Grundsteinlegung für Quartier mit 158 Wohnungen in Strausberg

Grundsteinlegung für Quartier mit 158 Wohnungen in Strausberg

Grundsteinlegung für Quartier mit 158 Wohnungen in Strausberg
Eine Visualisierung des neuen Wohnquartiers in Strausburg. Copyright: NOKERA Planning GmbH

Im Berliner Speckgürtel steigt die Nachfrage nach geeignetem Wohnraum kontinuierlich an. Durch die Pandemie und den Homeoffice-Trend suchen immer mehr Menschen eine Wohnung am Rand der Stadt und im Grünen. Deshalb baut die KW-Development 158 neue Mietwohnungen in Strausberg. Für einen Bauabschnitt wurde jüngst die Grundsteinlegung und damit der Baustart gefeiert.

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Artikel vom 27. April 2022: Durch die Pandemie und den Homeoffice-Trend suchen immer mehr Menschen eine Wohnung am Rand der Stadt und im Grünen. Das zählt nicht nur für Berliner, die es aus der Hauptstadt zieht, sondern auch für Bewohner der umliegenden Gemeinden, die nach einem neuen Zuhause suchen, sich vergrößern wollen oder eine Familie planen.

158 neue Wohneinheiten für Strausberg

Strausberg – auch die grüne Stadt am See genannt – bietet die perfekte Kombination aus naturnaher Wohngegend und Nähe zum Zentrum der Hauptstadt. Auf einem rund 17.400 Quadratmeter großen Grundstück an der Elisabethstraße errichten Jan Kretzschmar, Geschäftsführer der entwickelnden KW-Development, und sein Team 158 neue Mietwohnungen mit 12.400 Quadratmetern Wohnfläche verteilt auf vier Doppel- und vier Mehrfamilienhäuser sowie sechs Stadtvillen.

Jede Wohneinheit besteht aus zwei, drei, dreieinhalb oder vier Zimmern und erhält einen eigenen Außen- oder Tiefgaragenstellplatz. Die Gebäude punkten zudem mit dem KfW-Standard 55 EE, bei dem 55 Prozent der Heizenergie aus Biomethan gewonnen werden. Mit großzügigen Grünanlagen inklusive eines Spielplatzes bietet das Projekt auch Freizeitflächen für die kleinsten Bewohner des neuen Quartiers und ein optimales Umfeld sowohl für Alleinstehende, Paare oder Familien.

Die interne Erschießungsstraße des Quartiers wird künftig den Namen Baumblütenweg tragen und mit neuen Obstbäumen umschlossen werden. Außerdem baut die KW-Development an der angrenzenden Hegermühlenstraße einen neuen Geh- und Radweg und beteiligt sich am Bau der Fahrradstraße, die nördlich von dem Quartier auf der Walkmühlenstraße entlang der stillgelegten Eisenbahnstrecke errichtet wird. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2024 geplant.

KW-Development entwickelt neues Quartier und konnte es bereits veräußern

„Die hohe Nachfrage nach freien Wohneinheiten merken wir bereits bei unseren Projekten in Potsdam, Bergfelde und Beelitz. Aber auch Strausberg ist ein optimaler Standort in direkter Nachbarschaft zur Berliner City. Schließlich brauchen die neuen Bewohner von hier mit der S-Bahn nur 45 Minuten bis zum Bahnhof Berlin-Ostkreuz“, sagt Jan Kretzschmar.

Der Standort wurde bereits an die Deutsche Asset One veräußert, die die Wohnanlage für ein institutionelles Sondervermögen verwalten wird. „Wir sind froh, dass wir mit Hilfe der konstruktiven Unterstützung der Stadtverwaltung in Strausberg das Projekt schnell auf den Weg bringen konnten und nun die Baugenehmigung für dieses neue Wohnquartiers in der Hand zu haben.“

AnkerGrundsteinlegung in der Elisabethstraße in Strausberg

Die feierliche Grundsteinlegung in Strausberg. Copyright: Julian Stähle
Die feierliche Grundsteinlegung in Strausberg. Copyright: Julian Stähle

Update vom 19. Juli 2022: Heute wurde im Beisein der Strausberger Bürgermeisterin Elke Stadeler die Grundsteinlegung für einen weiteren Bauabschnitt des Projektes an der Elisabethstraße gefeiert, während die erste Stadtvilla in einem anderen Bauabschnitt bereits richtfestfähig wäre. „In Strausberg herrscht eine enorme Nachfrage an Wohnraum, denn das Bevölkerungswachstum hat in den letzten Jahren alle Prognosen übertroffen“, so Jan Kretzschmar, Geschäftsführer der KW-Development. Tatsächlich ist die Zahl der Einwohner von Strausberg in den letzten Jahren stetig gewachsen. Wohnten 2014 rund 26.000 Menschen in der Stadt am Straussee, sind es heute mehr als 27.000. Die aktuelle Prognose sieht ein Wachstum um weitere 800 bis 900 Einwohner bis 2030 voraus.

Blick auf die Baustelle in Strausberg. Copyright: Mara Kaemmel
Blick auf die Baustelle in Strausberg. Copyright: Mara Kaemmel

„Viele lockt das Wohnen im Grünen. Aber auch die Eröffnung der Tesla-Fabrik in Grünheide und die Inbetriebnahme der Barnim-Kaserne sind ein enormer Katalysator für den Wohnungsmarkt in Strausberg. Deshalb freut es uns umso mehr, dass wir auf dem Gelände der ehemaligen russischen Kaserne an der Elisabethstraße nun ein belebtes Wohnquartier bauen können.“ Apropos: Die Militärgeschichte der Stadt geht bis 1714 zurück, als die damalige Kleinstadt zur Garnisonsstadt wurde. Die Bürgermeisterin Elke Stadeler erinnerte in ihren Grußworten dementsprechend auch an die wechselvolle Geschichte des Grundstückes, auf dem jetzt gebaut wird. Es war Zwangsarbeiterlager, Kasernengelände der Roten Armee, Industriestandort und Versorgungslager der Bundeswehr.

KW Development hat mit Wohnen am Annafließ gerade ein anderes Projekt in Strausberg beendet.  Unweit der Altstadt baute der Projektentwickler 30 Doppelhaushälften zur Miete, die ersten wurden gerade bezogen. „Wir sagen als Projektentwickler nicht, wir wollen hier nur ein Haus bauen. Wir wissen, dass Vertrauen erarbeitet werden muss. Deshalb sind wir hier mit Projekten unterwegs, die Sinn machen und hier hinpassen.“ Außer den Wohnungen baut KW Development am Flugplatz Strausberg ein großes Bürogebäude und ein Boarding House. „Wir haben in Strausberg noch zwei Grundstücke gekauft, denn die Stadt ist ein Standort, der für sich lebt und funktioniert.“

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