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Aktuelles aus der Immobilienbranche - November 2019

Neues Hochhaus an Frankfurter Messe +++ Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften investieren 37 Millionen in Bestand +++ Frankfurt Spitzenreiter bei zertifizierten Büroräumen +++ Deutliches Umsatzplus auf Berliner Immobilienmarkt +++ Zweites "the niu"-Hotel für Stuttgart +++ 161 neue Apartments im fertiggestellten Bauprojekt "WAVE" +++ Grundsteinlegung für Deutschlands modernstes Betonfertigteilwerk in Erfurt +++ Zwei Wohnhochhäuser für Potsdam +++ Richtfest am Bernauer Waldquartier +++ Hamburg Trust erwirbt neues Wohnquartier mit 210 Wohnungen in Stuttgart +++

Wer baut wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat November. Das fertiggestellte WAVE bringt Berlin 161 neue Apartments. Copyright: Bauwerk Capital
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pressemitteilungen der Unternehmen, 08.11.2019

Neues Hochhaus an der Messe Frankfurt

08.11.2019: Die Messe Frankfurt Venue GmbH und die Gustav Zech Stiftung Management GmbH haben sich über die Projektentwicklung für das Baufeld 42a an der Europaallee, direkt westlich der EmserBrücke, verständigt. Bis zum Jahr 2024 sollen auf dem Grundstück ein 33-geschossiges Hotel- und Büro-Hochhaus sowie der Messe-Eingang Süd entstehen. Beide Gebäude umrahmen den auf dem Grundstück neu entstehenden „Messeplatz“. Die Projektentwicklung für das Hochhaus sieht die Entwicklung eines Vier-Sterne-Hotels mit 374 Hotelzimmern über 19 Geschosse und von rund 10.000 Quadratmetern Bürofläche über 13 Geschosse vor. In vier Untergeschossen werden etwa 200 PKW-Stellplätze realisiert. Der neue Messe-Eingang Süd wird ein neues, viergeschossiges, knapp 5.000 Quadratmeter großes Gebäude, das eine großzügige Empfangshalle mit Zugangskontrollsystemen, Veranstaltungs- und Konferenzräume sowie Gastronomieeinrichtungen umfasst.

 


Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften investieren über 37 Millionen in Bestand

08.11.2019: Die neun in der Kooperation Frankfurt zusammengeschlossenen Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaften haben 2018 in ihre circa 10.600 Wohnungen im Stadtgebiet über 37,3 Millionen Euro investiert. Damit liegen sie deutlich über den 2017 investierten 29,8 Mio. Euro. Trotz der hohen Investitionen haben die Durchschnittsmieten der Genossenschaften die 7-Euro-Marke nicht überschritten und liegen bei 6,63 Euro pro Quadratmeter. Im Zuge der Modernisierungen (der Fokus lag auf energetischen Maßnahmen und der Verbesserung des Wohnumfeldes und der Wohnqualität) wurde zudem in zahlreichen Projekten neuer, bezahlbarer Wohnraum zum Beispiel durch Dachaufstockungen geschaffen. Auch in die Sicherheit wird viel investiert. Neben Kameras für die Gegensprechanlagen und der hellen Ausleuchtung des Eingangsbereichs sind vor allem spezielle, einbruchshemmende Türen, Fenster und Wohnungseingänge installiert worden. Hier arbeiten die Genossenschaften eng mit der Polizei Frankfurt und dem hessischen Innenministerium zusammen.

 


Nachhaltige Büroräume: Frankfurt erneut Spitzenreiter

08.11.2019: Auch in der Immobilienwirtschaft spielt die ökologische Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Laut aktuellem CESAR – Certification and Sustainability Radar von JLL ist inzwischen knapp jeder zehnte Quadratmeter Bürofläche in den Big-7-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart als nachhaltig ausgewiesen. Dabei liegt Frankfurt nach wie vor mit Abstand auf Platz eins im Ranking des zertifizierten Bürobestands. 2,6 Millionen Quadratmeter beziehungsweise 22,7 Prozent des gesamten Bürobestands sind in der Mainmetropole zertifiziert. Düsseldorf folgt mit einem zertifiziertem Bürostand von 9,1 Prozent auf Platz zwei. Die restlichen Städte liegen im Bereich zwischen 8,3 Prozent (München) und 5,5 (Stuttgart).

„Die Nachfrage nach umweltverträglichen Gebäuden ist unverändert hoch. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits sind die Gebäude grundsätzlich besser für die Umwelt. Denn im Rahmen der Zertifizierung müssen noch strengere ökologische Kriterien eingehalten werden als beim klassischen Bau. Ein zertifiziertes Gebäude verursacht im Lebenszyklus darum meist weniger CO2-Emissionen als ein vergleichbares Gebäude nach EnEv-Standard“, sagt Martin Hofmann, Head of Project & Development Services JLL Germany. Aufgrund der Bauart und der verwendeten Baumaterialien könnten die Flächen zudem in der Regel oft auch kostengünstiger betrieben werden. Die Beliebtheit zertifizierter Gebäude zeigt sich deutlich beim Büroflächenumsatz: So lag der gesamte Umsatz in den Big 7 im ersten Halbjahr 2019 bei 1,97 Millionen Quadratmetern. Rund 292.000 Quadratmeter davon wurden in zertifizierten Gebäuden angemietet. Das ist ein Anteil von knapp 15 Prozent.

