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Aktuelles aus der Immobilienbranche – Juli 2021

Berliner Park Center Treptow verkauft +++ Neue Botschaft für Berlin: die Embassy of Exchange +++ Landhaus Seepark Pätz: Bonava baut in Bestensee +++ Covivio kauft 500 Wohnungen in Berlin +++ Erfurt: BNP vermittelt Büro- und Geschäftshaus in der Altstadt +++ Starker Preisanstieg bei Fertighäusern in Sachsen und Brandenburg +++ The Grounds kauft Wohnanlage in Kremmen +++ Mehrfamilienhaus in Magdeburg wechselt Besitzer +++ und viele mehr

Wer baut im Jahr 2021 wo? Wer kauft was? Die aktuellsten Neuigkeiten vom Immobilienmarkt für den Monat Juli. Vertriebsstart des Projektes Dresdner Straße 69 in Leipzig. Copyright: Ziegert EverEstate GmbH
Von Redaktion Immobilien Aktuell Magazin / Pressemitteilungen der Unternehmen, 21.07.2021

Berliner Park Center Treptow verkauft

21.07.2021: Eine Joint-Venture-Partnerschaft zwischen Angelo Gordon, einem weltweit tätigen Investmentmanager, und Kintyre, einem unabhängigen Immobilieninvestor und Asset Manager mit Sitz in Frankfurt, hat das Park Center Treptow in Berlin erworben. Die 28.000 Quadratmeter große, prominent gelegene Immobilie hat derzeit einen Schwerpunkt auf Einzelhandel mit einem 9.400 Quadratmeter großen Real-Verbrauchermarkt als Ankermieter sowie Rossman und anderen bekannten Einzelhändlern. Angelo Gordon und Kintyre planen umfangreiche Investitionen und eine Neupositionierung des Objekts, um ein lebendiges, gemischt genutztes, innerstädtisches Wahrzeichen direkt an der neuen Berliner Stadtautobahn zu schaffen, die den Flughafen Berlin Brandenburg mit dem Media-Spree-Standort verbindet. Dieses Projekt kombiniert die Kernfunktionen Wohnen, Freizeit und Arbeit, die für die Stadterneuerungsprojekte von Kintyre typisch sind.


Neue Botschaft für Berlin: die Embassy of Exchange

20.07.2021: Neben dem Holocaust-Mahnmal entsteht mit der Embassy of Exchange ein Ort zum Begegnen. Das imposante Gebäude im Zentrum Berlins beherbergt 6.300 Quadratmeter technisch hochmoderne und flexible Gewerbeflächen, 134 Mietwohnungen mit insgesamt rund 10.695 Quadratmetern Wohnfläche sowie einen öffentlich zugänglichen 60 Meter langen Stadtbalkon für alle. Die Fertigstellung ist für Anfang 2022 geplant. Die Cora-Berliner-Straße zwischen Mahnmal und Embassy of Exchange wird nach der Fertigstellung des Gebäudes zur Fußgängerzone und soll künftig auch als Plattform dienen, um Kunst- und Kulturveranstaltungen stattfinden zu lassen. Im ersten Obergeschoss der Embassy wird es ein gastronomisches Angebot geben.


Landhaus Seepark Pätz: Bonava baut in Bestensee

20.07.2021: Der Projektentwickler Bonava stellt in dieser Woche die überarbeiteten Pläne für das Landhaus Seepark Pätz in Bestensee vor. Unmittelbar am Pätzer Vordersee werden zwei Mehrfamilienhäuser mit 51 Eigentumswohnungen entstehen. Die Häuser bilden den Abschluss des bereits im Bau befindlichen Wohnquartiers Seepark Pätz. Gut zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich ist mit dem Seepark Pätz ein grünes Wohnquartier für Familien entstanden. Gut 85 Prozent der Siedlung sind bereits fertig. Im Herbst 2021 werden auch die letzten Bewohner einziehen. Alle Häuser sind längst verkauft. Nun soll es auch mit dem zweiten Teil des Quartiers losgehen. Nach einem Veto aus dem Gemeindebauamt entsteht nun statt einer u-förmigen Anlage ein Ensemble aus zwei Gebäuden, das sich weiterhin am Stil eines vornehmen Landhauses orientiert.

Verteilt auf jeweils drei Etagen werden insgesamt 51 Eigentumswohnungen entstehen. Die Wohnungen bieten zwei, drei oder vier Zimmer, circa 55 bis 138 Quadratmeter Wohnfläche und jeweils eine Loggia beziehungsweise im Erdgeschoss eine Terrasse mit Garten. Alle Ebenen der Häuser werden per Aufzug barrierefrei erreichbar sein. Unterhalb der Anlage ist eine zentrale Tiefgarage mit Elektroladepunkten für 36 PKW vorgesehen. Weitere Parkflächen entstehen im Außenbereich der Häuser. Die Wärmeversorgung wird über ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk erfolgen. Bis Ende 2023 soll alles fertig sein.


