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Aktuelles aus der Immobilienbranche – April 2021

Sachsen baut soziale Wohnraumförderung aus +++ Reha-Klinik mietet sich in "Dessauer Hof Centrum" ein  +++ Portfolio mit sieben mitteldeutschen Gewerbeimmobilien verkauft +++ JenAcon exklusiv für Verkauf von neun Handelsimmobilien mandatiert +++ Zwei neue Berliner Projektentwickler starten durch +++ BRAIN BOX BERLIN mit starkem Signal für Bürovermietungsmarkt +++ Campus Gneisenaustraße in Berlin-Kreuzberg wechselt Besitzer +++ RFR-Gruppe kauft Teil von "Gloria Berlin" +++ und vieles mehr

Wer baut im Jahr 2021 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat April. Im Neubauprojekt LIV erbaut die Bauwert 99 Eigentumswohnungen in Berlin Pankow. Copyright: archlab
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pressemitteilungen der Unternehmen, 30.04.2021

Sachsen baut soziale Wohnraumförderung aus

30.04.2021: Der Freistaat Sachsen investiert weiteres Geld für preiswertes Wohnen. Das Landeskabinett brachte dazu ein Maßnahmenpaket auf den Weg, das die bisherige Regelung für den Bau von Sozialwohnungen in den stark gewachsenen Großstädten Dresden und Leipzig neufasste. Mit der Novellierung dieser Richtlinie wird insbesondere die Höhe der Förderung an die gestiegenen Baukosten angepasst. Laut Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt steigt sie von 3,50 auf 3,80 Euro pro Monat und Quadratmeter.  Zudem könnten die beiden Städte die Sozialwohnungen künftig für 20 Jahre als solche ausweisen. Derzeit gilt diese Bindung für 15 Jahre. Für die soziale Wohnraumförderung stellt der Bund dem Freistaat jährlich rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel stockt Sachsen mit Landesmitteln auf, so dass im Ergebnis in den Jahren 2021 und 2022 jeweils rund 74 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung bereitstehen.


Reha-Klinik mietet sich in „Dessauer Hof Centrum“ ein 

30.04.2021: Das Family Office der Eigentümerfamilie der FOM Real Estate hat einen langfristigen Mietvertrag mit der Med Reha Dessau, einer ambulanten Rehabilitationsklinik, für das Objekt „Dessauer Hof Centrum“ in Dessau-Roßlau geschlossen und damit dessen Vollvermietung erreicht. Die Mietfläche des fünfgeschossigen Gebäudes beträgt 5.000 Quadratmeter, wovon 1.900 Quadratmeter an die Med Reha Dessau übergeben wurden, die mit diesem Schritt ihren Sitz innerhalb der Innenstadt hierher verlegt. Das Objekt befindet sich in zentraler Innenstadtlage in der Kavalierstrasse gegenüber vom neuen Bauhausmuseum sowie in unmittelbarer Nähe des Stadtparks und fußläufig zu allen Einrichtungen für den täglichen Bedarf. Weitere Mieter der Büro- und Einzelhandelsflächen sind unter anderem die Commerzbank sowie die Marketinggesellschaft der Stadt Dessau. Das Family Office der FOM Real Estate hat die Flächen in den vergangenen Monaten durch gezielte Umbaumaßnahmen auf die Behandlungs- und Betriebsbedürfnisse des neuen Mieters zugeschnitten. Der Mietvertrag wurde bereits im Dezember des vergangenen Jahres geschlossen. Die Flächen konnten planmäßig nach Vollendung der Umbauarbeiten Ende März übergeben werden.


Portfolio mit sieben mitteldeutschen Gewerbeimmobilien verkauft

30.04.2021: Die FCR Immobilien AG hat im Rahmen der Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie 2021 und des Ausbaus ihres Bestandsgeschäfts ein Gewerbeimmobilienportfolio mit Standorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie ein Nahversorgungszentrum in Sachsen erworben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Das Portfolio besteht aus insgesamt sieben Objekten mit einer Gewerbefläche von zusammen 4.200 Quadratmetern. Die Objekte wurden im Zeitraum von 2000 bis 2006 auf einer Grundstücksfläche von insgesamt knapp 17.000 Quadratmetern in sehr guter Sicht- und Geschäftslage errichtet und befinden sich in den Städten Bautzen, Dresden, Plauen, Taucha und Werdau in Sachsen, Naumburg in Sachsen-Anhalt sowie Jena in Thüringen. Ankermieter in den vollvermieteten Objekten sind die renommierten Marken pitstop, CARGLASS und Dänisches Bettenlager.

Im Zuge ihres Wachstumskurses hat FCR auch ein Nahversorgungszentrum in Altenberg erworben. Der staatlich anerkannte Kurort Altenberg mit 8.000 Einwohnern liegt im Osterzgebirge in Sachsen. Das Gewerbeobjekt wurde 1991 auf einer Grundstücksfläche von etwa 18.000 Quadratmetern erbaut. Die Handelsimmobilie mit einer Gewerbefläche von 3.300 Quadratmetern ist vollständig vermietet. Ankermieter ist zum einen der seit 1992 im Objekt ansässige Netto Marken-Discount.  Weiterer Ankermieter ist ein lokaler Baumarkt, der seit Jahren in der Region bestens etabliert ist. Insgesamt belaufen sich die jährlichen Miteinnahmen der acht neuen Objekte auf über 600.000 Euro.


JenAcon exklusiv für Verkauf von neun Handelsimmobilien mandatiert

30.04.2021: JenAcon ist exklusiv mandatiert, neun Handelsimmobilien mit einer Jahresnettokaltmiete in Höhe von rund fünf Millionen Euro zu vermarkten. Hierbei handelt es sich um Fachmarktzentren sowie Discounter und Supermärkte mit einer Gesamtmietfläche von rund 60.000 Quadratmetern. Die Lebensmitteleinzelhandels-Quote des Portfolios „Selection“ beträgt nahe 90 Prozent, Hauptmieter sind Kaufland und EDEKA. Der WALT liegt bei knapp neun Jahren.


Zwei neue Berliner Projektentwickler starten durch

28.04.2021: Lukas Falkowski (23) hat den Projektentwickler „Falkowski Gruppe“ an den Start gebracht. Das Immobilienunternehmen fokussiert sich auf den Bau von Eigentums- und Mietwohnungen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Drei Projektentwicklungen sind aktuell in Bau oder Planung. Zwei Neubauprojekte in Bad Saarow sowie eines im Berliner Ortsteil Köpenick-Grünau. Im Projekt „B1“ in der Bahnhofstr. 1 in Bad Saarow werden 38 Wohnungen mit insgesamt rund 2.500 Quadratmeter Fläche errichtet. Ein weiteres Grundstück in der Kurstadt Bad Saarow wurde im Februar 2021 angekauft: Das Projekt befindet sich in zweiter Reihe zum Scharmützelsee sowie in unmittelbarer Nähe zum Zentrum des Kurortes. Nach dem Rückbau der vorhandenen Bebauung wird ein modernes Wohngebäude entstehen. Die Projektentwicklung im Berliner Ortsteil Köpenick-Grünau ist derzeit im Baugenehmigungsverfahren. Hier sollen Eigentumswohnungen entstehen.

