Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2022

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2022

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Januar 2022
Die VICUS GROUP hat ein Büro- und Geschäftshaus an der Leipziger Thomaskirche verkauft. Quelle: VICUS GROUP AG

Berlin: Reanovo übernimmt Hausverwalter OPTIMA +++ STADT UND LAND feiert Richtfest für 400 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf +++ Bürohaus „NEO – Büro am Ku'damm“ übergeben +++ Jena: Land fördert sozialen Wohnungsbau mit 76 Millionen Euro +++ Berliner erhalten höheres Wohngeld +++ Treuenburg kauft Mehrfamilienhaus in Gera +++ Generali kauft „Weidt Park Corner“ von DWI +++ und viele mehr.

Berlin: Reanovo übernimmt Hausverwalter OPTIMA

19.01.2022: Reanovo hat die OPTIMA Gruppe mit Sitz in Berlin erworben. Es handelt sich dabei um die größte Transaktion am Immobilienverwaltermarkt der vergangenen Jahre. Mit den knapp 33.000 verwalteten Wohn- und Gewerbeeinheiten von OPTIMA in nahezu allen großen Städten Deutschlands steigt die Zahl der von Reanovo verwalteten Wohneinheiten auf rund 150.000. Zudem übernimmt Reanovo die rund 400 Mitarbeiter des Unternehmens und wächst damit auf knapp 1.300 Mitarbeiter. Zu den wesentlichen Geschäftsfeldern, die übernommen werden, gehören Property Management für institutionelle Auftraggeber, WEG- und Mietverwaltung, Infrastrukturelles Facility Management, und der Immobilienvertrieb. Der Vollzug des Kaufvertrages steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. „Mit OPTIMA konnten wir ein digital weit entwickeltes und wirtschaftlich sehr solides Unternehmen für die Reanovo-Gruppe gewinnen. Wir sind überzeugt, dass wir auf der gemeinsamen Plattform weiter wachsen werden“, so Reanovo-COO Dr. Stefan Ollig.


STADT UND LAND feiert Richtfest für 400 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf

14.01.2022: Das kommunale Wohnungsbauunternehmen STADT UND LAND hat die Rohbaufertigstellung seiner Neubauvorhaben in Marzahn-Hellersdorf an der Stendaler Straße / Ecke Tangermünder Straße und an der Pöhlbergstraße / Ecke Blumberger Damm gefeiert. Da es coronabedingt kein klassisches Richtfest geben konnte, organisierte das Unternehmen für die Bauarbeiter einen zünftigen Richtschmaus als Dank für die bisher geleistete Arbeit. In der Stendaler Straße / Ecke Tangermünder Straße entstehen rund 180 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, zwei offene Höfe, 90 Pkw- und 360 Fahrrad-Stellplätze. Entlang der Pöhlbergstraße / Ecke Blumberger Damm werden rund 219 Ein- bis Sechs-Zimmer-Wohnungen errichtet, die etwa zu gleichen Anteilen Platz für kleine und große Haushalte bieten. In beiden Objekten werden insgesamt 200 Wohnungen durch das Land Berlin für Wohnberechtigungsschein-Inhaber gefördert. Diese Wohnungen werden für 6,50 Euro nettokalt pro Quadratmeter und Monat vermietet. Die anderen Wohnungen werden für durchschnittlich elf Euro nettokalt pro Quadratmeter und Monat angeboten. Die Fertigstellung beider Bauvorhaben ist für Ende 2022 geplant.


Bürohaus „NEO – Büro am Ku'damm“ übergeben

14.01.2022: Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken hat das Berliner Büro- und Geschäftshaus „NEO − Büro am Ku’damm“ in der Charlottenburger Knesebeckstraße 62/63 planmäßig zum 31. Dezember 2021 an die HanseMerkur Grundvermögen AG übergeben. In dem Gebäude stehen 8.500 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung, die als Single-Tenant an die International Workplace Group (IWG) vermietet wurden. Das Gebäude verfügt über eine flexible Grundrissstruktur mit frei beweglichen Raummodulen auf jeder Etage. Für Pkw stehen in den zwei Untergeschossen 62 Stellplätze zur Verfügung. Zudem gibt es Elektroladestationen und 150 Fahrrad-Stellplätze. Becken hatte den Vertrag über den Verkauf des NEO im September 2020 im Rahmen eines Forward Deals mit der HanseMerkur Grundvermögen AG geschlossen. 


