maxfrei: Aus JVA-Gelände in Düsseldorf wird ein buntes Stadtquartier

maxfrei: Aus JVA-Gelände in Düsseldorf wird ein buntes Stadtquartier

maxfrei: Aus JVA-Gelände in Düsseldorf wird ein buntes Stadtquartier
Das Bauprojekt maxfrei in Düsseldorf. Copyright: INTERBODEN / HAMBURG TEAM / bloomimages

Auf einem Gelände in Düsseldorf-Derendorf, das fast 120 Jahre lang als Gefängnisstandort genutzt wurde, entwickelt ein Joint Venture aus INTERBODEN und HAMBURG TEAM ein Stadtquartier mit Büro- und Gewerbeflächen und über 500 Wohneinheiten. Aktuell wurden für alle Baufelder des Projektes maxfrei die Baugenehmigungen erteilt.

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maxfrei - das bunt gemischte Stadtquartier für Düsseldorf

Auf dem rund 35.000 Quadratmeter großen Areal der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Ulmer Höh' in Düsseldorf-Derendorf entwickeln INTERBODEN und HAMBURG TEAM das autofreie Stadtquartier maxfrei. Der Name steht für maximale Freiheit und nimmt damit natürlich Bezug auf die besondere Standorthistorie. Hier entstehen in mehreren Gebäuden auf bis zu fünf Vollgeschossen über 500 Wohneinheiten (deutlich mehr als die Hälfte sind öffentlich gefördert), 16.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbeflächen, Gastronomie und eine Kita. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Gefängniskapelle der Ulmer Höh‘, für die derzeit ein Nutzungskonzept entwickelt wird.

Großzügige Grünflächen mit mehr als 120 Bäumen, ein Platz mit Außengastronomie, ein Kinderspielplatz und ein Wasserspiel sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität im Quartier. Hinzu kommen zwei Tiefgaragen mit 500 Stellplätzen, vielfältige Serviceangebote und eine eigene Quartiersapp. Die intensive Dachbegrünung (teils mit exklusiven Dachgärten), Regenrückhaltung und mehr als 1.100 Photovoltaikmodule komplettieren das nachhaltige Quartier, sorgen für eine Verringerung des CO2-Ausstoßes und verbessern das Mikroklima über die Grundstücksgrenze hinaus.

Sitztreppe mit Blick auf die Kapelle im maxfrei. Copyright: INTERBODEN / HAMBURG TEAM / bloomimages
Sitztreppe mit Blick auf die Kapelle im maxfrei. Copyright: INTERBODEN / HAMBURG TEAM / bloomimages

Neues Düsseldorfer Stadtquartier erhält Baugenehmigungen

maxfrei hat nun für alle Baufelder die Baugenehmigungen erhalten. Zuvor lagen bereits Teilbaugenehmigungen für die Erdarbeiten sowie für Aushub und Verbau der Baugrube vor. Dementsprechend finden derzeit auf dem gesamten Grundstück zahlreiche bauliche Aktivitäten statt. Neben den bereits im letzten Jahr gestarteten Hochbauarbeiten des geförderten Wohnungsbaus, der 170 Wohnungen und 170 Studentenapartments innerhalb eines modernen Studentenwohnheims umfasst und bis 2023 abgeschlossen sein soll, beginnen nun zeitnah auch die Hochbauarbeiten für die Eigentumswohnungen sowie die Büro- und Gewerbeflächen.

Video: So wird maxfrei aussehen

Zeitplan für die Realisierung von maxfrei

Zurzeit finden großflächige, vorbereitende Erdarbeiten auf dem Grundstück statt, wo später Eigentumswohnungen, Büro- und Gewerbeflächen sowie ein großer Park entstehen. Sobald die Kampfmittelüberprüfung des Grundstücks abgeschlossen ist, folgt der Aushub und der Verbau der Baugrube. „Es ist momentan viel los und es werden enorme Erdmassen bewegt“, so Projektleiterin Marion Schaub von INTERBODEN. Die rund 200 Eigentumswohnungen sollen bis Sommer 2024 fertiggestellt werden. Der Vorvertrieb für einen Teil der Wohnungen hat bereits begonnen.

Für die Büro- und Gewerbeflächen ist die Vermarktung im Gange: „Im Quartier maxfrei entstehen neue Büroflächen auf der Höhe der Zeit. Flexible Gebäudestrukturen und eine energieeffiziente Gebäudetechnik, Smart-Office-Funktionen per App und ein attraktiver nutzungsgemischter Standort bieten die perfekte Grundlage für New-Work-Konzepte“, sagt Bastian Humbach, Geschäftsführer von HAMBURG TEAM Projektentwicklung. Bei den Büro- und Gewerbeflächen wird der Hochbau voraussichtlich im Mai 2022 beginnen. Die Fertigstellung ist ebenfalls für Sommer 2024 geplant. Die beiden Büro- und Gewerbegebäude befinden sich direkt am zentralen maxfrei-Platz vor der Kapelle an der Ulmenstraße.

Mehr Informationen zum maxfrei

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