Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – März 2021
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH startet die Bauarbeiten zur Aufstockung von zwei WBS 70-Plattenbauten in den Berliner Stadtteilen Buch und Lichtenberg. Quelle: S&P Sahlmann Planungsgemeinschaft.

90 Wohnungen im Stadtquartier RIX verkauft  +++ Chinesen kaufen moderne Industriehalle in Erfurt +++ Multi-Tenant-Immobilie am Flughafen Erfurt-Weimar vollvermietet +++ Alle Einheiten eines modernisierten Wohn- und Geschäftshauses verkauft +++ Berlin: Heimstaden kauft 100 Wohnungen in Köpenick +++ The Grounds expandiert in Fürstenwalde +++ Dresden erhält Zuwendungsbescheid für geförderten Wohnungsbau +++ Lagerflächen in Oberkrämer von Fitness-Unternehmen gekauft +++ und vieles mehr

90 Wohnungen im Stadtquartier RIX verkauft 

31.03.2021: Die Deutsche Asset One, ein Asset- und Investment-Management-Unternehmen für Wohnimmobilien im gesamten Bundesgebiet, erwirbt eine schlüsselfertige Projektentwicklung mit 93 Wohnungen, vier Gewerbeeinheiten und Tiefgarage in Berlin-Neukölln. Der Erwerb erfolgt als Forward-Transaktion mit baubegleitender Zahlung. Der Kaufpreis beträgt 41 Millionen Euro. Der Ankauf erfolgt als Off-Market-Transaktion von dem Projektentwickler, der Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH, für ein von der Deutschen Asset One geführtes institutionelles Individualmandat. Das Projekt ist Teil des neuen Stadtquartiers RIX Berlin mit 137 Wohnungen (30 Prozent gefördert), Gewerbeflächen und einer Kita mit 40 Plätzen. Mit dem Bau soll in der zweiten Jahreshälfte 2021 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2023 geplant.


Chinesen kaufen moderne Industriehalle in Erfurt

31.03.2021: Ein international tätiges Unternehmen aus China hat in direkter Nähe zu Erfurt in einem Gewerbegebiet in der Wanderslebener Straße für seine deutsche Dependance eine moderne Industriehalle mit Lager und Anbau für Sozialräume gekauft. Die Liegenschaft in unmittelbarer Nähe zum „Erfurter Kreuz“ verfügt über rund 2.000 Quadratmeter Gesamtnutzfläche für die Fertigung im Bereich Automobiltechnik. Verkäufer war ein lokales Unternehmen aus dem Bereich Stoffmustertechnik. Beratend und vermittelnd tätig war Engel & Völkers Commercial Erfurt.


Multi-Tenant-Immobilie am Flughafen Erfurt-Weimar vollvermietet

30.03.2021: Die DVI Gruppe (DVI), Bestandshalter von Wohn- und Büroimmobilien, hat in Erfurt einen langfristigen Mietvertrag mit der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH abgeschlossen. Im November 2021 wird das Unternehmen 1.000 Quadratmeter Büroflächen beziehen, welche bis zu diesem Zeitpunkt nach Anforderungen des neuen Mieters umgebaut werden. Zudem konnte mit dem Bestandsmieter opta data GmbH eine Mietvertragsverlängerung über 350 Quadratmeter vereinbart werden. Insgesamt verfügt die Multi-Tenant-Immobilie am Flughafen Erfurt-Weimar über 11.500 Quadratmeter Büroflächen. Durch den jüngsten Vertragsabschluss sind diese nunmehr vollvermietet. DVI hat die Immobilie im November 2019 von einem Immobilienfonds erworben. Weitere Mieter der aus insgesamt zwei Gebäudeteilen bestehenden Immobilie aus dem Jahr 1995 sind Vodafone, die Deutsche Post und die Autobahn GmbH des Bundes, welche erst im November 2020 rund 1.900 Quadratmeter bezogen hatte. Den Nutzern stehen neben den Büroflächen 189 PKW-Stellplätze zur Verfügung. Der Standort in der Gustav-Weißkopf-Straße 4 befindet sich unmittelbar am Flughafen Erfurt-Weimar in der Bürostadt Airfurt und verfügt über eine direkte Tramanbindung zum Erfurter Hauptbahnhof. 


Alle Einheiten eines modernisierten Wohn- und Geschäftshauses verkauft

30.03.2021: Innerhalb nur weniger Monate hat die David Borck Immobiliengesellschaft alle 15 Eigentumswohnungen und eine Gewerbeeinheit im Wohn- und Geschäftshaus in der Witzlebenstraße 14 im Herzen Charlottenburgs vertrieben. „Verkauft wurden die Apartments sowohl an Eigennutzer als auch Kapitalanleger aus dem In- und Ausland. Die rund 165 Quadratmeter umfassende Gewerbeeinheit im Erdgeschoss wurde zudem vermietet verkauft“, erläutert David Borck, geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Maklerhauses.

Die zwei bis vier Zimmer großen Eigentumswohnungen mit Wohnflächen von 45 bis 94 Quadratmetern zeichnen sich im Erstbezug nach einer umfassenden Modernisierung durch zeitgemäße Grundrisse und eine gehobene Ausstattung aus: bodentiefe Fenster, Eichenholzdielen sowie Fliesen aus italienischem Feinsteinzeug sorgen für ein Wohlfühlambiente. Gleichzeitig kommt jede Einheit den neusten Energiestandards nach, wobei neue Holzfenster mit dreifacher Verglasung und Fußbodenheizungen einen durchgehenden Wärmeschutz gewährleisten. Einen barrierefreien Zugang zu den sieben Etagen des Hauses ermöglicht der Fahrstuhl. Einige der Wohnungen verfügen zudem über einen Balkon.


Berlin: Heimstaden kauft 100 Wohnungen in Köpenick

Copyright: Heimstaden Deutschland.
Copyright: Heimstaden Deutschland.

30.03.2021: Heimstaden hat im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick eine Wohn- und Geschäftshausanlage mit 100 Wohneinheiten im ersten Quartal 2021 erworben und übernimmt ab April auch das Property Management. Verkäufer der modernen Wohnanlage ist ein Family Office, vertreten durch die ImmoMa GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Alle Wohnungen der Wohnhausanlage sind zurzeit vermietet. Das 1997 errichtete Ensemble in der Wendenschloßstraße 49-53 und Am Schloßberg 2-12 besteht aus neun zusammenhängenden Gebäudekomplexen, deren Dächer teilweise begrünt sind. Die Gesamtwohnfläche liegt bei etwa 8.000 Quadratmeter. Zum erworbenen Gebäudekomplex gehört zudem eine rund 4.800 Quadratmeter große Gewerbefläche, die zum jetzigen Zeitpunkt umgebaut wird, sowie 134 Pkw-Stellplätze.


The Grounds expandiert in Fürstenwalde

29.03.2021: Die The Grounds Real Estate Development AG hat ihre Expansion im Berliner Umland mit einem weiteren Wohnimmobilien-Ankauf bei Fürstenwalde fortgesetzt. Auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen, von einem privaten Verkäufer erworbenen Grundstück befinden sich zwei annährend baugleiche Mehrfamilienhäuser mit insgesamt rund 1.550 Quadratmetern Wohnfläche, die sich auf 27 Zwei- beziehungsweise Dreizimmerwohnungen verteilen. Darüber sind auf dem Areal zwölf Garagen sowie mehrere Außenstellplätze vorhanden. Die beiden voll unterkellerten dreigeschossigen Wohnhäuser verfügen jeweils über zwei Eingänge und wurden 1964 in solider Steinbauweise errichtet. Im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen in den Jahren 1996 bis 2000 wurden unter anderem umfangreiche Dämmungsmaßnamen vorgenommen und die Heizungsanlagen sowie die Fenster der Wohnungen ausgetauscht. Zudem wurde 2009 eine Photovoltaikanlage installiert. The Grounds beabsichtigt, die Liegenschaft im eigenen Anlagevermögen zu halten und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt die sich aus der großzügig dimensionierten Grundstücksfläche ergebenden Nachverdichtungspotenziale zu nutzen.


Dresden erhält Zuwendungsbescheid für geförderten Wohnungsbau

29.03.2021: Die Landeshauptstadt Dresden hat vom Freistaat Sachsen einen Zuwendungsbescheid über rund 21 Millionen Euro für den Bau von geförderten Wohnungen erhalten. Damit kann das Stadtplanungsamt dieses Jahr die Errichtung von bis zu 500 Wohnungen unterstützen. „Sowohl für die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden (WiD) als auch für private Investoren herrscht nun Planungssicherheit bis Ende des Jahres bei der Antragstellung für Bauvorhaben für den mietpreisgebundenen Wohnungsbau“, kommentiert Baubürgermeister Stephan Kühn. Die Nettokaltmieten für die Neubauten werden voraussichtlich bei etwa 7,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen. Interessenten für die neuen Wohnungen benötigen einen gültigen Wohnberechtigungsschein.

