Quartier Elbbrücken in Hamburg: Architektur für Mixed-Use-Ensemble in der Hafencity vorgestellt

Quartier Elbbrücken in Hamburg: Architektur für Mixed-Use-Ensemble in der Hafencity vorgestellt

Quartier Elbbrücken in Hamburg: Architektur für Mixed-Use-Ensemble in der Hafencity vorgestellt
Blick auf die Wohngebäude auf den Baufeldern 114 und 116. Copyright: KPW Papay Warncke und Partner Architekten.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit vielfältigen Nutzungen: Auf den Baufeldern 113 bis 116 im Hamburger Quartier Elbbrücken soll ein Komplex entstehen, der auf insgesamt vier Grundstücken Wohnen, Kultur, Kita und Gewerbe verbindet. Highlight und Anziehungspunkt des Mixed-use-Projekts wird eine Einrichtung, die zu Europas größtem Museum für digitale Kunst avancieren soll.

Weitere Bausteine des Gebäudeensembles sind rund 600 attraktive Miet- und Eigentumswohnungen in außergewöhnlicher Lage, ein internationales, öffentlich gefördertes Studierendenwohnheim mit weiteren rund 260 Wohnungen zu günstigen Mieten, eine Kindertagesstätte sowie ergänzende Flächen für Gewerbe und Gastronomie.

Ergebnisse des Workshopverfahrens zur Architektur

Für das an Baakenhafen und Elbe beiderseitig am Wasser gelegene Projekt hat die Hamburger ECE zusammen mit Harmonia Immobilien, Lars Hinrichs und dem Studierendenwerk Hamburg als Bauherren und Projektentwickler gemeinsam mit der HafenCity Hamburg und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen jetzt die Gewinner des architektonischen Workshopverfahrens für die insgesamt sieben Gebäudeteile auf vier Baufeldern vorgestellt.

Die Gewinnerentwürfe kommen vom Atelier Kempe Thill, Rotterdam, und blauraum Architekten, Hamburg (beide Baufeld 113), KPW Papay Warncke und Partner Architekten, Hamburg (Baufeld 114), Heide & von Beckerath, Berlin (Baufeld 115) sowie Diener & Diener Architekten, Basel (Baufeld 116) und sorgen für eine hochwertige, abwechslungsreiche Architektur aller Gebäudeteile.

Abwechslungsreiche Architektur mit hoher Aufenthaltsqualität

Die Entwürfe sorgen durch verschiedene Höhen und Kubaturen, mit gläsernen Hochpunkten und individuellen Fassadengestaltungen in Klinkeroptik, Keramik und gefärbtem Recyclingbeton für eine abwechslungsreiche Gestaltung, heißt es in einer Mitteilung. Ein hoher Anteil an Glasflächen und teils raumhohe Fensterelemente biete ein modernes Äußeres und lichtdurchflutete Räume in den in Größe, Schnitt und Typ unterschiedlich gestalteten Wohnungen.

Großzügige Balkone, Loggien und teils begrünte Dächer sowie Dachterrassen und einladende Grundrisse sorgten für einen hohen Wohnkomfort mit beeindruckenden Ausblicken aufs Wasser. Attraktiv gestaltete, begrünte Innenhöfe und gemeinsam nutzbare Außenflächen schafften eine hohe Aufenthaltsqualität.

Visualisierung des Wohnturms auf dem Baufeld 113. Copyright: Kempe Thill.

Zu den Mobilitätsangeboten gehören neben der direkten ÖPNV-Anbindung über den U- und S-Bahn-Knotenpunkt Elbbrücken unter anderem E-Ladestationen für Autos und Fahrräder und ein Carsharing-Angebot. Außerdem verfügt das Gebäudeensemble durch die Umsetzung hoher Energiestandards, den Einsatz erneuerbarer Energien, eine CO2-reduzierte Bauweise, die Verwendung recyclebarer Bauteile und eine auf Barrierefreiheit ausgelegte Planung über hohen Nutzerkomfort und entspricht den Nachhaltigkeitsstandards des Umweltzeichens HafenCity.

Digitales Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen

Das neue Gebäudeensemble ist als innovatives und kosmopolitisch geprägtes Stadtquartier konzipiert, das vielfältige Nutzungen vereint und innerstädtischen, zentral gelegenen Wohnraum für unterschiedliche Zielgruppen mit einem abwechslungsreichen Nutzungsmix verbindet – mit einer Kombination aus rund 600 Eigentums- und Mietwohnungen sowie rund 260 Studierendenwohnungen in unterschiedlichen Größen für mehr als 360 Studierende sowie Raum für gastronomische Betriebe und Geschäfte, Co-Working-Bereiche und eine Kita in den Erdgeschossbereichen.

Leuchtturmprojekt und digitales Kernelement des Ensembles ist das von Xing-Gründer Lars Hinrichs initiierte Digital Art Museum – mit rund 7.500 Quadratmeter Gesamtfläche und bis zu zehn Meter hohen Decken Europas größtes Museum für digitale Kunst, das als neuer touristischer Anziehungspunkt und wichtiger Frequenzbringer für die östliche HafenCity und den großzügig angelegten Amerigo-Vespucci-Platz dienen soll.

Der Baustart für das Projekt auf einer Grundstücksfläche von rund 15.000 Quadratmetern und mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt rund 76.000 Quadratmetern ist für Herbst 2022 geplant, die Fertigstellung der unterschiedlichen Bauteile soll schrittweise ab Ende 2024 und bis Anfang 2026 erfolgen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 480 Millionen Euro. Entwickelt wird das Projekt in Kooperation von ECE, Harmonia Immobilien, Lars Hinrichs und dem Studierendenwerk Hamburg.

Zukunftsweisendes digital orientiertes Stadtquartier

Durch verschiedene digitale Tools und Features– vom Digital Art Museum über Vorrichtungen für Smart-Home-Applikationen und digitale Zugangssystemen für die Wohnungen bis hin zu einer lückenlosen Funknetzabdeckung und schnellsten Internetverbindungen im gesamten Areal– ist das Gebäudeensemble als zukunftsweisendes digital orientiertes Stadtquartier angelegt.

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