Frederik Seibert und Moritz Bruch haben in Berlin die spreewater GmbH gegründet und werden mit ihrer Investmentboutique zukünftig in den Berliner Wohnungsmarkt einsteigen. Das Unternehmen wird sich dabei auf Erwerb, Sanierung, Aufteilung und das Management innerstädtischer Wohnbestände fokussieren. Frederik Seibert, Founder und Managing Partner der spreewater GmbH: „Wir haben eine klare Vorstellung: eine Asset-Klasse, ein Standort. Wir investieren eigenes Geld auf eigenes Risiko in gründerzeitliche Mehrfamilienhäuser, konsolidieren die Bausubstanz, schaffen gemeinsam mit unseren Finanzierungsinstituten für unsere Mieter Möglichkeiten des Eigentumserwerbs und streben den Aufbau eines substanziellen Portfolios an.“ Moritz Bruch, Co-Founder und Managing Director: „Wir setzen nicht auf Luxussanierungen, sondern auf solide, substanzaufwertende Maßnahmen, die unsere Immobilien attraktiv und erschwinglich zugleich machen. Berlin hat eine beklagenswert niedrige Eigentumsquote und das möchten wir ändern.“


BRAIN BOX BERLIN mit starkem Signal für Bürovermietungsmarkt

28.04.2021: Der neue Bürocampus BRAIN BOX BERLIN am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof ist bereits zu 85 Prozent vermietet. Der Bürokomplex mit rund 25.000 Quadratmetern Gesamtmietfläche wurde Anfang Januar 2021 in Betrieb genommen. Die BRAIN BOX BERLIN ist ein Gemeinschaftsprojekt des Projektentwicklers PROFI PARTNER Projekt GmbH mit dem Finanzierungsspezialisten MOUNT Real Estate Capital Partner und bereits an ein namhaftes deutsches Versicherungsunternehmen veräußert. Die Übergabe ist im Juli 2021 geplant. Auf rund 17.000 Quadratmetern Grundstücksfläche entstehen zwei Gebäudekörper mit insgesamt 14 Gewerbeeinheiten. Mit der Fertigstellung wird bis Ende Juli 2021 gerechnet. Der komplette zweite Bauabschnitt konnte jüngst an einen Ankermieter vergeben werden. Ein bundesweit agierendes Dienstleistungsunternehmen mietet 10.700 Quadratmeter auf dem neuen Bürocampus. Derzeit findet der individuelle Innenausbau nach Mieterwunsch statt. Die Mieterstruktur der BRAIN BOX BERLIN ist gut diversifiziert und rekrutiert sich aus unterschiedlichen Branchen: IT, Rechtsanwälte, Ingenieurbüros und weitere Dienstleister. Wie der Projektentwickler PROFI PARTNER Projekt GmbH mitteilt, steht als letzter Schritt der Ausbau des rund 870 Quadratmeter großen Restaurants im Erdgeschoss an.


Campus Gneisenaustraße in Berlin-Kreuzberg wechselt Besitzer

27.04.2021: Der offene Immobilienspezialfonds BERENBERG Real Estate Berlin, der gemeinsam mit Universal-Investment als Kapitalverwaltungsgesellschaft aufgelegt wurde, erwirbt den „Campus Gneisenaustraße“ in Berlin-Kreuzberg. Der Campus mit Unterkünften und Vorlesungsräumen für die Studierenden befindet sich im beliebten Bergmannkiez, inmitten des belebten Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Er bietet internationalen Studenten eine hervorragende Möglichkeit, im Ausland zu studieren und sich mit anderen Studenten auszutauschen. Der im Jahr 2014 umfangreich sanierte Campus wurde im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion von der Organisation CIEE verkauft und durch Abschluss eines langfristigen Triple-Net-Mietvertrages über 15 Jahre an CIEE zurückgemietet. Die CIEE, als älteste und größte gemeinnützige US-amerikanische Einrichtung für Auslandsstudien und interkulturellen Austausch, begleitet jährlich 45.000 internationale Teilnehmende in 136 Ländern.


RFR-Gruppe kauft Teil von "Gloria Berlin"

27.04.2021: Die pbb Deutsche Pfandbriefbank hat der RFR-Gruppe, einem international erfolgreichen Immobilieninvestor, eine Investmentfinanzierung über mehr als 100 Millionen Euro bereitgestellt. Mit dem Darlehen soll der Ankauf einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie in Berlin finanziert werden. Die Büro- und Einzelhandelsimmobilie „Gloria Galerie“ befindet sich am Kurfürstendamm im Berliner Stadtteil “Charlottenburg”, unweit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und in fußläufiger Distanz zum Zoologischen Garten. Das Gebäude besteht aus sechs Geschossen mit einer Mietfläche von insgesamt 6.700 Quadratmetern. Die Retailflächen umfassen rund 50 Prozent und verteilen sich auf drei Ebenen vom Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss. Auf den oberen Etagen erstrecken sich ausschließlich Büroflächen mit flexibler Konzeption und moderner Ausstattung. Für die übrigen Teile ihrer insgesamt rund 20.000 Quadratmeter Fläche umfassenden Projektentwicklung "Gloria Berlin" sucht die Centrum Holding ebenfalls nach Käufern.


Spitzkrug Multi Center in Frankfurt/Oder verkauft

26.04.2021: Die Deutsche Konsum REIT-AG hat mit notarieller Beurkundung das Spitzkrug Multi Center ("SMC") in Frankfurt/Oder (Brandenburg) erworben. Das SMC wurde 1994 erbaut und im Jahr 2018 umfangreich revitalisiert und ist eine zentrale Fachmarkt- und Nahversorgungsimmobilie in der Universitätsstadt Frankfurt/Oder sowie im weiteren Umkreis. Das Center liegt in einer attraktiven Gewerbe- und Fachmarktagglomeration und ist bestens am Standort etabliert. Das SMC umfasst eine Gesamtmietfläche von rund 25.000 Quadratmetern und ist an wesentliche Ankermieter wie Kaufland, Rossmann und Dänisches Bettenlager vermietet. Weitere Mieter sind Medimax, Adler Modemärkte, Takko, Deichmann, Fressnapf und andere, die einen stabilen Mietermix darstellen, aus dem aber noch weiteres Verbesserungspotential realisiert werden kann. 


Berlin und Brandenburg bauen Zusammenarbeit aus

26.04.2021: Brandenburg und Berlin wollen bei gemeinsamen Vorhaben zur Weiterentwicklung der Hauptstadtregion enger zusammenrücken. Die Kabinette beider Länder haben dazu den „Strategischen Gesamtrahmen Hauptstadtregion" verabschiedet. Er bildet mit gemeinsamen Zielen und mehr als 50 konkreten Vorhaben in verschiedenen Politikfeldern den Rahmen der weiteren Kooperation beider Länder. Neben der Vertiefung der Kooperation beider Wirtschaftsförderungen und dem Bekenntnis zum Gemeinschaftsprojekt i2030 für eine bessere Schieneninfrastruktur wurde unter anderem die engere Abstimmung in der Polizeiarbeit bekräftigt. Besonderes Augenmerk gelte vor allem dem Wohnen „als einer der großen sozialen Fragen unserer Zeit“, wie Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sagte. „Gemeinsam setzen sich Berlin und Brandenburg neue Ziele für eine nachhaltige und prosperierende Hauptstadtregion. Sie reicht von Prignitz und Uckermark über Berlin Alexanderplatz bis in die Lausitz“, so Dietmar Woidke. Es gehe letztlich um Themen, die das tägliche Leben der Menschen berühren:  Attraktivere Verkehrslösungen für Pendler, Ausbau der digitalen Infrastruktur, wirtschaftliche Entwicklung und auch Klimaschutz.