Infolge der seit 20.03.2021 geltenden neuen Einkommensgrenzenverordnung des Freistaates Sachsen erhöht sich der Kreis der Anspruchsberechtigten für einen Wohnberechtigungsschein. Die Einkommensgrenzen gelten jetzt für rund ein Drittel aller Dresdner Mieterhaushalte. Für diese Mietergruppe sei es besonders in den letzten Jahren spürbar schwieriger geworden, am freien Wohnungsmarkt mit steigenden Mieten eine Wohnung in Dresden zu finden, so Stephan Kühn. In den vergangenen vier Jahren konnte Dresden Fördermittel in Höhe von 31 Millionen Euro mit privaten Investoren und der WiD vertraglich binden. Mit diesen Mitteln werden an 31 Standorten verteilt im Stadtgebiet insgesamt 803 Wohnungen in den kommenden Jahren gebaut. Die ersten 142 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau in Dresden sind schon bezugsfertig.


Lagerflächen in Oberkrämer von Fitness-Unternehmen gekauft

29.03.2021: Die Neolymp GmbH, ein im Bereich Fitness tätiger Hersteller und Onlinehändler, hat in der Gemeinde Oberkrämer rund 3.950 Quadratmeter Lagerfläche angemietet. Der Bezug der Flächen im Gewerbepark „VGP Park Berlin-Oberkrämer“ ist nach Fertigstellung des Neubaus für September 2021 geplant. Die Halle A des Gewerbeparks nordwestlich der Hauptstadt ist mit dieser Anmietung vollständig belegt. Vermieter ist die VGP Group. Darüber hinaus hat Neolymp als Zwischenlösung bis zur Fertigstellung in Oberkrämer rund 2.300 Quadratmeter Lagerfläche im „VGP Park Berlin-Wustermark“, Magdeburger Str. 1-5, angemietet und die Flächen Mitte März 2021 bereits bezogen. Der „VGP Park Berlin-Oberkrämer“ setzt wie alle von VGP entwickelten Gewerbeimmobilien auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. So wird die verfügbare Dachfläche auf den VGP-Parks für Photovoltaikanlagen und moderne Energietechnologien genutzt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, alle ab dem Jahr 2020 neu errichteten Gebäude mit dem DGNB-Silber-Standard zu zertifizieren und will im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie bis 2025 klimaneutral werden.


Baytree entwickelt in Leipzig spekulativ 54.000 Quadratmeter Logistikfläche

25.03.2021: Im Leipziger Norden, direkt am BMW-Werk und in unmittelbarer Nähe zur Autobahnauffahrt auf die A14, hat sich der Immobilienentwickler Baytree ein Industriegrundstück von rund 214.000 Quadratmetern gesichert. Das Grundstück bietet Baytree ein Gesamtentwicklungspotenzial von rund 110.000 Quadratmetern Industrie- und Logistikfläche. Diese werden nun, aufgeteilt auf zwei Gebäudekörper, kurzfristig entstehen. 

Das erste der beiden Distributionszentren befindet sich bereits im Bau. Es umfasst rund 54.000 Quadratmeter modernste Industrie- und Logistikfläche, aufgeteilt in fünf Gebäudeeinheiten. Diese sind darauf ausgerichtet, den zukünftigen Mietern aus Industrie, Handel und Logistik jegliche Flexibilität für deren industrielle oder logistische Nutzung zu bieten. Neben der möglichen Lagerung und dem Handling wassergefährdender Stoffe der Klasse 3 (WGK III), ist auch die Nutzung speziell für den Automobilsektor mit Bereichen für die ebenerdige Be- und Entladung auf der Gebäuderückseite berücksichtigt worden. Die Gebäudehöhe von 12,20 UKB bietet allen potenziellen Nutzern, so auch dem Handel, eine höchstmögliche und effiziente Regalierungsauslastung. Ampelttorsysteme sorgen für zusätzliche Sicherheit. Darüber hinaus ist das Gebäude auf eine ressourcenschonende Nutzung ausgelegt – mit einem intelligenten LED-Beleuchtungssystem und dem Einsatz einer LubiWall zur energetisch nachhaltigen Unterstützung der Hallenflächenbeheizung auf Basis von natürlichen Ressourcen. Mit dem nachhaltigen Gebäudekonzept erhält die Logistikfläche eine DGNB-Zertifizierung in „Gold“. Die Fertigstellung wird im November 2021 erfolgen, sodass im Dezember 2021 bereits die rund 54.000 Quadratmeter Logistikfläche in den operativen Betrieb gehen können.

Nachfolgend plant Baytree die Entwicklung des restlichen Flächenpotenzials von rund 56.000 Quadratmetern, ebenfalls aufgeteilt in fünf Brandschutzgebäudeeinheiten. Um den Mietern beider Distributionszentren störungsfreie und reibungslose Abläufe zu ermöglichen, sind beide Gebäudeschiffe autark von einander zu erreichen. Sie verfügen über eigene Zufahrten und Pförtneranlagen. 


CONREN Land erwirbt Leipziger Bürohaus

25.03.2021: Der Immobilieninvestor CONREN Land hat sich in einer Off-Market-Transaktion die Büroimmobilie N17 für ein von CONREN Land aufgelegtes und verwaltetes institutionelles Sondervermögen gesichert. CONREN Land plant, den Leerstand in dem rund 6.900 Quadratmeter Mietfläche umfassenden Gebäude in der Nordstraße 17 bis 21 durch aktives Asset Management zu reduzieren. Der Erwerb erfolgte im Rahmen eines Asset Deals von einem Unternehmen mit Beteiligung der VICUS GROUP AG. Das sechsgeschossige Multi-Tenant-Gebäude wurde 1991 erbaut und ist zu rund 87 Prozent vermietet. Die Immobilie liegt im Büroteilmarkt City-Ring in fußläufiger Entfernung zum Leipziger Hauptbahnhof mit Anschluss an den Nah- und Fernverkehr. Im direkten Umfeld entstehen derzeit mehrere neue Bürogebäude, beispielsweise die neue Hauptzentrale der Sächsischen Aufbaubank.


Markranstädt: Paulick vermittelt Gewerbegrundstück an NEG-Tochter

Copyright: Paulick Immobilien Consulting GmbH.
Copyright: Paulick Immobilien Consulting GmbH.

25.03.2021: Die in Leipzig ansässige Paulick Immobilien Consulting GmbH hat die „ehemalige Maschinenfabrik Dr. Gaspary & Co.“ in Markranstädt bei Leipzig im exklusiven Verkaufsauftrag für die bestellten Insolvenzverwalter Schultze & Braun in Achern sowie Flöther & Wissing in Halle (Saale) vermittelt. Käufer des 10,5 Hektar großen Gewerbegrundstückes in der Otto-Nussbaum-Straße 10 / Nordstraße 8 ist eine Tochtergesellschaft der NEG AG. Die NEG ist spezialisiert auf die Entwicklung von Gewerbegrundstücken und Bestandsimmobilien im Großraum Leipzig und Berlin. Das vermittelte Areal verfügt über rund 21.000 Quadratmeter Hallen-, Produktions- und Büroflächen. Für eine Vielzahl der Mietflächen laufen bereits Verhandlungen mit regionalen und überregionalen Unternehmen. Die NEG AG will die Bestandsflächen Zug um Zug revitalisieren und somit am Standort Markranstädt im Leipziger Westen dringend benötigte Mietflächen anbieten können.


Immobilien-Portfolio in Plauen verkauft

24.03.2021: Ein gewerblicher Investor aus Sachsen hat in Plauen ein Immobilien-Portfolio mit drei Wohn- und Geschäftshäusern sowie sechs Garagen gekauft. Die Objekte in der Eugen-Fritsch-Straße, Kniehlohstraße und Leißnerstraße verfügen über 20 Wohnungen (rund 1.062 Quadratmeter) und zwei Gewerbeeinheiten (rund 175 Quadratmeter). Verkäufer war ein gewerblicher Eigentümer aus Brandenburg. 


Sale & Lease Back: Logistikimmobilie in Osterweddingen/Sülzetal wechselt den Besitzer

24.03.2021: LIP Invest, Investmentmanager für Logistikimmobilien in Deutschland, kauft im Industriegebiet Osterweddingen bei Magdeburg eine drittverwendungsfähige Logistikimmobilie für seinen offenen Immobilien Spezial AIF „LIP Real Estate Investment Fund – LOGISTICS GERMANY III“. LIP konnte sich das Objekt im Zuge eines Sale & Lease Back-Deals mit der STARK Group sichern, welche den Neubau seit 2019 als hochmodernes Logistikzentrum für ihre Tochtergesellschaft STARK Deutschland nutzt. „Wir haben in unserem letzten Marktbericht hervorgehoben, dass Sale & Lease Back-Deals zunehmen und alle Beteiligten, aber vor allem die Eigennutzer davon profitieren. Im Falle der STARK Group sind beispielsweise Investitionen für das operative Geschäft treibender Faktor. Wir, auf der anderen Seite, gewinnen eine Top-Immobilie inklusive bonitätsstarkem Mieter für unser Portfolio“, freut sich Bodo Hollung, Gesellschafter und Geschäftsführer bei LIP Invest.