 


Deutliches Umsatzplus auf Berliner Immobilienmarkt

08.11.2019: Der Geldumsatz auf dem Immobilienmarkt der Hauptstadt hat sich in den ersten sechs Monaten 2019 trotz konjunktureller Eintrübung um knapp 50 Prozent auf mehr als 10,5 Milliarden Euro erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt die PRS Family Trust GmbH, auf Grundlage einer Analyse der kürzlich vom Berliner Gutachterausschuss vorgelegten Halbjahresberichte s zum Immobilienmarkt. Der Flächenumsatz steigt demnach um zehn Prozent, zugleich ist jedoch die Zahl der Immobilientransaktionen um fünf Prozent zurückgegangen. Eine ähnliche Entwicklung wie der gesamte Immobilienmarkt zeigt der Teilmarkt für unbebaute Grundstücke. Auch hier erhöhten sich Geld- (44 Prozent) und Flächenumsatz (35 Prozent) bei gleichzeitig sinkender Transaktionszahl (-14 Prozent). Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg um sechs Prozent auf 581 Euro an. Grundstücke für den Geschosswohnungsbau zeigten mit einem Plus von knapp zehn Prozent eine etwas stärkere Preisdynamik und mit 2.159 Euro je Quadratmeter einen weitaus höheren Durchschnittspreis.

 


Das the niu Mesh in Stuttgart. Copyright: NOVUM HospitalityZweites the niu Hotel für Stuttgart

05.11.2019: Mit dem the niu Mesh eröffnet die familiengeführte Novum Hospitality in Stuttgart Fasanenhof das 14. Hotel der expandierenden Marke the niu: Das neue Haus bietet 254 Zimmer inklusive 110 Apartments, die Gästen auch bei längeren Aufenthalten ein Zuhause bieten. Die Sauna im 5. Obergeschoss lockt mit einem Dachterrassenzugang. Das Gebäude verfügt zusätzlich über 75 Stellplätze. Der Namenszusatz „Mesh“ bedeutet Draht oder Gitter und erinnert an die Stuttgarter Fasanerie, deren Gebäude Anfang des 19. Jahrhunderts unter König Wilhelm I. errichtet wurden und die heute Namensgeber des Viertels ist.

Im zweiten "the niu"-Hotel für Stuttgart finden sich von der Fasanerie inspirierte Accessoires aus feinen Gittern, Federmotiven und Natursteinoptik. The niu Mesh garantiert Hotelgästen zudem innovatives Entertainment auf dem neusten Stand der Technik: Neben kostenlosem Highspeed-WLAN steht eine umfangreiche Mediathek, Screen-Mirroring sowie ein Bluetooth-Soundsystem zur Verfügung. In sämtliche Zimmern sind zahlreiche USB-Ports, ein Badezimmer mit Dusche, Klimaanlage und schallisolierte Fenster zu finden.

 


Bauwerk stellt WAVE waterside living fertig

05.11.2019: Die Bauwerk Capital GmbH & Co. KG hat am Spreeufer in Berlin-Friedrichshain ihr Projekt WAVE waterside living fertiggestellt. An der Stralauer Allee 13/14 sind zwei Wohnhäuser mit insgesamt 161 Apartments, Wohnungen und Penthouses entstanden. Diese verteilen sich jeweils auf sieben Etagen und variieren in ihrer Größe zwischen 26 und 296 Quadratmetern. Zu dem neuen Wohnraum gesellen sich 41 Tiefgaragen- und 78 Außenstellplätze, eine hochwertige Ausstattung, Smart-Home-Systeme, Concierge-Dienste, Car-Sharing sowie Ladestationen für E-Mobility. Die Mehrheit der seit 2017 gebauten Wohnungen von WAVE verfügt über Balkone, Gärten, Terrassen oder Dachgärten. Schon vor der Fertigstellung konnten von 161 Apartments 150 verkauft werden. Aktuell sind 99 Prozent vermarktet.

