmeter für weitere sechs Jahre verlängert. „Wir freuen uns, dass wir mit beiden Mietern auch Investitionen in mehr Nachhaltigkeit vereinbaren konnten. Wir werden unseren Weg zu mehr Nachhaltigkeit in unserem Portfolio weitergehen und unsere Immobilien konsequent hin zu mehr Energieeffizienz entwickeln“, kommentiert Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC Asset AG. Das multifunktionale Shopping-Center wurde im Jahr 2000 eröffnet. Es bietet den Kunden aus der Region neben Handel, Gastronomie und einem modernen Multiplexkino mit acht Kinosälen auch Arztpraxen und weitere Dienstleistungen. 


Magdeburg: Sanierung der Festungsanlage Ravelin 2 beendet

14.09.2022: Seit kurzem können Einwohner und Besucher der Stadt Magdeburg die Festungs- und Garnisonsgeschichte der Elbmetropole neu erleben. Am 14. September 2022 wurde nach rund einjährigen Sanierungsarbeiten die Festungsanlage Ravelin 2 in der Maybachstraße wiedereröffnet. Ein Ravelin ist ein vorgelagertes Festungsbauwerk, das den Verbindungswall und den Grabenabschnitt zwischen zwei Türmen oder Bastionen schützt. Der Ravelin 2 war Teil des westlichen Festungsringes von Magdeburg und wurde bis 1919 militärisch genutzt. Seit 2014 bemüht sich ein Sanierungsverein um die Wiederherrichtung der Anlage und deren touristische Nutzung. Geplant sind nun ständige Ausstellungen zur Festungsgeschichte, wechselnde Sonderausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Insgesamt wurden drei Millionen Euro in die Sanierung des Ravelin 2 investiert. Davon stammen rund 2,4 Millionen Euro aus Fördermitteln des EFRE-Programms Sachsen-Anhalt Kulturerbe. Der städtische Eigenanteil beträgt etwa 600.000 Euro.


GARBE Renewable Energy realisiert Photovoltaikanlage in Magdeburg

14.09.2022: Die GARBE Renewable Energy – GREEN GmbH hat in den letzten Wochen vier weitere Photovoltaik-Dachanlagen realisiert, darunter eine Anlage mit 4,3 MWp Leistung in Magdeburg. Alle vier neuen Photovoltaik-Dachanlagen haben zusammen 13 MWp. Sie befinden sich auf Logistikimmobilien, die von GARBE verwaltet werden. Ans Netz angeschlossen wurden sie vom Partnerunternehmen ADLER Smart Solutions, einem Spezialisten für Photovoltaik- und Ladeinfrastrukturlösungen. Die GARBE Renewable Energy – GREEN GmbH (GREEN) ist eine Tochterfirma der GARBE Industrial Real Estate (GARBE). Letztere hat das Ziel, ihre Logistikimmobilien mit PV-Dachanlagen zu ergänzen sowie neue Gebäude grundsätzlich mit Solaranlagen auszustatten. Das Potenzial beziffert das Unternehmen auf rund sechs Millionen Quadratmeter Fläche. GREEN und ADLER planen einen weiteren Zubau von weiteren 18 MWp noch 2022.  


Fundamenta erwirbt Neubauten in Holzhybridbauweise in Berlin

13.09.2022: Die Fundamenta Group Deutschland AG hat im Berliner Stadtteil Wedding zwei Neubauten in Holzhybridbauweise und einen sanierten Altbau gekauft. Das Gebäudeensemble befindet sich in der Müllerstraße 55A und umfasst 38 Wohnungen sowie drei Gewerbeeinheiten auf insgesamt 3.118 Quadratmetern Gesamtfläche. Der Ankauf erfolgte für den Artikel-8-Fonds „FG Wohninvest Deutschland S.C.S. SICAV-SIF“. „Die nachhaltige Holzhybridbauweise der zwei Neubauten und das Konzept zur Energieversorgung haben uns gleich überzeugt“, sagt David Zechbauer, Acquisition- & Transaction Manager bei der Fundamenta Group Deutschland AG. Das Gebäudeensemble passe gut in den auf Nachhaltigkeits- und ESG-Kriterien ausgerichteten Fonds. Die Gebäude sind vollständig vermietet. Hauptmieter ist die Medici Living GmbH, ein Anbieter von Co-Living-Apartments. Verkäufer ist der Münchner Projektentwickler JOPE Real Estate AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Kommunikations-Spezialist bezieht modernes Bürogebäude in Bautzen