STADT UND LAND: Natascha Klimek wird neue Geschäftsführerin 

Natascha Klimek. Quelle: privat.26.04.2021: Der Aufsichtsrat der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH hat mit Wirkung zum 1. Juli 2021 Natascha Klimek als neue Geschäftsführerin berufen. Gemeinsam mit Ingo Malter steht sie künftig an der Spitze des kommunalen Wohnungsunternehmens, das über rund 50.000 eigene Mietwohnungen, 850 eigene Gewerbeeinheiten und etwa 10.000 für Dritte verwaltete Wohnungen bewirtschaftet. Natascha Klimek tritt damit die Nachfolge von Anne Keilholz an, die seit April 2014 neben Ingo Malter rund sieben Jahre als Geschäftsführerin der STADT UND LAND tätig war. Anne Keilholz wechselt auf eigenen Wunsch zur GAG Immobilien AG und wird dort Mitglied des Vorstands. Natascha Klimek (Jahrgang 1970) verantwortet in ihrer Funktion als kaufmännische Geschäftsführerin künftig die Bereiche Finanz- und Grundstückswesen, Rechnungswesen sowie Informations- und Kommunikationstechnik, zusätzlich sind die Stabsstellen Controlling und Portfoliomanagement, Interne Revision, Recht sowie Digitalisierungs- und Innovationsmanagement ihrem Ressort zugehörig. Die gebürtige Berlinerin absolvierte eine Ausbildung bei der Raiffeisen Köpenicker Bank, der heutigen Berliner Volksbank. Durch ein Abendstudium bildete sie sich zur Bankfachwirtin fort. In unterschiedlichen Führungsfunktionen arbeitete sie bei verschiedenen Kreditinstituten in Frankfurt und Berlin. Darüber hinaus verantwortete sie als Vorstandsmitglied die Neuausrichtung einer Direktbank. Zuletzt arbeitete Natascha Klimek als Managerin des Vorstandsstabes bei der PSD-Bank. 


Bekommt Berlin ein Bündnis für Wohnen?

23.04.2021: Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, will ein Bündnis für Wohnen in Berlin. „Wir erleben doch hier in Berlin, dass wir nichts bewegen, es sei denn wir arbeiten zusammen", sagte er kürzlich in der rbb-Sendung „Wir müssen reden!“. Nach dem Vorbild des Hamburger Modells sollten sich Wohnungswirtschaft, Immobilienbranche, Mietervereine und Wohlfahrtsverbände, der Senat und die Bezirke an einen Tisch setzen, so Burkard Dregger. „Ich habe das mit meiner Fraktion bereits bei allen Akteuren abgefragt und alle mit Ausnahme des Senats haben sich bereits bereiterklärt, das Bündnis zu machen.“Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) lehnt den Vorschlag zwar nicht grundsätzlich ab: „Ich setze mich jederzeit mit jedem an einen Tisch.“ Für eine echte Lösung hält er ein solches Bündnis aber offenbar nicht. Denn es gebe widerstreitende Interessen auf dem Wohnungsmarkt: „Ein börsennotiertes Unternehmen, das Geld verdient mit Überschüssen, hat ein anderes Interesse als die Mieterinnen und Mieter“, sagte Klaus Lederer im rbb-Fernsehen.


PRIMUS kauft Grundstück in Potsdam

23.04.2021: Die PRIMUS Immobilien AG aus Berlin ist erstmals in Potsdam aktiv. Der projektentwickler hat ein Grundstück mit einer Fläche von 17.000 Quadratmetern direkt am Potsdamer Jungfernsee erworben. Mit dem Ankauf setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben seinen Expansionskurs im Premium-Segment fort. Auf dem Areal soll ein anspruchsvolles Wohnquartier entstehen. „Die Lage ist sehr attraktiv für Familien und Menschen, die die Nähe zur Natur suchen“, sagt PRIMUS-Vorstand Sebastian Fischer. Sie profitierten von einer ruhigen, grünen und exklusiven Wohnlage mit hervorragender Infrastruktur. PRIMUS hat derzeit Projekte mit einem Volumen von knapp einer Milliarde Euro in der Realisierung und Vorbereitung.


Nahversorgungszentrum in Gräfenhainichen mit neuem Besitzer

23.04.2021: Die GRR Group hat ein Nahversorgungszentrum mit REWE und Aldi als Ankermieter in Gräfenhainichen / Sachsen-Anhalt für den GRR German Retail Fund No.4 erworben. Das Objekt ist mit Wirkung zum 01.04.2021 übergegangen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Verkäufer ist die Zehentner & Seidel Unternehmensgruppe aus Weimar. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Das Nahversorgungszentrum liegt verkehrsgünstig am Ortseingang, am Kreuzungsbereich der B 100, die von Halle an der Saale nach Wittenberg führt, mit der L 136. Die Verkaufsfläche ist 2020/2021 erheblich erweitert worden. REWE und der Textil-Discounter KiK sind in einen modernen Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite gezogen. Dieses neue Gebäude ist nach dem Nachhaltigkeitsstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit Gold zertifiziert. Es wurde am 18.11.2020 feierlich eröffnet. Damit stehen REWE jetzt circa 2.700 Quadratmeter und dem Ankermieter Aldi, der sich auf dem bisherigen Gelände ausweiten kann, etwa 1.500 Quadratmeter zur Verfügung. Weitere Mieter, alle mit langfristigen Mietverträgen, sind neben dem Textil-Discounter KiK ein Schuhgeschäft sowie ein Non-Food Discounter. Auch eine DHL-Packstation ist integriert.


TLG IMMOBILIEN AG baut Bürocampus in Berliner Mediaspree

22.04.2021: TLG IMMOBILIEN AG, ein Tochterunternehmen von Aroundtown, hat in dieser Woche die Baugenehmigung für einen 37.000 Quadratmeter großen Bürocampus in der Berliner Mediaspree erhalten. Zwischen Oberbaumbrücke und Alexanderplatz entsteht am Standort Wriezener Karree 15 ein innovativer 37.000 Quadratmeter großer Bürocampus, der zeitgemäße Arbeitsräume und -flächen für große Konzerne, mittelständische Unternehmen bis hin zu Start-ups schafft. Das WRIEZENER KARREE verbindet flexibel gestaltbare Büroflächen mit zahlreichen Aufenthalts- und Kommunikationsbereichen sowie aufwendig begrünten Innenhof- und Freiflächen. Die drei fünfgeschossigen Bürogebäude werden über ein gemeinsames Untergeschoss miteinander verbunden sein. Mit dem WRIEZENER KARREE wird die TLG IMMOBILIEN AG auch nachhaltige, innovative Klima-, Energie- und Mobilitätskonzepte umsetzen. Geplanter Baubeginn ist in 2022. Die Fertigstellung wird zwei Jahre nach Baubeginn erwartet.


DEFAMA ersteigert HanseCenter Gardelegen bei Magdeburg

22.04.2021: Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) erwirbt im Rahmen einer Zwangsversteigerung das HanseCenter in Gardelegen (Sachsen-Anhalt), etwa 70 Kilometer nördlich von Magdeburg. Der Kaufpreis beträgt acht Millionen Euro. Die vermietbare Fläche umfasst rund 16.000 Quadratmeter. Ankermieter des Objekts ist Kaufland, daneben sind mit ACTION, Woolworth, AWG, Deichmann und Takko etliche weitere namhafte Filialisten vertreten. Zudem gibt es kleinere Mieter wie Apotheke, Frisör und Blumengeschäft. Bereits im Vorfeld des Erwerbs hat DEFAMA mit etlichen potenziellen Mietern intensive Gespräche für die fünf freien Flächen (von insgesamt 18) geführt. Vor diesem Hintergrund ist der Vorstand optimistisch, den Leerstand zeitnah durch den Abschluss weiterer Mietverträge reduzieren und den Standort durch die Ansiedlung zusätzlicher Sortimente insgesamt aufwerten zu können. Bei Vollvermietung wird sich die Jahresnettomiete auf über eine Million Euro belaufen.


Zwei Wohnobjekte in Chemnitz wechseln Besitzer

21.04.2021: Die Home Estate 360 GmbH kann im 1. Quartal den Verkauf zweier Mehrfamilienhäuser in Chemnitz, Sachsen, verkünden. Beide Immobilien bieten über 2.557 Quadratmeter Mietfläche und fast 1000 Quadratmeter Grundstücksfläche. Insgesamt bestehen die Häuser aus 25 Wohn- und zwei Gewerbeeinheiten. 