Jena: Land fördert sozialen Wohnungsbau mit 76 Millionen Euro

14.01.2022: Mit insgesamt 76 Millionen Euro unterstützt der Freistaat Thüringen das Wohnungsbauvorhaben „Erlenhöfe“ der Wohnungsgenossenschaft „Carl Zeiss e.G“ (38,6 Millionen Euro) und das Vorhaben „Salvador-Allende-Platz“ der jenawohnen GmbH (37,4 Millionen Euro). Ersteres ist das größte Neubauvorhaben der sozialen Wohnraumförderung seit vielen Jahren in dem Bundesland. Die Zuwendungsbescheide zur Förderung übergab Thüringens Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij am 14.01.2022. Das Vorhaben „Erlenhöfe“ umfasst acht Gebäude mit insgesamt über 140 Wohnungen. Davon werden 128 Wohnungen gefördert, zehn frei finanziert und zwei – ebenfalls ohne Fördermittel - für Wohngemeinschaften geschaffen. BBeim Projekt „Salvador-Allende-Platz“ handelt es sich um einen umfangreichen Um- und Ausbau zweier elfgeschossiger Plattenbaugebäuderiegel mit acht Eingängen. Es entstehen 292 geförderte Wohnungen.  


Berliner erhalten höheres Wohngeld

13.01.2022: Wohngeldberechtigte Haushalte in Berlin bekommen seit Jahresbeginn mehr Wohngeld. Die Erhöhung beträgt durchschnittlich rund zehn Euro pro Monat. In der ersten Januarwoche wurden bereits 19.200 Erhöhungsbescheide verschickt. Das entspricht 99,05 Prozent aller Berliner Wohngeldhaushalte, zu denen vor allem Rentner- und Familienhaushalte zählen. Die Anpassung des Wohngeldes ist 2020 im Wohngeldgesetz verankert worden. Ziel ist, dass nach Abzug der Wohnkosten das verbleibende Einkommen der Wohngeldhaushalte dieselbe Kaufkraft besitzt wie zum Zeitpunkt der Wohngeldreform zum 1. Januar 2020. Dank der Wohngeldanpassung alle zwei Jahre können viele Haushalte weiterhin Wohngeld beziehen, die sonst aufgrund von Einkommenssteigerungen möglicherweise keinen Anspruch mehr gehabt hätten. Dadurch müssen weniger Menschen in Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe wechseln, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.


Treuenburg kauft Mehrfamilienhaus in Gera

13.01.2022: Die Treuenburg Group hat erstmals ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Gera erworben und baut damit ihr Portfolio in Thüringen weiter aus. Das Objekt in Gera besteht aus zehn Wohneinheiten auf vier Etagen mit 495 Quadratmetern Fläche. Es ist vollvermietet und befindet sich in attraktiver Wohnlage unweit des Stadtzentrums. An dem Mehrfamilienhaus wurden im Jahr 2018 umfängliche Sanierungsarbeiten getätigt.