Das erworbene Objekt zeichnet sich vor allem durch das Flächenausmaß aus: Das Logistikzentrum umfasst 32.800 Quadratmeter mit zusätzlichen 2.000 Quadratmeter Freilagerfläche. Die Halle ist zweiseitig andienbar und mit 20 Rampentoren und 13 ebenerdigen Verladetoren versehen. Auf dem 130.000 Quadratmeter großen Grundstück stehen zudem 131 Pkw- und zehn Lkw-Stellplätze zur Verfügung. Auf die Büro- und Sozialflächen entfallen weitere 1.800 Quadratmeter. Obendrein besteht die Möglichkeit, die Halle um 15.000 Quadratmeter zu erweitern und 300 Quadratmeter als Gefahrenstofflager einzurichten. Die Immobilie erfüllt die Voraussetzungen, um flexibel über einen langen Lebenszyklus genutzt zu werden.


Transiträume: Verein für kulturelle Zwischennutzung gegründet

24.03.2021: In Berlin trafen schon immer die Extreme aufeinander. Nun gibt es mit dem neu gegründeten TRANSITRÄUME e. V. einen Brückenbauer, der sich dem Austausch zwischen den scheinbaren Extremen Kultur und Immobilienwirtschaft verschrieben hat. Getragen wird der Verein durch Projektentwickler, Künstler und Netzwerker, die bereits so prominente Projekte wie THE HAUS, WANDELISM oder DREAM WORLD initiiert haben. In Zukunft soll nun durch kulturelle Zwischennutzungen sowohl die Innenstadt belebt als auch die Kreativszene Berlins gefördert und gleichzeitig zwischen der Kulturszene und der Immobilienwirtschaft vermittelt werden.

„Kunst und Kulturin unserer Stadt benötigen Raum! Dieses Problem ist aktueller denn je“, sagt der frisch gewählte Vereinsvorsitzende Michael Hapka und ergänzt: „Aber auch die Tatsache, dass Immobilienunternehmen durch die pandemiebedingten Entwicklungen Leerstand bei Gewerbe- und Einzelhandelsflächen droht, ist hochaktuell. So ist Transiträume nicht nur, wie in der Vergangenheit, im Dienst der Kulturschaffenden unterwegs, sondern kann auch der Immobilienseite helfen, temporär oder auch dauerhaft Leerstand durch kulturelle Belebung entgegenzuwirken.“ 


Büro- und Geschäftshauskomplex in Magdeburg verkauft

23.03.2021: Das Berliner Maklerhaus RHE Grundbesitz vermeldet eine erfolgreiche Vermittlung in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Hier wechselt ein gepflegtes, in den 1990er Jahren errichtetes und rund 14.000 Quadratmeter großes Büro- und Geschäftshaus nahe dem Stadtzentrum in den Bestand eines überregional agierenden Immobilieninvestors, der die Immobilie langfristig im eigenen Bestand halten will. Zum vereinbarten Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.


Wohnanlage in Berlin verkauft

23.03.2021: Die d.i.i. Gruppe, Spezialist für Wohnimmobilien, hat in Berlin Steglitz-Zehlendorf am Steglitzer Damm eine Wohnanlage erworben, die auf einer Fläche von 5.994 Quadratmetern über 75 Wohneinheiten mit durchschnittlich 80 Quadratmetern sowie eine Gewerbeeinheit mit 113 Quadratmetern Gewerbefläche verfügt. Für die 1968 erbaute Anlage sind weder Modernisierungs- noch Nachverdichtungsmaßnahmen geplant beziehungsweise notwendig. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Deutsche Investment erfolgreich mit Nachverdichtung in Berlin

23.03.2021: Deutsche Investment realisiert in Berlin-Charlottenburg ihr erstes Nachverdichtungsprojekt innerhalb der geplanten Bauzeit. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Nachverdichtungsmaßnahme in der Wilmersdorfer Straße, hier wurde ein Neubau mit rund 1.200 Quadratmetern Mietfläche in ruhiger Innenhoflage entwickelt. Das voll unterkellerte Mehrfamilienhaus erstreckt sich über sechs Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss mit eigenen Dachterrassen. Die Wohnungen variieren zwischen 45 und 70 Quadratmetern und verfügen über großzügig bemessene Balkone und Terrassen sowie zum Teil bodentiefen Fenstern.

Die Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen sind mit einer Fußbodenheizung und einer hochwertigen Einbauküche ausgestattet. Über einen PKW-Aufzug gelangen die zukünftigen Mieter in die hauseigene Tiefgarage. Im Zuge der Bauarbeiten wurden zudem die Außenanlagen neugestaltet und eine Kinderspielfläche eingerichtet. Aufgrund der zentralen Lage in Berlin-Charlottenburg und der hochwertigen Bauausführung war die Nachfrage nach den 19 Wohneinheiten bereits seit Baubeginn groß, in der Folge findet die Vermietung nun mit Baufertigstellung statt.

„Wir haben in der Wilmersdorfer Straße ein lebenswertes innerstädtisches Wohnumfeld unter Achtung sozio-ökologischer Faktoren geschaffen. Durch eine behutsame Nachverdichtung schaffen wir in Berlin den dringend benötigten Mietwohnraum. Da wir für unser Bauvorhaben bereits versiegelte Flächen genutzt haben, verlieren wir keine Grünflächen, zudem leisten wir mit der Dachbegrünung einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität,“ erläutert Cigdem Yildirim Klippert, Leiterin Projektentwicklung bei Deutsche Investment.


Berlin: Grüne fordern gemeinwohlorientierten Wohnungsmarkt

22.03.2021: Auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz am 19. /20.03.2021 haben die Berliner Grünen das Wahlprogramm für die Abgeordnetenhauswahl beschlossen. 99 Prozent der Delegierte stimmten für das Wahlprogramm. Kernforderungen sind konsequenter Klimaschutz, eine soziale Verkehrswende und bezahlbare Mieten. Die Delegierten stimmten auf der digitalen Veranstaltung insbesondere für eine Null-Emissions-Zone in der Innenstadt bis 2030, den schnellen Ausbau von Radwegen und Nahverkehr, eine Neubau-Offensive und mindestens 50 Prozent gemeinwohlorientierter Wohnungsmarkt. Außerdem stehen ein grünes Konjunkturprogramm für die Berliner Wirtschaft sowie die zügige Digitalisierung von Schulen und Verwaltung auf der Agenda. Werner Graf, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen: „Unser Ziel ist eine Stadt, in der alle Menschen günstig, bequem und klimaneutral unterwegs sein können. Eine Stadt, in der Menschen freiwillig und gerne auf ihr Auto verzichten, und mehr Platz für Mensch und Natur entsteht. Eine bunte, freie und weltoffene Stadt, in der alle gleichberechtigt teilhaben können und ein bezahlbares Zuhause finden.“


Über 100 Studenten-Apartments wechseln in Potsdam den Besitzer

22.03.2021: Die PROJECT Real Estate Assets GmbH hat 110 Apartments des Wohnprojekts „Studio Living Potsdam P.1“ an „FG Wohninvest Deutschland“, einen von der Fundamenta Group Deutschland AG initiierten institutionellen Fonds verkauft. Die möblierten Studenten-Apartments entstehen in der Pappelallee 14-17 im Nordwesten Potsdams. Voraussichtlich im Sommer 2021 sind die ersten Wohneinheiten bezugsfertig. Das Bauvorhaben umfasst Studenten-Apartments mit Wohnflächen von 20 bis 62 Quadratmetern auf fünf Etagen. Bad, Küchenzeile, Bett, Kleiderschrank, Schreibtisch und Wandregale sind praktisch und platzsparend im Raumkonzept integriert. Zudem verfügt der Wohnneubau über Gemeinschaftsräume, Dachterrassen und eine Waschlounge für die gemeinsame Nutzung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 


Neuer Leiter für Leipziger Büro der OFB

Dr. Christoph Wiechmann leitet seit Anfang März das Leipziger Büro der OFB. Copyright: Anne Kreuz
Dr. Christoph Wiechmann leitet seit Anfang März das Leipziger Büro der OFB. Copyright: Anne Kreuz

19.03.2021: Dr. Christoph Wiechmann leitet seit dem 01.03.2021 das Leipziger Büro der OFB Projektentwicklung GmbH (OFB), das zur Niederlassung Erfurt gehört. Der 38-jährige promovierte Wirtschaftsingenieur arbeitete zuletzt als Projektleiter und im Bauprojektmanagement für die DB Immobilien, einem Geschäftsbereich der Deutsche Bahn AG. Bereits beim Start seiner Karriere als Referent Development bei der DB Immobilien befasste sich Dr. Christoph Wiechmann mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Grundstücken.