Covivio kauft 500 Wohnungen in Berlin

19.07.2021: Das europäische Immobilienunternehmen Covivio setzt in Deutschland seine Investitionsstrategie, bei der die nachhaltige Stärkung der Präsenz in den Kernmärkten Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig und Nordrhein-Westfalen im Fokus steht, erfolgreich fort. Das Akquisitionsteam rund um Kevin Labus und Aljoscha Zwielich vermeldet den erfolgreich abgeschlossenen Ankauf eines Portfolios mit 490 Wohnungen und 62 Gewerbeeinheiten in Berlin. Die vermietbare Fläche umfasst rund 41.500 Quadratmeter Wohn- und Gewerbefläche. Die 19 erworbenen Objekte liegen vorwiegend in der Nähe bisheriger Covivio-Wohnquartiere und fügen sich ideal in den Berliner Bestand der Covivio ein. Es handelt sich im Wesentlichen um klassische Berliner Stadthäuser in urbanen Lagen der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg. Das Closing der Transaktion erfolgte zum 30.06.2021 und wurde erfolgreich von HPBA, Berlin, vermittelt. Der Kaufpreis beträgt rund 130 Millionen Euro.


Erfurt: BNP vermittelt Büro- und Geschäftshaus in der Altstadt

Das Büro- und Geschäftshaus am Anger 81 / Krämpferstraße 2-6 in Erfurt. Quelle: BNP Paribas Real estate.16.07.2021: Die moderne Multi-Tenant-Immobilie am Anger 81 / Krämpferstraße 2-6 in Erfurt hat einen neuen Eigentümer. Ein institutioneller Investor erwarb das Objekt in der historischen Altstadt von einer Investmentgesellschaft. Beraten wurde die Transaktion vom Leipziger Investment-Team von BNP Paribas Real Estate. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

Das Büro- und Geschäftshaus besteht aus einem denkmalgeschützten Altbau aus den Jahren 1928/29 sowie einem Neubau aus 2001 und liegt an einem der zentralsten Plätze im Erfurter Stadtzentrum. Die Core-plus-Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 12.200 Quadratmetern, davon fallen laut BNP mehr als die Hälfte auf Büro,- gut 20 Prozent auf Praxis- und die restlichen Flächen auf Einzelhandel und Lager (6,4 Prozent). Aktueller Hauptmieter ist der Freistaat Thüringen, der bis 2023 mehrere Flächen für die Staatskanzlei angemietet hat. Der Vermietungsstand liegt bei circa 96 Prozent. 


Starker Preisanstieg bei Fertighäusern in Sachsen und Brandenburg

16.07.2021: Fertighäuser werden infolge der gestiegenen Baustoffpreise sowie einer anhaltend hohen Immobiliennachfrage immer teurer. Besonders deutlich zeigt sich der Preisanstieg in Brandenburg, wo Ende Mai laut einer neuen ImmoScout24-Analyse 3.361 Euro pro Quadratmeter zu zahlen waren. Im Jahresvergleich entspreche das einem Plus von 48 Prozent.  In Sachsen haben die Preise für Fertighäuser um 38 Prozent auf 2.567 Euro pro Quadratmeter angezogen. Bemerkenswert niedrig fiel die Preissteigerung hingegen in Nordrhein-Westfalen mit nur drei Prozent auf 2.690 Euro pro Quadratmeter aus. Auch in Bayern kletteren die Preise lediglich um knapp vier Prozent auf durchschnittlich 3.589 Euro pro Quadratmeter, so ImmoScout24.


The Grounds kauft Wohnanlage in Kremmen

16.07.2021: Mit dem Erwerb einer Wohnanlage in Kremmen hat die The Grounds Real Estate Development AG bereits zum vierten Mal innerhalb des laufenden Geschäftsjahres im Berliner Umland investiert. Die neu erworbene Liegenschaft mit einer Grundstücksfläche von 13.445 Quadratmetern umfasst vier Häuser mit 24 Wohneinheiten. Zudem befinden sich auf dem Areal acht Garagen sowie ausreichend Stellplätze. Das Objekt soll im Anlagevermögen der Gesellschaft gehalten werden. Die Häuser wurden im Jahr 1960 errichtet und befinden sich in einem guten technischen Zustand. 1995 sowie 2014 wurden jeweils umfassende Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, die Fassaden, Fenster, Steigleitungen, Eingangstüren, Balkone, Treppenaufgänge mit Klingel- und Gegensprechanlage sowie die Außenanlagen mit den Mietergärten betrafen. Die Wohnanlage befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Sana-Klinikum, dessen mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit als potenzielle Nachmieter für eventuell freiwerdende Wohnungen infrage kommen.


Mehrfamilienhaus in Magdeburg wechselt Besitzer

16.07.2021: Engel & Völkers Commercial Magdeburg hat ein aus der Gründerzeit stammendes Mehrfamilienhaus im Magdeburger Stadtteil Stadtfeld Ost an einen internationalen Investor vermittelt. Verkäufer war ein privater Eigentümer. Bei dem im Jahr 1907 erbauten und zuletzt 1997 sanierten Objekt handelt es sich um einen viergeschossigen Altbau mit Erkern. Die vermietbare Fläche von insgesamt rund 650 Quadratmetern verteilt sich laut Engel & Völkers auf acht Wohnungen. Über den Kaufpreis und weitere Transaktionsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.


