AOC stellt Büroneubaus „UHLAND 187“ in Berlin fertig

AOC stellt Büroneubaus „UHLAND 187“ in Berlin fertig

AOC stellt Büroneubaus „UHLAND 187“ in Berlin fertig
Die Hofseite des Bürohauses "UHLAND 187". Copyright: begehungen.de GmbH

Der Run auf Berliner Büroimmobilien ebbt nicht ab – auch, wenn die Corona-Pandemie die Marktaktivität beeinträchtigt. Gefragt sind variabel zu nutzende Objekte wie das nun fertiggestellte UHLAND 187 der AOC Immobilien AG im aufstrebenden Charlottenburg.

Kölner Immobilienmonitor

Nirgendwo ist Berlin kosmopolitischer: Der Kurfürstendamm zwischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Halensee ist die bekannteste Einkaufs- und Flaniermeile der Hauptstadt. Geprägt durch hochwertig modernisierte Stadthäuser aus Gründerzeit und Jahrhundertwende, durchmischt mit attraktiven Neubauten, hat das Zentrum des früheren Westberlins auch nach der Mauereröffnung nichts von seiner Anziehungskraft verloren. So ist es wenig verwunderlich, dass der Prachtboulevard und seine Seitenstraßen auch zu den beliebtesten Bürostandorten der Spreemetropole zählen. Wer hier seine Geschäftsadresse hat, kann sicher sein, dass diese bereits Eindruck bei Kunden und Investoren hinterlässt.

Das Bürohaus von der Uhlandstraße aus gesehen. Copyright: begehungen.de GmbH
Das Bürohaus von der Uhlandstraße aus gesehen. Copyright: begehungen.de GmbH

Bürohaus „UHLAND 187“ bringt neue Büroflächen für Berlin

Unter den zahlreichen Büroprojekten, die derzeit am und in unmittelbarer Nähe zum Ku'damm in die Höhe wachsen, sticht das UHLAND 187 in der gleichnamigen Nebenstraße heraus. Der 35-Millionen-Euro-Neubau bietet auf sieben Stockwerken eine vermietbare Gesamtfläche von gut 4.300 Quadratmetern. Das Besondere: Die Mieteinheiten sind ab 540 Quadratmetern teilbar und verfügen ab dem zweiten Obergeschoss über großzügige Balkone, die zu kreativen Pausen einladen. Entwickler ist die AOC Immobilien AG aus Magdeburg. Das Unternehmen, das sich auf Konzeption, Planung und Realisierung von Wohn- und Gewerbeprojekten in den neuen Bundesländern einschließlich Berlins spezialisiert hat, wirbt mit „modernsten Büroflächen“ in „hochwertiger Ausstattung“. Bodentiefe Fenster mit Wärme- und Sonnenschutzverglasung sorgten für eine helle und angenehme Arbeitsatmosphäre.

Entlastung für leergefegten Markt

Das Bauvorhaben trifft auf einen akuten Flächenmangel, der seit Jahren das gesamte Berliner Stadtgebiet in seinem Bann hält. Für Ende September 2020 berichtet das britische Maklerhaus Savills von einer Leerstandsquote von nur 1,6 Prozent. Immerhin 2,1 Prozent nennt  BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), während Cushman & Wakefield gar 2,5 Prozent ermittelt hat. Erklärbar ist der Büroengpass vor allem mit den hohen Vorvermietungsquoten bei den Projektentwicklungen. Laut Colliers International kommen bis 2022 fast 1,7 Millionen Quadratmeter neue Flächen im Office-Bereich auf den Markt. Mehr als die Hälfte davon (52 Prozent) sei jedoch schon jetzt vorvermietet.

Kein Zweifel: Die hauptstädtische Bürolandschaft ist nach wie vor gefragt. Auch an ihr jedoch hat die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Das Umsatzvolumen der ersten drei Quartale des Jahres fiel aufgrund krisenbedingter Zurückhaltung mit 482.000 Quadratmetern um 34 Prozent geringer aus als im Vorjahr, bilanziert BNPPRE.  Auf ein Minus von 38,7 Prozent kommen die Researcher von Savills. Positiv stimmt die Makler der Blick der Blick in die Zukunft. „Langfristig wird sich die Wirtschaftsmetropole Berlin an der Spitze der deutschen Büromärkte festsetzen und weiter erfolgreich in der Liga der europäischen Hauptstädte spielen“, glaubt Jan Dohrwardt, Geschäftsführer bei BNPPRE und Niederlassungsleiter in Berlin.

Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest Real Estate, hatte sich kürzlich ebenfalls in Optimismus geübt: „Die Stimmung zieht derzeit die Märkte nach unten. Die Stimmung wird sich aber wieder aufhellen.“ Die Herausforderung bestehe in der Plötzlichkeit der Krise, nicht in den langfristigen Folgen. „Die aktuellen Entwicklungen auf dem Büromarkt werden sich mittelfristig wieder zugunsten des Büromarkts nivellieren.“

Arbeiten in Top-Lage

In diesem größeren Berliner Kontext punktet das UHLAND 187, das Anfang September 2020 Richtfest feierte und im Sommer 2021 fertiggestellt sein wird, mit seiner zentralen Lage im angesagten Stadtteil Charlottenburg. Kurze Wege zum S-Bahnhof, zur U-Bahn und zu mehreren Buslinien garantierten zum Beispiel eine optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, heißt es vom Entwickler. Auch stellten Kurfürstendamm und Kantstraße eine schnelle Verbindung mit der Berliner Stadtautobahn her. „Ein besonderes Highlight des Standortes sind zudem die im späten 19. Jahrhundert erbauten Viadukte, deren Rundbögen durch diverse Läden und Gastronomieeinrichtungen bespielt werden“, betont AOC-Vorstand Till Schwerdtfeger. Dadurch entstehe eine belebte Passage, der das UHLAND 187 ein schützendes Vordach verleihe.

Die AOC Immobilien AG verfügt aktuell über Standorte in Magdeburg, Erfurt, Leipzig und Dresden. Neben dem UHLAND 187 realisiert der Entwickler derzeit mehrere attraktive Wohnquartiere in Sachsen, darunter das „Prager-RiebEck“  in Leipzig, zu dem auch ein spekulativer Büroneubau mit circa 4.500 Quadratmetern Büronutzung gehört.

AOC Immobilien stellt „UHLAND 187“ fertig

Update vom 05.07.2021: Das Bürohaus „UHLAND 187“ in der City West ist fertiggestellt. Mit dem siebengeschossigen Neubau erhält der Berliner Büromarkt rund um den Kurfürstendamm nun zusätzliche 4.270 Quadratmeter an modernen Flächen mit hochwertiger Ausstattung. Das Gebäude bildet als Kopfbau den Abschluss einer Blockrandbebauung zwischen Kantstraße und Ku‘damm. Entwickelt wurde es von der AOC Immobilien AG aus Magdeburg. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses außergewöhnliche Projekt trotz aller Auswirkungen der Corona-Pandemie fertiggestellt haben“, erklärt Andrea Meisel, Prokuristin und Leiterin Projektentwicklung bei AOC.

Das Bürohaus UHLAND 187 ist fertiggestellt. Copyright: Philipp Kirschner | PK Fotografie
Das Bürohaus UHLAND 187 ist fertiggestellt. Copyright: Philipp Kirschner | PK Fotografie

„UHLAND 187“ bietet flexible Flächen mit Einheiten ab 540 Quadratmetern und individuell auf die Bedürfnisse der Mieter zugeschnittenen Ausstattungen. Teil der Grundausstattung sind bodentiefe Fenster, die für reichlich natürliche Lichtverhältnisse und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen. „Darüber hinaus verfügt jedes Büro ab dem zweiten Obergeschoss über großzügige Balkone im Innenhof“, erzählt AOC-Vorstand Till Schwerdtfeger. „Angesichts des hohen Bedarfs an hochwertigen, modernen Büroflächen und der ausgezeichneten Lage ist die Resonanz entsprechend groß.“ Mehr Informationen und Einblicke in das „UHLAND 187“ erhalten Sie auf der Projekt-Website.

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