09.09.2022: Die MediaKom GmbH & Co. KG hat im Bürogebäude an der Philipp-Reis-Straße 1 in Salzenforst nordwestlich von Bautzen rund 830 Quadratmeter gemietet. Das Mietverhältnis zwischen dem Unternehmen für Informations- und Dialogmanagement sowie dem Vermieter, der Pack Solutions Drach GmbH, läuft von September 2022 bis mindestens Ende 2026. Bautzen zählt zu den modernsten Dienstleistungs- und Wirtschaftsstandorten in Sachsen und besitzt eine hervorragende Infrastruktur. Mieter in dem 2005 errichteten Bürogebäude in Salzenforst, das seit 1999 zur Großen Kreisstadt Bautzen gehört, profitieren neben einer guten Busanbindung auch von kurzen Wegen zur Autobahn A4 sowie zu den Bundesstraßen B6, B96 und B156. MediaKom hat seinen Stammsitz in Aschau im Chiemgau und betreibt Standorte in Bischofswerda, Bautzen und Frasdorf. Mit Salzenforst ist nun eine fünfte Niederlassung hinzugekommen.


Thüringen: Einzelhandelserfassung 2022 startet

09.09.2022: Von September bis Dezember 2022 erhebt der Freistaat Thüringen flächendeckend seinen Einzelhandelsbestand und den Ladenleerstand. Die „Einzelhandelserfassung 2022 für Thüringen“ dient als aktuelle und verlässliche Planungsgrundlage der Raumordnung und Landesplanung. Zuletzt wurde der Thüringer Einzelhandel 2017/2018 erfasst. Die damals gewonnen Erkenntnisse nutzen Städte und Gemeinde bis heute zur Erstellung von Einzelhandelskonzepten. Allerdings erlebte der Einzelhandel seither dynamische Veränderungen. Dazu zählen Verkaufsflächenkonzentrationen, Umsatzverlagerungen in den Onlinehandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie. „Die aktuelle Einzelhandelserfassung ist für uns eine wichtige Grundlage, um auch künftig passgenaue Entscheidungen für mehr Lebensqualität vor Ort treffen zu können“, sagt Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij. Aus den neu erfassten Informationen sollen Maßnahmen zur Stabilisierung des Einzelhandels in den Innenstädten und im ländlichen Raum abgeleitet werden.


GARBE Institutional kauft Laborkomplex in Berlin-Adlershof

08.09.2022: GARBE Institutional Capital hat das Produktions- und Laborensemble „The Lab“ in Berlin erworben. Die sieben Gebäude befinden sich im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof auf einem rund 21.200 Quadratmeter großen Grundstück in der Wagner-Régeny-Straße 8+9 im Berliner Stadtteil Treptow-Köpenick. Die Mietfläche beträgt rund 18.900 Quadratmeter, hinzu kommen 122 Pkw-Stellplätze. Durch die Lage im Wissenschafts- und Technologiepark sowie die flexibel aufteilbaren Flächen bietet „The Lab“ eine hohe Drittverwendungsfähigkeit. Alleiniger Mieter der Immobilie ist das Institut für Produktqualität (IfP). GARBE hat das Objekt für den gemeinsam mit der Service-KVG INTREAL aufgelegten offenen Immobilien Spezialfonds „GARBE Science and Technology Real Estate Fund 1“ (GARBE STREF#1) erworben. Durch eine Baureserve auf dem Grundstück besteht weiteres Entwicklungspotenzial. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


VGP vermietet in Erfurt 9.400 Quadratmeter an Dachser

08.09.2022: Der Logistik- und Gewerbeimmobilien-Anbieter VGP NV hat Dachser als Mieter für seinen VGP Park in Erfurt gewonnen. Der Logistikdienstleister mietet dort künftig eine Gesamtfläche von rund 9.400 Quadratmetern, bestehend aus 9.000 Quadratmetern Hallenfäche sowie rund 400 Quadratmetern Büro- und Sozialflächen. Dachser will die neuen Räume am 1. Juli 2023 beziehen. Dr. Rimbert J. Kelber, General Manager des Dachser Logistikzentrums Erfurt, sagte: „Mit der Anmietung schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, um unseren Kunden in der Region verlässliche Logistikdienstleistungen anbieten zu können.“