Sein Immobilien-Know-how erweiterte er zudem als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für die Grundlagen des Bauens und Planungsmanagements an der Universität Leipzig. „Der Immobilienmarkt in der Region Leipzig hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt und weist gute Wachstumsaussichten auf. Die Anziehungskraft der Messestadt in der Region und darüber hinaus wird weiterhin hoch sein. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung beim Ausbau unserer Aktivitäten einzubringen“, ergänzt Dr. Christoph Wiechmann.


Rückgang bei Baugenehmigungen in Berlin und Brandenburg

19.03.2021: Im vergangenen Jahr sind sowohl in Berlin als auch in Brandenburg deutlich weniger Baugenehmigungen erteilt worden. In der Hauptstadt haben die Bauaufsichtsbehörden 20.459 Wohnungen genehmigt, so das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Das entspricht einem Minus von 9,2 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Es ist der vierte jährliche Rückgang in Folge. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen spricht gleichwohl von einem weiterhin hohen Niveau bei den Baugenhmigungen.  „Mit über 20.000 Genehmigungen schaffen wir die notwendigen Voraussetzungen, damit in Berlin weiter Wohnraum in Größenordnung entstehen kann. Wir brauchen jährlich mindestens 16.500 neue Wohnungen. Dieses Ziel haben wir in den vergangenen zwei Jahren jedes Mal übertroffen“, so Bausenator Sebastian Scheel. Mögliche Faktoren für den Rückgang seien laut Statistikamt die  Corona-Pandemie und Angst vor dem Mietendeckel, berichtet die dpa.

In Brandenburg haben die Bauaufsichtsbehörden 13.303 genehmigte Wohnungen gemeldet rund 9,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Neu gebaut werden davon 12.097 Wohnungen, die meisten davon (1.569) im Landkreis Dahme-Spreewald.


JUNIQO Invest kauft 180 Wohnungen und Baugrundstück in Bad Düben

18.03.2021: Der Berliner Transaktionsspezialist und Asset Manager JUNIQO Invest GmbH hat gemeinsam mit einem bayerischen Partner insgesamt 180 Wohnungen für den Eigenbestand erworben. Die Wohnanlage liegt rund 30 Kilometer nördlich von Leipzig im sächsischen Bad Düben. Insgesamt verteilen sich die Wohnungen in Bad Düben auf vier Gebäude in der Straße Hüfnermark (1a-f, 2a-d, 3a-d und 6a-d) mit einer Mietfläche von rund 11.000 Quadratmetern sowie 24 Stellplätzen. Die Gebäude wurden 1988 erbaut und bereits in der Vergangenheit energetisch saniert sowie modernisiert. Zu den Modernisierungen zählt unter anderem der Anbau von Balkonen, eine Wärmedämmung der Fassaden, der Einbau von Isolierglasfenstern und eine Neugestaltung der Außenflächen. Zudem wurden sukzessive Wohnungen bei Leerstand saniert. Das Wohn-Portfolio weist derzeit eine Vermietungsquote von 83% auf. In den kommenden 12 Monaten soll mit verschiedenen Maßnahmen die Vermietungsquote auf 100% gesteigert werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit ein direkt angrenzendes Baugrundstück mit fast 12.000 Quadratmetern für eine Einfamilien- und Reihenhausbebauung zu entwickeln. JUNIQO plant den Verkauf des Grundstücks an einen spezialisierten Projektentwickler für Einfamilien- und Reihenhausbebauung.


Deutsche Industrie REIT-AG: Zukäufe in Brandenburg und Mitteldeutschland

17.03.2021: Die Deutsche Industrie REIT-AG meldet weitere Immobilien-Zukäufe. Die Gesellschaft kauft im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion drei Light Industrial Objekte in Treuenbrietzen bei Potsdam, im sachsen-anhaltinischen Wittenberg sowie in Eisenach in Thüringen. Verkäufer ist jeweils AL-KO KOBER SE. Colliers war dabei mit seinem Occupier Services-Team aus München beratend tätig. Das Produktions- und Logistikareal in Treuenbrietzen bietet eine Gesamtmietfläche von rund 31.500 Quadratmetern auf einem 134.400 Quadratmeter großen Grundstück. Die Immobilie sei zu 100 Prozent vermietet und werde unter anderem zur Produktion von Bahntechnik, der Montage von Baugruppen und Geräten sowie für die Zulieferproduktion im Bereich Elektromobilität und Automobil genutzt, teilt das Unternehmen mit. Das Objekt in Wittenberg umfasst eine Gesamtmietfläche von rund 10.300 Quadratmeter auf einer Grundstücksfläche von 62.000 Quadratmeter. Zurückgemietet wird die Immobilie vom langjährigen Nutzer und ehemaligen Eigentümer, einem global agierenden Produktionsunternehmen im Bereich Lüftungs- und Klimatechnik. Bei der Liegenschaft in Eisenach handelt es sich um eine langfristig vermietete Produktions- und Logistikimmobilie in Zentrumsnähe. Die Gesamtmietfläche liegt bei circa 25.000 Quadratmeter, das Grundstück umfasst rund 47.200 Quadratmeter. Mieter der gesamten Fläche sei ein Automobilzulieferer, der zu einem internationalen Konzern gehört. Alle drei Objekte haben Mietverträge mit einem kumulierten WALT von 9,7 Jahren, so die Deutsche Industrie REIT-AG.


Zahl der Baugenehmigungen stieg in 2020

17.03.2021: Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 in Deutschland nicht zu einem Rückgang der Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen geführt: Mit 368.400 zum Bau genehmigten Wohnungen stieg die Zahl um knapp 8. 000 oder 2,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, befindet sich die Zahl genehmigter Wohnungen im Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen als im Jahr 2020 gab es seit der Jahrtausendwende nur 2016 mit 375.400.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Jahr 2020 rund 320.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies ist insbesondere auf die Entwicklung bei den Zweifamilienhäusern (+4.400 oder +20,5 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 2,4 Prozent und die für Mehrfamilienhäuser um 0,4 Prozent gestiegen. 

ABER: Im Dezember 2020 lag die Zahl der genehmigten Wohnungen mit 36.530 um 11,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Dezember 2020 rund 11,5 Prozent weniger Wohnungen als im Dezember 2019 genehmigt. Dies ist vor allem auf den Rückgang bei der Zahl der Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser (-17,4 Prozent) zurückzuführen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 9,1 Prozent und die für Zweifamilienhäuser um 39,3 Prozent gestiegen. 


Zweiter Bauabschnitt des Internationalen Logistikparks bei Erfurt abgeschlossen

16.03.2021: Die OFB Projektentwicklung GmbH (OFB) hat den zweiten Bauabschnitt des Internationalen Logistikparks (ILP) im Industrie- und Gewerbegebiet Erfurter Kreuz an den Mieter, den international tätigen Logistikdienstleister DACHSER SE, übergeben und das Teilprojekt damit abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt des ILP umfasst ein 54.000 Quadratmeter großes Grundstück mit zwei Logistikhallen. Es stehen mehr als 21.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche sowie 700 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Teil des Areals sind außerdem 51 PKW- und 24 LKW-Stellplätze. Für das Objekt strebt die OFB eine Zertifizierung nach DGNB-Gold an. Beide Bauabschnitte des ILP umfassen zusammen eine Gesamtmietfläche von rund 65.000 Quadratmetern. Die OFB hatte den ersten Bauabschnitt mit rund 44.000 Quadratmetern und DGNB-Gold-Zertifizierung bereits langfristig an die KNV – Zeitfracht GmbH vermietet. Die Immobilie im Ilm-Kreis gehört zu Thüringens größtem Industrie- und Gewerbegebiet. Durch die Nähe zu den Autobahnen A71 und A4 besteht ein sehr guter Anschluss an den Fernverkehr.


Neues Wohnviertel in Heidenau

16.03.2021: Am 25. Februar 2021 erfolgte der Baggerbiss für das Bauvorhaben „Neue Mitte Heidenau“ der Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau mbH (WVH). Auf einer rund 5.200 Quadratmeter großen Fläche am Marktplatz entstehen vier Mehrfamilienhäuser sowie ein Wohn- und Geschäftshaus. Dementsprechend werden ab Ende 2022 insgesamt 53 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und ein neuer Geschäftssitz der WVH die Innenstadt der sächsischen Gemeinde ergänzen.