PATRIZIA kauft Bürogebäude in Berlin

21.04.2021: PATRIZIA, ein führender Partner für weltweite Investments in Real Assets, hat im Auftrag ihrer institutionellen Kunden eine gemischt genutzte Büroimmobilie in Berlin-Kreuzberg erworben. Das Investment umfasst eine Gesamtmietfläche von 5.700 Quadratemetern, die sich auf ein Rechenzentrum und zwei hochwertige, moderne Gebäude verteilen. Zu diesen gehört ein kürzlich saniertes Loftbüro und eine neu errichtete Büroimmobilie sowie eine Remise, die derzeit saniert wird. Die Gesamtfläche ist zu 100 Prozent vermietet. Der diversifizierte Mietermix bietet stabile Miteinnahmen. Die durchschnittliche Restmietlaufzeit beträgt 6,6 Jahre.


Investoren aus Bayern kaufen in Windischleuba

20.04.2021: Zwei Investoren aus Bayern haben in Windischleuba je ein Mehrfamilienhaus aus dem Baujahr 1997 gekauft. Die Immobilien in der Börries-von-Münchhausen-Straße und An der Käsebank verfügen über zehn Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von rund 683 Quadratmetern sowie PKW-Stellplätze. Verkäuferin war eine private Eigentümerin aus Bayern. Beratend und vermittelnd tätig war Engel & Völkers Commercial Chemnitz.


Berlin-Charlottenburg: empirica kritisiert Gutachten zum Milieuschutz

20.04.2021: Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf  hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Voraussetzungen zum Erlass respektive zur Verlängerung einer sozialen Erhaltungsverordnung in sechs Gebieten des Bezirks prüfen soll. Betroffen sind die Quartiere Alt-Lietzow, am Karl-August-Platz, Jungfernheide und Richard-Wagner-Straße (neu) sowie Mierendorff-Insel und am Gierkeplatz (bestehend). Vom Forschungsinstitut empirica kommt nun Kritik an dem Gutachten. Es weise erhebliche methodische Mängel auf und sei daher nicht geeignet, ein Erfordernis der Ausweisung sozialer Erhaltungsgebiete (Milieuschutzgebiete) in den betreffen Gebieten zu belegen, heißt es in einer Analyse, die empirica im Auftrag des Vereins zur Förderung von Wohneigentum in Berlin erstellt hat. Dem Forschungsinstitut zufolge ist der vom Gesetzgeber als Voraussetzung für die Ausweisung von Milieuschutzgebieten verlangte Nachweis negativer städtebaulicher Folgen „nicht schlüssig und belastbar geführt worden". Das lasse sich anhand einer Reihe von Fakten begründen, so empirica-Vorstand Prof. Dr. Harald Simons: „Das Kernproblem bei diesem aber auch zahlreichen ähnlichen von uns untersuchten Gutachten besteht darin, dass sie eine Fülle von Daten enthalten, die sich aber weder im Allgemeinen noch im Detail dazu eignen, die Notwendigkeit der Ausweisung von sozialen Erhaltungsgebieten tatsächlich zu belegen." So sei beispielsweise ein Indikator zunächst entwickelt und begründet worden, der sich dann aber über das Ergebnis hinweggesetze. „Auf ein solches Gutachten kann Politik sich nicht stützen, wenn sie den Anspruch erhebt, rational und evidenzbasiert zu agieren“, so Prof. Dr. Harald Simons. 


Berliner digitalisieren die Mietkaution

19.04.2021: Die digitalen Versicherungsdienstleister von INZMO läuten das Ende der klassischen Mietkaution ein. Das Berliner Insurtech-Start-up hat eine smarte Lösung entwickelt, die den Arbeitsalltag von modernen Maklern, Verwaltern und Vermietern vereinfacht. Ab sofort übernimmt INZMO das Mietkautions-Management, wobei die Kaution der Mieter über eine Bürgschaft der Société Générale Insurance abgesichert wird. Dank der Web-Lösung erfolgen die komplette Antragsstrecke und Verwaltung wie auch im Bedarfsfall die Schadensregulierung erstmalig komplett digital und absolut sicher. Aber auch die Mieter profitieren. Gerade im heiß umkämpften Wohnungsmarkt Deutschlands kann der Mietvertrag inklusive der Mietkaution in nur wenigen Sekunden direkt vor Ort abgeschlossen werden. Im Falle eines Umzugs sparen sich die Mieter auf diese Weise die Doppelbelastung durch die noch ausstehende Kautionsrückzahlung der bisherigen Wohnung und die bereits fällig werdende Kaution der neuen Wohnung. 

Der Auswahlprozess und die Prüfung der Bonität kosteten den Immobilienmakler in seiner Funktion als Vermittler mitunter viel Zeit und Nerven. „Das alles gehört jetzt der Vergangenheit an“, sagt Daniel Bode, Head of Real Estate bei INZMO. Er erklärt: „Über unsere Web-Applikation werden alle Daten zum Mietobjekt, Eigentümer und Mieter direkt hinterlegt. Der Mieter erhält sogleich auf seinem Smartphone beziehungsweise in seinem Email-Postfach einen Einladungslink zum Abschluss der Bürgschaft. Folgt er diesem, führt INZMO mit nur wenigen Schritten eine SCHUFA-Prüfung in Echtzeit durch. Danach erfolgt der Abschluss sowie der Versand aller relevanten Informationen an die beteiligten Parteien. Makler und Eigentümer bekommen anschließend eine Sofortzusage über die Bürgschaft. Der Unterschrift beziehungsweise der Schlüsselübergabe für die neue Wohnung steht nichts mehr entgegen. Lediglich eine Minute dauert der gesamte Vorgang. Für seine Tippgebung erhält der Makler von INZMO eine Tippgeber-Provision. Es entsteht also für die Immobilienprofis eine zusätzliche, attraktive Einnahmequelle.“

Durch die digitale Lösung von INZMO gehört die aufwendige Verwaltung von Barkautionen, Kautionskonten, Sparbüchern oder altmodischen Dokumentationen der Vergangenheit an. Der postalische Versand von Dokumenten ist - dank der technologisch innovativen Prozesse des Partners, der Société Générale Insurance - nicht notwendig. Dadurch bietet INZMO ein komplett neues, unbürokratisches Mietkautions-Management. Es ermöglicht einen umfassenden Überblick aller Kautionen und ausstehender Forderungen in Echtzeit. „Forderungen zahlen wir, nach Ausschluss des Rechtsmissbrauchs, innerhalb von zwei Arbeitstagen aus. Wir übernehmen zugleich die Regulierung mit dem Mieter. Der Vermieter kann dabei jederzeit den Bearbeitungsstand verfolgen. So geht er sicher, dass alles zu seiner Zufriedenheit geregelt wird“, so Daniel Bode.


Logistikimmobilie in Oschatz vermittelt

19.04.2021: In Oschatz im Gewerbegebiet „Am Zeugamt“ hat die Logivest eine Logistikimmobilie mit knapp 2.500 Quadratmetern Produktionsfläche an die Harder Online GmbH vermittelt. Der Label- und Etikettenhersteller ist auch auf Grund des E-Commerce-Booms auf Expansionskurs und war auf der Suche nach einem zusätzlichen Produktionsstandort. Die neue Produktionsstätte liegt im südöstlichen Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße B6 und ist gut an die Autobahn A14 angebunden. Weiterer Pluspunkt: Das Gewerbegebiet „Am Zeugamt“ bietet mit seinen unterschiedlichen Hallengrößen und Freiflächen nicht nur für den derzeitigen Bedarf die passende Immobilienlösung, sondern lässt auch Raum für eine mögliche Erweiterung. Die Übergabe der Flächen ist zum 01. April erfolgt.