Distributionszentrum für Avnet in Bernburg

08.09.2022: Verdion entwickelt in Bernburg ein 61.700 Quadratmeter großes Distributionszentrum für Avnet. Im Einzelnen sollen 56.000 Quadratmeter Logistikfläche, 4.600 Quadratmeter Bürofläche und 1.100 Quadratmeter Produktionsfläche entstehen. Verdion strebt für das Projekt eine DGNB-Gold-Zertifizierung an. Um den hohen Nachhaltigkeitsstandards gerecht zu werden, wird unter anderem auf fossile Brennstoffe am Standort verzichtet und die Immobilie für eine geplante Photovoltaik-Anlage zur eigenen Stromversorgung vorgerüstet. André Banschus, Executive Director bei Verdion, verweist darüber hinaus auf die technisch anspruchsvolle Umsetzung der Immobilie: „Die Lagerflächen umfassen ein automatisiertes Hochregal- sowie ein ebenfalls automatisiertes Kleinteillager. Zudem entstehen für die Lagerung und Versandvorbereitung der Halbleiter und elektronischen Bauteile unter anderem spezielle Veredelungsbereiche und temperaturkontrollierte und feuchteüberwachte Flächen mit besonderen Sicherheitsvorkehrungen.“ Die Fertigstellung des Distributionszentrums ist für 2024 geplant.


Hahn kauft für Immobilienfonds in Magdeburg

08.09.2022: Die Hahn Gruppe hat deutschlandweit vier großflächige Handelsimmobilien erworben, darunter das 2018 erbaute und gut eingeführte Fachmarktzentrum Brenneckestraße im Magdeburger Stadtteil Sudenburg. Langfristiger Ankermieter dieser Immobilie ist der Baumarktbetreiber OBI. Zu den weiteren Mietern zählen der Lebensmittel-Discounter NORMA, ein Fitnessstudio sowie Fachmärkte, Gastronomieanbieter und Dienstleistungs­unternehmen. Das verkehrsgünstig gelegene Fachmarktzentrum besteht aus drei Gebäudekörpern und hat eine Gesamtmietfläche von rund 18.200 Quadratmetern. Hinzu kommen 380 Pkw-Stellplätze. Es ist damit das größte Objekt des Portfolios. Die drei weiteren von der Hahn Gruppe erworbenen Handelsimmobilien befinden sich in Hilchenbach, Nordrhein-Westfalen, sowie in Hof und Arnstein, Bayern. Die Hahn Gruppe hat die vier Handelsimmobilien für den offenen Spezial-AIF HAHN German Retail Fund IV erworben, der nun mit einem Volumen von 200 Millionen Euro voll investiert ist.


LIP Invest erwirbt Panattoni-Projekt in Oberkrämer

08.09.2022: Der Immobilien-Spezialfonds-Anbieter LIP Invest hat sich in Oberkrämer nordwestlich von Berlin ein kurz vor der Fertigstellung stehendes Distributionszentrum im Gewerbepark Vehlefanz gesichert. Das Vorhaben wird von Panattoni realisiert. LIP Invest erwirbt das Objekt für einen seiner Logistik-Fonds. Die Gesamtmietfläche beträgt 26.200 Quadratmeter. Sie unterteilt sich in 22.300 Quadratmeter Hallenfläche, 2.600 Quadratmeter Lagermezzanine sowie 1.300 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen. Zusätzlich werden 1.700 Quadratmeter befestigte Freilagerfläche und eine Vordachfläche von 660 Quadratmetern gebaut. Die in drei Units teilbare Halle ist 12,20 Meter hoch und verfügt über 42 Rampentore sowie drei ebenerdige Zufahrtstore. Das Areal bietet 19 Lkw-, 106 Pkw- und sechs Sprinter- beziehungsweise Wechselbrückenstellplätze. Das zu SHK Deutschland gehörende Familienunternehmen Bergmann & Franz, tätig im Bereich Sanitär, Heizung, Lüftung und Fliese, mietet den Neubau langfristig für die Lagerung und Distribution von bis zu 30.000 Artikeln. Geplant sind zudem ein Showroom und ein Direktvertrieb vor Ort.


Gewerblicher Investor kauft Wohn-Portfolio in Zwickau

07.09.2022: Ein gewerblicher Investor aus Sachsen hat in Zwickau vier voll vermietete Mehrfamilienhäuser gekauft. Es handelt sich um gepflegte Anlageimmobilien in der Friedrich-Engels-Straße im Stadtteil Nordostvorstadt sowie in der Julius-Seifert-Straße und am Pauluskirchplatz in den Stadtteilen Marienthal-Ost und -West. Die vier Häuser verfügen insgesamt über 32 Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von rund 2.200 Quadratmetern. Der bisherige Eigentümer war eine Privatperson aus Nordrhein-Westfalen.