Investor kauft zwei Hallenser Anlageimmobilien

15.03.2021: Ein gewerblicher Investor aus Berlin hat in Halle (Saale) zwei Wohn- und Geschäftshäuser in der südlichen Innenstadt gekauft. Die Gesamtnutzfläche der Immobilien in der guten Wohn- und Gewerbelage der Wörmlitzer Straße von etwa 3.981 Quadratmetern verteilt sich auf 25 Wohnungen (rund 1.733 Quadratmeter) und vier Gewerbeeinheiten (rund 2.248 Quadratmeter). Die Liegenschaft verfügt darüber hinaus über Pkw- und Tiefgaragenstellplätze. Verkäufer der Objekte aus dem Baujahr 1997 war ein gewerblicher Investor aus Niedersachsen.


Catella kauft in Berlin mit Fokus auf bezahlbares Wohnen

15.03.2021: Catella Residential Investment Management hat für ein Mandat einer der größten Genossenschaftsbanken Deutschlands in Berlin als auch Rostock Objekte für insgesamt über 30 Millionen Euro angekauft. Das Mandat wächst damit nach kürzlich getätigten Ankäufen in Münster und Leipzig weiter. Mit dem Fokus auf bezahlbares Wohnen sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren mindestens Euro 300 Mio. in deutsche Wohnimmobilien investiert werden.

Managing Director Michael Keune von der Catella Residential IM: „In Berlin haben wir uns bewusst dafür entschieden, in ein Bestandsobjekt im Rahmen des Mietendeckels zu investieren, der es Mietern ermöglicht für unter 8 Euro pro Quadratmeter in einen der attraktivsten Wohngegenden Berlins, dem Prenzlauer Berg, zu wohnen“. Das Bestandsobjekt in der Bornholmer Straße (Bezirk Pankow) verfügt über 47 Wohneinheiten auf 2.871 Quadratmetern und bietet sehr soziale, attraktive Mieten für Bewohner.


REBA Immobilien plant Wohnungen im Bahnhof in Arenshausen

15.03.2021: Die REBA IMMOBILIEN GmbH renoviert den Bahnhof in der thüringischen Gemeinde Arenshausen im Landkreis Eichsfeld. Durch Umbau und Sanierung sollen rund 2.500 Quadratmeter Gewerbefläche sowie gut doppelt so viele Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Neu gemacht werden unter anderem Elektrik, Wände, Böden, Abwasser, Wasser und Türen. Die REBA IMMOBILIEN GmbH ist eine Tochterfirma der REBA Immobilien AG. Der geschäftliche Fokus liegt auf der Sanierung von Bahnhöfen in Hessen, Thüringen und Niedersachsen.


Berlin: Coliving-Anbieter Habyt kauft Konkurrenten Quarters

15.03.2021: Der Coliving-Anbieter Habyt aus Berlin hat seinen Wettbewerber Quarters aufgekauft und damit nach eigenen Angaben das größte Coliving-Unternehmen Europas geschaffen. „Wir haben vor vier Jahren mit einer Immobilie im Zentrum Berlins begonnen und verfügen jetzt über 4000 Einheiten in 13 Städten und 5 Ländern“, so CEO Luca Bovone. Quarters habe ein sehr starkes und talentiertes Team, das eine beeindruckende Community und Customer Experience geschaffen hat offline und online. Die firmeneigene Technologie sei in der Branche einzigartig, Habyt will sie in den kommenden Wochen und Monaten in der gesamten Gruppe implementieren. Für das junge Unternehmen ist es die dritte und größte Akquisition im letzten Jahr. Die in Berlin ansässige BMH Bräutigam war der Rechtsberater des Käufers. Die Parteien haben vereinbart, Einzelheiten der Transaktion nicht offenzulegen. Zuvor wurden die beiden Konkurrenten Erasmo's Room und Goliving erworben.


The Grounds kauft Wohnimmobilien in Eberswalde

12.03.2021: Die The Grounds Real Estate Development AG hat mehrere Wohnimmobilien im Umland von Berlin von einem privaten Verkäufer erworben. Dabei handelt es sich um drei in den Jahren 1974 bis 1984 nahe der Stadt Eberswalde errichtete Wohnanlagen mit 38 Wohnungen und insgesamt rund 2.066 Quadratmetern vermietbarer Fläche. The Grounds beabsichtigt, die Wohnanlage im eigenen Anlagevermögen zu halten und gegebenenfalls mittelfristig vorhandene Nachverdichtungspotenziale zu heben.

„Die Neuerwerbung ist eine perfekte Ergänzung zu unserer Ende Januar erworbenen Wohnanlage in Bernau. Die beiden Bestände liegen knapp 30 km voneinander entfernt, sind bestens über die A11 miteinander verbunden und profitieren beide von der hohen wirtschaftlichen Dynamik im Berliner Umland und der gleichzeitig geringen Bautätigkeit in Berlin, die den vorhandenen Bedarf nach wie vor nicht annähernd decken kann. Infolgedessen steigen die Mieten im Umland seit Jahren und wir sehen im Moment eher eine Verstärkung dieses Trends, der durch die Ansiedlung Teslas einen weiteren Schub erhalten wird. Hierauf richten wir unsere Einkaufsstrategie weiter aus“, sagt Jacopo Mingazzini, Vorstand von The Grounds.


MÄHREN AG expandiert in Berlin und Mitteldeutschland

12.03.2021: Die MÄHREN AG hat in den vergangenen Monaten 350 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 34.000 Quadratmetern für mehr als 50 Millionen Euro erworben. Ein wesentlicher Bestandteil der Ankäufe sind Wohnanlagen, Miethäuser und Grundstücke in der Metropolregion Berlin. In Mitteldeutschland gehören nun ein Altbau in der Maxim-Gorki-Straße in Dresden mit zwölf Einheiten und ein gut erhaltener Altbau mit 30 Einheiten in der Talstraße in Chemnitz zum Portfolio. Außerdem übernahm der bundesweit agierende Bestandshalter Objekte in Magdeburg, Hamburg, München im Ruhrgebiet. Nach eigenen Aussagen will MÄHREN trotz aller Regulierungen und Unsicherheiten weiter in und um Berlin investieren – hier vor allem in Miethäuser, Wohnanlagen und Grundstücke. „Wir glauben an die Hauptstadt als attraktiven Kultur- und Wirtschaftsstandort und damit stabilen Wohnungsmarkt. Dieses Jahr wollen wir mindestens 200 Millionen Euro investieren und unser Portfolio bundesweit weiter ausbauen“, sagt CEO Jakob Mähren.


Lübben: Großvermieter baut energieautarke Wohnungen

12.03.2021: Die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft (LWG) errichtet in der Heinrich-Heine-Straße in Lübben/Spreewald zwei energieautarke enttechnisierte Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen in gehobenem Standard. Es seien die ersten Häuser dieser Art ion Deutschland, heißt es. Bei beiden Dreigeschossern werde der Strom- und Wärmebedarf zu 100 Prozent über Sonnenenergie gedeckt, die wiederum durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern und an den Fassaden erzeugt werde. Die künftigen Mieter sollen eine Pauschalmiete in Höhe von maximal 13,50 Euro pro Quadratmeter zahlen, in der die gesamten Energiekosten enthalten sind, so das Unternehmen. Rund 4,6 Millionen Euro investiert die LWG in das Pilotprojekt, das spätestens Anfang 2022 bezugsfertig sein soll.


Richtfest für Wohngebäude im Zentrum von Delitzsch

Das neue UNITAS-Wohnhaus in Delitzsch ist im Rohbau vollendet. Quelle: UNITAS
Das neue UNITAS-Wohnhaus in Delitzsch ist im Rohbau vollendet. Quelle: UNITAS

11.03.2021: Die Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG hat heute das Richtfest für ihr neues Mehrfamilienhaus in der Delitzscher Altstadt gefeiert. Trotz der aktuellen Einschränkungen im Zuge der Pandemie wollte die UNITAS nicht auf diesen traditionellen Meilenstein verzichten und beging die Festivität unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften im kleinsten Kreis. Vorstand, Bauleiter und Bauarbeiter zeigten sich optimistisch, dass das neue Wohngebäude nach einer turbulenten Anfangsphase nun bestmöglich vollendet wird.

Der moderne Neubau, an dem seit der zweiten Jahreshälfte 2019 gebaut wird, entsteht in der Leipziger Straße 7 in unmittelbarer Nähe zu Rathaus und Marktplatz. Geplant sind insgesamt 15 Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen sowie eine Gewerbeeinheit. Dank eines ebenerdigen Aufzugs sind alle Wohnungen barrierearm oder barrierefrei erreichbar. Die einzelnen Wohneinheiten liegen bei 38 bis 138 Quadratmetern Wohnfläche. Zur Grundausstattung gehört ein Balkon oder eine Terrasse, für zusätzlichen Komfort werden Stellplätze auf einem angrenzenden Parkplatz angeboten. Durch den Einbau einer Solarthermie-Anlage für die Warmwasseraufbereitung wird zudem ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Kaltmiete soll bei unter 10,00 Euro pro Quadratmeter liegen.


