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Thüringer Hochbauplanung bis 2025 beschlossen - Schwerpunkt Hochschulbau

Die Thüringer Hochbauplanung bis 2025 wurde beschlossen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem staatlichen Hochschulbau, um Thüringens Hochschullandschaft weiter auszubauen und den Bildungsstandort zu stärken.

Die Thüringer Hochbauplanung bis 2025 wurde beschlossen. Der Fokus liegt auf dem staatlichen Hochschulbau, um den Bildungsstandort zu stärken. Die Thüringer Hochbauplanung bis 2025 wurde beschlossen. Ein Schwerpunkt liegt auf Hochschulbauten. Copyright: thelester auf Pixabay
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pierre Pawlik / Pressemitteilung Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 19.03.2020

Das Thüringer Kabinett hat die mittelfristige Hochbauplanung bis 2025 beschlossen. Thüringens Infrastrukturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff: „Mit der Hochbauplanung setzt die Landesregierung besondere Schwerpunkte bei laufenden und geplanten Bauvorhaben des Landes. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem staatlichen Hochschulbau, um Thüringens Hochschullandschaft weiter auszubauen und den Bildungsstandort zu stärken.“

Thüringens Bauverwaltung verantwortet Milliardenbudgets

Die Aufgaben und Anforderungen des Staatlichen Hochbaus sind vielfältig. Vor allem werden Hochbaumaßnahmen des Landes und des Bundes sowie die Instandhaltung der landeseigenen und bundeseigenen Liegenschaften entwickelt, geplant und ausgeführt. Die Thüringer Bauverwaltung sorgt für die zeitnahe und verlässliche Realisierung der baupolitischen Ziele. Im Zeitraum von 1991 bis 2016 setzte die Bauverwaltung ein Bauvolumen von 4,17 Milliarden Euro im Landesbau und 1,31 Milliarden Euro im Bundesbau um.

Aktuelle Hochbaumaßnahmen in Thüringen

Auch aktuell werden durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft beziehungsweise durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr mehrere große Baumaßnahmen umgesetzt. Beispiele:

  • Bau der gemeinsamen Justizvollzuganstalt in Zwickau-Marienthal mit dem Freistaat Sachsen
  • Zuwendungen für den Bau des zweiten Bauabschnitts des Universitätsklinikums Jena
  • Bau der Bereitschaftspolizei und des Landeskriminalamts in Erfurt in der Kranichfelder Straße
  • Instandsetzung der Thüringer Staatskanzlei in Erfurt
  • Sportgymnasium Oberhof, Sanierung Turnhalle und Außenanlagen
  • Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz (Fahrzeughalle, Übungsgebäude, Tunnel- und Atemschutzübungsanlage)
  • Landespolizeidirektion Erfurt, Sanierung Andreasstraße
  • Thüringer Landesverwaltungsamt, Umbauten im Zusammenhang mit der Unterbringung der Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg.“
  • Erneuerung der Wirtschaftsanlagen für den Zentralen Fahrdienst im Thüringer Finanzministerium
  • Landgericht Erfurt, Sanierung Dienstgebäude
  • Errichtung Helmholtzinstitut in Jena
  • Sanierungsmaßnahmen im Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz Bad Langensalza
  • Schaffung von Barrierefreiheit in den landeseigenen Liegenschaften
  • Ausstattung landeseigener Liegenschaften mit Photovoltaikanlagen

Fokus Hochschulbau: Investitionen in den Bildungsstandort Thüringen

Die Thüringer Bauverwaltung realisierte in der Vergangenheit eine Vielzahl von Hochschulbauten. Mit der Durchführung umfangreicher Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen entstanden und entstehen neben den Zentren Erfurt, Weimar und Jena auch in den Regionen Nord-, Süd- und Ostthüringens moderne Campuslösungen. Beispiele:

  • Der Bau eines Rechenzentrums, der Fakultät für Mathematik und Informatik, einer Bibliothek und des Institut für Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Standort Campus Inselplatz. (192 Millionen Euro geschätzte Gesamtklosten)
  • Die Standortentwicklung Coudraystraße der Bauhaus-Universität Weimar. (37,2 Millionen Euro)
  • Der Bau des Forschungsgebäudes „Microverse Center“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena. (41 Millionen Euro)
  • Die Grundsanierung des Audimax, die Sanierung des Lehrgebäudes 2 (18,4 Millionen Euro) und die Grundsanierung des Mitarbeitergebäudes 2 (5,4 Millionen Euro) am Universitätsstandort Erfurt.

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