O-WERK Campus Bochum: Grundstein für Herzstück von Bochumer Quartier MARK 51°7 gelegt

O-WERK Campus Bochum: Grundstein für Herzstück von Bochumer Quartier MARK 51°7 gelegt

O-WERK Campus Bochum: Grundstein für Herzstück von Bochumer Quartier MARK 51°7 gelegt
Eine Visualisierung des O-Werk | Campus in Bochum. Copyright: HPP Architekten/HH Vision

Im Oktober wurde der Grundstein für den O-WERK | CAMPUS gelegt, den die Landmarken AG auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum entwickelt. In mehreren Bauabschnitten sollen hier bis zu 80.000 Quadratmeter Bürofläche entstehen. Die geplanten Neubauten werden sich mit dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Autobauers, das Landmarken bereits zum O-WERK umgewandelt hat, zu einem modernen Bürocampus verbinden.

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„Die Transformation von MARK 51°7 ist ein Leuchtturm des Wandels von der Industrie- zur Wissensregion. Unser O-WERK | CAMPUS wird zum Herzstück dieses neuen Quartiers, in dem sich weitere innovative Akteure ansiedeln können“, sagte Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Mit unserer Expertise speziell in den Bereichen Quartiersentwicklung, Wissenschaft und Forschung schaffen wir hier zukunftsweisende Arbeitswelten.“ Und das zahlt sich aus, denn neben den bereits erfolgten Vermietungen führe Landmarken teils sehr konkrete Gespräche mit Interessenten, die besonders zum Standort passen würden, so Jens Kreiterling weiter.

Grundsteinlegung für O-WERK | CAMPUS im neuen Bochumer Quartier MARK 51°7

Der erste Neubauabschnitt, entworfen von HPP Architekten, wird aus drei Gebäuden gegenüber dem O-WERK bestehen. Hierfür wurde am 6. Oktober 2020 der Grundstein gelegt. Als Generalunternehmer wurde Implenia gewonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant. Den Großteil der Flächen wird die VIACTIV beziehen, weitere Mieter stehen kurz vor dem Abschluss ihrer Verträge. Die gesetzliche Krankenkasse hat den O-WERK | CAMPUS mit seinen offenen Bürostrukturen, Freiflächen und grünen Innenhöfe für ihre neue Unternehmenszentrale gewählt, weil sie auch den Quartiersgedanken schätzt, der mit dem O-WERK | CAMPUS auf MARK 51°7 umgesetzt wird. Ein zentraler Platz wird den historischen Bestand mit den neuen Gebäuden verbinden. Ein Mix aus Versorgung und Kita, Grünflächen und Architektur, aus Begegnung und Entspannung soll eine einmalige Aufenthaltsqualität erzeugen.

Nachhaltiges Energiekonzept für gesamtes Quartier im Quartier

Feierliche Grundsteinlegung am O-Werk | Campus. Copyright: Landmarken AG
Feierliche Grundsteinlegung am O-Werk | Campus. Copyright: Landmarken AG

Für das gesamte Gelände, das perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird, wurde ein Energiekonzept entwickelt, das Wärme unter Einsatz von Geothermie aus den alten Kohlegruben gewinnt. Ladesäulen für Elektroautos werden breitflächig im Areal platziert und ergänzen das innovative Energie- und Mobilitätskonzept. Der Aufbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes schafft dafür die Voraussetzung. Der gesamte O-WERK | CAMPUS soll mit dem anerkannten LEED-Zertifikat in Gold für besonders nachhaltige Immobilien zertifiziert werden. Erreicht wird dies zum Beispiel durch smarte, zukunftsweisende Gebäudetechnik und erneuerbare Energiekonzepte. Unter anderem wird Landmarken die extensiv begrünten Dächer auch zum Aufstellen von Photovoltaik-Anlagen nutzen.

„Der Standort und das Konzept des O-WERK | CAMPUS auf MARK 51°7 zeigen, wie ideen- und erfolgreich Bochum Strukturwandel kann“, unterstrich Oberbürgermeister Thomas Eiskirch.

Ehemalige Opelverwaltung wurde zum O-WERK 

Bereits fast fertiggestellt ist das O-WERK. Die denkmalgeschützte ehemalige Opelverwaltung ist nun ein Hot Spot für Innovationen. Als erster Mieter hat babymarkt.de seine neuen Räume bezogen. Die Ruhr-Universität Bochum übernimmt gerade sukzessive ihre Flächen, in die unter anderem das Zentrum für Entrepreneurship Innovation Transformation (CEIT), das Gründungszentrum für angewandte Pastoralforschung (ZAP) und die Akademie einziehen werden, um den Studierenden praxisnahe Lehre, anwendungsorientierte Forschung sowie konkrete Hilfe für Ausgründungen von Spin-offs und Start-ups zu bieten. Im Rahmen der Innovationswerkstatt Worldfactory entsteht im O-WERK der Ankerpunkt für ein technologieorientiertes Wissenschafts- und Gründerquartier. Mit Beginn des Wintersemesters soll der Betrieb starten.

