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Aus diesen Gründen lohnen Investments in den Immobilienmarkt Brandenburg

Brandenburg – oft wird das fünftgrößte Bundesland Deutschlands unterschätzt und in den Schatten der Hauptstadt gestellt. Selbst die Landeshauptstadt Potsdam wurde oft als kleine, unscheinbare Schwester Berlins belächelt. Doch seit einiger Zeit wendet sich das Blatt und der märkische Immobilienmarkt erfreut sich steigender Aufmerksamkeit. Überlegungen zum Thema von Christian Neumann und Heiko Türp von der VERIMAG Vertriebs- und Marketinggesellschaft mbH.

Brandenburg wird oft unterschätzt und in den Schatten der Hauptstadt gestellt. Doch seit einiger Zeit wendet sich das Blatt und der märkische Immobilienmarkt erfreut sich steigender Aufmerksamkeit. Heiko Türp (links) und Christian Neumann von VERIMAG raten zu Investments in Brandenburg. Copyright: Dirk Lässig
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pierre Pawlik / VERIMAG Vertriebs- und Marketinggesellschaft mbH, 23.06.2020

Der Immobilienmarkt Brandenburg erfreut sich steigender Aufmerksamkeit. Dabei verteilt sich die Immobiliennachfrage sehr ungleich, denn der Berliner Speckgürtel und Potsdam vereinten 2018 etwa 65 Prozent des gesamten Brandenburger Immobilienumsatzes auf sich. „Die Gemeinden rund um Berlin entwickeln sich stark, wobei vor allem Familien mit Kindern das Wohnen im Grünen bevorzugen. Zudem sind aus dem Umland die Wege zur Arbeit in der Hauptstadt nicht weit“, resümiert Christian Neumann, Geschäftsführer der VERIMAG.

Positive Wirtschaftsfaktoren und wachsende Einwohnerzahlen begünstigen Investments in den Immobilienmarkt Brandenburg

Neumann und sein Geschäftsführungspartner Heiko Türp beobachten die Veränderungen des Marktes in und um die Hauptstadt bereits seit über 30 Jahren. „Da Miet- und Wohnraum in Berlin bekanntermaßen rar ist und die Preise immer weiter steigen, erleben Städte und Gemeinden an den Hauptverkehrsachsen des ÖPNV nach Berlin wie Potsdam, Schönefeld, Hohen Neuendorf oder Oranienburg einen unheimlichen Aufschwung, die Einwohnerzahlen werden sich in einigen märkischen Gemeinden bald verdoppelt haben“, so Neumann weiter.

Hinzu kommen positive Wirtschaftsfaktoren, wie der Flughafen BER, der 2020 endlich eröffnen soll, oder auch der Neubau der Tesla-Fabrik, in deren Umfeld sich zahlreiche Mitarbeiter nach einem neuen Zuhause umsehen werden. Dabei ist auch in Brandenburg der Faktor Lage das wichtigste Kriterium beim Kauf einer Immobilie, weiß Heiko Türp: „Die optimale Infrastruktur der Umlandgemeinden ist ein absoluter Vorteil des Speckgürtels. Hervorragende Verkehrsanbindungen nach Berlin, gute Schulen, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten und Ärztehäuser – das ist in diesen Lagen größtenteils gegeben und macht sich aber auch im Preis und in der Nachfrage bemerkbar.“  

Flucht vieler Berliner ins Brandenburger Umland treibt Preise hoch

Dass viele Berliner sich in Richtung Umland orientieren, beweist die Entwicklung der Preise: Lagen diese im Jahr 2018 noch im Schnitt bei circa 2.690 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, liegen sie in Brandenburg aktuell bereits bei 3.340 Euros je Quadratmeter und in Potsdam noch deutlich darüber. Trotzdem empfehlen die Immobilienexperten jetzt den Erwerb einer Immobilie in Brandenburg.

„Wer Interesse daran hat, sich eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, sollte sich zeitnah im Land Brandenburg umsehen. Denn noch sind die Preise relativ moderat. Aber sie werden voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter anziehen“, so Neumann. Ein wichtiger Punkt dabei ist aber nicht nur das starke Wachstum der Gemeinden, sondern auch der Einfluss des Berliner Mietendeckels.

Das neue Gesetz, gegen das bereits Klage eingereicht wurde, führt derzeit zu einer großen Verunsicherung auf dem Berliner Immobilienmarkt, die sich mittelfristig wahrscheinlich auch auf den Neubau auswirken kann. So geht der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmer davon aus, dass durch die Einnahmeverluste von rund einer Milliarde Euro auch 12.000 Wohnungen weniger in Berlin entstehen werden. „Das führt zu einer weiteren Verknappung des Angebots in Berlin und damit zu einer erhöhten Nachfrage nach passendem Wohnraum auch im Umfeld der Hauptstadt“, erklärt Türp. 

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