Aengevelt mit Dreifacherfolg in Magdeburg

11.03.2021: Landesbeauftragter für Datenschutz mietet neuen Dienstsitz: Nach der „Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt“ steht mit dem „Landesbeauftragten für Datenschutz“ der zweite Großmieter für das im Alleinauftrag durch Aengevelt betreute Neubauvorhaben „Otto-von-Guericke-Straße 34 a“ fest. Auf zwei Etagen entstehen in der hochmodernen Projektentwicklung der „Stadtwerk Gruppe“ neue Büroflächen für den Dienstsitz des Landesbeauftragten für Datenschutz. Der Mietbeginn ist für Mitte 2022 geplant.

05.03.2021: Aengevelt vermittelt Mietvertrag für den neuen Sitz der „Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt“: Mit der „Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt“ steht der erste Mieter für das exklusiv im Alleinauftrag durch Aengevelt betreute Neubauvorhaben „Otto-von-Guericke-Straße 34 a“ fest. Für den neuen Standort mietet die Bürgschaftsbank langfristig in der hochmodernen Projektentwicklung der „Stadtwerk Gruppe“ rund 1.200 Quadratmeter an. Der Bezug erfolgt nach geplanter Fertigstellung Mitte 2022. Vermieter dieser Liegenschaft ist ein privates Family Office mit zahlreichen Investitionen in lokal exponierten Lagen.

01.03.2021: Family Office erwirbt über Aengevelt denkmalgeschützte Büroimmobilie in Magdeburg: Ein renommiertes Family Office baut sein Portfolio in Magdeburg weiter aus: Das Unternehmen erwirbt durch die Vermittlung von Aengevelt eine denkmalgeschützte Büroimmobilie mit rund 1.140 Quadratmetern Mietfläche und 25 Pkw-Stellplätzen im Lenné-Viertel. Der Käufer plant hier eine umfassende Modernisierung, sodass zeitgemäße Büroflächen auf die wundervolle historische Architektur treffen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Logistikimmobilie in Großbeeren verkauft

Diese Logistikimmobilie in Großbeeren wechselte den Besitzer. Copyright: Warburg-HIH Invest
Diese Logistikimmobilie in Großbeeren wechselte den Besitzer. Copyright: Warburg-HIH Invest

10.03.2021: Die Warburg-HIH Invest Real Estate (Warburg-HIH Invest) hat im Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren südlich von Berlin eine Logistikimmobilie für ihren offenen Spezial-AIF „Warburg-HIH Deutschland Logistik Invest“ erworben. Die Immobilie in der Märkischen Allee 4-10 ist an die Ingram Micro CFS Fulfillment GmbH vollvermietet. Der E-Commerce-Dienstleister betreut unter anderem das Retourengeschäft für Fashionunternehmen und ist in Großbeeren auch für weitere Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Genussmittel und Beauty tätig. Der Logistikkomplex wurde 2010/11 errichtet und verfügt über eine Gesamtmietfläche von mehr als 28.900 Quadratmetern. Neben den etwa 27.300 Quadratmetern Logistikfläche sind zudem auf 1.300 Quadratmetern Büroflächen und 168 PKW-Stellplätze vorhanden. Photovoltaikanlagen auf dem Dach ermöglichen eine ökologische Bewirtschaftung. Verkäufer der Logistikimmobilie ist ein institutioneller Immobilienfonds der DWS. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Share Deals. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Baugenehmigung für Berliner Stadthaus "THULE 48"

09.03.2021: Im innenstadtnahen Süden von Berlin-Pankow entsteht ein neues Wohnprojekt: Das Joint Venture aus UBM Development Deutschland und einem Family Office hat die Genehmigung zum Bau eines Appartement-Hauses mit 79 Wohneinheiten nahe des Ortsteils Prenzlauer Berg erhalten. Das neue Wohnhaus wird an der Adresse Thulestraße 48 / Ecke Neumannstraße entstehen rund 72 Zwei-Zimmer sowie sieben Drei-Zimmer-Wohnungen bieten. Die Gesamtnutzfläche beträgt rund 4.479 Quadratmeter. Bei den 50 Quadratmeter großen Zwei-Zimmer-Wohnungen lag das Augenmerk vor allem auf der Barrierefreiheit. In den Wohnräumen wird es Parkettböden und Fußbodenheizungen geben. Großzügige, raumhoch öffenbare Fensterelemente lassen den Wohnraum zur großzügigen Loggia werden. Auch das Dach des Neubaus wird grün. Die Hälfte der Fläche wird zu einem Dachgarten, der Terrassen, Pflanzungen und Spielflächen umfasst. Dort ist auch eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für das dritte Quartal 2023 vorgesehen.


MACHWERK74 wechselt vor Baubeginn den Besitzer

MACHWERK 74. Copyright: PROJECT Immobilien
MACHWERK 74. Copyright: PROJECT Immobilien

09.03.2021: Die PROJECT Immobilien Gewerbe AG hat den Verkauf des Büro- und Gewerbeneubaus „MACHWERK74“ mit einer Gesamtfläche von 8.358 Quadratmetern Am Borsigturm 74 in Berlin erfolgreich zum Abschluss gebracht. Käufer ist die Warburg-HIH Real Estate (Warburg-HIH Invest) in Hamburg. Die Baugenehmigung liegt bereits vor und die Büro- und Gewerbeflächen können voraussichtlich im dritten Quartal 2022 bezogen werden. „MACHWERK74“ entsteht auf einem rund 3.600 Quadratmeter großen Grundstück im etablierten Gewerbegebiet Am Borsigturm im Stadtteil Tegel. Neben einer 5.963 Quadratmeter großen Bürofläche bietet der fünfgeschossige Neubau mit grundstückeigener Tiefgarage zusätzlich 1.840 Quadratmeter für produktionsnahes Gewerbe sowie 555 Quadratmeter für Bistrobetrieb.


Food-Start-up mietet in Gröners Plagwitzer Höfen

09.03.2021: Das Food-Start-up the nu company mietet rund 2.200 Quadratmeter Bürofläche in der Naumburger Straße 25 in Leipzig-Plagwitz. Dort werden bis zum Sommer 2022 in sechs zusammenhängenden Industriequartieren moderne und nachhaltige Neubauten für Wohn- und Gewerbeflächen errichtet. Seit 2005 entwickelt und saniert hier die Gröner Group die Plagwitzer Höfe und schafft in den sich über 160 Hektar erstreckenden historischen Gewerbehöfen auch Räume für Kunst und Kultur. Die neue Heimat der the nu company GmbH ist ein im Jahr 1902 errichteter Altbau mit einer nachhaltig sanierten sowie denkmalgeschützten Klinkerfassade. Damit vergrößert das Leipziger Unternehmen seine Geschäftsstelle langfristig. Das soziale Start-up entwickelt nachhaltige und gesunde Lebensmittel und unterstützt mit seinem grünen Geschäftsmodell ebenfalls die Umwelt: Pro verkauftem Produkt pflanzt das Unternehmen einen Baum. Bei der 2016 in Dresden gegründeten Firma sind mittlerweile rund 75 Mitarbeitende tätig.


Amazon plant neues Verteilzentrum in Schkeuditz

08.03.2021: Im November 2020 hat Amazon Air sein erstes regionales Luftfrachtzentrum in Europa in Schkeuditz am Flughafen Leipzig/Halle eröffnet. Diese Frachtanlage soll nun um ein Verteilzentrum ergänzt werden. Noch im Herbst 2021 soll es in Betrieb gehen und etwa 9.500 Quadratmeter Fläche für die Umverteilung der Pakete des Online-Giganten auf verschiedenste lokale Lieferfahrer bieten.


Bonava baut in Zossen

08.03.2021: Der Projektentwickler Bonava setzt auf das brandenburgische Zossen als gefragten Wohnort. Das deutsch-schwedische Unternehmen plant mehr als 90 neue Häuser und hat dafür zwei Grundstücke im Ortsteil Wünsdorf erworben. 

Der Verkauf der ersten Doppelhäuser soll im Sommer anlaufen. Die Reihenhäuser an der Fontanestraße folgen voraussichtlich am Jahresende. Bereits im Bau befindet sich ein weiteres Bonava-Projekt in Zossen. Direkt am idyllischen Nottekanal und nahe der Altstadt entsteht ein Quartier mit 171 Eigentumswohnungen.


