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Modulbauweise bei Kliniken als Maßnahme im Kampf gegen Corona

Die SEMODU AG entwickelt auf Basis modernster Softwarelösungen und komplexen mathematischen Systemen qualitativ hochwertige Gebäudemodule. Diese könnten Grundlage für modular aufgebaute Kliniken sein.

Eigentlich entwickelt die SEMODU AG qualitativ hochwertige Gebäudemodule. Diese könnten Grundlage für modular aufgebaute Kliniken im Kampf gegen Krankheitserreger sein. Visualisierung der Konzeption einer Mikroklinik. Quelle: Semodu
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pierre Pawlik / Pressemitteilung SEMODU AG, 30.03.2020

Zehn Tage für eine Klinik mit 1000 Patienten – was in China längst Realität ist und im Rahmen der Corona-Krise eindrucksvoll belegt wurde, ist in Deutschland bislang Zukunftsmusik. Doch gerade dieser Grad an Effizienz und schnellem Handlungsvermögen wird gebraucht, wenn es darum geht, eine Pandemie in den Griff zu bekommen. Um eine hohe und schnell steigende Anzahl von Erkrankten behandeln zu können, müssen Kapazitäten zügig erhöht werden.

Modulare Mikroklinik innerhalb weniger Tage errichtbar

Dieser Herausforderung hat sich die SEMODU AG gestellt und mithilfe von Intensivärzten zwei Konzepte für Kliniken entwickelt, die sowohl die Bedürfnisse der Patienten als auch des Personals miteinbezogen haben. Eine entsprechende modulare Mikroklinik ist vor Ort in nur wenigen Tagen aufgebaut. Die modulare Bauweise macht es möglich, Räume auf unterschiedliche Art und Weise zusammenzufügen und so auf die verschiedensten Situationen zu reagieren. Dies ist gerade bei einem Krankenhaus wichtig, wo Eingänge, Ausgänge, Patienten, Personal und Materialentsorgung organisiert werden müssen.

Zwei Konzepte einer modularen Mikroklinik im Kampf gegen Corona

  • Klinikkonzept #1 bietet Raum für 36 Patienten und 20 Personen auf Personalseite und ist damit speziell auf den Bedarf zur Behandlung des Coronavirus ausgelegt und kann problemlos erweitert werden. Die Räume sind so organisiert, dass sich die Wege von Patienten, Personal und Material nicht unnötig kreuzen. Die Patienten gelangen von Süden aus, über den Eingangsbereich, direkt in die Schockräume, wo sie nach einer primären Versorgung zu den Seiten in die Patientenräume gebracht werden. Direkt gegenüber der Schockräume befinden sich Räume für die Verwahrung und Entsorgung von Material. So findet die Versorgung zentral statt, wodurch Laufwege innerhalb der Klinik minimiert und somit wertvolle Minuten gewonnen werden können. Dies ist gerade für den Abfall wichtig, damit dieser möglichst schnell und ohne viel Kontakt transportiert werden kann. Alle Räume bieten genug Platz für Betten und Geräte sowie ein Waschbecken und einen Desinfektionsbereich. Gerade bei Infektionskrankheiten ist Sauberkeit wichtig, weshalb auch auf den Fluren Waschbecken und Desinfektionsbereiche vorzufinden sind.
  • Klinikkonzept #2: Ähnlich verhält es sich auch im zweiten Konzept. Da es aber für zwanzig Schwerkranke und zehn Personen auf Krankenhausseite gedacht ist, werden hier Patienten über den Eingang direkt in ihre Zimmer gebracht.

Beide Konzepte sind nicht nur für die derzeitige COVID-19 Pandemie ausgelegt, sondern können ebenso als Notfallkliniken für sämtliche Krisensituationen weltweit angewandt und dank der modularen Bauweise und seriellen Vorfertigung nach ihrem Einsatz zurückgebaut, umgenutzt oder an einem anderen Standort wiederverwendet werden. 

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