Hannover: Lindhorst Gruppe plant Quartier Weichenviertel in Herrenhausen-Stöcken

Hannover: Lindhorst Gruppe plant Quartier Weichenviertel in Herrenhausen-Stöcken

Hannover: Lindhorst Gruppe plant Quartier Weichenviertel in Herrenhausen-Stöcken
Der offene Quartiersplatz des Weichenviertels fungiert als zentrale Anlaufstelle für Bewohner und Nachbarn. Copyright: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure Partnerschaft mbB / BUSCH & TAKASAKI ARCHITEKTEN BDA PartGmbB

Die niedersächsische Lindhorst Gruppe will ein neuartiges Stadtquartier auf einem rund 73.000 Quadratmeter großen Areal in Hannover errichten. Was über das Projekt bislang bekannt ist.

Einladung zum Deep Dive Immobilienfinanzierung

Wie die Unternehmensgruppe in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung mitteilte, ist es vorgesehen, eine Industriebrachfläche entlang der Fuhsestraße im Stadtteil Herrenhausen-Stöcken in ein hochmodernes Stadtquartier zu verwandeln. Für den Umbau des zentral gelegenen ehemaligen Bahnbetriebsgeländes sind seitens der Lindhorst Gruppe nach eigenen Angaben Investitionen in Höhe von circa 250 Millionen Euro vorgesehen.

Nachhaltigkeit und Innovation für alle Generationen

Geplant sind rund 700 Wohneinheiten, die allen Generationen ein Zuhause bieten sollen. Ergänzt werden diese durch eine am Quartiersplatz angrenzende Seniorenresidenz mit etwa 140 modernen Einzelzimmern sowie einen circa 330 Plätze umfassenden studentischen Wohnkomplex im östlichen Teil des Areals. Mit Räumlichkeiten für Arzt- und Therapiepraxen, Büros mit Co-Working-Möglichkeiten sowie einem vielfältigen gastronomischen Angebot inklusive einer Rooftop-Bar wird eine umfangreiche Nahversorgung geboten.

Die Ausgestaltung des Platzes soll mit einer begrünten Freizeitanlage abgerundet werden, die nicht nur den künftigen Mietparteien zur Erholung dient, sondern der industriellen Brachfläche auch ein Stück Natur zurückgibt. Zusätzlich sollen alle Gebäude im Weichenviertel mindestens den Effizienzhaus-40-Standard der KfW erfüllen und somit besonders energieeffizient im laufenden Betrieb sein. Ergänzt wird dieser Anspruch durch Photovoltaikanlagen, begrünte Flachdächer sowie weitere umweltfreundliche Quartierselemente wie Car-Sharing-Angeboten und urbanen Nachbarschaftsgärten. 

„Mit dem Weichenviertel wollen wir ein von Nachhaltigkeit und Innovation geprägtes Stadtquartier für generationenübergreifendes Wohnen und Leben in Hannover und damit einen Mehrwert für die Stadt und ihre Bürger:innen schaffen“, kommentiert Alexander Lindhorst, Geschäftsführender Gesellschafter der Lindhorst Gruppe, das Baugeschehen.

Die lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des Gastrobereiches laden zum Verweilen ein. Copyright: SKAI Siemer Kramer Architekten Ingenieure Partnerschaft mbB

Digitalisierung durch Quartiers-App 

Für das Weichenviertel plant die Lindhorst Gruppe auch die Einführung einer eigens entwickelten Quartiers-App, mit der die künftigen Bewohner digitalen Zugang zu allen möglichen Dienstleistungen rund um Wohnen und Miete erhalten sollen. Dazu gehöre unter anderem die Möglichkeit, Mietverträge abzuschließen, sowie das Einsehen der digitalen Betriebskostenabrechnung, aber auch weitere Services wie Mietwägen oder Lebensmittellieferungen seien vorgesehen. 

Durch das integrative Konzept und die Vielzahl an gesellschaftlichen Angeboten soll das Quartier sowohl den Mietern, als auch den Anwohnern das Leben erleichtern und zu einem zentralen Anlaufpunkt für die Nachbarschaft werden. Der Baustart des Projektes wird derzeit für den Sommer 2023 avisiert. 

 

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