Parkhaus BLECHEN Carre in Cottbus mit neuem Betreiber und Digitalstrategie

Das Parkhaus BLECHEN Carree in Cottbus. Copyright: Q-Park15.07.2021: Der Parkraumbewirtschafter Q-Park hat sein erstes Parkobjekt am Standort Cottbus übernommen. Das Parkhaus "BLECHEN Carré", an der Stadtpromenade gelegen, bietet 461 Stellplätze mit 23 behindertengerechten Parkplätzen verteilt auf zwei Ebenen. Q-Park betreibt das Objekt seit dem 01.07.2021. Die IC Immobilien Gruppe und die Q-Park Gruppe haben dazu einen langfristigen Pachtvertrag abgeschlossen. Das Parkhaus ist mit dem gleichnamigen im Jahr 2008 eröffneten Einkaufscenter verbunden und kann über die Karl-Liebknecht-Straße erreicht werden. Sowohl Kurz- als auch Dauerparker können hier rund um die Uhr ihr Fahrzeug abstellen. 

Q-Park setzt auch bei diesem Neuzugang auf wichtige Qualitätstandards und Digitalisierung. So wird das Unternehmen das "BLECHEN Carré" mit modernster Parkierungstechnologie ausstatten. Die Anlage verfügt über zeitgemäße Funktionen und legt den digitalen Grundstein für künftige Innovationen im Objekt. Zukünftig kann sich der Kunde vorab online einen Stellplatz reservieren und anschließend über Kennzeichenerkennung problemlos im Parkhaus "BLECHEN Carré" ein- und ausfahren. Mit der Installation der neuen Parkabfertigungsanlage greift auch hier die unternehmenseigene Kundenkarte – der Q-Park Pass für bequemes, sicheres und kontaktloses Parken in allen Q-Park Objekten. Mithilfe eines RFID-Chips erfolgt eine automatische Öffnung der Schranke bei der Ein- und Ausfahrt und der Kunde spart sich die Interaktion mit dem Kassenautomaten. Neben neuer Beschilderung und der Anschaffung von Reinigungsmaschinen wird die Parkeinrichtung mit Ladepunkten für Elektrofahrzeuge ausgestattet.


Potsdam: Kondor und ECE bauen vier Wohnhochhäuser

14.07.2021: Die Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH hat den Planungssauftrag für vier Wohntürme in Potsdam erhalten. Im gemeinsam entwickelten Bauteamverfahren sollen mit der ECE Work & Live GmbH & Co. KG auf zwei Baufeldern am Stern-Center jeweils zwei Hochhäuser mit einer Gesamthöhe von etwa 60 Metern und jeweils circa 19 Stockwerken entwickelt und anschließend realisiert werden. Mit einer Bruttogeschossfläche von gut 64.000 Quadratmetern sollen insgesamt rund 900 Mietwohnungen entstehen. Der Beginn der Planungsphase startet in diesem Juli, der Bauantrag werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 eingereicht, heißt es. Die geplante Bauausführung soll im vierten Quartal 2022 starten.


Leipzig will Zukunftszentrum für Europäische Transformation

14.07.2021: Leipzig bewirbt sich um ein „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“, das der Bund bis zum Jahr 2027 einrichten will. Als Standort haben Stadt und Universität den Matthäikirchhof in der Innenstadt im Blick. „Das Zukunftszentrum wäre die ideale Ergänzung zu unserem geplanten Forum für Freiheit und Bürgerrechte und würde die Nutzung dieses geschichtsträchtigen Areals um gleich mehrere Ebenen erweitern“, lässt sich Oberbürgermeister Burkhard Jung in einer Pressemitteilung zitieren. Inhaltlich soll das Zukunftszentrum auf drei Ebenen ausgerichtet sein: ein wissenschaftliches Institut mit einem Fokus auf Forschung, ein Dialog- und Begegnungszentrum und ein Kulturzentrum mit interdisziplinären Verknüpfungen. Aktuell läuft eine Frist, innerhalb derer sich Kommunen in ganz Ostdeutschland für das Zentrum bewerben können, heißt es. In Sachsen hat sich neben Leipzig auch die Stadt Plauen für eine Bewerbung entschieden, auch in Dresden und Chemnitz gibt es Überlegungen.


MÄHREN kauft 480 Mietwohnungen in Berlin

13.07.2021: Die MÄHREN AG, Bestandshalter mit Fokus auf Wohnimmobilien, erwirbt im zweiten Quartal 2021 in Berlin zahlreiche Wohnimmobilien. Darunter ist ein Portfolio mit drei Wohnanlagen, die 345 Wohn- und Gewerbeeinheiten auf insgesamt rund 29.000 Quadratmetern Nutzfläche umfassen. Die Objekte befinden sich in den beliebten Berliner Stadtteilen Kreuzberg (Moritzplatz), Neukölln (Schillerkiez) und Wedding (Antonkiez). Zudem erwirbt das Unternehmen unter anderem eine weitere Wohnanlage im Berliner Stadtteil Neukölln mit knapp 100 Wohneinheiten. Insgesamt konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr 2021 bereits bundesweit Transaktionen für rund 134 Millionen Euro tätigen und hat damit bereits jetzt das Gesamttransaktionsniveau des Vorjahres erreicht. Weitere Ankäufe stehen unmittelbar vor Vertragsunterzeichnung und sind in Vorbereitung.