Mietendeckel-Urteil: Gemischte Reaktionen in Potsdam

16.04.2021: Das Bundesverfassungsgericht hat den Berliner Mietendeckel gekippt und damit „unmissverständlich Klarheit geschaffen“, meint die Potsdamer CDU-Landtags- und Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig. Via Twitter verband sie das Urteil mit Angriffen auf die SPD: „Es ist kein Geheimnis, die SPD will Sozialismus.“ Durch den Mietendeckel sei weniger gebaut und investiert worden. „Kennen wir aus dem Osten. Bausubstanz war '90 ruiniert. Zwangszuweisungen von Mietsuchenden in private Häuser. Die Liste ist lang. Planwirtschaft = Mangelwirtschaft“, so die Politikerin. Der Potsdamer Linken-Bundestagsabgeordnete Norbert Müller bezeichnete das Karlsruher Urteil als „Ausdruck des Klassenkampfs um bezahlbaren Wohnraum für alle“. Wenn man auf Landesebene Mieten nicht deckeln dürfe, twitterte der Politiker, dann müsse man die Marktmacht großer Wohnungsunternehmen durch Enteignung brechen.


Erfurter Sonnenberg GmbH vermittelt Schloss Leezen

Schloss Leezen hat neue Besitzer. Copyright: Sonnenberg GmbH15.04.2021: Die Sonnenberg GmbH aus Erfurt hat ein Einzeldenkmal vermittelt: Das Schloss Leezen bei Schwerin umfasst knapp 1.000 Quadratmeter Wohnfläche in zehn Wohneinheiten. Die unweit des Schweriner Sees liegende Immobilie ist voll vermietet. Verkäufer war ein privater Investor, das Objekt wurde per Off-Market-Deal an die Silberbaum Unternehmensgruppe aus Hamburg verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Silverton verkauft Gewerbeareal in Erfurt

15.04.2021: Die Silverton Group hat im Auftrag eines internationalen Investors ein Gewerbeareal mit einer Größe von rund 21.000 Quadratmetern in Erfurt veräußert. Käufer ist die Erfurter Treuenburg Group, ein Immobilien- und Venture Capital-Investor aus Thüringen, dessen Portfolio mehr als 75 Bestandsobjekte in zwölf Städten sowie eine vermietbare Fläche von über 100.000 Quadratmetern umfasst. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Bei dem Objekt handelt es sich um eine gemischt genutzte Liegenschaft mit rund 10.300 Quadratmetern Gesamtmietfläche, die sowohl als Büro als auch als Lager und Werkstatt genutzt werden. Silverton hat vor dem Verkauf im Rahmen des Asset Management Mandates die Vermietungsquote innerhalb des Objekts durch Neuvermietungen und Vertragsverlängerungen auf 85 Prozent gesteigert.


Hansevest-Gruppe erwirbt Wohnportfolio in Magdeburg

15.04.2021: Zur Erweiterung ihres Immobilienbestandes erwirbt eine Gesellschaft der Berliner Hansevest-Gruppe durch Vermittlung von Aengevelt ein Wohnportfolio in Magdeburg-Buckau. Insgesamt umfasst das Investment neun Mehrfamilienhäuser mit knapp 100 Wohnungen und rund 6.200 Quadratmetern Mietfläche sowie zwei Baugrundstücke. Der Verkäufer, ein norddeutscher Privatinvestor, hatte Aengevelt exklusiv mit dem Verkauf beauftragt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das erworbene Portfolio bietet vielfältige Möglichkeiten zur Modernisierung oder für komplette Projektentwicklungen und befindet sich in einem aufstrebenden Szene-Viertel und gefragten Wohnquartier  von Magdeburg.

 


BlueRock investiert 112 Millionen Euro in Berliner Wohnungsmarkt

15.04.2021: Die BlueRock Group hat 13 vorwiegend aus der Gründerzeit stammende Wohngebäude in Berlin erworben. Diese umfassen eine Gesamtmietfläche von rund 25.000 Quadratmetern, verteilt auf 326 Wohn- und 25 Gewerbeeinheiten in den Bezirken Wedding, Neukölln, Moabit, Charlottenburg, Prenzlauer Berg und Schönenberg. Die 25 vorwiegend im Erdgeschoss gelegenen Gewerbeeinheiten bieten Flächen von 20 bis 300 Quadratmetern. Alle Objekte sollen saniert werden. Dafür will BlueRock nach eigenen Angaben „einen hohen zweistelligen Millionenbetrag“ aufwenden. Der Kaufpreis für das gesamte Portfolio liegt bei 112 Millionen Euro. Weitere Investitionen im gleichen Ausmaß seien in Planung, heißt es. Das Berlin-Portfolio der BlueRock Group hat ein geplantes Investitionsvolumen von bis zu 300 Millionen Euro. Investoren sind Familiy Offices aus Europa und institutionelle Investoren.


Quantum kauft 537 Wohnungen in Berliner Quartiersentwicklung

15.04.2021: Ein von der Quantum Immobilien KVG gemanagtes Vehikel für einen kleinen Club berufsständischer Versorgungswerke hat 537 Wohnungen in der Quartiersentwicklung Friedenauer Höhe im Rahmen eines Forward Deals verkauft. Verkäufer der Wohnungen ist einVenture aus der OFB Projektentwicklung GmbH und Instone Real Estate. Die Transaktion umfasst fünf Wohngebäude mit rund 23.700 Quadratmeter Wohnfläche und 135 Pkw-Stellplätze in zwei Tiefgaragen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Projektpartner haben bereits mit den Bauarbeiten an der Hauptstraße 64 im Berliner Stadtteil Friedenau begonnen – die Fertigstellung ist für das Jahr 2024 geplant. Die Quartiersentwicklung Friedenauer Höhe gehört zu den größten Wohnungsbauprojekten in Berlin und umfasst zudem weitere knapp 800 Wohnungen, davon rund 240 sozial geförderte.


Berlin: PGIM kauft 53.000 Quadratmeter Gewerbefläche in Neukölln

15.04.2021: PGIM Real Estate hat ein rund 53.000 Quadratmeter Gewerbegrundstück an der Naumburger Straße in Berlin-Neukölln im Rahmen seiner pan-European Core Plus Strategy erworben. Das Areal ist vollständig an ein bekanntes deutsches multinationales Baumarktunternehmen vermietet und sei Teil des größten innerstädtischen Gewerbegebiets im Süden Berlins, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.  PGIM sieht ein großes Potenzial durch Umnutzung und Neubau. Darüber hinaus plane die Stadtverwaltung eine Neuentwicklung des gesamten Gebietes innerhalb der nächsten zehn Jahre. Der aktuelle Alleinmieter soll laut PGIM in die Planung und Neukonzeption aktiv mit einbezogen werden.


Garbe kauft Grundstück für Logistikimmobilie in Sachsen-Anhalt

14.04.2021: Der Logistik-Spezialist Garbe Industrial Real Estate GmbH intensiviert seine Aktivitäten in Sachsen-Anhalt. In Bitterfeld-Wolfen, 30 Kilometer nördlich von Leipzig, hat das Hamburger Unternehmen ein 200.000 Quadratmeter großes, baureifes Grundstück erworben. Darauf soll eine Logistikimmobilie mit einer Hallenfläche von bis zu 110.000 Quadratmetern entstehen. Das Grundstück liegt im sogenannten Technologiepark Mitteldeutschland, der mit einer Gesamtfläche von etwa 300 Hektar zu den größten Gewerbe- und Industriestandorten in Sachsen-Anhalt zählt. Bislang haben sich dort vor allem Firmen aus der Werkstoffentwicklung sowie der Automobil- und Solarzellenindustrie angesiedelt.