Generali kauft „Weidt Park Corner“ von DWI

12.01.2022: Der Erwerb des „Weidt Park Corner“ in Berlin durch die Generali Real Estate ist abgeschlossen. Verkäuferin ist der Hamburger Entwickler DWI Grundbesitz. Das elfgeschossige Bürogebäude umfasst rund 12.600 Quadratmeter Mietfläche und bildet am Otto-Weidt-Platz im neuen Berliner Quartier „Europacity“ eine Landmarke. Entworfen vom Architekturbüro „Staab Architekten“, bietet das „Weidt Park Corner“ moderne Büroflächen sowie ein Restaurant, eine Lobby und einen Showroom im Erdgeschoss. Der Generalunternehmer Hochtief hat das Gebäude vor kurzem fertiggestellt. Mieter der gesamten Büroflächen ist die Autobahn GmbH des Bundes, die den Standort als Hauptsitz für rund 700 Mitarbeiter nutzt. Das Haus verfügt über begrünte Dächer und wurde aufgrund seiner Energieeffizienz mit dem LEED-Zertifikat in Gold vorzertifiziert.


Bundesbau plant 200-Millionen-Euro-Labor in Berlin-Adlershof

12.01.2022: Am Berliner Wissenschaftsstandort Adlershof soll bis 2028 ein neues Forschungsgebäude der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) mit 18.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Mit der Planung wurde die Bundesbau Baden-Württemberg (BBBW) beauftragt. Das Bauvolumen des Projekts am Groß-Berliner Damm 149 wird mit rund 200 Millionen Euro angegeben. Die Planung für das neue "Forschungsgebäude GBD 149", das auf einem 34.250 Quadratmeter großen Grundstück entstehen wird, soll im Jahr 2023 beginnen. Bei der Umsetzung des Neubaus will der Bundesbau einen neuen Weg gehen, indem er auf Integrierte Projektabwicklung (IPA) setzt. Das bedeutet, dass alle projektrelevanten Akteure von Anfang an in funktionsübergreifenden Teams zusammenarbeiten und durch eine Gewinnbeteiligung gemeinsam vom Projekterfolg profitieren.


Ensemble „Im Wirtschaftswunder“ fertiggestellt und vollvermietet

11.01.2022: Der Projektentwickler Pecan Development hat das Büro- und Gewerbeensemble „Im Wirtschaftswunder“ an der Potsdamer Straße in Berlin fertiggestellt. Zugleich hat Pecan Development mit der Grover Group GmbH einen langfristigen Mietvertrag über rund 5.700 Quadratmeter im Büro- und Geschäftsgebäude „Forum“ abgeschlossen, das zum Ensemble „Im Wirtschaftswunder“ gehört. Damit sind nun alle Büroflächen des Quartiers vermietet. Zuvor hatten Unternehmen wie Sony Music, KWS Saat und Takeda dort bereits Flächen übernommen. Die Grover Group wird das „Forum“ künftig als Unternehmenszentrale nutzen. Die rund 300 Mitarbeiter sollen im Sommer 2022 einziehen. Außerdem bietet das rund 30.000 Quadratmeter große Ensemble rund 3.000 Quadratmeter Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Edeka und Rossmann haben im „Forum“ bereits eröffnet. Auf den weiteren Flächen ist unter anderem ein Café geplant.


Berliner Logistikmarkt 2021 mit Rekordumsatz

11.01.2022: Der Berliner Industrie- und Logistikimmobilienmarkt verzeichnete 2021 mit einem Gesamtflächenumsatz von 624.700 Quadratmetern ein absolutes Rekordjahr. Der Zuwachs beträgt 30 Prozent gegenüber 2020 (480.700 Quadratmeter) und mehr als 100 Prozent gegenüber 2014 (310.000 Quadratmeter). „Nie zuvor in der Historie des Großraums Berlin wurden mehr Industrie- und Logistikimmobilienflächen neu angemietet und bezogen als im Jahr 2021“, konstatiert Ben Dörks, Geschäftsführer der Realogis Immobilien Berlin GmbH. Der Rekordumsatz ist umso bemerkenswerter, da die Tesla-Ansiedlung in der Ergebnisanalyse für 2021 aufgrund der fehlenden Baugenehmigung gar nicht berücksichtigt wurde.