Berlin: Linke plant Gesetzentwurf zur Vergesellschaftung

08.03.2021: Die Fraktion der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus will einen Entwurf für ein Vergesellschaftungsgesetz vorlegen. Dieses soll die Enteignung von Immobilienkonzernen möglich machen. Gebraucht würde es, wenn die Bürgerinitiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ mit ihrem jüngst gestarteten Volksbegehren Erfolg hat. Einen ersten Debatten-Entwurf diskutierten die Abgeordneten der Linken am 06.03.2021 in Berlin während einer Videokonferenz, wie die dpa schreibt. Demnach orientiere sich der Entwurf an dem, was die Bürgerinitiative an Anforderungen formuliert habe. Das Ziel sei laut Fraktionsgeschäftsführer Stefan Zillich die Überführung von Grund und Boden großer profitorientierter Wohnungsunternehmen in Gemeineigentum nach Paragraf 15 des Grundgesetzes. Anschließend sollen die in Gemeineigentum überführten Grundstücke und Wohnungsbestände in Verwaltung einer Anstalt öffentlichen Rechts übertragen werden, heißt es. Unklar ist, ob dafür eine eigene AöR gegründet werden soll oder ob die Berliner Wohnraumvermietung dafür in Frage kommt. Im Falle einer Vergesellschaftung plant die Linke die Zahlung einer Entschädigung, die allerdings unter dem Marktwert liegen soll, so der dpa-Bericht weiter.


Coswiger Zellstofffabrik wird Gewerbefläche

05.03.2021: Der jahrelang brachliegenden, 42.000 Quadratmeter großen Liegenschaft der ehemaligen Zellstofffabrik an der Emil-Hermann-Nacke-Straße in Coswig soll neues Leben eingehaucht werden. Die Hagedorn Unternehmensgruppe hat den Standort, auf dem vor rund 30 Jahren der Betrieb eingestellt und der nach 1996 großflächig mit Bauschutt aufgefüllt wurde, übernommen, um dort eine baureife Fläche zu entwickeln. Geplant ist, auf der Fläche einen Gewerbestandort zu entwickeln. Die konkreten Pläne und der Investor werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Zunächst liefen die Rodungsarbeiten, bevor mit dem vollständigen Rückbau bestehender Gebäude und einer sorgfältige Sanierung der Flächen begonnen wird. Voraussichtlich im Juni dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


Preisrekorde für Logistikimmobilien in Berlin

05.03.2021: Preise und Mieten für Logistik- und Industrieimmobilien sind in Berlin auf Rekordniveau. Mit Spitzenmieten von rund 7,50 Euro je Quadratmeter wurden die höchsten Mietpreise erneut entlang der Stadtautobahn erzielt. Im Durchschnitt mussten Mieter 5,90 Euro je Quadratmeter bezahlen. „Neben der extremen Angebotsknappheit, besonders von kleinteiligen Flächen, verstärken Sondereffekte, wie die erhöhte Nachfrage nach kurzen und flexiblen Mietverträgen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten, die Preisdynamik“, erläutert Sebastian König, Bereichsleiter Industrieflächen bei Engel & Völkers Commercial Berlin, die aktuelle Situation.

Mit rund 471.000 Quadratmetern konnte der Flächenumsatz im Jahr 2020 das Rekord-Vorjahr (510.000 Quadratmeter) zwar nicht erreichen, habe jedoch den Fünf-Jahres-Durchschnitt (450.000 Quadratmeter) um 4,6 Prozent übertroffen, so der aktuell erschienene „Marktreport 2020/2021 Berlin Industrie und Logistik“ von Engel & Völkers Commercial Berlin. Einen Rekord-Flächenumsatz haben Logistik-Dienstleister mit rund 217.000 Quadratmetern erzielt. Mit der Anmietung von CEVA Logistics im Logistik Center Berlin-Süd sei der mit Abstand größte Einzelumsatz (55.000 Quadratmeter) ebenso auf den Bereich Logistik/Transport entfallen. Dieser Abschluss sei ebenfalls dafür mitverantwortlich gewesen, dass das südliche Umland mit einem Anteil von 41 Prozent zum siebten Mal in Folge den Spitzenplatz der regionalen Verteilung einnahm.

Insgesamt wurden 2020 61 Prozent des Flächenumsatzes in den Außenbezirken umgesetzt. Dennoch bliebe auch die Bedeutung der kleineren Flächen hoch. 97 Abschlüsse seien auf Flächen kleiner als 2.000 Quadratmeter zurückzuführen. „Aufgrund der praktischen Vollvermietung innerhalb der Stadtgrenzen sowie der teils deutlich angestiegenen Miet- und Kaufpreise rücken einfachere Lagen wie Marzahn, Lichtenberg oder Köpenick sowie gut angebundene Umlandregionen in den Fokus“, berichtet Sebastian König. Für 2021 prognostiziert Engel & Völkers Commercial Berlin einen Flächenumsatz über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 450.000 Quadratmetern.


Lidl will in Markkleeberg abreißen und neu bauen

04.03.2021: Der Lebensmittel-Discounter Lidl möchte seinen bestehenden Markt in der Koburger Straße / Ecke Ring in Markkleeberg bei Leipzig abreißen und neu bauen. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit Lebensmittelangebot in der oberen Etage und Parkplätzen im Erdgeschoss, schreibt die  „Leipziger Volkszeitung“.  Zum Einkaufen soll es über eine Rolltreppe nach oben gehen. Bei der Verkäufsfläche ist eine Vergrößerung um 400 Quadratmeter auf dann 1.200 Quadratmeter angedacht. Weil das beantragte Konzept nicht den Festlegungen des aktuell rechtskräftigen Bebauungsplanes entspricht, muss ein neuer B-Plan mit einem „Sondergebiet Einzelhandel“ her. Erst dann darf Lidl sich vergrößern.


Deutsche Wohnen setzt auf Coworking

04.03.2021: Die Deutsche Wohnen SE plant ihren ersten Coworking-Space in Berlin. Ein entsprechendes Angebot soll voraussichtlich ab Mitte April in einer ehemaligen Bankfiliale in den Hellersdorfer Promenaden im gleichnamigen Ortsteil geschaffen werden. Das berichten das „Handelsblatt“ und „Thomas Daily“. Demnach will das börsennotierte Unternehmen den Mietern des Objektes eine Alternative zum Büro- und Heimarbeitsplatz liefern, indem sie die Flächen zum halben Preis buchten. Zunächst stünden zwölf Arbeitsplätze zur Verfügung, im Normalbetrieb sollen es bis zu 30 sein. Eine Kooperation mit dem Coworking-Anbieter Kiez Büro sei die Grundlage dafür. Im Erfolgsfall will Deutsche Wohnen weitere Standorte eröffnen, heißt es. 


Exporo schlägt bei historischer Immobilie in Magdeburg zu

03.03.2021: Exporo, die führende Plattform für digitale Immobilieninvestments, hat sein Bestandportfolio um eine neue Immobilie erweitert: Ein Gesundheitszentrum in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg in attraktiver Lage. Die Liegenschaft mit der Adresse Breiter Weg 251 befindet sich unmittelbar am Hasselbachplatz. Die sanierte und laufend modernisierte historische Immobilie hat eine Gesamtfläche von über 2.300 Quadratmetern. Mieter sind unter anderem Arztpraxen und eine Apotheke.


Leipzig: QUARTERBACK vermietet 40 Wohnungen nahe City

Das Eckgebäude in der Elsterstraße / Käthe-Kollwitz-Straße. Quelle: IMMOCOM / Matthias Klöppel.
Das Eckgebäude in der Elsterstraße / Käthe-Kollwitz-Straße. Quelle: IMMOCOM / Matthias Klöppel. 

03.03.2021: Die QUARTERBACK Immobilien AG hat in Leipzig ein innenstadtnahes Eckgebäude mit 40 Wohneinheiten und vier Gewerbeflächen errichtet. Die Vermietung ist Anfang März gestartet, bezugsfertig soll das Objekt an der Ecke Elsterstraße / Käthe-Kollwitz-Straße im Mai sein. Die Wohnungen sind zwischen 42 und 135 Quadratmeter groß und haben zwischen zwei und fünf Zimmer. Eine der vier Gewerbeeinheiten ist bereits an eine Arztpraxis vermietet, die anderen drei (46, 111 und 140 Quadratmeter) können noch gemietet werden, teilt das Unternehmen mit. Die zugehörige Tiefgarage biete Platz für 25 Pkws, auf ihr wurde eine Pflanzfläche für Großbäume angelegt. „Unser Projekt ist auf einem Areal entstanden, das vorher eine wilde Parkfläche war“, sagt Tarik Wolf, Vorstand der QUARTERBACK Immobilien AG. „Wir leisten damit einen Beitrag zur Stadtraumreparatur und schließen eine Baulücke.“


Über 300 Studentenapartments in Mitteldeutschland verkauft

02.03.2021: Die The Grounds Real Estate Development AG hat zwei Studentenwohnhäuser in Leipzig und Magdeburg mit insgesamt 319 Apartments verkauft. Das Objekt in Leipzig verfügt über 138 Wohneinheiten und eine Gesamtnutzfläche von 3.136 Quadratmetern. Es liegt zentral im bei Studenten beliebten Stadtteil Connewitz. Das Studentenwohnhaus wurde im Rahmen eines Globalverkaufs an einen institutionellen Investor veräußert; das Closing ist Ende Februar erfolgt.

