H3ö-Campus: Hannovers nachhaltigstes Büroquartier

H3ö-Campus: Hannovers nachhaltigstes Büroquartier

H3ö-Campus: Hannovers nachhaltigstes Büroquartier
Im künftigen H3ö-Campus in Hannover rücken die Planer die Work-Eco-Balance in den Fokus. Copyright: „MACINA digital film“ für STRABAG Real Estate

Mit dem H3ö-Campus setzt STRABAG Real Estate ökologische Maßstäbe. Der Immobilienentwickler plant einen Bürocampus mit drei Gebäuden, die durch ihre Bauweise, Energieversorgung und Bepflanzung besonders umweltfreundlich sind.

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Cleo die Begrünte wird mit Mona der Monolithischen und Woody der Hölzernen das nachhaltigste Büroquartier Hannovers bilden. Die Namen stehen für drei Bürohäuser, von denen jedes auf seine Weise zur Schonung von Umweltressourcen beiträgt. Entwickelt werden Cleo, Mona und Woody derzeit von der STRABAG Real Estate, stehen sollen sie in Hannover Groß-Buchholz und ergeben werden sie den künftigen H3ö-Campus.

Grüne Oase: Work-Eco-Balance steht im H3ö-Campus Vordergrund

Gemeinsam sind den drei geplanten Bürohäusern das regenerative Energiekonzept, die hohen CO2-Einsparungen beim Bau und Betrieb sowie die flexibel an Mieterwünsche anpassbaren Grundrisse. Letztere ermöglichen Einzelbüros, Open Spaces und Kombilösungen.

Ein weiteres verbindendes Element ist die üppige Bepflanzung des Campusgeländes und von Teilen der Fassaden. Statt des üblichen “Begleitgrüns” wird ein wertvolles Ökosystem aus Blumenwiesen, Beeten, Totholzstapeln, Vogelhäuschen, Bienenstöcken und begrünten Dächern entstehen. Das viele Grün soll das Wohlbefinden der Mitarbeiter erhöhen und zur Work-Eco-Balance beitragen.

Da Mitarbeiter produktiver und zufriedener sind, wenn sie sich wohlfühlen, plant STRABAG Real Estate auch naturnahe Arbeitsplätze im Freien. Die Ideen reichen von lauschigen Gartenecken über Dachterrassen bis zum technisch perfekt ausgerüsteten „Grünen Zimmer“, einer Art Arbeits- und Meetingraum an der frischen Luft.

Das „Grüne Zimmer“ ermöglicht das Arbeiten im Freien. Copyright: „MACINA digital film“ für STRABAG Real Estate
Das „Grüne Zimmer“ ermöglicht das Arbeiten im Freien. Copyright: „MACINA digital film“ für STRABAG Real Estate

Das Greenteam von Hannover: Cleo, Mona und Woody

Bei jedem der drei Gebäude wird ein anderes Nachhaltigkeitskonzept verfolgt. Cleo die Begrünte bekommt in die Fassade integrierte Pflanzkästen, die von den Mietern selbst gestaltet werden können. Der Effekt: Die Pflanzen verdunsten Wasser, spenden Schatten und wirken als natürliche Klimaanlage. Das Haus Cleo wird 7.600 Quadratmeter Büro- und Gewerbemietfläche auf vier bis sechs Etagen bieten und zwei Dachterrassen haben.

Mona die Monolithische wird aus Tonziegeln errichtet. Diese dämmen das vier- bis fünfstöckige Haus mit 8.000 Quadratmetern Büromietfläche so gut, dass keine weitere Dämmung benötigt wird. Zudem wirkt der natürliche Baustoff Ton temperaturausgleichend. Mona bekommt ebenfalls zwei Dachterrassen und zusätzlich attraktive Außenarbeitsplätze. Beim Bau fällt deutlich weniger CO2 an als in herkömmlicher Herstellungsweise.

Woddy die Hölzerne fügt sich mit ihren Fassaden und Wänden aus Holz harmonisch in die natürliche Umgebung des Campus ein. Das warme Material bewirkt ein angenehmes Raumklima. Insgesamt werden hier 6.000 Quadratmeter Büromietfläche auf vier Etagen zur Verfügung stehen. Auch Woody bekommt zwei Dachterrassen und attraktive Außenarbeitsplätze. Der CO2-Fußabdruck des Hauses wird um bis zu 30 Prozent schlanker ausfallen als der eines konventionellen Baus.

Innovative Energieversorgung im H3ö-Campus: Heizen mit Eis

Natürlich bewachsene Grünflächen bilden das Herz des H3ö-Campus. Copyright: „MACINA digital film“ für STRABAG Real Estate
Natürlich bewachsene Grünflächen bilden das Herz des H3ö-Campus. Copyright: „MACINA digital film“ für STRABAG Real Estate

STRABAG Real Estate strebt im H3ö-Campus das Zero-Emission-Ziel an. Hierfür soll der Energiebedarf aus eigenen regenerativen Ressourcen gedeckt werden. Geplant ist der Einsatz einer innovativen Eisspeichertechnik, die alle drei Gebäude über eine Wärmepumpe mit Wärme und Kälte versorgt. Den Strom werden campuseigene Photovoltaikanlagen liefern. Beide Systeme zusammen reduzieren die CO2-Emissionen auf ein Minimum.

Umweltschonend schon vor dem Baustart: Abriss mit Wiederverwertung

Bevor der H3ö-Campus errichtet werden kann, sind fünf alte Gebäude auf dem Gelände abzutragen. Die Hälfte des Rückbaus ist bereits geschafft. Das Besondere daran: 85 Prozent der abgerissenen Materialien werden in den Materialkreislauf zurückgeführt. Das betrifft vor allem Beton, Holz, Metall und Rotstein. Um den grünen Fußabdruck zu maximieren, erfolgt der Abbruch auch mit umweltschonender Technik, etwa Elektrobaggern.

STRABAG Real Estate führt bereits Gespräche mit mehreren Mietinteressenten. Parallel dazu erfolgt eine Bewertung der Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Baukosten. Ziel sei, den Mietinteressenten angepasste, belastbare Mietkonditionen zu benennen. Der Baustart richte sich nach dem Zeitpunkt des Abschlusses der Mietverträge, könne aber noch gegen Ende 2022 erfolgen, teilte das Unternehmen gegenüber „Immobilien aktuell“ mit.

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