Neues Holz-Hybrid-Bürogebäude im südlichen Bahnhofsviertel von München

Neues Holz-Hybrid-Bürogebäude im südlichen Bahnhofsviertel von München

Neues Holz-Hybrid-Bürogebäude im südlichen Bahnhofsviertel von München
Das Holz-Hybrid-Gebäude für das Südliche Bahnhofsviertel in München. Copyright: rendart Architekturvisualisierung

AXA IM Alts entwickelt gemeinsam mit der ACCUMULATA Real Estate Group an der Ecke Goethestraße / Schwanthalerstraße in München ein Holz-Hybrid-Bürogebäude mit begrünten Fassaden, Innenhöfen und einem großen Dachgarten. 

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Aktuell befinden sich an Ort und Stelle noch die Gebäude der ehemaligen Hotels Cristal und Dolomit. Nach dem Erwerb der Liegenschaft im vergangenen Jahr wurden mögliche Entwicklungsmaßnahmen geprüft. „Nach intensiver Untersuchung des Bestands haben wir jedoch feststellen müssen, dass die Objekte sich nicht für eine Revitalisierung eignen. Stattdessen soll ein nachhaltiges Gebäudekonzept mit Holz-Hybrid-Architektur und Mischnutzung dazu beitragen, das südliche Bahnhofsviertel ökologisch und hinsichtlich der Aufenthaltsqualität aufzuwerten“, sagt Markus Diegelmann, Managing Partner des Münchner Immobilienentwicklers ACCUMULATA.

Neues Gebäudekonzept sieht nachhaltiges Holz-Hybrid-Bürogebäude vor

Bis Anfang 2025 soll ein modernes Holz-Hybrid-Bürogebäude mit insgesamt knapp 14.500 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche und Raum für bis zu 1.000 Arbeitsplätze und Komplementärnutzungen im Erdgeschoss entstehen. Das neue Bürogebäude wird nach strengsten Nachhaltigkeitsstandards überwiegend aus nachhaltig gewonnenem Holz in Holzrahmenbauweise um einen Betonkern errichtet. 

Die Architektur des Gebäudes stammt von dem Architekturbüro Wilmotte & Associés und besticht innen wie außen durch viel Grün. Im Atrium im Inneren des Gebäudes sollen Bäume ins erste Obergeschoss ragen. Bepflanzte Auskragungen an der Fassade sollen nicht nur das Objekt begrünen, sondern auch das Straßenbild nachhaltig prägen. Der Dachgarten mit Pflanzen und Freiflächen soll den Nutzern außerdem Grünflächen für mehr Aufenthaltsqualität bieten.

Entlang der Dachfassade des Gebäudes soll eine Photovoltaikanlage in Zukunft für grünen Strom sorgen. Außerdem soll das Objekt einen sogenannten „Gebäudepass“ erhalten, der verbaute Materialien in einem Onlinekataster namens MADASTER dokumentiert. Das Ziel: Die verbauten Ressourcen sollen in Zukunft im Sinne der Kreislaufwirtschaft wiederverwendbar sein. Neben dem Erreichen der Energieeffizienzklasse KfW 40 sind außerdem Zertifizierungen wie DGNB und LEED Platin für die Gebäudenachhaltigkeit und SmartScore sowie WiredScore für die Gebäudevernetzung geplant.

Südliches Bahnhofsviertel soll grüner, nachhaltiger und energieeffizienter werden

Das Ziel: Nicht nur die Mieter sollen als Gebäudenutzer profitieren, sondern auch Anwohner und Besucher des Viertels. „Das Grundstück wurde wie viele andere Gebäude in der Nachbarschaft lange monostrukturell als Hotel genutzt. Durch die neue Positionierung, die nutzerzentrierte Gebäudearchitektur und den stringenten Fokus auf Nachhaltigkeit möchten wir einen positiven Beitrag zur Aufwertung des Standorts leisten und neue Möglichkeiten der Begegnung eröffnen“, erklärt Diegelmann.

Am 10. Mai 2022 stellte das Architekturbüro Wilmotte & Associés den Entwurf für das im südlichen Bahnhofsviertel geplante Holz-Hybrid-Projekt in der Stadtgestaltungskommission vor. 

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