BUWOG investiert 250 Millionen in die „Martinshöfe“ in Weingarten

BUWOG investiert 250 Millionen in die „Martinshöfe“ in Weingarten

BUWOG investiert 250 Millionen in die „Martinshöfe“ in Weingarten
Das Quartier in Weingarten hat einen neuen Eigentümer, die BUWOG. Copyright: XOIO

Der Berliner Projektentwickler BUWOG Bauträger GmbH übernimmt die Fertigstellung des Projektes „Martinshöfe“ vom ursprünglichen Entwickler, der i+R Wohnbau Lindau GmbH. 

Kölner Immobilienmonitor

Das kündigte das Tochterunternehmen der österreichischen BUWOG, ihres Zeichens seit 2018 Tochter der Vonovia, am 24.01. zusammen mit der i+R Wohnbau und der Stadt Weingarten an. Rund 250 Millionen Euro sind seitens BUWOG für die Realisierung des etwa 3,7 Hektar Fläche umfassenden Projekts vorgesehen. Geplant sind unter anderem 381 Mietwohnungen sowie 126 Eigentumswohnungen von ein bis fünf Zimmern. Dazu gesellen sich 28 Gewerbeeinheiten zur Versorgung der Bewohner, ein Quartiersplatz samt Quartierstreff und eine umfangreiche Grünanlage.

Übernahme der Projektentwicklung „Martinshöfe“ aufgrund von Terminkollision

Die Planung des Quartiers wurde durch die i+R Wohnbau in enger Zusammenarbeit mit der baden-württembergischen Gemeinde Weingarten erstellt. Die Entwürfe stammen vom Stuttgarter Architekturbüro Ackermann & Raff, welches den ausgeschriebenen Wettbewerb für das Projekt gewann. Daraufhin wurde im März 2021 der Satzungsbeschluss des Bebauungsplans gefasst. Gegen Ende 2021 übernahm dann die BUWOG das Projekt, da sich der ursprüngliche Projektentwickler aufgrund einer Terminkollision zweier Großprojekte nicht in der Lage sah, das Quartier wie angedacht selbst zu realisieren. Abgewickelt wurde der Verkauf mit Unterstützung des deutschen Maklerbüros FRANK Immobilien GmbH.

„Die Neuentwicklung des Quartiers ist ein Jahrhundertprojekt für die Stadt Weingarten und wir sind überzeugt, dass wir mit der Firma BUWOG einen neuen, verlässlichen und kompetenten Partner an unserer Seite haben, der in den kommenden Jahren die Vereinbarungen unseres städtebaulichen Vertrags mittragen und vollumfänglich umsetzen wird“, so Oberbürgermeister Ewald. Auch abseits der Planung ist die Gemeinde in das Projekt involviert. Sie übernimmt nach Fertigstellung den Betrieb des quartiereigenen Treffs, welcher als Anlaufstelle für die Bewohner dienen soll.

Projekt „Martinshöfe“ in Weinberg setzt sozialen und ökologischen Schwerpunkt

Der Projektentwickler BUWOG hingegen legt besonderen Wert auf die sozialen und ökologischen Aspekte des Projektes. So sind insgesamt 20 Prozent der Wohnungen mietpreisgedämpft und 50 Wohnungen explizit als betreute Wohnform für ältere Menschen ausgelegt. Fast jede der rund 500 Wohnungen des Quartiers soll nach Möglichkeit mit einem Balkon, einer Loggia oder einem vergleichbaren Frischluftbereich ausgestattet werden. 80 Prozent des Energiebedarfs im Quartier wird aus erneuerbaren Energiequellen bezogen und durch die Mischnutzung mit Gewerbe- und Büroanteil sollen laut den Planungen etwa 400 neue Stellen in Weingarten entstehen.

BUWOG avisiert Fertigstellung für 2029

Die Martinshöfe sind jedoch bei weitem nicht das einzige Projekt der BUWOG im beschaulichen Oberschwaben. Etwa 3.000 Wohnungen besitzt der Projektentwickler bereits in der Region. Diese werden ab Baustart 2023 schrittweise um die Martinshöfe erweitert. Geplant ist zunächst eine Bodensanierung zur Beseitigung der Altlasten auf dem Grundstück des ehemaligen Industriestandorts Schuler-Areal Süd. Die Kosten dafür belaufen sich auf zusätzliche zehn Millionen Euro. Mit der Fertigstellung des Projekts wird gegen 2029 gerechnet.

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