 


Grundsteinlegung für modernstes Betonfertigteilwerk Deutschlands

04.11.2019: Im Industriegebiet Erfurter Kreuz feierte die EMC European Modular Construction GmbH die Grundsteinlegung für eines der modernsten Betonfertigteilwerke der Welt. Auf gut 75.000 Quadratmetern entstehen bis Juli 2020 mehrere Gebäude, darunter die rund 16.000 Quadratmeter große Fertigungshalle, sowie zwei Hektar Außenlagerfläche. „In der industriellen Vorfertigung von Bauteilen liegt die Zukunft des Bauens“, ist sich EMC-Geschäftsführer Frank Preuss sicher und ergänzt: „Nach der Digitalisierung der Planungsprozesse für ein neues Gebäude bei Architekten und Planern ist die Überführung der vorhandenen Daten in einen schnellen und flexiblen Produktionsprozess für individuelle Bauteile der logische nächste Schritt, und den gehen wir in den kommenden Monaten.“ Mit seinen hochautomatisierten Produktionsprozessen, die Planung und Fertigung miteinander verbinden, sei das neue Werk Vorreiter im digitalen Bauen.

Die CG Gruppe AG, der deutschlandweit führende Immobilienentwickler im Bereich Wohnungsbau, hat sich bewusst entschieden, Pilotkunde zu werden. „Die CG Gruppe setzt bereits vollständig und konsequent auf digitale Prozesse. Nur so wird es gelingen, bei wachsenden Anforderungen an Ökologie und Bauqualität gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende der CG Gruppe AG, Christoph Gröner, seine Motivation. Durch die beispielsweise aus dem Automobilbau bekannten modularen und Just-in-time-Fertigungsprozesse wird das neue Werk im Fertigteilbau erstmalig in der Lage sein, auf industriellem Niveau hochgradig individuell zu fertigen. Die montagefertigen Wand- und Deckenelemente, in die auch robotergestützt Rohrsysteme für Installationen eingelegt werden können, werden dann vor Ort auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt. In das Betonfertigteilwerk werden 48 Millionen Euro investiert. Selbiges soll Ende 2020 die Produktion aufnehmen und 2021 in Serienbetrieb gehen.

 


Zwei neue Wohnhochhäuser für Potsdam?

04.11.2019: Der Shoppingcenterinvestor und -betreiber ECE Projektmanagement stellte im Potsdamer Stadtentwicklungsausschuss seine Pläne für gleich zwei Wohnhochhäuser neben dem Stern-Center in Potsdam-Drewitz vor. Diese sollen auf zwei aktuell als Parkplatz genutzten Flächen errichtet werden und bis zu 700 Wohnungen bereitstellen. Die Pläne wurden von der Stadt positiv aufgenommen. Nun folgt ein Gestaltungsverfahren, an dem sich ab Dezember mehrere Architekturbüros beteiligen sollen. Die Ergebnisse daraus sollen im Juni 2020 vorgestellt werden.

 


Richtfest für Bernauer Waldquartier

01.11.2019: Das Stadtquartier in Bernau-Friedenstal nimmt Formen an. Dies würdigten der Projektentwickler ehret+klein und der Generalunternehmer Implenia mit einem Richtfest am 30. Oktober 2019. Der Hochbau umfasst nach Fertigstellung etwa 23.000 Quadratmeter Brutto-Grundfläche für die nördlichen Baufelder. Ende 2020 soll das moderne und grüne Waldquartier bezugsfertig sein. Es sollen vier Baukörper mit zwei bis vier Stockwerken und Platz für 223 Wohneinheiten zur Miete im lichtdurchfluteten Bauhausstil entstehen. Die Wohnungen sind größtenteils barrierefrei zugänglich. Sie entsprechen einem bedarfsorientierten Nutzungsmix und eignen sich sowohl für Single-Haushalte als auch für Familien mit Kindern. Parallel laufen die Planungen in enger Absprache der Stadt und dem Landkreis für die Projektphase zwei im südlichen Teil des Areals. Hierfür ist eine Wohnbebauung in Kombination mit Einzelhandel, Gewerbe und einem Parkhaus vorgesehen.

 


Stuttgart: Hamburg Trust erwirbt neues Wohnquartier mit 210 Wohnungen

01.11.2019: Der Investment- und Asset-Manager Hamburg Trust hat das Wohnquartier „Parkview“ in Stuttgart erworben. Das Wohnensemble fließt in das Portfolio des Spezialfonds „domiciliumINVEST“. Verkäufer ist die Scherbaum Unternehmensgruppe, ein Investor und Projektentwickler im Immobilienbereich aus Grünwald. Die Off-Market-Transaktion wurde als Asset-Deal strukturiert. Insgesamt umfasst das 3.000 Quadratmeter große Grundstück circa 10.000 Quadratmeter Wohnfläche, eine Kindertagestätte, sowie 224 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage. Die Wohnungen sind 27 bis 96 Quadratmeter groß und bieten Balkone sowie Einbauküchen. 153 der Wohnungen werden zudem voll möbliert vermietet. Der „domiciliumINVEST“ ist einer von sechs Fonds für institutionelle Investoren von Hamburg Trust. Der Spezialfonds mit einem Zielvolumen von 600 Millionen Euro investiert breit diversifiziert in Wohnimmobilien in Metropolen und Mittelstädten mit dynamischer Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung.

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