Berliner Tommy Hilfiger Flagship Store neu designt

12.07.2021: 50er Jahre Kino-Charme trifft auf modernes Retail-Design: Dank der umfassenden Neugestaltung durch den Generalunternehmer Schwitzke Project präsentiert sich der Tommy Hilfiger Store am Berliner Kurfürstendamm ab sofort in neuer Optik. Angelehnt an die Historie der Räumlichkeiten, die einst dem Astor-Kino dienten, zieht sich der cineastische Look durch das zweistöckige denkmalgeschützte Gebäude von 1896. Bereits zum dritten Mal durfte der Düsseldorfer Ladenbau-Spezialist den Flagship Store auf der berühmtesten Flaniermeile Berlins umgestalten. Um die Geschäftsräume um einen kleinen, integrierten Cafébereich zu erweitern, wurde von Schwitzke Project ein neues Fassadenelement eingebaut, das als direkter Zugang zum Café dient. Im Ober- und Untergeschoss des Stores wurde der ehemalige Boden durch Parkett mit Steinfries ersetzt und die Sanitäranlagen sowie der Umkleidebereich in ausdrucksstarkem Rot gehalten. Im gesamten Store dominiert das Farbspektrum der US-amerikanischen Modemarke: Rot, Weiß und Blau.

Neben der Instandsetzung und Erneuerung der kompletten Elektroinstallationen, des Brandschutzes und der Klimaanlage, hat Schwitzke Project auch die Lagerflächen optimiert und neue Mitarbeiterräume errichtet. Highlight des Erdgeschosses ist ein Popcorntresen in 50er Jahre-Optik, der als Kasse dient. Durch die ehemalige großflächige Leinwand sowie einige Screens und Vorhänge, die an vergangene Theaterzeiten erinnern, wird die fast 70-jährige Kino-Vergangenheit des Hauses gewürdigt.


CURVE-Campus wechselt den Besitzer

Der Curve-Campus hat einen neuen Besitzer. Copyright: Swiss Life Asset Managers / Thomas Rosenthal08.07.2021: Swiss Life Asset Managers hat zusammen mit BEOS die Berliner Unternehmensimmobilie „CURVE-Campus“ mit 26.000 Quadratmetern Mietfläche für den neuen Fonds „BEOS Berlin Prime Industrial“ erworben. Verkäufer der Immobilie ist der deutsch-irische Investor Signature Capital mit Sitz in Berlin und Dublin. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der vollvermietete „CURVE-Campus“ wurde 2009 im Berliner Stadtteil Adlershof an der Adresse „Am Studio 16“ als Firmenzentrale des Solarmodulherstellers Solon errichtet. Die Immobilie zeichnet sich durch architektonische Highlights wie vollverglaste Büroflächen mit bis zu 4,50 m Deckenhöhe, mehrere Lichthöfe und Atrien, ein begehbares Gründach sowie den letzten in Berlin gebauten Paternoster aus. Sie verfügt über das Nachhaltigkeitszertifikat BREEAM DE „Exzellent“ sowie über eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach. 2011 wurde das Haus in ein Multi-Tenant-Objekt umgewandelt und anschließend langfristig an vier bonitätsstarke Unternehmen vermietet. Darüber hinaus bietet das Areal zwei Nachverdichtungspotenziale mit insgesamt rund 18.000 Quadratmetern Mietfläche, für die teilweise bereits Baugenehmigungen vorliegen.


4 Friends Investment kauft Südcenter in Oranienburg

08.07.2021: Die Unternehmensgruppe 4 Friends Investment hat das Stadtquartier Südcenter in Oranienburg von der Titan Investment Germany GmbH erworben. Das 1995 fertiggestellte und zuletzt 2019 erweiterte Südcenter in der Berliner Straße 115-125 verfügt über insgesamt circa 8.400 Quadratmeter Mietfläche. Mehr als die Hälfte der Fläche dient dem Einzelhandel, knapp ein Drittel ist Bürofläche, der Rest wird anderweitig genutzt. Das Südcenter ist Dank der Ankermieter EDEKA, dm und KiK sowie der zentralen und gut angebundenen Lage das dominanteste Stadtquartier in Süd-Oranienburg, welches durch die dynamische Entwicklung Oranienburgs auch in Zukunft eine hohe Nachfrage erfahren wird. Der Nahversorgungscharakter macht den Standort sowohl für einzelne großflächige Büromieter als auch für eine Vielzahl kleinerer Büroeinheiten attraktiv. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit liegt insgesamt bei rund sechs Jahren.