GRK Gruppe kauft Grundstück in Leipzig-Marienbrunn

07.09.2022: Die GRK Gruppe hat im Leipziger Stadtteil Marienbrunn ein rund 9.550 Quadratmeter großes Grundstück angekauft. Die nahezu dreieckige Fläche befindet sich an der Arno-Nitzsche-Straße 43 und ist laut vorliegendem Bebauungsplan für gewerbliche Nutzungen vorgesehen. Über den Kaufpreis sowie den Verkäufer wurde Stillschweigen vereinbart. Der Entwickler sieht großes Potenzial für die Errichtung eines modernen Gewerbeensembles an dem Standort. Momentan laufen die Planungen für die Projektierung, heißt es. Konkrete Aussagen zu Größe und Ausmaß seien zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht möglich. „Das Immobilien-Geschehen rund um das Areal wird in den nächsten Jahren merklich anziehen“, prognostiziert Peter Wolf. Der GRK-Geschäftsführer verweist auf den geplanten Campus der Stadtwerke zwischen Richard-Lehmann-Straße und Arno-Nitzsche-Straße, das Projekt Gleisdreieck sowie die Nähe zum MDR-Gelände und der Alten Messe.


Bebauungsplan für Reudnitzer Quartier Kleiner Kuchengarten in Leipzig

06.09.2022: Auf Vorschlag von Baubürgermeister Thomas Dienberg hat Leipzigs Stadtspitze die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Quartier „Kleiner Kuchengarten“ im Stadtteil Reudnitz auf den Weg gebracht. Der Stadtrat muss hierüber noch abschließend entscheiden. Der Bebauungsplan betrifft das Gebiet zwischen Täubchenweg, Brommestraße, Breite Straße und Geyerstraße. Er soll die Mitte des Quartiers rund um das Reudnitz-Center stärken und die Freiraumentwicklung in dem stark versiegelten Areal steuern. Der Grund für Letzteres ist, dass der Entwicklungsdruck auf attraktive innerstädtische Baugrundstücke zunimmt. Dies soll mit einem Planverfahren für das rund 3,8 Hektar große Gebiet geregelt werden. Darüber hinaus soll es Vorgaben für die weitere bauliche Entwicklung des Viertels geben. Neubauvorhaben müssen demnach in Höhe und Optik mit der gründerzeitlichen Blockbebauung in Einklang gebracht werden.


Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ in Erfurt eingeweiht

06.09.2022: Im südwestlichen Erfurter Stadtteil Hochheim ist der Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ übergeben worden. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Bau in umweltfreundlicher Holz-Hybrid-Bauweise. Er wurde pünktlich zum Schuljahresbeginn fertiggestellt. In dem Neubau stehen mehr als 30 barrierefreie Unterrichts-, Gruppen- und Spezialräume zur Verfügung. Mit der Übergabe des neuen Gebäudes ist der erste Bauabschnitt einer umfangreichen Gesamtinvestition der Stadt Erfurt abgeschlossen. Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt starten im kommenden Jahr. Sie umfassen den Umbau des bisherigen Grundschulgebäudes zu einer Mensa. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft fördert das Vorhaben mit 2, 85 Millionen Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm. Dieses hat ein Gesamtvolumen von 33 Millionen Euro für das Jahr 2022.


spreewater erweitert Portfolio um Wohnobjekt in Berlin-Steglitz

06.09.2022: Die Berliner spreewater GmbH hat im Berliner Ortsteil Steglitz 15 Eigentumswohnungen in der Lenbachstraße aus dem Portfolio eines gewerblichen Anbieters erworben. Das Mehrfamilienhaus steht auf einem 700 Quadratmeter großen Grundstück und bietet rund 1.000 Quadratmeter Wohnfläche. Diese soll durch Dachaufstockung und Nachverdichtung erweitert werden. Eine Baugenehmigung hierfür liegt vor. Die Eigentumswohnungen werden umfangreich energetisch saniert und durch eine eigens gegründete Investmentboutique voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2023 vertrieben. Frederik Seibert, Founder und Managing Partner der spreewater GmbH, sagte: „Das Objekt in der Lenbachstraße vereint alle Faktoren, die derzeit positive Renditeentwicklungen versprechen: Aufgeteilt, hohe Leerstandsquote, Nachverdichtungspotenzial und das alles außerhalb der Milieuschutzgebiete. Diese Kombination ist in Berlin sehr selten geworden und macht das Mehrfamilienhaus so wertvoll.“ Man sei schnell von dem Projekt überzeugt gewesen und habe den Kauf „binnen 19 Tagen als Offmarket-Deal abgewickelt.“