Insgesamt gab es sieben Deals mit jeweils mehr als 17.500 Quadratmetern. Die größten Abschlüsse machten Lidl (30.300 Quadratmeter), die Raben Group (27.000 Quadratmeter) und der Sanitärgroßhandel Bergmann und Franz (25.000 Quadratmeter). Die Spitzenmiete erreichte 2021 ihren Höhepunkt bei 7,50 Euro pro Quadratmeter (2018: 6,80 Euro pro Quadratmeter), die Durchschnittsmiete stagnierte bei 5,90 Euro pro Quadratmeter (2018: 5,50 Euro pro Quadratmeter). Für 2022 rechnet Realogis mit einem nachlassenden Marktgeschehen, weil dann erstmals auch Berlin von Flächenknappheit betroffen sein werde. Innerstädtisch sei der Markt leergefegt. Ansiedlungsfreudige Unternehmen müssten ins Umland ausweichen.


QUARTERBACK feierte Baustart für „Mockauer Tor“ in Leipzig

11. Januar 2022: Die QUARTERBACK Immobilien AG errichtet im Leipziger Nordosten mit dem „Mockauer Tor“ einen fünfgeschossigen Neubaukomplex mit 47 modern ausgestatteten Wohnungen. Moderne Bäder mit Dusche oder Wanne sowie Fußbodenheizung werden zur Grundausstattung gehören. Darüber hinaus erhalten viele Wohnungen einen Balkon. Des Weiteren entstehen sechs Gewerbeeinheiten und eine Tiefgarage mit 42 Stellplätzen. Die Baugrube auf dem rund 3.500 Quadratmeter großen Grundstück ist bereits ausgehoben, in Kürze beginnt die Errichtung des Rohbaus. Von der geplanten vermietbaren Gesamtfläche von rund 5.200 Quadratmetern entfallen 4.400 Quadratmeter aufs Wohnen und knapp 750 Quadratmeter auf gewerbliche Nutzung. Das Gebäude wird nach dem Energieeffizienzstandard KfW 55 errichtet. Es befindet sich in exponierter Lage an der Ecke Mockauer Straße / Volbedingstraße und wird als „Mockauer Tor“ in dem gleichnamigen Stadtteil einen städtebaulich markanten Punkt bilden. Das Projekt wird für die Deutsche Wohnen realisiert, die das Objekt langfristig in den eigenen Bestand übernehmen wird.

Das Mockauer Tor: Eine Visualisierung. Copyright: QUARTERBACK Immobilien AG
Das Mockauer Tor: Eine Visualisierung. Copyright: QUARTERBACK Immobilien AG

Covivio kauft 640 Wohnungen in Berlin

10.01.2022: Das europäische Immobilienunternehmen Covivio erwirbt einen Wohnungsbestand mit 640 Einheiten in Berlin. Verkäufer des Paketes ist die Nox Capital Holding GmbH aus Berlin. Die Gesamtinvestition beträgt 154 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst klassische Mietshäuser aus der Zeit zwischen 1900 und 1930 sowie eine moderne Wohnanlage mit Mietpreisbindung. Alle Objekte befinden sich in innerstädtischen Lagen wie Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Tegel. Covivio verstärkt damit seine Präsenz auf dem Berliner Immobilienmarkt, wo die Gruppe bereits mehr als 17.000 Einheiten besitzt und langfristig verwaltet. Weitere Ankäufe in der Hauptstadt und darüber hinaus sind geplant. „Wir werden 2022 unseren Mietwohnungsbestand weiter ausbauen und damit unsere Präsenz in den Covivio-Kernmärkten Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig und Nordrhein-Westfalen nachhaltig stärken“, so Dr. Daniel Frey, CEO Covivio in Deutschland.


Leipzig: Deutlicher Anstieg bei Baufertigstellungen

10.01.2022: Die Zahl fertiggestellter Wohnungen hat sich im ersten Corona-Pandemie-Jahr in Leipzig fast verdoppelt. Dem kürzlich erschienen Statistischen Jahrbuch 2021 der Stadt zufolge wurden in 2020 stadtweit 3.372 Wohnungen im Bau vollendet. Das sind über 1.000 mehr als im Jahr zuvor (plus 43 Prozent). Die Zahl fertiggestellter Gebäude reduzierte sich allerdings von 1.084 auf 840. Ein Plus von zehn Prozent hat die Stadtverwaltung bei den Baugenehmigungen für Wohnungen verzeichnet. Erhielten 2019 noch 2.356 Einheiten grünes Licht, waren es ein Jahr später 3.372.


