Neubau in Modulbauweise bringt 128 Wohnungen für Geflüchtete in Berlin-Spandau

Neubau in Modulbauweise bringt 128 Wohnungen für Geflüchtete in Berlin-Spandau

Neubau in Modulbauweise bringt 128 Wohnungen für Geflüchtete in Berlin-Spandau
Der Entwurf des Neubaus. Copyright: DMSW Architekten

Auf einem Grundstück an der Ecke Askanierring und Schülerbergstraße im Norden des Bezirks Spandau errichtet die WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte einen Neubau in modularer Bauweise, der für einige Jahre Wohnraum für geflüchtete Menschen bieten wird. Im Anschluss stehen die Ein- bis Fünf-Zimmerwohnungen dem allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung.

Immobileros

Die beiden Baukörper des Neubaus entstehen auf dem westlichen Grundstücksbereich, angrenzend an die Wohnbebauung der Schönwalder Straße. Auf dem östlichen Teilgrundstück befindet sich die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Schülerbergkaserne, heute „Alexander Barracks“ genannt, die seit 2020 als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Berlins für Geflüchtete genutzt wird.

128 Wohnungen für 570 Geflüchtete in Berlin Spandau

Die 128 Wohnungen werden Platz für bis zu 570 geflüchtete Menschen bieten. Familien mit Kindern, Wohngemeinschaften oder Alleinstehende sollen hier ein neues Zuhause finden. Mit einem Beratungsangebot direkt vor Ort werden sie in ihrem Alltag und bei Fragen und Problemen aktiv unterstützt.

Neben Räumen im Erdgeschoss, die als Sondernutzflächen voraussichtlich zusammen mit der lokalen Volkshochschule für Sprachintegration und Gesundheitsbildung der Geflüchteten entstehen, gibt es auch einen großen Multifunktionsraum für bis zu 100 Personen. Dieser Ort soll sowohl der Begegnung und dem Austausch der Bewohner der Einrichtung als auch den Anwohnern dienen. Die Fertigstellung ist für April 2024 geplant.

WBM errichtet Flüchtlingsunterkünfte in modularer Bauweise

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Eine eigene Wohnung ist für Menschen von enorm hoher Bedeutung, wenn es darum geht, nach der Flucht vor einem Krieg wieder die ersten Schritte in ein normales Leben zu gehen. Sie bietet Schutz und Sicherheit und ermöglicht Selbstbestimmung.“ Alexander Straßmeir, Präsident des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) ergänzt: „Der Zugang von Geflüchteten nach Berlin bleibt hoch, daher brauchen wir auch in Zukunft gute Unterbringung. Vor diesem Hintergrund ist es hochwillkommen, dass mit diesem Neubau der 29. Standort von insgesamt 48 vom Senat geplanten Modularen Unterkünften realisiert wird. Durch den Bau von Unterkünften in Apartmentform ermöglichen wir den Menschen, ein Leben in großer Selbstständigkeit zu führen, solange sie keine Wohnung auf dem freien Markt finden.“

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