Darüber hinaus sind ebenfalls Ende Februar auch die letzten Apartments des von The Grounds in Magdeburg geplanten Studentenwohnhauses „Lenné Quartier“ verkauft worden. Der Baubeginn für dieses Projekt mit 181 Wohnungen ist bereits erfolgt, die Fertigstellung wird voraussichtlich im vierten Quartal 2022 erfolgen. Der Verkauf erfolgte im Einzelvertrieb an private Anleger. Das Objekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Magdeburger Altstadt.


hedera bauwert startet Rohbauarbeiten am Wohnprojekt „Duo Novo“

02.03.2021: Die hedera bauwert GmbH hat mit den Rohbauarbeiten für zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 46 Eigentumswohnungen begonnen. Das unter dem Namen „Duo Novo“ firmierende Projekt entsteht derzeit in der Freibergstraße im Berliner Stadtteil Mariendorf. Die Hälfte der Wohneinheiten soll barrierefrei, beide Gebäude mit E-Commerce-Anlagen ausgestattet werden, heißt es. Die Wohnungsgrößen reichen von zwei bis vier Zimmern und 55 bis 134 Quadratmetern. „Dass wir trotz der Corona-bedingten Einschränkungen des letzten Jahres dieses Projekt weiter anschieben und mit der Fertigstellung der Bodenplatte einen wichtigen Schritt hin in Richtung der Projektierung weiteren Wohnraums tun konnten, freut uns sehr“, erklärt Ioannis Moraitis, Geschäftsführer der hedera bauwert GmbH.


Halle: Interventionistische Linke fordert Enteignung von Grand City Properties

02.03.2021: Aktivisten der linksradikalen Gruppe „Interventionistische Linken“ haben vor dem Servicebüro des Immobilienunternehmens Grand City Properties S.A. (GCP) mit einem Plakat die Enteignung des Unternehmens mit Sitz in Luxemburg gefordert. Das berichtet das Onlineportal „Du bist Halle“. Zu den Vorwürfen gegen GCP gehörten demnach: Mieterhöhungen um 20 Prozent, schlechter Service und Mieterklagen gegen die Betriebskostenabrechnung. Die Aktivisten verwiesen mit ihrer Forderung auf das Berliner Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“, heißt es. GCP gehört in Halle zu den größten Wohnungsvermieter und ist besonders im Stadtteil Neustadt aktiv.


Berlin: HAMBURG TEAM erwirbt Wohnanlage mit 108 Einheiten

Copyright: HAMBURG TEAM.
Copyright: HAMBURG TEAM.

01.02.2021: HAMBURG TEAM Investment Management (HTIM) hat die projektierte Wohnanlage „THREE BERLIN“ mit 108 Einheiten im Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick erworben. Das rund 7.200 Quadratmeter Wohnfläche umfassende Objekt liegt auf einem etwa 6.500 Quadratmeter großen Grundstück in der Hartriegelstraße 130 und wurde für den Spezial-AIF „HAMBURG TEAM Urbane WohnWerte II“ angekauft. Verkäuferin ist die 3H real estate GmbH aus Berlin. Das „THREE BERLIN“ umfasst drei viergeschossige Wohnhäuser mit halboffenem Innenhof. Die geplanten Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen verfügen über eine durchschnittliche Wohnungsgröße von rund 67 Quadratmetern. Zum Projekt gehört eine Tiefgarage mit 78 Pkw-Stellplätzen – rund ein Drittel davon wird mit elektrischen Ladepunkten ausgestattet – und 108 Fahrradstellplätzen. Alle Gebäude werden nach dem „KfW-55-Energieeffizienzhausstandard“ errichtet. Die Fertigstellung ist für das vierte Quartal 2022 vorgesehen.


HOWOGE stockt Plattenbauten mit Holz-Etagen auf

01.03.2021: Im Rahmen eines Pilotprojektes hat die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH die Bauarbeiten zur Dachaufstockung zweier Plattenbauten gestartet. Für die Dachaufstockungen ausgewählt wurden ein Fünfgeschosser in der Franz-Schmidt-Straße 11-17 im Berliner Stadtteil Buch und ein Sechsgeschosser in der Seefelder Straße 34-46 in Berlin-Lichtenberg. Während Letzterer um zwei Geschosse aufgestockt wird, sind es bei Ersterem drei Etagen. Insgesamt 50 Neubauwohnungen, für die weder zusätzliche Grundstücksressourcen erforderlich waren noch Außenbereiche der Bestandsgebäude in Anspruch genommen werden mussten, entstehen in ökologischer Holzhybrid-Bauweise. 

In dem von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vorgeschlagenen Pilotprojekt untersucht die HOWOGE die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Dachaufstockungen auf Plattenbauten des Typs WBS 70 Berlin. Die entsprechenden Ergebnisse und Erfahrungen wird sie den anderen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften als Typenplanung zur Verfügung stellen. Wie beim Neubau in der Fläche wird die Hälfte der durch die Aufstockung entstehenden Wohnungen öffentlich gefördert. So werden in der Seefelder Straße 14 von 28 Wohnungen und in der Franz-Schmidt-Straße elf von 22 Wohnungen zu Einstiegsmieten von 6,50  respektive 8,20 Euro je Quadratmeter vermietet. 

Die Bauausführung in Holzhybrid-Bauweise ist insbesondere aufgrund des geringen Gewichts der Aufbauten vorteilhaft. Dennoch ist eine Verstärkung der Fundamente der Bestandsbauten erforderlich. So wird eine neue, 20-25 Zentimeter hohe Bodenplatte im Keller aufgebaut, um die Last besser zu verteilen. Die neuen Wohnungen werden über Laubengänge erschlossen. Jeder Häuserblock mit jeweils drei oder vier Aufgängen erhält einen Aufzug. Die Bauzeit wird rund 13 Monate betragen, so dass die neuen Wohnungen im Frühjahr 2022 vermietet werden können.


Potsdam: Deutsche Wohnen überträgt Teilflächen in Krampnitz an die Stadt

01.03.2021: Der Wohnungskonzern Deutsche Wohnen SE gibt fünf Hektar Fläche und mehrere Denkmale in Potsdam-Krampnitz zurück in den Besitz der Stadt, darunter das ehemalige Offizierskasino. Grundlage dafür ist der im April 2019 durch die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Masterplan für die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers in Krampnitz. Die Flächenrückgabe sei das Ergebnis enger Abstimmungen zwischen Stadtverwaltung, Entwicklungsträger und Deutsche Wohnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben Grundstücksfragen ging es demnach auch um weitere Anpassungsbedarfe wie den Zeitplan für den Erstbezug von Wohnungen oder die Verortung von Gewerbeflächen. Gegenüber vorangegangenen Planungsständen weise der beschlossene Masterplan für Krampnitz eine höhere bauliche Dichte auf, der zufolge sich auch auf den von der Deutsche Wohnen erworbenen Flächen mehr Wohn- und Gewerbeeinheiten realisieren lassen, als ursprünglich geplant war. Mit der Rückgabe der Flächen an den Entwicklungsträger gehe die Deutsche Wohnen auf diese aus dem städtebaulichen Konzept resultierenden Zuwächse ein, heißt es weiter. Insgesamt kann das Unternehmen in Krampnitz in Abhängigkeit von den Wohnungsgrößen nun bis zu 1.800 Wohneinheiten realisieren.

In Krampnitz entsteht an der Schnittstelle zwischen Potsdam und Berlin in den nächsten 20 Jahren ein urbanes Stadtquartier für rund 10.000 Menschen. Neben Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung, davon rund 25 Prozent mit Mietpreis- und Belegungsbindungen, werden zahlreiche Gewerbeflächen sowie soziale Infrastruktureinrichtungen geschaffen. Bei den Planungen für die Entwicklung des rund 140 Hektar großen ehemaligen Kasernengeländes stehen moderne Lösungen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Energieversorgung und Mobilität im Fokus.

Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2021: Wer baut im Jahr 2021 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat September.
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Aktuelles aus der Immobilienbranche – September 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – August 2021: Wer baut im Jahr 2021 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat August.
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Aktuelles aus der Immobilienbranche – August 2021

Aktuelles aus der Immobilienbranche – Juli 2021: Wer baut im Jahr 2021 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat Juli.
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Aktuelles aus der Immobilienbranche – Juli 2021