IC übernimmt Property Management des „Einstein 22“ in Kleinmachnow

06.09.2022: Die IC Immobilien Gruppe ist zum 1. September 2022 mit dem kaufmännischen Property Management des Bürogebäudes „Einstein 22“ im brandenburgischen Kleinmachnow-Dreilinden mandatiert worden. Eigentümer der Multi-Tennant-Immobilie am Albert-Einstein-Ring 22 ist die PROJECT Immobilien Wohnen und Gewerbe GmbH. Das moderne Bürogebäude wurde 2022 fertiggestellt und bietet 5.000 Quadratmeter Gesamtmietfläche.


Hauck Aufhäuser kauft Gesundheitszentren von Quadoro

06.09.2022: Die Quadoro GmbH in Offenbach am Main hat drei Gesundheitszentren in Berlin veräußert. Käufer ist der offene Spezial-AIF „H&A Soziale Infrastruktur“, der von der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG gemanagt wird. Die 1978 und 1986 erbauten Gesundheitszentren befinden sich in den Berliner Bezirken Pankow, Lichtenhagen und Marzahn-Hellersdorf. Zusammen verfügen die Gebäude über eine Gesamtnutzfläche von rund 22.000 Quadratmetern. Sie wurden zwischen 2008 und 2011 umfassend saniert und sind langfristig vermietet. Den Verkauf hat Cushman & Wakefield als Vermittler begleitet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Quadoro ist Teil der Doric Gruppe und spezialisiert auf die Entwicklung, das Management und die Transaktion von Immobilien und Erneuerbare-Energie-Anlagen, hinzu kommt das Management regulierter Fonds.


Richtfest für SHED in Berlin-Neukölln

05.09.2022: Gemeinsam mit rund 400 Gästen haben die KLINGSÖHR Unternehmensgruppe und DERECO Asset Management das Richtfest für das Projekt SHED in Berlin-Neukölln gefeiert. Stefan Klingsöhr, geschäftsführender Gesellschafter der KLINGSÖHR Unternehmensgruppe, betonte, dass das SHED mit durchschnittlich 25 Euro pro Quadratmeter deutlich günstigere Mieten als in Berlin-Mitte oder Charlottenburg biete. Die Fertigstellung sei für 2023 geplant. Das mit einer Photovoltaikanlage versehene Gebäude wird künftig auf 35.000 Quadratmetern moderne Flächen für Büros, Labore, emissionsarme Produktion oder Start-ups bieten. Die Hochschule SRH Berlin University of Applied Sciences hat bereits mehr als 13.000 Quadratmeter gemietet und will zum Wintersemester 2023/2024 einziehen. Das SHED befindet sich am Zukunftsstandort „Neue Ufer“ in einzigartiger Wasserlage am Neuköllner Schifffahrtskanal und ist über den S-Bahnhof Sonnenallee, mehrere Bushaltestellen und die nahe gelegene Autobahn A100 gut angebunden.


Altes Gymnasium in Egeln wird zum Seniorenheim

03.09.2022: In der rund 20 Kilometer südwestlich von Magdeburg gelegenen Stadt Egeln hat der Umbau des ehemaligen Gymnasiums in ein modernes Seniorenheim begonnen. In dem alten Schulgebäude, in das zwei Fahrstühle eingebaut werden, sollen Einbett-Zimmer für 68 Bewohner entstehen. Des Weiteren wird ein Anbau errichtet, in dem ein Speisesaal sowie der Zugang, die Rezeption und die Verwaltung untergebracht werden. In der ehemaligen Turnhalle sollen Zwischendecken eingezogen werden, um vier Etagen zu schaffen. Aufgrund der aktuellen Energiesituation will der Bauherr auf regenerative Energien setzen und ein Niedrigenergiehaus mit Vollisolierung errichten. Die Einweihung des Seniorenheims ist für September 2023 geplant.


