Wohnen im „Ritterschlag“: Bonava startet zweites Baufeld in Schulzendorf

Wohnen im „Ritterschlag“: Bonava startet zweites Baufeld in Schulzendorf

Wohnen im „Ritterschlag“: Bonava startet zweites Baufeld in Schulzendorf

Im brandenburgischen Schulzendorf entstehen bis zum Frühling 2024 Hunderte Eigenheime auf geschichtsträchtigem Boden. Das neue Wohnquartier dient als Refugium für stadtmüde Berliner – und nimmt nun Stück für Stück Gestalt an.

Mit uns zur richtigen Zielgruppe

Lanzelot, Tristan, Parzival, Gawain. Diese wohlklingenden Namen sind nicht nur passionierten Kennern auf dem Gebiet der britischen Sagen und Mythen ein Begriff. Der deutsch-schwedische Immobilienentwickler Bonava hat gleich mehrere der eisernen Helden aufgegriffen und ihre Namen in einem neuen Wohnquartier im Speckgürtel südöstlich von Berlin verewigt.

Sir Percival, Sir Tristam, Sir Kay, Sir Gareth und Sir Bedivere – so heißen die Haustypen, nach denen Bonava insgesamt 291 Reihen-, Doppel- und freistehende Einfamilienhäuser in der brandenburgischen Gemeinde Schulzendorf in mehreren Bauabschnitten errichtet. Die Häuser bieten zwischen rund 80 und rund 150 Quadratmeter Wohnfläche, je nach Wunsch mit bis zu fünf Zimmern.

Wohnquartier mit bewegter Geschichte

Visualisierung der Doppelhäuser im zweiten Bauabschnitt. Quelle: Bonava.
Visualisierung der Doppelhäuser im zweiten Bauabschnitt. Quelle: Bonava.

Woher rührt aber die Affinität zu Rittertum und Artussage? Ein Blick in die Historie gewährt Aufschluss. Das vormals brachliegende Areal zwischen Ernst-Thälmann-Straße, Walter-Rathenau-Straße und Miersdorfer Straße, auf dem die Neubausiedlung in die Höhe wächst, trägt landläufig den Namen „Ritterschlag“. Dieser ist an eine alte Flurbezeichnung aus der Zeit um 1600 angelehnt. Einst befand sich hier ein Rittergut, das über die Jahrhunderte hinweg mehrere Adelsfamilien im Besitz hatten. Während der DDR-Zeit nutzte das Militär das geschichtsträchtige Gelände.

In Schulzendorf fungiert der „Ritterschlag“ als zentrales Entwicklungsquartier. Im nördlichen Bereich ist Bonava aktiv. Das Unternehmen, nach eigenen Angaben einer der führenden Projektentwickler im Wohnungsbau in Deutschland und Nordeuropa, agiert auf zwei Baufeldern mit insgesamt gut zehn Hektar Fläche. Auf Baufeld eins waren die ersten Bagger im Frühjahr 2018 angerollt, Ende Mai 2019 wurde ein erstes Richtfest gefeiert. Inzwischen ist das Baufeld „nahezu ausverkauft“, wie Bonava-Projektleiter Alexander Malwig mitteilt, über 100 Häuser sind bereits bezogen.

123 neue Häuser komplettieren Quartier „Ritterschlag“

So soll die öffentliche Grünanlage mit Spielplatz aussehen. Quelle Bonava.
So soll die öffentliche Grünanlage mit Spielplatz aussehen. Quelle Bonava.

„Die Corona-Pandemie hat die ohnehin schon hohe Nachfrage nach einem eigenen Haus mit Garten noch deutlich verstärkt“, so Alexander Malwig weiter. Doch die Liste der Interessenten werde immer länger. Daher gehe es nun sukzessive auf dem zweiten Baufeld mit 123 neuen Häusern weiter. „Läuft alles wie geplant, wird das Quartier im Frühling 2024 komplett fertig sein.“ Der neue Abschnitt umfasst 104 Doppelhäuser sowie 19 freistehende Einfamilienhäuser, errichtet jeweils im KfW-55-Effizenzstandard.

Vorwiegend sind es stadtmüde Berliner, die sich für die neue Wohnsiedlung interessieren. In der Hauptstadt selbst gebe es kaum noch Flächen, auf denen der Bau eines bezahlbaren Einfamilienhauses möglich ist, heißt es von Bonava. Umso attraktiver sei daher dieses Angebot direkt vor der Stadtgrenze.

Den Mittelpunkt des naturnah gelegenen Quartiers bildet künftig eine großzügige öffentliche Grünanlage mit zwei Spielplätzen sowie Sportgeräten für Jung und Alt, die zum natürlichen Treffpunkt der Nachbarn werden soll.

Zuzug bringt neue Aufgaben

Für Schulzendorf ist das Quartier „Ritterschlag“ eine echte Herausforderung. Ende 2019 zählte die Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald rund 8.500 Einwohner. Bald könnten es 10.000 sein, das wäre ein Zuwachs von fast 18 Prozent. Die neuen Mitbürger können den Ort weiter beleben, benötigen aber auch eine entsprechende Infrastruktur. Kita-Plätze, Schul-Erweiterung, Nahversorgung und Verkehr – das sind die Aufgaben, denen sich Schulzendorf in den kommenden Jahren stellen muss. Hat die Gemeinde Erfolg, käme das buchstäblich einem Ritterschlag gleich.

Quelle Aufmacherbild: Bonava

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