Baugenehmigung für das KreativQuartier in Potsdam

Baugenehmigung für das KreativQuartier in Potsdam

Baugenehmigung für das KreativQuartier in Potsdam
Das KreativQuartier in Potsdam. Copyright: MICHELS ARCHITEKTENBÜRO

Für das KreativQuartier der Projektpartner Glockenweiß GmbH und ASSIDUUS Development GmbH wurde die Baugenehmigung erteilt. Auf einem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück im Zentrum von Potsdam, entsteht ein Stadtquartier für die Kreativwirtschaft auf der Grundlage moderner Nachhaltigkeit. Als Abschluss der ersten Realisierungsphase ist die Fertigstellung des Teilprojekts „Langer Stall“ für das dritte Quartal 2024 vorgesehen.

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Im KreativQuartier gruppieren sich um einen zentralen Platz sieben Gebäude mit Büros, Ateliers, Läden, Musikproberäumen, Cafés, Restaurants und Apartments mit insgesamt rund 25.000 Quadratmern Mietfläche.

Das Konzept für das Projekt zwischen Werner-Seelenbinder-Straße und Plantage auf dem Areal Alte Feuerwache setzte sich in einem von ProPotsdam ausgelobten konzeptbasierten Bieterverfahren durch und entspringt einer Zusammenarbeit der Glockenweiß GmbH mit dem niederländischen Architekturbüro MVRDV, KVL Bauconsult, Wilfried Lembert und Tim Renner. Auf Grundlage des städtebaulichen Konzeptes von MVRDV wurde ein Dialog- und Werkstattverfahren anberaumt, in dessen Rahmen auch ein Architekturwettbewerb ausgelobt wurde. Diesen entschied das Michels Architekturbüro Köln | Berlin für sich.

KreativQuartier in Potsdam wird ökologisch und sozial nachhaltig

Die Ausschreibung der Stadt Potsdam für das städtebauliche Konzept beinhaltete die Vorgabe, dass die Büroflächen auf diesem Filetstück zu etwa zwei Dritteln durch die Kreativwirtschaft genutzt werden sollen. Die damit gesetzten Ziele und Zwänge sind klare und kalkulierbare soziale Qualitäten, auch als S von ESG messbar, die sich bei Höchstgebotsverfahren kaum glaubwürdig umsetzen ließen. Um die gemeinsame soziale Verantwortung von Kommune und Investor erfolgreich zu lenken, war eine Konzeptvergabe der Königsweg.

Auf sozialer Ebene leistet das KreativQuartier einen wichtigen Beitrag für die Stadtgesellschaft. So werden die Mietflächen den Nutzern der Kreativwirtschaft zu reduzierten Kosten zur Verfügung gestellt. Dies unterstützt die Stadtentwicklungsstrategie, eine sozialverträgliche Ermöglichungskultur für Kreative in Potsdam zu etablieren.

Das Projekt integriert die Planung nach Cradle-to-Cradle (C2C), bei dem die Wiederverwendbarkeit aller eingesetzten Baustoffe angestrebt wird. Die Planung in BIM ermöglicht das Übertragen der Projektdaten auf die Online-Plattform Madaster (Materialkataster), worüber sowohl die Recyclingquote als auch der CO2-Fußabdruck jedes Bauteils abgebildet werden kann. Damit wird das KreativQuartier Teil einer zirkulären Rohstoffwirtschaft.

„Mit ASSIDUUS Development sind wir mit dem Ziel angetreten, immobilienwirtschaftlich attraktive Projekte ausschließlich nach verlässlichen ESG-Kriterien zu entwickeln“, erläutert Robert-Christian Gierth, Geschäftsführer und Partner bei der ASSIDUUS Development GmbH. „Mit dem KreativQuartier in Potsdam möchten wir zeigen, was moderne Nachhaltigkeit für die Quartiers- und Stadtentwicklung praktisch bedeuten kann.“

Schwierige Rahmenbedingungen und die Einbindung in den ersten ESG Artikel 9-Fonds

Alexander Happ, Geschäftsführer und Partner bei der ASSIDUUS Development GmbH, fasst zusammen: „Das Kreativquartier wird die Bühne für Unternehmer und Unternehmen, die den Fokus auf ein inspirierendes Umfeld legen – für sich, ihre Mitarbeiter, Teams, Partner und die Bürger Potsdams. Nach der Freude über die Baugenehmigung gilt: Bei den gegenwärtigen, durch Lieferengpässe und Ukraine-Krieg hervorgerufenen schwierigen Rahmenbedingungen bleibt es unser Ziel, das KreativQuartier möglichst zügig zu realisieren.“

Ende des vergangenen Jahres hatte ASSIDUUS den Fonds „Assiduus ESG - Urban Office I“ als offenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Er erfüllt Ziele der ökologischen (E) wie sozialen (S) Verantwortung eines Investors mit einer guten Unternehmensführung (G), als Anforderungen an einen Artikel-9 beziehungsweise Impact-Fonds gemäß der EU OffenlegungsVO. Die Quartiersentwicklung KreativQuartier wird Teil dieses Fonds.

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