David Borck startet Verkauf von zwei Berliner Altbauten

02.09.2022: Die David Borck Immobiliengesellschaft vermarktet seit Ende Juli zwei Altbauprojekte in Berlin mit insgesamt 29 Wohn- und neun Gewerbeeinheiten. Es handelt sich um ein Objekt in der Charlottenburger Pestalozzistraße 98 und um eines in der Isoldestraße 1 im Ortsteil Friedenau. Beide Immobilien bestechen durch ihr Altbauambiente und ihre exklusiven Lagen in der City-West. Das Objekt in der Pestalozzistraße 98 nahe dem beliebten Savignyplatz hat 14 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, die zwischen 55 und 144 Quadratmeter groß sind. Hinzu kommen drei Gewerbeflächen mit Größen von 75 bis 110 Quadratmetern. Highlight ist ein Dachgeschossrohling mit 287 Quadratmetern, für den eine Baugenehmigung vorliegt. Hier sind zwei moderne Wohneinheiten mit offenen Grundrissen und Dachterrassen vorgesehen. Das zweite Projekt, Isolde 1, umfasst sechs Gewerbeeinheiten und 15 Wohnungen. Das Angebot reicht vom Single-Apartment bis zur Familienwohnung. Die Zwei- bis Fünf-Zimmerwohnungen haben Größen von 57 bis 156 Quadratmetern, die Gewerbeeinheiten sind zwischen 36 bis 126 Quadratmeter groß. Auch hier gibt es einen Dachgeschossrohling. Er misst 420 Quadratmeter und kann individuell ausgebaut werden.


RHE Grundbesitz vermittelt zwei Wohnanlagen nahe Potsdam

01.09.2022: Das inhabergeführte Berliner Maklerhaus RHE Grundbesitz hat im Speckgürtel der Hauptstadt eine weitere Transaktion vermittelt. Es handelt sich um zwei gepflegte Wohnanlagen nahe Potsdam. Diese wechseln jetzt für 2.300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und das 23-fache der Jahresnettokaltmiete aus einem Fondsbesitz in den Bestand eines Berliner Privatinvestors. Über diesen Privatinvestor sagte Hassan Tohme, Investmentmakler bei RHE: „Unser Kunde ist im nahen Umfeld bereits investiert und hatte uns mit der Suche nach weiteren Zinshäusern beauftragt.“ Man habe ihm aus dem RHE-Netzwerk innerhalb weniger Tage die passende Immobilie anbieten können. Laut RHE sind solide Investments im Berliner Speckgürtel trotz gestiegener Zinsen weiterhin gefragt.


VICUS GROUP kaut Leipziger Stadtteilzentrum Moritzhof

01.09.2022: Die Leipziger VICUS GROUP AG hat im südlichen Leipziger Stadtteil Lößnig von einer Fondsbeteiligung das Stadtteilzentrum Moritzhof erworben. Das Objekt bietet 7.500 Quadratmeter Mietfläche, besteht aus zwei Gebäudekomplexen und verfügt über einen ausgewogenen Branchenmix aus Drogeriemarkt, Lebensmittelmarkt, Apotheke, Frisör, Physio- und Ergotherapie, Spielothek, Modegeschäften, Restaurants sowie weitere Läden und Einrichtungen für den täglichen Bedarf. Der Moritzhof ist das einzige Nahversorgungszentrum in diesem Siedlungsgebiet. Das 13.400 Quadratmeter große Grundstück hat laut VICUS ein Entwicklungspotenzial von rund 50.000 Quadratmetern BGF. Aufgrund der idealen Lage und der guten Sichtbarkeit an der Magistrale Zwickauer Straße könne von einer „Landmark-Immobilie“ gesprochen werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


The Grounds erwirbt Wohnimmobilie in Berlin-Lichtenberg

01.09.2022: Die The Grounds Real Estate Development AG hat den Kaufvertrag für den Erwerb einer Wohnimmobilie in Berlin-Lichtenberg unterzeichnet. Auf dem Grundstück steht zurzeit ein Wohnhaus mit 22 Wohnungen. Darüber hinaus bietet das Objekt Potenzial für die Schaffung weiterer Wohneinheiten. Im Dachgeschoss des Bestandsgebäudes entstehen durch entsprechende Ausbaumaßnahmen vier Dachgeschosswohnungen (Bild oben). Zudem wird im Hofbereich ein weiteres Wohngebäude mit 23 Wohneinheiten und einer vermietbaren Fläche von etwa 1.620 Quadratmetern errichtet. Mit den Baumaßnahmen wurde bereits begonnen. The Grounds beabsichtigt, das bereits vorhandene Wohngebäude mit 22 Wohnungen in seinem Bestandsportfolio zu halten, während die neu entstehenden vier Dachgeschosswohnungen und die 23 Wohneinheiten des Neubaus Selbstnutzern und Kapitalanlegern zum Kauf angeboten werden sollen.