Bitterfeld-Wolfen ist in Sachsen-Anhalt der zweite Standort, an dem Garbe Industrial Real Estate aktiv ist. In Sülzetal bei Magdeburg entsteht derzeit ein Logistikzentrum mit einer Hallenfläche von 84.000 Quadratmetern. Der erste Bauabschnitt, für den mit Edeka Minden-Hannover der erste Mieter bereits feststeht, soll im dritten Quartal 2021 fertiggestellt sein.


RHE plant Wohnprojekt in Brandenburg an der Havel

13.04.2021: Die RHE Grundbesitz KG hat ein 5.000 Quadratmeter großes Grundstück in zentraler Lage der Stadt Brandenburg an der Havel erworben. Das Unternehmen will auf dem Areal im sogenannten Theaterviertel ab dem kommenden Jahr Wohnungen errichten. Das Maklerhaus Thomas Fiedler hat RHE bei den Erwerbsverhandlungen beraten, der Bauherr konnte das Brandenburger Büro Muellerkrieg Architekten für die Planung gewinnen. Vorgespräche mit der Stadtverwaltung haben bereits stattgefunden. Brandenburg an der Havel zählt rund 75.000 Einwohner und liegt rund 70 Kilometer westlich von Berlin.


Berlin: FDP kritisiert roto-rot-grüne Wohnungspolitik

12.04.2021: Die Berliner FDP schätzt die Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt als „dramatisch“ ein. Stefan Förster, Sprecher für Bauen und Wohnen der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, verweist auf die steigenden Preise für Häuser und Wohnungen. Diese seien ein Indikator dafür, „dass die Stadt die Nachfrage nach Grundstücken oder Wohnungen einfach nicht abdecken kann“. Auch über das hohe Berliner Wohnungsdefizit dürfe sich der Senat nicht wundern. Stefan Förster: „Wer in die Stadt nicht investiert und nur den Mangel verwaltet, der darf am Ende auch nicht von erfolgreicher Politik sprechen.“ Statt Mietpreisbremse, Enteignungen und Mietendeckel plädiert die FDP für einen „Mieten-TÜV“, schnellere Baugenehmigungen oder ein Baulückenkataster. Wenn der Berliner Senat nicht unverzüglich handelt, wird er mit seiner Politik den Immobilien- und Wohnungsmarkt der Hauptstadt kaputtmachen“,so Stefan Förster.


Leipzig: Neue Leiterin für das Stadtplanungsamt

12.04.2021: Dr. Brigitta Ziegenbein soll neuer Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Leipzig werden. Wie aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters Burkhard Jung hervorgeht, schlägt sie das Stadtoberhaupt dem Stadtrat vor und folgt damit einem entsprechenden Votum der hierfür eingesetzten Auswahlkommission. Die Ratsversammlung soll voraussichtlich in ihrer Sitzung im Mai 2021 abschließend über den Vorschlag befinden. Die Stelle wird ab 1. August 2021 besetzt. Die 1977 in Dresden geborene Dr. Brigitta Ziegenbein soll auf den amtierenden Amtsleiter Heinrich Neu folgen. Zuvor hatte Jochem Lunebach das Stadtplanungsamt geleitet. Auf die Ausschreibung waren insgesamt 18 Bewerbungen eingegangen.

Dr. Brigitta Ziegenbein leitet aktuell die Abteilung Stadtplanung (Fachbereich Städtebau und Bauordnung) im Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Halle (Saale). Zuvor war die studierte Architektin stellv. Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Fellbach und hat unter anderem ein Referendariat für den höheren bautechnischen Verwaltungsdienst in der Fachrichtung Architektur (Schwerpunkt Städtebau, Raumordnung und Landesplanung) in Baden-Württemberg absolviert.


Berlin-Spandau: Wohnprojekt „Trio am Park“ fertig und vermietet

Das Projekt „Trio Am Park“ in Berlin-Spandau. Quelle: BMO Real Estate Partners GmbH.12.04.2021: Zwei Monate nach der Fertigstellung hat der Vermietungsdienstleister Müller Merkle Immobilien die Vollvermietung von 145 Wohnungen des Neubauprojektes „Trio am Park“ in Berlin-Spandau erreicht. Auftraggeber ist BMO Real Estate Partners Germany. Die in München ansässige Immobilienfonds- und Vermögensverwaltungsgesellschaft hatte die von Kondor Wessels Wohnen Berlin geplante und errichtete Immobilie 2019 erworben. „Trio am Park“ befindet sich unweit der Havel auf einem knapp 11.800 Quadratmeter großen, parkähnlichen Grundstück zwischen Schützen- und Parkstraße, zehn Minuten vom S-, Regional- und Fernbahnhof Berlin-Spandau entfernt. Die monatlichen Nettokaltmieten in den Eineinhalb- bis Vier-Zimmerwohnungen liegen zwischen rund 11 und 15 Euro je Quadratmeter. Die Gesamtwohnfläche des drei Häuser umfassenden Quartiers umfasst gut 9.800 Quadratmeter. Rund 70 Pkw-Stellplätze gehören ebenfalls zum Objekt. Nach eigenen Angaben betreut Müller Merkle Immobilien aktuell im Großraum Berlin ein Vermietungsportfolio von rund 2.000 Wohnungen.


Industriebrache in Taucha erhält neue Bestimmung

09.04.2021: Die Industriebrache auf dem Gelände eines ehemaligen Pelzveredelungsbetriebes der Märkle & Co. KG an der Tauchaer Freiligrathstraße wird in ein Quartier zum Wohnen und Arbeiten umgewandelt. Die auf dem  7.000 Quadratmeter großen Gelände befindliche Fabrikruine wird weitgehend erhalten bleiben und zum wesentlichen Teil des Quartiers entwickelt. Unter dem Projektnamen "Life-Work-Factory" sind für die Investorengruppe, die das Areal den städtischen Gesellschaften abgekauft hat, Ateliers, Büros, Wohnungen, Ingenieurshallen und Veranstaltungsräume denkbar. 


Leipziger Büromarkt startet mit Schwung ins neue Jahr

09.04.2021: Der Leipziger Büromarkt startet mit einem Flächenumsatz von 27.000 Quadratmetern erneut schwungvoll in das neue Jahr. Trotz der anhaltenden Corona-Krise und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft konnte ein Ergebnis rund 14 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt erzielt werden. Zudem wurde das Vorjahresresultat um stolze 29 Prozent übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. „Vergleicht man die Büromarktentwicklung seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in den großen deutschen Bürostandorten kann Leipzig mit einer besonderen Krisenfestigkeit glänzen. Bemerkenswert ist ebenso, dass die Sachsenmetropole das gute Quartalsvolumen ohne Großabschluss über 5.000 m² erreicht hat, was die grundsätzlich breite Nachfrage im kleinen und mittleren Segment verdeutlicht“, erläutert Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter. 

Die im Leipziger Marktgebiet in den vergangenen zehn Jahren zu beobachtende Entwicklung von sinkenden Büroleerständen setzt sich auch in den ersten drei Monaten des Jahres unverändert fort. Mit aktuell 174.000 Quadratmetern leer stehenden Büroflächen hat sich der Leerstand im Vorjahresvergleich abermals um rund fünf Prozent verringert. Die Leerstandsquote von 4,6 Prozent verdeutlicht den bestehenden Angebotsengpass. Besonders rar, aber stark nachgefragt, sind größere zusammenhängende Flächen mit moderner Ausstattungsqualität. Der überwiegende Anteil des Leerstands befindet sich in den Nebenlagen und der Peripherie (72 Prozent), wohingegen in der City (8 Prozent) und im Cityrand (20 Prozent) nur relativ wenig Angebot verfügbar ist.