Verwaltungsgebäude Am Borsigturm 130 an DIC Asset AG verkauft

10.01.2022: Becken und HASPA PeB haben ihr Berliner Objekt Am Borsigturm 130 an die DIC Asset AG verkauft. Der Deal wurde zum Jahresende 2021 abgeschlossen. Die DIC Asset AG hat die Immobilie für einen neuen Infrastrukturfonds erworben. Im September 2021 hatten Becken und HASPA PeB die Vermietung der Immobilie für rund 17 Jahre an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) gemeldet. Diese stellt die rund 18.500 Quadratmeter umfassenden Verwaltungs- und Archivflächen sowie die 60 Pkw-Stellplätze dem Bundesarchiv für die Unterbringung von Personal und Unterlagen der Abteilung für personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg zur Verfügung.


Interra erwirbt Handelscentrum Strausberg bei Berlin 

06.01.2022: Die Düsseldorfer Interra Immobilien AG hat die fast 400 Meter lange Passage „Handelscentrum Strausberg“ in der Herrenseeallee 15 in Strausberg erworben. Auf dem rund 95.200 Quadratmeter großen Areal befinden sich etwa 56 ebenerdige Läden, Restaurants, Büros und Praxen mit einer Gesamtnutzfläche von 26.000 Quadratmetern. Hinzu kommen gut 1.300 Parkplätze. Zu den Mietern zählen Edeka, C&A und Rossmann. Der erste Abschnitt des Komplexes war 1999 fertiggestellt worden, er wurde bis 2007 mehrfach erweitert. Seit 2015 befand sich das nach eigenen Angaben größte Einkaufszentrum im Landkreis Märkisch-Oderland im Bestand der TLG Immobilien. Im Sommer 2019 wurde das Center bei einem Brand erheblich beschädigt. Die Spuren sind noch nicht beseitigt. Laut Interra steht nun der Wiederaufbau der Rossmann-Filiale und weiterer Läden, die dem Brand zum Opfer fielen, auf der Agenda. 


TREUCON entwickelt nahe Berlin-Buch 220 Wohnungen 

05.01.2022: Die auf den Berliner Wohnungsmarkt spezialisierte TREUCON Gruppe errichtet in der Nähe von Berlin-Buch 220 Wohnungen im KfW 55 EE-Standard. Das dafür vorgesehene Grundstück im Eichenring in Panketal ist 17.602 Quadratmeter groß, liegt in unmittelbarer Nähe des Klinikstandortes Berlin-Buch und wurde in Kooperation mit einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft gesichert. Laut TREUCON handelt es sich um ein „attraktives Wohnungsbaugrundstück für bezahlbares Wohnen“. Thomas Doll, geschäftsführender Gesellschafter des Wohnprojektentwicklers, sagt: „Die enorm gestiegenen Grundstückspreise in Berlin und Brandenburg machen es uns immer schwerer, die begehrten Kooperationsmodelle in einem vernünftigen wirtschaftlichen Rahmen entwickeln zu können. Die gestiegenen Baupreise tun ihr Übriges. Umso mehr freuen wir uns auf die neue und attraktive Projektentwicklung.“ Den Bau führt Kondor Wessels Bouw Berlin aus.  


