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Gewobag baut 211 neue Wohnungen und reichlich Gewerbefläche in Schöneberg

Die Gewobag startet den Bau einer Mischimmobilie mit 211 Wohnungen, einer Kita und über 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche an der Schöneberger Linse.

Die Gewobag startet den Bau einer Mischimmobilie mit 211 Wohnungen, einer Kita und über 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche an der Schöneberger Linse. Visualisierung Neubauprojekt Schöneberger Linse, Copyright: thoma architekten
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Jan Zimmermann / Pressemitteilung Gewobag, 19.11.2020

Die Gewobag verwaltet derzeit in Tempelhof-Schönefeld um die 6.800 Wohnungen. Nun will sie ihren Bestand hier vergrößern: An der sogenannten Schöneberger Linse – ein Areal zwischen Bahnhof Südkreuz und S-Bahnhof Schöneberg, dessen Name von seiner Form herrührt – startete das städtische Wohnungsbauunternehmen jetzt den Bau einer Mischimmobilie mit 211 neue Wohneinheiten, einer Kita und reichlich Gewerbefläche. Für den Entwurf zeichneten thoma architekten verantwortlich. Die Grundsteinlegung mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sollte eigentlich am 2. November stattfinden, musste aber coronabedingt abgesagt werden.

Städtebaulich und architektonisch anspruchsvolles und energieeffizientes Projekt

„Es freut uns sehr, dass wir künftig über 200 Berliner Haushalten in zentraler Lage der ‚Schöneberger Linse‘ ein vielfältiges neues Zuhause geben können. Es entsteht ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvolles und energieeffizientes Projekt, in dem 90 Prozent der Wohnungen barrierefrei sein werden“, erklärt Snezana Michaelis, Mitglied im Vorstand der Gewobag. Die Hälfte der Wohnungen böte das städtische Wohnungsbauunternehmen zu geförderten Mieten von 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt an, die andere Hälfte zu durchschnittlich unter zehn Euro. Zudem sollen eine Kita im Erdgeschoss, über 5.000 Quadratmeter Gewerbefläche und eine Tiefgarage mit 92 Stellplätzen die „berühmte Berliner Mischung“ bereichern.

Sebastian Scheel: „Ein guter Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten“

Trotz abgesagter feierlicher Grundsteinlegung blieb das Projekt seitens Politik und Verwaltung nicht unkommentiert. Aus dem Senat für Stadtentwicklung und Wohnen meldete sich Bausenator Sebastian Scheel zu dem Projekt zu Wort: „Berlin steht weiterhin vor der Herausforderung, preisgünstige Wohnungen in Größenordnungen zu errichten – und dabei eine lebenswerte und vielfältige Stadt zu bleiben. Das neue Stadtquartier ‚Schöneberger Linse‘, zwischen dem Bahnhof Südkreuz und dem S-Bahnhof Schöneberg, ist ein hervorragendes Beispiel für die behutsame und dem vorhandenen Stadtraum Rechnung tragende Innenentwicklung. Hier entsteht ein attraktives Quartier, ein guter Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten.“

Auch Jörn Oltmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Bauen, Tempelhof-Schöneberg, begrüßte das Projekt: „Die Gewobag engagiert sich mit diesem und anderen Projekten hier im Bezirk dafür, dass Tempelhof-Schöneberg wächst und für alle BerlinerInnen ein lebenswertes und bezahlbares Zuhause sein kann.“

Über 250 weitere Wohneinheiten im Bezirk

Neben dem Bauvorhaben an der Schöneberger Linse betreibt die Gewobag derzeit noch zwei weitere im Bezirk, bei denen insgesamt über 250 Wohneinheiten geschaffen werden. Im Wohnpark Mariendorf entstehen gerade 137 neue Wohnungen. Weitere 120 Einheiten sind in der Meraner Straße/Am Mühlenberg geplant. Geplanter Baubeginn ist hier 2021.

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