Nach Mietendeckel-Aus: Plus 2 Prozent in Berlin

21.07.2021: Im April hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel für nichtig erklärt. Seit der Ankündigung des Gesetzes im Juni 2019 sind die Angebotsmieten von regulierten Bestandswohnungen bis zum Urteil gesunken. Diese Entwicklung scheint nun laut einer Analyse von immowelt.de beendet. Im 2. Quartal 2021 zeigt die Preiskurve wieder nach oben. Die Angebotsmieten in Berlin steigen um zwei Prozent auf 9,26 Euro pro Quadratmeter. Im 1. Quartal lag der Wert noch bei 9,06 Euro. Da viele Vermieter bereits während der Gültigkeit des Mietendeckels sogenannte Schattenmieten in den Exposés angegeben haben, wurden die Angebotspreise nach und nach wieder nach oben angepasst.


1. Halbjahr: Logistikmarkt Berlin brummt

07.07.2021: Sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch im langjährigen Vergleich hat der Berliner Markt für Logistik- und Industrieimmobilien zur Miete ein äußerst starkes erstes Halbjahr hingelegt. Zu diesem Ergebnis kommt Realogis, Immobilienberatungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien und Gewerbeparks. Zum ersten Halbjahr 2021 liegt das von allen Marktteilnehmern vermittelte Flächenvolumen im Großraum Berlin bei 288.400 Quadratmetern. Das entspricht einem Plus von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 155.600 Quadratmetern. Laut Realogis liegt das erste Halbjahr 2021 somit fast gleichauf zum Rekordwert aus 2017 (H1: 289.000 Quadratmeter). Die Flächenumsätze in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres übertreffen auch das Vor-Corona Halbjahr aus 2019 (266.900 Quadratmeter) um acht Prozent.

Die relative Bedeutung des Neubaus nimmt im Vergleich der vergangenen ersten Halbjahre ab. Fanden 2018 noch 60 Prozent (109.000 Quadratmeter) des Flächenumsatzes der insgesamt 183.000 Quadratmeter in Neubauten statt, sind es im abgelaufenen ersten Halbjahr 2021 nur noch knapp 34 Prozent (98.900 Quadratmeter). Dahingegen sind aktuell deutlich mehr Bestandsobjekte vermittelt worden (189.500 Quadratmeter).

Flächenumsatz nach Branchen: Erstmals seit 2016 ist der Handel nicht mehr der führende Flächenabnehmer und wird mit einem Anteil von 37 Prozent (106.100 Quadratmeter) durch die Branche Logistik/ Spedition abgelöst. Zweitstärkster Flächenabnehmer ist die Branche Industrie/ Produktion und lediglich auf Rang drei landet aktuell der ansonsten stets erstplatzierte Handel mit einem Anteil von 22 Prozent (63.700 Quadratmeter).

Die Spitzenmiete entwickelt sich sehr dynamisch und hat sich mit 7,50 Euro pro Quadratmeter um 7,1 Prozent gegenüber dem  Wert vom Vorjahreshalbjahr von 7,00 Euro pro Quadratmeter verteuert. Ebenfalls dynamisch entwickelt sich die Durchschnittsmiete, welche um moderate 1,7 Prozent auf 5,90 Euro pro Quadratmeter angestiegen ist und sich in der Fünfjahresbetrachtung mit Ausnahme von 2019 (Stagnation) durchgehend verteuerte.


Hans im Glück beehrt Erfurt

07.07.2021: Nach aufwändigem Umbau und Modernisierung der Gastronomieflächen sowie des gesamten Innenhofes durch den Projektentwickler RMA aus Düsseldorf, wird HANS IM GLÜCK zukünftig seine Gäste am Fischmarkt 18-19 in seinem circa 300 Quadratmeter großen Restaurant samt großzügiger Terrasse im Hofbereich und Freisitz direkt am Fischmarkt begrüßen. Die IKP Immobiliengruppe hat sowohl den Mietvertrag mit HANS IM GLÜCK als auch den Verkauf der Liegenschaft an die Aachener Grundvermögen vermittelt. 


Berliner Investmentmarkt im ersten Halbjahr 2021 fast auf Vor-Corona-Niveau

06.07.2021: Der Berliner Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien hat nach Angaben von Colliers mit einem Transaktionsvolumen von 4,3 Milliarden Euro ein dynamisches erstes Halbjahr erlebt. Nach einem ruhigen Jahresstart hat der Markt im zweiten Quartal eine eindrucksvolle Aufholjagd hingelegt, die mit über 3,2 Milliarden Euro noch über dem Niveau der Boomjahre 2017 bis 2019 lag. Nachdem das erste Quartal noch 72 Prozent unter dem Vorjahreswert lag, ist dieser Abstand im zweiten Quartal auf fünf Prozent geschrumpft. Der Zehnjahresdurchschnitt konnte um satte 76 Prozent übertroffen werden. Ulf Buhlemann FRICS, Head of Capital Markets bei Colliers in Berlin: „Der Berliner Investmentmarkt erreicht fast wieder das Vor-Corona-Niveau. Vor allem Großtransaktionen wie das FÜRST (ehemaliges Kudamm-Karree), das für über eine Milliarde Euro von Vivion an Aggregate ging, belegen das Vertrauen der Investoren in die nachhaltige Stärke des Berliner Markts. Dabei stehen stabilisierte Core-Assets mit bonitätsstarken Mietern aber auch Projektentwicklungen mit geringen oder keinen Vorvermietungen ganz oben auf den Ankauflisten.“ Weitere Analyse-Ergebnisse:

  • Büroimmobilien behaupten dominante Marktposition: Büroimmobilien waren mit einem Transaktionsvolumen von 3,4 Milliarden Euro und einem Anteil von 79 Prozent weiterhin die mit Abstand gefragteste Assetklasse. Mit deutlichem Abstand auf Platz 2 folgen mit rund 380 Millionen Euro gewerbliche Grundstücke.
  • Bürospitzenrendite für Core-Investments sinkt auf 2,70 Prozent
  • CBD-Lagen melden sich zurück, Cityrand gefragt: Der Teilmarkt CBD City West setzte sich beflügelt durch den Verkauf des FÜRST mit einem Transaktionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro an die Spitze. Der City Rand Nord (350 Millionen Euro) und der CBD City Ost (330 Millionen Euro) komplettieren das Treppchen.
  • Asset- und Fondsmanager sind auf Käufer- sowie Verkäuferseite am aktivsten
  • Internationale Akteure kehren zurück an den Markt: Internationales Kapital kaufte für rund 1,3 Milliarden Euro ein, der Marktanteil summierte sich auf 30 Prozent.  
  • Dynamische zweite Jahreshälfte mit weiteren Großtransaktionen erwartet

Büro- und Geschäftshaus in Wilmersdorfer Straße Berlin verkauft

05.07.2021: VALUES Real Estate hat offmarket ein Büro- und Geschäftshaus in Berlin-Wilmersdorf erworben. Das sechsgeschossige Büro- und Geschäftshaus befindet sich in der Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße, der wichtigsten Einkaufsstraße im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und direkt gegenüber vom Shoppingcenter WILMA. Das prominente Eckgebäude verfügt über eine Mietfläche von rund 4.000 Quadratmeter. Ankermieter des Objektes ist Hugendubel, das einen Großteil der ersten drei Etagen belegt. Als weiterer Handelsmieter konnte Butlers im Erdgeschoss gewonnen werden. Die oberen Etagen sind als Büros vermietet. Das 2004 errichtete und vollständig vermietete Gebäude wird in den Institutionellen Fonds „VALUES Prime Locations“ eingebracht. Das Closing erfolgte zum 1. Juli 2021.


Gewerbehof in Neubeeren bei Berlin hat neuen Besitzer

05.07.2021: Südlich von Berlin in Neubeeren hat die Berliner Häuser-Gruppe einen Gewerbehof mit einer Grundstücksfläche von 40.000 Quadratmetern und einer vermietbaren Hallenfläche von über 12.000 Quadratmetern für ein Family Office erworben. Der strategisch und verkehrstechnisch optimal gelegene Gewerbehof ist an branchenübergreifende Gewerbemieter und Logistiker vollvermietet. Die Berliner Häuser werden das Asset- und Property Management für die Liegenschaft übernehmen. „Mit dem Gewerbehof erweitern wir unser zu betreuendes Immobilienportfolio in der Metropolregion Berlin. Aufgrund der sehr guten Anbindung an Berlin und der unmittelbaren Nähe zum neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg ist der Gewerbehof für Mieter aus dem Logistikbereich sehr attraktiv“ so Jan Robert Kowalewski, Geschäftsführer der Berliner Häuser Asset Management GmbH.


Catella: Cottbus bietet höchste Bruttorendite

05.07.2021: Cottbus gehört zu den deutschen Immobilienstandorten mit einer attraktiven Rendite. Wie aus dem jetzt erschienen Catella Wohnkarte Deutschland 2021 hervorgeht, weist Brandenburgs zweitgrößte Stadt mit 5,9 Prozent sogar den höchsten Wert bundesweit auf. München hat aufgrund der sehr hohen Nachfrage und der starken Investitionsdynamik der vergangenen Jahre mit 2,0 Prozent die niedrigste Bruttorendite. Bei den Mieten rangiert Cottbus weit unter dem Durchschnitt. In mittleren Lagen sind je Quadratmeter im Schnitt 6,80 Euro zu zahlen (Deutschland: 9,17 Euro), in sehr guten Lagen 8,50 Euro (Deutschland: 12,16 Euro). Damit lässt es sich in der Universitätsstadt vergleichsweise günstig wohnen. In seiner jährlichen Wohnungskarte hat Catella die Mieten und Renditen an 81 Standorten in Deutschland untersucht.


Erfurt verlängert Mietspiegel um ein Jahr

05.07.2021: Der von der Stadtverwaltung Erfurt in Zusammenarbeit mit den Partnern aus der Wohnungswirtschaft erstellte Mietspiegel 2018, der durch Verlängerung bisher bis zum 30. Juni gültig war, ist im Einvernehmen der Partner unverändert um ein Jahr verlängert worden. Er greift damit für nicht preisgebundene Wohnung bis zum 30. Juni 2022.