So geht es weiter im O-Werk | Campus

Der zweite Bauabschnitt des O-WERK | CAMPUS an der nördlichen Seite des O-WERKs sieht bis zu drei weitere Bauteile vor, die ab Ende 2023 sukzessive fertiggestellt werden sollen. In einem dritten Bauabschnitt, für den die Landmarken AG zusätzliche 16.000 Quadratmeter Fläche erworben hat, könnten zwei weitere Gebäude entstehen. Zwei Parkhäuser gehören ebenfalls zum Konzept des Campus, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. „Work-Life-Balance wird hier gelebt“, sagt Landmarken-Projektleiterin Constanze Justus. „Wir greifen die Anforderungen zukünftiger Arbeitswelten auf und schaffen Idealbedingungen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter.“

Mehr Informationen zum O-Werk | Campus

Aus ehemaligem OPEL Werk 1 in Bochum Laer wird die Quartiersentwicklung MARK 51°7 

Wie bereits erwähnt, wird der O-Werk | Campus als eine Art Quartier im Quartier gebaut. Das Gesamtquartier wird seit 2015 unter dem Namen MARK 51°7 auf den ehemaligen Flächen des Opel-Werkes I in Bochum Laer errichtet. Federführend ist die privatrechtliche Gesellschaft Bochum Perspektive 2022, die das ehemalige Opelwerk zu einem Industrie-, Technologie- und Wissens-Campus entwickelt. Neben der Entwicklung von rund 45 Hektar Gewerbe-, Industrie- und Technologieflächen sind großflächige öffentliche Grünflächen vorgesehen.

Video: Rundflug über die gewaltigen Flächen des ehemaligen OPEL-Werkes

 

Mehr Infos über Mark 51°7

Landmarken und Siemens schließen Partnerschaft für O-Werk Campus Bochum

Update vom 23. Juni 2022: Der O-Werk Campus ist Teil einer der größten Quartierentwicklungsprojekte in Deutschland. Bis zu 80.000 Quadratmeter moderne Arbeits- und Forschungsflächen sollen alleine auf dem Campus entstehen. Rund 14.000 davon wurden im modernisierten ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude bereits bezogen, drei Neubauabschnitte folgen. Der erste Bauabschnitt, die aus drei Gebäuden bestehende Ideenschmiede, befindet sich bereits im Innenausbau. Um die geplanten Gebäudekomplexe zukunftsgerecht zu gestalten, hat sich der Projektentwickler Landmarken mit Siemens Smart Infrastructure einen starken Partner an die Seite geholt. Die Innovationspartnerschaft wurde jetzt besiegelt.

Sorgen für Effizienz und Sicherheit in Gebäuden: Digitale Lösungen und Produkte der Reihe Desigo von Siemens Smart Infrastructure. Copyright: Siemens
Sorgen für Effizienz und Sicherheit in Gebäuden und kommen im O-Werk Campus zum Einsatz: Digitale Lösungen von Siemens Smart Infrastructure. Copyright: Siemens

„Das Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, aus dem traditionsreichen ehemaligen Bochumer Industrieareal ein technologieorientiertes Wissenschafts- und Gründerquartier zu machen, dessen Gebäudeinfrastruktur auch mit Blick auf die Zukunft ideale Arbeitsumgebungen bietet“, sagt Landmarken-Vorstand Jens Kreiterling. „Wir werden Landmarken mit einer Reihe von Beratungsleistungen und Lösungsvorschlägen langfristig bei der Entwicklung des Quartiers begleiten. Wir hoffen, dass wir Mark 51°7 und den O-Werk Campus damit über die Grenzen der Region hinaus zu einem Leuchtturmprojekt gelungener Konversion traditioneller Industrieflächen machen können“, ergänzt Lukas Kocheise, Leiter Smart Building Consulting bei Siemens Smart Infrastructure. 

Für die Zusammenarbeit bietet Siemens Landmarken unter anderem Kompetenzen in den Bereichen Digitalisierungskonzeption und Beratung für ESG-konforme Maßnahmen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung helfen Landmarken dabei, die Handhabung und Bedienung des Gebäudes sowie dessen Unterhaltung und Reparatur für jedermann zu vereinfachen und Energie zu sparen, um einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu leisten.

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