Trotz des geringen Angebots und der grundsätzlich hohen Nachfrage nach neuwertigen Büroflächen kann im Leipziger Marktgebiet in den ersten drei Monaten des Jahres nur ein leichter Anstieg der Bauaktivität verzeichnet werden. Aktuell befinden sich 82.000 Quadratmeter im Bau, wovon jedoch nur noch etwa 48 Prozent dem Vermietungsmarkt zur Verfügung stehen. Dass jedoch in den nächsten Jahren voraussichtlich mehr gebaut werden wird, auch aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Spitzenmiete, verdeutlicht das Volumen von projektierten Flächen: In den ersten drei Monaten des Jahres konnte ein Anstieg um rund zehn Prozent verzeichnet werden.

Im Leipziger Marktgebiet war in den letzten zwölf Monaten trotz der anhaltenden Corona-Pandemie ein deutlicher Anstieg (+10 Prozent) der Spitzenmiete feststellbar. Aktuell notiert diese bei 17,00 Euro pro Quadratmeter und wird für moderne Flächen in der City aufgerufen. Die realisierte Durchschnittsmiete liegt zum Ende des ersten Quartals 2021 stabil bei 11,10 Euro pro Quadratmeter.


Berlin: Real I.S. kauft zwei Büroobjekte von PATRIZIA

09.04.2021: Die Real I.S. AG hat zwei Bürogebäude in Berlin für den „Real I.S. Themenfonds Deutschland II“ erworben. Das erste Objekt mit rund 8.600 Quadratmetern Bürofläche liegt in der Warschauer Straße in Friedrichshain, das zweite in der Chausseestraße am etablierten Bürostandort Berlin-Mitte. Letzteres besteht aus einem im Jahr 2019 vollständig sanierten Bürohaus mit insgesamt rund 7.400 Quadratmetern sowie einem gut 2.100 Quadratmeter großen Wohngebäude mit 25 Wohnungen und einer Gewerbefläche. Verkäufer des Büroimmobilienportfolios ist die PATRIZIA AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

PATRIZIA veräußerte die beiden Objekte im Auftrag des TransEuropean VI LP („TEP VI“). Dieser Fonds werde nun voraussichtlich seine Renditeziele übertreffen, heißt es. Knapp 30 Prozent des TEP VI Portfolios seien mittlerweile verkauft. Die gesamte realisierte IRR des Fonds habe sich durch den Deal auf 48 Prozent p.a. erhöht.


Fachmarktzentrum in Görlitz wechselt den Besitzer

09.04.2021: Die FCR Immobilien AG, ein auf Handelsimmobilien spezialisierter Bestandshalter, hat ein Fachmarktzentrum in Görlitz, sechstgrößte Stadt des Freistaates Sachsen mit rund 57.000 Einwohnern, erworben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Das 1992 auf einem etwa 74.000 Quadratmeter großen Grundstück erbaute Fachmarktzentrum in einem stark frequentierten Gewerbegebiet mit großem Einzugsgebiet in Görlitz verfügt über eine vermietbare Fläche von über 28.000 Quadratmetern und bietet 580 Stellplätze. Ein attraktives Mieter-Portfolio zeichnet das Objekt aus. Langfristige Ankermieter im Fachmarktmarktzentrum der FCR sind Möbel Roller, toom Baumarkt, Dänisches Bettenlager, Deichmann, McDonald's sowie TÜV SÜD. Die Vermietungsquote beläuft sich auf 97 Prozent, der WAULT liegt bei sechs Jahren. Mit einer jährlichen Ist-Netto-Miete von rund 1,6 Millionen Euro erwirtschaftet das Objekt einen jährlichen FFO-Beitrag von circa 0,9 Millionen Euro. Durch den Zukauf des Objekts in Görlitz beläuft sich die Jahresnettomiete für das Bestandsportfolio insgesamt nun auf 21,6 Millionen Euro.


PREA vermittelt Leipziger Wohnbaugrundstück

08.04.2021: Der Technologie- und Immobilienkonzern PREA Group hat an die LE Quartier ein Grundstück in Leipzig vermittelt. Verkäufer ist der Leipziger Projektentwickler Atrium. Das Grundstück liegt in bester Lage in Leipzig an der Ecke Reudnitzer Straße und Chopinstraße. Bereits im Jahr 2020 wurden Grundstücke aus dem Gesellschafterkreis der PREA Group an die LE Quartier GmbH veräußert. Das Grundstück liegt im beliebten Stadtteil Reudnitz und ist über den ÖPNV gut angebunden. Innerhalb von weniger als 20 Minuten lässt sich der Leipziger Hauptbahnhof erreichen. Die A 14 – und damit die Verbindung zur Verkehrsachse Dresden–Berlin – ist in weniger als 12 Minuten mit dem Pkw zu erreichen. „Mit dem nun erfolgten Grundstückserwerb haben wir erfolgreich unser Projekt auf dem angrenzenden Flurstück erweitert“, kommentiert Tarik Wolf, Vorstand der QUARTERBACK Immobilien AG, zu der die LE Quartier GmbH gehört. „Der gesamte Verkaufsprozess verlief hochprofessionell und war durch eine sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit geprägt.“


259 Wohn- und Pflegeplätzen in Gotha und Schwerin fertiggestellt

07.04.2021: Die auf die Entwicklung von Systempflegeimmobilien spezialisierte Cureus GmbH hat zwei Objekte in Gotha und Schwerin mit insgesamt 259 Wohn- und Pflegeplätzen fertiggestellt und an die SCHÖNES LEBEN Gruppe übergeben. Am Standort Gotha bietet SCHÖNES LEBEN Wohnen für Anspruchsvolle, in Schwerin hochwertige, moderne Pflege von der Tochtergesellschaft MEDIKO mit Sitz in Hannover. Die Immobilien sind vollständig barrierefrei und wurden nach dem energiesparenden KfW-40-Standard errichtet. Beide Standorte eröffnen im April und schaffen etwa 160 neue krisensichere Arbeitsplätze vor Ort.

In Gotha wurden auf einem 3.260 Quadratmeter großen Grundstück in der Margarethenstraße 1-13/Gerbergasse nach 16 Monaten Bauzeit 69 Service-Apartments, elf Wohneinheiten für außerklinische Intensivpflege (AKIP) und eine Tagespflege mit 20 Plätzen fertiggestellt. Das fünfgeschossige Apartmenthaus passt sich mit seiner kleinteilig gegliederten Fassade in die umliegende historische Bebauung ein und auch für die denkmalgerechte Überbauung des durch das Grundstück verlaufenden Leinekanals wurde eine Lösung gefunden. Ein entstandener Innenhof bietet zudem Platz für eine Grünanlage mit eigenem Kneipp-Bad, die als Begegnungszone für die Bewohner der Service-Apartments und die Gäste der Tagespflege dient. Im Erdgeschoss des Gebäudes öffnen ein Friseur, eine Podologie und ein Restaurant mit Außenbereich auch für die Allgemeinheit. Ebenfalls entstehen auf dem Gelände 13 Fahrrad- und 22 Pkw-Stellplätze, diese zum Teil mit E-Ladestationen, die durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Apartmenthauses gespeist werden.


QUARTERBACK und ISARIA werden Partner

07.04.2021: Die ISARIA München realisiert ab sofort ihre Projekte unter dem Dach der QUARTERBACK Immobilien AG als eigenständige Plattform. Beide Unternehmen wollen gemeinsam neue Märkte erschließen und Projekte realisieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu soll zum Beispiel der vorhandene Stützpunkt in Stuttgart zu einer vollwertigen ISARIA-Niederlassung ausgebaut und so die Präsenz in Süddeutschland weiter gestärkt werden. Auch werde die Betreuung und Steuerung der QUARTERBACK-Niederlassung in Frankfurt am Main an die Münchner übertragen. Geführt werden soll die ISARIA München weiterhin von den erfahrenen Geschäftsführern David Christmann (Sprecher), Norbert Wögler sowie Prokurist Robert Lange.  Bereits vorhandene Vorhaben werden mit dem bestehenden Personal weiterhin in Kooperation mit der Deutschen Wohnen bearbeitet und gehen in deren Bestand über. „Mit der ISARIA verstärken wir unsere Präsenz in Süddeutschland. Die ISARIA hat eine starke Struktur insbesondere im Münchener Raum, dazu exzellente Referenzen. Das Traditionsunternehmen verfügt über eine gut gefüllte Projektpipeline. Wir können hier ein hohes Maß an Synergien heben“, so  QUARTERBACK-Vorstand Tarik Wolf.