Spatenstich für Wohnhaus TOLLKÜHN

05.07.2021: Die Bauarbeiten am modernen Wohnhaus TOLLKÜHN in Leipzig sind gestartet. Es ist das erste Neubauprojekt, das die INCEPT GmbH in Leipzig realisiert. Dem feierlichen Spatenstich auf dem 687 Quadratmeter großen Grundstück in der Comeniusstraße 22 in Leipzig wohnten unter anderem Steffen Schmidt (Geschäftsführer - Vario Bautechnik GmbH), Detlef Schneider (Head of Development Standort Leipzig - INCEPT GmbH), Jan Herrmann (Director Development - INCEPT GmbH) sowie Christoph Michler (Team Lead Sales Leipzig – Ziegert EverEstate GmbH) bei. Die Wohnungsgrößen variieren in dem Neubau zwischen ein und drei Zimmern auf circa 22 bis 89 Quadratmetern. Alle Einheiten bieten einen Balkon und eine Fußbodenheizung, sechs der Wohnungen werden barrierefrei errichtet. TOLLKÜHN liegt östlich der Leipziger Innenstadt, im aufstrebenden Neustadt-Neuschönefeld. Es schließt die letzte Baulücke in der von Gründerzeitbauten geprägten, ruhigen Comeniusstraße. TOLLKÜHN ist das erste Neubauprojekt der Berliner INCEPT GmbH, die Teil der Ziegert Group ist. Die Preise starten bei 93.000 Euro für eine 1-Zimmer-Wohnung. Für die Fertigstellung ist das erste Quartal 2023 vorgesehen.


EASTON HOUSE: Aus Hotels werden Büros

GREENSITE im EASTON HOUSE mit Baumhaus. Copyright: Art-Invest Real Estate02.07.2021: Art-Invest Real Estate realisiert im EASTON HOUSE, unweit des Berliner Ostbahnhofs, die Umnutzung der ehemaligen Hotelflächen in moderne und flexible Büroflächen. Das Hotel war in einem vor 150 Jahren erbautem ehemaligen Schulgebäude untergebracht, in dem nun unter dem Namen GREENSITE auf sieben Geschossen weitere 13.000 Quadratmetern vielseitige Büroflächen mit großzügigen Deckenhöhen und weitläufigen Workspaces entstehen. Der vierflügelige Gebäudeteil umfasst dabei einen ruhigen und begrünten Innenhof. Bezugsfertig sind die neuen Flächen ab dem 3. Quartal 2022. Art-Invest Real Estate erwarb das ehemalige City Carré I bereits 2016 und führt seitdem tiefgreifende Sanierungs- und Aufwertungsmaßnahmen in nahezu allen Bereichen der insgesamt 45.000 Quadratmeter umfassenden Immobilie durch. Als Teil des Refurbishments wird nun auch das ehemals als Hotel genutzte Gymnasium zu neuem Leben erweckt.

Lena Brühne, Partnerin und Head of Berlin bei Art-Invest Real Estate: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, bereits drei der vier Gebäudeteile des EASTON HOUSE zu revitalisieren und diese nach kürzester Zeit vollständig zu vermieten. Nun konzentrieren wir uns auf den vierten und damit letzten Gebäudeteil und schaffen dort zukunftsfähige Büroflächen, mit denen wir ab sofort in die Vermietung gehen.“ Zum Ende 2022 wird das gesamte Refurbishment des EASTON HOUSE abgeschlossen sein.


Zwei neue Wohnquartiere für Leipzig geplant

02.07.2021: Die Immobilienverwaltungsgesellschaft IVG der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mbH plant in Leipzig, das rund 1,3 Hektar große Areal hinter dem Volkshaus im Zentrum-Süd zu einem der modernen Arbeits- und Lebenswelt angepassten Quartier zu entwickeln: Ein urbaner Nutzungsmix aus zukunftsorientierten Wohnformen und sozialgefördertem Wohnraum, Büro- und Konferenzräumen sowie Coworking-Plätzen, Läden und Gastronomie soll im „Quartier Neuer Arbeit“ entstehen. Auch ein Sportstudio und eine Kindertageseinrichtung sind angedacht. Der entsprechende vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 388 „Quartier am Volkshaus“ soll nach dem Willen der Verwaltungsspitze zeitnah aufgestellt werden. Das „Quartier Neuer Arbeit“ will das denkmalgeschützte Volkshaus funktional mit den geplanten Bauten auf dem hinteren Grundstücksbereich verbinden. In Anknüpfung an die historische Nutzung ist dabei auch ein Veranstaltungssaal vorgesehen, als wesentlicher Baustein zur Vernetzung im Quartier. Konkret sollen bis zu 18.000 Quadratmeter Geschossfläche entstehen, wovon rund 3.600 Quadratmeter für Wohnungen, darunter 30 Prozent sozialgeförderte, vorgesehen sind.