Saidah Bojens übernimmt Berliner Instone-Niederlassung 

04.01.2022: Seit dem 1. Januar 2022 ist Saidah Bojens neue Niederlassungsleitung von Instone Real Estate in Berlin. Sie übernimmt die Funktion von Carsten Sellschopf, der sich künftig auf strategische Aufgaben in Berlin und Hamburg fokussiert. Die 44-jährige Diplom-Architektin ist fortan für das operative Entwicklungsgeschäft in der Region zuständig. Sie gilt als eine ausgewiesene Expertin des Berliner Marktes und verfügt über langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche, insbesondere in der Projektentwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Zuletzt war Saidah Bojens bei der BaseCamp Student GmbH als Head of Development Germany und davor bei der OFB Projektentwicklung als Head of Development Berlin tätig. Die Instone Niederlassung Berlin realisiert die Fontane Gärten in Potsdam und – gemeinsam mit der OFB Projektentwicklung – die Friedenauer Höhe in Berlin.

Saidah Bojens. Quelle: Instone Real Estate.

Leipzig: VICUS reicht Büro- und Geschäftshaus in der City weiter

03.01.2022: Die Vicus Real Estate Thomaskirchhof GmbH hat ein Büro- und Geschäftshaus in der Leipziger Innenstadt nach einer Haltedauer von sieben Jahren an ein Family Office aus Bad Homburg veräußert. Das einstige Bankgebäude liegt am Innenstadtring gegenüber der Thomaskirche. Mit seiner Architektur gliedere es sich hervorragend in die Gründerzeitbebauung des Stadtkerns, teilt VICUS mit. Das Unternehmen verfolgt nun nach eigenen Angaben eine neue Ausrichtung hinsichtlich der langfristigen Vermögensanlage. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion wurde durch das Maklerbüro Von Poll Immobilien aus Leipzig begleitet.


Sachsen-Anhalts Städte bekommen 91,2 Millionen Euro

03.01.2022: Bund und Land fördern den Städtebau in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr mit 91,2 Millionen Euro. Die Mittel werden über drei Förderprogramme bereitgestellt. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil stehen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung. Nach den Worten von Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, können die Gelder genutzt werden zur Belebung der Innenstädte und zur Entwicklung attraktiver Wohnstandorte, aber auch zur schöneren Gestaltung öffentlicher Plätze und für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Zugute kommen die Fördermittel unter anderem mehreren Vorhaben im Umfeld des Kurparks von Bad Dürrenberg, der Modernisierung des Bürgerrathauses in Eisleben, der energetischen Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Gardelegen, der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts in Nienburg oder auch mehreren Sicherungsmaßnahmen im historischen Stadtkern von Salzwedel.


Mietpreisbremse: Einführung in Leipzig und Dresden bis Juni geplant

03.01.2022: Die geplante Mietpreisbremse für Leipzig und Dresden hat die nächste Hürde genommen. Das sächsische Kabinett hat den Entwurf der Verordnung am 21.12.2021 beschlossen und zur Anhörung freigegeben. Im nächsten halben Jahr soll die Mietpreisbremse in den beiden größten Städten im Freistaat eingeführt werden. Mit dem Inkrafttreten dürften dann vor Ort die Mieten zu Beginn eines neuen Mietverhältnisses maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Die Einführung der Mietpreisbremse war im Jahr 2019 von den sächsischen Koalitionspartnern vereinbart worden. Im vergangenen Sommer hatte das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung noch den 1. Januar 2022 als Starttermin in Aussicht gestellt. Der Entwurf der Verordnung wird nun den kommunalen Spitzenverbänden, Landesverbänden der Wohnungswirtschaft, Mieter- sowie Wohlfahrtsverbänden und der Verbraucherzentrale Sachsen e. V. zur Anhörung übersandt, heißt es von dem Ministerium. Nach der Anhörung wolle das Kabinett endgültig über die Einführung der Mietpreisbremse entscheiden.

Ausblick: Fünf Themen, die 2022 die Immobilienmärkte bestimmen: Nuveen Real Estate, mit einem verwalteten Vermögen von 144 Milliarden US-Dollar einer der größten Immobilien-Investmentmanager der Welt, gibt einen Ausblick auf das neue Immobilienjahr sowie die wichtigsten globalen Trends.
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