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Leipzig: GRK baut Wohn- und Gewerbeprojekt am Leuschner-Platz

Eine der raren Leipziger Projektentwicklungen mit einem Wohn- und Büroanteil hat den nächsten Entwicklungsschritt absolviert: Der Architektenwettbewerb für das Neubauensemble der GRK-Gruppe am traditionsreichen Wilhelm-Leuschner-Platz ist entschieden – und der endete mit einer Überraschung.

Der Architektenwettbewerb für das Neubauensemble der GRK-Gruppe am traditionsreichen Wilhelm-Leuschner-Platz ist entschieden – und der endete mit einer Überraschung. Visualisierung des GRK-Neubaus am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz. Copyright: Unnewehr Packbauer Architekten / grauwald studio.
Von Redaktion IMMOBILIEN AKTUELL MAGAZIN / Matthias Klöppel / Pressemitteilung Stadt Leipzig und GRK-Gruppe, 27.05.2020

Zwischen der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis und der Polizeidirektion entsteht in den kommenden Jahren ein komplexer Neubau, der als Büro- und Wohngebäude, als Hotel sowie für betreutes Wohnen genutzt werden soll. Verantwortlich für das 100-Millionen-Euro-Projekt zeichnet die bundesweit agierende GRK-Gruppe als Investor. Mit der Realisierung des Gebäudekomplexes an der Nonnenmühlgasse ist das Leipziger Büro Unnewehr Packbauer Architekten betraut, das sich im entsprechenden Architekturwettbewerb überraschend gegen namhafte Mitbewerber wie Hadi Teherani aus Hamburg oder Eike Becker aus Berlin durchgesetzt hat.

Fassadengestaltung gibt den Ausschlag

Den Wettbewerb mit zwölf Büros lobten die beiden Grundstückseigentümer – die GRK-Tochter GRK 27. Projektgesellschaft mbH und die St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig gGmbH – in Abstimmung mit der Stadt Leipzig aus, um an diesem stadträumlich bedeutsamen Ort eine architektonisch hochwertige Bebauung zu erhalten.

Der mit 48.000 Euro dotierte Siegerentwurf überzeugte die Jury unter Leitung von Professor Angela Mensing-de Jong u.a. aufgrund seiner klar gegliederten, strengen Fassadengestaltung zum Wilhelm-Leuschner-Platz. Sie vermittele überzeugend zwischen der benachbarten, modernen Katholische Propsteikirche St. Trinitatis und der Gründerzeitbebauung an der Südseite des Projektes, heißt es.

Neubau mit breitem Nutzungsmix

Auf dem circa 5.500 Quadratmeter großen „Filetgrundstück“ in Ringlage erwachsen rund 27.000 Quadratmeter oberirdische Bruttogeschossfläche. Im Erdgeschoßbereich zum Wilhelm-Leuschner-Platz  werden entlang des Peterssteinwegs Einzelhändler, Gastronomie und Dienstleister die neue Adresse bilden.

Im siebengeschossigen Gebäude selbst entstehen Büroflächen, Wohnungen in unterschiedlichen Größen und eine Einrichtung für Betreutes Wohnen. Ein Hotel mit circa 150 Zimmern und 50 Appartements wäre ebenso umsetzbar. Die Büroflächen können überdies die speziellen Bedürfnisse von IT- oder Biotech-Unternehmen erfüllen.

Tiefgarage mit mehr als 200 Stellplätzen

Unter dem Objekt wird eine zweigeschossige Tiefgarage mit Zufahrt an der Dimitroffstraße errichtet. Darin sollen 224 Autos ausreichend Platz finden.

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