Eine weiteres Wohnquartier soll in Leipzig auf dem ehemaligen Kasernengelände im Ortsteil Möckern rund um die Glesiener Straße erwachsen. Der Eigentümer des etwa 13 Hektar großen Areals ist bestrebt, die derzeitigen Brachflächen zu einem modernen Wohnquartier mit vor allem Geschosswohnungen, Einzelhandelsmarkt und einer Kita zu entwickeln. Das Gesamtvorhaben ist nur auf Grundlage eines Bebauungsplanes zulässig. Hierfür ist jetzt ein städtebaulicher Ideenwettbewerb vorgesehen, dessen Ergebnis die Grundlage für die weitere Planung sein soll. Geplant sind verschiedene Wohnformen inklusive mietpreisgebundener Wohneinheiten. Ein qualifiziertes Freiraumkonzept ist ebenfalls vorgesehen, das ausreichend öffentlich nutzbare Flächen wie Parks, Plätze und Straßenräume ausweist. Das Quartier soll nach umweltfreundlichen, energieeffizienten und an den Klimawandel angepassten Planungsgrundsätzen entstehen.


CURVE-Campus wechselt den Besitzer

Heimstaden investiert in Ostdeutschland

01.07.2021: Heimstaden Deutschland hat den Erwerb eines Portfolios mit mehr als 1.700 Wohneinheiten erfolgreich abgeschlossen und investiert auf seinem deutschlandweiten Wachstumskurs nun auch außerhalb Berlins. Mit 766 Wohnungen nimmt Halle (Saale) den größten Anteil der Akquisition ein. Heimstaden plant langfristig, in Halle seinen zweiten großen Standort in Deutschland neben Berlin zu eröffnen und ein lokales Team zu etablieren. Auf Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg fällt mit mehr als 400 Wohnungen der zweitgrößte Anteil des nun erworbenen Portfolios. Die Transaktion ermöglicht Heimstaden Deutschland zusätzlich den Markteintritt in den Städten Dresden, Rostock, Erfurt und Leipzig. An allen genannten Standorten plant Heimstaden auch zukünftiges Wachstum.

Das erworbene Portfolio setzt sich aus mehr als 107.000 Quadratmetern vermietbarer Wohnfläche und mehr als 7.500 Quadratmetern Gewerbefläche zusammen und wird von Heimstaden als ein sehr gut ausgewogener Mix aus Core- und Value-Add-Immobilien angesehen. Das Closing der Transaktion, bei der Heimstaden 100 Prozent der Anteile an den die Immobilien haltenden Objektgesellschaften erwarb, erfolgte zum 30. Juni 2021. 


Aventos kauft OSRAM-Standort

01.07.2021: Der unabhängige Investmentmanager AVENTOS hat in Berlin-Siemensstadt den OSRAM-Standort für eine Gruppe privater Investoren erworben. Das traditionsreiche Areal an der Nonnendammallee 44 umfasst insgesamt 115.000 Quadratmeter Grundstücksfläche und rund 80.000 Quadratmeter Bestandsfläche. OSRAM wird im Rahmen eines Sale-and-Lease-Back-Verfahrens Mieter und Hauptnutzer. Auf dem Gelände befinden sich neben dem denkmalgeschützten Glaswerk-Ensemble weitere Produktions-, Logistik- sowie Büroflächen. Die Liegenschaft bietet mehr als 150.000 Quadratmeter Entwicklungspotenzial und wird in den kommenden Jahren zu einem gemischt-genutzten Multi-Tenant Standort ausgebaut. „Das gesamte Areal soll geöffnet werden. Mittelfristig entsteht hier ein urbaner nachhaltig konzipierter Gewerbestandort für ein breites Nutzerspektrum“, sagt Dr. Karim Rochdi, Managing Partner von AVENTOS.


Vertriebsstart für herrschaftlichen Altbau in Leipzig

01.07.2021: Die Ziegert EverEstate GmbH hat den Vertrieb des Wohnprojektes Dresdner Straße 69 in Leipzig gestartet. Die Wohnungen sind ab sofort bezugsfertig. Das dekorativ mit Stuck verzierte Gebäude befindet sich im aufstrebenden Leipziger Ortsteil Reudnitz-Thonberg. Außen besticht das Wohnhaus durch seine klassische, repräsentative Fassade. Innen begeistern die 12 liebevoll renovierten Ein- bis Dreizimmerwohneinheiten (27 bis 71 Quadratmeter) mit einer intelligenten Raumaufteilung und neu angebrachten Balkonen. Das Treppenhaus sowie die Durchfahrt in den Innenhof wurden aufwendig nach Denkmalschutzauflagen saniert. Jeder Wohneinheit ist ein Kellerraum zugeordnet. Zusätzlich stehen zehn PKW-Stellplätze zur Verfügung. Der Bauträger des Projektes ist die INCEPT GmbH. Die Ziegert EverEstate GmbH übernimmt für die 12 Einheiten des Projektes Dresdner Straße 69 in Leipzig den Exklusiv-Vertrieb. Die Verkaufspreise bewegen sich zwischen 91.000 Euro bis 240.000 Euro.


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