Leipziger Wohnquartier "Lido" übergeben

07.04.2021: Die Projektentwickler Townscape und Sassenscheidt haben 72 Neubauwohnungen im neuen Leipziger Stadtquartier Lindenauer Hafen pünktlich an die HanseMerkur Grundvermögen AG übergeben. Die 72 Wohnungen verfügen über zwei bis fünf Zimmer mit rund 50 bis 120 Quadratmetern und sprechen damit verschiedene Zielgruppen an. Vom Single bis zur Familie mit mehreren Kindern werden sich Bewohner aller Altersgruppen hier wohlfühlen. Die Fassaden der insgesamt vier neuerrichteten Wohngebäude überzeugen durch klare Linien, großzügig geplante bodentiefe Fenster sorgen für viel Tageslicht in den Wohnräumen. Alle Wohnungen verfügen über eine Loggia oder eine Terrasse.

Das Wohnquartier „Lido“ wurde auf einem fast 4.000 Quadratmeter großen Grundstück im Westen Leipzigs gebaut. Die ruhige Wohnlage profitiert vom Bezug zum Wasser und den umliegenden Naherholungsgebieten. Aber auch der angesagte Szene-Kiez Alt-Lindenau mit seinen vielen kleinen Straßencafés und Einkaufsmöglichkeiten ist in wenigen Minuten erreichbar. Die insgesamt 72 Wohnungen des „Lido“ verteilen sich auf vier Häuser mit je vier Etagen und einer Gesamtfläche von etwa 6.000 Quadratmetern. Den Bewohnern stehen Fahrradstellplätze und Kellerräume zur Verfügung. In der Tiefgarage finden 61 PKW Platz, so ist verschiedenen Mobilitätskonzepten Rechnung getragen. Das Projekt beruht auf Planungen von RKW Architektur + Düsseldorf, für die Ausführungsplanung zeigte sich stingvanbeeck architekten verantwortlich.


Berliner Grunstücksmarkt mit drittbestem Ergebnis

06.04.2021: Trotz Corona-Krise wurde am Berliner Grundstücksmarkt 2020 mit einem Geldumsatz von rund 23,1 Milliarden Euro der dritthöchste Geldumsatz erzielt. Das geht aus dem aktuellen City Report Berlin von Aengevelt Research hervor. Das Ergebnis liegt demnach zwar 20 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahres (2019: 29 Milliarden Euro), übertriffe indessen den Mittelwert der vergangenen zehn Jahre um 20 Prozent beziehungsweise rund 3,9 Milliarden Euro (Ø 2010 bis 2019: 19,2 Milliarden Euro).  Für 2021 prognostiziert Aengevelt Research angesichts der anhaltenden Pandemie und regulatorischer Markteingriffe einen Geldumsatz von plus / minus 20 Milliarden Euro und damit auf dem Niveau des Dekadenmittels.


99 neue Eigentumswohnungen im Berliner Neubauprojekt LIV

06.04.2021: Der Verkauf des 99 Wohnungen umfassenden Neubauprojektes LIV ist gestartet. Das Vorhaben in einer Innenhoflage an der Berliner Straße in Pankow wird von der Bauwert Aktiengesellschaft entwickelt. Die Fertigstellung der drei sechsstöckigen Häuser ist für das dritte Quartal 2024 geplant. Die Wohnungen im LIV messen zwischen 51 und 115 Quadratmetern. Penthouses werden bis zu einer Größe von 175 Quadratmetern angeboten. Alle Wohnungen verfügen über Balkone beziehungsweise über Dachterrassen oder Gartenanteile im Erdgeschoss. Die Raumhöhen liegen bei 2,70 Meter in den Regelgeschossen. In den Erd- beziehungsweise Staffelgeschossen werden 2,80 Meter erreicht. Die Preise der mit Echtholzfußböden, Fußbodenheizungen und hochwertigen Badeinrichtungen ausgestatteten Wohnungen liegen zwischen 6.500 und 10.500 Euro je Quadratmeter. Mit dem Vertrieb der Wohnungen sind die Immobiliengesellschaften David Borck und Best Place beauftragt.


Deutsche Wohnen nimmt Hürde im Berliner Westend

01.04.2021: Nach Unterzeichnung des zweiten Nachtrags zum städtebaulichen Vertrag vom 13. März 2018, in dem es um einen deutlich erweiterten Schutz der Bestandsmieter im Westend ging, können nun die weiteren Schritte im Bebauungsplanverfahren erfolgen. Die Deutsche Wohnen beabsichtigt im Berliner Ortsteil Westend in direkter Nachbarschaft zum Olympiastadion ein modernes, integriertes Stadtquartier mit 665 Mietwohnungen, einer Kita und einigen Gewerbeeinheiten zu bauen. Die bestehenden Gebäude der ehemaligen britischen Alliierten-Siedlung wurde in den 1950er Nachkriegsjahren nicht auf eine lange Lebensdauer geplant. Einfachste Bauweise und schnelle Umsetzbarkeit standen im Vordergrund, was den verbesserungswürdigen Bauzustand sowie die geringen energetischen Standards der Häuser erklärt. Die neue Siedlung wird auf dem Fußabdruck der bestehenden aufbauen, wobei der Baumbestand und die sich daraus ergebende parkähnliche Ausstrahlung als identitätsstiftendes Merkmal des Quartiers erhalten bleiben.


SEGRO vermietet in Großbeeren

01.04.2021: SEGRO hat in seinem SEGRO Logistics Centre Großbeeren 8.350 Quadratmeter Hallen-, Cross-Dock- und Büroflächen an die Rigterink Logistikgruppe langfristig vermietet. Damit wird die Singletenantimmobilie nach dem Auszug des Vormieters am 31. Mai 2021 ohne Unterbrechung auch zukünftig vollvermietet sein. „Entscheidend für die schnelle Nachvermietung unserer Immobilie war die hohe Kundenzufriedenheit der Rigterink Logistikgruppe, die bereits Flächen in unserem SEGRO Logistics Park Bischofsheim mietet. Und auch wenn dieser Standort weiterhin vollvermietet ist, entwickeln wir aktuell bereits weitere Flächen in unserem nahe gelegenen SEGRO Airport Park Berlin. Die neuen Einheiten werden noch in diesem Jahr fertiggestellt“, sagt Christina Schultz, Associate Director, Development, Light Industrial bei SEGRO. Das SEGRO Logistics Centre Großbeeren befindet sich in der Märkische Allee 65, knapp außerhalb des Stadtgebietes Berlins und nahe dem neuen Flughafen BER.


IMMAC investiert in Leipzig und Eilenburg

01.04.2021: Im Bundesland Sachsen hat IMMAC erstmals zwei Anlagen für Betreutes Wohnen ohne direkte Anbindung an ein stationäres Pflegeheim erworben. Die bisher etablierte Betreiberin, eine regional ansässige und inhabergeführte Betreibergruppe, wird auch in Zukunft Betreiberin beider Wohnanlagen sein. In Leipzig und Eilenburg wurden 144 Wohneinheiten beziehungsweise 148 Wohneinheiten gekauft. Das Unternehmen erhöht mit der Transaktion, zu der auch zwei vollstationäre Pflegeheime in Niedersachsen gehörten, seinen Bestand an Healthcare Immobilien auf 148. 

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